(un)sichtbar gemacht
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Description
Book Information
Author Description
Katharina Kroschel hat ace_arovolution ins Leben gerufen und studiert Gender & Queer Studies und beschäftigt sich daneben mit der Frage, wie viele Tassen Tee am Tag zu viele sind. (Keine.) Sie mag Haarefärben und Katzen, aber bitte unabhängig voneinander. Ein Hobby ist über Medien zu fluchen, die eine Variation der Formulierung ‚(mehr als) nur Freunde‘ beinhalten, ein anderes das Basteln von queerem Schmuck aus bunten Perlen.
Posts
Ich suche schon seit einer halben Ewigkeit nach einem guten deutschen Sachbuch über Aromantik und Asexualität, um endlich einen Titel zu haben, den ich empfehlen kann. Der deutsche Buchmarkt ist da allerdings nicht auf meiner Seite. Es gibt einige Selfpublishing-Werke, die aber meiner Meinung nach sehr verallgemeinernd sind, also habe ich meine Hoffnungen in die gerade erschienende Neuauflage von "(un)sichtbar gemacht" gesteckt und bin sehr froh darüber! Dieses Buch gibt einen richtig ausführlichen Überblick darüber, was Aromantik und Asexualität eigentlich sind, was beide voneinander unterscheidet, was Anziehung ist und welche Formen davon es gibt. Es gibt einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Aspec-Community, wird auf Diskriminierung sowohl von außerhalb als auch von innerhalb der queeren Community eingegangen und auch über Beziehungsformen gibt es ein sehr interessantes Kapitel. Als Abschluss gehen die Autor:innen auch noch auf Symbole unserer Community ein und geben Empfehlungen für weiterführende Literatur. In 204 Seiten steht also alles, was man braucht, um ein solides Grundwissen aufzubauen. Ich bin sehr zufrieden!
Seit langem suche ich jetzt schon nach Texten, die ich meiner Familie geben kann, wenn ich mich als a(ce)spec oute, damit sie es besser verstehen können, ohne dass ich die ganze Aufklärungsarbeit selbst und alleine leisten muss. Dieses Buch verspricht mir am Anfang genau das zu sein, verspricht mir vor allem einfach und verständlich zu sein, um eben niemanden auszuschließen. Doch genau das tut es. Es ist wirklich wunderbar wie inklusiv dieses Buch ist, wie es unterschiedliche queere Realitäten berücksichtigt und miteinbezieht und vielfältige Aspekte von Asexualität und Aromantik erklärt. Gleichzeitig sind viele dieser Aspekte für Menschen, die mit queeren und auch allgemeinen linken Diskursen - sowie deren Sprache - nicht vertraut sind, meiner Meinung nach, nur schwer nachvollziehbar. Wirklich toll fand ich allerdings die persönlichen Beiträge, die sehr berührend und anschaulich waren.
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Katharina Kroschel hat ace_arovolution ins Leben gerufen und studiert Gender & Queer Studies und beschäftigt sich daneben mit der Frage, wie viele Tassen Tee am Tag zu viele sind. (Keine.) Sie mag Haarefärben und Katzen, aber bitte unabhängig voneinander. Ein Hobby ist über Medien zu fluchen, die eine Variation der Formulierung ‚(mehr als) nur Freunde‘ beinhalten, ein anderes das Basteln von queerem Schmuck aus bunten Perlen.
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Ich suche schon seit einer halben Ewigkeit nach einem guten deutschen Sachbuch über Aromantik und Asexualität, um endlich einen Titel zu haben, den ich empfehlen kann. Der deutsche Buchmarkt ist da allerdings nicht auf meiner Seite. Es gibt einige Selfpublishing-Werke, die aber meiner Meinung nach sehr verallgemeinernd sind, also habe ich meine Hoffnungen in die gerade erschienende Neuauflage von "(un)sichtbar gemacht" gesteckt und bin sehr froh darüber! Dieses Buch gibt einen richtig ausführlichen Überblick darüber, was Aromantik und Asexualität eigentlich sind, was beide voneinander unterscheidet, was Anziehung ist und welche Formen davon es gibt. Es gibt einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Aspec-Community, wird auf Diskriminierung sowohl von außerhalb als auch von innerhalb der queeren Community eingegangen und auch über Beziehungsformen gibt es ein sehr interessantes Kapitel. Als Abschluss gehen die Autor:innen auch noch auf Symbole unserer Community ein und geben Empfehlungen für weiterführende Literatur. In 204 Seiten steht also alles, was man braucht, um ein solides Grundwissen aufzubauen. Ich bin sehr zufrieden!
Seit langem suche ich jetzt schon nach Texten, die ich meiner Familie geben kann, wenn ich mich als a(ce)spec oute, damit sie es besser verstehen können, ohne dass ich die ganze Aufklärungsarbeit selbst und alleine leisten muss. Dieses Buch verspricht mir am Anfang genau das zu sein, verspricht mir vor allem einfach und verständlich zu sein, um eben niemanden auszuschließen. Doch genau das tut es. Es ist wirklich wunderbar wie inklusiv dieses Buch ist, wie es unterschiedliche queere Realitäten berücksichtigt und miteinbezieht und vielfältige Aspekte von Asexualität und Aromantik erklärt. Gleichzeitig sind viele dieser Aspekte für Menschen, die mit queeren und auch allgemeinen linken Diskursen - sowie deren Sprache - nicht vertraut sind, meiner Meinung nach, nur schwer nachvollziehbar. Wirklich toll fand ich allerdings die persönlichen Beiträge, die sehr berührend und anschaulich waren.





