Unserer Zukunft auf der Spur
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Description
„Menschliche Verhaltensmuster, soziale Regeln und gesellschaftliche Strukturen, die wir als universell hinnehmen, sind dies nicht. Und ja, manche von ihnen können wir ändern.“
Es kursieren eine ganze Menge Annahmen und Überzeugungen darüber, was den Menschen ausmacht. Wir wollen immer mehr, als wir haben. Wir sind eine gewalttätige Spezies. Wir sind getrieben und haben niemals genug Zeit. Hinter diesen Glaubenssätzen lauert die Idee von der „Natur des Menschen“.
Die Kulturanthropologin Bettina Ludwig stellt mit ihren Forschungen unser Welt- und Menschenbild auf den Kopf. Sie nimmt uns mit zu Jäger-Sammler*innen-Gesellschaften, in denen Zeit, Besitz und Hierarchien anders funktionieren, als wir es gewohnt sind. Sie erklärt, warum Spurenlesen die Urform der Wissenschaft ist und zeigt schlüssig auf, dass Menschen vor allem kulturell bedingt handeln, und nicht, „weil sie eben so sind“. Aus dem Blick zurück entwickelt Ludwig eine Vision für eine Gemeinschaft, in der Diversität der Normalfall ist, und bricht damit eine Lanze für Optimismus und eine gute Portion Realismus.
Book Information
Author Description
Die Kultur- und Sozialanthropologin ist Keynote-Speakerin, Unternehmerin und freie Wissenschaftlerin. Sie betreibt unabhängige Forschung auf dem Fachgebiet der Jäger-Sammler*innen-Forschung. Für ihre Arbeit mit den JuʼHoansi San in der Kalahari-Wüste Namibias erhielt sie den Rupert-Riedl-Preis. Als Unternehmerin setzt sie sich für neue gesellschaftliche Strukturen ein und betont: „Zukunft braucht den Mut, Kultur neu zu denken.“ Gemeinsam mit Ali Mahlodji und Martina Kapral hat sie das Zukunfts.Symposium Eferding ins Leben gerufen.
Posts
Natur/Kultur des Menschen aus anthropoligscher Sicht
Ich habe ein klein wenig kämpfen müssen, da mich das Thema nicht so gepackt hat. Mir wurde erzählt, dass man aufgrund der Jäger ubd Sammler erkennen kann, wie wir es besser machen können. Finde ich gar nicht UND ein großer Teil des Buches ging es um Spurenlesen. Was ich gut fand, ist dass Berichte über Vorurteile oder Ansichten dargestellt wurden. Aber nichts dabei, was man nicht wusste. Und das Fazit empfinde ich nicht ganz richtig, aber dafür gibt es ja Wissenschaft - jeder hat einen anderen Ansatz.
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„Menschliche Verhaltensmuster, soziale Regeln und gesellschaftliche Strukturen, die wir als universell hinnehmen, sind dies nicht. Und ja, manche von ihnen können wir ändern.“
Es kursieren eine ganze Menge Annahmen und Überzeugungen darüber, was den Menschen ausmacht. Wir wollen immer mehr, als wir haben. Wir sind eine gewalttätige Spezies. Wir sind getrieben und haben niemals genug Zeit. Hinter diesen Glaubenssätzen lauert die Idee von der „Natur des Menschen“.
Die Kulturanthropologin Bettina Ludwig stellt mit ihren Forschungen unser Welt- und Menschenbild auf den Kopf. Sie nimmt uns mit zu Jäger-Sammler*innen-Gesellschaften, in denen Zeit, Besitz und Hierarchien anders funktionieren, als wir es gewohnt sind. Sie erklärt, warum Spurenlesen die Urform der Wissenschaft ist und zeigt schlüssig auf, dass Menschen vor allem kulturell bedingt handeln, und nicht, „weil sie eben so sind“. Aus dem Blick zurück entwickelt Ludwig eine Vision für eine Gemeinschaft, in der Diversität der Normalfall ist, und bricht damit eine Lanze für Optimismus und eine gute Portion Realismus.
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Die Kultur- und Sozialanthropologin ist Keynote-Speakerin, Unternehmerin und freie Wissenschaftlerin. Sie betreibt unabhängige Forschung auf dem Fachgebiet der Jäger-Sammler*innen-Forschung. Für ihre Arbeit mit den JuʼHoansi San in der Kalahari-Wüste Namibias erhielt sie den Rupert-Riedl-Preis. Als Unternehmerin setzt sie sich für neue gesellschaftliche Strukturen ein und betont: „Zukunft braucht den Mut, Kultur neu zu denken.“ Gemeinsam mit Ali Mahlodji und Martina Kapral hat sie das Zukunfts.Symposium Eferding ins Leben gerufen.
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Natur/Kultur des Menschen aus anthropoligscher Sicht
Ich habe ein klein wenig kämpfen müssen, da mich das Thema nicht so gepackt hat. Mir wurde erzählt, dass man aufgrund der Jäger ubd Sammler erkennen kann, wie wir es besser machen können. Finde ich gar nicht UND ein großer Teil des Buches ging es um Spurenlesen. Was ich gut fand, ist dass Berichte über Vorurteile oder Ansichten dargestellt wurden. Aber nichts dabei, was man nicht wusste. Und das Fazit empfinde ich nicht ganz richtig, aber dafür gibt es ja Wissenschaft - jeder hat einen anderen Ansatz.




