Unsere unendlichen Tage

Unsere unendlichen Tage

Hardback
4.018
Desmond Elliot AwardLiteratur Aus EnglandDüsterHeranwachsen

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Description

Was, wenn die Welt hinter dem nächsten Berg endet?

Peggy Hillcoat ist acht Jahre alt, als ihr Vater James mit ihr zu einer langen Reise aufbricht. Was als Abenteuerurlaub beginnt, entpuppt sich nach einem gewaltigen Unwetter als ihre einzige Chance. Denn der Rest der Welt ist untergegangen, erzählt ihr Vater. Zum Glück hat er sich in der Londoner Prepper-Szene auf das finstere Ende vorbereitet. So gelingt es den beiden, sich zu einer Hütte im Bayerischen Wald durchzuschlagen. Neun Jahre lang werden sie hier der stolzen, launischen Natur trotzen. Sie werden Kaninchen und Eichhörnchen fangen und im Winter Hunger leiden, weil James besessen war von der Idee, ein stummes Klavier zu bauen. Wenn Peggy singend darauf spielt, wird die Welt wieder unendlich weit.
Licht und Finsternis liegen eng beieinander in dieser düster schimmernden Fabel. Und so hat Peggys Überleben einen fürchterlichen Preis.

»Fuller beschwört die Schönheit der Natur herauf, aber auch ihre Brutalität.« Independent

»Fesselnd vom ersten Satz an … Fuller schreibt mit einer melodischen Schlichtheit, die Anmut inmitten des Terrors findet.« The Sunday Times


»Diese vertrackte Geschichte lässt einen nicht los.« Stylist

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
320
Price
22.70 €

Author Description

Claire Fuller, 1967 in Oxfordshire geboren, kam erst mit vierzig Jahren zum Schreiben. Ihr Debütroman »Unsere unendlichen Tage« wurde auf Anhieb mit dem Desmond Elliott Prize ausgezeichnet und in elf Sprachen übersetzt. Nach »Eine englische Ehe« und »Bittere Orangen« erscheint er nun auch auf Deutsch.

Posts

4
All
3

Ich fand das Buch recht gut,es war flüssig zum lesen und ab der Hälfte konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Es war zum Teil ziemlich erdrückend und erschreckend.

4

Dieses Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen wie The Memory of animals, war aber wieder sehr gut geschrieben. Das Buch brauchte ein wenig, bis es mich gefesselt hat, ab der Hälfte habe ich es jedoch nicht mehr aus der Hand legen können, und das Ende hat einiges wieder wett machen können. Ich werde definitiv noch mehr von dieser Autorin lesen!

4

🌳 [Werbung. Selbstgekauft.] Rezension zu „Unsere unendlichen Tage“ von Claire Fuller, übersetzt von Susanne Höbel, erschienen am 29. Juli 2021 im Piper Verlag. Von diesem Buch habe ich noch nicht viel gesehen und gelesen, aus diesem Grund war ich umso neugieriger, was auf mich zukommt. Was ich bekommen habe, hätte ich nicht erwartet - was für ein genialer Roman! Peggy, unsere Protagonistin, ist gerade mal 8 Jahre alt, als sie von ihrem eigenen Vater in den Bayerischen Wald verschleppt wird. Der Vater gehört der Prepper-Bewegung an, wenig verwunderlich ist es daher, dass er seiner Tochter die Theorie vom Weltuntergang nahe bringt - auf der ganzen Welt leben nur noch er und sie. Wir erfahren aus nächster Nähe, wie es Peggy in dieser toxischen Tochter-Vater-Beziehung ergeht. Claire Fuller hat eine düstere, sehr deprimierende und traurige Stimmung erschaffen. Die Sogwirkung ist faszinierend, trotz der schlimmen und widrigen Umstände konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich habe es wohl nur ausgehalten, weil wir als Leser*innen direkt am Anfang schon erfahren, dass Peggy wieder nach Hause kommt. In episodenhaften Kapiteln erfahren wir, mit welchen Grausamkeiten und in welcher Brutalität Peggy aufwachsen musste. Doch was davon ist wahr, was davon hat sich Peggy in eventuellen Wahnvorstellungen nur eingebildet? Diese und noch viele weitere Fragen hat die Autorin in ein sehr sehr düsteres Nature Writing gebettet. Die Geschichte von Peggy ist äußerst krass, sehr heftig und harter Tobak. Während des Lesen hatte ich dauerhaft ein beklemmendes Gefühl, als würde etwas Dunkles, etwas abgrundtief Böses im Wald lauern. Es legte sich wie ein Schleier auf die Figuren und das Setting. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 🌳 Triggerwarnung: Missbrauch.

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4

Düster.

"Unsere unendlichen Tage" eignete sich gut als Herbstlektüre, ist die Stimmung im Buch doch fortwährend eher düster und gedrückt. James, der fanatische Vater und Anhänger der Prepper-Szene, "entführt" seine Tochter Peggy - Punzel genannt - in eine abgelegene Waldhütte inmitten des bayrischen Waldes und gaukelt ihr vor, der Rest der Menschheit sei ausgelöscht und sie beide seien die einzigen Überlebenden. Jahrelang "überleben" sie, trotz aller Entbehrungen, autark und isoliert in der Wildnis. Punzel wächst heran und als plötzlich ein weiterer Überlebender - Reuben - auf der Bildfläche erscheint, wendet sich das Blatt Leider war mir ziemlich schnell klar, was es mit Reuben auf sich hatte, so dass der Überraschungsmoment am Ende für mich ausblieb. Auch blieben für mich einige Fragen ungeklärt, zum Beispiel, welche Bemühungen seitens der Mutter unternommen wurden, um ihre entführte Tochter wiederzufinden. Trotzdem eine Leseempfehlung für das Gesamtpaket.

Düster.
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