Ungezähmt
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Description
Hör auf, gefallen zu wollen, und fang an zu leben.
Seit ihrem zehnten Lebensjahr strebt Glennon Doyle danach, gut zu sein: eine gute Tochter, eine gute Freundin, eine gute Ehefrau - so wie die meisten Frauen schon als Mädchen lernen, sich anzupassen. Doch statt sie glücklich zu machen, hinterlässt dieses Streben zunehmend ein Gefühl von Müdigkeit, Über- und Unterforderung. Glennon - erfolgreiche Bestsellerautorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern - droht, sich selbst zu verlieren. Bis sie sich eines Tages Hals über Kopf in eine Frau verliebt - und endlich beschließt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Glennon Doyle zeigt uns, was Großes geschieht, wenn Frauen aufhören, sich selbst zu vernachlässigen, um den an sie gestellten Erwartungen gerecht zu werden, und anfangen, auf sich selbst zu vertrauen. Wenn sie auf ihr Leben schauen und erkennen: Das bin ich. Ungezähmt.
Book Information
Author Description
Glennon Doyle ist Bestsellerautorin, renommierte Aktivistin sowie Gründerin und Präsidentin von Together Rising, einer von Frauen geführten gemeinnützigen Organisation. Oprah Winfrey gehört zu ihren Unterstützerinnen, genau so wie Elizabeth Gilbert und Reese Witherspoon. Glennon Doyle lebt mit ihrer Familie in Florida.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Mehr ich sein - wir sollten alle mehr wir sein
Ungezähmt von Glennon Doyle. Ein Buch zudem ich nie gegriffen hätte. Wie es auf meiner Wunschliste gelandet ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich das Cover so schön fand? 🤷♀️ Ich weiß nur, dass an einem Sonntag die Mail der Onleihe kam: Ihr Buch ist jetzt verfügbar. Ich dachte, dass es in dem Buch um etwas anderes geht. Ein Geschwisterpaar, dass sich sehr unterschiedlich entwickelt. Entsprechend war meine Erwartungshaltung und der Moment der Irritation groß. Trotzdem m, ich habe das Buch gelesen und auch an vielen Punkten genossen. Ich bin kein gläubiger Mensch, trotzdem konnte ich sehr viele Punkte nachvollziehen und für mich mitnehmen. Ich habe aus einer anderen Perspektive gelernt, wie wichtig Selbstmitgefühl und Selbstliebe ist. Für mich war das Buch insgesamt jedoch zu spirituell und zu wirr geschrieben. Ich meine wirr dabei nicht im Negativen Sinn, sondern einfach dass mir teilweise eine Struktur fehlte. Es waren zu viele Sprünge zwischen den Zeitebenen.
Abgebrochen - nicht meins
Ich habe das Buch nach ca. 130 Seiten abgebrochen. Nach ungefähr 50 Seiten hatte ich das Gefühl: Okay, ich habe verstanden, was sie sagen will. Ab da war es für mich leider nur noch eine Aneinanderreihung von Erinnerungen, ohne wirklichen roten Faden und Mehrwert. Viel Ich, ich, ich, sehr einfacher (typisch amerikanischer?) Schreibstil. Alles etwas zu groß, zu dramatisch, aber ohne Tiefe, eher so Blablabla... Anfangs habe ich mir tatsächlich noch ein paar Stellen markiert, weil ich dachte: Ja, das ist ein guter Gedanke. Aber das wurde schnell weniger und irgendwann gar nichts mehr. Mal hatte ich das Gefühl, der erhobene Zeigefinger schwingt deutlich mit. Dann wieder viel Rumgeheule und Selbstmitleid. Dazwischen pathetische Passagen, die mich eher genervt als berührt haben. Dieses stark Gläubige konnte ich auch nicht greifen. Das hat für mich keinen Zugang geschaffen, sondern eher Distanz. Vielleicht ist das Buch für Menschen hilfreich, die gerade am Anfang einer Selbstfindungsreise stehen. Für mich war es zu repetitiv, zu eindimensional und irgendwann einfach nur noch anstrengend und nervig. Schade. Ich hatte mir mehr erhofft.
Ganz großes Kino
Ich hab schon seit ~10 Jahren nichts mehr in einem Buch markiert. Aber in diesem… ich konnte nicht anders. Es gab sooo viele Stellen die, für mich, wichtig sind. Egal ob wegen Liebe oder den Kindern. ❤️❤️❤️ Danke. Ich werde es wieder lesen, da ich erst nach 1/3 angefangen hab zu markieren. 🤭🤭🤭 Manche Seiten sind komplett bekritzelt, andere nicht. Wieder andere nur klein markiert 🤣
Durchwachsen
Während der ersten Kapitel habe ich darüber nachgedacht, das Buch einfach abzubrechen. Es ist chaotisch geschrieben, die Kapitel sind nicht kohärent und dadurch war ich mir am Anfang nicht sicher, was ich von dem Ganzen halten soll. Je weiter ich gelesen habe, desto öfter konnte ich jedoch die Aussagen und Geschichten nachempfinden. An manchen Stellen wurde es mir hingegen wieder etwas zu spirituell, während manche Sätze wirklich schön formuliert sind. Empfehlen würde ich das Buch Personen, die spirituell und an Feminismus interessiert, aber nicht auf der Suche nach wissenschaftlichen Quellen und Studien, sondern persönlichen Erlebnissen sind.
Ein Buch über Selbstbestimmung und Selbstliebe
Glennon Doyle nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr Leben. Es geht um die Erwartungen, die die Gesellschaft an Frauen hat, und wie die Autorin es geschafft hat, Bulimie und eine unglückliche Ehe hinter sich zu lassen, um ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen. "Ah, ja! So sind die Menschen. Wir sind alle so abgefuckt und gleichzeitig so magisch. Das Leben ist brutal und wunderschön. Brutiful quasi. Für uns alle. Ich weiß das inzwischen. Wer abstumpfen und sich betäuben will, sieht sich die Nachrichten an. Wer menschlich bleiben will, liest Briefe. Wer versuchen will, das Wesen der Menschen zu begreifen, sollte sich an Erzählungen aus erster Hand halten." (aus dem Kapitel "Flüsse", Seite 265) Am Anfang hat das Buch mich nicht gleich abgeholt, in Teilen habe ich auch Passagen überflogen, was möglich ist, da das Buch in sehr viele kurze Kapitel unterteilt ist; einige der Anekdoten waren dagegen sehr intensiv und inspirierend und werden mir sicherlich in Erinnerung bleiben. Sehr empowernd und sehr inspirierend💪🤩
Hab mir einfach was ganz anderes vorgestellt. Liest man die Inhaltsangabe erwartet man einen feministischen Roman, liest man aber erst mal rein stellt man sehr schnell fest, dass es eher ein Ratgeber ist, was nichts Schlimmes ist. Auch solche Bücher lese ich ab und zu gerne. Aber ich hab einfach was ganz anderes erwartet. Außerdem geht’s viel um Kinder und Erziehung bzw. die Beziehung zu Kindern, was mich null interessiert und mich auch nicht betrifft. Ein paar Kapitel fand ich toll, zB das über Rassismus. Ich mag auch die Message hinter dem Buch: so zu leben, wie man möchte und keine Angst mehr zu haben, man selbst zu sein. Ich hab ein paar Dinge für mich mitgenommen, aber das war’s auch schon. Schade drum.
Der Anfang war gut, aber dann fehlte mir die Stringenz:
es sind zeitlich ungeordnete Episoden aus dem Leben der Autorin, die sich ganz unterschiedlichen Themen widmen (das Kapitel über Rassismus hat mich überrascht und ich verstehe es auch nicht so wirklich, wie es sich in den Rest einordnet). Es gab ein paar gute Sätze/Gedanken, aber vieles war mir zu religiös und pathetisch. Von wegen, was der Autorin von Freundinnen gesagt wurde oder was sie mal zu ihren Kindern gesagt hätte: das waren so super deepe Monologe, die mir in dieser Form sehr unglaubwürdig erscheinen. Ich hab nicht nichts mitgenommen, aber es war auch nicht mein Buch und bin froh, damit jetzt durch zu sein. Daher 2 Sterne.
Es ist schon etwas her, dass ich die ersten 60% gelesen habe, aber ich meine, auch die haben mich teilweise gut abgeholt und teilweise nicht so interessiert, wie der Rest des Buchs auch.. Das Buch behandelt viele interessante Themen aus einer sehr persönlichen Perspektive heraus und lässt uns so an den Aha-Erlebnissen und Erfahrungen der Autorin teilhaben, sodass wir daraus lernen oder uns davon inspirieren lassen können. Manche Themen haben mich sehr angesprochen, wie wenn es um Empathie und Selbstverwirklichung ging oder um das Zusammenleben mit anderen. Andere Themen haben mich nicht so abgeholt, weil sie mich persönlich einfach nicht so betreffen, wie Glaube und Kindererziehung. Insgesamt ist das Buch aber hoffnungsvoll und wartet mit einigen guten Learnings auf, ich habe mir auch einige Stellen rausgeschrieben und werde da sicher noch mal drauf zurückkommen. Es ist natürlich wieder die Perspektive einer reichen weißen Frau, aber immerhin schweigt sie nicht zu einigen wichtigen Themen.. Also grundsätzlich ein interessantes Buch, aus dem wahrscheinlich viele etwas mitnehmen können, aber nicht groß überraschend und für meinen Geschmack an manchen Stellen ein bisschen zu esoterisch..
Das Buch enthält einige spannende bzw. schöne Stellen, die ich unbedingt markieren musste, aber abgesehen davon war es eher weniger mein Fall. Doyle’s Schreibstil war mir zu pathetisch, etwas zu esoterisch. Mir schien es so, als würde sie grosse Reden schwingen, aber nicht viel Authentisches dahinter stecken. Als ob die ganzen Veränderungen ihr total Leicht gefallen wären, das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich habe jede Seite dieses Buches geliebt. Glennon Doyle trifft mit ihren Kurzgeschichtensammlung einen Nerv. Ihre Erzählungen enthalten so viele Gedanken, die ich in mir selbst wiederfinde. Dies ist ein Buch für Frauen, aber auch für jeden, der bereit ist, sein authentisches Selbst zu sein. Wenn dir zufällig dieses Buch in die Hand fällt, lies einfach die erste Kurzgeschichte über die Gepardin. Alleine diese Geschichte hat mich dazu gebracht hat, dieses Buch sofort zu kaufen. Ich wusste, dass es für mich genau richtig ist. Die Kapitel und Geschichten sind kurz, ehrlich und relatable. Es hat mir zum Teil wirklich aus dem Herzen gesprochen.

Auch letztes Jahr bekam ich ein Buch von meiner besten Freundin zum Geburtstag. Ich habe es schon mehrmals angefangen, doch es hat noch nicht so richtig gefunkt zwischen uns. Doch nach „Eine Frage der Chemie“ war ich bereit. Ich habe „Ungezähmt“ innerhalb weniger Tage gelesen. Dieses Buch ist kein Roman, keine Biografie, kein Sachbuch und auch kein Ratgeber. Aber es ist irgendwas dazwischen. Es steckt so viel zwischen diesen Seiten, dass ich mir sicher bin, nicht alles erfasst zu haben. Ich hatte Aha-Momente, aber manchmal auch sehr viele Fragezeichen im Kopf. Themen wie Feminismus, Rassismus und Religion werden behandelt. Es hat mich gefordert und angestrengt, und dann hat es mir Mut gemacht. Ich habe so etwas noch nie gelesen und habe es als sehr Augen öffnend empfunden. Um es gänzlich zu verstehen und noch mehr für mich daraus ziehen zu können, werde ich es wohl öfter lesen müssen. Ich habe mir im Nachhinein einige Kapitel markiert, die ich unbedingt nochmal überdenken möchte. Ich bin super dankbar, dieses Buch in meinem Regal zu haben!
Wichtige Gedanken und gute Ansätze, hat mich emotional leider aber nur teilweise erreicht.
„Ungezähmt“ enthält viele wichtige und starke Gedanken rund um Selbstbestimmung, innere Freiheit und das Leben nach den eigenen Vorstellungen. Inhaltlich fand ich die Botschaft grundsätzlich sehr gut und inspirierend. Gleichzeitig hat mich das Buch persönlich nicht durchgehend abgeholt. Einige Passagen waren für mich sehr interessant und nachvollziehbar, andere haben mich emotional weniger erreicht oder weniger mitgenommen als erwartet. Insgesamt bleibt es ein Buch mit einer wichtigen Grundidee und vielen guten Impulsen, das mich aber nicht konstant fesseln konnte.
Hui, eieiei, holy sh... und OMG! Dieses Buch hat sich einmal im Vollwaschgang durch mein System geschleudert. Von: "Wie bitte? Was erzählt sie denn da? Ist das wirklich ihre Empfehlung?" - bis: "Hell yeah, girl! Praise the Lord!" waren meine Reaktionen und Gefühle sehr mannigfaltig während des Lesens. Wenn man sich vor Augen hält, dass die Autorin selbst keine Psychologin ist und hier auch keinen Ratgeber schreibt, sondern lediglich ihre eigenen Erfahrungen beschreibt, sowie die Schlüsse, die sie daraus gezogen hat, lässt es sich toll lesen. Man kann es einfach als alternative Sichtweise annehmen und sich die Thesen herauspicken, mit denen man sich näher beschäftigen will. In mir hat dieses Buch in jedem Fall richtig viel in Wallung gebracht!
Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Zu Anfang konnte ich mich sehr mit der Autorin identifizieren. Es ging um das Hinterfragen der zugewiesenen Rolle eines Mädchens und später einer Frau in unserer Gesellschaft. In Mittelteil habe ich mich aber auch wie bei einem Vortrag eines Wanderpredigers mit erhobenem Zeigefinger gefühlt. Es wirkte stellenweise sehr pathetisch und eine Weisheit, wie Frau es richtig machen muss, reihte sich an die andere. Die Autorin hatte mich zwischenzeitlich etwas verloren. Es wirkte alles nur noch so oberflächlich, typisch amerikanisch. Es war mir auch zu viel nur auf die weibliche Rolle in der Gesellschaft fokussiert, obwohl sie doch auch einen Sohn hat. Im letzten Drittel konnte ich zu Glennon wieder eine Verbindung herstellen, ihr Verhalten nachvollziehen. Fakt ist, das Buch regt zum Nachdenken, Hinterfragen und Umdenken an. Aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Man braucht etwas Durchhaltevermögen.

Bin etwas hin- und hergerissen
Es sind viele tolle Zitate und Gedanken in diesem Buch gesammelt. Mein Problem mit dem Buch ist aber, dass es schon fast “zu perfekt” klingt. Die Autorin reißt viele SEHR große Themen an (Rassismus, Religion, Sexualität, Feminismus, Erziehung…) und es scheint, als hätte sie bei all diesen Themen den perfekten Umgang gefunden. Daher wurde es mir ab der Hälfte zu unauthentisch ehrlich gesagt.

Wow... Das Buch hat es in sich. Viele viele Gedankenstöße in verschiedenste Richtungen. Zwischendurch, gerade anfangs war ich unsicher ob es mir gefällt. Manches war recht hochtrabend, Gespräche klangen unecht, ABER ich habe weitergelesen und es hat mich überzeugt. Es steckt so viel drin und ich denke jede/r kann sich etwas wichtiges herausziehen. Ich habe gelacht, geweint und wirklich viel nachgedacht. Eine Empfehlung!

Interessante Ansätze teilweise anstrengend verpackt
Die Autorin schildert ihren bisherigen Lebensweg und gibt dabei sehr interessante Ansichten zu verschiedenen Themen wie z. B. gesellschaftliche Zwänge oder Frauenbilder die einem von klein auf beigebracht werden. Alle Themen haben mir nicht zugesagt, aber den Anspruch sollte man bei diesem Buch auch nicht haben. Leider hat mir die Struktur des Buches überhaupt nicht zugesagt. Die Kapitel sind nach Themen aufgeteilt, wodurch es ständig Zeitsprünge gab, hier hätte mir persönlich eine zeitliche Strukturierung besser gefallen. Zudem haben sich einige Themen ziemlich häufig wiederholt. Teilweise bestanden ganze Kapitel aus schon vorher dargestellten Aussagen, die nur noch mal in neuen Metaphern verpackt waren. Dadurch empfand ich das Lesen manchmal als anstrengend und hat dazu geführt, dass ich ein paar Seiten nur überflogen habe. Insgesamt enthält „Ungezähmt“ einige super Gedankenanstöße und ermutigt dazu mehr Dinge im Alltag zu hinterfragen.

Mässig...
Den Hype um dieses Buch kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Grundsätzlich finde ich den Ansatz "Folge deinem Herzen" gut. Allerdings waren mir die einzelnen Kapiten zeitlich viel zu durcheinander, ausserdem viel zu esoterisch angehaucht. Dennoch habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft, fand es aber unterm Strich zu langweilig. Mich hat das Buch nicht gefesselt...
Guter Start - doch dann wird es langatmig
Ich finde die Story wirklich gut geschrieben, man kann sich extrem hineinversetzen und es gibt viele vergleichbare Momente im eigenen Leben, welches immer wieder versucht einem in eine bestimmte „Jacke“ zu zwängen. Somit ist die Idee, sich aus den Ketten zu befreien und ihr Weg wirklich gut beschrieben, jedoch ab dem „kirchlichen“ Part wird es meiner Meinung nach extrem langatmig.
Normalerweise bin ich nicht der Typ dafür, etwas im Buch zu unterstreichen oder Seiten zu markieren. Bei diesem Buch konnte ich aber nicht anders - kein bisher gelesenes Buch konnte mir so viele Denkanstöße vermitteln wie dieses. Ich habe mir so viele Sätze markiert, die mir irgendwie geholfen haben mein Leben zu überdenken oder das Verhalten anderer Menschen besser zu verstehen. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es nur jedem empfehlen! Ein ganz ganz großartiges Buch!
Ich kam nie so wirklich rein ...
Das Buch öffnet einen die Augen - sofern sie nicht schon geöffnet waren. Sollte dem so sein ist dieses Buch eine Anhäufung von Anekdoten und Geschichten aus den unterschiedlichsten Momenten im Leben von Glennon Doyle. Die Vielzahl an Erzählungen, Gleichnissen und Metaphern sogen dafür, das man sich hier und da wieder findet und zum Nachdenken angeregt wird. Ich persönlich habe mich schwer getan rein zu finden und dann das Buch zu Ende zu bringen. Die Message ist wichtig und schön beschrieben: Frauen im Käfig der gesellschaftlich akzeptierten Normen. Jedoch ohne roten Faden erzählt und die permanenten Zeitsprünge lassen eine klare Erzähllinie nicht zu. Als erstes feministischen Buch ist es zu empfehlen - als Einstieg da die Kapitel auch recht kurz und prägnanten.
Feministisch vs radikal
Das Buch hat mich erst total in den Bann gezogen und mit ehrlichen autobiografischen Inhalten begonnen, die so beeindruckend und gleichzeitig feminstisch sind. Gleichzeitig wurde es wenig später sehr chaotisch, unübersichtlich und noch dazu sehr tief radikal in religiöser Hinsicht, das ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Daher konnte ich es nicht mal beenden. Total schade.
Für mich war das Buch eine echte Achterbahnfahrt der Emotionen und manchmal habe ich mich gefragt „Warum sind Menschen nur so grausam?“. Leider fand ich das Buch ein bisschen unübersichtlich gestaltet und ich hätte mir eine gewisse Chronologie der Ereignisse gewünscht. Stattdessen hat Doyle die Einteilung in Themen vorgenommen, wodurch sich manche Dinge teilweise gedoppelt haben. Trotzdem ist das Buch ein absolutes Herzensbuch und ich empfehle es allen, die ab und zu an sich zweifeln und allen, die die Geschichte einer mutigen Frau hören wollen die getan hat was ihr Herz sagt und nicht was die Gesellschaft von ihr erwartet. Von mir gibt es 3,5/5 Sterne für „Untamed“ 💗
Viele bewegende und aufrüttelne Geschichten. Eine Frau die mutig ist.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Viele kurze Kapitel die aus einzelnen Geschichten aus Glennons Leben bestehen mit tiefen Erkenntnissen dahinter. Viele davon haben mich berührt und getroffen. Viele aber auch nicht, da ich selbst keine Kinder habe und somit auch oft keine Berührungspunkte. Trotzdem gab es viele Aha Momente. Alles in allem Lesenswert. 3,5/5 📚
„Wir sind alle so abgefuckt und gleichzeitig so magisch.“ Dieses Buch ist Top-Anwärter für mein neues Lieblingsbuch. Darum kommt hier meine erste Goodreads Rezension. Ich liebe den Schreibstil, die Offenheit, die Emotionen. Ich liebe die Gedankengänge zu allen Thematiken und Problemen unserer modernen Welt wie Rassismus, Feminismus, Religion, Sexualität, Familie und Selbstfindung. Ich habe beim Lesen viel Nachgedacht, Gelächelt, Tränen verdrückt und das ein oder andere Mal Gänsehaut bekommen. Mich hat lange kein Buch mehr so begeistert. Bestimmt werde ich es noch öfter lesen und jedes Mal etwas anderes daraus mitnehmen. Herzensempfehlung <3
Diese Impulse, unserem Käfig voll falscher Glaubenssätze und gesellschaftlicher Konditionierung zu entkommen, wecken etwas während des Lesens 🐆
Glennon Doyles Metaphern resonieren super stark mit mir und bleiben hängen. Ich bewundere ihre Art, Dinge und Situationen kreativ zu analysieren und Fragen zu stellen, auf die sie poetische aber gut verständliche Antworten liefert. Das Buch macht Mut und gleichzeitig auch sauer, wenn man erkennt wie "tamed" man selbst ist. Das Droppen einzelner Stories war zwar meist immer in Bezug mit klugen Gedanken konstruiert, aber gleichzeitig wirkte es manchmal willkürlich oder sehr selbstdarstellerisch.
Anfangs konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Klappentext hat mich so gespannt auf das Buch gemacht und genau deshalb habe ich mich mega gefreut, als ich es heute endlich beenden durfte. Eine sehr schöne, starke und aber auch traurige Geschichte über die Autorin selbst, wie sie sich selber neu kennen und lieben lernt. Eine sehr starke Persönlichkeit, die man in dem Buch kennen und auch lieben lernt. Mir Person hat das Buch sehr zu gesagt, da es mich selbst als Person hat zum nachdenken angeregt und ich ein wenig über mich selbst nachgedacht habe. ☺️
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Hör auf, gefallen zu wollen, und fang an zu leben.
Seit ihrem zehnten Lebensjahr strebt Glennon Doyle danach, gut zu sein: eine gute Tochter, eine gute Freundin, eine gute Ehefrau - so wie die meisten Frauen schon als Mädchen lernen, sich anzupassen. Doch statt sie glücklich zu machen, hinterlässt dieses Streben zunehmend ein Gefühl von Müdigkeit, Über- und Unterforderung. Glennon - erfolgreiche Bestsellerautorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern - droht, sich selbst zu verlieren. Bis sie sich eines Tages Hals über Kopf in eine Frau verliebt - und endlich beschließt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Glennon Doyle zeigt uns, was Großes geschieht, wenn Frauen aufhören, sich selbst zu vernachlässigen, um den an sie gestellten Erwartungen gerecht zu werden, und anfangen, auf sich selbst zu vertrauen. Wenn sie auf ihr Leben schauen und erkennen: Das bin ich. Ungezähmt.
Book Information
Author Description
Glennon Doyle ist Bestsellerautorin, renommierte Aktivistin sowie Gründerin und Präsidentin von Together Rising, einer von Frauen geführten gemeinnützigen Organisation. Oprah Winfrey gehört zu ihren Unterstützerinnen, genau so wie Elizabeth Gilbert und Reese Witherspoon. Glennon Doyle lebt mit ihrer Familie in Florida.
Posts
Mehr ich sein - wir sollten alle mehr wir sein
Ungezähmt von Glennon Doyle. Ein Buch zudem ich nie gegriffen hätte. Wie es auf meiner Wunschliste gelandet ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich das Cover so schön fand? 🤷♀️ Ich weiß nur, dass an einem Sonntag die Mail der Onleihe kam: Ihr Buch ist jetzt verfügbar. Ich dachte, dass es in dem Buch um etwas anderes geht. Ein Geschwisterpaar, dass sich sehr unterschiedlich entwickelt. Entsprechend war meine Erwartungshaltung und der Moment der Irritation groß. Trotzdem m, ich habe das Buch gelesen und auch an vielen Punkten genossen. Ich bin kein gläubiger Mensch, trotzdem konnte ich sehr viele Punkte nachvollziehen und für mich mitnehmen. Ich habe aus einer anderen Perspektive gelernt, wie wichtig Selbstmitgefühl und Selbstliebe ist. Für mich war das Buch insgesamt jedoch zu spirituell und zu wirr geschrieben. Ich meine wirr dabei nicht im Negativen Sinn, sondern einfach dass mir teilweise eine Struktur fehlte. Es waren zu viele Sprünge zwischen den Zeitebenen.
Abgebrochen - nicht meins
Ich habe das Buch nach ca. 130 Seiten abgebrochen. Nach ungefähr 50 Seiten hatte ich das Gefühl: Okay, ich habe verstanden, was sie sagen will. Ab da war es für mich leider nur noch eine Aneinanderreihung von Erinnerungen, ohne wirklichen roten Faden und Mehrwert. Viel Ich, ich, ich, sehr einfacher (typisch amerikanischer?) Schreibstil. Alles etwas zu groß, zu dramatisch, aber ohne Tiefe, eher so Blablabla... Anfangs habe ich mir tatsächlich noch ein paar Stellen markiert, weil ich dachte: Ja, das ist ein guter Gedanke. Aber das wurde schnell weniger und irgendwann gar nichts mehr. Mal hatte ich das Gefühl, der erhobene Zeigefinger schwingt deutlich mit. Dann wieder viel Rumgeheule und Selbstmitleid. Dazwischen pathetische Passagen, die mich eher genervt als berührt haben. Dieses stark Gläubige konnte ich auch nicht greifen. Das hat für mich keinen Zugang geschaffen, sondern eher Distanz. Vielleicht ist das Buch für Menschen hilfreich, die gerade am Anfang einer Selbstfindungsreise stehen. Für mich war es zu repetitiv, zu eindimensional und irgendwann einfach nur noch anstrengend und nervig. Schade. Ich hatte mir mehr erhofft.
Ganz großes Kino
Ich hab schon seit ~10 Jahren nichts mehr in einem Buch markiert. Aber in diesem… ich konnte nicht anders. Es gab sooo viele Stellen die, für mich, wichtig sind. Egal ob wegen Liebe oder den Kindern. ❤️❤️❤️ Danke. Ich werde es wieder lesen, da ich erst nach 1/3 angefangen hab zu markieren. 🤭🤭🤭 Manche Seiten sind komplett bekritzelt, andere nicht. Wieder andere nur klein markiert 🤣
Durchwachsen
Während der ersten Kapitel habe ich darüber nachgedacht, das Buch einfach abzubrechen. Es ist chaotisch geschrieben, die Kapitel sind nicht kohärent und dadurch war ich mir am Anfang nicht sicher, was ich von dem Ganzen halten soll. Je weiter ich gelesen habe, desto öfter konnte ich jedoch die Aussagen und Geschichten nachempfinden. An manchen Stellen wurde es mir hingegen wieder etwas zu spirituell, während manche Sätze wirklich schön formuliert sind. Empfehlen würde ich das Buch Personen, die spirituell und an Feminismus interessiert, aber nicht auf der Suche nach wissenschaftlichen Quellen und Studien, sondern persönlichen Erlebnissen sind.
Ein Buch über Selbstbestimmung und Selbstliebe
Glennon Doyle nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr Leben. Es geht um die Erwartungen, die die Gesellschaft an Frauen hat, und wie die Autorin es geschafft hat, Bulimie und eine unglückliche Ehe hinter sich zu lassen, um ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen. "Ah, ja! So sind die Menschen. Wir sind alle so abgefuckt und gleichzeitig so magisch. Das Leben ist brutal und wunderschön. Brutiful quasi. Für uns alle. Ich weiß das inzwischen. Wer abstumpfen und sich betäuben will, sieht sich die Nachrichten an. Wer menschlich bleiben will, liest Briefe. Wer versuchen will, das Wesen der Menschen zu begreifen, sollte sich an Erzählungen aus erster Hand halten." (aus dem Kapitel "Flüsse", Seite 265) Am Anfang hat das Buch mich nicht gleich abgeholt, in Teilen habe ich auch Passagen überflogen, was möglich ist, da das Buch in sehr viele kurze Kapitel unterteilt ist; einige der Anekdoten waren dagegen sehr intensiv und inspirierend und werden mir sicherlich in Erinnerung bleiben. Sehr empowernd und sehr inspirierend💪🤩
Hab mir einfach was ganz anderes vorgestellt. Liest man die Inhaltsangabe erwartet man einen feministischen Roman, liest man aber erst mal rein stellt man sehr schnell fest, dass es eher ein Ratgeber ist, was nichts Schlimmes ist. Auch solche Bücher lese ich ab und zu gerne. Aber ich hab einfach was ganz anderes erwartet. Außerdem geht’s viel um Kinder und Erziehung bzw. die Beziehung zu Kindern, was mich null interessiert und mich auch nicht betrifft. Ein paar Kapitel fand ich toll, zB das über Rassismus. Ich mag auch die Message hinter dem Buch: so zu leben, wie man möchte und keine Angst mehr zu haben, man selbst zu sein. Ich hab ein paar Dinge für mich mitgenommen, aber das war’s auch schon. Schade drum.
Der Anfang war gut, aber dann fehlte mir die Stringenz:
es sind zeitlich ungeordnete Episoden aus dem Leben der Autorin, die sich ganz unterschiedlichen Themen widmen (das Kapitel über Rassismus hat mich überrascht und ich verstehe es auch nicht so wirklich, wie es sich in den Rest einordnet). Es gab ein paar gute Sätze/Gedanken, aber vieles war mir zu religiös und pathetisch. Von wegen, was der Autorin von Freundinnen gesagt wurde oder was sie mal zu ihren Kindern gesagt hätte: das waren so super deepe Monologe, die mir in dieser Form sehr unglaubwürdig erscheinen. Ich hab nicht nichts mitgenommen, aber es war auch nicht mein Buch und bin froh, damit jetzt durch zu sein. Daher 2 Sterne.
Es ist schon etwas her, dass ich die ersten 60% gelesen habe, aber ich meine, auch die haben mich teilweise gut abgeholt und teilweise nicht so interessiert, wie der Rest des Buchs auch.. Das Buch behandelt viele interessante Themen aus einer sehr persönlichen Perspektive heraus und lässt uns so an den Aha-Erlebnissen und Erfahrungen der Autorin teilhaben, sodass wir daraus lernen oder uns davon inspirieren lassen können. Manche Themen haben mich sehr angesprochen, wie wenn es um Empathie und Selbstverwirklichung ging oder um das Zusammenleben mit anderen. Andere Themen haben mich nicht so abgeholt, weil sie mich persönlich einfach nicht so betreffen, wie Glaube und Kindererziehung. Insgesamt ist das Buch aber hoffnungsvoll und wartet mit einigen guten Learnings auf, ich habe mir auch einige Stellen rausgeschrieben und werde da sicher noch mal drauf zurückkommen. Es ist natürlich wieder die Perspektive einer reichen weißen Frau, aber immerhin schweigt sie nicht zu einigen wichtigen Themen.. Also grundsätzlich ein interessantes Buch, aus dem wahrscheinlich viele etwas mitnehmen können, aber nicht groß überraschend und für meinen Geschmack an manchen Stellen ein bisschen zu esoterisch..
Das Buch enthält einige spannende bzw. schöne Stellen, die ich unbedingt markieren musste, aber abgesehen davon war es eher weniger mein Fall. Doyle’s Schreibstil war mir zu pathetisch, etwas zu esoterisch. Mir schien es so, als würde sie grosse Reden schwingen, aber nicht viel Authentisches dahinter stecken. Als ob die ganzen Veränderungen ihr total Leicht gefallen wären, das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich habe jede Seite dieses Buches geliebt. Glennon Doyle trifft mit ihren Kurzgeschichtensammlung einen Nerv. Ihre Erzählungen enthalten so viele Gedanken, die ich in mir selbst wiederfinde. Dies ist ein Buch für Frauen, aber auch für jeden, der bereit ist, sein authentisches Selbst zu sein. Wenn dir zufällig dieses Buch in die Hand fällt, lies einfach die erste Kurzgeschichte über die Gepardin. Alleine diese Geschichte hat mich dazu gebracht hat, dieses Buch sofort zu kaufen. Ich wusste, dass es für mich genau richtig ist. Die Kapitel und Geschichten sind kurz, ehrlich und relatable. Es hat mir zum Teil wirklich aus dem Herzen gesprochen.

Auch letztes Jahr bekam ich ein Buch von meiner besten Freundin zum Geburtstag. Ich habe es schon mehrmals angefangen, doch es hat noch nicht so richtig gefunkt zwischen uns. Doch nach „Eine Frage der Chemie“ war ich bereit. Ich habe „Ungezähmt“ innerhalb weniger Tage gelesen. Dieses Buch ist kein Roman, keine Biografie, kein Sachbuch und auch kein Ratgeber. Aber es ist irgendwas dazwischen. Es steckt so viel zwischen diesen Seiten, dass ich mir sicher bin, nicht alles erfasst zu haben. Ich hatte Aha-Momente, aber manchmal auch sehr viele Fragezeichen im Kopf. Themen wie Feminismus, Rassismus und Religion werden behandelt. Es hat mich gefordert und angestrengt, und dann hat es mir Mut gemacht. Ich habe so etwas noch nie gelesen und habe es als sehr Augen öffnend empfunden. Um es gänzlich zu verstehen und noch mehr für mich daraus ziehen zu können, werde ich es wohl öfter lesen müssen. Ich habe mir im Nachhinein einige Kapitel markiert, die ich unbedingt nochmal überdenken möchte. Ich bin super dankbar, dieses Buch in meinem Regal zu haben!
Wichtige Gedanken und gute Ansätze, hat mich emotional leider aber nur teilweise erreicht.
„Ungezähmt“ enthält viele wichtige und starke Gedanken rund um Selbstbestimmung, innere Freiheit und das Leben nach den eigenen Vorstellungen. Inhaltlich fand ich die Botschaft grundsätzlich sehr gut und inspirierend. Gleichzeitig hat mich das Buch persönlich nicht durchgehend abgeholt. Einige Passagen waren für mich sehr interessant und nachvollziehbar, andere haben mich emotional weniger erreicht oder weniger mitgenommen als erwartet. Insgesamt bleibt es ein Buch mit einer wichtigen Grundidee und vielen guten Impulsen, das mich aber nicht konstant fesseln konnte.
Hui, eieiei, holy sh... und OMG! Dieses Buch hat sich einmal im Vollwaschgang durch mein System geschleudert. Von: "Wie bitte? Was erzählt sie denn da? Ist das wirklich ihre Empfehlung?" - bis: "Hell yeah, girl! Praise the Lord!" waren meine Reaktionen und Gefühle sehr mannigfaltig während des Lesens. Wenn man sich vor Augen hält, dass die Autorin selbst keine Psychologin ist und hier auch keinen Ratgeber schreibt, sondern lediglich ihre eigenen Erfahrungen beschreibt, sowie die Schlüsse, die sie daraus gezogen hat, lässt es sich toll lesen. Man kann es einfach als alternative Sichtweise annehmen und sich die Thesen herauspicken, mit denen man sich näher beschäftigen will. In mir hat dieses Buch in jedem Fall richtig viel in Wallung gebracht!
Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Zu Anfang konnte ich mich sehr mit der Autorin identifizieren. Es ging um das Hinterfragen der zugewiesenen Rolle eines Mädchens und später einer Frau in unserer Gesellschaft. In Mittelteil habe ich mich aber auch wie bei einem Vortrag eines Wanderpredigers mit erhobenem Zeigefinger gefühlt. Es wirkte stellenweise sehr pathetisch und eine Weisheit, wie Frau es richtig machen muss, reihte sich an die andere. Die Autorin hatte mich zwischenzeitlich etwas verloren. Es wirkte alles nur noch so oberflächlich, typisch amerikanisch. Es war mir auch zu viel nur auf die weibliche Rolle in der Gesellschaft fokussiert, obwohl sie doch auch einen Sohn hat. Im letzten Drittel konnte ich zu Glennon wieder eine Verbindung herstellen, ihr Verhalten nachvollziehen. Fakt ist, das Buch regt zum Nachdenken, Hinterfragen und Umdenken an. Aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Man braucht etwas Durchhaltevermögen.

Bin etwas hin- und hergerissen
Es sind viele tolle Zitate und Gedanken in diesem Buch gesammelt. Mein Problem mit dem Buch ist aber, dass es schon fast “zu perfekt” klingt. Die Autorin reißt viele SEHR große Themen an (Rassismus, Religion, Sexualität, Feminismus, Erziehung…) und es scheint, als hätte sie bei all diesen Themen den perfekten Umgang gefunden. Daher wurde es mir ab der Hälfte zu unauthentisch ehrlich gesagt.

Wow... Das Buch hat es in sich. Viele viele Gedankenstöße in verschiedenste Richtungen. Zwischendurch, gerade anfangs war ich unsicher ob es mir gefällt. Manches war recht hochtrabend, Gespräche klangen unecht, ABER ich habe weitergelesen und es hat mich überzeugt. Es steckt so viel drin und ich denke jede/r kann sich etwas wichtiges herausziehen. Ich habe gelacht, geweint und wirklich viel nachgedacht. Eine Empfehlung!

Interessante Ansätze teilweise anstrengend verpackt
Die Autorin schildert ihren bisherigen Lebensweg und gibt dabei sehr interessante Ansichten zu verschiedenen Themen wie z. B. gesellschaftliche Zwänge oder Frauenbilder die einem von klein auf beigebracht werden. Alle Themen haben mir nicht zugesagt, aber den Anspruch sollte man bei diesem Buch auch nicht haben. Leider hat mir die Struktur des Buches überhaupt nicht zugesagt. Die Kapitel sind nach Themen aufgeteilt, wodurch es ständig Zeitsprünge gab, hier hätte mir persönlich eine zeitliche Strukturierung besser gefallen. Zudem haben sich einige Themen ziemlich häufig wiederholt. Teilweise bestanden ganze Kapitel aus schon vorher dargestellten Aussagen, die nur noch mal in neuen Metaphern verpackt waren. Dadurch empfand ich das Lesen manchmal als anstrengend und hat dazu geführt, dass ich ein paar Seiten nur überflogen habe. Insgesamt enthält „Ungezähmt“ einige super Gedankenanstöße und ermutigt dazu mehr Dinge im Alltag zu hinterfragen.

Mässig...
Den Hype um dieses Buch kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Grundsätzlich finde ich den Ansatz "Folge deinem Herzen" gut. Allerdings waren mir die einzelnen Kapiten zeitlich viel zu durcheinander, ausserdem viel zu esoterisch angehaucht. Dennoch habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft, fand es aber unterm Strich zu langweilig. Mich hat das Buch nicht gefesselt...
Guter Start - doch dann wird es langatmig
Ich finde die Story wirklich gut geschrieben, man kann sich extrem hineinversetzen und es gibt viele vergleichbare Momente im eigenen Leben, welches immer wieder versucht einem in eine bestimmte „Jacke“ zu zwängen. Somit ist die Idee, sich aus den Ketten zu befreien und ihr Weg wirklich gut beschrieben, jedoch ab dem „kirchlichen“ Part wird es meiner Meinung nach extrem langatmig.
Normalerweise bin ich nicht der Typ dafür, etwas im Buch zu unterstreichen oder Seiten zu markieren. Bei diesem Buch konnte ich aber nicht anders - kein bisher gelesenes Buch konnte mir so viele Denkanstöße vermitteln wie dieses. Ich habe mir so viele Sätze markiert, die mir irgendwie geholfen haben mein Leben zu überdenken oder das Verhalten anderer Menschen besser zu verstehen. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es nur jedem empfehlen! Ein ganz ganz großartiges Buch!
Ich kam nie so wirklich rein ...
Das Buch öffnet einen die Augen - sofern sie nicht schon geöffnet waren. Sollte dem so sein ist dieses Buch eine Anhäufung von Anekdoten und Geschichten aus den unterschiedlichsten Momenten im Leben von Glennon Doyle. Die Vielzahl an Erzählungen, Gleichnissen und Metaphern sogen dafür, das man sich hier und da wieder findet und zum Nachdenken angeregt wird. Ich persönlich habe mich schwer getan rein zu finden und dann das Buch zu Ende zu bringen. Die Message ist wichtig und schön beschrieben: Frauen im Käfig der gesellschaftlich akzeptierten Normen. Jedoch ohne roten Faden erzählt und die permanenten Zeitsprünge lassen eine klare Erzähllinie nicht zu. Als erstes feministischen Buch ist es zu empfehlen - als Einstieg da die Kapitel auch recht kurz und prägnanten.
Feministisch vs radikal
Das Buch hat mich erst total in den Bann gezogen und mit ehrlichen autobiografischen Inhalten begonnen, die so beeindruckend und gleichzeitig feminstisch sind. Gleichzeitig wurde es wenig später sehr chaotisch, unübersichtlich und noch dazu sehr tief radikal in religiöser Hinsicht, das ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Daher konnte ich es nicht mal beenden. Total schade.
Für mich war das Buch eine echte Achterbahnfahrt der Emotionen und manchmal habe ich mich gefragt „Warum sind Menschen nur so grausam?“. Leider fand ich das Buch ein bisschen unübersichtlich gestaltet und ich hätte mir eine gewisse Chronologie der Ereignisse gewünscht. Stattdessen hat Doyle die Einteilung in Themen vorgenommen, wodurch sich manche Dinge teilweise gedoppelt haben. Trotzdem ist das Buch ein absolutes Herzensbuch und ich empfehle es allen, die ab und zu an sich zweifeln und allen, die die Geschichte einer mutigen Frau hören wollen die getan hat was ihr Herz sagt und nicht was die Gesellschaft von ihr erwartet. Von mir gibt es 3,5/5 Sterne für „Untamed“ 💗
Viele bewegende und aufrüttelne Geschichten. Eine Frau die mutig ist.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Viele kurze Kapitel die aus einzelnen Geschichten aus Glennons Leben bestehen mit tiefen Erkenntnissen dahinter. Viele davon haben mich berührt und getroffen. Viele aber auch nicht, da ich selbst keine Kinder habe und somit auch oft keine Berührungspunkte. Trotzdem gab es viele Aha Momente. Alles in allem Lesenswert. 3,5/5 📚
„Wir sind alle so abgefuckt und gleichzeitig so magisch.“ Dieses Buch ist Top-Anwärter für mein neues Lieblingsbuch. Darum kommt hier meine erste Goodreads Rezension. Ich liebe den Schreibstil, die Offenheit, die Emotionen. Ich liebe die Gedankengänge zu allen Thematiken und Problemen unserer modernen Welt wie Rassismus, Feminismus, Religion, Sexualität, Familie und Selbstfindung. Ich habe beim Lesen viel Nachgedacht, Gelächelt, Tränen verdrückt und das ein oder andere Mal Gänsehaut bekommen. Mich hat lange kein Buch mehr so begeistert. Bestimmt werde ich es noch öfter lesen und jedes Mal etwas anderes daraus mitnehmen. Herzensempfehlung <3
Diese Impulse, unserem Käfig voll falscher Glaubenssätze und gesellschaftlicher Konditionierung zu entkommen, wecken etwas während des Lesens 🐆
Glennon Doyles Metaphern resonieren super stark mit mir und bleiben hängen. Ich bewundere ihre Art, Dinge und Situationen kreativ zu analysieren und Fragen zu stellen, auf die sie poetische aber gut verständliche Antworten liefert. Das Buch macht Mut und gleichzeitig auch sauer, wenn man erkennt wie "tamed" man selbst ist. Das Droppen einzelner Stories war zwar meist immer in Bezug mit klugen Gedanken konstruiert, aber gleichzeitig wirkte es manchmal willkürlich oder sehr selbstdarstellerisch.
Anfangs konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Klappentext hat mich so gespannt auf das Buch gemacht und genau deshalb habe ich mich mega gefreut, als ich es heute endlich beenden durfte. Eine sehr schöne, starke und aber auch traurige Geschichte über die Autorin selbst, wie sie sich selber neu kennen und lieben lernt. Eine sehr starke Persönlichkeit, die man in dem Buch kennen und auch lieben lernt. Mir Person hat das Buch sehr zu gesagt, da es mich selbst als Person hat zum nachdenken angeregt und ich ein wenig über mich selbst nachgedacht habe. ☺️






















































