Under Flowing Stars

Under Flowing Stars

Softcover
4.725

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Description

Herzzerreißendes Drama trifft epische Liebesgeschichte »Warum fließen nachts die Sterne?« »Weil sie uns Hoffnung schenken. Wenn die Sterne uns nicht allein gelassen haben, besteht die Chance, dass wir diese Insel wieder verlassen werden.« Nach einem herben beruflichen Rückschlag während des ersten Lockdowns erhält die achtundzwanzigjährige Sara eine zweite Chance. Dank einer Erbschaft kann sich die alleinerziehende Mutter erneut eine Existenz als Inhaberin eines Eventcafés aufbauen. Doch dann kommt alles anders: Eine verheerende Flut zerstört nicht nur ihren Traum, sondern ihr komplettes Leben. Sara ist kurz davor zu kapitulieren, als sie Jonas trifft, der seinen Job riskiert, um den Menschen im Ahrtal zu helfen. Seine Solidarität und Hilfsbereitschaft lassen sie hoffen, dass das Leben sie doch noch nicht aufgegeben hat. In "Under Flowing Stars" erzählt Autorin April Wynter die Geschichte einer von der Flutkatastrophe im Ahrtal Betroffenen. Dabei verarbeitet sie ihre eigenen Eindrücke als Helferin bei einer der schlimmsten Naturkatastrophen Deutschlands in diesem Jahrhundert.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
328
Price
13.99 €

Posts

12
All
5

Als ich anfing das Buch zu lesen, war ich erstaunt wie schnell ich in die Geschichte eingetaucht bin. Die Geschichte bzw. die Geschehnisse in dem Buch haben mich emotional gepackt. Ein Roman über Ahrtal und der Flutkatastrophe. Wahnsinn was die Menschen dort erleben mussten! Sie haben alles verloren. Auch die Charaktere waren stark und selbstbewusst dargestellt. Sara hat alles verloren, von heut auf morgen aber dank Jonas, den sie in ahrtal kennengelernt hat, hat sie wieder zu sich selbst gefunden. Das Ende fand ich etwas zu schnell und kurz, habe definitiv mehr pepp erwartet. Fazit 🌱: Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne. Es war sehr emotional und spannend! Leider konnte mich das Ende wenig überzeugen. Aber ich werde definitiv mehr Bücher von der Autorin lesen 🙈

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5

Schicksalhaft, brandaktuell und emotionsgeladen. Umspannt von einer schönen, wenn auch vorhersehbaren Lovestory.

5

Wichtiges Zeitgeschehen hautnah geschildert!

„Under Flowing Stars“ handelt von der furchtbaren Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal, die in einer Nacht das Leben so vieler Menschen für immer verändert hat. Die Geschichte beginnt mit Sara und ihrer Tochter Marie in dem Familienhaus + Café, hat aber eine zusätzliche zweite Perspektive: Jonas, Kaufhausdetektiv aus Hamburg, der ziemlich unzufrieden mit seiner Arbeit ist. Die Story ist im Präsens geschrieben, weswegen ich etwas brauchte, um in die Geschichte reinzukommen - ist für mich einfach jedes Mal wieder ungewohnt. ^^ Aber wenn die Katastrophe beginnt, wird es einerseits zwar bedrückend, doch andererseits auch echt spannend. Dass es hier um reale Geschehnisse geht, lässt einen dem Atem stocken und bebend durch die Seiten fliegend. Ja, es ist keine leichte Kost. Direkt in den ersten Kapiteln hatte ich mit den Tränen zu kämpfen. Es ist so beklemmend zu lesen, wie viel Vertrauen die Protagonistin in die Regierung/Gemeinde hatte und enttäuscht wurde - sodass die Lage innerhalb einer Nacht zum Albtraum wurde. Trotz der schrecklichen Ereignisse fand ich die Katastrophe dennoch gut dosiert. Marie lockert das Geschehen auf und die zweite Perspektive von Jonas gibt schöne Verschnaufspausen. Ein weiterer schöner Aspekt in dem Buch sind die Erlebnisberichte von Betroffenen, die dem Ganzen noch einmal eine bedeutendere Gewichtung geben. Schlussendlich hab ich wenig Kritikpunkte. Lediglich einige Themen zum Ende fand ich etwas unwichtig z.B. Zweifel an einer Coronaimpfung oder dass Kevin plötzlich auftaucht. Die Liebesgeschichte hätte für mich ein ganz anderes Drama-potenzial gehabt z.B. mehr Gespräche über Zukunftsängste, Bedenken wegen der kommenden Verantwortung oder allein: Wo und wie sollen wir zusammen leben? So konnte mich die Lovestory leider nicht ganz überzeugen, weil das mit Jonas und Sara einfach zu schnell und problemlos über die Bühne ging - sprich: es war mir fast ein zu perfektes Happy End :D Trotz meiner Kritikpunkte ist das Buch unbedingt empfehlenswert! Es spiegelt ein wichtiges Zeitgeschehen richtig gut wieder und ist gleichzeitig auch lehrreich, um potentiell auf solche Situationen besser vorbereitet zu sein. Zumindest hab ich darüber nachgedacht, was in einer Notfalltasche sinnvoll wäre. Überhaupt eine anzuschaffen, kommt einem plötzlich sehr erstrebenswert vor. Ebenso minimalistischer zu leben und sich bei seinem Besitz zu fragen: Was ist mir davon wirklich wichtig?

Wichtiges Zeitgeschehen hautnah geschildert!
5

Grandios

Wer die Bücher von April Wynter mag, wird dieses hier lieben! Zuerst das Cover. Unbeschreiblich schön und ansprechend. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitellängen sind optimal. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel mit dem Illustrationen und „wAHRe Geschichten“ ist grandios. Zu den Charakteren kann man sofort eine Bindung aufbauen. Sara ist so ein unglaublich starker Charakter. Was sie alles durchmacht und trotzdem stark bleibt, sehr bemerkenswert. Eine wirklich sehr berührende Geschichte. Gerade für mich die sich solche Ereignisse bildlich gar nicht vorstellen kann. Ein großartiges Buch von einer großartigen Autorin und für mich ein absolutes Jahreshighlight!

5

Wahnsinns Geschichte

Die Geschichte hat mich sehr mitgerissen. Zeitweise war es sehr schwer zu lesen und ich musste das Buch mal zur Seite legen. Wie April Wynter die Situation um Sara und ihrer Tochter während der Flut beschrieben hat hat mir mehr als einmal das Herz zerrissen. Nachdem ihr Corona und die Lockdowns schon fast die Existenz zerstört haben, hat ihr die Flut alles genommen. Und in einem Moment als sie alles aufgeben will lernt sie Jonas kennen. Jonas der mit seinem Leben unzufrieden ist und durch die Hilfe und den Zusammenhalt im Ahrtal neue Chancen ausgewiesen bekommt.... Eine Klasse Geschichte mit dem Ernst des Lebens hat die Autorin sehr gut verbildlicht für den Leser. Dieses Buch wird definitiv zu einem Lesehighlight für dieses Jahr für mich ♡

5

„Under Flowing Stars“ von April Wynter ist ein Gegenwartsroman über Sara, die mit ihrer kleinen Tochter im Ahrtal lebt. Dort hat sie sich eine Existenz mittels eines kleinen Eventcafes, im von ihrer Oma geerbten Haus, aufgebaut. Dann schlägt die größte Naturkatastrophe, die Deutschland je gesehen hat, zu - die Ahrflut. Ein Kampf um ihre Existenz beginnt. Vom Buchcover und dem -titel her, hätte ich eine solche Geschichte dahinter nicht vermutet. Der Klappentext machte mich jedoch neugierig. Das Buch ist aus den Perspektiven der beiden Hauptcharaktere Sara und Jonas erzählt. Beide erzählen aus der Ich-Form ihre Geschichten, was ich sehr interessant und authentisch finde. Weiterhin unterbrechen reale Artikel von Flutopfern und -helfern die Geschichte. April Winter hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil mit wunderbaren Bildbeschreibungen, sodass ich ihr von der ersten Seite an folgen konnte. Sie hat mit Sara und Jonas zwei authentische und bodenständige Personen geschaffen. Sie spiegeln mit ihren allgemeinen und durch Corona ausgelösten Problemen einen Großteil der deutschen Gesellschaft wider. Gleichzeitig spricht sie aber auch viele Themenbereiche im Buch an, wie Sexismus, Gendering oder Diskussionen über das Für und Wider von Corona-Impfungen. Das fand ich nicht immer sehr passend, weil es nicht in den Kontext der Geschichte passte. Die Ausschnitte, also wAHRen Geschichten, die direkt die Geschichten der Betroffenen erzählten, fand ich wiederum sehr packend und damit auch passend. Gerade zu Beginn des Buches gibt es einen großen Spannungsbogen, der dazu animierte immer weiter zu lesen. Ebenso Saras Geschichte und ihr Umgang mit dem Unglück war spannend dargestellt. Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten mit den Hamburger Helfern, denn diese Charaktere hätten unterschiedlicher nicht sein können, was es manchmal etwas schwierig machte. Aber dennoch fand ich es toll dargestellt, wie schnell sich Gruppen bildeten, die einander halfen, füreinander einstanden und einfach nur da waren. Mein Fazit: Ich finde es mutig, einen Roman über diese Thematik zu schreiben, aber April Wynter ist ein äußerst authentischer Roman gelungen, der mich überzeugt hat.

5

Ich wusste, dass Under Flowing Stars kein einfaches Buch werden würde, daher habe ich auch genau auf die richtige Stimmung gewartet. Das Buch spielt zu der Zeit der Flutkatastrophe im Ahrtal, die vielen von uns noch viel zu sehr im Gedächtnis ist. Sara, die Protagonistin verliert von einem auf den anderen Tag alles. Ihr Café, ihr zu Hause, ihre Existenz. Doch sie kämpft. Kämpft um ihren Traum, ihr Leben und ihre kleine Tochter. Und so schrecklich die Ereignisse im Ahrtal auch waren schafft es April Wynter aufzuzeigen, dass immer die Hoffnung bleibt. Hoffnung, Freundschaft und Gemeinschaft. Leute lernten sich kennen, die ohne diese Katastrophe niemals zueinander gefunden hätten. Festgefahrene Lebensstile wurden aufgerüttelt und konnten überdacht werden. Materialismus wurde zweitrangig, im Vordergrund standen Werte wie Hilfsbereitschaft und Solidarität. April schafft es wunderbar die Tragik der Situation mit den Chancen des Neuanfangs zu verbinden. Gerade diese Herangehensweise habe ich so geliebt. Natürlich war jedes Schicksal anders, das darf man bei der ganzen Sache nicht vergessen, aber die Message des Buches gilt nach wie vor.

3.5

In „Under Flowing Stars“ von April Wynter wird die Flutwelle im Juli 2021 behandelt. Der Roman erzählt die Geschichte der alleinerziehenden Sara Mayer die ein Café betreibt und vor der Flut mit ihrer 6-jährigen Tochter auf den Dachboden flieht. Schon kurze Zeit später wird das volle Ausmaß der Flut sichtbar und Sara und ihre Tochter können mit einem Boot gerettet werden. Heilfroh noch am Leben zu sein kommen nach und nach die Gefühle hoch. Wie konnte es sein das keiner von der Flut wusste, dass sie nicht gewarnt worden sind? Und wie soll es nun weiter gehen? Sara wird überrascht von der Solidarität der Bevölkerung. Jonas unterdessen ist in Hamburg und fühlt sich in seinem Job als Kaufhausdetektiv unwohl. Als er von der Flut hört, will er sofort helfen und mobilisiert seine Freunde Max und Philip, mit ihm gemeinsam ins Ahrtal zu fahren. Und so begegnen sich Sara und Jonas, die die Zuneigung zueinander schon vom ersten Moment an spüren. Wie eingangs erwähnt, befasst sich dieser Roman mit der Flutwelle im Ahrtal und erzählt auf beeindruckende Weise wie schlimm diese Stunden für die Bewohner waren und wie schleppend hingegen die Hilfe anlief. Untermalt wird der Roman mit eingeblendeten Zeitzeugenberichten. Die Gefühle sind gerade zu Beginn des Buches unheimlich stark beschrieben, man spürt förmlich die Angst um das eigene Leben. Das lässt aber im weiteren Verlauf für mich stark nach, da den Charakteren Tiefe fehlt. Wir erfahren kaum etwas über die Hauptcharaktere Sara, Maya und Jonas und wissen nicht was diese Personen ausmacht. Zudem werden hier viele Themen zusätzlich thematisiert, die meiner Meinung nach eher eine untergeordnete Rolle in diesem Roman spielen. Die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Sara und Jonas war toll, lässt Hoffnung erblühen in diesen düsteren Zeiten dennoch war es keine die mich berührt hat. Ich konnte aufgrund der fehlenden Tiefe diese Gefühle nicht spüren und greifen. Das Buch beginnt sehr stark, lässt aber deutlich nach. Im Grunde war es dennoch unterhaltsam und ich kann es jedem empfehlen, der sich über die Geschichte des Ahrtals und wie es sich für betroffene angefühlt hat, informieren möchte.

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5

Ergreifend

In dem Buch kommt deutlich zum Ausdruck, wie wichtig eine gute Organisation ist, um Helfende zu koordinieren und alle Notleidenden zu unterstützen. Aber auch wie wichtig es ist zusammenzuhalten. Die Autorin erzählt eine ergreifende Geschichte, bei der die Bilder direkt vors Auge projiziert werden. Die Emotionen der beteiligten waren greifbar. Sie erzählt die Geschichte einmal aus Saras Sicht, sie ist die Betroffene, und einmal aus der Sicht von Jonas, der zum Helfen gekommen ist, so hat man einen guten Einblick in beide Sparten. Das Buch hat mich nicht eher losgelassen bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Für mich definitiv ein Buch das mir in Erinnerung bleiben wird, ein Highlight von diesem Jahr ist. Fazit: Man sollte das Buch auf jeden Fall gelesen haben.

4

In "Under flowing Stars" wird die Geschichte von Sara erzählt. Sie hat bei der Flutwelle im Ahrtal ihr Haus sowie ihr Café verloren. Aufgrund vieler Zufälle und Geschehnisse hat sie Hilfe von verschiedenen Menschen bekommen und dabei die Liebe gefunden. Es ist immernoch schockierend wie diese Tragödie geschehen konnte. Es gab viele Anzeichen, aber es hat niemanden interessiert.

5

Eine zwischenmenschliche emotionale Brücke

Da ich bereits den ersten Teil dieser Trilogie aus unabhängig lesbaren Bänden mit emotionaler Begeisterung gelesen habe, war das Lesen dieses zweiten Teils eher ein „Must Read“ als eine getroffene Entscheidung. Ein verdientes Vorschussvertrauen, was durch dieses Buch bestätigt und gefestigt wurde. Nachdem ich in den letzten Wochen durch persönliche Sorgen eher wenig zum Lesen kam, schaffte es die Autorin mit diesem Buch mich von zumindest für einen Abend davon zu lösen und in diese andere Welt und Zeit ein zu tauchen. Wieso ich von anderer Welt schreibe, obgleich diese Geschichte doch in Deutschland vorwiegend im Ahrtal, kurze Sequenzen aber auch in Hamburg und Leipzig, spielt? Seit der Flutkatastrophe im Juli 2021, die das Ahrtal als schlimmste Naturkatastrophe des Jahrhunderts traf, ist diese Gegend ein wenig wie eine andere Welt. Denn obgleich kaum noch etwas davon zu hören ist, gibt es nach wie vor Gegenden, die großer Hilfe bedürfen, weil noch längst nicht alles wieder gut ist. Sowohl materiell wie psychisch. Unvorstellbar für Menschen, die nur wenige Kilometer entfernt wohnen und sowohl den Sommer 2021 unbehelligt und schön verbrachten, wie auch jetzt 15 Monate später (!) nichts von ebendiesen Nachwirkungen spüren. Deshalb handelt dieses Buch zwar auch aus einer anderen Zeit, nämlich ebenjener Flutnacht und den Wochen danach ist zugleich aber auch eine Brücke in die Gegenwart. Eine zwischenmenschliche emotionale Brücke. Ich war damals nicht selbst betroffen, verfolgte das Geschehen und die Hilfsleistungen vorwiegend Freiwilliger selbst-/privat organisierter Helfenden lediglich von zu Hause. Dennoch bewegte es mich zutiefst und bescherte mir eine Sprach- und Hilflosigkeit, gepaart mit dem Willen in meinen Möglichkeiten zu helfen und zugleich eine demütige Dankbarkeit für mein eigenes Leben. Warum ich so ausführlich von meinen Gefühlen und Gedanken in dieser Buchrezension schreibe? Nun weil dieses - grundsätzlich - fiktive Geschichte genau dieselben Gefühle exakt in der Kombination erneut auslöste. Bereits nach wenigen Sätzen und Seiten war ich weit mehr als nur eine Leserin. Ich war genauso mittendrin und doch nicht dabei, wie zum Zeitpunkt des Geschehens. Diesmal allerdings aus der Perspektive einer selbst betroffenen, die Protagonistin Sara mit ihrer Tochter, die sich gerade erst mit ihrem Eventcafe nach der schweren Corona Zeit wieder aufgerappelt hatte. Schlussendlich gibt es hier eine lebensverändernde dramatische Situation, die zur eigenen Neuordnung und Entwicklung zwingt. Zudem kommen allerlei weitere handelnde Personen, Familie, Freunde und vollkommen Fremde auf unterschiedliche Weise hinzu. Besonders die eingeflochtenen Informationen zu tatsächlich existenten Organisationen wie dem HelferShuttle machen dieses Buch zu so viel mehr als nur einer Geschichte. Es ist ein Zeitzeugnis, Kulturgut, verwebt eine mögliche Geschichte als fiktionellem Teil mit der tatsächlichen Realität. Es ist ein historisches Buch über ein bewegendes Ereignis der Vergangenheit, was viele in der Gegenwart nach wie vor emotional und materiell beschäftigt und bewegt. Es vereint zwei Welten in einer Geschichte, die viel wahrer ist, als ich sie mir wünschen würde.

Eine zwischenmenschliche emotionale Brücke
5

Das Cover fiel mir irgendwie direkt ins Auge. Ich kann nicht direkt festmachen woran es liegt. Vielleicht das mittlere Wort vom Titel, das in goldener Schreibschrift eine Verbindung bildet zwischen dem ersten und dem letzten Wort. Vielleicht auch die Wortspielerei, die man mit dem Titel verbinden kann. Oder einfach die erste Association, die mir in den Sinn kommt: Meer und Wolken. Im unteren Teil sehe ich auf den ersten Blick Wellen, wobei es genauso gut Berge sein können. Darüber türmen sich weiße Wolken bis zum dunklen Sternenhimmel hinauf. Einfach eine tolle Komposition, die mich das Buch sofort in die Hand nehmen lässt. Under flowing stars von April Wynter befasst sich mit der Flutkatastrophe im Juli 2021 im Ahrtal. Im Vorwort zum Roman schildert die Autorin wie es genau zu dem Buch kam. Die Geschichte um Sara und Jonas ist frei erfunden, die Gegebenheiten haben aber in etwa so stattgefunden und beruhen auf Erzählungen und Erfahrungen und sind entsprechend passend für die Geschichte zusammengestellt worden. Der Roman ist der zweite Band der Another Life Trilogie. Das erste Buch: Lock Down Under habe ich bereits verschlungen, dort durfte ich Sara bereits am Rande kennenlernen. Nun im zweiten Buch kommt sie als Ich-Erzählerin zu Wort und ihre Schwester Maya spielt eine Nebenrolle. Eine weitere wichtige Person im Buch ist Jonas, der ebenfalls als Ich- Erzähler zu Wort kommt und im Prinzip stellvertretend steht für die vielen freiwilligen Helfer nach der Katastrophe. Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt sagen. Die Situation ist jedem vermutlich noch gut in Erinnerung, ob selbst betroffen, als Helfer vor Ort oder einfach durch die Presse. Weitere Informationen und Links findest du auf der Seite der Autorin: www.april-wynter.de/tw-ufs . Für mich war es eine ergreifende Geschichte und ein Buch, dass mir für 2023 vermutlich in besonderer Erinnerung bleiben wird. Auch eineinhalb Jahre nach der Katastrophe ist das Thema noch allgegenwärtig und vermutlich für viele noch lange nicht zu Ende. Ich finde das Buch absolut lesenswert, denn es zeigt sehr anschaulich wie viel die Flut mit sich gerissen hat. Aber auch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Und die Liebesgeschichte ist das i-Tüpfelchen des Romans. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich setze das Buch jetzt schon mal auf meine Top Ten für 2023.

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