Und immer wieder aufbrechen

Und immer wieder aufbrechen

Hardback
4.94
MigrationWiderstandSoziale GerechtigkeitSexismus

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Description

IMMER EIN NEUES LAND: SISONKE MSIMANG KÄMPFT FÜR GLEICHBERECHTIGUNG, UNABHÄNGIGKEIT UND IHR RECHT AUF EINEN PLATZ IN DER WELT. SISONKE MSIMANG IST EIN KIND DER FREIHEIT Sisonke Msimang und ihre Geschwister werden in eine REVOLUTIONÄRE GEMEINSCHAFT geboren, die gegen die APARTHEID und für ein UNABHÄNGIGES SÜDAFRIKA kämpft. „Heimat“ ist lange Zeit der Traum von Freiheit und kein bestimmter Ort: Sie wird im EXIL geboren, wächst in SWASILAND, SAMBIA, NAIROBI und KANADA auf, studiert in den USA. Als sie Südafrika zum ersten Mal betritt, ist sie schon über 20 Jahre alt. Wie steht es dort heute um FREIHEIT und GLEICHBERECHTIGUNG? WAS IST AUS DEM TRAUM GEWORDEN, der Sisonke Msimang und ihre Mitkämpfer*innen in den Jahren des Exils immer weitermachen ließ? Und die Autorin selbst? Als Kind ist sie umgeben von Frauen, die sich keinen Deut um die Regeln scheren, die man sich für sie ausgedacht hat. Sie inspirieren und bestärken Sisonke Msimang darin, DIE FRAU ZU WERDEN, DIE SIE SEIN WILL. Ist ihr das gelungen? Und welche Bedeutung haben Heimat und Zugehörigkeit heute für sie? KEINE SCHEU VOR KOMPROMISSLOSER UND SCHMERZHAFTER SELBSTREFLEXION Sisonke Msimang erzählt von HOFFNUNG und VERTRAUEN, von ENTTÄUSCHUNG – von sich selbst, von ihren HELD*INNEN – und was das mit ihrem Selbstverständnis und ihrer Identität macht. Davon, wie Stärke sie wachsen lässt und die Welt ein bisschen besser macht. Aber auch darüber, was ihr der Zwang abverlangt, immer stark sein und sich immer weiterentwickeln zu müssen. Sie HINTERFRAGT SICH MIT GROSSER OFFENHEIT, setzt sich immer wieder neu zusammen – um nie wieder das Gefühl haben zu müssen, Idole zu brauchen. Um am Ende – in all ihrer Vielseitigkeit und Widersprüchlichkeit – die HELDIN IHRER EIGENEN GESCHICHTE zu sein. Sie schreibt vom Wunsch, ihr fünfjähriges Ich von damals in den Arm nehmen zu können, um ihm zu sagen: DU KANNST ALLES ÜBERSTEHEN UND STÄRKER UND GLÜCKLICHER WERDEN, ALS DU DIR DAS AN DER SCHWELLE ZU JEDEM NEUEN LAND VORSTELLEN KANNST. WARMHERZIG, KÄMPFERISCH UND AUFRICHTIG: EIN BUCH WIE EIN RICHTIG GUTES GESPRÄCH MIT FREUND*INNEN In Sisonke Msimangs Leben prallen Länder, Träume, Menschen, Rückschläge, Ermutigendes, Ideale – ganze Welten aufeinander: Da sind HEIMWEH und Orientierungslosigkeit, aber auch das Gefühl von ZUGEHÖRIGKEIT, ZUSAMMENHALT und die VIELFALT DES ZWEITGRÖSSTEN KONTINENTS DER ERDE. Da sind KOLONIALISMUS, RASSISMUS, KLASSENUNTERSCHIEDE UND SOZIALE UNGERECHTIGKEIT, aber auch WIDERSTANDSGEIST, VERÄNDERUNG und REVOLUTION. DISKRIMINIERUNG, SEXISMUS und Überforderung, aber auch FAMILIE und FEMINISTISCHER KAMPFGEIST. Das Gefühl von Unvollkommenheit und ZWEIFEL an sich selbst, aber auch VERSÖHNUNG und AKZEPTANZ. Die Herausforderungen in einer Beziehung einer Schwarzen Frau mit einem weißen Mann, aber auch die Bereitschaft, voneinander zu lernen, und die Kraft der LIEBE. Sisonke Msimang ist Revolutionärin, Antirassistin, Mutter, Afrikanerin, Feministin, Partnerin, Schwester – die Heldin ihrer eigenen Geschichte. Ihr Buch ist eine INSPIRATION und ein AUFRUF an Betroffene und Mitkämpfer*innen, sich für SELBSTBESTIMMUNG und GERECHTIGKEIT einzusetzen. Aus dem Englischen von Tatjana Kruse.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Hardback
Pages
404
Price
24.90 €

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Als ich mit dem Buch anfing, hatte ich keine Ahnung, wer Sisonke Msimang ist. Auch hatte ich keine Ahnung, dass es sich dabei nicht um einen Roman handelt, sondern um eine Art Autobiographie von der Autorin. Umso beeindruckter bin ich nun von dieser Frau und ihrer ehrlichen, tiefgehenden Selbstreflexion. Sisonke Msimang ist Südafrikanerin, jedoch hat sie das Land ihrer Herkunft, ihrer Sehnsucht, erstmals als junge Frau besucht. Aufgrund der Apartheid ist sie im Exil aufgewachsen - in Sambia, Kanada und Kenia, auch in den USA hat sie gelebt. Doch nie hat sie an ihrer Vision eines Südafrikas gezweifelt, das frei ist von Rassismus und Korruption. Wie ihr revolutionäres familiäres Umfeld sie geprägt hat und wie sie sich inmitten der immer wiederkehrenden Neuorientierung eine Identität aufgebaut hat, schildert sie in diesem Buch auf 400 Seiten. Dabei lässt sie uns Lesende transparent an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben, auch ihre eigenen Privilegien und Vorurteile reflektiert sie immer wieder. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es bei all der überzeugenden Selbstreflexion dennoch ein paar wenige Situationen gibt, in denen ich überrascht war von Msimangs Einschätzung und mir einen kritischeren Blick gewünscht hätte (z.B. zum Thema Jason), das ist aber wirklich Haarspalterei. Das Buch macht Lust, mehr von Sisonke Msimang zu lesen, mehr über ihren Mut und ihren Glauben an starke, Schwarze Frauen, die die Welt verändern. Last One: Der Haymon-Verlag weist hinten im Buch transparent auf mögliche Trigger hin, außerdem ist das Buch einem Sensitivy Reading unterzogen worden. Ganz große Liebe für diesen Verlag! Übersetzt von Tatjana Kruse.

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