Und immer wieder aufbrechen
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Description
Book Information
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Als ich mit dem Buch anfing, hatte ich keine Ahnung, wer Sisonke Msimang ist. Auch hatte ich keine Ahnung, dass es sich dabei nicht um einen Roman handelt, sondern um eine Art Autobiographie von der Autorin. Umso beeindruckter bin ich nun von dieser Frau und ihrer ehrlichen, tiefgehenden Selbstreflexion. Sisonke Msimang ist Südafrikanerin, jedoch hat sie das Land ihrer Herkunft, ihrer Sehnsucht, erstmals als junge Frau besucht. Aufgrund der Apartheid ist sie im Exil aufgewachsen - in Sambia, Kanada und Kenia, auch in den USA hat sie gelebt. Doch nie hat sie an ihrer Vision eines Südafrikas gezweifelt, das frei ist von Rassismus und Korruption. Wie ihr revolutionäres familiäres Umfeld sie geprägt hat und wie sie sich inmitten der immer wiederkehrenden Neuorientierung eine Identität aufgebaut hat, schildert sie in diesem Buch auf 400 Seiten. Dabei lässt sie uns Lesende transparent an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben, auch ihre eigenen Privilegien und Vorurteile reflektiert sie immer wieder. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es bei all der überzeugenden Selbstreflexion dennoch ein paar wenige Situationen gibt, in denen ich überrascht war von Msimangs Einschätzung und mir einen kritischeren Blick gewünscht hätte (z.B. zum Thema Jason), das ist aber wirklich Haarspalterei. Das Buch macht Lust, mehr von Sisonke Msimang zu lesen, mehr über ihren Mut und ihren Glauben an starke, Schwarze Frauen, die die Welt verändern. Last One: Der Haymon-Verlag weist hinten im Buch transparent auf mögliche Trigger hin, außerdem ist das Buch einem Sensitivy Reading unterzogen worden. Ganz große Liebe für diesen Verlag! Übersetzt von Tatjana Kruse.
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Als ich mit dem Buch anfing, hatte ich keine Ahnung, wer Sisonke Msimang ist. Auch hatte ich keine Ahnung, dass es sich dabei nicht um einen Roman handelt, sondern um eine Art Autobiographie von der Autorin. Umso beeindruckter bin ich nun von dieser Frau und ihrer ehrlichen, tiefgehenden Selbstreflexion. Sisonke Msimang ist Südafrikanerin, jedoch hat sie das Land ihrer Herkunft, ihrer Sehnsucht, erstmals als junge Frau besucht. Aufgrund der Apartheid ist sie im Exil aufgewachsen - in Sambia, Kanada und Kenia, auch in den USA hat sie gelebt. Doch nie hat sie an ihrer Vision eines Südafrikas gezweifelt, das frei ist von Rassismus und Korruption. Wie ihr revolutionäres familiäres Umfeld sie geprägt hat und wie sie sich inmitten der immer wiederkehrenden Neuorientierung eine Identität aufgebaut hat, schildert sie in diesem Buch auf 400 Seiten. Dabei lässt sie uns Lesende transparent an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben, auch ihre eigenen Privilegien und Vorurteile reflektiert sie immer wieder. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es bei all der überzeugenden Selbstreflexion dennoch ein paar wenige Situationen gibt, in denen ich überrascht war von Msimangs Einschätzung und mir einen kritischeren Blick gewünscht hätte (z.B. zum Thema Jason), das ist aber wirklich Haarspalterei. Das Buch macht Lust, mehr von Sisonke Msimang zu lesen, mehr über ihren Mut und ihren Glauben an starke, Schwarze Frauen, die die Welt verändern. Last One: Der Haymon-Verlag weist hinten im Buch transparent auf mögliche Trigger hin, außerdem ist das Buch einem Sensitivy Reading unterzogen worden. Ganz große Liebe für diesen Verlag! Übersetzt von Tatjana Kruse.




