Um 180 Grad
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Description
Book Information
Author Description
Julia C. Werner, geboren 1971, schrieb bereits als Kind erste Geschichten auf der antiken Schreibmaschine ihres Großvaters. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Spanische Literaturwissenschaft. Reisen durch Indien, Spanien und Mittelamerika inspirierten sie zu tiefgründigen, schicksalhaften Fragen, die sie in Liebesgeschichten mit spirituellem Hintergrund verarbeitet. Um 180 Grad ist ihr erstes Jugendbuch. Wenn sie sich nicht auf Mallorca aufhält, lebt sie in Berlin. Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.
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Auf dieses Buch wäre ich vermutlich nie aufmerksam geworden, hätte mich die Autorin nicht angeschrieben und mich gefragt, ob ich es gern rezensieren würde. Da ich weiß, dass es Neuerscheinungen gerade ziemlich schwer haben, weil Lesungen und andere Veranstaltungen nicht stattfinden können, willigte ich gern ein. DAS THEMA Um es gleich vorweg zu sagen: es ist kein leichtes Thema, das in dieser Geschichte behandelt wird. Es geht um das Überleben des Holocaust und darum, was es bedeutet, alt, krank und allein zu sein. Doch es ist keine Erzählung, vor der man sich fürchten muss. Der Autorin gelingt es, sehr liebevoll und behutsam einen Rahmen für diese schwierige Materie zu schaffen und sie in eine jugendgerechte Handlung zu verpacken. DAMALS UND HEUTE Immer wieder wird uns beim Lesen der Gegensatz zwischen damals und heute vor Augen geführt – das Leben unter großen Entbehrungen und Schmerzen zu Kriegszeiten und das sorgenfreie und fast schon überfüllte Jetzt. Doch klar wird auch, dass es Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen diesen Epochen gibt: Mitmenschlichkeit, Nähe, das Füreinandersasein. MEIN FAZIT „Um 180 Grad“ ist ein leises, aber wichtiges Buch, das man vielen jungen LeserInnen in die Hand geben sollte – allerdings nicht, ohne anschließend darüber zu sprechen. Man muss über diese Geschichte reden, über das, was damals passiert ist und darüber, wie man heutzutage mit diesem Wissen umgehen sollte. Ich kann es wirklich sehr empfehlen.
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Julia C. Werner, geboren 1971, schrieb bereits als Kind erste Geschichten auf der antiken Schreibmaschine ihres Großvaters. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Spanische Literaturwissenschaft. Reisen durch Indien, Spanien und Mittelamerika inspirierten sie zu tiefgründigen, schicksalhaften Fragen, die sie in Liebesgeschichten mit spirituellem Hintergrund verarbeitet. Um 180 Grad ist ihr erstes Jugendbuch. Wenn sie sich nicht auf Mallorca aufhält, lebt sie in Berlin. Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung.
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Auf dieses Buch wäre ich vermutlich nie aufmerksam geworden, hätte mich die Autorin nicht angeschrieben und mich gefragt, ob ich es gern rezensieren würde. Da ich weiß, dass es Neuerscheinungen gerade ziemlich schwer haben, weil Lesungen und andere Veranstaltungen nicht stattfinden können, willigte ich gern ein. DAS THEMA Um es gleich vorweg zu sagen: es ist kein leichtes Thema, das in dieser Geschichte behandelt wird. Es geht um das Überleben des Holocaust und darum, was es bedeutet, alt, krank und allein zu sein. Doch es ist keine Erzählung, vor der man sich fürchten muss. Der Autorin gelingt es, sehr liebevoll und behutsam einen Rahmen für diese schwierige Materie zu schaffen und sie in eine jugendgerechte Handlung zu verpacken. DAMALS UND HEUTE Immer wieder wird uns beim Lesen der Gegensatz zwischen damals und heute vor Augen geführt – das Leben unter großen Entbehrungen und Schmerzen zu Kriegszeiten und das sorgenfreie und fast schon überfüllte Jetzt. Doch klar wird auch, dass es Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen diesen Epochen gibt: Mitmenschlichkeit, Nähe, das Füreinandersasein. MEIN FAZIT „Um 180 Grad“ ist ein leises, aber wichtiges Buch, das man vielen jungen LeserInnen in die Hand geben sollte – allerdings nicht, ohne anschließend darüber zu sprechen. Man muss über diese Geschichte reden, über das, was damals passiert ist und darüber, wie man heutzutage mit diesem Wissen umgehen sollte. Ich kann es wirklich sehr empfehlen.




