Über Leben
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Description
»Wir befinden uns mitten im sechsten Massenartensterben und erleben den größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier. Der Mensch hat ihn ausgelöst und nur er kann ihn stoppen.« Der bekannte Naturfilmer und Terra-X-Moderator Dirk Steffens engagiert sich seit Jahren für den Artenschutz. Gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Fritz Habekuß zeigt er, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt und warum der Erhalt der Artenvielfalt überlebensnotwendig für die Menschheit ist. Die beiden schlagen Maßnahmen vor, um das Artensterben zu stoppen: drastisch, aber nicht unmöglich – und mit der Chance, unser Verhältnis zur Natur zu revolutionieren. Mit Abbildungen.
Aus Umweltschutzgründen wurde auf Verpackungsfolie verzichtet.
Ausstattung: mit Abbildungen
Book Information
Author Description
Dirk Steffens ist einer der bekanntesten und renommiertesten Wissenschaftsjournalisten Deutschlands, spezialisiert auf Umwelt- und Naturthemen. Der Dokumentarfilmer, TV-Moderator und Buchautor arbeitet seit 2022 für die Film- und Print-Redaktionen von »GEO«. Das gemeinsam mit Fritz Habekuß veröffentlichte Buch »Über Leben« wurde 2020 ebenso zum Bestseller wie im Folgejahr »Projekt Zukunft«. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter das Bundesverdienstkreuz, der Heinz Sielmann Ehrenpreis, der Walter-Scheel-Preis, die Goldene Kamera und der Deutsche Fernsehpreis. Die Universität Bayreuth verlieh ihm zudem die Ehrendoktorwürde für Geowissenschaften. 2024 wurde er vom Club der Optimisten als »Optimist des Jahres« ausgezeichnet.
Posts
Auch wenn sich Über Leben wie eine Dystopie liest, so wird doch auf jeder Seite deutlich, dass es sich hier weder um eine düstere Zukunftsvision noch um Schwarzmalerei handelt. Stattdessen erklärt das Buch mittels zahlreicher exemplarischer Beispiele eindrucksvoll und eindrücklich die Zusammenhänge von Mensch und Natur, berichtet von den Konsequenzen, die mangelnder Respekt und fehlende Achtung vor Tieren, Pflanzen und der Umwelt haben werden und leistet so einen wichtigen Beitrag zur im Buch selbst beschworenen Problematisierung der Folgen des „Zeitalters des Menschen“. Der Fokus liegt in Über Leben weniger auf dem Klimawandel als auf dem Erhalt der Biodiversität, die im Bewusstsein der meisten Menschen noch nicht als Überlebensthema des Planeten angekommen ist. Nach der Lektüre des Buches weiß man nicht nur, was Biodiversität ist, sondern auch, warum sie so fundamental für alles Leben auf der Erde ist. Neben den Beispielen und den diese manchmal ergänzenden anekdotischen Einschüben, bietet Über Leben einen klaren Blick auf „das große Ganze“ und vor allem nicht nur darauf, wie alles Leben auf der Erde miteinander verbunden sind, sondern auch, wie es nur durch ein vernetztes Handeln von Politik, Wirtschaft und Rechtsprechung auf der Basis eines Mehrheitsdrucks in der Bevölkerung gelingen kann, die fatalen Entwicklungen noch aufzuhalten. Das Buch vermittelt insgesamt viel Wissen und zahlreiche Fakten, allerdings ist es oftmals recht vereinfachend und populärwissenschaftlich – das ist gut für die Lesbarkeit und sehr einprägsam, aber leider zeitweise etwas zu oberflächlich. Und auch wenn Über Leben am Ende versucht, einen Hoffnungsschimmer zu vermitteln, erscheint der Ausblick auf die Zukunft sehr düster. Insgesamt ist Über Leben ein sehr lesenswertes, interessantes und natürlich problembewusstes Buch. Im direkten Vergleich mit David Attenboroughs Ein Leben auf unserem Planeten (A Life on Our Planet), welches ebenfalls die Biodiversität zum Dreh- und Angelpunkt des (menschlichen) Überlebens auf der Erde macht, ziehe ich letzteres vor. Es ist inhaltlich anspruchsvoller und zeigt deutlicher Rettungs- und Heilungsmöglichkeiten auf.
📢 🚨🚨🚨
Dieses Buch ist einfach beeindruckend. Die fesselnde Erzählweise hat mich angesprochen und emotional mitgenommen. Das Thema der Ökokrise ist von höchster Bedeutung, und das Buch hat auf beeindruckende Weise deutlich gemacht, in welcher Situation wir uns heute befinden. Es hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie wichtig die Natur für unser Leben ist und wie wir sie leider viel zu oft zerstören. Nachdem ich das Buch beendet hatte, blieb ich mit einer Mischung aus Emotionen und Grübeln zurück. Es hat mir vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft dringend handeln müssen, um unsere Umwelt zu schützen und zu erhalten. Die Lektüre dieses Buches hat mein Bewusstsein für die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit geschärft und mich dazu angeregt, über unseren Umgang mit der Natur nachzudenken.
Wow. Etwa bis zur Hälfte des Buches liest es sich wie eine ganz, ganz düstere Dystopie - nur ist die dummerweise real, Menschen sterben tatsächlich in der "Cancer Alley" in den USA, der Kieselalgen-Zyklus ist aus dem Gleichgewicht, die Weltmeere und Flüsse sowieso... Da habe ich ernsthaft überlegt, ob ich mir das weiter antun soll oder eher abbrechen, nach dem Motto "Eh schon alles egal, Carpe Diem, her mit dem Schnitzel und dem Einweggeschirr..." Das wäre auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch - die Dramaturgie ist aus meiner Sicht ungeschickt gewählt, ich hätte mir schon früher Infos über "Was können wir denn da noch machen" und "Welche Aktion geben Anlass zur Hoffnung" gewünscht. Die kommen nämlich durchaus, aber eben erst in der zweiten Hälfte des Buches, wo erzählt wird, wie ausgerechnet Ronald Reagan und Maggie Thatcher es geschafft haben, etwas gegen das Ozonloch zu unternehmen. Oder welche Ideen es gibt, den Resourcenverbrauch von Unternehmen zu besteuern statt ihren Gewinn. Oder wie sogar Erzkapitalisten ökologisch investieren, wenn ihnen klar wird, dass sich das langfristig auch wirtschaftlich rechnet. Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch - aber für den düsteren ersten Teil bekommt es einen Stern Abzug.
Tolles Buch, toll geschrieben, sehr informativ, harte Realität aber auch gute Ansätze für die Zukunft aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.
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»Wir befinden uns mitten im sechsten Massenartensterben und erleben den größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier. Der Mensch hat ihn ausgelöst und nur er kann ihn stoppen.« Der bekannte Naturfilmer und Terra-X-Moderator Dirk Steffens engagiert sich seit Jahren für den Artenschutz. Gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Fritz Habekuß zeigt er, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt und warum der Erhalt der Artenvielfalt überlebensnotwendig für die Menschheit ist. Die beiden schlagen Maßnahmen vor, um das Artensterben zu stoppen: drastisch, aber nicht unmöglich – und mit der Chance, unser Verhältnis zur Natur zu revolutionieren. Mit Abbildungen.
Aus Umweltschutzgründen wurde auf Verpackungsfolie verzichtet.
Ausstattung: mit Abbildungen
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Dirk Steffens ist einer der bekanntesten und renommiertesten Wissenschaftsjournalisten Deutschlands, spezialisiert auf Umwelt- und Naturthemen. Der Dokumentarfilmer, TV-Moderator und Buchautor arbeitet seit 2022 für die Film- und Print-Redaktionen von »GEO«. Das gemeinsam mit Fritz Habekuß veröffentlichte Buch »Über Leben« wurde 2020 ebenso zum Bestseller wie im Folgejahr »Projekt Zukunft«. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter das Bundesverdienstkreuz, der Heinz Sielmann Ehrenpreis, der Walter-Scheel-Preis, die Goldene Kamera und der Deutsche Fernsehpreis. Die Universität Bayreuth verlieh ihm zudem die Ehrendoktorwürde für Geowissenschaften. 2024 wurde er vom Club der Optimisten als »Optimist des Jahres« ausgezeichnet.
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Auch wenn sich Über Leben wie eine Dystopie liest, so wird doch auf jeder Seite deutlich, dass es sich hier weder um eine düstere Zukunftsvision noch um Schwarzmalerei handelt. Stattdessen erklärt das Buch mittels zahlreicher exemplarischer Beispiele eindrucksvoll und eindrücklich die Zusammenhänge von Mensch und Natur, berichtet von den Konsequenzen, die mangelnder Respekt und fehlende Achtung vor Tieren, Pflanzen und der Umwelt haben werden und leistet so einen wichtigen Beitrag zur im Buch selbst beschworenen Problematisierung der Folgen des „Zeitalters des Menschen“. Der Fokus liegt in Über Leben weniger auf dem Klimawandel als auf dem Erhalt der Biodiversität, die im Bewusstsein der meisten Menschen noch nicht als Überlebensthema des Planeten angekommen ist. Nach der Lektüre des Buches weiß man nicht nur, was Biodiversität ist, sondern auch, warum sie so fundamental für alles Leben auf der Erde ist. Neben den Beispielen und den diese manchmal ergänzenden anekdotischen Einschüben, bietet Über Leben einen klaren Blick auf „das große Ganze“ und vor allem nicht nur darauf, wie alles Leben auf der Erde miteinander verbunden sind, sondern auch, wie es nur durch ein vernetztes Handeln von Politik, Wirtschaft und Rechtsprechung auf der Basis eines Mehrheitsdrucks in der Bevölkerung gelingen kann, die fatalen Entwicklungen noch aufzuhalten. Das Buch vermittelt insgesamt viel Wissen und zahlreiche Fakten, allerdings ist es oftmals recht vereinfachend und populärwissenschaftlich – das ist gut für die Lesbarkeit und sehr einprägsam, aber leider zeitweise etwas zu oberflächlich. Und auch wenn Über Leben am Ende versucht, einen Hoffnungsschimmer zu vermitteln, erscheint der Ausblick auf die Zukunft sehr düster. Insgesamt ist Über Leben ein sehr lesenswertes, interessantes und natürlich problembewusstes Buch. Im direkten Vergleich mit David Attenboroughs Ein Leben auf unserem Planeten (A Life on Our Planet), welches ebenfalls die Biodiversität zum Dreh- und Angelpunkt des (menschlichen) Überlebens auf der Erde macht, ziehe ich letzteres vor. Es ist inhaltlich anspruchsvoller und zeigt deutlicher Rettungs- und Heilungsmöglichkeiten auf.
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Dieses Buch ist einfach beeindruckend. Die fesselnde Erzählweise hat mich angesprochen und emotional mitgenommen. Das Thema der Ökokrise ist von höchster Bedeutung, und das Buch hat auf beeindruckende Weise deutlich gemacht, in welcher Situation wir uns heute befinden. Es hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie wichtig die Natur für unser Leben ist und wie wir sie leider viel zu oft zerstören. Nachdem ich das Buch beendet hatte, blieb ich mit einer Mischung aus Emotionen und Grübeln zurück. Es hat mir vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft dringend handeln müssen, um unsere Umwelt zu schützen und zu erhalten. Die Lektüre dieses Buches hat mein Bewusstsein für die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit geschärft und mich dazu angeregt, über unseren Umgang mit der Natur nachzudenken.
Wow. Etwa bis zur Hälfte des Buches liest es sich wie eine ganz, ganz düstere Dystopie - nur ist die dummerweise real, Menschen sterben tatsächlich in der "Cancer Alley" in den USA, der Kieselalgen-Zyklus ist aus dem Gleichgewicht, die Weltmeere und Flüsse sowieso... Da habe ich ernsthaft überlegt, ob ich mir das weiter antun soll oder eher abbrechen, nach dem Motto "Eh schon alles egal, Carpe Diem, her mit dem Schnitzel und dem Einweggeschirr..." Das wäre auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch - die Dramaturgie ist aus meiner Sicht ungeschickt gewählt, ich hätte mir schon früher Infos über "Was können wir denn da noch machen" und "Welche Aktion geben Anlass zur Hoffnung" gewünscht. Die kommen nämlich durchaus, aber eben erst in der zweiten Hälfte des Buches, wo erzählt wird, wie ausgerechnet Ronald Reagan und Maggie Thatcher es geschafft haben, etwas gegen das Ozonloch zu unternehmen. Oder welche Ideen es gibt, den Resourcenverbrauch von Unternehmen zu besteuern statt ihren Gewinn. Oder wie sogar Erzkapitalisten ökologisch investieren, wenn ihnen klar wird, dass sich das langfristig auch wirtschaftlich rechnet. Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch - aber für den düsteren ersten Teil bekommt es einen Stern Abzug.
Tolles Buch, toll geschrieben, sehr informativ, harte Realität aber auch gute Ansätze für die Zukunft aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.







