Über allen Bergen

Über allen Bergen

Hardback
4.118

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Description

Über die Kraft der Natur und den Zauber der Berge

Auf seiner ersten Zugreise mitten durchs Schneegestöber kann Vadim nur an eines denken: Atmen. Hoch oben in den Bergen, wo das Ende der Welt nicht mehr weit zu sein scheint, fließt die Luft klar und ungehindert in seine Lungen. Dort oben ist weit und breit kein Fliegeralarm zu hören, nur die alles umfassende Stille der Natur.
Von nun an wird er als Vincent ein neues Leben führen, fern von seiner russisch-jüdischen Familie, abgeschieden von der Zivilisation. Und trotz der schneidenden Kälte findet er in dem kleinen Dorf am Hang ein Zuhause und Menschen, die ihm Wärme schenken. Doch über allen Bergen bleibt die Zeit nicht stehen, und schließlich wird die Realität 1943 auch über seinen Zufluchtsort hereinbrechen ...

»Valentine Goby beschreibt uns die Metamorphose der Natur im Laufe der Jahreszeiten. Wie schön die Berge unter der Feder von Valentine Goby sind!« LIRE MAGAZINE LITTÉRAIRE

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
352
Price
23.70 €

Author Description

Valentine Goby, geboren 1974, ist eine französische Autorin. Für ihren Roman Kinderzimmer gewann sie 2014 den französischen Buchhandelspreis. In ihren Romanen beschäftigt sie sich häufig mit historischen Themen und verwebt gekonnt Geschichte und Gegenwart. Valentine Goby lebt in der Nähe von Paris.

Posts

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All
5

Ein Gemälde in Romanform 😍. Jahreshighlight! 😎 Ausführliche Rezension in Kürze auf Whatchareadin, Goodreads, im Büchertreff und bei Vorablesen.

5

Ein Buch wie ein Gemälde voller Gefühle, Geräusche, Gerüche, Farben, Jahreszeiten, - all das durch die Augen des kleinen Vadims, der so gerne zu Vincent werden möchte. Mit ihm sieht, fühlt und riecht man das Leben auf der Alm in den französischen Alpen. Man spürt die Kraft der Natur in den Bergen, die dort zugleich Herausforderung und auch Schutz ist. Ich hätte Vadim gerne noch weiter begleitet. Ein neues Lieblingsbuch.

5

Literatur, die durch wundervoll poetische Naturbeschreibungen im Jahreszeitenwandel innerhalb der Erlebniswelt eines 12jährigen den Alltag entschleunigt, trotz Kriegsthematik. Mir hat der unaufgeregte/feinsinnige Stil sehr gefallen!

5

Poetisch, intensiv und berührend

"Über allen Bergen" hat mich in die Berge entführt und verzaubert. Ein Buch, wie ein Gemälde und ein Lesehighlight, das noch lange nachhallen wird. Vadim ist Jude und ist im Paris des Vichy-Regimes nicht mehr sicher, deswegen wird er weit entfernt von seiner Heimat in einem Bergdorf versteckt, was auch seinem Asthma zugutekommt. Von nun an ist er Vincent und lebt bei einer Bauernfamilie, die ihm Wärme und ein Zuhause geben. Allerdings sind die Auswirkungen des Krieges auch bald im entlegensten Winkel Frankreichs zu spüren. Valentine Goby erzählt Vadims Geschichte in einer wunderschönen, sehr detaillierten und bildhaften und vor allem poetischen Sprache. Der Leser erkundet mit dem Jungen die Berge, selten konnte ich mir bei einem Buch die Umgebung so gut vorstellen, wie in diesem Buch. Man ist mit allen Sinnen involviert. Vadim sieht die Berge zum ersten Mal, nimmt alles in sich auf und ist von den Bergmassiven, dem Schnee und der wilden Natur verzaubert und beobachtet fasziniert den Wechsel der Jahreszeiten. Aber auch die Menschen nehmen einen wichtigen Platz in seinem Leben ein. Die Bauernfamilie mit Blanche und ihrem Mann Albert, dessen Bruder Eloi und dem Opa Louis, die ihn wie einen Sohn aufnehmen. Und Moinette, die Nachbarstochter, in der er eine treue Freundin findet und die ihn das Leben in den Bergen einführt. Ich habe die ruhig erzählte Geschichte, die man nicht mal eben schnell weg liest, sehr genossen. Die Naturbeschreibungen und das entbehrungsreiche Leben der Bergbauern haben mich zugleich fasziniert und gefesselt. Dieses Buch ist nicht zu Unrecht der Buchhändlerliebling aus Frankreich. Eine absolute Leseempfehlung für alle Naturliebhaber, die ruhige Bücher mögen! 5/5 Sterne

3

Wenn jemand eine Reise macht, kann er viel erzählen. Doch nicht Vadim bzw Vincent, wie er jetzt heißt. Von Paris in die französischen Alpen, der Mont Blanc in Sichtweite. Eine, für ihn unbekannte Welt, die er begierig in sich aufnimmt. Nach und nach erfahren wir, warum er hier ist. Sprachlich ist dieser Roman eine Naturgewalt, ein Gemälde aus Worten, man sieht den Wandel der Natur quasi vor sich. Doch mir persönlich war das etwas zu wenig. Es hat mich nicht so gepackt und berührt, wie es die Inhaltsangabe vermuten lies. Aber trotz allem ein ganz gutes Buch.

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3

Valentine Goby erzählt in ihrem Roman „Über allen Bergen“ die Geschichte von Vadim, einem jungen Flüchtling, der während des Zweiten Weltkriegs in die Einsamkeit der Berge geschickt wird. Auf seiner Suche nach einem sicheren Ort, fernab von Bombenangriffen und den Schrecken des Krieges, entdeckt er in einem kleinen Bergdorf eine neue Welt. Hier erlebt er was es heißt in einer Gemeinschaft zu leben und Vertrauen zu fassen, während die beeindruckende Natur mit ihrer stillen Schönheit und klaren Luft eine trügerische Geborgenheit vermittelt. Leider konnte mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen. Obwohl der Roman sprachlich beeindruckend ist, fehlte mir die Spannung, die ich mir erhofft hatte. Die poetischen Beschreibungen der Landschaft und der Farben sind zweifellos schön, doch zogen sich diese Abschnitte oft in die Länge und minderten für mich den Lesefluss. Das Buch richtet sich wohl eher an Leser, die poetische Naturschilderungen schätzen, weniger jedoch an jene, die packende Geschichten aus der NS-Zeit suchen. Für Naturliebhaber ist der Roman sicher eine Empfehlung wert, aber wer eine tiefgehende oder spannende historische Erzählung erwartet, wird hier womöglich enttäuscht. Ein Pluspunkt ist definitiv das stimmungsvolle Cover. Insgesamt ist „Über allen Bergen“ ein Werk mit vielen sprachlichen Stärken, aber auch Schwächen im Inhalt und Erzähltempo. Für mich persönlich blieb der Roman leider hinter meinen Erwartungen zurück.

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3

Sprachlich außergewöhnlich. Trotzdem hat es mich nicht gepackt. Die Schilderungen der Natur, der Landschaft und vor allem der Farben einzelner Wörter waren mir dann doch zu üppig.

2.5

Da hatte ich mehr und anderes erwartet.

Wenn man den Text auf dem Buchrücken liest, hat man glaube ich andere Erwartungen an das Buch. Zumindest geht es mir so. Die Zeit in den Bergen, die Vadim dort verbringt, ist zwar wunderschön beschrieben, aber es hält halt doch nicht die Geschichte, die man versprochen bekommt. Stilistisch ist es ein wunderschöner Roman. Man kann so gut in die Welt von Vadim eintauchen und einfach mit ihm fühlen. Ich würde dieses Buch jemanden empfehlen, die / der gerne das Leben in den Bergen mag. Und einfach ein paar Jahreszeiten mit Vadim in diesem Buch dort verbringen möchte.

Da hatte ich mehr und anderes  erwartet.
5

Sehr bewegende Geschichte über Identität und Zugehörigkeit

**Rezension zu „Über allen Bergen“ von Valentine Goby – ⭐⭐⭐⭐⭐** „Über allen Bergen“ von Valentine Goby ist ein berührendes Meisterwerk, das die Leser mit seiner zarten und einfühlsamen Erzählweise in den Bann zieht. Die Geschichte des jungen Vadim, der unter dem Vorwand, Asthma zu haben, in die Berge geschickt wird, um der deutschen Besatzung zu entkommen, ist sowohl bewegend als auch aufwühlend. Goby gelingt es, die innere Zerrissenheit und die Ängste des Protagonisten eindrucksvoll darzustellen. Vadim lässt seine jüdische Existenz hinter sich und schlüpft in die Identität von Vincent, was ihn auf eine Reise der Selbstfindung und des Überlebens führt. Die Autorin beschreibt diese Transformation in einer wunderschönen, poetischen Sprache, die die Leser tief berührt. Die sanften Farben, mit denen die Landschaft der Berge und die innere Welt des Protagonisten gemalt werden, schaffen eine eindrucksvolle Kulisse für die dramatische Entwicklung der Handlung. Gobys Schreibstil ist einfühlsam und gleichzeitig kraftvoll; sie versteht es, die emotionale Tiefe ihrer Charaktere zu erfassen und ihnen Leben einzuhauchen. „Über allen Bergen“ ist nicht nur eine Geschichte über Flucht und Identität, sondern auch über Hoffnung und die Suche nach einem Platz in der Welt. Es zeigt, wie selbst in den dunkelsten Zeiten die menschliche Seele einen Weg finden kann, zu blühen und zu wachsen. Diese zarte Geschichte wird lange im Gedächtnis bleiben und regt zum Nachdenken über die Themen Identität, Zugehörigkeit und das Überleben an. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein literarisches Kleinod, das mit seiner emotionalen Tiefe und seiner poetischen Sprache begeistert. Valentine Goby hat einen bemerkenswerten Roman geschaffen, der es verdient, gelesen und geschätzt zu werden.

5

❄🗻✨

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen! Ich fand die Geschichte sehr berührend und wunderschön geschrieben. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen☺

❄🗻✨
5

Valentine Goby hat mir ihrem Roman „Über allen Bergen“ ein tolles poetisches Werk über die Wirren des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Im Zentrum steht der junge Vadim, der zum Schutz vor dem Krieg von seiner Familie in ein abgelegenes französisches Bergdorf geschickt wird. Wie ich aufgrund des Covers schon gehofft hatte, thematisiert der Roman die Bergwelt durch zahlreiche poetische Naturbeschreibungen, die mir sehr gut gefallen haben! Der Autorin gelingt es wunderbar, die französischen Alpen im Wandel der Jahreszeiten für die Leser*innen vorstellbar zu machen. Ich konnte mich an vielen Stellen sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen und seine Sichtweise auf die für ihn gänzlich neue Umgebung. Teilweise hätte ich mir gewünscht, dass die durch den Krieg hervorgerufenen Probleme etwas mehr in den Fokus rücken. Vielleicht liegt dies aber auch einfach an den Erwartungen, die ich durch den Klappentext an das Buch hatte. Denn letztendlich hat mir der Schwerpunkt des Romans, das Leben in einem abgelegenen Bergdorf, auch sehr gut gefallen! Neben der Handlung haben mich auch das Cover und die Sprache der Autorin sehr begeistert! Ich würde den Roman allen Leser*innen empfehlen, die auch ausführlichere Naturbeschreibungen mögen und dadurch nicht die Lust am Lesen verlieren, sondern sich darauf einlassen können.

3

Eine Ode an die Natur

Mich konnte der Roman leider nicht so berühren, wie es vermutlich beabsichtigt war. Mir bleiben die Persönlichkeiten zu blass, gleichermaßen sind die Beschreibungen der Natur zu dominant. Die erste Hälfte des Romans scheint zum Großteil von Synästhesie zu handeln, alles wird in Farben eingeteilt. Mir waren es einfach zu viele Beschreibungen ohne Inhalt, ich konnte dem nicht genug abgewinnen. Er ließ sich trotzdem gut lesen und die zwischenmenschlichen Geschichten wurden auch gut beschrieben, nicht übertrieben, aber echt, sodass ich es gerne bis zum Schluss gelesen habe. Aber nun auch froh bin, dass es vorbei ist.

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