Trash-TV. 100 Seiten
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Description
»Es ist höchste Zeit, einmal ganz offiziell eine Lanze für das oft geschmähte Genre des Trash-TVs zu brechen. Darum, in alter, abgenudelter, unironisch und ganz ehrlich gemeinter It’s-only-Rock’n’Roll-but-I-like-it-Pose: Es ist Mist, aber ich mag’s.«
Gewisse TV-Formate suchen Ihresgleichen. Zum Beispiel Live-Übertragungen aus dem australischen Dschungel oder aus Wohncontainern mit Z-Promi-Protagonisten scharenweise. Oder die Akquise von Topmodels und Superstars, die gar nicht erst aus der Versenkung auftauchen, in der sie bald wieder verschwinden. Hier zählt nicht das Ergebnis, sondern der Weg. Er ist das Ziel. Über Staffeln hinweg gesuchte Schwiegertöchter, getauschte Frauen, Bauernbräute und Mega-Junggesellen (neudeutsch »Bachelor«) beglücken den geneigten Zuschauer mit einer Mischung aus Überlegenheitsgefühl und Fremdschämen. Gesehen haben will all das keiner, Bescheid weiß jeder. Besonders Anja Rützel, die einen kritisch-amüsanten Blick hinter die Fassaden wirft, hinter die solcher Fernsehformate und hinter die ihrer Betrachter.
Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Book Information
Author Description
Anja Rützel, geb. 1973, arbeitet als freie Autorin u.a. für die Financial Times Deutschland, für SPEX, Allegra, SZ-Magazin und Brigitte. Sie war Mitbegründerin von Business Punk und Editor-at-large von WIRED Deutschland. Seit 2013 berichtet sie für SPIEGEL Online regelmäßig über Phänomene des Trash-TVs.
Posts
Hätte nie gedacht, dass man in einem Buch den Frauentausch Erdbeerkäsemonolog und Baudrillard findet, Ich bin ein Star mit griechischem Theater verglichen wird und Trash TV Persönlichkeiten genauso wie Commedia dell'Arte Charakteren funktionieren, aber ich hab jede der 100 Seiten mit dieser Verflechtung von "high" und "low" culture geliebt!
Kurzweilig, unterhaltsam, interessante Punkte und mit schönem Schlusswort am Ende - dass man Trash-TV auch einfach ohne viel nachdenken als reine Belustigung sehen darf! Großes Manko: Ich fand die Art und Weise, wie über Kandidat*innen (vor allen Dingen die weiblichen) geschrieben wurde, z.T. sehr gehässig und herablassend.
Kurzweilig, unterhaltsam, interessante Punkte und mit schönem Schlusswort am Ende - dass man Trash-TV auch einfach ohne viel nachdenken als reine Belustigung sehen darf! Großes Manko: Ich fand die Art und Weise, wie über Kandidat*innen (vor allen Dingen die weiblichen) geschrieben wurde, z.T. sehr gehässig und herablassend.
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»Es ist höchste Zeit, einmal ganz offiziell eine Lanze für das oft geschmähte Genre des Trash-TVs zu brechen. Darum, in alter, abgenudelter, unironisch und ganz ehrlich gemeinter It’s-only-Rock’n’Roll-but-I-like-it-Pose: Es ist Mist, aber ich mag’s.«
Gewisse TV-Formate suchen Ihresgleichen. Zum Beispiel Live-Übertragungen aus dem australischen Dschungel oder aus Wohncontainern mit Z-Promi-Protagonisten scharenweise. Oder die Akquise von Topmodels und Superstars, die gar nicht erst aus der Versenkung auftauchen, in der sie bald wieder verschwinden. Hier zählt nicht das Ergebnis, sondern der Weg. Er ist das Ziel. Über Staffeln hinweg gesuchte Schwiegertöchter, getauschte Frauen, Bauernbräute und Mega-Junggesellen (neudeutsch »Bachelor«) beglücken den geneigten Zuschauer mit einer Mischung aus Überlegenheitsgefühl und Fremdschämen. Gesehen haben will all das keiner, Bescheid weiß jeder. Besonders Anja Rützel, die einen kritisch-amüsanten Blick hinter die Fassaden wirft, hinter die solcher Fernsehformate und hinter die ihrer Betrachter.
Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
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Anja Rützel, geb. 1973, arbeitet als freie Autorin u.a. für die Financial Times Deutschland, für SPEX, Allegra, SZ-Magazin und Brigitte. Sie war Mitbegründerin von Business Punk und Editor-at-large von WIRED Deutschland. Seit 2013 berichtet sie für SPIEGEL Online regelmäßig über Phänomene des Trash-TVs.
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Hätte nie gedacht, dass man in einem Buch den Frauentausch Erdbeerkäsemonolog und Baudrillard findet, Ich bin ein Star mit griechischem Theater verglichen wird und Trash TV Persönlichkeiten genauso wie Commedia dell'Arte Charakteren funktionieren, aber ich hab jede der 100 Seiten mit dieser Verflechtung von "high" und "low" culture geliebt!
Kurzweilig, unterhaltsam, interessante Punkte und mit schönem Schlusswort am Ende - dass man Trash-TV auch einfach ohne viel nachdenken als reine Belustigung sehen darf! Großes Manko: Ich fand die Art und Weise, wie über Kandidat*innen (vor allen Dingen die weiblichen) geschrieben wurde, z.T. sehr gehässig und herablassend.
Kurzweilig, unterhaltsam, interessante Punkte und mit schönem Schlusswort am Ende - dass man Trash-TV auch einfach ohne viel nachdenken als reine Belustigung sehen darf! Großes Manko: Ich fand die Art und Weise, wie über Kandidat*innen (vor allen Dingen die weiblichen) geschrieben wurde, z.T. sehr gehässig und herablassend.





