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Hypertextliteratur besitzt einen transitorischen Doppelcharakter: Sie ist die vorbeiziehende und zugleich die überholte Literatur. Das zeigt Dietrich Scholler in seiner Studie. Der Autor widmet sich zunächst der Genese von Hypertexten: Was sind die historisch-systematischen Grundlagen hypertextueller bzw. hypermedialer Vertextungsverfahren? Anschließend analysiert er Wege und Formen der Hypertextliteratur in Italien und Frankreich im Detail. Wie lassen sich die digitalen Literaturen in der Literaturgeschichte verorten? Wie sind die Cyberwelten und hypertextuellen Merkmale am literarischen Situationsaufbau beteiligt? Im dritten Teil geht es um die Rückwirkung von hypertextuellen Effekten auf die jüngere Printliteratur. Welche Wechselwirkungen ergeben sich durch das Zusammenspiel zwischen erzählter Geschichte und pseudo-altermedialer Diskursivierung?
Editions (1)
ISBN9783847006497
PublisherV&R unipress
Publication Date11/07/16
Pages299
Main GenrePoetry & Drama
Sub GenreCriticism & Literary Studies
FormatEbook
LanguageGerman
Price41.20 €
Author
About Dietrich Scholler
Prof. Dr. Dietrich Scholler lehrt Literaturwissenschaft am Romanischen Seminar der Universität Mainz.
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