Träume aus Eis

Träume aus Eis

Softcover
3.619

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Description

München, 1929: zwischen Unternehmertum, Wirtschaftskrise und den Fäden des Lebens

Erna und Josef Pankofer sind überglücklich, als sie die kleine Eisdiele in der Kaufinger Straße in München eröffnen. Endlich hat das Tingeln mit dem Eiswagen durch die Straßen ein Ende und sie haben ein besseres Zuhause für sich und ihre beiden Töchter. Doch dann bricht die Weltwirtschaftskrise über sie herein, und die älteste Tochter Frieda verliebt sich ausgerechnet in den Sohn eines Konkurrenten. Das Glück der Familie hängt bald am seidenen Faden - kann die Idee, als erster Laden in ganz Bayern Eis am Stiel zu verkaufen, sie retten, oder sind die Träume aus Eis am Ende nur Luftschlösser ...?

Inspiriert von einer wahren Begebenheit: hochemotional und atmosphärisch erzählt Franziska Winkler von der Kraft, die wir brauchen, um an uns selbst zu glauben

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
13.40 €

Author Description

Franziska Winkler wurde in Bad Aibling geboren und ist in Rosenheim aufgewachsen. Unter ihrem richtigen Namen Nicole Steyer sowie unter den Pseudonymen Linda Winterberg und Anke Petersen verfasste sie mehrere erfolgreiche Romane. Die »Träume aus Eis« bringen sie nun endlich zurück in ihre bayerische Heimat und nach München, die Stadt, die sie schon immer durch ihre Größe beeindruckt hat und in die sie vor vielen Jahren ihr täglicher Arbeitsweg führte.

Posts

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All
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Eine kleine, familiengeführte Eisdiele in München 1929 mit großen Träumen. Nette Geschichte für zwischendurch, hat mir gefallen.

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Gut durchdachte Familiengeschichte rund ums Steckerl-Eis

München, 1929: Erna und Josef Pankofer sind überglücklich, als sie die kleine Eisdiele in der Kaufinger Straße in München eröffnen. Endlich hat das Tingeln mit dem Eiswagen durch die Straßen ein Ende und sie haben ein besseres Zuhause für sich und ihre beiden Töchter. Doch dann bricht die Weltwirtschaftskrise über sie herein, und die älteste Tochter Frieda verliebt sich ausgerechnet in den Sohn eines Konkurrenten. Das Glück der Familie hängt bald am seidenen Faden - kann die Idee, als erster Laden in ganz Bayern Eis am Stiel zu verkaufen, sie retten, oder sind die Träume aus Eis am Ende nur Luftschlösser ...? Inspiriert von einer wahren Begebenheit. 🍨 Franziska Winkler hat für ihre Familiensaga als Grundlage die reale Person Josef Pankhofer und sein JOPA Eis genommen. Die familiären Entwicklungen sind allerdings ihrer Fantasie entsprungen. Es war sehr interessant die Charaktere vor allem bei der „Eis-am-Stiel-Entwicklung“ zu begleiten. Genauso spannend war jedoch auch die Geschichte der beiden Töchter, auf der Suche nach ihrem Platz im Leben und der großen Liebe. Generell haben wir es mit starken Frauen zu tun, die maßgeblich die Handlung bestimmen. Die Autorin hat alles wunderbar mit einander verwoben und mit ihrem angenehmen Schreibstil kommt man schnell durchs Buch. München wurde sehr bildhaft beschrieben und die Charaktere sind öfters an bekannten Orten wie dem Hofbräuhaus oder dem Viktualienmarkt. Hinzu kommt z.B. die waschechte Münchnerin Fanny mit ihrem bayrischem Dialekt, was das Ganze auflockert und noch authentischer macht. Ich hätte mir lediglich etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem ist es ein tolles Buch gerade jetzt für den Sommer. Liebenswerte Charaktere, leichter Schreibstil, interessante Infos über die Eis-Entwicklung und ausreichend Spannung. 🍨 Gut durchdachte Familiengeschichte rund ums Steckerl-Eis

Gut durchdachte Familiengeschichte rund ums Steckerl-Eis
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Die faszinierende Geschichte der Familie Pankofer! Unbedingt mit Eis in der Hand zu lesen 😉

Die Idee vom Steckerl-Eis München, 1929: Familie Pankofer hat es endlich geschafft und konnte von der ärmlichen Behausung in Haishausen in eine kleine Wohnung in der Kaufinger Straße ziehen. Außerdem geht ihr Traum von einer eigenen kleinen Eisdiele endlich in Erfüllung. Doch die Konkurrenz in der beliebten Einkaufsstraße ist groß und die Kosten werden meist nicht komplett von den Eisverkäufen gedeckt. Allerdings geben Josef, Erna, Frieda und Lotte nicht auf und Josef träumt weiter. So kommt er auf die Idee, ein Eis am Stiel zu entwickeln, was sicherlich gut bei sämtlichen Kindern ankommt und ganz ohne Löffel gegessen werden kann. Aber die Weltwirtschaftskrise macht ihnen sehr zu schaffen und als Frieda sich auch noch in den Sohn des allergrößten Konkurrenten verliebt, zieht sich auch noch ein Riss durch die familiären Beziehungen... Franziska Winkler ist es gelungen, die Geschichte der Familie Pankofer sehr athmosphärisch und fesselnd zu erzählen. Sehr interessant ist, dass es das JOPA-Eis wirklich gab, auch wenn die Familiengeschichte dahinter komplett erfunden ist, da es über den Gründer dieser Firma keine Hintergrundinformationen gibt. Die Kulisse wurde von der Autorin wunderbar gewählt und immer so bildlich beschrieben, dass jeder sofort eine Vorstellung im Kopf hat und sich dadurch noch wohler in der Geschichte fühlt. Schon als ich das Cover des Buches gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich konnte mich zeitweise komplett in der Handlung verlieren. Einzig die drei Namensverwechslungen haben mich sehr gestört, denn da wurde aus Alois plötzlich ein Anton oder aus Jule eine Frieda. Das hätte auffallen müssen. Ansonsten ein wunderbarer Roman, der große Lust auf Eis macht!

Die faszinierende Geschichte der Familie Pankofer! Unbedingt mit Eis in der Hand zu lesen 😉
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Der Roman 'Träume aus Eis' von Franziska Winkler erzählt uns die Geschichte rund um die Erfindung des Eis am Stiel. Inspiriert von der wahren Geschichte, aber das ganze Geschehen rund um die Familie Pankofer ist erfunden. Macht nichts...vielleicht ist ja echt alles so passiert...wer weiß das schon bei Geschichten. Ich mochte fast alle Mitglieder der Familie sehr gerne und natürlich Fanny und Ludwig. Mit zwei heranwachsenden Töchtern und einem neuen eröffneten Eisladen zur Zeit der Wirtschaftskrise ist natürlich eine Menge los und dazu dann noch die Erfindung des Steckerl-Eis. Kein einfaches Unterfangen, aber ich persönlich bin froh das es geglückt ist. Ich würde dem Roman 4 Sterne vergeben. Es war zwar nicht die aufregendste Lektüre, aber schön zu lesen, ich hab mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten.

3

Eiszeit   „Wir brauchen etwas Originelles, etwas Neues und anderes. Etwas, das ganz München, ja die ganze Welt, noch nicht gesehen hat.“ (S. 90/91) Erna und Josef Pankofer eröffnen 1929 ihren kleinen Eissalon, doch die Konkurrenz ist groß. Nur wenige Straßen weiter bietet ein großes Kaffeehaus als Spezialität jetzt auch Eiscreme an, hergestellt von einem echten Italiener. Josef ist klar, dass seine Versuche mit neuen Sorten sie nicht weiterbringen, etwas Revolutionäres muss her. In einer Zeitschrift liest er, dass es in Amerika bereits Eis am Stiel gibt, und bei einer Reise nach Berlin kann er es zum ersten Mal kosten. Das Konzept überzeugt ihn und er will damit in München ganz groß rauskommen, doch die Herstellung ist weder einfach noch günstig. Ein weiteres „Problem“ sind die Töchter der Familie. Frieda, die Ältere, verliebt sich ausgerechnet in den Sohn eines Wettbewerbers und Lotte, die Jüngere, weiß noch nicht, was sie im Leben machen will.   Erna und Josef wollen, dass es ihren Mädchen mal besser geht, darum wagen sie die Selbständigkeit mit dem Eissalon. Josef ist ein sympathischer Eigenbrötler, immer mit dem Kopf in den Wolken und schon bei der nächsten Idee, bevor er die erste richtig umgesetzt hat. Seinem Vater gehört eine Großwäschereien, aber er hat seinen Sohn verstoßen, als der die in seinen Augen nicht standesgemäße Erna geheiratet hat. Erna ist das ausgleichende Element in der Familie, sie vermittelt zwischen Josef und ihren Töchtern und hält auch den heimlichen Kontakt zu ihrer Schwiegermutter. Frieda ist schon erwachsen und geht eigene Wege. Sie arbeitet in einem Kaufhaus und unterstützt mit dem Geld ihre Familie, die von dem Eisladen noch nicht leben kann. Lotte will es ihr gleichtun, ist allerdings viel zu ungeduldig, will immer mit dem Kopf durch die Wand und rennt im wahrsten Sinne des Wortes in ihr eigenes Unglück. Außerdem gibt es noch Fanny, die Haushälterin und gute Seele des Ladens. Sie alle könnten eine große glückliche Familie sein, wenn nicht diverse persönliche Dramen alles überschatten würden.   Franziska Winkler ist das Pseudonym der Autorin Nicole Steyer, die auch als Linda Winterberg und Anke Petersen schreibt. Ich habe schon einige historische Romane von ihr gelesen und war sehr gespannt auf die Entwicklung des JOPA-Steckerl-Eises. Allerdings bildet die hier lediglich den Rahmen für eine dramatische Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, die mich nicht ganz überzeugen konnte. Einmal abgesehen von den wechselnden Namen und Altersangaben der Protagonisten oder Jahresangaben, sind auch andere Schnitzer drin, wie z.B. die unterschiedlichen Herkunfts- / Abstammungsangaben von Erna. Auch Josefs Konflikt mit seinem Konkurrenten in der Vergangenheit erschließt sich mir nicht so ganz. Und leider orientiert sich die Geschichte nur sehr grob an den historischen Fakten und Eckdaten zum Steckerl-Eis. Alles einzeln genommen, eigentlich kein Drama, aber in seiner Gesamtheit hat es mich beim Lesen leider dann doch gestört.

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3

Schöne Geschichte, leider wenig Tiefe

Franziska Winkler - Träume aus Eis Erna und Josef Pankofer erfüllen sich mit ihren Töchtern Frieda und Lotte einen großen Traum mit einem eigenen Eisladen, nachdem Josef bisher jahrelang mit einem Eiswagen durch München getingelt ist. Er möchte seine Idee vom Eis am Stiel verwirklichen, doch wie so oft kommt das Leben mit seinen Höhen aber vor allem seinen Tiefen dazwischen. Die Pankofers müssen einige Rückschläge einstecken. Werden sie ihren Traum vom "Steckerl-Eis" verwirklichen können? Das Buch hat mich vom Cover her angesprochen. Ich mag historische Romane sehr, deswegen wollte ich es gern lesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Charaktere sind durchweg sympathisch, aber leider fehlt mir hier die Tiefe. Ihre Geschichten, Gedanken und Gefühle werden zum Großteil nur angerissen, besonders Josef, dessen Traum der Eisladen und das Eis am Stiel ja hauptsächlich ist, konnte ich im Prinzip überhaupt nicht näher kennenlernen. Das finde ich sehr schade. Was ich auch nicht so toll finde, sind die Namensfehler im Buch. Aus Mario wird Marco, dann wieder Mario und zum Schluss wieder Marco. Die Geschichte an sich war ganz unterhaltsam, aber wie oben schon erwähnt für mich persönlich mit zu wenig Tiefgang. Daher vergebe ich hier drei ⭐⭐⭐

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Die Geschichte um einen Münchner Eissalon Erna und ihr Mann Josef träumen von einer eigenen, kleinen Eisdiele im München Ende der 1920er Jahre. Sie erfüllen sich diesen Traum, aber er ist geprägt durch harte Arbeit. Tag für Tag kämpfen sie um ihr Überleben und das ihrer beiden Mädchen. Dazukommt, dass sich Frieda in den Sohn ihres größten Konkurrenten verliebt. Es erscheint als müssten sie ihre Träume auf Eis legen, hinzukommen die Schatten von Josefs Vergangenheit, die das Glück seiner Tochter bedrohen. Franziska Winkler hat mit diesem Roman die fiktive Geschichte einer Familie erschaffen, die in einigen Eckpunkten wahren Begebenheiten entspricht. Sie hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, sodass ich nur so durch die Geschichte geflogen bin. Der Roman ist geprägt von starken Frauen, einer Familienbande, die sich im Verlaufe des Buches immer stärker bewegt und Frauen, die sich nicht ihrem Schicksal ergeben. Mir gefielen besonders Erna, Frieda, Lotte und Fanny. Sie prägen für mich den Verlauf dieser Geschichte. Gerade die Beziehung der beiden Schwestern stellt sich als was Besonders dar. Ebenso ist Fanny als die gute Seele der Eisdiele ein bedeutender Charakter. Gerade in Kombination mit Ludwig und ihren bayerischen Mundwerken geben sie diesem Buch etwas heimatliches. Die Beziehung zwischen Erich und Frieda fand ich am Anfang in ihrer Entwicklung gar etwas zu perfekt, gerade auch die Akzeptanz durch Erichs Eltern möchte ich etwas anzweifeln. Denn gerade vor dem Hintergrund der Vergangenheit der beiden Väter und der Standesunterschiede. Auch die Geschichte um Josef Pankofer fand ich etwas übertrieben. Sicher ist dies zur damaligen Zeit sehr oft vorgekommen, aber seine Entscheidung passte letzten Endes nicht in das Familienbild, dass die Autorin bis dahin beschrieben hat. Was mir sehr gut gefiel, war die Beschreibung der Eisherstellung damals und die Erfindung des Steckli-, also des Eis am Stiel. Besonders die Beschreibung der Herstellung am Anfang mit der Bedienung der Maschinen mittels Kurbeln war beeindruckend zu lesen. Auch die Thematik an sich fand ich super, denn es ist mal was anderes und erfrischendes. Spannend ist dieses Buch auf jeden Fall, denn immer, wenn ich dachte, es kann nicht mehr komplizierter für die Familie Pankofer werden, kam wieder etwas dazu. Das Ende war schön, aber es war mir dann doch etwas zu perfekt. Ein toller Roman für all jene, die gerne historische Familienromane lesen und auch Geschichten über starke Frauen mögen, die ihren Weg, trotz viele Widerstände, gehen.

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