Totes Moor (Janosch Janssen ermittelt 1)
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Das Moor vergisst nichts
Im Morgennebel stoßen Wanderer im Roten Moor auf die Leiche einer jungen Frau. Die Kriminalpolizei identifiziert sie wenig später als Matilda Nolte, die 2009 nach einer Abiparty spurlos verschwand. Für Kommissar Janosch Janssen ist die Entdeckung ein Schock: Matilda war seine heimliche Jugendliebe. Und sein Vater damals der Hauptverdächtige, der
dem Druck der schonungslosen Ermittlungen nicht standhielt und Suizid beging. Um seinen Vater zu entlasten und Matildas Mörder zu finden, muss Janosch ausgerechnet mit Kriminaloberrätin Diana Quester zusammenarbeiten. Die Ermittlerin, die er für den Freitod seines Vaters verantwortlich macht ...
Düstere Geheimnisse zwischen Mooraugen, Wasserkuppe und eingeschworenen Dorfbewohnern – der 1. Fall für Janosch Janssen
Book Information
Author Description
LARS ENGELS lebt mit seiner Familie und zwei eigenwilligen Katzen am Niederrhein, doch die Geschichten von der Moorlandschaft an der Rhön haben ihn schon immer fasziniert. Weil ihm sein Job als Creative Director in der Werbung noch nicht spannend genug ist, schreibt er bis tief in die Nacht Krimis und Thriller.
Posts
Manchmal braucht man einfach nen kleinen Schubs um auf ein gewisses Buch aus seinem SuB aufmerksam zu werden, mein Besuch vor geraumer Zeit der Wasserkuppe inkl. Rotem Moor, war so einer 😁 Es handelt sich hier also um einen Regionalkrimi,Unterfranken um genau zu sein und bildet den Start einer neuen Reihe. Die Story entführt den Leser abwechselnd in die Vergangenheit und Gegenwart und somit auch den Hauptprota als Teenager und späteren jungen Mann und Ermittler. Schnell wird klar das man es mit ihm mal nicht mit einem umwerfend gutaussehenden Supergenius-Cop zu tun hat sondern mit einem von selbstzweifel und verunsicherungen geprägten aber hochanständigen Kerl der es alles andere als leicht mit seiner Vorgesetzten und Leben hat,auch oder besonders wegen der damaligen Vorkomnisse. Die Figurenzeichnungen sind dem Autor aber allgemein sehr gut gelungen und passen auch von der Tiefe her für mich absolut ausreichend in die Handlung. Diese hat definitiv Cold Case Flair und überzeugt mit einer überaus spannenden und emotionalem Plot. Zugegeben, in Teilen war das große Finale für mich schon etwas verwirrend und etwas zuviel des guten aber zu guter letzt dennoch nachvollziehbar und absolut zufriedenstellend. Und daher landete kurz nach Beendigung der Buches auch schon der 2te Teil bei mir,in der Hoffnung das es der Autor nicht bei den zweien belässt 😉

Toller Krimi in der Heimat
Ein düsterer Krimi rund um die Wasserkuppe, das Rote Moor und Fulda. Da ich in dieser Gegend zu Hause bin war das ein Must Read für mich. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ein wirklich toll geschriebener Krimi, der bis zur letzten Seite spannend war. Nicht nur sind einige Ereignisse, von denen man es niemals denken würde, verknüpft, sondern auch der Täter bleibt bis zum letzten Kapitel offen. So hat mich das Buch wirklich in seinen Bann gezogen und ich hätte es am Liebsten nicht weggelegt. Ein wirklich toll verworrener Krimi der sich mit der Zeit immer weiter löst und am Ende dank Kommissar Janosch Janssens Hilfe gelöst wird. Dieser war mir auch direkt sympathisch und so freue ich mich schon auf den 2. Fall.
Mir hat der Auftakt dieser Reihe wirklich gut gefallen. Ich fand die Ermittlungen wurden toll dargestellt und auch Janosch fand ich sehr sympathisch. Auch das man so nach und nach mehr aus der Vergangenheit erfahren hat und wie sich das ganze zusammen setzt fand ich super. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet!

Absolute Empfehlung
Fesselnd, spannend & voller Wendungen! Ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Es hat an nichts gefehlt und ich bin dank des tollen & flüssigen Schreibstils durch die Seiten geflogen und wollte das Buch kaum aus der Hand legen! Den Täter habe ich, von Anfang an, richtig erahnt aber trotzdem habe ich die Auflösung so gar nicht kommen sehen und wie die zusammenhänge im Endeffekt miteinander verknüpft sind! Echt richtig gut durchdacht 👍🏻 Ich habe nur einen einzigen winzig kleinen Kritikpunkt: zu viele Namen und handelnde Personen. Man muss echt aufpassen den Durchblick zu behalten. Aber ansonsten war es echt top 👍🏻 Und absolutes Highlight für mich: es spielt nur 30 Kilometer entfernt und ist somit total heimatnah. Liebe ich ja, wenn man die Schauplätze kennt und sich dadurch alles noch besser und bildlicher vorstellen kann 🤩 Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung ❣️
Solider Lokalkrimi und eine Empfehlung für alle, die noch eine Urlaubslektüre suchen
In "Totes Moor" von Lars Engels wird die Rhön zum Schauplatz eines 10 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Als im Roten Moor die sterblichen Überreste der seit 2009 vermissten Matilda Nolte gefunden werden, gerät Kommissar Janosch Janssen in einen emotionalen Konflikt. Matilda war seine heimliche Jugendliebe; sein Vater war der Hauptverdächtige bei ihrem Verschwinden, was schließlich zu dessen Suizid führte. Jetzt ist es an Janosch, in Zusammenarbeit mit Kriminaloberrätin Diana Quester - die er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht - Licht ins Dunkel zu bringen und Matildas Mörder zu finden. Obwohl ich zunächst skeptisch war - Lokalkrimis sind normalerweise nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre - hat mich "Totes Moor" positiv überrascht. Kommissar Janosch Janssen ist eine erfrischend andere Hauptfigur: ein eher unscheinbarer Nerd-Typ, sympathisch und menschlich, wodurch die Geschichte eine persönliche und emotionale Note erhält. Endlich mal kein Ermittler, der extrem traumatisiert, innerlich zerrissen, und dadurch eigentlich dienstunfähig ist. Engels' Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet. Zwar mag das Buch keine überraschenden Plottwists bieten, und es ist auch nicht so spannend wie ein Thriller, aber es punktet mit einer soliden Handlung und gut konstruierten Charakteren. Ich dachte lediglich einmal „Warum ermittelst du jetzt nicht da weiter? Liegt doch auf der Hand“ 😅 aber das Ende war in Ordnung. Alles in allem ist "Totes Moor" ist ein durchaus gelungener Lokalkrimi. Man klebt nicht vor Spannung an den Seiten, aber wenn man nach einer lockeren Urlaubslektüre sucht, kann ich das Buch empfehlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Auf "Totes Moor" von Lars Engels bin ich eher zufällig gestoßen und der Klappentext klang richtig gut. Natürlich hab ich nicht lange gefackelt. Zudem ist es der Start seiner Reihe um Janosch Janssen. Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend und mitreißend. Seine Charaktere sind sehr vielfältig und unterschiedlich gestaltet, was durchaus interessant zu beobachten war. Zudem weisen sie eine leichte Tiefe auf, aufgrund dessen kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Janssen selbst hätte in meinen Augen noch etwas mehr Ecken und Kanten gebrauchen können. Die Ermittler stehen dabei stark im Fokus, ebenso ihre Ermittlungsmethoden und zeigen dabei sehr viel Empathie und Durchsetzungsvermögen. Insgesamt haben mir die Charaktere gut gefallen. Sie wirken authentisch und greifbar. Der ein oder andere vermag es im Gedächtnis zu bleiben. Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen. Es wird auch nicht lange gefackelt und die Ermittlungen gehen direkt los. Was sehr interessant und vielschichtig ausgearbeitet wurde. Dabei werden einige Abgründe sichtbar,die ziemlich erschütternd und tragischer Natur sind. Zudem gibt er uns einen Einblick in die Vergangenheit, was total interessant zu beobachten war. Besonders das Setting um das Moor herum hat mir richtig gut gefallen. Lars Engels versteht es bildhaft und eindringlich zu verdeutlichen, so dass man ein Gefühl dafür bekommt Zudem gelingt ihm eine sehr beklemmende und düstere Atmosphäre, was schon automatisch nicht kalt lässt. Mich hat dieser Kriminalroman sehr gut unterhalten. Überwiegend gab es keine nennenswerten Twists, sieht man mal vom Ende ab. Dennoch gibt es hier Konflikte und ungeahnte Herausforderungen zu bestehen. Zudem bleibt auch der zwischenmenschliche Aspekt nicht außen vor. Es war durchweg spannend und abwechslungsreich, wodurch es auch niemals langweilig wurde. Er switcht immer wieder zwischen den Verdächtigen hin und her. Weil es einfach jeder sein kann und man irgendwann so verwirrt ist, dass man keine Ahnung hat, wer es letztendlich wirklich ist. Das letzte Drittel ging Schlag auf Schlag und nur selten kommt man dabei zum Luft holen. Ihm gelingt ein überraschendes Ende, das ich so nicht erwartet hätte. Fazit: Der erste Band um Janosch Janssen von Lars Engels konnte mich enorm mitreißen und begeistern. Ein vielschichtiger Kriminalfall, der so einige Abgründe und Wahrheiten in petto hat, die man nicht unbedingt erwarten würde. Ich freu mich auf seinen nächsten Fall.

Richtig guter Krimi mit einem kleinen Störfaktor
Ich bin irgendwann mal auf das Buch in der Buchhandlung gestoßen, weil mir das Bild auf dem Cover so bekannt vor kam. Der Aussichtsturm im schwarzen Moor. Aber da wusste ist, das Buch muss ich lesen, da ich in der Rhön zuhause bin. Dies ist auch das Anzeige Detail an dem Buch was mich am Anfang echt sehr gestört hat. Das Cover aus dem schwarzen Moor, Buch spielt aber im Roten. Fand ich nicht so gut, wenn man die Moore kennt, aus dem Aspekt als Blickfang durchaus verständlich ☺️ Ansonsten ein absolut gelungener Krimi. Tatsächlich bin ich erst ca 70 Seiten vom Ende darauf gekommen wer der Mörder ist. Hatte vorher zwar schonmal den Gedanken, hab ihn aber schnell wieder verworfen. Die Geschichte ist super spannend und flüssig geschrieben, sodass man sofort rein kommt und richtig Lust hat weiter zu lesen. Sehr gelungenes Buch!

Description
Das Moor vergisst nichts
Im Morgennebel stoßen Wanderer im Roten Moor auf die Leiche einer jungen Frau. Die Kriminalpolizei identifiziert sie wenig später als Matilda Nolte, die 2009 nach einer Abiparty spurlos verschwand. Für Kommissar Janosch Janssen ist die Entdeckung ein Schock: Matilda war seine heimliche Jugendliebe. Und sein Vater damals der Hauptverdächtige, der
dem Druck der schonungslosen Ermittlungen nicht standhielt und Suizid beging. Um seinen Vater zu entlasten und Matildas Mörder zu finden, muss Janosch ausgerechnet mit Kriminaloberrätin Diana Quester zusammenarbeiten. Die Ermittlerin, die er für den Freitod seines Vaters verantwortlich macht ...
Düstere Geheimnisse zwischen Mooraugen, Wasserkuppe und eingeschworenen Dorfbewohnern – der 1. Fall für Janosch Janssen
Book Information
Author Description
LARS ENGELS lebt mit seiner Familie und zwei eigenwilligen Katzen am Niederrhein, doch die Geschichten von der Moorlandschaft an der Rhön haben ihn schon immer fasziniert. Weil ihm sein Job als Creative Director in der Werbung noch nicht spannend genug ist, schreibt er bis tief in die Nacht Krimis und Thriller.
Posts
Manchmal braucht man einfach nen kleinen Schubs um auf ein gewisses Buch aus seinem SuB aufmerksam zu werden, mein Besuch vor geraumer Zeit der Wasserkuppe inkl. Rotem Moor, war so einer 😁 Es handelt sich hier also um einen Regionalkrimi,Unterfranken um genau zu sein und bildet den Start einer neuen Reihe. Die Story entführt den Leser abwechselnd in die Vergangenheit und Gegenwart und somit auch den Hauptprota als Teenager und späteren jungen Mann und Ermittler. Schnell wird klar das man es mit ihm mal nicht mit einem umwerfend gutaussehenden Supergenius-Cop zu tun hat sondern mit einem von selbstzweifel und verunsicherungen geprägten aber hochanständigen Kerl der es alles andere als leicht mit seiner Vorgesetzten und Leben hat,auch oder besonders wegen der damaligen Vorkomnisse. Die Figurenzeichnungen sind dem Autor aber allgemein sehr gut gelungen und passen auch von der Tiefe her für mich absolut ausreichend in die Handlung. Diese hat definitiv Cold Case Flair und überzeugt mit einer überaus spannenden und emotionalem Plot. Zugegeben, in Teilen war das große Finale für mich schon etwas verwirrend und etwas zuviel des guten aber zu guter letzt dennoch nachvollziehbar und absolut zufriedenstellend. Und daher landete kurz nach Beendigung der Buches auch schon der 2te Teil bei mir,in der Hoffnung das es der Autor nicht bei den zweien belässt 😉

Toller Krimi in der Heimat
Ein düsterer Krimi rund um die Wasserkuppe, das Rote Moor und Fulda. Da ich in dieser Gegend zu Hause bin war das ein Must Read für mich. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ein wirklich toll geschriebener Krimi, der bis zur letzten Seite spannend war. Nicht nur sind einige Ereignisse, von denen man es niemals denken würde, verknüpft, sondern auch der Täter bleibt bis zum letzten Kapitel offen. So hat mich das Buch wirklich in seinen Bann gezogen und ich hätte es am Liebsten nicht weggelegt. Ein wirklich toll verworrener Krimi der sich mit der Zeit immer weiter löst und am Ende dank Kommissar Janosch Janssens Hilfe gelöst wird. Dieser war mir auch direkt sympathisch und so freue ich mich schon auf den 2. Fall.
Mir hat der Auftakt dieser Reihe wirklich gut gefallen. Ich fand die Ermittlungen wurden toll dargestellt und auch Janosch fand ich sehr sympathisch. Auch das man so nach und nach mehr aus der Vergangenheit erfahren hat und wie sich das ganze zusammen setzt fand ich super. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet!

Absolute Empfehlung
Fesselnd, spannend & voller Wendungen! Ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Es hat an nichts gefehlt und ich bin dank des tollen & flüssigen Schreibstils durch die Seiten geflogen und wollte das Buch kaum aus der Hand legen! Den Täter habe ich, von Anfang an, richtig erahnt aber trotzdem habe ich die Auflösung so gar nicht kommen sehen und wie die zusammenhänge im Endeffekt miteinander verknüpft sind! Echt richtig gut durchdacht 👍🏻 Ich habe nur einen einzigen winzig kleinen Kritikpunkt: zu viele Namen und handelnde Personen. Man muss echt aufpassen den Durchblick zu behalten. Aber ansonsten war es echt top 👍🏻 Und absolutes Highlight für mich: es spielt nur 30 Kilometer entfernt und ist somit total heimatnah. Liebe ich ja, wenn man die Schauplätze kennt und sich dadurch alles noch besser und bildlicher vorstellen kann 🤩 Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung ❣️
Solider Lokalkrimi und eine Empfehlung für alle, die noch eine Urlaubslektüre suchen
In "Totes Moor" von Lars Engels wird die Rhön zum Schauplatz eines 10 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Als im Roten Moor die sterblichen Überreste der seit 2009 vermissten Matilda Nolte gefunden werden, gerät Kommissar Janosch Janssen in einen emotionalen Konflikt. Matilda war seine heimliche Jugendliebe; sein Vater war der Hauptverdächtige bei ihrem Verschwinden, was schließlich zu dessen Suizid führte. Jetzt ist es an Janosch, in Zusammenarbeit mit Kriminaloberrätin Diana Quester - die er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht - Licht ins Dunkel zu bringen und Matildas Mörder zu finden. Obwohl ich zunächst skeptisch war - Lokalkrimis sind normalerweise nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre - hat mich "Totes Moor" positiv überrascht. Kommissar Janosch Janssen ist eine erfrischend andere Hauptfigur: ein eher unscheinbarer Nerd-Typ, sympathisch und menschlich, wodurch die Geschichte eine persönliche und emotionale Note erhält. Endlich mal kein Ermittler, der extrem traumatisiert, innerlich zerrissen, und dadurch eigentlich dienstunfähig ist. Engels' Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet. Zwar mag das Buch keine überraschenden Plottwists bieten, und es ist auch nicht so spannend wie ein Thriller, aber es punktet mit einer soliden Handlung und gut konstruierten Charakteren. Ich dachte lediglich einmal „Warum ermittelst du jetzt nicht da weiter? Liegt doch auf der Hand“ 😅 aber das Ende war in Ordnung. Alles in allem ist "Totes Moor" ist ein durchaus gelungener Lokalkrimi. Man klebt nicht vor Spannung an den Seiten, aber wenn man nach einer lockeren Urlaubslektüre sucht, kann ich das Buch empfehlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Auf "Totes Moor" von Lars Engels bin ich eher zufällig gestoßen und der Klappentext klang richtig gut. Natürlich hab ich nicht lange gefackelt. Zudem ist es der Start seiner Reihe um Janosch Janssen. Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend und mitreißend. Seine Charaktere sind sehr vielfältig und unterschiedlich gestaltet, was durchaus interessant zu beobachten war. Zudem weisen sie eine leichte Tiefe auf, aufgrund dessen kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Janssen selbst hätte in meinen Augen noch etwas mehr Ecken und Kanten gebrauchen können. Die Ermittler stehen dabei stark im Fokus, ebenso ihre Ermittlungsmethoden und zeigen dabei sehr viel Empathie und Durchsetzungsvermögen. Insgesamt haben mir die Charaktere gut gefallen. Sie wirken authentisch und greifbar. Der ein oder andere vermag es im Gedächtnis zu bleiben. Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen. Es wird auch nicht lange gefackelt und die Ermittlungen gehen direkt los. Was sehr interessant und vielschichtig ausgearbeitet wurde. Dabei werden einige Abgründe sichtbar,die ziemlich erschütternd und tragischer Natur sind. Zudem gibt er uns einen Einblick in die Vergangenheit, was total interessant zu beobachten war. Besonders das Setting um das Moor herum hat mir richtig gut gefallen. Lars Engels versteht es bildhaft und eindringlich zu verdeutlichen, so dass man ein Gefühl dafür bekommt Zudem gelingt ihm eine sehr beklemmende und düstere Atmosphäre, was schon automatisch nicht kalt lässt. Mich hat dieser Kriminalroman sehr gut unterhalten. Überwiegend gab es keine nennenswerten Twists, sieht man mal vom Ende ab. Dennoch gibt es hier Konflikte und ungeahnte Herausforderungen zu bestehen. Zudem bleibt auch der zwischenmenschliche Aspekt nicht außen vor. Es war durchweg spannend und abwechslungsreich, wodurch es auch niemals langweilig wurde. Er switcht immer wieder zwischen den Verdächtigen hin und her. Weil es einfach jeder sein kann und man irgendwann so verwirrt ist, dass man keine Ahnung hat, wer es letztendlich wirklich ist. Das letzte Drittel ging Schlag auf Schlag und nur selten kommt man dabei zum Luft holen. Ihm gelingt ein überraschendes Ende, das ich so nicht erwartet hätte. Fazit: Der erste Band um Janosch Janssen von Lars Engels konnte mich enorm mitreißen und begeistern. Ein vielschichtiger Kriminalfall, der so einige Abgründe und Wahrheiten in petto hat, die man nicht unbedingt erwarten würde. Ich freu mich auf seinen nächsten Fall.

Richtig guter Krimi mit einem kleinen Störfaktor
Ich bin irgendwann mal auf das Buch in der Buchhandlung gestoßen, weil mir das Bild auf dem Cover so bekannt vor kam. Der Aussichtsturm im schwarzen Moor. Aber da wusste ist, das Buch muss ich lesen, da ich in der Rhön zuhause bin. Dies ist auch das Anzeige Detail an dem Buch was mich am Anfang echt sehr gestört hat. Das Cover aus dem schwarzen Moor, Buch spielt aber im Roten. Fand ich nicht so gut, wenn man die Moore kennt, aus dem Aspekt als Blickfang durchaus verständlich ☺️ Ansonsten ein absolut gelungener Krimi. Tatsächlich bin ich erst ca 70 Seiten vom Ende darauf gekommen wer der Mörder ist. Hatte vorher zwar schonmal den Gedanken, hab ihn aber schnell wieder verworfen. Die Geschichte ist super spannend und flüssig geschrieben, sodass man sofort rein kommt und richtig Lust hat weiter zu lesen. Sehr gelungenes Buch!

















