Totenmädchen
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Description
Book Information
Author Description
Mary Hooper wuchs im Südwesten Londons auf. Mit fünfzehn Jahren brach sie die Schule ab und arbeitete einige Zeit als Sekretärin. Viel später erst graduierte sie im Fach Englisch und begann, Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikel zu schreiben. Mittlerweile zählt Mary Hooper zu den renommiertesten Jugendbuchautorinnen Englands.
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⭐⭐⭐⭐⭐ Gänsehaut pur – Eine historische Geschichte, die unter die Haut geht!
Ich habe das Buch gerade beendet und muss erst mal tief durchatmen. Mary Hooper hat hier eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an völlig in ihren Bann gezogen hat. Darum geht’s (ohne Spoiler): Die Story basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem 17. Jahrhundert. Anne Green wird fälschlicherweise zum Tode verurteilt, gehängt... und wacht dann im Seziersaal der Medizinstudenten wieder auf. Allein diese Vorstellung ist schon absolut beklemmend, aber die Umsetzung ist einfach meisterhaft. Was mir besonders gefallen hat: • Die Erzählweise: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt – einmal von Anne selbst und einmal aus der Sicht des Studenten Robert. Das macht das Ganze unglaublich dynamisch und spannend. • Die Atmosphäre: Man fühlt sich sofort ins historische Oxford versetzt. Die Autorin beschreibt die Details so bildhaft, dass man die Kälte im Kerker und die Anspannung im Seziersaal förmlich spüren kann. • Emotionale Tiefe: Man leidet so sehr mit Anne mit. Die Ungerechtigkeit ihrer Situation ist fast greifbar, und man hofft bis zur letzten Sekunde auf ein Wunder. Fazit: Ein absolutes Muss für alle, die historische Romane mit einer Prise Thriller und ganz viel Gefühl mögen. Es ist düster, es ist fesselnd und es lässt einen so schnell nicht mehr los. Am Ende musste ich sogar weinen, da es mich so mitgenommen hatte.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten... Die Geschichte und ihre ganze Thematik sind zu 100% meins. Ich hab mich richtig gefreut es zu lesen, aber von der Umsetzung war ich dann doch etwas enttäuscht. Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von Anne Green, einem Dienstmädchen aus London, das 1650 gehängt wurde und es überlebte. Mega Geschichte oder? Und es ist wirklich passiert! Die historischen Fakten, Persönlichkeiten und die medizinischen Informationen war super interessant. Auch die Anmerkungen der Autorin sowie das Glossar waren sehr lesenswert. Ich habe zwischendurch selber etwas über die Ärzte und Anne Green nachgeforscht. Und werde das jetzt nach dem Buch noch intensiver machen. Was mir nicht so gefallen hat, ist, dass das, was auf dem Klappentext steht, erst die letzte ca. 50 Seiten passiert! Die Geschichte wurde einfach seehr langsam erzählt. Es hat sich wie Kaugummi gezogen. Ich habe mich ständig gefragt: "Wann passiert es endlich?". Für dieses doch recht kurze Buch, habe ich auch ziemlich lange gebraucht um es zu beenden. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal von Robert, einem Student, der bei Anne's Hinrichtung und beinahe "Obduktion" dabei war und von Anne, die uns rückwirkend erzählt, wie es zu ihrer Hinrichtung kam. Es war halt sehr vorhersehbar was Anne passiert ist. Das Buch hatte definitiv Potenzial. Echt schade.
Ohne großes Vorgeplänkel versetzt die Autorin den Leser zurück ins Jahr 1650 und schafft von Anfang an die richtige Atmosphäre für die folgende Geschichte. Ihr Schreibstil ist sehr einfach und leicht, was mir gut gefallen hat. Schnell zogen zu den Beschreibungen der Autorin die passenden Bilder an meinem inneren Auge vorbei. Somit habe ich recht schnell ein Gefühl für das Geschehen bekommen. In Rückblenden berichtet Anne aus ihrem Leben und erzählt, wie es dazu gekommen ist dass sie zum Tod am Strang verurteilt worden ist. Dieser Part lässt sich nett und leicht lesen, baut jedoch nicht wirklich Spannung auf. Dies liegt daran, dass ich nach wenigen Seiten wusste, was geschehen ist. So eine Geschichte hat man einfach schon zu häufig gehört. Unterbrochen werden die Rückblenden von Erzählungen des Studenten Robert, welcher der Sezierung beiwohnt. Gemeinsam mit ihm wird man Zeuge des ersten flattern von Annes Augenliedern und es ist interessant, das weitere Geschehen zu beobachten. Sehr gut gefallen haben mir auch die Einblicke in die damaligen Grenzen und Möglichkeiten der Medizin. Die Charaktere sind recht stereotyp, was nicht gerade zur Spannung beiträgt. Aber dennoch sind sie gut gestaltet und gehen in die Tiefe. Besonders Robert war mir sympathisch und ich habe seine Parts sehr gerne gelesen. Sehr gespannt war ich auf das Ende der Geschichte. Und obwohl es genauso vorhersehbar war wie der Rest der Geschichte hat es mir gut gefallen. Dies lag sicherlich auch daran, dass mir die Protagonisten so gut gefallen haben, dass ich einfach wollte dass die Geschichte so endet, wie sie endet. Sehr interessant fand ich das Nachwort der Autorin. Es empfiehlt sich, dieses auch wirklich zum Schluss zu lesen, denn sie verrät davon so viel von der Geschichte, dass man diese sonst schon gar nicht mehr zu lesen braucht. Fazit: Totenmädchen von Mary Hooper ist eine nette historische Geschichte, welche zwar sehr vorhersehbar und ohne große Spannung verläuft, sich dennoch angenehm lesen lässt. Wer sich für die Geschichte, welche übrigens auf realen Geschehnissen beruht, interessiert, wird mit dem Buch schöne Lesemomente verbringen können. Auch für Einsteiger in das Genre der historischen Romane kann ich mir das Buch gut vorstellen.
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Mary Hooper wuchs im Südwesten Londons auf. Mit fünfzehn Jahren brach sie die Schule ab und arbeitete einige Zeit als Sekretärin. Viel später erst graduierte sie im Fach Englisch und begann, Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikel zu schreiben. Mittlerweile zählt Mary Hooper zu den renommiertesten Jugendbuchautorinnen Englands.
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⭐⭐⭐⭐⭐ Gänsehaut pur – Eine historische Geschichte, die unter die Haut geht!
Ich habe das Buch gerade beendet und muss erst mal tief durchatmen. Mary Hooper hat hier eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an völlig in ihren Bann gezogen hat. Darum geht’s (ohne Spoiler): Die Story basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem 17. Jahrhundert. Anne Green wird fälschlicherweise zum Tode verurteilt, gehängt... und wacht dann im Seziersaal der Medizinstudenten wieder auf. Allein diese Vorstellung ist schon absolut beklemmend, aber die Umsetzung ist einfach meisterhaft. Was mir besonders gefallen hat: • Die Erzählweise: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt – einmal von Anne selbst und einmal aus der Sicht des Studenten Robert. Das macht das Ganze unglaublich dynamisch und spannend. • Die Atmosphäre: Man fühlt sich sofort ins historische Oxford versetzt. Die Autorin beschreibt die Details so bildhaft, dass man die Kälte im Kerker und die Anspannung im Seziersaal förmlich spüren kann. • Emotionale Tiefe: Man leidet so sehr mit Anne mit. Die Ungerechtigkeit ihrer Situation ist fast greifbar, und man hofft bis zur letzten Sekunde auf ein Wunder. Fazit: Ein absolutes Muss für alle, die historische Romane mit einer Prise Thriller und ganz viel Gefühl mögen. Es ist düster, es ist fesselnd und es lässt einen so schnell nicht mehr los. Am Ende musste ich sogar weinen, da es mich so mitgenommen hatte.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten... Die Geschichte und ihre ganze Thematik sind zu 100% meins. Ich hab mich richtig gefreut es zu lesen, aber von der Umsetzung war ich dann doch etwas enttäuscht. Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von Anne Green, einem Dienstmädchen aus London, das 1650 gehängt wurde und es überlebte. Mega Geschichte oder? Und es ist wirklich passiert! Die historischen Fakten, Persönlichkeiten und die medizinischen Informationen war super interessant. Auch die Anmerkungen der Autorin sowie das Glossar waren sehr lesenswert. Ich habe zwischendurch selber etwas über die Ärzte und Anne Green nachgeforscht. Und werde das jetzt nach dem Buch noch intensiver machen. Was mir nicht so gefallen hat, ist, dass das, was auf dem Klappentext steht, erst die letzte ca. 50 Seiten passiert! Die Geschichte wurde einfach seehr langsam erzählt. Es hat sich wie Kaugummi gezogen. Ich habe mich ständig gefragt: "Wann passiert es endlich?". Für dieses doch recht kurze Buch, habe ich auch ziemlich lange gebraucht um es zu beenden. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal von Robert, einem Student, der bei Anne's Hinrichtung und beinahe "Obduktion" dabei war und von Anne, die uns rückwirkend erzählt, wie es zu ihrer Hinrichtung kam. Es war halt sehr vorhersehbar was Anne passiert ist. Das Buch hatte definitiv Potenzial. Echt schade.
Ohne großes Vorgeplänkel versetzt die Autorin den Leser zurück ins Jahr 1650 und schafft von Anfang an die richtige Atmosphäre für die folgende Geschichte. Ihr Schreibstil ist sehr einfach und leicht, was mir gut gefallen hat. Schnell zogen zu den Beschreibungen der Autorin die passenden Bilder an meinem inneren Auge vorbei. Somit habe ich recht schnell ein Gefühl für das Geschehen bekommen. In Rückblenden berichtet Anne aus ihrem Leben und erzählt, wie es dazu gekommen ist dass sie zum Tod am Strang verurteilt worden ist. Dieser Part lässt sich nett und leicht lesen, baut jedoch nicht wirklich Spannung auf. Dies liegt daran, dass ich nach wenigen Seiten wusste, was geschehen ist. So eine Geschichte hat man einfach schon zu häufig gehört. Unterbrochen werden die Rückblenden von Erzählungen des Studenten Robert, welcher der Sezierung beiwohnt. Gemeinsam mit ihm wird man Zeuge des ersten flattern von Annes Augenliedern und es ist interessant, das weitere Geschehen zu beobachten. Sehr gut gefallen haben mir auch die Einblicke in die damaligen Grenzen und Möglichkeiten der Medizin. Die Charaktere sind recht stereotyp, was nicht gerade zur Spannung beiträgt. Aber dennoch sind sie gut gestaltet und gehen in die Tiefe. Besonders Robert war mir sympathisch und ich habe seine Parts sehr gerne gelesen. Sehr gespannt war ich auf das Ende der Geschichte. Und obwohl es genauso vorhersehbar war wie der Rest der Geschichte hat es mir gut gefallen. Dies lag sicherlich auch daran, dass mir die Protagonisten so gut gefallen haben, dass ich einfach wollte dass die Geschichte so endet, wie sie endet. Sehr interessant fand ich das Nachwort der Autorin. Es empfiehlt sich, dieses auch wirklich zum Schluss zu lesen, denn sie verrät davon so viel von der Geschichte, dass man diese sonst schon gar nicht mehr zu lesen braucht. Fazit: Totenmädchen von Mary Hooper ist eine nette historische Geschichte, welche zwar sehr vorhersehbar und ohne große Spannung verläuft, sich dennoch angenehm lesen lässt. Wer sich für die Geschichte, welche übrigens auf realen Geschehnissen beruht, interessiert, wird mit dem Buch schöne Lesemomente verbringen können. Auch für Einsteiger in das Genre der historischen Romane kann ich mir das Buch gut vorstellen.







