Tot ist sie dein
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Description
Der Riesenerfolg aus Brasilien. Diese Ermittlerin vergisst man nicht: Verônica Torres kennt keine Kompromisse. Ein Thriller, der unter die Haut geht.
Ein Frauenkörper stürzt aus dem Fenster und zerschellt auf dem Asphalt vor dem Polizeikommissariat in São Paulo. Die Arbeit drinnen geht weiter, als ob nichts passiert wäre. Lästige Journalisten werden mit ein paar Standardsätzen abgespeist: eine Spinnerin, eine arme, verwirrte Frau. Gott, was will man machen! Die Anzeige der Toten gegen einen Mann, der in der Anonymität des Internets Frauen schreckliches Leid antut, findet keine Beachtung. Da platzt Verônica Torres der Kragen. Im Alleingang nimmt sie die Ermittlungen auf. Diesen Scheißkerl wird sie umbringen, koste es was es wolle.
Book Information
Author Description
Ilana Casoy (geb. 1960) ist als True-Crime-Journalistin aus dem brasilianischen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Die studierte Kriminologin mit dem Forschungsschwerpunkt Serientäter lebt und arbeitet in São Paulo.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine Frau springt aus dem Fenster des Polizeikomissariats mitten in Sao Paulo, nachdem sie ein Gespräch mit dem Polizeichef geführt hat. Veronica ist Assistentin des Polizeichefs und hat den Vorfall beobachten müssen. Kurz darauf kriegt sie einen Anruf von einer anderen verzweifelten Frau, dessen Mann angeblich ein Serienmörder ist. In beiden Fällen schenkt die Polizei keine Beachtung den Frauen. Das bringt Veronica gewaltig auf die Palme und sie entschließt selbst an den Fällen zu ermitteln. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Veronica der „Ermittlerin“ und Jeanette der Frau des Serienkillers erzählt. Zu Beginn erhält man einen kurzen Einblick in die Psyche des Killers, allerdings bleibt es auch dabei. Was ich sehr schade finde. Mich persönlich hätte die Vorgeschichte des Täters sehr interessiert, vor allem was seine Motive und Handlungen angeht. Mit der Protagonistin Veronica bin ich leider nicht warm geworden. Sie stellt den Fall über alle Opfer. Durch ihre „Ermittlungen“ gefährdet sie nicht nur Opfer und Zeugen, sondern ist auch für mehrere Todesfälle mitverantwortlich. Ebenfalls erweckt der Sex mit einem Kollegen für Informationen, mit einem Mann und zwei Kindern zu Hause, keine Sympathien. Die beiden Fälle an denen Veronica arbeitet sind dagegen sehr spannend - ein Serienkiller und ein Nekrophiler. Interessanter kann die Mischung nicht werden. Was mich allerdings die ganze Zeit verwirrt hat ist die brasilianische Polizeiordnung - Zivilpolizei? Militärpolizei? Mordermittler? Wo ist dabei die Schnittstelle? Dies ist eigentlich wichtig für das Buch, um die Brisanz der Situation darzustellen, wird aber leider nicht aufgeklärt. Mit dem Ende war ich leider auch nicht zufrieden - zu kurz, zu plötzlich und mal wieder eine egoistische Handlung von der Protagonistin, die man so nicht nachvollziehen kann. Vielleicht muss man ein Brasilianer sein um das Buch zu mögen. Mir fehlen dazu leider die Insiderinformationen und das Verständnis der Mentalität.
Nichts für schwache Nerven
Klappentext: Klappentext: Ein Frauenkörper stürzt aus dem Fenster und zerschellt auf dem Asphalt vor dem Polizeikommissariat Sao Paulo. Die Arbeit drinnen geht weiter, als ob nichts passiert wäre. Lästige Journalisten werden mit ein paar Standardsätzen abgespeist: eine Spinnerin, eine arme verwitwete Frau. Gott, was will man machen! Ihre Anzeige zuvor gegen einem Mann, der in der Anonymität des Internets Frauen schrecklichen Leid antut, findet keine Beachtung. Da Platz Veronika Torres der Kragen. Im Alleingang nimmt sie die Ermittlungen auf. Diesen Scheiß Kerl wird sie umbringen, koste es was es wolle. Meine Meinung zum Buch : Die Assistentin Veronika Torres ist dabei als eine junge Frau im Kommissariat aus dem Fenster gesprungen ist. Ihr Chef spielt die Sache herunter und für ihn ist die Angelegenheit erledigt und möchte am liebsten die Sache unter dem Tisch kehren. Doch Veronika lässt nicht locker und erfährt dass die junge Frau zu vor eine Anzeige gegen einen unbekannten auf der Webseite amorideal erstattet hat. Veronika recherchiert ohne Ermittlungsbefugnis auf eigene Faust weiter. Im Alleingang nimmt Veronika die Ermittlungen auf. Ohne Rücksicht auf Verluste ohne dran zu denken was richtig oder falsch ist ob es legal oder, illegal ist. Das Cover finde ich total klasse gemacht, es hat so was mystisches brutales. Das Buch ist auch gut beschrieben die Kapitel sind auch recht kurz gehalten, Wurde nur mit den Haupt Protagonistin Veronica erst mit der Zeit richtig warm. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung. Ist aber nichts für schwache Nerven, denn es spiegelt eine starke Brutalität, Frauenverachtung, Vergewaltigung und brutale Ermordung da.

Gutes Buch
Meinung: Das Cover hat mich total neugierig gemacht. Die blutverschmierten Kisten und ihr verborgener Inhalt haben mich fasziniert. Polizei-Sekretärin Vero wird Zeugin eines tragischen Selbstmordes, als sich eine Frau aus dem Fenster des Polizeibüros stürzt. Veros Interesse an dem Fall ist sofort geweckt, allerdings ist sie genaugenommen keine Polizistin und besitzt somit keine Ermittlungsbefugnis. Doch sie fackelt nicht lange und stürzt sich eigenmächtig in den Fall, ohne Rücksicht darauf, was es sie selbst kosten könnte. Die Handlung spielt in einer Welt voller Frauenverachtung, Korruption, Hoffnungslosigkeit und unvorstellbarer Grausamkeit. In diesem Umfeld versucht die Polizeiassistentin Veronica Torres im Alleingang einen Serienmörder und einen Nekrophilen zu fassen. Zu spät merkt sie, dass sie eigentlich auf verlorenen Posten kämpft…Ich habe mich nur gefragt, wie kann es sein, dass sie so ganz alleine unbefugt überall reinkommt. Eigentlich unvorstellbar. Ihr Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. Was mich an diesem Buch fasziniert hat, waren die geschilderte Grausamkeit und Abartigkeit, die Beschreibung war sehr bildreich. Der Schreibstil ist sehr leicht und lässt einen das Buch super flüssig lesen. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, jedoch ist es nichts für schwache Nerven! ⭐️⭐️⭐️,5/5

Bizarre Verbrechen in Brasilien und eine unorthodoxe Ermittlerin Verônica Torres ist die Assistentin des Polizeichefs von Sao Paulo und teilt das Schicksal vieler Frauen in Brasilien. Sie ist unsichtbar, wird oft nicht wahr und auch nicht ernst genommen. Als sich eine verzweifelte Frau, die von einer Internetbekanntschaft um ihr gesamtes Hab und Gut gebracht wurde, nach dem vergeblichen Versuch, ein Verbrechen anzuzeigen, im Polizeikommissariat aus dem Fenster stürzt, ist für Verô eines klar: sie wird ermitteln, auf eigene Faust, auch wenn sie denn Fall eigentlich nur schnell als Selbstmord zu den Akten legen sollte. Gleichzeitig wird sie auf den Fall eines sadistischen Frauenmörders aufmerksam. Verô beginnt zu ermitteln und riskiert dabei nicht nur ihr eigenes Leben. Brasilien ist ein echtes Macholand. Männer haben das Sagen, Frauen haben es immer noch sehr schwer. Da kommt eine unkonventionelle Heldin wie Verô genau richtig. Sie ist gewieft, frech, nimmt es mit der Treue nicht so genau, neben dem Beruf auch noch Mutter zweier Kinder, die bei all dem zu kurz kommen. Die grausamen Verbrechen, mit denen es die Polizistin zu tun hat, sind bizarr, makaber und äußerst grausam. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven. Dass dabei einiges nicht so glaubwürdig erscheint, allen voran die toughe Ermittlerin, tut der Spannung keinen Abbruch. Mein Fazit: Ein bizarrer, makabrer Thriller mit Schwächen. Dennoch lesenswert.
Vögelchen, Vögelchen Das Cover erschien mir vor dem Lesen recht unscheinbar aber das änderte sich ziemlich schnell. Ich bin ein großer Fan davon, wenn das Cover auch tatsächlich etwas mit dem Inhalt zutun hat und hier wurde ich nicht enttäuscht! Der Einstieg fiel mir recht leicht, auch wenn es sich zu Beginn ein bisschen gezogen hat. Ab der Hälfte konnte ich das Buch aber kaum noch zur Seite legen. Ich mochte die verschiedenen Sichtweisen (nicht zu viele) und auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Die Autorin schaffte eine wahnsinnige Spannung und ich musste mich fast zwingen, nicht in den Seiten zu springen; die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Das Ende war für mich gar nicht so extrem vorhersehbar und konnte mich außerdem total überzeugen. Inhaltlich kam ich hier auch voll und ganz auf meine Kosten und die Autorin behandelte hier ein Thema, das ich persönlich in Thrillern noch nie so richtig vorgefunden habe; wenngleich es doch auch sehr unangenehm war, darüber zu lesen. An einigen Stellen war es also eklig, an anderen wieder ziemlich grausam, das alles aber noch absolut im Rahmen! Schlussendlich gebe ich dem Buch aber nur 4/5 Sterne, weil die Protagonistin Veronica an einigen Stellen gar nicht mein Fall war. Sie traf schwerwiegende Entscheidungen und handelte dabei teilweise für mich nicht nachvollziehbar. Allerdings machte Veronica im Laufe des Buches meiner Meinung nach eine ziemliche Persönlichkeitsentwicklung durch und blieb nie flach oder oberflächlich. Klare Leseempfehlung!
Spannend anders und absolut brutal Worum geht’s? Veronica Torres arbeitet als Assistentin des Polizeichefs in Sao Paolo. Als sich an ihrem Arbeitsplatz eine Frau aus dem Fenster stürzt, will ihr Chef die Sache unter den Tisch kehren. Doch Veronica lassen die letzten Worte der Frau nicht los: „Jetzt wird er mich endlich lieben können“. Sie beginnt zu ermitteln und gerät in einen alptraumhaften Strudel aus Betrug, Angst und Gewalt. Meine Meinung: Ilana Casoy und Raphael Montes haben mit „Tot ist sie dein“ (Fischer Scherz, August 2022) einen wirklich außergewöhnlichen Thriller geschrieben, der direkt unter die Haut geht. Der Schreibstil ist im Vergleich zu anderen Büchern auf der einen Seite sehr einfach gehalten, auf der anderen Seite aber zugleich unglaublich intensiv. Erzählt wird zum einen in Ich-Form aus der Perspektive von Veronica, zum anderen lesen wir aus der Sicht von Janete, was das Ganze spannend macht, da die Autoren auf diese Weise die LeserInnen Dinge vorhersehen lassen, welche Veronica nicht sieht und dadurch zusätzlich das Lesetempo anheizen. Das Buch geht direkt spannend mit Martas Selbstmord los und wir stürzen uns mit Veronica in die Ermittlungen. Veronica ist eigentlich Sekretärin bei der Polizei in Sao Paolo, aber tief in ihr ist eine Polizistenseele versteckt, die ungeklärte Fälle nicht auf sich beruhen lassen kann. Genauso unkonventionell und illegal sind manchmal ihre Ermittlungsmethoden. Aber irgendwie mag ich sie. Und hier ermittelt sie nicht nur in einem, sondern gleich in zwei Fällen. Helfend zur Seite steht ihr dabei Nelson, ihr internetaffiner Kollege sowie einer der Gerichtsmediziner. Die Story selbst hat es wirklich in sich. Wir erleben Betrug im Internet auf den Seiten von Kontaktbörsen im ersten Fall und einen grausamen Serienkiller und absolute Hörigkeit einer Ehefrau im zweiten Fall. Anfangs dachte ich, ob die Fälle vielleicht irgendwann eine Verbindung finden, aber nein, es sind zwei Fälle und ich weiß nicht, welchen davon ich schlimmer finde. Und auch hier gefällt mir Veronicas Methode und ihr Sinn für Gerechtigkeit sehr gut – ihr werdet sehen, was ich meine, wenn ihr sie bei der Lösung des einen Falles erlebt. Mir hat auch das Tempo, das die Autoren vorlegen, gut gefallen. Die Seiten flogen nur so dahin, die Spannung riss nie ab und ganz am Ende wurde es immer krasser. Es war grausam, es ging unter die Haut und ich habe mit Janete mitgefiebert, konnte ihre Verzweiflung aber auch ihre Hoffnungen mitfühlen, wenn auch nicht verstehen. Dann Veronicas persönliches Schicksal, was sie herausfinden muss und womit sie nebenbei noch zu kämpfen hat – zu gerne hätte ich hierüber noch mehr erfahren. Und das Ende – das Ende hätte ich so wirklich nicht erwartet. Dürfen wir uns hier auf einen weiteren Fall freuen? Ist es eine in sich abgeschlossene Geschichte? Wie geht es mit Veronica weiter? Was wird sie jetzt tun? Diese offenen Fragen sind fast noch spannender als die Geschichte selbst, lassen der Fantasie einen riesigen Spielraum und die Autoren haben es definitiv auf meine Must-Read-Liste geschafft! Fazit: Obwohl „Tot ist sie dein“ von Ilana Casoy und Raphael Montes einen sehr einfachen Schreibstil hat, geht der Thriller um die Ermittlerin Veronica direkt unter die Haut. Zwei Fälle – beide auf ihre Art grausam. Ein Erzähltempo, das einen nicht loslässt. Charaktere, wie man sie sich alptraumhafter nicht vorstellen kann. Und mit Veronica eine Ermittlerin, die eigenwillige Methoden hat. Eine perfekte Mischung für einen spannenden Pageturner, bei dem am Ende alles in Flammen aufgeht. 5 Sterne von mir, eine absolute Leseempfehlung und ich würde zu gerne wissen, ob und wie es mit Veronica weitergeht!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Der Riesenerfolg aus Brasilien. Diese Ermittlerin vergisst man nicht: Verônica Torres kennt keine Kompromisse. Ein Thriller, der unter die Haut geht.
Ein Frauenkörper stürzt aus dem Fenster und zerschellt auf dem Asphalt vor dem Polizeikommissariat in São Paulo. Die Arbeit drinnen geht weiter, als ob nichts passiert wäre. Lästige Journalisten werden mit ein paar Standardsätzen abgespeist: eine Spinnerin, eine arme, verwirrte Frau. Gott, was will man machen! Die Anzeige der Toten gegen einen Mann, der in der Anonymität des Internets Frauen schreckliches Leid antut, findet keine Beachtung. Da platzt Verônica Torres der Kragen. Im Alleingang nimmt sie die Ermittlungen auf. Diesen Scheißkerl wird sie umbringen, koste es was es wolle.
Book Information
Author Description
Ilana Casoy (geb. 1960) ist als True-Crime-Journalistin aus dem brasilianischen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Die studierte Kriminologin mit dem Forschungsschwerpunkt Serientäter lebt und arbeitet in São Paulo.
Posts
Eine Frau springt aus dem Fenster des Polizeikomissariats mitten in Sao Paulo, nachdem sie ein Gespräch mit dem Polizeichef geführt hat. Veronica ist Assistentin des Polizeichefs und hat den Vorfall beobachten müssen. Kurz darauf kriegt sie einen Anruf von einer anderen verzweifelten Frau, dessen Mann angeblich ein Serienmörder ist. In beiden Fällen schenkt die Polizei keine Beachtung den Frauen. Das bringt Veronica gewaltig auf die Palme und sie entschließt selbst an den Fällen zu ermitteln. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Veronica der „Ermittlerin“ und Jeanette der Frau des Serienkillers erzählt. Zu Beginn erhält man einen kurzen Einblick in die Psyche des Killers, allerdings bleibt es auch dabei. Was ich sehr schade finde. Mich persönlich hätte die Vorgeschichte des Täters sehr interessiert, vor allem was seine Motive und Handlungen angeht. Mit der Protagonistin Veronica bin ich leider nicht warm geworden. Sie stellt den Fall über alle Opfer. Durch ihre „Ermittlungen“ gefährdet sie nicht nur Opfer und Zeugen, sondern ist auch für mehrere Todesfälle mitverantwortlich. Ebenfalls erweckt der Sex mit einem Kollegen für Informationen, mit einem Mann und zwei Kindern zu Hause, keine Sympathien. Die beiden Fälle an denen Veronica arbeitet sind dagegen sehr spannend - ein Serienkiller und ein Nekrophiler. Interessanter kann die Mischung nicht werden. Was mich allerdings die ganze Zeit verwirrt hat ist die brasilianische Polizeiordnung - Zivilpolizei? Militärpolizei? Mordermittler? Wo ist dabei die Schnittstelle? Dies ist eigentlich wichtig für das Buch, um die Brisanz der Situation darzustellen, wird aber leider nicht aufgeklärt. Mit dem Ende war ich leider auch nicht zufrieden - zu kurz, zu plötzlich und mal wieder eine egoistische Handlung von der Protagonistin, die man so nicht nachvollziehen kann. Vielleicht muss man ein Brasilianer sein um das Buch zu mögen. Mir fehlen dazu leider die Insiderinformationen und das Verständnis der Mentalität.
Nichts für schwache Nerven
Klappentext: Klappentext: Ein Frauenkörper stürzt aus dem Fenster und zerschellt auf dem Asphalt vor dem Polizeikommissariat Sao Paulo. Die Arbeit drinnen geht weiter, als ob nichts passiert wäre. Lästige Journalisten werden mit ein paar Standardsätzen abgespeist: eine Spinnerin, eine arme verwitwete Frau. Gott, was will man machen! Ihre Anzeige zuvor gegen einem Mann, der in der Anonymität des Internets Frauen schrecklichen Leid antut, findet keine Beachtung. Da Platz Veronika Torres der Kragen. Im Alleingang nimmt sie die Ermittlungen auf. Diesen Scheiß Kerl wird sie umbringen, koste es was es wolle. Meine Meinung zum Buch : Die Assistentin Veronika Torres ist dabei als eine junge Frau im Kommissariat aus dem Fenster gesprungen ist. Ihr Chef spielt die Sache herunter und für ihn ist die Angelegenheit erledigt und möchte am liebsten die Sache unter dem Tisch kehren. Doch Veronika lässt nicht locker und erfährt dass die junge Frau zu vor eine Anzeige gegen einen unbekannten auf der Webseite amorideal erstattet hat. Veronika recherchiert ohne Ermittlungsbefugnis auf eigene Faust weiter. Im Alleingang nimmt Veronika die Ermittlungen auf. Ohne Rücksicht auf Verluste ohne dran zu denken was richtig oder falsch ist ob es legal oder, illegal ist. Das Cover finde ich total klasse gemacht, es hat so was mystisches brutales. Das Buch ist auch gut beschrieben die Kapitel sind auch recht kurz gehalten, Wurde nur mit den Haupt Protagonistin Veronica erst mit der Zeit richtig warm. Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung. Ist aber nichts für schwache Nerven, denn es spiegelt eine starke Brutalität, Frauenverachtung, Vergewaltigung und brutale Ermordung da.

Gutes Buch
Meinung: Das Cover hat mich total neugierig gemacht. Die blutverschmierten Kisten und ihr verborgener Inhalt haben mich fasziniert. Polizei-Sekretärin Vero wird Zeugin eines tragischen Selbstmordes, als sich eine Frau aus dem Fenster des Polizeibüros stürzt. Veros Interesse an dem Fall ist sofort geweckt, allerdings ist sie genaugenommen keine Polizistin und besitzt somit keine Ermittlungsbefugnis. Doch sie fackelt nicht lange und stürzt sich eigenmächtig in den Fall, ohne Rücksicht darauf, was es sie selbst kosten könnte. Die Handlung spielt in einer Welt voller Frauenverachtung, Korruption, Hoffnungslosigkeit und unvorstellbarer Grausamkeit. In diesem Umfeld versucht die Polizeiassistentin Veronica Torres im Alleingang einen Serienmörder und einen Nekrophilen zu fassen. Zu spät merkt sie, dass sie eigentlich auf verlorenen Posten kämpft…Ich habe mich nur gefragt, wie kann es sein, dass sie so ganz alleine unbefugt überall reinkommt. Eigentlich unvorstellbar. Ihr Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. Was mich an diesem Buch fasziniert hat, waren die geschilderte Grausamkeit und Abartigkeit, die Beschreibung war sehr bildreich. Der Schreibstil ist sehr leicht und lässt einen das Buch super flüssig lesen. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, jedoch ist es nichts für schwache Nerven! ⭐️⭐️⭐️,5/5

Bizarre Verbrechen in Brasilien und eine unorthodoxe Ermittlerin Verônica Torres ist die Assistentin des Polizeichefs von Sao Paulo und teilt das Schicksal vieler Frauen in Brasilien. Sie ist unsichtbar, wird oft nicht wahr und auch nicht ernst genommen. Als sich eine verzweifelte Frau, die von einer Internetbekanntschaft um ihr gesamtes Hab und Gut gebracht wurde, nach dem vergeblichen Versuch, ein Verbrechen anzuzeigen, im Polizeikommissariat aus dem Fenster stürzt, ist für Verô eines klar: sie wird ermitteln, auf eigene Faust, auch wenn sie denn Fall eigentlich nur schnell als Selbstmord zu den Akten legen sollte. Gleichzeitig wird sie auf den Fall eines sadistischen Frauenmörders aufmerksam. Verô beginnt zu ermitteln und riskiert dabei nicht nur ihr eigenes Leben. Brasilien ist ein echtes Macholand. Männer haben das Sagen, Frauen haben es immer noch sehr schwer. Da kommt eine unkonventionelle Heldin wie Verô genau richtig. Sie ist gewieft, frech, nimmt es mit der Treue nicht so genau, neben dem Beruf auch noch Mutter zweier Kinder, die bei all dem zu kurz kommen. Die grausamen Verbrechen, mit denen es die Polizistin zu tun hat, sind bizarr, makaber und äußerst grausam. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven. Dass dabei einiges nicht so glaubwürdig erscheint, allen voran die toughe Ermittlerin, tut der Spannung keinen Abbruch. Mein Fazit: Ein bizarrer, makabrer Thriller mit Schwächen. Dennoch lesenswert.
Vögelchen, Vögelchen Das Cover erschien mir vor dem Lesen recht unscheinbar aber das änderte sich ziemlich schnell. Ich bin ein großer Fan davon, wenn das Cover auch tatsächlich etwas mit dem Inhalt zutun hat und hier wurde ich nicht enttäuscht! Der Einstieg fiel mir recht leicht, auch wenn es sich zu Beginn ein bisschen gezogen hat. Ab der Hälfte konnte ich das Buch aber kaum noch zur Seite legen. Ich mochte die verschiedenen Sichtweisen (nicht zu viele) und auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Die Autorin schaffte eine wahnsinnige Spannung und ich musste mich fast zwingen, nicht in den Seiten zu springen; die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Das Ende war für mich gar nicht so extrem vorhersehbar und konnte mich außerdem total überzeugen. Inhaltlich kam ich hier auch voll und ganz auf meine Kosten und die Autorin behandelte hier ein Thema, das ich persönlich in Thrillern noch nie so richtig vorgefunden habe; wenngleich es doch auch sehr unangenehm war, darüber zu lesen. An einigen Stellen war es also eklig, an anderen wieder ziemlich grausam, das alles aber noch absolut im Rahmen! Schlussendlich gebe ich dem Buch aber nur 4/5 Sterne, weil die Protagonistin Veronica an einigen Stellen gar nicht mein Fall war. Sie traf schwerwiegende Entscheidungen und handelte dabei teilweise für mich nicht nachvollziehbar. Allerdings machte Veronica im Laufe des Buches meiner Meinung nach eine ziemliche Persönlichkeitsentwicklung durch und blieb nie flach oder oberflächlich. Klare Leseempfehlung!
Spannend anders und absolut brutal Worum geht’s? Veronica Torres arbeitet als Assistentin des Polizeichefs in Sao Paolo. Als sich an ihrem Arbeitsplatz eine Frau aus dem Fenster stürzt, will ihr Chef die Sache unter den Tisch kehren. Doch Veronica lassen die letzten Worte der Frau nicht los: „Jetzt wird er mich endlich lieben können“. Sie beginnt zu ermitteln und gerät in einen alptraumhaften Strudel aus Betrug, Angst und Gewalt. Meine Meinung: Ilana Casoy und Raphael Montes haben mit „Tot ist sie dein“ (Fischer Scherz, August 2022) einen wirklich außergewöhnlichen Thriller geschrieben, der direkt unter die Haut geht. Der Schreibstil ist im Vergleich zu anderen Büchern auf der einen Seite sehr einfach gehalten, auf der anderen Seite aber zugleich unglaublich intensiv. Erzählt wird zum einen in Ich-Form aus der Perspektive von Veronica, zum anderen lesen wir aus der Sicht von Janete, was das Ganze spannend macht, da die Autoren auf diese Weise die LeserInnen Dinge vorhersehen lassen, welche Veronica nicht sieht und dadurch zusätzlich das Lesetempo anheizen. Das Buch geht direkt spannend mit Martas Selbstmord los und wir stürzen uns mit Veronica in die Ermittlungen. Veronica ist eigentlich Sekretärin bei der Polizei in Sao Paolo, aber tief in ihr ist eine Polizistenseele versteckt, die ungeklärte Fälle nicht auf sich beruhen lassen kann. Genauso unkonventionell und illegal sind manchmal ihre Ermittlungsmethoden. Aber irgendwie mag ich sie. Und hier ermittelt sie nicht nur in einem, sondern gleich in zwei Fällen. Helfend zur Seite steht ihr dabei Nelson, ihr internetaffiner Kollege sowie einer der Gerichtsmediziner. Die Story selbst hat es wirklich in sich. Wir erleben Betrug im Internet auf den Seiten von Kontaktbörsen im ersten Fall und einen grausamen Serienkiller und absolute Hörigkeit einer Ehefrau im zweiten Fall. Anfangs dachte ich, ob die Fälle vielleicht irgendwann eine Verbindung finden, aber nein, es sind zwei Fälle und ich weiß nicht, welchen davon ich schlimmer finde. Und auch hier gefällt mir Veronicas Methode und ihr Sinn für Gerechtigkeit sehr gut – ihr werdet sehen, was ich meine, wenn ihr sie bei der Lösung des einen Falles erlebt. Mir hat auch das Tempo, das die Autoren vorlegen, gut gefallen. Die Seiten flogen nur so dahin, die Spannung riss nie ab und ganz am Ende wurde es immer krasser. Es war grausam, es ging unter die Haut und ich habe mit Janete mitgefiebert, konnte ihre Verzweiflung aber auch ihre Hoffnungen mitfühlen, wenn auch nicht verstehen. Dann Veronicas persönliches Schicksal, was sie herausfinden muss und womit sie nebenbei noch zu kämpfen hat – zu gerne hätte ich hierüber noch mehr erfahren. Und das Ende – das Ende hätte ich so wirklich nicht erwartet. Dürfen wir uns hier auf einen weiteren Fall freuen? Ist es eine in sich abgeschlossene Geschichte? Wie geht es mit Veronica weiter? Was wird sie jetzt tun? Diese offenen Fragen sind fast noch spannender als die Geschichte selbst, lassen der Fantasie einen riesigen Spielraum und die Autoren haben es definitiv auf meine Must-Read-Liste geschafft! Fazit: Obwohl „Tot ist sie dein“ von Ilana Casoy und Raphael Montes einen sehr einfachen Schreibstil hat, geht der Thriller um die Ermittlerin Veronica direkt unter die Haut. Zwei Fälle – beide auf ihre Art grausam. Ein Erzähltempo, das einen nicht loslässt. Charaktere, wie man sie sich alptraumhafter nicht vorstellen kann. Und mit Veronica eine Ermittlerin, die eigenwillige Methoden hat. Eine perfekte Mischung für einen spannenden Pageturner, bei dem am Ende alles in Flammen aufgeht. 5 Sterne von mir, eine absolute Leseempfehlung und ich würde zu gerne wissen, ob und wie es mit Veronica weitergeht!













