Too Close

Too Close

Ebook
2.45

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Description

Too Close Chase Harrison, Star der Footballmannschaft des California-College und Jurastudent im letzten Semester, ist gewöhnt zu bekommen, was er will. Besonders, wenn es sich um seine weiblichen Kommilitoninnen handelt. Nur eine lässt ihn zu seiner großen Schande regelmäßig abblitzen, obwohl sie seit Ewigkeiten in Chase verliebt ist: Pepper King – Star der Cheerleader, Studentensprecherin, Jahrgangsbeste – kurzum, die Vorzeigestudentin der Uni und sexy wie die Hölle. Die eindeutigen Signale knistern nur so zwischen ihnen, weshalb er ihre strikte Ablehnung als zusätzliche Herausforderung wertet und mit allem kämpft, was er zu bieten hat. Für ihn steht fest: Sie gehören zusammen, zumindest bis zum Ende des Colleges. Danach werden sich ihre Wege laut Chase sowieso trennen – oder etwa nicht?

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Ebook
Pages
N/A
Price
2.99 €

Posts

2
All
3

3,5 Sterne. Ganz nett für zwischendurch... und das eindeutig am häufigsten vorkommende Wort ist wohl "Fuck"... ^^

1

Ich habe selten ein so sexistisches, frauenfeindliches und klischeehaftes Buch gelesen. Ich weiß, dass Bücher, die sich in die Erotik-Richtung bewegen, oft ein bisschen problematisch sind, aber manchmal frage ich mich wirklich, wie so etwas veröffentlicht werden konnte. Meine Rezension soll natürlich auf keinen Fall die Autorin oder Fans dieses Genres angreifen. Unsere Protagonisten Chase Harrison und Pepper King studieren am California College und sind, obwohl sie es sich nicht ganz eingestehen wollen, vom ersten Semester an ineinander verliebt. Nun steht der Abschluss kurz bevor und der Frauenschwarm und Footballstar Chase versucht endlich seine Traumfrau Pepper rumzukriegen. Die ist Jahrgangsbeste, Kapitän der Cheerleader und sieht natürlich super aus. Auf knapp 250 Seiten wird das Hin und Her ihrer Beziehung geschildert, die aus nicht viel anderem als Sex besteht, obwohl Pepper im Laufe des Romans einen anderen Mann findet, der sie liebt und meines Erachtens eine viel bessere Partie darstellt. Um genau zu sein, habe ich nach etwa der Hälfte des Buchs angefangen zu hoffen, dass diese beiden am Ende zusammenkommen. Eins meiner Probleme mit diesem Buch war, dass ich nichts für die beiden Hauptcharaktere übrig hatte. Sie sind charakterlose, stereotype Hüllen, die nichts gemeinsam haben, im ganzen Buch kein richtiges Gespräch führen und trotzdem eine Beziehung für über fünf Jahre führen. Chase habe ich einfach nur gehasst und er ist der Hauptgrund dafür, warum dieses Buch nur einen Stern von mir bekommen hat. Auch wenn Pepper naiv und dämlich ist, hat niemand einen so hohlen, primitiven Kindskopf wie ihn verdient. Obwohl sie ja behauptet, dass sie ihn liebt, also vielleicht haben sie sich doch verdient... Chase wird von Anfang an als beliebter, gut aussehender Aufreißer beschrieben, der ein erfolgreicher Jurastudent (und später Anwalt) ist, obwohl er außer Football, Alkohol und Frauen keine anderen Gedanken hat. Zu Beginn des Romans beispielsweise schnappt er seinem besten Freund in einer Bar das Mädchen weg, in das der verliebt ist. Warum? Er hat nichts davon, außer wie ein Arschloch dazustehen. Noch besser wird es am nächsten Morgen, als er das abgeschleppte Mädchen genauer in Augenschein nimmt: "Damit hat Chase überhaupt keine Probleme, eher mit dem Desaster, das sich ihm bei Tageslicht offenbart. Scheiße, sie ist hässlich!" (S. 24) Noch schöner finde ich dieses Zitat: "Der Sex mit ihr war im Grund gar keiner, weil die Alte viel zu abgefüllt war, um noch irgendwie zu reagieren." (S. 36) Ich glaube, das ist Vergewaltigung. Oder hier, als Pepper sich einmal die Haare abgeschnitten hat: "Sie hatten ganze zwei Monate keinen Sex, weil Chase den Anblick nicht ertragen konnte und seine Hände immer ins Leere griffen, wenn er ihr Haar packen wollte." (S. 219) Bitte was? Grace, das Mädchen, das Chase anfangs abschleppt, ist übrigens (natürlich) Peppers Mitbewohnerin. Als Chase versucht, Pepper endlich rumzukriegen, ist diese anfangs skeptisch, da sie ihn (zu recht) dumm, verwöhnt und primitiv findet. Ihre Charakterdarstellung ist dabei inkonsequent und schreit nach Doppelmoral. Zum Beispiel hier: "Oh mein Gott, und die [Nächte] werden heiß, so viel steht fest, Grace hat es ja bereits bestätigt, die notgeile Schlampe!" (S. 71) WTF? Als wir Pepper kennenlernen, äußert sie Verachtung für Studenten, die von ihren Eltern alles hinterher geschmissen bekommen und teure Autos fahren. Dieser Gedanke ist sofort vergessen, als sie Chase' Auto sieht: "Es ist teuer. Es ist sogar wahnsinnig schnittig. Und es erobert Peppers Herz im Sturm." (S. 73) ??? Sie arbeitet nebenbei als Tellerwäscherin, macht sich aber über eine Studentin lustig, die als Kellnerin arbeitet. Alles klar. Ich habe noch viel mehr Zitate markiert, aber wenn ich mich noch mehr aufrege, muss ich mir Sorgen um meinen Blutdruck machen. Ich denke jedoch, dass ihr meinen Punkt versteht. Auch der Schreibstil des Romans kann nicht mehr viel an meiner Bewertung ausrichten. Er war einfach... cringy . Nicht nur sind mir Wörter wie "bekotzt" und die unzähligen "Fuck"s auf die Nerven gegangen, auch seltsame Anglizismen, Logikfehler und Schachtelsätze haben mich das Buch immer wieder zur Seite legen lassen.

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