Thousand Islands - Die Geister von Swanton
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Tessa Wegert ist Kanadierin mit deutschen Wurzeln. Sie arbeitet als Journalistin für u.a. Forbes, The Huffington Post und The Economist. »Die Geister von Swanton« ist nach »Ein rätselhafter Mord« der zweite Teil ihrer Thousand-Islands-Reihe.
Posts
Eine zähe Angelegenheit
Die Geister von Swanton (so der Untertitel des zweiten Bandes um Ermittlerin Shana Merchant) müssen nochmal eine Fortbildung machen, um zu lernen wie man richtig spukt. Denn....das war nichts. Nicht, dass es sich hier um einen Grusel- oder Horrorroman handelt. Aber nicht mal im übertragenden Sinne konnten die Geister für Begeisterung (Achtung Wortspiel, haha) sorgen. Der Roman kommt nur schwer in Gang und verliert sich in endlosen Beschreibungen völlig unwichtiger Dinge. Nur dass man bis zum Ende eben nicht weiß, dass es unwichtig ist und sich Mühe gibt, am Ball zu bleiben. Ich habe versucht, selbst die langweiligsten Stellen aufmerksam zu lesen, denn es hätte ja sein können, dass etwas Substantielles dabei ist. War aber nicht, so viel sei gesagt. Und obwohl das Buch nur etwas mehr als 300 Seiten hat, kam es mir ewig vor. Wie Dostojewskis Krieg und Frieden oder ein zwölfstündiger Vortrag über Steuerrecht. Immerhin würde ich dort vielleicht ein paar Tipps erhalten, wie ich das Finanzamt ausnehmen kann (beim Vortrag, nicht bei Dostojewski). Eigentlich ist das Setting gar nicht mal so übel: Kurz nach den Ereignissen von Band 1 ("Ein rätselhafter Mord") kehrt Shana in ihren Heimatort zurück. Die Atmosphäre, die Natur, die abgelegenen Inseln - alles nicht schlecht, da hätte man viel mehr draus machen können. In der beschaulichen Kleinstadt wird die Leiche von Shanas seit Jahrzehnten vermissten Onkels gefunden - oder was davon übrig blieb. Zeitgleich verschwindet ein kleiner Junge: Shana und Kollege Tim ermitteln - und stellen fest: Kleinstädte haben ihre Tücken - nicht, dass man das nicht hätte ahnen können. Im ersten Band um Shana hatten wir wenigstens noch einen recht unterhaltsamen "Whodunit"-Thriller. Und hier? Langeweile pur. Die beiden Fälle scheinen zusammenzuhängen - aber wie, das hat mich einfach nicht interessiert. Shana als gebeutelte Ermittlerin (Stichwort: Bram) zog mit ihrer ewigen Jammerei meine Stimmung runter. Ich mag Charaktere, die schwierig sind, die Ecken und Kanten haben und bei mir muss auch nicht immer alles in Regenbogenfarben leuchten, aber Shanas Art und ihre Ermittlungen waren einfach nur anstrengend. Selbst Brams Spielchen konnten mich dieses Mal nicht überzeugen. Das wirkte alles zu gezwungen, zu konstruiert. Das einzig Interessante war Shanas Beziehung zu Kollege Tim. Ob ich mir einen eventuellen dritten Band antue? Ich weiß es noch nicht. Grundsätzlich würde mich die Story um Bram interessieren, aber dazu müsste das Ganze lebhafter gestaltet sein. Wenn man schon mal einen mutmaßlichen Serienkiller in der Familie hat, muss man da doch mehr draus machen. Genauso gut hätte Bram Steuerberater sein können - das ist ebenso langweilig wie Tessa Weigert's zweites Werk. Daher leider nur 2,5 💫💫. Sorry, Tessa. Dennoch schöne Grüße nach Thousand Islands!

Geheimnisse kommen immer raus, erst recht in einer kleinen Stadt. Tessa Wegert weiß wie man sie herauskitzelt.
Inhalt: "Von der Rückkehr ins Grenzland der Thousand-Islands-Region, Shanas Heimat, hatte sie sich eigentlich innere Ruhe und ein beschauliches Kleinstadtleben erhofft – eine Illusion, wie sich schnell herausstellt: In Swanton wird das Skelett ihres seit Jahrzehnten vermisst gemeldeten Onkels gefunden. Die örtliche Polizei geht von einem Mord aus. Dann verschwindet ein kleiner Junge auf einer der Inseln. Shana ahnt, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben. Und nicht nur das: Jemand scheint nur auf ihre Rückkehr gewartet zu haben. Jemand, der sie schon lange verfolgt ..." Ist Shana wieder bereit für den Dienst? Dank Maureen McIntyre hat sie ein Dach über dem Kopf, nachdem sich Shana von ihrem Verlobten getrennt hatte. Bald würde das Gespräch anstehen. Dieses eine, bei dem man fest machen würde, ob sie wieder bereit für den Dienst ist oder nicht. Doch dann erhält sie einen Anruf von ihrer alten Heimat. Ihre Eltern. Man hat ihren Onkel gefunden - tot. Doch wie kam es dazu? Wer war der Mörder von ihrem Onkel? Und wie weit hängt ihre Familie mit da drin? Wer erzählt die Wahrheit, wer weiß mehr als er zugibt? All das will und muss Shana herausfinden. Denn sie wurde herausgefordert. Ich möchte nicht allzu viel über das Buch verraten, daher gibt es keine weiteren Einblicke in den Inhalt des Buches. Ich möchte, dass es natürlich auch für andere Leser spannend bleibt. Denn das ist es definitiv! Man wird Stück für Stück an die Sache herangezogen, zwischendurch grübelt man, was hat es mit dem Jungen auf sich? Wird er überleben? Lebt er überhaupt noch? Shana muss sich mühselig und langsam an die Vergangenheit herantasten, um ein klares Bild vor Augen zu bekommen, was gar nicht so leicht ist, denn die Schatten der Vergangenheit überschatten alles. Der Schreibstil ist gut gewählt. Flüssig, aber nicht zu hektisch. Die Enden der jeweiligen Kapitel bringen immer wieder Spannung ins Ganze. Definitiv nach dem ersten Buch ein weiteres gutes Buch, welches mit dem offenen Ende schon neugierig auf das nächste macht.

Description
Book Information
Author Description
Tessa Wegert ist Kanadierin mit deutschen Wurzeln. Sie arbeitet als Journalistin für u.a. Forbes, The Huffington Post und The Economist. »Die Geister von Swanton« ist nach »Ein rätselhafter Mord« der zweite Teil ihrer Thousand-Islands-Reihe.
Posts
Eine zähe Angelegenheit
Die Geister von Swanton (so der Untertitel des zweiten Bandes um Ermittlerin Shana Merchant) müssen nochmal eine Fortbildung machen, um zu lernen wie man richtig spukt. Denn....das war nichts. Nicht, dass es sich hier um einen Grusel- oder Horrorroman handelt. Aber nicht mal im übertragenden Sinne konnten die Geister für Begeisterung (Achtung Wortspiel, haha) sorgen. Der Roman kommt nur schwer in Gang und verliert sich in endlosen Beschreibungen völlig unwichtiger Dinge. Nur dass man bis zum Ende eben nicht weiß, dass es unwichtig ist und sich Mühe gibt, am Ball zu bleiben. Ich habe versucht, selbst die langweiligsten Stellen aufmerksam zu lesen, denn es hätte ja sein können, dass etwas Substantielles dabei ist. War aber nicht, so viel sei gesagt. Und obwohl das Buch nur etwas mehr als 300 Seiten hat, kam es mir ewig vor. Wie Dostojewskis Krieg und Frieden oder ein zwölfstündiger Vortrag über Steuerrecht. Immerhin würde ich dort vielleicht ein paar Tipps erhalten, wie ich das Finanzamt ausnehmen kann (beim Vortrag, nicht bei Dostojewski). Eigentlich ist das Setting gar nicht mal so übel: Kurz nach den Ereignissen von Band 1 ("Ein rätselhafter Mord") kehrt Shana in ihren Heimatort zurück. Die Atmosphäre, die Natur, die abgelegenen Inseln - alles nicht schlecht, da hätte man viel mehr draus machen können. In der beschaulichen Kleinstadt wird die Leiche von Shanas seit Jahrzehnten vermissten Onkels gefunden - oder was davon übrig blieb. Zeitgleich verschwindet ein kleiner Junge: Shana und Kollege Tim ermitteln - und stellen fest: Kleinstädte haben ihre Tücken - nicht, dass man das nicht hätte ahnen können. Im ersten Band um Shana hatten wir wenigstens noch einen recht unterhaltsamen "Whodunit"-Thriller. Und hier? Langeweile pur. Die beiden Fälle scheinen zusammenzuhängen - aber wie, das hat mich einfach nicht interessiert. Shana als gebeutelte Ermittlerin (Stichwort: Bram) zog mit ihrer ewigen Jammerei meine Stimmung runter. Ich mag Charaktere, die schwierig sind, die Ecken und Kanten haben und bei mir muss auch nicht immer alles in Regenbogenfarben leuchten, aber Shanas Art und ihre Ermittlungen waren einfach nur anstrengend. Selbst Brams Spielchen konnten mich dieses Mal nicht überzeugen. Das wirkte alles zu gezwungen, zu konstruiert. Das einzig Interessante war Shanas Beziehung zu Kollege Tim. Ob ich mir einen eventuellen dritten Band antue? Ich weiß es noch nicht. Grundsätzlich würde mich die Story um Bram interessieren, aber dazu müsste das Ganze lebhafter gestaltet sein. Wenn man schon mal einen mutmaßlichen Serienkiller in der Familie hat, muss man da doch mehr draus machen. Genauso gut hätte Bram Steuerberater sein können - das ist ebenso langweilig wie Tessa Weigert's zweites Werk. Daher leider nur 2,5 💫💫. Sorry, Tessa. Dennoch schöne Grüße nach Thousand Islands!

Geheimnisse kommen immer raus, erst recht in einer kleinen Stadt. Tessa Wegert weiß wie man sie herauskitzelt.
Inhalt: "Von der Rückkehr ins Grenzland der Thousand-Islands-Region, Shanas Heimat, hatte sie sich eigentlich innere Ruhe und ein beschauliches Kleinstadtleben erhofft – eine Illusion, wie sich schnell herausstellt: In Swanton wird das Skelett ihres seit Jahrzehnten vermisst gemeldeten Onkels gefunden. Die örtliche Polizei geht von einem Mord aus. Dann verschwindet ein kleiner Junge auf einer der Inseln. Shana ahnt, dass die beiden Fälle etwas miteinander zu tun haben. Und nicht nur das: Jemand scheint nur auf ihre Rückkehr gewartet zu haben. Jemand, der sie schon lange verfolgt ..." Ist Shana wieder bereit für den Dienst? Dank Maureen McIntyre hat sie ein Dach über dem Kopf, nachdem sich Shana von ihrem Verlobten getrennt hatte. Bald würde das Gespräch anstehen. Dieses eine, bei dem man fest machen würde, ob sie wieder bereit für den Dienst ist oder nicht. Doch dann erhält sie einen Anruf von ihrer alten Heimat. Ihre Eltern. Man hat ihren Onkel gefunden - tot. Doch wie kam es dazu? Wer war der Mörder von ihrem Onkel? Und wie weit hängt ihre Familie mit da drin? Wer erzählt die Wahrheit, wer weiß mehr als er zugibt? All das will und muss Shana herausfinden. Denn sie wurde herausgefordert. Ich möchte nicht allzu viel über das Buch verraten, daher gibt es keine weiteren Einblicke in den Inhalt des Buches. Ich möchte, dass es natürlich auch für andere Leser spannend bleibt. Denn das ist es definitiv! Man wird Stück für Stück an die Sache herangezogen, zwischendurch grübelt man, was hat es mit dem Jungen auf sich? Wird er überleben? Lebt er überhaupt noch? Shana muss sich mühselig und langsam an die Vergangenheit herantasten, um ein klares Bild vor Augen zu bekommen, was gar nicht so leicht ist, denn die Schatten der Vergangenheit überschatten alles. Der Schreibstil ist gut gewählt. Flüssig, aber nicht zu hektisch. Die Enden der jeweiligen Kapitel bringen immer wieder Spannung ins Ganze. Definitiv nach dem ersten Buch ein weiteres gutes Buch, welches mit dem offenen Ende schon neugierig auf das nächste macht.






