This Is (Not) a Love Song
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Description
Love Is All You Need – oder doch eher: Love Is A Battlefield? Neben der Musik gab es für Zoë immer nur eine Liebe: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg – und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London – frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: „Love Is All Around“ … „Ein unglaublich komischer und einmalig cooler Liebesroman, der selbst die härtesten Zweifler an der Romantik rosa Herzchen sehen lässt.“ Annette Frier
Book Information
Author Description
CHRISTINA PISHIRIS, geboren in London, kommt aus einer Familie griechisch-zypriotischer Abstammung, und immer, wenn in ihrer (weitläufigen!) Verwandtschaft geheiratet wurde, hieß es, George Michael werde vielleicht auch kommen. Natürlich wurde sie jedes Mal enttäuscht, und aus lauter Frustration begann sie kleine Geschichten auf Papierservietten zu kritzeln. Seitdem hat sie ihr ganzes Leben geschrieben, als Journalistin, später fürs Fernsehen und für Musikdokumentationen. Davon abgesehen hätte sie auch gern so eine Katze wie ihre Nachbarn und nimmt für ihr Leben gern kitschige 80er-Jahre-Playlists auf.
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Eine RomCom mit Soundtrack, griechischer Großfamilie und viel Charme
Wenn Bridget Jones auf eine griechische Hochzeit trifft Zoë Frixos hat zwei Lebensaufgaben. Erstens: Sie ist Musikjournalistin und neue Chefredakteurin der angeschlagenen Londoner Musikzeitschrift „Re:Sound“ und kämpft verzweifelt darum, das Magazin vor dem Aus zu bewahren. Zweitens: Sie hasst Liebeslieder. Beruflich problematisch, persönlich konsequent. Denn nach einer alten, nie ausgesprochenen Jugendliebe hat Zoë jeden Glauben an die romantische Komödie verloren. Doch dann passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Simon, der Nachbarsjunge ihrer Jugend und ihre große heimliche Liebe, taucht plötzlich wieder in London auf – frisch geschieden, charmant wie eh und je. Gleichzeitig nervt der unausstehliche PR-Manager Nick Zoë mit einem Deal, den sie eigentlich nicht eingehen will. Und ihr Bruder plant seine Big Fat Greek Wedding, bei der die ganze griechisch-zypriotische Verwandtschaft Zoë auf jedem Quadratmeter über ihren Single-Status auslacht. Zoës Leben wird zur Komödie, mit Soundtrack, versteht sich. Christina Pishiris schreibt mit einer Leichtigkeit und Selbstironie, die genau die Mischung trifft, die gute britische RomComs ausmacht. Wer Bridget Jones, Sophie Kinsella oder die jüngeren Beth O’Leary und Mhairi McFarlane mag, wird sich hier sofort wohlfühlen. Pishiris‘ Stil ist pointiert, witty, mit einer angenehmen Mischung aus Zynismus und Romantik. Zoë als Erzählerin hat genau diese leicht müde, gleichzeitig charmant beobachtende Stimme, die das Genre liebt. Was ich besonders schätze: Die Dialoge sind richtig stark. Pishiris hat ein Ohr für die kleinen Pointen, die zwischen zwei Sätzen aufblitzen, für die ironischen Spitzen, die Zoës Schlagfertigkeit zeigen. Die deutsche Übersetzung trägt das gut, der britische Humor zündet auch auf Deutsch, was nicht selbstverständlich ist. Hier liegt für mich der absolute USP des Romans: die Musik als zweite Hauptfigur. Jedes Kapitel ist nach einem ikonischen Liebeslied benannt, und der Song ist nie zufällig gewählt. Er kommentiert die Handlung, gibt eine Stimmungsrichtung vor, verbindet das Kapitel mit einer musikalischen Erinnerung. Wer beim Lesen Lust hat, kann sich eine Spotify-Playlist parallel laufen lassen und hat eine Bonus-Lese-Erfahrung, die ich so nur selten erlebt habe. Diese Musikalität durchzieht das ganze Buch. Zoë ist eine glaubwürdige Musikjournalistin – ihre Beobachtungen über Boybands, Indie-Acts und vergessene Soul-Diven sind kenntnisreich, ihre Begeisterung für Musik ansteckend. Wer Musik liebt, bekommt hier ein doppeltes Vergnügen: eine charmante RomCom plus eine Liebeserklärung an die Popmusik. Zoës Familie ist eines der Highlights des Romans. Pishiris, selbst Tochter einer griechisch-zypriotischen Familie, schreibt diese Verwandtschaft mit so viel Liebe, Humor und Detailgenauigkeit, dass man das Gefühl hat, mit am Hochzeitstisch zu sitzen. Die Mutter, die ständig kommentiert, was Zoë im Leben verpasst. Die Tanten, die in jedem Telefonat heimliche Heiratsvermittlung betreiben. Der Bruder, der seine Hochzeit zum Lebensereignis der Großfamilie aufbaut. Wer „My Big Fat Greek Wedding“ geliebt hat, wird hier sofort heimisch. Pishiris karikiert ihre eigene Kultur mit Wärme und Selbstironie. Das ist nie respektlos, immer liebevoll. Diese Familien-Dynamik gibt dem Buch eine zusätzliche Ebene, die viele RomComs vermissen lassen. Ich gestehe: Mein Herz schlägt für Simon. Pishiris zeichnet ihn als die klassische „erste große Liebe, die nie war“ – charmant, nahbar, mit dieser sympathischen Verletzlichkeit, die nach einer gescheiterten Ehe noch greifbarer wird. Die Szenen zwischen Zoë und Simon haben diese ganz eigene Magie, die man nur dann hinbekommt, wenn zwei Menschen eine gemeinsame Geschichte haben. Was ich besonders schätze: Pishiris idealisiert Simon nicht. Er hat Ecken und Kanten, eigene Wunden, eigene Unsicherheiten. Er ist nicht der makellose Prince Charming, er ist ein echter Mensch mit echter Geschichte. Das macht ihn als Love Interest interessant, weil er sich nicht in der typischen Romance-Schablone bewegt. Zoë selbst ist eine sympathische, glaubwürdige Heldin. Sie ist tough, zynisch, professionell ehrgeizig, aber im Gefühlsleben unsicher und manchmal blind für das Offensichtliche. Diese Mischung macht sie nahbar. Pishiris zeigt sie nicht als perfekte Frau, sondern als Mensch mit Widersprüchen: kompetent im Job, chaotisch im Privatleben, mit einem großen Herzen unter der ironischen Oberfläche. Was ich an Zoë besonders mag: ihre Loyalität gegenüber ihren Kolleg:innen. Wenn sie für ihre Mitarbeiter:innen kämpft, wenn sie das Magazin verteidigt, wenn sie die Boy-Band nur widerwillig hypen will, weil sie weiß, dass es ihre journalistische Glaubwürdigkeit kostet – das alles macht sie zu mehr als nur einer Romance-Heldin. Sie ist eine Frau mit Berufsethos. Und das ist erfrischend. Eines der charmantesten Elemente des Buchs: Pishiris baut einen fiktiven Geheimagenten namens Zak Scaramouche in die Handlung ein, der eine besondere Funktion in einer Beziehung im Roman übernimmt. Ohne zu spoilern: Diese kleine Idee ist so süß, so kreativ, so liebevoll umgesetzt, dass sie zu einem der Highlights des Buches gehört. Solche kleinen Originalitäten heben das Buch über die Genre-Standardware hinaus. Auch die Marcie-Tyler-Subhandlung, in der Zoë das Comeback-Interview ihrer Lieblings-Sängerin jagt, ist sehr clever gemacht. Sie verbindet die Romance-Handlung mit Zoës Berufsleben, gibt dem Buch Tiefe und sorgt für ein paar wirklich überraschende Wendungen am Ende. Pishiris erfindet das Genre nicht neu, aber sie spielt mit seinen Tropes mit Esprit, Wärme und Originalität. Die Mischung aus britischer RomCom-Selbstironie, griechisch-zypriotischer Familien-Komödie und Liebeserklärung an die Musik ist einzigartig. Wer schon ein Dutzend RomComs gelesen hat, findet hier eine erfrischend andere Note. Wer das Genre gerade entdeckt, bekommt einen perfekten Einstieg. Mein Fazit: „This Is (Not) a Love Song“ ist eine der charmantesten RomComs, die ich seit Langem gelesen habe. Christina Pishiris hat alles richtig gemacht: pointierte Sprache, sympathische Hauptfigur, glaubwürdige Love Interests, eine liebevoll gezeichnete Familien-Welt und eine musikalische Klammer, die das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Wer „Bridget Jones meets My Big Fat Greek Wedding“ als Kombi reizvoll findet, bekommt hier genau das – und noch eine Spotify-Playlist obendrauf. Mein Tipp: laut hören beim Lesen. Empfehlenswert für Fans britischer RomComs wie Helen Fielding, Beth O’Leary, Mhairi McFarlane oder Sophie Kinsella. Für Musikfans, die Liebesgeschichten mit Soundtrack mögen. Für alle, die griechisch-zypriotische Familien-Dynamik im Stil von „My Big Fat Greek Wedding“ lieben. Auch ein wunderbares Geschenk für Romance-Fans, die noch nicht jeden Beth-O’Leary-Klon gelesen haben. Eher nichts für Leser:innen, die literarisch anspruchsvolle Belletristik bevorzugen, mit britischer RomCom-Selbstironie nichts anfangen können oder moderne BookTok-Romance im Stil von Hannah Grace oder Elsie Silver bevorzugen – das hier ist Romance der etwas älteren, britischen Schule.
…VOM SUB ZUM HIGHLIGHTS, AMÜSANT, LEBENSLUSTIG & VOLLER INTENSIVER GEFÜHLE…
Zoe lebt ihren Traum, sie ist Chefredakteurin ihres liebsten Magazins, liebt Musik und die Welt darin. Eins verfolgt sie seit der Kindheit, ihrer Liebe zu ihrem besten Freund. Simone und Zoe gab es immer nur im Doppelpack. Die Liebe zur Musik verband sie aber auch so viel mehr. Als Simone wegzog, blieben sie über den ausgedachten Rocker in Kontakt, denn sie schrieben sich in seinem Namen Postkarten, teilten ihre Ansichten und klärten auch mal einen Streit. In turbulenten Zeiten, wo Zoe für das Überleben ihres Magazins kämpft, sie mit ihrer baldigen Schwägerin die Hochzeit ihres Bruders mit plant. Taucht außerdem Simone wieder in ihrem Leben auf, bringt tief verwurzelte Gefühle zum Vorschein. Ob Zoe ihrer Chance nutzt oder sich die Liebe nur im Schwärmen so perfekt war? Wie auch noch der echt nervige neue Manager Nick in der ganzen Sache involviert ist? Lest selbst, verliert euch in Zoes chaotisches Leben, ihr herzlichem Gemüt und fürsorglichem Ich, aber auch in der ehrgeizigen jungen Frau, die alles von sich für das Überleben des Magazins und das Glück ihrer Lieben opfert. Das Magazin ist ihr Leben, die Mitarbeiter auch teil ihrer Familie. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Nick, der ihr in die Quere kommt, mit aller Kraft vom hohen Sockel gestoßen werden sollte. Er ist eingebildet, unfreundlich, distanziert und schaut von oben herab, er schafft es Zoe von Grund aufzureizen und doch scheint es mit jeder weiteren Begegnung, etwas Anziehendes und Faszinierendes zu entlocken. Simone dagegen scheint der sichere Hafen zu sein, bewirkt Herzklopfen, ist aber doch ganz anders als erwartet. Ein herrliches Werk, was mich von Zoe, ihrer Familie und den zwei Männer eingenommen hat. Ich wurde zutiefst begeistert, beeindruckt und beflügelt, aber auch köstlich amüsiert über die Schlagabtausche zwischen Nick und ihr. Die Dynamik zwischen ihnen ist herrlich, erst so streitsüchtig, anmaßend und doch so berauschend und anziehen. Eine unglaubliche Lektüre, die nicht nur durch die Auszüge der Welt der Musik, sondern auch Zoe das gewisse Etwas hat. Diese mir tolle Lesestunden bereitet, die tiefere Botschaft der Familie, Rückhalt und Fürsorge als auch das Überwinden der Ängste zur Liebe beschert hat. Das Buch ist ein Highlight schlechthin, lässt Zoe schnell ins Herz schließen und emotional involvieren. Ich wurde schnell in Geschehen gezogen, war mitten drin und habe mich sehr über den Ausgang und dem Weg zum Ergreifen der Liebe erfreut.

Kann man machen….
Es geht um Zoe, die seit ihrem 13. Lebensjahr auf ihren besten Freund Simon steht, dieser zog mit seiner Mutter zurück in die Heimat. Nach seiner Scheidung kam er wieder zurück nach London. Die alten Gefühle waren bei Zoe schlagartig wieder da. Doch da ist ja auch noch der PR Manager Nick und die Hochzeit ihres Bruders. Das Cover sieht ganz nett aus und auch der Klappentext interessiert mich sehr. Die Kapitel sind recht kurz, was mir sehr gut gefällt, genau wie auch das es zu jedem Kapitel einen Song Titel gibt. Der Schreibstil war locker und ich bin gut in die Story gekommen, auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Leide empfand ich das Buch jedoch als nicht so ganz ausgearbeitet. Ich Verstand auch nicht, wie es hat zu den Gefühlen kommen können, den es ist gefühlt nix passiert. Die Idee mit der Musik ist wirklich super, den ich bin ein wenig ins schwelgen gekommen beim Reinhören. Im groben und Ganzen ist es ein Buch für zwischen durch wenn man keine besondere Spannung erwartet empfehlen würde ich es jedoch nicht. Ich gehe dafür 2/5 ⭐️
Tolle Musik,leider nicht Gang so gut umgesetzt
Das Cover sieht ganz nett aus und auch der Klappentext interessiert mich sehr. Die Kapitel sind recht kurz, was mir sehr gut gefällt, genau wie auch das es zu jedem Kapitel einen Song Titel gibt. Der Schreibstil war locker und ich bin gut in die Story gekommen, auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Leide empfand ich das Buch jedoch als nicht so ganz ausgearbeitet. Ich Verstand auch nicht, wie es hat zu den Gefühlen kommen können, den es ist gefühlt nix passiert. Die Idee mit der Musik ist wirklich super, den ich bin ein wenig ins schwelgen gekommen beim Reinhören. Im groben und Ganzen ist es ein Buch für zwischen durch wenn man keine besondere Spannung erwartet empfehlen würde ich es jedoch nicht.
Meinung: In dem Buch geht es um Zoë, Simon und Nick. Zoë lernt man recht gut kennen und ich konnte sie auch lieben lernen. Von außen betrachtet ist eine starke Frau, die dem Leser aber gleich von Anfang an Einblicke in ihren unsicheren Kern gibt. Darum mag ich sie sehr, ich finde sie realitätsnah beschrieben. Auch wenn sie leider manchmal für meinen Geschmack etwas zu kindisch gehandelt und gedacht hat. Simon hingegen finde ich unsympathisch, was wohl daran liegt, dass man wenig über ihn weiß. Und das was man weiß, und wie er sich gibt, finde ich einfach unrealistisch. Nick hingegen ist sehr charmant, ohne übertrieben zu wirken. Er ist definitv mein liebster Charakater, auch wenn man erst im Laufe des Buches mehr über ihn erfährt. Er und Zoë geraten vor allem beruflich immer wieder aneinander, was meine Highlights im Buch waren. Die Geschichte ist eine typische Liebesgeschichte mit einigen Problemen zwischen den Charakteren und dazu kommt noch der berufliche Stress, den Zoë hat. Mir wurde nie langweilig, die Autorin hat es gut geschafft, die Spannung oben zu halten. Außerdem finde ich das Thema rund um die Musikbranche sehr gut eingebaut, das war für mich mal was ganz neues zu Lesen. Nur hin und wieder springt man von einem Geschehen ins nächste, mir war es dann etwas zu verwirrend. Der Schreibstil ist locker und leicht, ich bin durch die Seiten geflogen. Genau das Richtige für einen Liebesroman. Noch positiv erwähnen möchte ich die Kapitel. Jedes hat einen Song dabei stehen, der zur Handlung passt. Die Idee finde ich wirklich toll. Fazit: Mich hat das Buch gut unterhalten und die Charaktere haben toll gepasst. Die Handlung war immer flott unterwegs und ich konnte ein paar schöne, entspannte Stunden mit diesem Roman verbringen. Leider hatte ich mir etwas mehr erwartet, es war zwar sehr nett zu lesen aber mehr auch nicht. Darum kann ich "nur" drei Sterne geben. Vielen Dank an netgalley.de und den Verlag, für das Bereitstellen von einem Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.
1,5 Sterne (= mit Abneigung fertig gelesen); Rezensionsexemplar von Netgalley. Seit ihrer Jugend war Zoë immer ein bisschen in ihren besten Freund Simon verschossen. Mittlerweile sind die beiden erwachsen und haben über Jahre eine Fernfreundschaft gehabt. Jetzt will Simon wieder nach London ziehen. Gibt es endlich eine romantische Chance für die beiden? Nicht, wenn es nach dem "nervigen" PR-Manager Nick geht, der immer wieder in Zoës Leben dazwischen funkt. Noch dazu hat Zoë eigentlich gerade genug um die Ohren: Die Zeitschrift, bei der sie Redakteurin ist, steht vor dem Aus. Ich hatte zugegebenermaßen GROSSE Probleme mit den Schwerpunkten des Buchs. Ich versuche sie im folgenden so zu benennen, dass ihr rausfiltern könnt, ob das Buch vielleicht doch etwas für euch sein könnte. - This Is (Not) a Love Song versucht die Balance zwischen Romance und Frauenroman (mit nicht-romantischen Erzählelementen) zu halten. In meinen Augen kam beides dadurch zu kurz und blieb oberflächlich: Zoë im Liebesdreieck mit Simon und Nick; und ihre berufliche Anstrengung, die Musikzeitschrift bei der sie arbeitet, zu retten. - Der Klappentext verrät Familienchaos rund um eine griechische Hochzeit. Das wurde auch nur am Rande erzählt. Zoës zunehmende Nähe mit ihrer künftigen Schwägerin war allerdings sweet. - Immerhin konnte ich anhand von Zoë/Simon/Nick reflektieren, wann ich Dreiecksbeziehungen in Büchern VÖLLIG doof finde: Einer des Dreiecks ist ganz klar der passende Partner für die Hauptfigur und trotzdem dauert es bis zum Ende, dass der Gegenpart es checkt. Nicht nur: "Ach, *der* ist der Richtige?", sondern auch "Ach neee, der [klar ungeeignete...] ist wirklich nicht der Richtige?" YIKES! - Große Liebe für Nick. Was ein Sweetheart, der Besseres verdient hat! Im Gegensatz dazu Simon. Uargh... Ab der Hälfte hätte der meinetwegen gerne Abdampfen können. - Und als mein letzter Punkt: Ich hatte Großteil des ganzen Buchs das Gefühl, dass Zoë eigentlich die Nebenrolle in den ganz unterschiedlichen, viel spannenderen Geschichten um sie herum gespielt hat (Kollegen in der Agentur, die großen Musik-Stars, die Zoë dringend interviewen muss, Zoës Mentor, Zoës Schwägerin UND UND UND). Sie war in meinem Gefühl oft nur passiv da, damit deren Geschichten weiter vorangehen. War für mich echt nix. Schade!
„This is not a love song“ von Christina Pishiris Darum geht es: Love Is All You Need - oder doch eher: Love Is A Battlefield? Neben der Musik gab es für Zoë immer nur eine Liebe: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg - und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London - frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: "Love Is All Around" ... Zoë ist Chefredakteurin des Londoner Musikmagazins Re:Sound. Doch Internetzeiten ist es für Printmedien schwierig geworden. Zoe Hoffnung ist ein Interview mit der berühmten Sängerin Marcie Tyler. Der Haken ist nur Marcie lebt seit Jahren zurückgezogen und gibt keine Interviews mehr. Zoe einzige Chance ist ein Deal mit Marcies Agenten Nick – doch der ist ein arroganter Schnösel. Und dann gibt es noch ein Wiedersehen mit Simon, was ihre Gefühle gehörig durcheinander wirbelt. Der Roman hat mich durchgehend gut unterhalten. Auch wenn die Figuren, das ein oder andere Klischee bedienten und oft an der Oberfläche bleiben, haben wir hier einen locker-leichten Liebesroman. Bis zum Schluss war ich neugierig wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Wird Zoe ihr Interview bekommen? Was wird aus ihr und Simon? Und was ist mit Nick? Die gesamte Zeit schafft es die Autorin die Spannung aufrecht zu erhalten, so dass ich das Buch nicht weg legen konnte. Ein schöner, kurzweiliger Liebesroman mit vielen lustigen und skurrilen Momenten und einer Prise Musik – eine romantische Komödie zum Lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen
Seit dem Tag, an dem Simon vor Jahren ins Nachbarhaus gezogen ist, war Zoë verliebt in ihn. Aber er zog wieder weg, bevor sie ihm ihre wahren Gefühle gestehen konnte, und heiratete schließlich eine andere. Statt sich selbst in eine Liebesgeschichte zu stürzen, konzentrierte sich Zoë voll und ganz auf ihre Karriere als Musikjournalistin – doch nun ist Simon zurück in ihrer Stadt, erzählt von seiner Scheidung und weckt in Zoë all die alten Gefühle, die sie dachte, so gut weggeschlossen zu haben. Und als wäre das Gefühlschaos in Bezug auf ihren besten Freund nicht genug, muss Zoë sich auch noch mit einem ätzenden PR-Manager rumschlagen, während sie versucht, ihr Musikmagazin zu retten, ohne es in ein Klatschblatt zu verwandeln, und wird außerdem von ihrer künftigen Schwägerin in sämtliche Hochzeitsvorbereitungen eingebunden, obwohl sie sie kaum kennt. Zoë wäre aber nicht Zoë, wenn sie nicht die Zähne zusammenbeißen und fü da kämpfen würde, was ihr wichtig ist – wenn nötig, mit allen Mitteln und nach allen Regeln der (Musik)Kunst. "This Is (Not) a Love Song" kommt mit einem bunten Cover daher und genau das darf der Leser auch vom Inhalt erwarten. Mit jeder Menge Humor versteht Christina Pishiris es, eine kurzweilige Liebesgeschichte zu erzählen, die nicht nur mit sympathischen Charakteren auffahren kann, sondern auch amüsante Wendungen und spannende Schlagabtausche bietet. Dass Musik eine tragende Rolle im Buch spielt, kommt Fans der gesungenen Kunst nur zugute, und der Leser muss sich darauf gefasst machen, dass er während der gesamten Lektüre immer wieder mit Ohrwürmern konfrontiert wird. Jedes Kapitel trägt einen einleitenden Songtitel, der sich im jeweiligen Abschnitt zumindest thematisch wiederfindet, und man bekommt nicht wenig Lust, das Buch zwischendurch auch mal aus der Hand zu legen und den entsprechenden Song einmal laufen zu lassen. Nur um anschließend wieder in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten. Dabei haben nicht nur die Protagonisten Simon und Zoë eine tragende Rolle, die Autorin hat auch den vermeintlichen Nebencharakteren genug Leben eingehaucht, dass man sich der Clique fast richtig zugehörig fühlt. Zoës Kollegen sind einfach Zucker, der PR-Manager Nick ist der perfekte Gegenspieler, die verbitterte und zurückgezogene Musikikone bringt ziemlich viel Biss mit und die künftigen Brautleute sowie ihre Freunde und Familie schaffen eine heimelige Atmosphäre. Natürlich darf man in diesem Genre keine großen Überraschungen oder grandiose Neuheiten erwarten, trotzdem gibt es die eine oder andere Wendung, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat. Anderes, was vermeintlich den Supergau der Geschichte darstellen soll, kommt gar nicht so überraschend, sondern ist recht schnell zu vermuten. Und doch schafft Christina Pishiris es, den Leser bei Laune zu halten und mit jeder Seite anzusprechen. "This Is (Not) a Love Song" ist bestimmt kein aus der Masse herausragendes Buch, aber durchaus eines, das sich zu lesen lohnt. Ein einfacher Sprachstil, genau die passende Prise Humor, liebeswerte Charaktere, jede Menge Musik und Zoës naiv-sympathischer Kampfgeist ergeben zusammen eine Mischung, die kurzweilige Unterhaltung bietet und den Leser mit einem zufriedenen Lächeln zurücklässt. Die perfekte Lektüre für einen lauen Sommerabend bei einem Glas Wein oder auch vor dem Kamin mit einer Tasse Kakao – ein Wohlfühlbuch und eine Empfehlung für zwischendurch. Fazit: Musik und Liebe – gibt es eine bessere Kombination für einen gelungenen Liebesroman? "This Is (Not) a Love Song" birgt sicherlich keine lebensverändernden Überraschungen und Christina Pishiris erfindet auch das Rad nicht neu, doch der Leser bekommt eine süße Liebesgeschichte mit humorvollem Schlagabtausch, ein oder zwei interessanten Geheimnissen, sympathischen Charakteren und jeder Menge Musik. Ein Wohlfühlbuch, das für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Wertung: 4 von 5 Sternen Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4,5/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung: 4/5
"This is not a love song" von Christina Pishiris ist ein unglaublich humorvoller und wunderbar liebenswerter Roman, der mich zunächst aufgrund des Bezug zur Musik angesprochen hat, dann aber wegen des Schreibstils und der Geschichte in den Bann gezogen hat. Es ist der erste Roman der Autorin, der mich sehr an die wundervollen Geschichten von Mhairi McFarlan erinnert hat. Tolle Figuren und ein abwechslungsreiche und nicht immer vorhersehbare Story, mit der ich nicht gerechnet habe, haben mich total überzeugt. 4,5 Sterne
Bewertet mit 3 Sternen Zum Buch: Zoë ist Chefredakteurin des Musikmagazins re:sound und damit am Ziel ihrer Träume, wäre das nicht Simon, ihr bester Freund aus ihrer Kindheit, in den sie schon immer verliebt ist. Nun ist Simon wieder in London und er ist wieder Single. Die Chance für Zoë. Wäre da nicht der extrem nervige PRManager Nick, der ständig auftaucht ... Meine Meinung: Zuerst ein paar Worte zum Cover. Es passt überhaupt nicht zu der Geschichte, es hat keinen Bezug und ich finde es eher nicht ansprechend. Dafür hat mich der Klappentext umso mehr angesprochen, ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Nun, es fing ganz nett an, dann wurde es zwischendurch sehr sehr langatmig und es passierte gefühlt gar nichts. Ich fand auch Simon, der ja Zoës große Liebe ist, sehr farblos, ich war von Beginn an Team Nick. Die griechische Hochzeit war ein netter Nebeneffekt, der aber sehr viel Raum einnahm. Das letzte Drittel konnte mich dann zwar noch ein wenig versöhnen und auch endlich überzeugen, aber bis dahin war der Weg sehr lange und auch stellenweise langweilig. Nette Unterhaltung, mehr leider nicht.
Mein Rezensionsexemplar habe ich vom Verlag via Netgalley erhalten. Zoë ist eine Musikjournalistin in London. Leider droht ihr Magazin bald eingestellt zu werden. Deswegen muss sie um jeden Preis dafür sorgen, eine Titel-Story zu bringen, die die Verkaufszahlen steigert. Auf dieser Mission trifft sie den PR-Manager Nick, welcher einen Deal mit ihr eingeht, um ihre Karriere zu retten. Gleichzeitig kehrt Simon, ihr frisch geschiedener, bester Freund nach London zurück, für den sie schon seit ihrer Kindheit schwärmt. Nun muss Zoë also ihr Liebesleben und ihre Karriere gleichzeitig meistern. Jedes Kapitel ist mit einem Song versehen, die man alle in der zum Buch gehörigen Playlist auf Spotify finden kann. Diese Playlist habe ich mir beim Lesen angehört und ich habe sie geliebt! Darin sind so viele Songs, die ich noch nie gehört habe, ich mir aber jetzt noch sehr oft anhören werde. Der Schreibstil im Buch ist sehr flüssig und witzig und hat mich schon von der ersten Seite an gepackt. Ich war sofort in der Geschichte und habe mich zusammen mit Zoë durch die Musikwelt bewegt. Außerdem wurden die Gefühle der Figuren sehr deutlich und anschaulich dargestellt. So konnte man sich schnell mit allen identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Zoë als Protagonistin mochte ich sehr. Dadurch, dass sie schon ein bisschen älter ist, konnte sie fundierte Entscheidungen treffen und hatte einen Plan für ihr Leben. Natürlich gab es auch bei ihr den einen oder anderen Moment, in dem sie nicht mehr weiter wusste, aber ich fand diese Momente haben sehr schön mit ihrer emotionalen Entwicklung korreliert und diese nur noch unterstrichen. Sie war einfach sehr realistisch dargestellt. Die beiden männlichen Hauptfiguren haben anfangs keinen besonders guten Eindruck bei mir hinterlassen. Ich mochte einfach beide nicht… Aber nachdem wir die beiden näher kennengelernt haben, habe ich mich – genau wie Zoë – in einen der beiden verliebt. Und sie hat meiner Meinung nach definitiv die richtige Wahl getroffen! Leider wusste ich zwischenzeitlich nicht so ganz, wo die Handlung hinwollte. So gerne ich durch den Schreibstil auch weitergelesen habe, manchmal war ich doch etwas ratlos, was als nächstes passieren sollte. Irgendwie hat mir der berüchtigte rote Faden gefehlt. Das Ende kam meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell. Die Handlung vorher wurde so detailreich und ausführlich beschrieben, aber das letzte Kapitel hat nur an der Oberfläche gekratzt. Vor allem, weil ich gerne noch ein paar mehr Szenen mit Zoë und ihrem Auserwählten gelesen hätte. Und von der anderen männlichen Hauptfigur wurde nur noch am Rande geredet. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Alles in allem war „This is (not) a love song“ aber ein sehr gelungener Liebesroman, der den Leser in die Welt der Musik entführt und mit einem witzigen, sehr flüssigen Schreibstil und vielschichtig ausgearbeiteten Charakteren glänzen kann. 3,5/5 Sterne
Ein interessantes Cover und ein toller Klappentext. Beide haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde letztendlich nicht enttäuscht. Kurzer Stolpermoment zu Beginn Die ersten Seiten war zwar noch schwierig und ich wusste nicht genau, ob mir das Buch gefallen wird. Aber das hat sich nach den ersten zwei Kapiteln sofort verbessert und ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen. Zu Beginn hatte mir der Faden gefehlt, der dann aufgenommen wurde. Die Schwierigkeit lag wahrscheinlich daran, dass direkt viele Namen gefallen sind und ich diese erstmal in Ruhe zuordnen musste. Das ging zum Glück sehr schnell. Wendungen zum Spannungserhalt Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich kam sehr flüssig durch das Buch und hatte viel Spaß. Die Spannung hielt sich die ganze Zeit aufrecht. Das lag vor allem daran, dass es immer wieder neue Wendungen gab, die die Achterbahn der Gefühle immer auf Trab hielten. Als Leserin habe ich immer gedacht, jetzt wüsste ich Bescheid. Dann kam die Autorin mit einem neuen Detail um die Ecke und hat mich wieder aufgewirbelt. Dadurch wurde ich sehr am Lesen gehalten und wollte nach jedem Kapitelende sofort weiterlesen. Protagonistin Zoë hat es mir sehr angetan. Sie war stark und hatte aber auch weiche Seiten. Eine gute Mischung, die perfekt zur Handlung gepasst hat. Ich konnte mit ihr fühlen und habe mit ihr gehofft. Sie wirkte auf mich wie ein sehr realer Charakter und hat sehr nachvollziehbar gehandelt. Unterschiedlichste Charaktere Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren alle sehr unterschiedlich, haben aber trotzdem perfekt zusammengepasst. Dadurch hat die Handlung eine tolle „Würze“ bekommen, denn die diversen Eigenschaften haben zu unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen geführt. Natürlich wurde in „This is (not) a love song“ das Rad nicht komplett neu erfunden. Daher konnte ich mir bestimmte Szenen schon ungefähr vorhersehen. Trotzdem hatte ich großen Lesespaß und habe das Gefühlschaos genossen. Auch das Ende war keines mit einem neuem Feuerwerk, aber das verlange ich auch gar nicht. Für mich war die Geschichte sehr gut abgerundet und hat mich glücklich zurückgelassen. Fazit Eine tolle Liebesgeschichte aus der Musikbranche, die mir sehr gut gefallen hat. Definitiv weiterzuempfehlen!
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Love Is All You Need – oder doch eher: Love Is A Battlefield? Neben der Musik gab es für Zoë immer nur eine Liebe: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg – und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London – frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: „Love Is All Around“ … „Ein unglaublich komischer und einmalig cooler Liebesroman, der selbst die härtesten Zweifler an der Romantik rosa Herzchen sehen lässt.“ Annette Frier
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Author Description
CHRISTINA PISHIRIS, geboren in London, kommt aus einer Familie griechisch-zypriotischer Abstammung, und immer, wenn in ihrer (weitläufigen!) Verwandtschaft geheiratet wurde, hieß es, George Michael werde vielleicht auch kommen. Natürlich wurde sie jedes Mal enttäuscht, und aus lauter Frustration begann sie kleine Geschichten auf Papierservietten zu kritzeln. Seitdem hat sie ihr ganzes Leben geschrieben, als Journalistin, später fürs Fernsehen und für Musikdokumentationen. Davon abgesehen hätte sie auch gern so eine Katze wie ihre Nachbarn und nimmt für ihr Leben gern kitschige 80er-Jahre-Playlists auf.
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Eine RomCom mit Soundtrack, griechischer Großfamilie und viel Charme
Wenn Bridget Jones auf eine griechische Hochzeit trifft Zoë Frixos hat zwei Lebensaufgaben. Erstens: Sie ist Musikjournalistin und neue Chefredakteurin der angeschlagenen Londoner Musikzeitschrift „Re:Sound“ und kämpft verzweifelt darum, das Magazin vor dem Aus zu bewahren. Zweitens: Sie hasst Liebeslieder. Beruflich problematisch, persönlich konsequent. Denn nach einer alten, nie ausgesprochenen Jugendliebe hat Zoë jeden Glauben an die romantische Komödie verloren. Doch dann passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Simon, der Nachbarsjunge ihrer Jugend und ihre große heimliche Liebe, taucht plötzlich wieder in London auf – frisch geschieden, charmant wie eh und je. Gleichzeitig nervt der unausstehliche PR-Manager Nick Zoë mit einem Deal, den sie eigentlich nicht eingehen will. Und ihr Bruder plant seine Big Fat Greek Wedding, bei der die ganze griechisch-zypriotische Verwandtschaft Zoë auf jedem Quadratmeter über ihren Single-Status auslacht. Zoës Leben wird zur Komödie, mit Soundtrack, versteht sich. Christina Pishiris schreibt mit einer Leichtigkeit und Selbstironie, die genau die Mischung trifft, die gute britische RomComs ausmacht. Wer Bridget Jones, Sophie Kinsella oder die jüngeren Beth O’Leary und Mhairi McFarlane mag, wird sich hier sofort wohlfühlen. Pishiris‘ Stil ist pointiert, witty, mit einer angenehmen Mischung aus Zynismus und Romantik. Zoë als Erzählerin hat genau diese leicht müde, gleichzeitig charmant beobachtende Stimme, die das Genre liebt. Was ich besonders schätze: Die Dialoge sind richtig stark. Pishiris hat ein Ohr für die kleinen Pointen, die zwischen zwei Sätzen aufblitzen, für die ironischen Spitzen, die Zoës Schlagfertigkeit zeigen. Die deutsche Übersetzung trägt das gut, der britische Humor zündet auch auf Deutsch, was nicht selbstverständlich ist. Hier liegt für mich der absolute USP des Romans: die Musik als zweite Hauptfigur. Jedes Kapitel ist nach einem ikonischen Liebeslied benannt, und der Song ist nie zufällig gewählt. Er kommentiert die Handlung, gibt eine Stimmungsrichtung vor, verbindet das Kapitel mit einer musikalischen Erinnerung. Wer beim Lesen Lust hat, kann sich eine Spotify-Playlist parallel laufen lassen und hat eine Bonus-Lese-Erfahrung, die ich so nur selten erlebt habe. Diese Musikalität durchzieht das ganze Buch. Zoë ist eine glaubwürdige Musikjournalistin – ihre Beobachtungen über Boybands, Indie-Acts und vergessene Soul-Diven sind kenntnisreich, ihre Begeisterung für Musik ansteckend. Wer Musik liebt, bekommt hier ein doppeltes Vergnügen: eine charmante RomCom plus eine Liebeserklärung an die Popmusik. Zoës Familie ist eines der Highlights des Romans. Pishiris, selbst Tochter einer griechisch-zypriotischen Familie, schreibt diese Verwandtschaft mit so viel Liebe, Humor und Detailgenauigkeit, dass man das Gefühl hat, mit am Hochzeitstisch zu sitzen. Die Mutter, die ständig kommentiert, was Zoë im Leben verpasst. Die Tanten, die in jedem Telefonat heimliche Heiratsvermittlung betreiben. Der Bruder, der seine Hochzeit zum Lebensereignis der Großfamilie aufbaut. Wer „My Big Fat Greek Wedding“ geliebt hat, wird hier sofort heimisch. Pishiris karikiert ihre eigene Kultur mit Wärme und Selbstironie. Das ist nie respektlos, immer liebevoll. Diese Familien-Dynamik gibt dem Buch eine zusätzliche Ebene, die viele RomComs vermissen lassen. Ich gestehe: Mein Herz schlägt für Simon. Pishiris zeichnet ihn als die klassische „erste große Liebe, die nie war“ – charmant, nahbar, mit dieser sympathischen Verletzlichkeit, die nach einer gescheiterten Ehe noch greifbarer wird. Die Szenen zwischen Zoë und Simon haben diese ganz eigene Magie, die man nur dann hinbekommt, wenn zwei Menschen eine gemeinsame Geschichte haben. Was ich besonders schätze: Pishiris idealisiert Simon nicht. Er hat Ecken und Kanten, eigene Wunden, eigene Unsicherheiten. Er ist nicht der makellose Prince Charming, er ist ein echter Mensch mit echter Geschichte. Das macht ihn als Love Interest interessant, weil er sich nicht in der typischen Romance-Schablone bewegt. Zoë selbst ist eine sympathische, glaubwürdige Heldin. Sie ist tough, zynisch, professionell ehrgeizig, aber im Gefühlsleben unsicher und manchmal blind für das Offensichtliche. Diese Mischung macht sie nahbar. Pishiris zeigt sie nicht als perfekte Frau, sondern als Mensch mit Widersprüchen: kompetent im Job, chaotisch im Privatleben, mit einem großen Herzen unter der ironischen Oberfläche. Was ich an Zoë besonders mag: ihre Loyalität gegenüber ihren Kolleg:innen. Wenn sie für ihre Mitarbeiter:innen kämpft, wenn sie das Magazin verteidigt, wenn sie die Boy-Band nur widerwillig hypen will, weil sie weiß, dass es ihre journalistische Glaubwürdigkeit kostet – das alles macht sie zu mehr als nur einer Romance-Heldin. Sie ist eine Frau mit Berufsethos. Und das ist erfrischend. Eines der charmantesten Elemente des Buchs: Pishiris baut einen fiktiven Geheimagenten namens Zak Scaramouche in die Handlung ein, der eine besondere Funktion in einer Beziehung im Roman übernimmt. Ohne zu spoilern: Diese kleine Idee ist so süß, so kreativ, so liebevoll umgesetzt, dass sie zu einem der Highlights des Buches gehört. Solche kleinen Originalitäten heben das Buch über die Genre-Standardware hinaus. Auch die Marcie-Tyler-Subhandlung, in der Zoë das Comeback-Interview ihrer Lieblings-Sängerin jagt, ist sehr clever gemacht. Sie verbindet die Romance-Handlung mit Zoës Berufsleben, gibt dem Buch Tiefe und sorgt für ein paar wirklich überraschende Wendungen am Ende. Pishiris erfindet das Genre nicht neu, aber sie spielt mit seinen Tropes mit Esprit, Wärme und Originalität. Die Mischung aus britischer RomCom-Selbstironie, griechisch-zypriotischer Familien-Komödie und Liebeserklärung an die Musik ist einzigartig. Wer schon ein Dutzend RomComs gelesen hat, findet hier eine erfrischend andere Note. Wer das Genre gerade entdeckt, bekommt einen perfekten Einstieg. Mein Fazit: „This Is (Not) a Love Song“ ist eine der charmantesten RomComs, die ich seit Langem gelesen habe. Christina Pishiris hat alles richtig gemacht: pointierte Sprache, sympathische Hauptfigur, glaubwürdige Love Interests, eine liebevoll gezeichnete Familien-Welt und eine musikalische Klammer, die das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Wer „Bridget Jones meets My Big Fat Greek Wedding“ als Kombi reizvoll findet, bekommt hier genau das – und noch eine Spotify-Playlist obendrauf. Mein Tipp: laut hören beim Lesen. Empfehlenswert für Fans britischer RomComs wie Helen Fielding, Beth O’Leary, Mhairi McFarlane oder Sophie Kinsella. Für Musikfans, die Liebesgeschichten mit Soundtrack mögen. Für alle, die griechisch-zypriotische Familien-Dynamik im Stil von „My Big Fat Greek Wedding“ lieben. Auch ein wunderbares Geschenk für Romance-Fans, die noch nicht jeden Beth-O’Leary-Klon gelesen haben. Eher nichts für Leser:innen, die literarisch anspruchsvolle Belletristik bevorzugen, mit britischer RomCom-Selbstironie nichts anfangen können oder moderne BookTok-Romance im Stil von Hannah Grace oder Elsie Silver bevorzugen – das hier ist Romance der etwas älteren, britischen Schule.
…VOM SUB ZUM HIGHLIGHTS, AMÜSANT, LEBENSLUSTIG & VOLLER INTENSIVER GEFÜHLE…
Zoe lebt ihren Traum, sie ist Chefredakteurin ihres liebsten Magazins, liebt Musik und die Welt darin. Eins verfolgt sie seit der Kindheit, ihrer Liebe zu ihrem besten Freund. Simone und Zoe gab es immer nur im Doppelpack. Die Liebe zur Musik verband sie aber auch so viel mehr. Als Simone wegzog, blieben sie über den ausgedachten Rocker in Kontakt, denn sie schrieben sich in seinem Namen Postkarten, teilten ihre Ansichten und klärten auch mal einen Streit. In turbulenten Zeiten, wo Zoe für das Überleben ihres Magazins kämpft, sie mit ihrer baldigen Schwägerin die Hochzeit ihres Bruders mit plant. Taucht außerdem Simone wieder in ihrem Leben auf, bringt tief verwurzelte Gefühle zum Vorschein. Ob Zoe ihrer Chance nutzt oder sich die Liebe nur im Schwärmen so perfekt war? Wie auch noch der echt nervige neue Manager Nick in der ganzen Sache involviert ist? Lest selbst, verliert euch in Zoes chaotisches Leben, ihr herzlichem Gemüt und fürsorglichem Ich, aber auch in der ehrgeizigen jungen Frau, die alles von sich für das Überleben des Magazins und das Glück ihrer Lieben opfert. Das Magazin ist ihr Leben, die Mitarbeiter auch teil ihrer Familie. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Nick, der ihr in die Quere kommt, mit aller Kraft vom hohen Sockel gestoßen werden sollte. Er ist eingebildet, unfreundlich, distanziert und schaut von oben herab, er schafft es Zoe von Grund aufzureizen und doch scheint es mit jeder weiteren Begegnung, etwas Anziehendes und Faszinierendes zu entlocken. Simone dagegen scheint der sichere Hafen zu sein, bewirkt Herzklopfen, ist aber doch ganz anders als erwartet. Ein herrliches Werk, was mich von Zoe, ihrer Familie und den zwei Männer eingenommen hat. Ich wurde zutiefst begeistert, beeindruckt und beflügelt, aber auch köstlich amüsiert über die Schlagabtausche zwischen Nick und ihr. Die Dynamik zwischen ihnen ist herrlich, erst so streitsüchtig, anmaßend und doch so berauschend und anziehen. Eine unglaubliche Lektüre, die nicht nur durch die Auszüge der Welt der Musik, sondern auch Zoe das gewisse Etwas hat. Diese mir tolle Lesestunden bereitet, die tiefere Botschaft der Familie, Rückhalt und Fürsorge als auch das Überwinden der Ängste zur Liebe beschert hat. Das Buch ist ein Highlight schlechthin, lässt Zoe schnell ins Herz schließen und emotional involvieren. Ich wurde schnell in Geschehen gezogen, war mitten drin und habe mich sehr über den Ausgang und dem Weg zum Ergreifen der Liebe erfreut.

Kann man machen….
Es geht um Zoe, die seit ihrem 13. Lebensjahr auf ihren besten Freund Simon steht, dieser zog mit seiner Mutter zurück in die Heimat. Nach seiner Scheidung kam er wieder zurück nach London. Die alten Gefühle waren bei Zoe schlagartig wieder da. Doch da ist ja auch noch der PR Manager Nick und die Hochzeit ihres Bruders. Das Cover sieht ganz nett aus und auch der Klappentext interessiert mich sehr. Die Kapitel sind recht kurz, was mir sehr gut gefällt, genau wie auch das es zu jedem Kapitel einen Song Titel gibt. Der Schreibstil war locker und ich bin gut in die Story gekommen, auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Leide empfand ich das Buch jedoch als nicht so ganz ausgearbeitet. Ich Verstand auch nicht, wie es hat zu den Gefühlen kommen können, den es ist gefühlt nix passiert. Die Idee mit der Musik ist wirklich super, den ich bin ein wenig ins schwelgen gekommen beim Reinhören. Im groben und Ganzen ist es ein Buch für zwischen durch wenn man keine besondere Spannung erwartet empfehlen würde ich es jedoch nicht. Ich gehe dafür 2/5 ⭐️
Tolle Musik,leider nicht Gang so gut umgesetzt
Das Cover sieht ganz nett aus und auch der Klappentext interessiert mich sehr. Die Kapitel sind recht kurz, was mir sehr gut gefällt, genau wie auch das es zu jedem Kapitel einen Song Titel gibt. Der Schreibstil war locker und ich bin gut in die Story gekommen, auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Leide empfand ich das Buch jedoch als nicht so ganz ausgearbeitet. Ich Verstand auch nicht, wie es hat zu den Gefühlen kommen können, den es ist gefühlt nix passiert. Die Idee mit der Musik ist wirklich super, den ich bin ein wenig ins schwelgen gekommen beim Reinhören. Im groben und Ganzen ist es ein Buch für zwischen durch wenn man keine besondere Spannung erwartet empfehlen würde ich es jedoch nicht.
Meinung: In dem Buch geht es um Zoë, Simon und Nick. Zoë lernt man recht gut kennen und ich konnte sie auch lieben lernen. Von außen betrachtet ist eine starke Frau, die dem Leser aber gleich von Anfang an Einblicke in ihren unsicheren Kern gibt. Darum mag ich sie sehr, ich finde sie realitätsnah beschrieben. Auch wenn sie leider manchmal für meinen Geschmack etwas zu kindisch gehandelt und gedacht hat. Simon hingegen finde ich unsympathisch, was wohl daran liegt, dass man wenig über ihn weiß. Und das was man weiß, und wie er sich gibt, finde ich einfach unrealistisch. Nick hingegen ist sehr charmant, ohne übertrieben zu wirken. Er ist definitv mein liebster Charakater, auch wenn man erst im Laufe des Buches mehr über ihn erfährt. Er und Zoë geraten vor allem beruflich immer wieder aneinander, was meine Highlights im Buch waren. Die Geschichte ist eine typische Liebesgeschichte mit einigen Problemen zwischen den Charakteren und dazu kommt noch der berufliche Stress, den Zoë hat. Mir wurde nie langweilig, die Autorin hat es gut geschafft, die Spannung oben zu halten. Außerdem finde ich das Thema rund um die Musikbranche sehr gut eingebaut, das war für mich mal was ganz neues zu Lesen. Nur hin und wieder springt man von einem Geschehen ins nächste, mir war es dann etwas zu verwirrend. Der Schreibstil ist locker und leicht, ich bin durch die Seiten geflogen. Genau das Richtige für einen Liebesroman. Noch positiv erwähnen möchte ich die Kapitel. Jedes hat einen Song dabei stehen, der zur Handlung passt. Die Idee finde ich wirklich toll. Fazit: Mich hat das Buch gut unterhalten und die Charaktere haben toll gepasst. Die Handlung war immer flott unterwegs und ich konnte ein paar schöne, entspannte Stunden mit diesem Roman verbringen. Leider hatte ich mir etwas mehr erwartet, es war zwar sehr nett zu lesen aber mehr auch nicht. Darum kann ich "nur" drei Sterne geben. Vielen Dank an netgalley.de und den Verlag, für das Bereitstellen von einem Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.
1,5 Sterne (= mit Abneigung fertig gelesen); Rezensionsexemplar von Netgalley. Seit ihrer Jugend war Zoë immer ein bisschen in ihren besten Freund Simon verschossen. Mittlerweile sind die beiden erwachsen und haben über Jahre eine Fernfreundschaft gehabt. Jetzt will Simon wieder nach London ziehen. Gibt es endlich eine romantische Chance für die beiden? Nicht, wenn es nach dem "nervigen" PR-Manager Nick geht, der immer wieder in Zoës Leben dazwischen funkt. Noch dazu hat Zoë eigentlich gerade genug um die Ohren: Die Zeitschrift, bei der sie Redakteurin ist, steht vor dem Aus. Ich hatte zugegebenermaßen GROSSE Probleme mit den Schwerpunkten des Buchs. Ich versuche sie im folgenden so zu benennen, dass ihr rausfiltern könnt, ob das Buch vielleicht doch etwas für euch sein könnte. - This Is (Not) a Love Song versucht die Balance zwischen Romance und Frauenroman (mit nicht-romantischen Erzählelementen) zu halten. In meinen Augen kam beides dadurch zu kurz und blieb oberflächlich: Zoë im Liebesdreieck mit Simon und Nick; und ihre berufliche Anstrengung, die Musikzeitschrift bei der sie arbeitet, zu retten. - Der Klappentext verrät Familienchaos rund um eine griechische Hochzeit. Das wurde auch nur am Rande erzählt. Zoës zunehmende Nähe mit ihrer künftigen Schwägerin war allerdings sweet. - Immerhin konnte ich anhand von Zoë/Simon/Nick reflektieren, wann ich Dreiecksbeziehungen in Büchern VÖLLIG doof finde: Einer des Dreiecks ist ganz klar der passende Partner für die Hauptfigur und trotzdem dauert es bis zum Ende, dass der Gegenpart es checkt. Nicht nur: "Ach, *der* ist der Richtige?", sondern auch "Ach neee, der [klar ungeeignete...] ist wirklich nicht der Richtige?" YIKES! - Große Liebe für Nick. Was ein Sweetheart, der Besseres verdient hat! Im Gegensatz dazu Simon. Uargh... Ab der Hälfte hätte der meinetwegen gerne Abdampfen können. - Und als mein letzter Punkt: Ich hatte Großteil des ganzen Buchs das Gefühl, dass Zoë eigentlich die Nebenrolle in den ganz unterschiedlichen, viel spannenderen Geschichten um sie herum gespielt hat (Kollegen in der Agentur, die großen Musik-Stars, die Zoë dringend interviewen muss, Zoës Mentor, Zoës Schwägerin UND UND UND). Sie war in meinem Gefühl oft nur passiv da, damit deren Geschichten weiter vorangehen. War für mich echt nix. Schade!
„This is not a love song“ von Christina Pishiris Darum geht es: Love Is All You Need - oder doch eher: Love Is A Battlefield? Neben der Musik gab es für Zoë immer nur eine Liebe: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg - und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London - frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: "Love Is All Around" ... Zoë ist Chefredakteurin des Londoner Musikmagazins Re:Sound. Doch Internetzeiten ist es für Printmedien schwierig geworden. Zoe Hoffnung ist ein Interview mit der berühmten Sängerin Marcie Tyler. Der Haken ist nur Marcie lebt seit Jahren zurückgezogen und gibt keine Interviews mehr. Zoe einzige Chance ist ein Deal mit Marcies Agenten Nick – doch der ist ein arroganter Schnösel. Und dann gibt es noch ein Wiedersehen mit Simon, was ihre Gefühle gehörig durcheinander wirbelt. Der Roman hat mich durchgehend gut unterhalten. Auch wenn die Figuren, das ein oder andere Klischee bedienten und oft an der Oberfläche bleiben, haben wir hier einen locker-leichten Liebesroman. Bis zum Schluss war ich neugierig wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Wird Zoe ihr Interview bekommen? Was wird aus ihr und Simon? Und was ist mit Nick? Die gesamte Zeit schafft es die Autorin die Spannung aufrecht zu erhalten, so dass ich das Buch nicht weg legen konnte. Ein schöner, kurzweiliger Liebesroman mit vielen lustigen und skurrilen Momenten und einer Prise Musik – eine romantische Komödie zum Lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen
Seit dem Tag, an dem Simon vor Jahren ins Nachbarhaus gezogen ist, war Zoë verliebt in ihn. Aber er zog wieder weg, bevor sie ihm ihre wahren Gefühle gestehen konnte, und heiratete schließlich eine andere. Statt sich selbst in eine Liebesgeschichte zu stürzen, konzentrierte sich Zoë voll und ganz auf ihre Karriere als Musikjournalistin – doch nun ist Simon zurück in ihrer Stadt, erzählt von seiner Scheidung und weckt in Zoë all die alten Gefühle, die sie dachte, so gut weggeschlossen zu haben. Und als wäre das Gefühlschaos in Bezug auf ihren besten Freund nicht genug, muss Zoë sich auch noch mit einem ätzenden PR-Manager rumschlagen, während sie versucht, ihr Musikmagazin zu retten, ohne es in ein Klatschblatt zu verwandeln, und wird außerdem von ihrer künftigen Schwägerin in sämtliche Hochzeitsvorbereitungen eingebunden, obwohl sie sie kaum kennt. Zoë wäre aber nicht Zoë, wenn sie nicht die Zähne zusammenbeißen und fü da kämpfen würde, was ihr wichtig ist – wenn nötig, mit allen Mitteln und nach allen Regeln der (Musik)Kunst. "This Is (Not) a Love Song" kommt mit einem bunten Cover daher und genau das darf der Leser auch vom Inhalt erwarten. Mit jeder Menge Humor versteht Christina Pishiris es, eine kurzweilige Liebesgeschichte zu erzählen, die nicht nur mit sympathischen Charakteren auffahren kann, sondern auch amüsante Wendungen und spannende Schlagabtausche bietet. Dass Musik eine tragende Rolle im Buch spielt, kommt Fans der gesungenen Kunst nur zugute, und der Leser muss sich darauf gefasst machen, dass er während der gesamten Lektüre immer wieder mit Ohrwürmern konfrontiert wird. Jedes Kapitel trägt einen einleitenden Songtitel, der sich im jeweiligen Abschnitt zumindest thematisch wiederfindet, und man bekommt nicht wenig Lust, das Buch zwischendurch auch mal aus der Hand zu legen und den entsprechenden Song einmal laufen zu lassen. Nur um anschließend wieder in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten. Dabei haben nicht nur die Protagonisten Simon und Zoë eine tragende Rolle, die Autorin hat auch den vermeintlichen Nebencharakteren genug Leben eingehaucht, dass man sich der Clique fast richtig zugehörig fühlt. Zoës Kollegen sind einfach Zucker, der PR-Manager Nick ist der perfekte Gegenspieler, die verbitterte und zurückgezogene Musikikone bringt ziemlich viel Biss mit und die künftigen Brautleute sowie ihre Freunde und Familie schaffen eine heimelige Atmosphäre. Natürlich darf man in diesem Genre keine großen Überraschungen oder grandiose Neuheiten erwarten, trotzdem gibt es die eine oder andere Wendung, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat. Anderes, was vermeintlich den Supergau der Geschichte darstellen soll, kommt gar nicht so überraschend, sondern ist recht schnell zu vermuten. Und doch schafft Christina Pishiris es, den Leser bei Laune zu halten und mit jeder Seite anzusprechen. "This Is (Not) a Love Song" ist bestimmt kein aus der Masse herausragendes Buch, aber durchaus eines, das sich zu lesen lohnt. Ein einfacher Sprachstil, genau die passende Prise Humor, liebeswerte Charaktere, jede Menge Musik und Zoës naiv-sympathischer Kampfgeist ergeben zusammen eine Mischung, die kurzweilige Unterhaltung bietet und den Leser mit einem zufriedenen Lächeln zurücklässt. Die perfekte Lektüre für einen lauen Sommerabend bei einem Glas Wein oder auch vor dem Kamin mit einer Tasse Kakao – ein Wohlfühlbuch und eine Empfehlung für zwischendurch. Fazit: Musik und Liebe – gibt es eine bessere Kombination für einen gelungenen Liebesroman? "This Is (Not) a Love Song" birgt sicherlich keine lebensverändernden Überraschungen und Christina Pishiris erfindet auch das Rad nicht neu, doch der Leser bekommt eine süße Liebesgeschichte mit humorvollem Schlagabtausch, ein oder zwei interessanten Geheimnissen, sympathischen Charakteren und jeder Menge Musik. Ein Wohlfühlbuch, das für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Wertung: 4 von 5 Sternen Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4,5/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung: 4/5
"This is not a love song" von Christina Pishiris ist ein unglaublich humorvoller und wunderbar liebenswerter Roman, der mich zunächst aufgrund des Bezug zur Musik angesprochen hat, dann aber wegen des Schreibstils und der Geschichte in den Bann gezogen hat. Es ist der erste Roman der Autorin, der mich sehr an die wundervollen Geschichten von Mhairi McFarlan erinnert hat. Tolle Figuren und ein abwechslungsreiche und nicht immer vorhersehbare Story, mit der ich nicht gerechnet habe, haben mich total überzeugt. 4,5 Sterne
Bewertet mit 3 Sternen Zum Buch: Zoë ist Chefredakteurin des Musikmagazins re:sound und damit am Ziel ihrer Träume, wäre das nicht Simon, ihr bester Freund aus ihrer Kindheit, in den sie schon immer verliebt ist. Nun ist Simon wieder in London und er ist wieder Single. Die Chance für Zoë. Wäre da nicht der extrem nervige PRManager Nick, der ständig auftaucht ... Meine Meinung: Zuerst ein paar Worte zum Cover. Es passt überhaupt nicht zu der Geschichte, es hat keinen Bezug und ich finde es eher nicht ansprechend. Dafür hat mich der Klappentext umso mehr angesprochen, ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Nun, es fing ganz nett an, dann wurde es zwischendurch sehr sehr langatmig und es passierte gefühlt gar nichts. Ich fand auch Simon, der ja Zoës große Liebe ist, sehr farblos, ich war von Beginn an Team Nick. Die griechische Hochzeit war ein netter Nebeneffekt, der aber sehr viel Raum einnahm. Das letzte Drittel konnte mich dann zwar noch ein wenig versöhnen und auch endlich überzeugen, aber bis dahin war der Weg sehr lange und auch stellenweise langweilig. Nette Unterhaltung, mehr leider nicht.
Mein Rezensionsexemplar habe ich vom Verlag via Netgalley erhalten. Zoë ist eine Musikjournalistin in London. Leider droht ihr Magazin bald eingestellt zu werden. Deswegen muss sie um jeden Preis dafür sorgen, eine Titel-Story zu bringen, die die Verkaufszahlen steigert. Auf dieser Mission trifft sie den PR-Manager Nick, welcher einen Deal mit ihr eingeht, um ihre Karriere zu retten. Gleichzeitig kehrt Simon, ihr frisch geschiedener, bester Freund nach London zurück, für den sie schon seit ihrer Kindheit schwärmt. Nun muss Zoë also ihr Liebesleben und ihre Karriere gleichzeitig meistern. Jedes Kapitel ist mit einem Song versehen, die man alle in der zum Buch gehörigen Playlist auf Spotify finden kann. Diese Playlist habe ich mir beim Lesen angehört und ich habe sie geliebt! Darin sind so viele Songs, die ich noch nie gehört habe, ich mir aber jetzt noch sehr oft anhören werde. Der Schreibstil im Buch ist sehr flüssig und witzig und hat mich schon von der ersten Seite an gepackt. Ich war sofort in der Geschichte und habe mich zusammen mit Zoë durch die Musikwelt bewegt. Außerdem wurden die Gefühle der Figuren sehr deutlich und anschaulich dargestellt. So konnte man sich schnell mit allen identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Zoë als Protagonistin mochte ich sehr. Dadurch, dass sie schon ein bisschen älter ist, konnte sie fundierte Entscheidungen treffen und hatte einen Plan für ihr Leben. Natürlich gab es auch bei ihr den einen oder anderen Moment, in dem sie nicht mehr weiter wusste, aber ich fand diese Momente haben sehr schön mit ihrer emotionalen Entwicklung korreliert und diese nur noch unterstrichen. Sie war einfach sehr realistisch dargestellt. Die beiden männlichen Hauptfiguren haben anfangs keinen besonders guten Eindruck bei mir hinterlassen. Ich mochte einfach beide nicht… Aber nachdem wir die beiden näher kennengelernt haben, habe ich mich – genau wie Zoë – in einen der beiden verliebt. Und sie hat meiner Meinung nach definitiv die richtige Wahl getroffen! Leider wusste ich zwischenzeitlich nicht so ganz, wo die Handlung hinwollte. So gerne ich durch den Schreibstil auch weitergelesen habe, manchmal war ich doch etwas ratlos, was als nächstes passieren sollte. Irgendwie hat mir der berüchtigte rote Faden gefehlt. Das Ende kam meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell. Die Handlung vorher wurde so detailreich und ausführlich beschrieben, aber das letzte Kapitel hat nur an der Oberfläche gekratzt. Vor allem, weil ich gerne noch ein paar mehr Szenen mit Zoë und ihrem Auserwählten gelesen hätte. Und von der anderen männlichen Hauptfigur wurde nur noch am Rande geredet. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Alles in allem war „This is (not) a love song“ aber ein sehr gelungener Liebesroman, der den Leser in die Welt der Musik entführt und mit einem witzigen, sehr flüssigen Schreibstil und vielschichtig ausgearbeiteten Charakteren glänzen kann. 3,5/5 Sterne
Ein interessantes Cover und ein toller Klappentext. Beide haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde letztendlich nicht enttäuscht. Kurzer Stolpermoment zu Beginn Die ersten Seiten war zwar noch schwierig und ich wusste nicht genau, ob mir das Buch gefallen wird. Aber das hat sich nach den ersten zwei Kapiteln sofort verbessert und ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen. Zu Beginn hatte mir der Faden gefehlt, der dann aufgenommen wurde. Die Schwierigkeit lag wahrscheinlich daran, dass direkt viele Namen gefallen sind und ich diese erstmal in Ruhe zuordnen musste. Das ging zum Glück sehr schnell. Wendungen zum Spannungserhalt Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich kam sehr flüssig durch das Buch und hatte viel Spaß. Die Spannung hielt sich die ganze Zeit aufrecht. Das lag vor allem daran, dass es immer wieder neue Wendungen gab, die die Achterbahn der Gefühle immer auf Trab hielten. Als Leserin habe ich immer gedacht, jetzt wüsste ich Bescheid. Dann kam die Autorin mit einem neuen Detail um die Ecke und hat mich wieder aufgewirbelt. Dadurch wurde ich sehr am Lesen gehalten und wollte nach jedem Kapitelende sofort weiterlesen. Protagonistin Zoë hat es mir sehr angetan. Sie war stark und hatte aber auch weiche Seiten. Eine gute Mischung, die perfekt zur Handlung gepasst hat. Ich konnte mit ihr fühlen und habe mit ihr gehofft. Sie wirkte auf mich wie ein sehr realer Charakter und hat sehr nachvollziehbar gehandelt. Unterschiedlichste Charaktere Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren alle sehr unterschiedlich, haben aber trotzdem perfekt zusammengepasst. Dadurch hat die Handlung eine tolle „Würze“ bekommen, denn die diversen Eigenschaften haben zu unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen geführt. Natürlich wurde in „This is (not) a love song“ das Rad nicht komplett neu erfunden. Daher konnte ich mir bestimmte Szenen schon ungefähr vorhersehen. Trotzdem hatte ich großen Lesespaß und habe das Gefühlschaos genossen. Auch das Ende war keines mit einem neuem Feuerwerk, aber das verlange ich auch gar nicht. Für mich war die Geschichte sehr gut abgerundet und hat mich glücklich zurückgelassen. Fazit Eine tolle Liebesgeschichte aus der Musikbranche, die mir sehr gut gefallen hat. Definitiv weiterzuempfehlen!















