The Way I Hate Him (Almond Bay 1)

The Way I Hate Him (Almond Bay 1)

Ebook
4.042

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
621
Price
N/A

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
50%
55%
N/A
65%
40%
65%
45%
N/A
N/A
70%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
80%
75%
75%
N/A

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

12
All
4

Ich bin weiterhin der Auffassung, dass eine Liebesgeschichte idealerweise einen Umfang von 300 bis 350 Seiten aufweisen sollte. Eine darüber hinausgehende Länge führt meiner Meinung nach oft zu unnötigen Ausschweifungen, wodurch die Erzählung an Attraktivität verliert. Diese Erfahrung habe ich auch bei diesem Buch gemacht. Obwohl sie sehr spannend, humorvoll und mit ansprechenden intimen Szenen glänzen konnte,, empfand ich sie nach etwa einem Drittel als langatmig. Zum Schluss musste ich sozusagen durch die Geschichte etwas "quälen".

4.5

HATE has 4 letters, LOVE too.

Meghan Quinn kann es einfach: hitzige Wortgefechte und eine Situationskomik, die mich sehr zum Lachen bringt. Ich habe schon das ein oder andere Buch von der Autorin gelesen bzw gehört und jedes Mal werde ich sehr gut unterhalten. Hayes ist ein berühmter, aber auch gebrochener Musiker der in seine Heimatstadt zurückkehrt und ganz unverhofft auf die Schwester, Hattie, seines Feindes trifft. Hattie ist am Boden zerstört, ihre Schwester ist gestorben, ihr Freund macht mit ihr Schluss und durch ihre Prüfung an der Uni ist sie auch noch gerasselt. Da kann sie nicht noch eine Erpressung durch den durchaus heißen Hayes gebrauchen. Nur was ist, wenn beide ihre Masken fallen lassen und der jahrelange Hass zwischen Hayes und Hatties Bruder nicht wäre? Was ist, wenn der andere der Fels in der Brandung wird und das Licht am Ende des Tunnels? Was habe ich die Wortgefechte zwischen den beiden geliebt. Und ja, beide haben einen Altersunterschied von 12 Jahren, aber ich fand die beiden passen wirklich gut zusammen. Mir hat Hattie ihre direkte Art sehr gefallen. In Kombination mit ihrer besten Freundin war das ein Fest (ich hoffe sehr, dass Maggie ihre eigene Geschichte bekommt) Die Verlustängste von Hayes waren schon sehr massiv. Kann ich es verstehen? Ja, nur wäre hier professionelle Hilfe sehr angebracht. Das ganze Trauerthema hat mir teilweise die ein oder andere Träne beschert. Das ging teilweise schon sehr ans Herz. Insgesamt wurden hier viele Themen angesprochen, die der Liebesgeschichte Tiefe gegeben haben. An der ein oder anderen Stelle wäre weniger Drama schön gewesen, da die Grundgeschichte schon sehr emotional war. Wer eine Liebesgeschichte möchte mit vielen Emotionen (Trauerbewältigung), Wortgefechten und ordentlich Spice, der ist hier richtig. 4,5⭐️

5

Herzensgeschichte

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ All I Hate About Him – Meghan Quinn Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. All I Hate About Him vereint einfach alles, was eine großartige Romance für mich braucht: Popstar Romance, Enemies to Lovers, Found Family, tiefe Freundschaften und eine berührende Trauerbewältigung – perfekt ausbalanciert zwischen Herz, Humor und Hitze. 🔥 Die Protagonisten wachsen einem unglaublich schnell ans Herz. Ihre Dynamik ist prickelnd, emotional und authentisch, und gerade das anfängliche Knistern zwischen Abneigung und Anziehung macht süchtig. Man leidet, lacht und liebt mit ihnen mit. Besonders schön fand ich, wie sensibel ernste Themen wie Verlust und Trauer eingebettet wurden, ohne dem Buch die Leichtigkeit zu nehmen. Meghan Quinn schafft es außerdem mühelos, eine Found-Family-Atmosphäre zu kreieren, die warm und tröstlich ist – diese Freundschaften geben der Geschichte so viel Tiefe. Gleichzeitig fehlt es absolut nicht an spicy Szenen: heiß, intensiv und genau richtig dosiert. 🌶️🌶️🌶️ Zwischendurch gab es viele Momente zum Schmunzeln, bei denen ich laut lachen musste, aber auch einige Szenen, die mir Tränen in die Augen getrieben haben. Diese emotionale Achterbahnfahrt macht das Buch für mich zu einem echten Highlight. Fazit: Eine mitreißende, emotionale und unglaublich unterhaltsame Romance, die Herz und Kopf gleichermaßen berührt. Absolute Leseempfehlung für alle, die Popstar-Romances mit Tiefgang, Humor und ordentlich Spice lieben! 💖📖

4

Witzig, spritzig und einfach cute.

Über Meghan Quinn bin ich letztes Jahr eher durch Zufall gestolpert und habe mich sofort in ihre witzigen, süßen und kurzweiligen Geschichten verliebt. Und genau aus diesem Grund musste ich auch The Way I Hate Him, den Auftakt ihrer neuen Almond Bay Reihe lesen. Und ich kann euch schon verraten, dass ich das, was ich an ihren anderen Büchern so geliebt habe, auch hier wiederbekommen habe. Hatties Welt bricht innerhalb weniger Monate vollständig auseinander: Der Verlust ihrer Schwester stürzt sie in eine tiefe Trauer, die sie so lähmt, dass sie ihre Prüfungen vermasselt und das Semester wiederholen muss. Kaum hat sie den Mut gefunden, ihrer Familie davon zu erzählen, verlässt ihr Freund sie ohne Vorwarnung. Aus Schmerz und Trotz will Hattie seinem Chef gestehen, dass ihr Ex Dinge von ihm gestohlen hat. Doch der Plan geht nach hinten los. Statt sie ernst zu nehmen, dreht er den Spieß um und verpflichtet sie kurzerhand als seine neue Assistentin. Das wäre schon kompliziert genug, doch der Mann ist niemand Geringeres als Hayes, der Erzfeind ihres großen Bruders. Und plötzlich steckt Hattie mitten in einem Chaos aus Trauer, Neuanfang und einer Feindschaft, die gefährlich viel Funken schlägt. Hattie war eine Protagonistin, die ich unglaublich schnell ins Herz geschlossen habe. Ihre Trauer um ihre Schwester hat mehr als einmal mein Herz gebrochen. Ich fand es wirklich schwierig, mit anzusehen, wie sie ihr Leben neu ordnen und für sich selbst einen neuen Weg suchen muss. Dass sie dabei Fehler machte und oft unsicher war, machte Hattie nur noch menschlicher und nahbarer. Aber sie war eben nicht nur traurig und gebrochen, sondern sie war auch schnippisch und ein wenig verrückt. Alles in allem war sie eine wirklich tolle Protagonistin, die ich wirklich gerne mochte. Hayes bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte. Er war zwar offiziell ein Rockstar, aber davon hat man tatsächlich gar nicht so viel mitbekommen. Hayes war ein sympathischer Mann in seinen 30ern, der auch gerade dabei ist, einen neuen Weg für sich zu finden. Ihn mochte ich auch richtig gerne, da er sich um die paar Menschen in seinem Leben wirklich sorgt und ihnen zur Seite steht. Dazu aber noch leichte Bad-Guy-Vibes hat, eine perfekte Mischung also. Zwischen ihm und Hattie knistert es von Anfang an, aber nicht auf die überzogene Art, sondern mit viel unterschwelliger Spannung. Die Feindschaft zwischen ihm und Hatties Bruder sorgt zusätzlich für Dynamik und einige wirklich unterhaltsame Momente. Besonders mochte ich, wie sich die Beziehung zwischen Hattie und Hayes langsam entwickelt, nicht überstürzt, sondern Schritt für Schritt und ganz natürlich. Dass es zwischen den beiden einen Altersunterschied von mehr als 10 Jahren gab, hat man dabei tatsächlich gar nicht so mitbekommen. Auch das Setting in Almond Bay trägt viel zur Atmosphäre bei. Die Kleinstadt wirkt lebendig, ohne kitschig zu werden, und bietet den perfekten Hintergrund für Hatties Neuanfang. Ich bin schon sehr gespannt, in den nächsten Teilen noch mehr über die Stadt zu erfahren. Insgesamt ist The Way I Hate Him eine gelungene Mischung aus Emotion, Humor und Romantik. Die Themen Trauer, Selbstfindung und zweite Chancen werden sensibel umgesetzt, und gleichzeitig bekommt man die typische Leichtigkeit und eine Prise Humor, wie man es von Meghan Quinn kennt.

5

😂 Humor auf höchstem Level 💔 Emotionaler Tiefschlag inklusive

Ein absolutes Highlight für mich. Durch und durch war hier einfach alles perfekt und stimmig. 😂 Humor, der komplett abholt Dieser unfassbar gute Humor ich habe alles daran geliebt. Wirklich alles. Die Dialoge, die Wortgefechte, diese Dynamik. Ich habe so oft gelacht und gleichzeitig mitgefiebert. 💔 Und dann trifft es dich mitten ins Herz So witzig es war, so sehr hat es emotional getroffen. Und dieser Twist am Ende?! 😱 Ich habe geheult wie ein Kleinkind, dem man den Lolli geklaut hat. Ohne Witz. 🔥 Spice? Unfassbar heiß. Nicht drüber, nicht zu wenig, sondern einfach unglaublich intensiv und perfekt eingebunden. Genau die richtige Mischung aus Leidenschaft und Gefühl. 💭 Mit Tiefgang Die Geschichte bringt ernste Themen mit und geht emotional wirklich tief. Bitte vorher die Triggerwarnung lesen. 📌 Fazit in Kürze: 😂 Humor auf höchstem Level 💔 Emotionaler Tiefschlag inklusive 🔥 Unglaublich heißer Spice ✨ Realistisch & stimmig umgesetzt ❤️ Für mich ein absolutes Highlight

3

Ein gutes Buch für zwischendurch

Ein gutes Buch für zwischendurch
3

𝔼𝕚𝕟 𝔹𝕦𝕔𝕙, 𝕕𝕒𝕤 𝕞𝕚𝕔𝕙 𝕖𝕔𝕙𝕥 𝕙𝕚𝕟- 𝕦𝕟𝕕 𝕙𝕖𝕣𝕘𝕖𝕣𝕚𝕤𝕤𝕖𝕟 𝕙𝕒𝕥. 🫠

Oh Mann… Ich sag's euch ganz ehrlich, ich kam in diesem Buch so schlecht voran, wie schon lange nicht mehr. 🫠 Und dabei fand ich es jetzt gar nicht soooo schlecht. Der Einstieg war sehr humorvoll und die Dialoge etwas ordinär. Ich fand das aber insgesamt echt witzig. 🤭 Dann wurde mir bewusst, dass es hier wieder um Age Gap ging und ich muss gestehen, dass ich diesen Trope hier zum ersten als richtig gut umgesetzt empfand. 💕 Das Small Town-Setting mit dem ganzen Gossip fand ich sehr schön ausgearbeitet, echt unterhaltsam und erinnerte mich mal wieder an die Gilmore Girls. Die Love Story wurde gut aufgebaut und ich spürte die Tension zwischen den Protagonisten. ABER: Es wollte sich bei mir nicht so recht eine Spannung aufbauen. Ich fand die Kapitel zu lang, es gab insgesamt Längen und aus meiner Sicht lag hier zu oft der Fokus auf unnötigen Details. Dadurch wurde es für mich leider etwas langweilig. Zum ersten Mal in einem Buch hatte ich das Gefühl: ich glaube, ich brauche mehr Drama. 🙈 Das bekam ich zum Ende auch, aber irgendwie nicht richtig authentisch und daher konnte mich das Buch insgesamt einfach nicht so abholen. Es tut mir wirklich leid, denn ich wollte es so gerne mögen, aber das war leider kein Match. 🥲

𝔼𝕚𝕟 𝔹𝕦𝕔𝕙, 𝕕𝕒𝕤 𝕞𝕚𝕔𝕙 𝕖𝕔𝕙𝕥 𝕙𝕚𝕟- 𝕦𝕟𝕕 𝕙𝕖𝕣𝕘𝕖𝕣𝕚𝕤𝕤𝕖𝕟 𝕙𝕒𝕥. 🫠
4

Verlust, Vergebung und echte Gefühle, die dich packen

The Way I Hate Him von Meghan Quinn bietet spannende Unterhaltung und zieht einen dank des angenehmen Schreibstils schnell in die gefühlvolle Geschichte hinein. Mich überzeugt auch die charakterliche Tiefe der Protagonisten. Beide kämpfen mit echten Problemen wie Verlustängsten, Selbstzweifeln, Vergebung und dem Druck, Erwartungen zu erfüllen. Dabei werden bewegende Themen wie Trauerbewältigung, Familie, Freundschaft sowie Veränderung und Neuanfänge behandelt, die mich berühren. Ein kleiner Kritikpunkt habe ich dennoch. Manche Szenen ziehen sich etwas in die Länge und es gibt meiner Meinung nach zu viele unnötige „spicy“ Szenen, die meinen Lesefluss leicht bremsen. Dennoch kann ich die Geschichte empfehlen. Es ist ein Buch, das unterhält und Herzen berührt.

3

Mittelmäßiger Spaß

Bei der Autorin gibt es für mich nur HOP oder FLOP. Bevor ich verrate was es geworden ist, beleuchten wir die Story doch ein bisschen genauer.. Die Grundidee gefällt mir gut und auch der Schlagabtausch zwischen Hattie und Hayes bringt mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln, allerdings bin ich nach gut 60% echt genervt von dem sexuellen Touch. Zu viel, zu lang, zu ausführlich. Ich frage mich sowieso was jetzt noch kommen soll, schließlich steht noch 1/3 der Geschichte aus… Leider kommt dann wie zu erwarten war eine Spannungskurve die ich null fühle. Ich quäle mich bis zum Ende durch, aber begeistert bin ich nicht. Für die guten Momente vergebe ich 3 ⭐️⭐️⭐️

5

Bitte lest dieses Buch😍

Hattie und Hayes, für mich ein absolutes Traumpaar. Nachdem Hayes nach Almond Bay zurück gekehrt ist und Hattie in sein Leben gestolpert ist, entwickelt sich etwas zwischen den Beiden. Allerdings ist Hayes der Ricale von Hatties Bruder Die super witzigen und humorvollen Dialoge geben der Geschichte das gewisse Etwas. Ich mag auch die emotionale Tiefe durch den Tod von Hatties Schwester, wo auch ihr Bruder und ihre andere Schwester, schwer mit zu kämpfen hatten. Ich bin jetzt im offiziellen Fanclub von Meghan Quinn. Nachdem alle Bücher von ihr, die ich gelesen habe, mich überzeugt haben. Denn auch hier überzeugt mich Meghan mit ihrem hurmorvollen, frechen und fesselnden Schreibstil. Der Auftakt der Almond Bay Reihe gehört Hattie und Hayes. Ich sag nur Feuer. Zwischen den beiden sprühen die Funken von der ersten Begegnung an, die Dialoge sind schlagfertig, intensiv und voller Spannung. Ich habe das Buch inhaliert. Hattie hat einfach mein Herz. Sie ist so taff und mutig. Nach einer schmerzhaften Enttäuschung gibt sie nicht auf, sondern geht mutig nach vorne. Sie stellt sich ihrer Trauer, ihren Selbstzweifeln und betritt sogar das Terrain von Rockstar Hayes. Dass sie seine Musik liebt und er ausgerechnet der Erzfeind ihres Bruders ist, macht das Gefühlschaos perfekt. Hayes wirkt anfangs wie der klassische arrogante Rockstar, der ein Spiel spielt, das er eigentlich kontrollieren will. Doch mit jeder Seite zeigt sich mehr von seiner verletzlichen Seite. Hinter der Fassade steckt so viel mehr als nur Ruhm und Attitüde. Seine Entwicklung hat mir am besten gefallen. Ein starker, emotionaler und dynamischer Start in die Reihe. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Bände

3.5

Wer auf Kleinstadt-Romanzen steht, wird hier sein Glück finden. Die Figuren sind einem schnell ans Herz gewachsen und machen Entwicklungen, die sie sympathisch erscheinen lassen. Die Lovestory überzeugt obwohl das Buch locker 100 Seiten und ein bisschen (Familien-)Drama weniger vertragen hätte. Dennoch freut man sich auf den zweiten Band mit neuen Figuren, der bereits angebahnt wird.

4

Eine Achterbahnfahrt der Emotionen und Spannung.

Dieses Buch ist für mich wie eine klassische Spannungskurve mit Höhen, Tiefen und ein paar Stolperstellen dazwischen. Wenn ich es bildlich beschreiben müsste: Es startet eher flach und holprig, steigert sich ab etwa Seite 80 immer stärker, erreicht seinen Höhepunkt irgendwo zwischen Seite 200 und 240, fällt danach wieder ab, bekommt um Seite 300 nochmal einen kleinen Aufschwung – und läuft dann eher ruhig und leicht uneben aus. Und genau so hat es sich auch gelesen. Der Einstieg war für mich ehrlich gesagt schwierig. Schon die erste Szene lässt den männlichen Protagonisten Hayes alles andere als sympathisch wirken – und das zieht sich auch noch eine ganze Weile. Er ist ruppig, teilweise wirklich unangenehm, und man fragt sich mehrfach, warum Hattie sich das eigentlich antut. Hattie dagegen ist das komplette Gegenteil: sensibel, emotional, geprägt von Verlust und einfach nur erschöpft vom Leben. Der Tod ihrer Mutter und später auch ihrer Schwester – die für sie eine Art Ersatzmutter war – hängt wie eine dunkle Wolke über ihr. Man merkt richtig, wie verloren sie ist und wie sehr sie versucht, irgendwie zu funktionieren, obwohl sie innerlich längst am Limit ist. Dass sie nicht einfach alles hinschmeißt und verschwindet, ist eigentlich schon bewundernswert. Mit der Situation rund um Hayes, ihren Job bei ihm und die ganzen Verstrickungen (inklusive Fake-Lüge und Vergangenheit) nimmt die Geschichte dann langsam Fahrt auf. Und hier beginnt auch der Teil, der mich wirklich gepackt hat. Es entsteht Tension. Wortgefechte. Unausgesprochene Gefühle. Und man wartet die ganze Zeit darauf, dass es endlich „kippt“. Gerade Hattie tat mir dabei oft leid – und gleichzeitig ging sie mir auch ein bisschen auf die Nerven, weil sie immer wieder gegen dieselbe Wand läuft. Dieses ständige Hoffen, dieses sich ein Stück weit selbst bloßstellen… da hätte ich mir manchmal einfach mehr Stolz für sie gewünscht. Hayes dagegen entwickelt sich. Vom unsympathischen, schwierigen Typen hin zu jemandem, bei dem man merkt: harte Schale, weicher Kern. In seinen Gedanken wirkt er oft viel greifbarer und menschlicher als in seinem Verhalten. Der Mittelteil ist dann wirklich stark. Die Spannung steigt, Konflikte spitzen sich zu, Geheimnisse kommen ans Licht – und dann kommt dieser Punkt, auf den alles hinausläuft. Der „Knall“. Danach dürfen die beiden endlich ihren Weg gehen. Und genau hier passiert das, was für mich der größte Knackpunkt des Buches ist: Die Spannung fällt ab. Es wird ruhig. Sehr ruhig. Teilweise zu ruhig. Alles, was vorher kompliziert war, löst sich auf. Die Familiendynamik entspannt sich, Beziehungen klären sich, und plötzlich ist vieles einfach… gut. Fast schon zu gut. Es wird cozy. Es wird süß. Und stellenweise auch ziemlich kitschig. Was nicht per se schlecht ist – im Gegenteil. Die Autorin kann diese weichen, romantischen Momente wirklich gut schreiben. Aber im direkten Vergleich zum intensiven Mittelteil wirkt das Ende fast ein bisschen zu glatt. Ein kleiner Spannungshub kommt zwar nochmal um Seite 300, aber der erreicht bei weitem nicht mehr das vorherige Level. Und dann gab es noch diesen einen Punkt, der mich wirklich gestört hat: Das zusätzliche Drama ganz am Ende. Das wirkte auf mich eher unnötig – fast so, als hätte man nochmal künstlich Spannung erzeugen wollen, obwohl die Geschichte ihren Höhepunkt eigentlich schon hinter sich hatte. Das hätte entweder früher kommen müssen oder man hätte es einfach weglassen können. Was ich dagegen wieder sehr spannend finde – je mehr ich darüber nachdenke: Die Geschichte fühlt sich stellenweise unglaublich echt an. Gerade im Bezug auf Hatties Familie. Die Dynamiken, die Entscheidungen, auch die Dinge rund um ihre Schwester… das ist alles nicht perfekt, nicht „richtig“, aber genau deshalb irgendwie glaubwürdig. Dieses Gefühl von: Man meint es gut – und macht trotzdem alles falsch. Das hat mich teilweise richtig gestresst beim Lesen, aber gleichzeitig ist genau das auch eine Stärke des Buches. Zum Schreibstil: Der Anfang war für mich schwer zugänglich und teilweise anstrengend. Mit der Zeit wird er aber deutlich angenehmer und zieht einen mehr rein. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war sprachliche Tiefe. Die Sätze sind eher schlicht gehalten, wenig komplex – was nicht schlecht sein muss, aber mir hat da manchmal einfach das gewisse Etwas gefehlt. Kann natürlich auch an der Übersetzung liegen. Mein Fazit: Ein Buch mit einer sehr klaren Entwicklung – sowohl in der Story als auch im Lesegefühl. Schwacher, anstrengender Einstieg Richtig starker, fesselnder Mittelteil Ruhiges, teilweise zu glattes Ende Trotz meiner Kritik: Es ist ein gutes Buch. Aber eines, das man am besten am Stück lesen sollte – ohne größere Pausen. Gerade die haben bei mir dafür gesorgt, dass ich am Ende schwer wieder reingekommen bin und vieles sich deutlich zäher angefühlt hat. Nicht perfekt für mich – aber definitiv ein Buch, das etwas mit einem macht. Nur halt nicht zum erneuten Lesen einlädt.

Eine Achterbahnfahrt der Emotionen und Spannung.
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