The Street
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Als alleinerziehende Mutter kämpft Lutie Johnson unerschütterlich für ihre eigene Würde und darum, ihren kleinen Sohn Bubb inmitten all der Armut, Gewalt und rassistischen Verachtung, die sie umgibt, zu einem anständigen Menschen heranzuziehen. Schauplatz ist die 116th Street auf der Upper Westside in Manhattan. Keiner entrinnt dieser verkommenen Welt, in der Menschen zwangsläufig roh und stumpf und zu kriminellen Verzweiflungstaten hingerissen werden. Lutie ist entschlossen, den Absprung in ein besseres Leben zu schaffen, doch die Niedertracht der Straße und die Bosheit eines menschenverachtenden Systems stellen sich ihr mit aller Macht in den Weg.
Ann Petry besitzt den unverwechselbaren Ton einer überragenden Erzählerin, ihr Stoff hat bis heute nichts von seiner erschütternden Dringlichkeit verloren.
Book Information
Author Description
Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit Rassismus in all seinen Facetten. The Street war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.
Posts
Dieses Buch muss man erstmal sacken lassen! T he Street gilt als ein Meilenstein der afroamerikanischen Literatur ! Zurecht! The street ist ein Roman von großer moralischer und gesellschaftlicher Wucht. Ann Petry gelingt es, das Spannungsfeld zwischen individuellem Streben und struktureller Ohnmacht eindrücklich sichtbar zu machen. Der Roman zeigt eindringlich, wie ökonomische, rassistische und patriarchale Strukturen die Hoffnungen der schwarzen Arbeiterklasse zerstören. Petry greift dabei Themen auf, die im afroamerikanischen Realismus der Zeit selten in solcher Tiefe behandelt wurden: die Überschneidung von Klasse, Geschlecht und Rasse, die Zerstörung familiärer Bindungen durch Armut sowie die subtile und offene Gewalt des Alltags. Besonders hervorzuheben ist, wie Petry die Geschlechterdimension der Unterdrückung sichtbar macht: Luties Scheitern ist nicht nur Folge rassistischer Strukturen, sondern auch der männlichen Gewalt, die aus derselben Unterdrückung erwächst. Der Roman wird so zu einer feministischen Kritik des afroamerikanischen Milieus ebenso wie der weißen Mehrheitsgesellschaft. Absolute Leseempfehlung
The Street
Ann Petrys Roman The Street hat mich tief berührt und emotional mitgerissen. Die Geschichte spielt in den 1940er Jahren, doch sie fühlt sich zeitlos an, als ob sie genauso gut in der heutigen Zeit verankert sein könnte. Petrys Schreibstil ist so eindringlich und lebendig, dass man schnell vergisst, dass man einen historischen Roman liest. Die Handlung dreht sich um die junge Afroamerikanerin Lutie Johnson, die versucht, in Harlem ein besseres Leben für sich und ihren Sohn zu schaffen. Doch die allgegenwärtige Armut, die systemische Unterdrückung aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft, sowie die gefährlichen Einflüsse ihrer Umgebung werfen unaufhörlich Schatten auf ihre Bemühungen. Petry zeichnet ein eindrucksvolles Bild davon, wie diese äußeren Faktoren Menschen in Verzweiflung treiben und zu Taten zwingen können, die ihnen unter anderen Umständen fremd gewesen wären. Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre, die Petry schafft. Schon in den ersten Kapiteln, als Lutie sich die Wohnung in der titelgebenden Straße ansieht, spürt man förmlich die Dunkelheit und Bedrohlichkeit, die über diesem Ort liegt. Der Hausmeister, der ihr die Wohnung zeigt, wird mit einer solchen Präzision beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst in diesem kalten, düsteren Raum zu stehen. Diese beklemmende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und verstärkt die Tragik der Geschichte. The Street ist ein Roman, der unter die Haut geht. Er zeigt die zerstörerischen Auswirkungen von Rassismus, Armut und Hoffnungslosigkeit auf eindrucksvolle Weise und lässt den Leser mit einem Gefühl der Beklemmung zurück. Trotz der Schwere der Thematik ist das Buch wunderschön geschrieben und bleibt einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis. Wer einen tiefgründigen, emotional bewegenden Roman sucht, wird in The Street von Ann Petry eine wahre Perle finden. Es ist ein Buch, das nicht nur die Geschichte einer Frau erzählt, sondern auch ein schonungsloses Porträt einer Gesellschaft zeichnet, die viele Menschen an den Rand der Verzweiflung treibt.
Description
Als alleinerziehende Mutter kämpft Lutie Johnson unerschütterlich für ihre eigene Würde und darum, ihren kleinen Sohn Bubb inmitten all der Armut, Gewalt und rassistischen Verachtung, die sie umgibt, zu einem anständigen Menschen heranzuziehen. Schauplatz ist die 116th Street auf der Upper Westside in Manhattan. Keiner entrinnt dieser verkommenen Welt, in der Menschen zwangsläufig roh und stumpf und zu kriminellen Verzweiflungstaten hingerissen werden. Lutie ist entschlossen, den Absprung in ein besseres Leben zu schaffen, doch die Niedertracht der Straße und die Bosheit eines menschenverachtenden Systems stellen sich ihr mit aller Macht in den Weg.
Ann Petry besitzt den unverwechselbaren Ton einer überragenden Erzählerin, ihr Stoff hat bis heute nichts von seiner erschütternden Dringlichkeit verloren.
Book Information
Author Description
Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit Rassismus in all seinen Facetten. The Street war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.
Posts
Dieses Buch muss man erstmal sacken lassen! T he Street gilt als ein Meilenstein der afroamerikanischen Literatur ! Zurecht! The street ist ein Roman von großer moralischer und gesellschaftlicher Wucht. Ann Petry gelingt es, das Spannungsfeld zwischen individuellem Streben und struktureller Ohnmacht eindrücklich sichtbar zu machen. Der Roman zeigt eindringlich, wie ökonomische, rassistische und patriarchale Strukturen die Hoffnungen der schwarzen Arbeiterklasse zerstören. Petry greift dabei Themen auf, die im afroamerikanischen Realismus der Zeit selten in solcher Tiefe behandelt wurden: die Überschneidung von Klasse, Geschlecht und Rasse, die Zerstörung familiärer Bindungen durch Armut sowie die subtile und offene Gewalt des Alltags. Besonders hervorzuheben ist, wie Petry die Geschlechterdimension der Unterdrückung sichtbar macht: Luties Scheitern ist nicht nur Folge rassistischer Strukturen, sondern auch der männlichen Gewalt, die aus derselben Unterdrückung erwächst. Der Roman wird so zu einer feministischen Kritik des afroamerikanischen Milieus ebenso wie der weißen Mehrheitsgesellschaft. Absolute Leseempfehlung
The Street
Ann Petrys Roman The Street hat mich tief berührt und emotional mitgerissen. Die Geschichte spielt in den 1940er Jahren, doch sie fühlt sich zeitlos an, als ob sie genauso gut in der heutigen Zeit verankert sein könnte. Petrys Schreibstil ist so eindringlich und lebendig, dass man schnell vergisst, dass man einen historischen Roman liest. Die Handlung dreht sich um die junge Afroamerikanerin Lutie Johnson, die versucht, in Harlem ein besseres Leben für sich und ihren Sohn zu schaffen. Doch die allgegenwärtige Armut, die systemische Unterdrückung aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft, sowie die gefährlichen Einflüsse ihrer Umgebung werfen unaufhörlich Schatten auf ihre Bemühungen. Petry zeichnet ein eindrucksvolles Bild davon, wie diese äußeren Faktoren Menschen in Verzweiflung treiben und zu Taten zwingen können, die ihnen unter anderen Umständen fremd gewesen wären. Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre, die Petry schafft. Schon in den ersten Kapiteln, als Lutie sich die Wohnung in der titelgebenden Straße ansieht, spürt man förmlich die Dunkelheit und Bedrohlichkeit, die über diesem Ort liegt. Der Hausmeister, der ihr die Wohnung zeigt, wird mit einer solchen Präzision beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst in diesem kalten, düsteren Raum zu stehen. Diese beklemmende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und verstärkt die Tragik der Geschichte. The Street ist ein Roman, der unter die Haut geht. Er zeigt die zerstörerischen Auswirkungen von Rassismus, Armut und Hoffnungslosigkeit auf eindrucksvolle Weise und lässt den Leser mit einem Gefühl der Beklemmung zurück. Trotz der Schwere der Thematik ist das Buch wunderschön geschrieben und bleibt einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis. Wer einen tiefgründigen, emotional bewegenden Roman sucht, wird in The Street von Ann Petry eine wahre Perle finden. Es ist ein Buch, das nicht nur die Geschichte einer Frau erzählt, sondern auch ein schonungsloses Porträt einer Gesellschaft zeichnet, die viele Menschen an den Rand der Verzweiflung treibt.








