The Other Americans

The Other Americans

Softcover
3.853

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Description

NATIONAL BOOK AWARD FINALIST • ONE OF TIME MAGAZINE'S 100 BEST MYSTERY AND THRILLER BOOKS OF ALL TIME • Timely, riveting, and unforgettable, The Other Americans is at once a family saga, a murder mystery, and a love story informed by the treacherous fault lines of American culture.

Late one spring night in California, Driss Guerraoui—father, husband, business owner, Moroccan immigrant—is hit and killed by a speeding car. The aftermath of his death brings together a diverse cast of characters: Guerraoui's daughter Nora, a jazz composer returning to the small town in the Mojave she thought she'd left for good; her mother, Maryam, who still pines for her life in the old country; Efraín, an undocumented witness whose fear of deportation prevents him from coming forward; Jeremy, an old friend of Nora’s and an Iraqi War veteran; Coleman, a detective who is slowly discovering her son’s secrets; Anderson, a neighbor trying to reconnect with his family; and the murdered man himself.

As the characters—deeply divided by race, religion, and class—tell their stories, each in their own voice, connections among them emerge. Driss’s family confronts its secrets, a town faces its hypocrisies, and love—messy and unpredictable—is born. 

Winner of the Arab American Book Award in Fiction
Finalist for the Kirkus Prize in Fiction
Finalist for the California Book Award
Longlisted for the Aspen Words Literary Prize
A Los Angeles Times bestseller
Named a Best Book of the Year by The Washington Post, Time, NPR, Minneapolis Star Tribune, Dallas Morning News, The Guardian, Variety, and Kirkus Reviews

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
16.50 €

Posts

9
All
4

Es war am Anfang etwas verwirrend, weil aus super vielen Perspektiven erzählt wird, aber wenn man mal drin ist ist es spannend eine Familiendynamik aus verschiedenen Perspektiven zu erfahren. Am Ende war es kurz verwirrend wie weit man in der Zeit jetzt ist. Aber ein gutes Buch

4

Klug gemachte, besondere Familiengeschichte mit eingestreuter Gesellschaftskritik. Mochte die kurzen Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven gerne, die immer weiter verwoben wurden. Lesetipp ✨

Klug gemachte, besondere Familiengeschichte mit eingestreuter Gesellschaftskritik. Mochte die kurzen Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven gerne, die immer weiter verwoben wurden. Lesetipp ✨
4

Beschreibung In einer Nacht wird Driss Guerraoui vor seinem Diner in der kalifornischen Wüste angefahren und verstirbt noch am Unfallort. Der marokkanische Einwanderer lebt schon seit 1981 mit seiner Familie in der kleinen Wüstenortschaft und seine Tochter Nora glaubt nicht an einen Unfall. Als Nora versucht die wahren Hintergründe der Unfallnacht ans Licht zu bringen, stößt sie dabei auf Zusammenhänge, die den Vorfall neu beleuchten aber auch auf Dinge, die ihren Vater von einer ganz anderen Seite zeigen… Meine Meinung In ihrem Roman »Die Anderen« erzählt Laila Lalami eine berührende Familiengeschichte, eine Liebesgeschichte und auch ein klein wenig eine Kriminalgeschichte. Dabei zeichnet die Schriftstellerin ein gesellschaftliches Porträt einer Kleinstadt in der kalifornischen Wüste und dem Rassismus in der westlichen Welt. Für mich ist Laila Lalamis Buch in erster Linie ein Familienroman, denn auch wenn Nora und ihr alter Schulfreund Jeremy den meisten Raum in der Geschichte erhalten, kommen auch die restlichen Familienmitglieder und weitere involvierte Protagonisten zu Wort. Es entsteht ein umfassendes Bild der Einwandererfamilie, die sich im Kern mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten, Streitigkeiten aber auch in ihrer Liebe, Verbundenheit und Zusammenhalt nicht von einer einheimischen amerikanischen Familie unterscheiden lässt – und doch sind sie ›Die Anderen‹. Die Perspektivwechsel sind geschickt gewählt und tragen den größten Anteil an der subtilen Spannung der Geschichte. Das gesellschaftliche Porträt ist gespickt mit diversen Szenen, die gekonnt zeigen, wie sehr Rassismus in der westlichen Welt verankert ist und welche Auswirkungen Intoleranz, Missgunst und Neid hinterlassen. Ich habe es sehr genossen, mich von Laila Lalami auf eine emotionale und fesselnde Reise in die Wüste mitnehmen zu lassen und die interessanten Protagonist*innen haben mich fasziniert. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, denn für meinen Geschmack wurde es an mancher Stelle etwas übertrieben, indem noch weitere gesellschaftliche Themen (wie z. B. Patchworkfamilie, Homosexualität, posttraumatische Belastungsstörungen bei einem ehemaligen Marine) angeschnitten werden – das hätte die Geschichte in meinen Augen nicht nötig gehabt, trägt allerdings auch zu einem komplexeren Gesamtbild bei. Fazit Ein mitreißender Familienroman der unter die Haut geht. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 23.04.2021

3

Ein Besitzer eines Diners am Rande der Mojave Wüste in Kalifornien wird eines Nachts angefahren und getötet. Seine Frau und seine beiden Töchter zweifeln an dem Unfallhergang, sie vermuten einen kaltblütigen Mord mit rassistischem Hintergrund. Der Verunfallte Driss Guerraoui emigrierte mit seiner Familie aus Marokko und war wie sich herausstellt im Klinsch mit dem Nachbarn des Diners. Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt nämlich des toten Vaters selbst, seiner Familie, einem Jugendfreund seiner Tochter Nora, eines Unfallzeugen, eines Tatverdächtigen und einer Polizistin. Doch leider scheitert hier der Roman in meinen Augen. Die einzelnen Stimmen sind derart ähnlich dass es nicht gelingt irgendwelche Empathie zu entwickeln, ich konnte mir schlicht kein Bild machen von den einzelnen Charakteren. Seltsam blass sind sie gezeichnet. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht, auch was die Trauer um den Verstorbenen angeht. Auch das Thema Rassismus wird immer wieder angekratzt, es ist eigentlich ja allgegenwärtig, dennoch verdunstet es seltsamerweise im Nichts. Warum das Buch auf der Shortlist des National Book Award 2019 stand, bleibt mir ein Rätsel.

3

3,5 Sterne. Das Buch war nicht ganz das, was ich erwartet habe. Es verfügt über relativ kurze Kapitel und die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Obwohl die kurzen Kapitel bei den heißen Temperaturen genau das Richtige waren, bin ich den Figuren durch die relativ schnellen Wechsel leider nicht so nah gekommen. Hinzu kam , dass für meinen Geschmack neben den Ermittlungen zum Tod von Noras Vater sehr viele Themen angerissen wurden, die aber nicht weiterverfolgt wurden. Das fand ich ein bisschen schade und ich hätte mir hier an vielen Stellen mehr Input gewünscht. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn es leider meine Erwartungen nicht erfüllt hat.

4

Sehr spannender und unterhaltsamer Roman mit raffinierten Perspektivwechsel. Stimmungsvoller Krimi, Liebesroman und Familiengeschichte in einem.

4

Beschreibung In einer Nacht wird Driss Guerraoui vor seinem Diner in der kalifornischen Wüste angefahren und verstirbt noch am Unfallort. Der marokkanische Einwanderer lebt schon seit 1981 mit seiner Familie in der kleinen Wüstenortschaft und seine Tochter Nora glaubt nicht an einen Unfall. Als Nora versucht die wahren Hintergründe der Unfallnacht ans Licht zu bringen, stößt sie dabei auf Zusammenhänge, die den Vorfall neu beleuchten aber auch auf Dinge, die ihren Vater von einer ganz anderen Seite zeigen… Meine Meinung In ihrem Roman »Die Anderen« erzählt Laila Lalami eine berührende Familiengeschichte, eine Liebesgeschichte und auch ein klein wenig eine Kriminalgeschichte. Dabei zeichnet die Schriftstellerin ein gesellschaftliches Porträt einer Kleinstadt in der kalifornischen Wüste und dem Rassismus in der westlichen Welt. Für mich ist Laila Lalamis Buch in erster Linie ein Familienroman, denn auch wenn Nora und ihr alter Schulfreund Jeremy den meisten Raum in der Geschichte erhalten, kommen auch die restlichen Familienmitglieder und weitere involvierte Protagonisten zu Wort. Es entsteht ein umfassendes Bild der Einwandererfamilie, die sich im Kern mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten, Streitigkeiten aber auch in ihrer Liebe, Verbundenheit und Zusammenhalt nicht von einer einheimischen amerikanischen Familie unterscheiden lässt – und doch sind sie ›Die Anderen‹. Die Perspektivwechsel sind geschickt gewählt und tragen den größten Anteil an der subtilen Spannung der Geschichte. Das gesellschaftliche Porträt ist gespickt mit diversen Szenen, die gekonnt zeigen, wie sehr Rassismus in der westlichen Welt verankert ist und welche Auswirkungen Intoleranz, Missgunst und Neid hinterlassen. Ich habe es sehr genossen, mich von Laila Lalami auf eine emotionale und fesselnde Reise in die Wüste mitnehmen zu lassen und die interessanten Protagonist*innen haben mich fasziniert. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings noch, denn für meinen Geschmack wurde es an mancher Stelle etwas übertrieben, indem noch weitere gesellschaftliche Themen (wie z. B. Patchworkfamilie, Homosexualität, posttraumatische Belastungsstörungen bei einem ehemaligen Marine) angeschnitten werden – das hätte die Geschichte in meinen Augen nicht nötig gehabt, trägt allerdings auch zu einem komplexeren Gesamtbild bei. Fazit Ein mitreißender Familienroman der unter die Haut geht. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 23.04.2021

5

Wer Bücher mag, deren Story sich aus der Sicht mehrerer Protagonisten, die anfangs scheinbar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, langsam entfaltet bis das ganze Ausmaß sichtbar wird, ist hier vollkommen richtig. Zu Beginn ist unklar, wer wer ist und ich habe eine Weile gebraucht, die Verknüpfungen zu verstehen. Laila Lalami schreibt aber so kurzweilig und unterhaltsam, dass das nie langweilig oder kompliziert zu verstehen ist. Sie versteht es, die Spannung langsam aufzubauen. Umso erschreckender ist dann die Banalität der Ereignisse, die hinter dem Ganzen stehen. Parallel zum Kriminalroman entspinnt sich eine Geschichte über Intoleranz, Diskriminierung und Integration. Mit all dem verwoben ist die Erzählung über die Liebe, deren Anfang und Ende und warum es manchmal schwer ist, einfach loszulassen. Das Buch ist kurzweilig und tiefgehen gleichermaßen. Bei mir lag es lange auf dem Stapel, weil ich Angst hatte, vielleicht doch nicht damit warm zu werden. Die Angst war völlig unbegründet. ❤️

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