The Legend of Sigurd and Gudrún

The Legend of Sigurd and Gudrún

Hardback
3.313

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Description

The Legend of Sigurd and Gudrun, by J.R.R. Tolkien, published in the UK in 2009 by Harper Collins, the first publication of a previously unknown work by J.R.R. Tolkien, which tells the epic story of the Norse hero Sigurd the dragon slayer, the revenge of his wife, Gudrun, and the Fall of the Niflungs. Features a color frontispiece of a facsimile page from J.R.R. Tolkien's original manuscript. Quarter-bound in brown with gray boards, stamped in gold foil with a unique motif of Sigurd's horse, Grani, and housed in a matching custom slipcase. Printed on superior quality paper and including a silk ribbon marker.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
384
Price
87.47 €

Posts

3
All
4.5

Keine leichte Lektüre. Aber sehr interessant!

5

Das Werk eines Sprachhistorikers – im besten Sinne

Tolkien dichtet in diesem Buch die Geschichte Siegfrieds, den man im deutschsprachigen Raum durch das Nibelungenlied kennt, gemäß der Erzähltradition des nordischen Sagenkreises nach. Das Buch zeigt wunderbar, dass Tolkien trotz seiner Berühmtheit als Fantasy-Autor ein englischer Sprachwissenschaftler war. Einerseits hat er ein umfassendes Wissen über die nordische Mythologie und führt unterschiedliche Werke in einen kongruenten Text zusammen, andererseits orientiert sich das Werk auch an den formalen Vorgaben der Epik – ein Lob muss hier auch für den Übersetzer, Hans-Ulrich Möhring ausgesprochen werden, der es schafft, die komplexen Strukturen und Stabreime ins Deutsche zu übertragen. Kurzum, sehr empfehlenswert!

3

Hach, mal wieder ein Tolkien :) Abgesehen davon, dass ich seine Bücher eigentlich immer mag, war dieses Buch sehr interessant (soweit jedenfalls, wie ich das objektiv betrachten kann) :) Tolkien hat sich während seiner Tätigkeit als Professor mit nordischer Literatur auseinandergesetzt und auch selbst Heldenlieder verfasst. Man könnte also sagen, dass er Teile der Edda interpretiert und in englische Verse gepackt hat (auch wenn sich im Buch gegen die Bezeichnung Edda gewehrt wird, weiß ich nicht, wie ich es jetzt am besten sonst nennen sollte). Dies gelingt ihm meiner Ansicht nach sehr gut, auch die deutsche Übersetzung hat einen gewissen Zauber inne. Schön an dieser Ausgabe finde ich, dass das englische Original von Tolkien den deutschen Strophen gegenübergestellt wird und die Leserin/der Leser so die Möglichkeit hat, beides zu vergleichen. Die erklärenden Hinweise Christopher Tolkiens empfand ich als notwendig, da ich nicht so firm in nordischer Mythologie bin, und mir ohne sie einige Wendungen wohl entgangen wären.

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