The Lady in the Tower

The Lady in the Tower

Softcover
3.52

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Description

NATIONAL BESTSELLER - A "well-researched and compulsively readable" (Booklist) biography of Anne Boleyn's final days, from the renowned author hailed as "the finest historian of English monarchical succession writing" (The Boston Globe)

"It is a testament to Weir's artfulness and elegance as a writer that The Lady in the Tower remains fresh and suspenseful, even though the reader knows what's coming."--The Independent (U.K.)

Nearly five hundred years after her violent death, Anne Boleyn, second wife to Henry VIII, remains one of the world's most fascinating, controversial, and tragic heroines. Anne's ascent from private gentlewoman to queen was astonishing, but equally compelling was her shockingly swift downfall. There remains, however, much mystery surrounding the queen's arrest and the events leading up to it: Were charges against her fabricated because she stood in the way of Henry VIII making a third marriage and siring an heir, or was she the victim of a more complex plot fueled by court politics and deadly rivalry?

Drawing on myriad sources from the Tudor era, The Lady in the Tower explores the motives and intrigues of those who helped to seal the queen's fate, unraveling the tragic tale of Anne's fall, from her miscarriage of the son who would have saved her to the final, dramatic scene on the scaffold. What emerges is an extraordinary portrayal of a woman of great courage, tested to the extreme by the terrible plight in which she found herself, a powerful queen whose enemies were bent on utterly destroying her.

Horrifying but captivating, The Lady in the Tower presents the full array of evidence of Anne Boleyn's guilt--and innocence.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Rulers
Format
Softcover
Pages
480
Price
17.50 €

Posts

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London 1536. Der englische König Heinrich VIII. ist nach 3 Jahren und mehreren Fehlgeburten enttäuscht von der Frau, auf die er so lange gewartet hat und für die er mit dem Papst gebrochen hat. Anne Boleyn muss mit ansehen, wie seine Zuneigung für ihre Hofdame Jane Seymour immer größer wird. Und nicht nur deshalb kann sie sich nicht mehr sicher fühlen in ihrer Haut… Die renommierte englische Historikerin Alison Weir behandelt in diesem Sachbuch die letzten Monate im Leben der Anne Boleyn, die die englische Geschichte beeinflusste wie kaum eine zweite Frau. Innerhalb kürzester Zeit wurden Intrigen gegen sie gespinnt, wurde sie angeklagt und hingerichtet. Dass sie wie ihre Vorgängerin Katharina von Aragon offenbar nicht in der Lage war, Heinrich einen lebenden Sohn zu schenken, spielte dabei natürlich eine gewisse Rolle (interessant auch die Theorie, dass Anne Rhesus-negativ war, das hatte ich schon einmal irgendwo gelesen). Alison Weir zeigt uns aber, dass Heinrich, wenn auch sicher nicht unschuldig – nicht die treibende Kraft hinter dem Ruin Anne Boleyns war. Vielmehr wollten hohe Staatsbeamte und ihr feindlich gesinnte Männer und Frauen aus dem Umfeld Heinrich VIII. sie loswerden, da sie ihnen zu gefährlich wurde, allen voran Schatzkanzler Thomas Cromwell. Cromwell ist eine zwielichtige Figur, in fast allen filmischen und literarischen Darstellungen des Falles wird Cromwell sehr negativ und machthungrig dargestellt, erst Hilary Mantel hat uns in “Wolf Hall” ein ganz anderes Bild des Juristen präsentiert. Weshalb es für mich gar nicht so einfach zu schlucken war, dass er offensichtlich für die Anklage, Verurteilung und Hinrichtung Anne Boleyns sorgte. Heinrich selbst hätte Anne auch durch eine Annulierung ihrer Ehe loswerden können – tatsächlich wurde die Ehe ja noch vor Annes Hinrichtung annuliert und Tochter Elizabeth zu einem Bastard erklärt. Weirs Buch erzählt die letzten Monate der Königin äußerst detailliert und belegt durch zahlreiche Quellen. Ich habe wirklich noch nie ein so gut recherchiertes Buch gelesen, Alison Weir muss wirklich alle schriftlichen Dokumente zusammengetragen und ausgewertet haben, die noch vorhanden sind. Ihre Schlussfolgerungen sind alle logisch, ich habe selbst nach der Lektüre dieses Buchs meine Meinung zu einigen Theorien geändert, etwa bezüglich der vermeintlichen Vaterschaft Heinrich VIII. an den Kindern der Schwester Anne Boleyns, Mary. Ausgewogen analysiert die Frage, ob irgendeiner der ungeheuerlichen Vorwürfe gegen sie (unter anderem Affären mit 5 Männern, darunter ihr eigener Bruder) tatsächlich haltbar ist. Der Schreibstil ist gut, jedoch sollte man recht fit im Englischen sein, denn die Sprache ist anspruchsvoll und aufgrund der zahlreichen Quellenzitate in altertümlichem Englisch nicht ganz leicht lesbar. Eine deutsche Ausgabe scheint es leider nicht zu geben. Ein ganz tolles Buch für alle, die sich für Anne Boleyn und die Tudors interessieren, und das einer der interessantesten Frauen der englischen Geschichte gerecht wird. Ich werde auf jeden Fall noch andere Bücher von Alison Weir lesen, allen voran “The Six Wifes of Henry VIII”.

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Expected much more.

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