The Hope We Find - Edinburgh-Reihe, Band 2 (knisternde New-Adult-Romance mit absolutem Sehnsuchtssetting)

The Hope We Find - Edinburgh-Reihe, Band 2 (knisternde New-Adult-Romance mit absolutem Sehnsuchtssetting)

by Jana Schäfer·Book 2 of 2
Paperback
3.8139
EdinburghLovestoryKiss Me OnceTragisch

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Description

Will you find me, if I lose myself?
Stille. Nach dem tödlichen Unfall ihrer Eltern war Stille Maisies ständiger Begleiter, denn jahrelang hat sie kaum ein Wort gesprochen und nur langsam ihre Stimme wiedergefunden. Als Weston Campbell in dem Kindergarten, in dem sie jobbt, auftaucht, bringt er sie völlig durcheinander. Wann immer die beiden aufeinandertreffen, schlägt die Anziehung zwischen ihnen förmlich Funken. Bis Weston Maisie im Streit etwas an den Kopf wirft, das ihre Gefühle für ihn für immer zum Schweigen bringen könnte.
Unwiderstehlich. Ehrlich. Einfühlsam.
Band 2 der gefühlvollen Edinburgh-Reihe von Jana Schäfer.

Knisternde Romances von Jana Schäfer bei Ravensburger:
The Way We Fall, Edinburgh-Reihe, Band 1
The Hope We Find, Edinburgh-Reihe, Band 2
Make My Wish Come True

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Friendship
Format
Paperback
Pages
512
Price
15.50 €

Author Description

Jana Schäfer ist 1995 nahe Freiburg im Breisgau geboren. Nachdem sie nach der Schule ein Jahr in Schottland verbracht und die rauen Highlands lieben gelernt hat, lebt sie jetzt wieder im Süden Deutschlands. Seit sie ein Teenager ist, liest und schreibt sie für ihr Leben gerne. Insbesondere Liebesgeschichten und Fantasyromane, die in andere Welten entführen, haben es ihr angetan. Ihre Zeit verbringt sie am liebsten mit einem Kaffee am Laptop, wo sie in ihren Geschichten verschwindet, die häufig von Mut, Hoffnung und großen Gefühlen handeln.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
43%
20%
17%
32%
64%
53%
77%
59%
38%
57%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
76%
62%
88%
53%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

20
All
4.5

Wunderschön, Cozy, ein ganz Jahres Roman

Nach dem ich die Geschichte von Amelia und Jasper gelesen habe, musste ich natürlich sofort wissen, wie es mit ihrer Schwester Maisie weitergeht. Maisie fiel es schwer zu sprechen, nachdem ihre Eltern bei einem tragischen Unfall gestorben sind. Jedoch mit der Zeit konnte sie lernen, damit umzugehen. In dieser Geschichte geht es um sie und Weston. Sie lernen sich bei einer erstmals unschönen Begegnung kennen, jedoch haben sie, obwohl sie es nicht wussten, mehr gemeinsam, als sie dachten. Dieses Buch war wunderschön und super leicht zu lesen. „The hope we find“ ist ein wunderschönes und leichtes Buch für das ganze Jahr. Die Geschichte ist berührend und man kann sich gut in viele Situationen hineinversetzen. Sie ist weder Realität fern noch hat man das Gefühl, dass man sie nicht selbst erleben könnte in manchen Punkten . Jana Schäfer hat hier mal wieder ein wunderschönes Buch geschrieben, welches für jeden geeignet ist, der New Adult gerne liest.

3

Er werden leider nur 3 Sterne weil mich das Buch mit der Handlung zu sehr an das erste Buch erinnert hat

Er war aber wie das erste Buch eine sehr sehr schöne Geschichte ❤️

Er werden leider nur 3 Sterne weil mich das Buch mit der Handlung zu sehr an das erste Buch erinnert hat
3

Ein durchwachsenes Leseerlebnis. Nach dem ersten Band dachte ich mir schon, dass sich "The Hope We Find" um Amelia's Schwester Maisie drehen würde und stand dem mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits war ich gespannt auf ihre Geschichte, da der erste Band diesbezüglich viele Fragen offen ließ, andererseits hatte ich auch Bedenken, da es hier durchaus um ein sehr krasses und sensibles Thema geht. Zwischen dem ersten und zweiten Teil gibt es einen Zeitsprung, was zwar schade ist, aber auch Sinn macht, da so viele potenzielle Tretminen gemieden werden können. Dennoch hatte ich so immer wieder das Gefühl, dass etwas fehlen würde - Dass mir zentrale Informationen und Puzzleteile fehlen würden, um Maisie's Geschichte voll und ganz verstehen und fühlen zu können. Die Geschichte baut sich langsam auf, was hier sehr passend ist. Wir lernen beide Protagonist:innen bereits am Anfang des Buches kennen und können ihr gemeinsames Kennenlernen dann live mitverfolgen. Die ersten Annäherungsversuche und zarten Gefühle konnten mich fesseln und bewegen. Ich mochte wie Weston und Maisie miteinander umgehen. Die beiden sind ein schönes Paar und wir erleben gemeinsam mir ihnen einige gefühlvolle und romantische Momente, die mir das Herz erwärmten. Dennoch konnte mich dieses Buch auf emotionaler Ebene nicht voll erreichen. Obwohl die Geschichte aus der Sicht von Maisie UND Weston erzählt wird, habe ich mich den beiden nicht gleichermaßen nahe gefühlt. In Maisie konnte ich mich deutlich besser hineinversetzen als in Weston, aber auch ihre Handlungen und Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Das dargestellte Gesamtbild ihres Charakters erschien mir nicht immer ganz stimmig, aber ich habe natürlich nicht die gleichen Erfahrungen wie Maisie gemacht und möchte mir dementsprechend auch kein Urteil erlauben. Weston's Themen und Probleme blieben für mich prinzipiell eher im Hintergrund, auch dann wenn sie gerade eigentlich im Vordergrund der Handlung stehen sollten. Es war einfach wieder ein bisschen zu viel Input für ein Buch und dementsprechend hat dem Ganzen die Tiefe gefehlt. Maisie's persönliche Geschichte war für mich dabei zwar eindeutig zentraler, aber auch hier blieb Vieles ungesagt bzw. hat es sich die Autorin stellenweise einfach etwas leicht gemacht. Maisie's Gefühle waren für mich zwar meist greifbar, aber so richtig mitgerissen und ergriffen hat mich ihre und Weston's Geschichte leider trotzdem nicht, obwohl das Potenzial dazu definitiv vorhanden war. Ungeachtet dessen ist Maisie aber auf jeden Fall eine tolle Protagonistin. Sie ist ein emotionaler und vielseitiger Charakter: Stark und mutig auf der einen, ängstlich und verletzlich auf der anderen Seite, was im Gesamten auf mich sehr authentisch wirkte. Mit Weston konnte ich dafür leider umso weniger anfangen. Sein Charakter blieb mir bis zum Ende ein Rätsel. Mal ist er super süß, aufmerksam und verständnisvoll und dann trifft er wieder äußerst fragwürdige Entscheidungen, die gar nicht zu seiner anderen Seite passten. Mein persönliches Charakterhighlight war definitiv Teddy - Dieser kleine Kerl ist einfach Zucker! Das Buch endet schließlich wieder sehr abrupt und lässt damit Vieles ungeklärt, was mich etwas unzufrieden zurücklässt. Bereits bei einigen vorherigen Handlungselementen konnte ich einfach nicht verstehen, warum die Autorin sie überhaupt eingeworfen hat und beim Ende war es das Gleiche. Es war für mich in seiner Gesamtheit nicht stimmig. Hinzu kommt, dass die Triggerwarnung in meinen Augen unvollständig ist und zentrale Inhalte außen vorlässt. Das Buch lässt sich wieder sehr flüssig lesen und kann mit einem angenehm-leichten und lockeren Schreibstil aufwarten. Die Worte der Autorin sind stellenweise sehr einfühlsam und bewegend, insgesamt aber leider nicht ganz so einnehmend und anrührend wie erhofft. In mancher Hinsicht war dieses Buch stärker als der erste Teil, in mancher aber auch nicht. Man kann die Geschichte gut lesen und für Zwischendurch ist sie auch ganz nett, aber ich erkenne leider auch einige Schwachstellen und Entwicklungspotenziale. Ich kann es euch von meiner Seite aus nur eingeschränkt empfehlen. 3/ 5 Sterne ⭐️

Post image
4

Komplett ohne Erwartungen…

Wie erfrischend und frei es sich liest, wenn man ohne Erwartungen an ein Buch geht, habe ich beim Lesen von „the hope we find“ gemerkt. Kein Hype durch Booktok oder ähnliches, einfach nur lesen, weil der Klappentext spannend klingt und das Cover mir farblich gefallen hat… Genau so lief früher immer meine Buchauswahl ab… Maisie hat mich mit ihrer Geschichte total gerührt und ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen 🙂 Und auch Westons Entwicklung auf der Suche nach sich selbst, fand ich schön zu lesen und passt finde ich in unsere Zeit, wo man sich doch zu viele Gedanken um die Meinung anderer macht und sich selbst dabei verliert. In Summe also ein schönes und für mich auch angenehm kurzweiliges Leseerlebnis.

4.5

» Bei dir und mir war es nie bedeutungslos.« Nach Band 1 war ich sehr gespannt auf Maisies Geschichte. Maisie ist ein tolle Protagonistin die endlich ihre Stimme wiederfand. Ihre Stärke und ihre Texte ließen mich ihr direkt nahe sein. Es war schön zu sehen, wie sie sich aus ihrem Trauma herauskämpfte. Weston der sie anders verloren hat. Unter Druck seiner Eltern droht er sich sek Azubi verlieren. Ich fand die Beziehung zwischen ihnen so berührend und authentisch. Es war emotional und so tiefgründig. Auch ihre Entwicklung war toll beschrieben und ich habe ihren Weg gerne gelesen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und ich bin nur so durchs Buch geflogen und habe mich in den Seiten verloren.

4

Maisie reißt es raus…

Die Geschichte rund um die Edinburghdilogie geht weiter. Diesmal lernen wir Maise, Amelias Schwester näher kennen. Wie im Band 1 schon angekündigt, hat sie mittlerweile erfolgreich eine Therapie begonnen und ihre Stimme wieder gefunden. Sie arbeitet mittlerweile in einem Kindergarten, in dem sie auch Weston, den Onkel eines Kindes, kennen lernt. Langsam entsteht eine zarte Beziehung zu ihm, die ein Streit für immer zu beenden droht. Ich muss sagen, ich habe den zweiten Band etwas lieber gelesen, als Band 1. Maisies Geschichte hat mich viel mehr berührt, ich habe mich über jeden noch so kleinsten Fortschritt gefreut, als wäre es real. Maisie ist total lieb, ich hab sie direkt in mein Herz geschlossen und sie ist eine wahnsinnig lustige Person, wenn man hinter ihre Mauern kommt. Sie gibt nicht auf, lässt sich von Rückschlägen nicht zurückwerfen. Weston dagegen, ging mir sehr auf den Keks. Ja, er war charmant, aber irgendwann fühlte es sich an, als würden wir auf der Stelle treten. Immer wieder die gleichen Gedanken, Manchmal kam er mir vor, wie ein kleines Kind, anstatt wie ein Erwachsener Mann. Sein Selbstmitleid war für mich irgendwann einfach nur anstrengend. Ich gebe zu, er war sehr charmant und die Stellen, in denen er mit Teddy, seinem Neffen verbrachte, waren die Stellen, in denen er mir sympathisch wurde - aber allgemein wollte ich eher Abstand von ihm nehmen. Wir hatten dieses Mal tolle Nebencharaktere und auch Amelia und Jasper trafen wir erneut, wenngleich auch für meinen Geschmack etwas zu wenig. Ich hätte mir von den beiden eine Weiterentwicklung gewünscht, das wiederum war nicht der Fall. Der Schreibstil war wieder wie gewohnt flüssig und angenehm geschrieben, ich kam gut mit, konnte der Storyline gut folgen. 4 Sterne - ein solides Buch. Maisie hat es eben oftmals raus gerissen. Eine tolle leichte Lektüre, als Lückenfüller ist es alle Mal.

Maisie reißt es raus…
4.5

Ein Buch was das Herz berührt

Wieder mal hat mich die Autorin mit ihren Worten sehr berührt. Die Geschichte von Maisie und Weston geht unter die Haut. Beide tragen ihre Kämpfe mit sich aus,als sie sich kennen lernen und trotzdem geben sie nicht auf und kämpfen für sich und ihre Liebe,aber auch für ihr eigenes Leben!!

3.5

Süß und Cosy

Ich weiß gar nicht genau wie ich es einordnen soll. Ich fand die Story für zwischendurch total gut, weil es nicht so „anstrengend“ war zu lesen. Was mich geschockt hat wie Weston sich im Laufe des Buches verändert hat und das teilweise nicht ins gute. Aber irgendwann hat er die Kurve noch bekommen… Maisie als Charakter fand ich echt gut. Eine starke Frau, nach einem krassen Schlag der ihr Leben grundauf verändert hat. War gemütlich.

5

Band 2 der Edinburgh Reihe war wundervoll. Maisie und Westen haben beide eine Last mit sich zu tragen. Es war wundervoll die Entwicklung der beiden mit anzusehen, vorallem bei Maisie, wenn man Band 1 geliebt hat. Ich kann es nur jedem empfehlen, lest diese Reihe, sie war schön, absolut zum lieben.

4

🐚 Ich will nicht die Welt, ich will dich 🤍

Mochte das Buch sehr gerne. Mir hat die Entwicklung der Charaktere gut gefallen und die ganze love Story ! Fand das Buch nicht so unrealistisch wie andere Geschichten. Ich war da komplett mit dem Herz dabei und möchte jetzt auch gerne im kalten Meer schwimmen.

🐚 Ich will nicht die Welt, ich will dich 🤍
2

Konnte mich nicht wirklich überzeugen Stellenweise ganz nett aber nicht mehr

4

Leider enttäuschender als Band 1!

Die Liebesgeschichte rund um Amelias Schwester Maisie und dem Anwaltssohn Weston hat mir gut gefallen. Die Namen fand ich auch sehr schön gewählt und der Schreibstil war auch ganz toll. Leider hat mir die fehlende Kommunikation der Beiden nicht gefallen. Auch das zwischen den Treffen der Beiden ständig eine Woche oder mehr vergangen sind fand ich nicht nachvollziehbar in einer aufkeimenden Beziehung. Das Setting rund um Edingburgh fand ich wiederum super schön und toll mit einbezogen und umgesetzt ☺️

Leider enttäuschender als Band 1!
3

etwas vorhersehbar, war aber gut und schnell durchzulesen, schöner schreibstil

3

Teilweise zu wenig Drama aber auch bisschen Klischee

2

Es fällt mir sehr schwer meine Meinung in Worte zu fassen & genau zu sagen, was mich an dem Buch stört, denn es war irgendwie ein Gefühl, dass das Buch in mir ausgelöst hat. Ich fand der Verhalten vom Maisie Weston gegenüber sehr übergriffig und naiv. Die ganze Handlung rund um sein Studium war mir zu einfach dargestellt.

4

Das Schweigen zu brechen ist oft der größte Kampf, doch lohnen tut er sich immer. —— Maisie hat eine lange Zeit nicht gesprochen. Auch jetzt fällt es ihr manchmal noch schwer, doch ihre Stimme ist wieder da und mit ihr eine junge Frau, die lacht und strahlt und die Welt sehen will. — Weston wird von dem Leistungsdruck seiner Eltern zerrissen. Das Jurastudium erfüllt ihn schon lang nicht mehr und doch bringt er seine Zweifel immer zum Schweigen. Bis Maisie kommt und alles umwirft, was scheinbar das Leben sein muss. —— The Hope we find erzählt eine Geschichte übers Lautwerden, das Aussprechen von inneren Prozessen und das Hören auf eigene Bedürfnisse. Es macht einfach Spaß durch die Seiten zu blättern und zu sehen, wie beide Protagonisten einander zurechtweisen, helfen und heilen. Es zeugt einfach, dass manchmal das Pflaster abgerissen werden muss, damit die Wunde endlich vollständig heilen kann. Einzig die Annäherungen zwischen den Protagonisten fand ich manchmal ein wenig zu schnell und dadurch war die Situation für mich dann etwas seltsam. —— Die Geschichte von Maisie und Weston ist eine sehr bewegende und aufwühlende. Da sind so viele verschiedene Emotionen und vor allem ist dort sehr viel Echtheit. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen

4

Ich mochte Maisies Geschichte, wie sie lernt und wächst, wie sie mit ihrer Familie und ihrem Leben umgeht und hier ein großes Stück erwachsen wird und nach vorne geht. Weston mochte ich dagegen nicht so sehr und habe über große Strecken den Kopf geschüttelt und mir gewünscht, er würde endlich mal die Selbsteinsicht bekommen, die dringend nötig ist. Natürlich tut er das am Ende ;) aber bis dahin war er für mich ein anstrengender Love Interest. Das Buch insgesamt ist für eine NA Romance sehr melancholisch, mit einer besonderen, aber eher traurigen Grundstimmung, was man beim Lesen einplanen sollte. Mich hat es mitgerissen und gut abgeholt, aber es war auch etwas melancholischer als man es beim Genre vielleicht sonst erwartet. Triggerwarnung ist im Buch enthalten.

2.5

Puh das hat sich irgendwie sehr gezogen. Vielleicht sind Bücher mit so sehr viel Innensicht nicht so meins, aber es hat sich auch einfach viel wiederholt und an anderen Stellen wiederum hat mir ein bisschen Info gefehlt oder sie kam mir zu spät. [ab hier Spoiler] Als die beiden z.B. endlich Nummern austauschen erfährt man das erst nachdem sie sich schon verabschiedet haben. Ich hab mich sofort gefragt wo denn jetzt der Nummertausch war, nachdem es davor so groß Thema war, dass sie sich nicht erreichen konnten und dann wurde es erst auf der Seite nach dem Treffen in einem Nebensatz erwähnt, dass sie das noch bei dem Treffen gemacht haben. Das hat mich etwas rausgeholt und hätte meiner Ansicht nach direkt miterzählt werden sollen. Dann wiederum fand ich es manchmal schade, dass die Geschichten der anderen nur sehr oberflächlich erzählt werden. Als Emma und Bree was miteinander anfangen wird das zwar erzählt, aber auf Maisies Bitte alles zu berichten, wird uns nicht mal kurz zusammengefasst, wie es zu dem Kuss kam sondern nur ganz allgemein berichtet, dass Bree das jetzt eben erzählt. Ich finde, hier wurde eine Chance verpasst uns mehr über Emma und Bree erfahren zu lassen ohne, dass Maisie uns erzählt, wie die beiden aus ihrer Sicht drauf sind. Was übrigens für alle Figuren gilt. Es wird meistens direkt die Interpretation eines Verhaltens durch Weston oder Maisie mitgeliefert, anstatt, dass wir anhand von gut erzählten Begegnungen selbst draufkommen, wie die Person tickt. Was mich außerdem etwas gestört hat war, dass an mehreren Stellen darauf hingewiesen wird, dass Stille Menschen mehr mitbekommen von ihrer Umwelt als andere. Sowohl in einem Weston- als auch in einem Maisie-Kapitel. Aber dann kann sich Maisie auch nach mehreren Treffen in der Schreibwerkstatt die Namen der meisten anderen nicht merken. Das kam mir dann einfach unlogisch vor und wirkte nicht schlüssig, sondern eher so, als wollte die Autorin es sich einfach machen und nicht noch mehr Personen in die Geschichte reinschreiben müssen. Generell hätte das Buch auch davon profitiert, mit etwas abwechslungsreicheren Bildern zu arbeiten. Ich hätte gern mehr darüber gewusst, wie diese Barriere in Maisies Kopf aussieht. Ist es eine Mauer oder eher sowas wie ein Wasserfall oder vielleicht eine Dornenhecke? Das hätte mir geholfen mich besser in sie hineinzuversetzen und nachzufühlen, wie es ihr geht. Insgesamt fand ich die Geschichte etwas vorhersehbar (was bei ner guten Romance nicht zwingend was schlechtes sein muss, wenn der Schreibstil die Spannung aufrechterhalten kann, was hier leider weniger der Fall war) und flach erzählt. Sie hätte von weniger interpretierenden Innensichten, mehr unmittelbaren Beschreibungen von z.B. Gefühlszuständen und ein paar auflockernden Nebenhandlungen profitiert (die in Ansätzen ja da waren, aber eben nie wirklich auserzählt wurden).

1

Wie der Beruf des Erziehers dargestellt wird hat dafür gesorgt, dass sich mir sämtliche Zehennägel aufgerollt haben. Sowas kann nur jemand schreiben der keinen Einblick in den tatsächlichen Berufsalltag hat. Korrigiert mich an dieser Stelle gerne, aber Aushilfe im Kindergarten ohne Ausbildung klingt für mich sehr realitätsfern. Maisie hatte gefühlt nichts mehr mit der Person aus Band 1 zutun und mit Weston wurde ich auch nicht wirklich warm.

4

Als gefragt wurde wie Relatable ein Buch sein möchte, hat Jana Schäfer ganz laut Ja gerufen…. Hach, ich fand Maisies Charakter einfach so so stark und ihre ganze Entwicklung wunderschön mitzuverfolgen. Wie sie auf Westen trifft und die beiden zusammen so eine wundervolle Einheit ergeben und sich gegenseitig Halt geben und einander zeigen und helfen was wirklich wichtig im Leben ist, und ihre Vergangenheit gemeinsam aufarbeiten…. Ich habe dieses Buch einfach sehr genossen und kann nur eine Empfehlung aussprechen - das gilt übrigens für alles der Autorin!! Richtig, richtig schön!

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