The Electric State
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Description
A teenage girl and her robot embark on a cross-country road trip in this beautifully illustrated science fiction story, perfect for fans of Fallout and Black Mirror.
In late 1997, a runaway teenager and her small yellow toy robot travel west through a strange American landscape where the ruins of gigantic battle drones litter the countryside, along with the discarded trash of a high-tech consumerist society addicted to a virtual-reality system. As they approach the edge of the continent, the world outside the car window seems to unravel at an ever faster pace, as if somewhere beyond the horizon, the hollow core of civilization has finally caved in.
Told in achingly melancholy, spare prose and featuring almost a hundred gorgeous, full-colour illustrations, The Electric State is a novel like no other.
PRAISE FOR THE ELECTRIC STATE:
“A jaw-dropping science fiction artbook . . . This quiet, sad adventure is an excellent and visually stunning addition to any graphic novel, art, or science fiction collection.” Publishers Weekly
“A haunting illustrated novel. . . . Readers of bleak, emotionally rich dystopian science fiction will be fascinated with the way Stålenhag doles out details.” Booklist (starred)
“The Electric State is a striking and strangely compelling work of science fiction gothic."New York Journal of Books
"One part art-book, one part picture-book—the mundanity of everyday relationships play out alongside science fiction imagery that is as beautiful as it is unsettling." Waypoint
"Simon Stålenhag's stories crawl into my brain and mess with my memory of history, time, and place." NPR Books
"The mix of science fiction and real world pop-culture nostalgia is instantly compelling, but there are layers to The Electric State that take the story beyond surface value." Los Angeles Times
Book Information
Posts
Berauschend, aber mit kurzer Halbwertszeit
Simon Stålenhags Vorlage für die Netflix Adaption „The Electric State“ unterscheidet sich maßgeblich zum entstanden Film. Die Tonalität in Stålenhags Bilderroman ist düster, melancholisch, fast schon surreal und manchmal ungreifbar. Erzählen tut er fast schon fragmentarisch aus der Sicht der Hauptfigur Michelle. Ihre Reise zusammen mit ihrem Bruder durch das vom Krieg gebeutelte Land und ihre Vergangenheit stehen im Fokus. Stålenhag hat es was das angeht auch geschafft mich immer wieder mitzureißen. Michelles Geschichte ist tragisch, aber trotz ihrer extreme nachvollziehbar und zusätzlich gut in die Geschichte dieser Welt integriert. Die Bilder die der Autor hier gezeichnet hat sind das zweite große Highlight. Denn trotz ihrer Grobheit finden sich viele Details in ihnen die die Atmosphäre und das Worldbuilding wunderbar einfangen und definieren. Schade ist allerdings, dass Stålenhag in fast jedem Bild die gleiche Perspektive wählt und sich die Bilder so irgendwann einfach abnutzen. So war ich ab der Hälfte deutlich mehr am lesen, als am gucken. Und für einen Bilderroman ist das ein doch eher negatives Zeichen.
Interessante Story mit atemberaubenden Illustrationen 🤖
> Achtung, Spoiler könnten enthalten sein < Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es ist eine sehr atmosphärische Geschichte mit wirklich unfassbar tollen Illustrationen. Diese werden mich mit Sicherheit noch bis in meine Träume verfolgen.. 💭 Obwohl man das Buch schnell durch hat, ist es nicht unbedingt leichte Kost. Auf den Schreibstil des Autors musste ich mich einlassen.. es war für meinen Geschmack etwas wirr. Die Idee mit dem illustrierten Roman hat mir sehr gut gefallen. Das Ende ist irgendwie tragisch. Ich hätte mir ein Happy End gewünscht. Die Illustrationen passen allerdings zu 100% zum Verlauf der Story.

Stimmungsvolle Illustrationen mit Geschichte versehen
"In the mist in the graveyards, abominabke homemade drobes moved. They waddled along with their bags and bundles of cables, and I looked at them ans realized that this horrible place reminded me of my mother, and I was filled with something that might be called nostalgia and thought about how you have the memories you have." (S.74) Wir begleiten Michelle und ihren kleinen Roboter Skip auf ihrem Roadtrip durch die dystopische Landschaft der USA im Jahre 1997. Aus dem Autofenster sehen wir die Überreste von Kampfrobotern und anderen verwaisten Maschinen. Mitmenschen erlebem wir höchstens passiv - sie alle sind mit ihren neurocastern in einer digitalen Welt, distanziert und entrückt von der realen Welt. Die Illustrationen von Simon Stålenhag sind großartig und so stimmubgsvoll, dass sie eine Gänsehaut bescheren. Wie Tolkien eine Sprache ersann und um diese mit Leben zu füllen, eine Geschichte mit Mythos und Figuren dazu, so scheint auch hier die Illustrationen als erstes geschaffen worden zu seien und um diese (noch mehr) mit Leben zu füllen, die Geschichte dazu. Das Lesen und Erleben wird noch intensiver, wenn man sich den gleichnamigen Soundtrack zu der Graphic Novel (zu finden auf Youtube und Spotify) währenddessen anhört. Ein großartiges Eintauchen mit allen Sinnen!

Ein visuell überwältigendes Erlebnis und ein spannendes Konzept – aber eines, auf das man sich bewusst einlassen muss. Wer vor allem wegen der Bildsprache liest, wird begeistert sein. Wer eine tiefere, emotional greifbare Geschichte erwartet, könnte wie ich etwas ratlos zurückbleiben.
The Electric State war damals überall im Gespräch – genau deshalb landete es auch bei mir im Regal. Gelesen habe ich es allerdings erst jetzt, und … puh. Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Fangen wir mit dem klaren Highlight an: die Illustrationen. Stålenhags Bilder sind absolut beeindruckend und transportieren diese postapokalyptische, düster-melancholische Stimmung auf eine Art, die einen sofort reinzieht. Für mich war der Text hier eher Begleitung zu den Bildern als umgekehrt – und das funktioniert überraschend gut. Die Grundidee des Plots hat definitiv etwas: eine Reise durch eine auseinanderfallende USA, begleitet von verstörender Technologie und seltsam stillen Landschaften. Aber genau da setzt für mich das erste Problem an: Das erzählerische Potenzial wird nicht ganz ausgeschöpft. Die Protagonistin blieb für mich merkwürdig fern. Ihre Gedanken, Emotionen, Motive – all das wirkte distanziert, fast schon leer. Vielleicht genau so gewollt, aber es machte es mir schwer, mich wirklich auf sie einzulassen. Am Ende blieben für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Nicht im atmosphärisch-gewollten Sinne, sondern eher so, als hätte etwas gefehlt.

Sieben Jahre dauerte der Drohnenkrieg in Amerika und nichts ist mehr wie es war. Der Krieg hat viele Opfer gefordert. Die meisten Menschen verbringen ihre Zeit nur noch mit dem Neurohelm und scheinen verrückt zu werden. ⠀⠀ Der Leser begleitet Michelle und ihrem Roboter Skip auf einen Road Trip durch Amerika. Es gibt aber auch Seiten da wird vom Krieg oder Michelles Vergangenheit erzählt. ⠀⠀ Eine wundervolle Illustrierte Dystopie. Man kann sich gar nicht satt sehen an den tollen Bildern auch wenn sie noch so düster sein mögen. Wundervoll, einfach wundervoll.
Ich möchte auf diese Rezension hier verweisen, denn die beschreibt das Buch tausendmal besser, als ich es hinkriegen würde: https://www.goodreads.com/review/show/3012434278?book_show_action=false Mich haben die Geschichte und die Bilder teilweise sehr verwirrt und ich glaube, es rentiert sich, das ganze mehrfach zu lesen. Die Illustrationen sind absolut toll und faszinierend und ich freue mich auf die weiteren Bände des Autors!
Das war ein Leseerlebnis der ganz anderen Art 🤯 Mein Kopf ist immer noch voller Bilder und gedanklich bin ich noch in dieser unheimlichen und furchtbaren alternativen Realität. Die Zeichnungen sind atemberaubend und unglaublich realistisch. Ich hatte mehrfach Gänsehaut beim Umblättern der Seiten. Die Story liest sich wie ein Puzzle. Stück für Stück muss man sie sich selbst zusammensetzen bis sie am Ende ein Gesamtbild ergibt. Der Schreibstil ist sehr melancholisch und ich habe die Einsamkeit der Geschichte richtig spüren können. Anders, einzigartig und gruselig. Jetzt brauche ich erstmal was fröhliches 🙈
Schwuppdiwupp - nur mal kurz rein geguckt und schon hatte ich 'The electric state' von Simon Stålenhag in einem Stück durchgelesen! Dadurch, dass es ein illustrierter Roman mit viel Bild und wenig Text ist, dauert das auch nicht besonders lange aber es lohnt sich so richtig! Der Text konzentriert sich auf die Handlung und erzählt aus der Ich-Perspektive von dem Roadtrip einer jungen Frau. Begleitet von einem kleinen Roboter reist sie durch die postapokalyptischen USA, welche durch einen Drohnenkrieg zerstört wurden. Eine zweite Perspektive, die auf schwarzen Seiten abgedruckt ist, beschreibt in erster Linie technische und biologische Details zur Drohnentechnologie via VR-Brille. Für die Atmosphäre sorgen dann die vielen, umwerfenden Zeichnungen. Ein absoluter Augenschmauß! Trotz des reduzierten Texts ist die Geschichte spannend aufgebaut. Schritt für Schritt wird aufgedeckt, was in der Vergangenheit vor sich ging, ohne alle Fragen zu beantworten. Es bleibt viel Raum für Interpretationen und Diskussionen. Auch das Ende bleibt offen und hat mich dadurch sehr gepackt. Ich blätterte mehrmals zurück, um sicher zu gehen, dass mir auch ja kein Detail entgangen ist. Ich bin völlig begeistert und muss ganz bald mit 'Tales from the loop' weiter machen.
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A teenage girl and her robot embark on a cross-country road trip in this beautifully illustrated science fiction story, perfect for fans of Fallout and Black Mirror.
In late 1997, a runaway teenager and her small yellow toy robot travel west through a strange American landscape where the ruins of gigantic battle drones litter the countryside, along with the discarded trash of a high-tech consumerist society addicted to a virtual-reality system. As they approach the edge of the continent, the world outside the car window seems to unravel at an ever faster pace, as if somewhere beyond the horizon, the hollow core of civilization has finally caved in.
Told in achingly melancholy, spare prose and featuring almost a hundred gorgeous, full-colour illustrations, The Electric State is a novel like no other.
PRAISE FOR THE ELECTRIC STATE:
“A jaw-dropping science fiction artbook . . . This quiet, sad adventure is an excellent and visually stunning addition to any graphic novel, art, or science fiction collection.” Publishers Weekly
“A haunting illustrated novel. . . . Readers of bleak, emotionally rich dystopian science fiction will be fascinated with the way Stålenhag doles out details.” Booklist (starred)
“The Electric State is a striking and strangely compelling work of science fiction gothic."New York Journal of Books
"One part art-book, one part picture-book—the mundanity of everyday relationships play out alongside science fiction imagery that is as beautiful as it is unsettling." Waypoint
"Simon Stålenhag's stories crawl into my brain and mess with my memory of history, time, and place." NPR Books
"The mix of science fiction and real world pop-culture nostalgia is instantly compelling, but there are layers to The Electric State that take the story beyond surface value." Los Angeles Times
Book Information
Posts
Berauschend, aber mit kurzer Halbwertszeit
Simon Stålenhags Vorlage für die Netflix Adaption „The Electric State“ unterscheidet sich maßgeblich zum entstanden Film. Die Tonalität in Stålenhags Bilderroman ist düster, melancholisch, fast schon surreal und manchmal ungreifbar. Erzählen tut er fast schon fragmentarisch aus der Sicht der Hauptfigur Michelle. Ihre Reise zusammen mit ihrem Bruder durch das vom Krieg gebeutelte Land und ihre Vergangenheit stehen im Fokus. Stålenhag hat es was das angeht auch geschafft mich immer wieder mitzureißen. Michelles Geschichte ist tragisch, aber trotz ihrer extreme nachvollziehbar und zusätzlich gut in die Geschichte dieser Welt integriert. Die Bilder die der Autor hier gezeichnet hat sind das zweite große Highlight. Denn trotz ihrer Grobheit finden sich viele Details in ihnen die die Atmosphäre und das Worldbuilding wunderbar einfangen und definieren. Schade ist allerdings, dass Stålenhag in fast jedem Bild die gleiche Perspektive wählt und sich die Bilder so irgendwann einfach abnutzen. So war ich ab der Hälfte deutlich mehr am lesen, als am gucken. Und für einen Bilderroman ist das ein doch eher negatives Zeichen.
Interessante Story mit atemberaubenden Illustrationen 🤖
> Achtung, Spoiler könnten enthalten sein < Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Es ist eine sehr atmosphärische Geschichte mit wirklich unfassbar tollen Illustrationen. Diese werden mich mit Sicherheit noch bis in meine Träume verfolgen.. 💭 Obwohl man das Buch schnell durch hat, ist es nicht unbedingt leichte Kost. Auf den Schreibstil des Autors musste ich mich einlassen.. es war für meinen Geschmack etwas wirr. Die Idee mit dem illustrierten Roman hat mir sehr gut gefallen. Das Ende ist irgendwie tragisch. Ich hätte mir ein Happy End gewünscht. Die Illustrationen passen allerdings zu 100% zum Verlauf der Story.

Stimmungsvolle Illustrationen mit Geschichte versehen
"In the mist in the graveyards, abominabke homemade drobes moved. They waddled along with their bags and bundles of cables, and I looked at them ans realized that this horrible place reminded me of my mother, and I was filled with something that might be called nostalgia and thought about how you have the memories you have." (S.74) Wir begleiten Michelle und ihren kleinen Roboter Skip auf ihrem Roadtrip durch die dystopische Landschaft der USA im Jahre 1997. Aus dem Autofenster sehen wir die Überreste von Kampfrobotern und anderen verwaisten Maschinen. Mitmenschen erlebem wir höchstens passiv - sie alle sind mit ihren neurocastern in einer digitalen Welt, distanziert und entrückt von der realen Welt. Die Illustrationen von Simon Stålenhag sind großartig und so stimmubgsvoll, dass sie eine Gänsehaut bescheren. Wie Tolkien eine Sprache ersann und um diese mit Leben zu füllen, eine Geschichte mit Mythos und Figuren dazu, so scheint auch hier die Illustrationen als erstes geschaffen worden zu seien und um diese (noch mehr) mit Leben zu füllen, die Geschichte dazu. Das Lesen und Erleben wird noch intensiver, wenn man sich den gleichnamigen Soundtrack zu der Graphic Novel (zu finden auf Youtube und Spotify) währenddessen anhört. Ein großartiges Eintauchen mit allen Sinnen!

Ein visuell überwältigendes Erlebnis und ein spannendes Konzept – aber eines, auf das man sich bewusst einlassen muss. Wer vor allem wegen der Bildsprache liest, wird begeistert sein. Wer eine tiefere, emotional greifbare Geschichte erwartet, könnte wie ich etwas ratlos zurückbleiben.
The Electric State war damals überall im Gespräch – genau deshalb landete es auch bei mir im Regal. Gelesen habe ich es allerdings erst jetzt, und … puh. Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Fangen wir mit dem klaren Highlight an: die Illustrationen. Stålenhags Bilder sind absolut beeindruckend und transportieren diese postapokalyptische, düster-melancholische Stimmung auf eine Art, die einen sofort reinzieht. Für mich war der Text hier eher Begleitung zu den Bildern als umgekehrt – und das funktioniert überraschend gut. Die Grundidee des Plots hat definitiv etwas: eine Reise durch eine auseinanderfallende USA, begleitet von verstörender Technologie und seltsam stillen Landschaften. Aber genau da setzt für mich das erste Problem an: Das erzählerische Potenzial wird nicht ganz ausgeschöpft. Die Protagonistin blieb für mich merkwürdig fern. Ihre Gedanken, Emotionen, Motive – all das wirkte distanziert, fast schon leer. Vielleicht genau so gewollt, aber es machte es mir schwer, mich wirklich auf sie einzulassen. Am Ende blieben für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Nicht im atmosphärisch-gewollten Sinne, sondern eher so, als hätte etwas gefehlt.

Sieben Jahre dauerte der Drohnenkrieg in Amerika und nichts ist mehr wie es war. Der Krieg hat viele Opfer gefordert. Die meisten Menschen verbringen ihre Zeit nur noch mit dem Neurohelm und scheinen verrückt zu werden. ⠀⠀ Der Leser begleitet Michelle und ihrem Roboter Skip auf einen Road Trip durch Amerika. Es gibt aber auch Seiten da wird vom Krieg oder Michelles Vergangenheit erzählt. ⠀⠀ Eine wundervolle Illustrierte Dystopie. Man kann sich gar nicht satt sehen an den tollen Bildern auch wenn sie noch so düster sein mögen. Wundervoll, einfach wundervoll.
Ich möchte auf diese Rezension hier verweisen, denn die beschreibt das Buch tausendmal besser, als ich es hinkriegen würde: https://www.goodreads.com/review/show/3012434278?book_show_action=false Mich haben die Geschichte und die Bilder teilweise sehr verwirrt und ich glaube, es rentiert sich, das ganze mehrfach zu lesen. Die Illustrationen sind absolut toll und faszinierend und ich freue mich auf die weiteren Bände des Autors!
Das war ein Leseerlebnis der ganz anderen Art 🤯 Mein Kopf ist immer noch voller Bilder und gedanklich bin ich noch in dieser unheimlichen und furchtbaren alternativen Realität. Die Zeichnungen sind atemberaubend und unglaublich realistisch. Ich hatte mehrfach Gänsehaut beim Umblättern der Seiten. Die Story liest sich wie ein Puzzle. Stück für Stück muss man sie sich selbst zusammensetzen bis sie am Ende ein Gesamtbild ergibt. Der Schreibstil ist sehr melancholisch und ich habe die Einsamkeit der Geschichte richtig spüren können. Anders, einzigartig und gruselig. Jetzt brauche ich erstmal was fröhliches 🙈
Schwuppdiwupp - nur mal kurz rein geguckt und schon hatte ich 'The electric state' von Simon Stålenhag in einem Stück durchgelesen! Dadurch, dass es ein illustrierter Roman mit viel Bild und wenig Text ist, dauert das auch nicht besonders lange aber es lohnt sich so richtig! Der Text konzentriert sich auf die Handlung und erzählt aus der Ich-Perspektive von dem Roadtrip einer jungen Frau. Begleitet von einem kleinen Roboter reist sie durch die postapokalyptischen USA, welche durch einen Drohnenkrieg zerstört wurden. Eine zweite Perspektive, die auf schwarzen Seiten abgedruckt ist, beschreibt in erster Linie technische und biologische Details zur Drohnentechnologie via VR-Brille. Für die Atmosphäre sorgen dann die vielen, umwerfenden Zeichnungen. Ein absoluter Augenschmauß! Trotz des reduzierten Texts ist die Geschichte spannend aufgebaut. Schritt für Schritt wird aufgedeckt, was in der Vergangenheit vor sich ging, ohne alle Fragen zu beantworten. Es bleibt viel Raum für Interpretationen und Diskussionen. Auch das Ende bleibt offen und hat mich dadurch sehr gepackt. Ich blätterte mehrmals zurück, um sicher zu gehen, dass mir auch ja kein Detail entgangen ist. Ich bin völlig begeistert und muss ganz bald mit 'Tales from the loop' weiter machen.



















