Der Fänger im Roggen

Der Fänger im Roggen

Softcover
3.51163
American DreamComming Of AgeKlassische LiteraturKult

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Description

J.D. Salingers erster und einziger Roman “Der Fänger Roggen” erzählt vom Erwachsenwerden, der ersten Liebe und der Verlogenheit unserer Leistungsgesellschaft. Eine Geschichte, die seit 1951 Generationen von Leserinnen und Lesern geprägt hat. Ein Klassiker der amerikanischen Literatur.

Der sechzehnjährige Holden Caulfield läuft tief in seine Gedanken versunken durch das verschneite New York: Gerade ist er das dritte Mal von der Schule geflogen, seinen wohlhabenden Eltern kann und möchte er das eigentlich nicht schon wieder erklären. Um den unvermeidlichen Streit noch etwas hinauszuzögern, mietet er sich kurzerhand in einem zwielichtigen Hotel ein. In den folgenden Tagen trifft ihn die volle Wucht der Großstadt und die Härte des Erwachsenwerdens.

„‘Der Fänger im Roggen‘ ist so realistisch, dass es weh tut, und all die verwirrten Erwachsenen werden ihn zu ihrem eigenen Vergnügen verschlingen und ihn sofort vor ihren Kindern verstecken.“ Los Angeles Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
272
Price
13.40 €

Author Description

J.D. Salinger, geboren am 1. Januar 1919 in New York, erlangte Weltruhm mit seinem 1951 erschienenen Roman »Der Fänger im Roggen«, der zu einem der erfolgreichsten Romane des 20. Jahrhunderts wurde. Daneben hat Salinger nur drei weitere Bücher mit Erzählungen veröffentlicht. Salinger starb am 27. Januar 2010.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
59%
49%
30%
7%
30%
8%
56%
76%
35%
48%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
27%
38%
24%
57%

Pace

Fast33%
Slow0%
Moderate67%
Variable0%

Writing Style

Simple33%
Complex0%
Moderate67%
Minimalistisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

117
All
2

Das Buch landete im letzten Jahr auf der Liste der Verbannten Bücher in den USA. Das war der eigentliche Grund für meinen Lesewunsch. Vorab: Ich habe keine Ahnung, warum dass oft noch Schullektüre ist! Der Roman wird in der Ich-Perspektive von einem jungen Mann in den 1950ern in den USA erzählt. Er ist zum wiederholten Mal von der Schule geflogen und versucht die Zeit bis er nach Hause geht in New York zu überbrücken. Selten habe ich einen so unsympathischen Protagonisten in einem Roman erlebt. Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor einen depressiven oder manisch-depressiven Charakter schreiben wollte. Manchmal kam es mir so vor. Alles ist bei ihm schlecht und immer sind die anderen Schuld. Er hat eine ganz furchtbare Art, seine Mitmenschen zu beschreiben. Extrem in diesem Buch fällt Sexismus und Homophobie auf, ich gehe davon aus es ist der Zeit geschuldet, in der der Roman geschrieben wurde. Es ist das einzige Buch das Autoren. Ist das schade? Nein! Muss man es gelesen haben? Nö!

4

Ein Buch über Trauer, Unzulänglichkeit, Depressionen und Traumata.

Der Fänger im Roggen sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden. Obwohl der Roman aus den frühen 50ern stammt, zeigt er wunderbar auf, was mit Kindern passiert, wenn sie nicht geliebt, traumatisiert, missbraucht oder einfach nur allein gelassen werden. Dabei lässt der Autor vieles bis zu einem gewissen Grad offen und lässt viel Raum für Spekulationen. So kann der Roman auf verschiedene Arten interpretiert werden. Sicher ist aber, dass der Protagonist, ein 16 Jähriger Junge, geplagt ist von Trauer, niedrigem Selbstwertgefühl, Depressionen und Bindungsängsten . Genau das, was gerade in der heutigen Zeit nahezu alltäglich geworden ist. Zudem schneidet Salinger auch das Thema des in der Gesellschaft (damals, aber leider auch heute noch) kaum wahrgenommen sexuellen Missbrauchs an Kindern an. Aber auch die Unklarheit über die eigene noch nicht gefundene sexuelle Orientierung. Ein tolles und ernstes Jugendbuch!

Ein Buch über Trauer, Unzulänglichkeit, Depressionen und Traumata.
5

Authentisches Buch über einen Teenager, den wir als Leser für kurze Zeit auf der Reise nach sich selbst begleiten dürfen. Protagonist Holden Caulfield war mir durchaus sympathisch, seine kleinen Späßchen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Erlebnisse in den Tagen vor Weihnachten, seine innere Zerrissenheit und die damit einhergehenden wirren Gedankengänge haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Seine "Verlorenheit" können sicherlich viele junge Menschen nachvollziehen. Der flapsige Schreibstil war für mich zu Beginn etwas ungewohnt, mit dem derben Vokabular hatte ich nicht gerechnet - aber gerade das macht das Werk, vor allem Holden , so nahbar. Ein zeitloser Klassiker, den man unbedingt lesen sollte!

3.5

📝 „Als er weg war, saß ich noch ungefähr eine halbe Stunde so da. Also, ich saß einfach in meinem Sessel und machte gar nichts. Ich dachte an Jane und daran, dass Stradlater jetzt mit ihr wegging und so. Das machte mich dermaßen nervös, dass ich fast verrückt wurde. Ich habe euch ja schon gesagt, was für ein heißer Arsch Stradlater war.“ (S.50) 📝 „Das Komische ist, dass ich sie kaum erblickt hatte, als ich schon Lust hatte, sie zu heiraten. Ich bin verrückt. Ich mochte sie nicht mal besonders, und doch war mir auf einmal, als wäre ich in sie verliebt und wollte sie heiraten.“ (S.161) 📖 Der eigentlich konfliktscheue Schüler Holden fliegt zum wiederholten Mal vom College. Er scheut die Rückkehr in sein Elternhaus und begibt sich in das vorweihnachtliche Nachtleben New Yorks. Dort setzt er sich alkoholbetäubt mit quälenden Fragen des Älterwerdens auseinander. 💭 Meine Interesse für dieses Buch wurde durch @accidentallyintobooks geweckt, nachdem ich dort die Rezension gelesen habe. Mit dem Anfang der 1950er veröffentlichten Werk „Der Fänger im Roggen“ gelingt J.D. Salinger ein beeindruckendes Debüt. Mir gefällt die authentische Sprache eines Jugendlichen, der sich in Unwesentlichem (beispielsweise Mr. Spencer’s weiße behaarten Männerbeine oder sein ungeniertes Nasenbohren) verirrt, während es um seine schulische Zukunft geht. Wesentlich finde ich dann wiederum die Beobachtung Stradlaters dreckigen Rasierers, der im Gegensatz zu dessen makellosen Erscheinungsbild steht. Der gutmütige Holden versucht zu Beginn Konflikten aus dem Weg zu gehen, bis er angeekelt vom Verhalten seines Zimmerkompagnon Stradlater die Konfrontation sucht, jedoch mit einer blutigen Nase den kürzeren ziehen muss. Die Normen und der Leistungsdruck in einer Gesellschaft können individuell veranlagte Menschen erdrücken, so wie den Protagonisten Holden. Man fühlt beim Lesen des Buches den Druck der auf den Schultern des Teenagers lastet, an dem sich auch heute nicht viel geändert hat. Fragen über Fragen, die es in dieser Zeit für Jugendliche zu beantworten gilt. Das ist dem Autor aus meiner Sicht gut gelungen. Holden ist desillusioniert von den Ansprüchen und Erwartungen der Welt der Erwachsenen. Dem Autor ist es aus meiner Sicht hervorragend gelungen, dies in seinem Werk darzustellen. Gut aufgezeigt sind die verschiedenen Gefühlswelten, die Holden innerhalb kürzester Zeit durchlebt. In den Fängen der Großstadt wird er Opfer des Alkohols, der sich meist bei den Verzweifelten im Gehirn festsetzt. J.D. Salinger zeichnet beeindruckend die unsichere pubertären Gefühlswelten Holdens: Dieser durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, während er mit dem hübschen Mädchen Sally in Kontakt ist. Erst ist er völlig distanziert zu ihr, dann malt er sich eine gemeinsame Zukunft aus. Auf Seite 219 stellt Holden eine sehr interessante und weitsichtige Frage zur Berufswahl. Wie kann man sich sicher sein, ob Eigennutz oder das Gemeinwohl der Antrieb für diese ist? Das Ende hat mir gut gefallen. Ein insgesamt lesenswertes Buch, für die die Coming of age mögen.

Post image
2

Weltliteratur: Eine zähe Sache

Es gibt so Bücher, von denen hat jeder schon mal gehört: "Der Fänger im Roggen" ist so eines. Alle Welt behauptet, es sei quasi Pflichtlektüre. Also habe ich mich mal dran gewagt, sind schließlich nicht mal 300 Seiten. Es war (wie erwartet) eine eher zähe Angelegenheit. Ich denke aber, dass man das alles im zeitlichen Kontext sehen sollte. Zur Buchveröffentlichung Anfang der 1950er Jahre mag J.D. Salingers Werk durchaus revolutionär gewesen sein, heute...naja, sagen wir mal so: Heute liegen die Dinge anders, klar. Daran lag es vielleicht, dass ich mit dem Buch und Protagonist Holden nicht wirklich warm geworden bin. Holdens kleine Odyssee zwischen Schule, Hotel und New York liest sich zäh und anstrengend. Passieren tut eigentlich nicht viel. Holdens ungefilterte Meinungen bezüglich alles und jeden mag in den 50ern in gewisser Weise was neues gewesen sein, aber wenn man mal ehrlich ist: Viel kommt bei Holdens Gedanken nicht rum. Gut, der Bub ist sechzehn und gerade zum dritten Mal von der Schule geflogen, das Erwachsenwerden trifft ihn mit voller Härte. Interessant fand ich die Teile, in denen es um seinen verstorbenen Bruder geht. Da hätte man mehr draus machen können, aber es bleibt doch irgendwie im Hintergrund. Die Konflikte innerhalb der Familie werden auch nur am Rande erwähnt, die meiste Zeit wird erzählt, wie viel Geld Holden nach dem letzten Bier noch übrig hat. Im Gegensatz zu vielen anderen hat mir allerdings der Schreibstil gut gefallen. Viele schreiben, dass dieser zu "flapsig" sei - aber hey, Holden ist Teenager und quasselt ohne Ende, natürlich steht auf jeder dritten Seite so etwas wie "oder so". Heutzutage würde da ständig "Digga" stehen, nehme ich an. Kein Sechzehnjähriger der Welt redet wie Sokrates, sei es in den 1950ern oder in den 2000ern. Dennoch bin ich für diese Art Buch wahrscheinlich nicht gemacht. Ich habe mich beim Lesen gelangweilt und musste mich beinahe zwingen, weiterzulesen. Ein typisches Buch für den Deutschunterricht. Aber immerhin weiß ich nun, woher "Der Fänger im Roggen" seinen Namen hat. 2 💫💫

3

Hat mich leider nicht so wirklich erreicht, aber er war leicht zu lesen

4

Sehr gut neu übersetzt. Bleibt auch nach diesen vielen Jahren gut zugänglich. Manche Szenen haben etwas Pädagogik-Mief, aber Holden ist für so einen Mainstream Klassiker schon ein interessanter Charakter.

3

Ein Klassiker, den man kritisch lesen muss, doch es ist dennoch ein besonderes Buch. Es gibt tiefe Einblicke in die Gedanken eines Teenagers in New York im Jahr 1949. Auch wenn die Realität heute eine andere ist, zeigt das Buch den inneren Kampf an der Schwelle zum Erwachsen werden, die Sorgen und die Zerrissenheit des Protagonisten.

3.5

1940’s being 1940’s-y

Viel weniger schlimm als ich gedacht und gehört hab, actually sehr entertaining wenn mans nicht persönlich nimmt (und welche 16-jährige white rich boys aus NYC sollte man schon ernst nehmen). Bonuspunkte fürs pretty cover das echt nur Titel & Author hat, KEINEN SCHNICKSCHNACK, pretty illustration & great colors, very cutesy, very musted, very talented, 100% demure

4

Ein sehr interessantes Buch, hier kommen 2 Komponenten zusammen, die dieses Buch zu etwas besonderem machen. Unser Protagonist Holden Caulfield bedient sich einem auffällig patzigem Slang, der aus Flüchen, Wiederholungen und hin und wieder auch Ausdrücken (in meiner Version "Mist") die ihn wahrscheinlich für viele zu einem unsympathischen Charakter machen können. Bei genauerer Betrachtung sieht man aber eine Entwicklung seines Charakters, die mir persönlich sehr Gefallen hat. Dadurch ergeben sich eben mehrere Interpretationsmöglichkeiten des Buches. Ein mal über die persönliche Charakterentwicklung von Caulfield und eine gesellschaftskritische Möglichkeit das Buch zu interpretieren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich auch immer wieder gern die Moral und Verhaltensweisen in Frage stelle, mit denen Sich Menschen in der Umwelt gerne brüsten und weil unterschätze Persönlichkeiten zu wenig geachtet werden.

5

The 7th time I read this book, I did so in Alaska. It's 4:13 a.m., I need to sleep but my brain is buzzing too much. Everything has changed in my life, and I turn to this book every year in October or November as a source of comfort, something that is the same, and not changing. I understand Holden because I know he misses Allie as much as I miss someone I miss very much and very dearly. Seeing his grief put into words takes a bit of my own away each time, because finally, SOMEONE understands, even if that someone is fictional. I, too, want to be a Catcher. Not in the Rye. One for words. A Catcher of Words. I would like to think I could save myself, and the rest of us, from going off whatever cliff we may go off of, but I'm unsure. Some might argue Holden doesn't have it that bad, that he complains too much. But I argue that while yes, complaining is annoying sometimes, he is so trapped by the weight and walls of grief that he simply can't see a way out of it. He is deeply hurting teenager trying to do whatever he can to take some of it outside himself. Maybe that's why I like this book so much. I'll keep rereading it every year as long as I'm alive.

3.5

This was an interesting read. I don’t know how I feel about the main character because he so unpredictable in what he does or thinks. It was a journey.

2.5

Klassiker der Adolenszenzliteratur, welcher nur bedingt überzeugen kann.

J. D. Salinger erzählt in seinem Roman die Geschichte eines 17 jährigen Jungen, der erneut von der Schule geflogen ist und nun kurz vor Weihnachten ziellos durch die Grossstadt streift. Zweifellos ist der Roman für diese Literatursparte bedeutsam, darüberhinaus kann die Geschichte jedoch nur bedingt fesseln. Die Sinnsuche des Holden besitzt zweifelsohne interessante Aspekte, doch am Ende bietet Salinger hier zu wenig. "Der Fänger im Roggen" kann nicht wirklich überraschen und scheitert daran, dass die Hauptfigur grösstenteils unsympathisch und unnahbar verbleibt. Auf analytischer Ebene durchaus interessant, hält sich der Unterhaltungswert jedoch in Grenzen, zumal es mittlerweile auch Geschichten gibt, welche die Probleme junger Erwachsener deutlich tiefgründiger und nachvollziehbar thematisieren, als es Salinger hier tut.

3.5

Der Fänger im Roggen ist ein bisschen gewöhnungsbedürtig. Es ist aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben, insofern passt die Sprache, aber ich fand sie doch an manchen Stellen etwas anstrengend. Holden geht alles auf die Nerven wie es halt bei einem Jugendlichen so ist. Auch ändert er aller fünf Minuten seine Meinung und weiß nicht wohin mit sich selbst. Er hat schon einiges mitgemacht und Traumata davongetragen. Wir begleiten ihn in zwei Tagen Selbstfindung durch New York. Seine Gedanken wiederholen sich dabei sehr häufig. Er kritisiert aber die Erwachsenenwelt und das Verhalten oft durchaus passend. Ich habe durchaus einige Passagen gefunden, die ich mir markiert habe, um nochmal darüber nachzudenken. Plot hatte das Buch so gut wie gar keinen. Das Buch lebt eigentlich nur von Holdens Erzählungen. Ich bin mir ehrlich gesagt noch etwas unsicher, wie ich das Buch finde.

5

Am Anfang des Buches ist es schwierig dessen tieferen Sinn zu erkennen, dadurch wirkt die Handlung sehr belanglos und schon fast „unnötig“. Ich persönlich konnte erst auf den letzten Seiten wirklich verstehen was J.D. Salingers Botschaft an die Lesenden ist. Es gibt viele Bücher über die Probleme des Erwachsenwerdens (und viele davon habe ich gelesen) aber ich habe das Gefühl, dass keines davon den wirklichen Schmerz des Erwachsenwerdens und das Auflösen der kindlichen Illusion so treffend beschreibt wie „The Catcher in the Rye“

1

1 Stern. Was war das? Nein. Es bekommt von mir 1 Stern, da ich am Anfang noch interessiert war, aber danach... Es war so ein belangloses Blabla. Der Schreibstil war auf Krampf jugendlich gehalten. Es gibt so gut wie keinen Inhalt. Da wäre fast jedes Leben eines anderen Jugendlichen interessanter und nicht so wirr. Ich verstehe nicht warum man es zum amerikanischen Klassiker gemacht hat. Das einzig positive ist, dass es durch die gewollt leichte Jugendliche Sprache nicht träge und schwer zu lesen ist.

4.5

Sarkastisch. Humorvoll. Direkt.

Es ist mir zunächst schwer gefallen, in den Schreibstil zu finden. Dieser hat aber den jungen Charakter Holden perfekt unterstrichen - etwas tiefer in der Geschichte hatte man sich auch schnell daran gewöhnt. Mit seinen ungefilterten Aussagen und Ansichten ist Holden nicht unbedingt ein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Gerade das macht ihn aber aus. Es ist spannend, wie er seine Mitmenschen beobachtet und bewertet und lies mich hin und wieder auch Schmunzeln. Das Buch ist ein Auf und Ab der Gefühle - beschreibt damit aber auch gut das Dasein eines Jugendlichen der seinen Platz in dieser Welt noch nicht gefunden hat. Zerrissen, verloren, auf der Suche… Man kann sich in ihm wieder finden.

3.5

Ein Junge auf der Suche nach sich selbst

Ein Buch, das mich stellenweise irritiert, aber auch überrascht hat. Holden ist keine einfache Figur, doch genau das macht die Lektüre interessant. Kein absolutes Highlight, aber definitiv ein Roman, der nachwirkt.

4

ACHTUNG SPOILER! TW: Sexueller Übergriff, Suizidgedanken, Suizid, Psychische Krankheiten, Tod Holden Caulfield sitzt irgendwo in einem Sanatorium fest, nachdem er eine Art Nervenzusammenbruch erlitten hat. Er erzählt seine Geschichte, die in den 50er Jahren angesiedelt ist und sich im Laufe einiger Tage kurz vor den Weihnachtsferien abspielt. Er ist 16 Jahre alt und bereits auf der vierten Schule, auf der er vor kurzem durch die meisten seiner Kurse durchgefallen ist. Nach einem Streit mit seinem Mitbewohner über ein Mädchen beschließt Holden, drei Tage früher als geplant nach New York City zurückzukehren. Er beschließt auch, seinen Eltern nichts davon zu erzählen, sondern in einem Hotel zu übernachten. Holden macht ein paar Ausflüge in die Vergangenheit, trifft alte Bekannte, erinnert sich an ein Gedicht, das er als Kind gelesen hat, und macht sich auf die Suche nach den Enten im Central Park, die ihn als Kind so fasziniert haben. "Der Fänger im Roggen" ist ein ehrliches und realistisches Buch über Teenagerangst aus der Sicht unseres Protagonisten Holden. Es zeigt dem Leser einen Einblick in die Gedankenwelt eines Jungen, der so viele Menschen einfach nur für "falsch" hält. Die Pubertät kann für viele Heranwachsende entfremdend sein. Holden ist vielleicht nicht der sympathischste Junge der Welt, aber er findet einen schmalen Grat zwischen einem totalen Idioten und einer tiefgründigen Persönlichkeit. Viele Leute halten dieses Buch für einen Klassiker. Das ist er wohl auch, obwohl ich nicht glaube, dass er mit Dickens, Tolstoi, Austen usw. mithalten kann. Ich habe dieses Buch als Teil des "Rory Gilmore Bookclub" für den Monat September gelesen, in dem es darum ging, ein verbotenes Buch zu lesen. Amerikanische Schulbibliotheken verboten das Buch, weil sie um die Moral junger Leser fürchteten, denn die vulgäre Sprache, die Darstellung von betrunkenen Minderjährigen und die Sexszenen seien der Jugend nicht zuzumuten. Ich fand das Buch sehr fesselnd. Ich musste erst mal reinkommen, um Holden zu verstehen und mich mit ihm zu identifizieren. Aber vor allem war das Buch speziell. Es war überhaupt nicht das, was ich erwartet habe, obwohl ich zugeben muss, gar nicht so viel erwartet zu haben. Das Buch enthält viele schöne Zitate und nette Dinge zum Nachdenken. Es regt einen wirklich dazu an, über bestimmte Dinge im Leben nachzudenken. Allerdings macht es einen auch traurig, den Holdens Art, die Welt zu betrachten, ist betrübend. Wenn man darüber nachdenkt, ist man entweder irritiert oder es spricht einen irgendwie an. Ich verstehe aber auch, warum viele Leute Holden nervig fanden. Aber man muss eben bedenken, er ist ein 15-17 Jahre alter Junge, natürlich wird er einige Leute verärgern. Er ist unreif, geil und will sterben. Holden hat so viele Traumata und ich denke, dass seine "nervigen" Eigenschaften buchstäblich nur Bewältigungsmechanismen sind, die er einsetzt. Ich meine er lügt viel und verhält sich in der Nähe bestimmter Leute anders, er hat Depressionen und hat so viel durchgemacht: Sein kleiner Bruder ist gestorben, er war Zeuge des Selbstmordes eines seiner Klassenkameraden und sein Lieblingslehrer wurde möglicherweise übergriffig, zu dem er ging, um getröstet zu werden! Er setzt sich in der Schule nicht ein und hat sehr darunter gelitten, indem er von einer Schule zur anderen wechselte und von jeder einzelnen verwiesen wurde. In einer Rezension meinte jemand, wie kurz das Buch wäre, wenn Holden in Therapie gehen würde, und das hat mich so sauer gemacht, weil das ganze Buch daraus besteht, dass Holden einem seiner vielen Therapeuten von dem Wochenende erzählt, das er hatte. Er ist am Ende des Buches buchstäblich in einer Nervenheilanstalt. Die Sprache ist so repetitiv und prägt sich auf eine Art und Weise in dein Gehirn ein, die dir das Gefühl gibt, dass du fast bei ihm bist. Die Sprache ist typisch jugendlich. Meiner Meinung nach ist die wichtigste Sequenz der Besuch bei seiner Schwester Phoebe, die er liebt und der er sich am nächsten fühlt. Während eines Gesprächs über die Dinge, die er mag, vertraut Holden Phoebe seinen Wunsch an, derjenige zu sein, der auf die im Roggenfeld spielenden Kinder aufpasst, damit sie nicht von der Klippe stürzen - ein Symbol für seinen Wunsch, ein friedliches Leben zu führen und für die Menschen um ihn herum nützlich zu sein. Mit diesem Gedanken macht er sich am nächsten Tag auf den Weg zu der Schule, die Phoebe besucht, um eine Nachricht zu hinterlassen, dass er sich mit ihr treffen und verabschieden möchte. Nachdem Phoebe beschlossen hat, ihn zu begleiten, beschließt Holden, dass es besser wäre, nicht zu gehen, da ihm seine Schwester wichtig ist und er gerne an ihrer Seite bleiben möchte. Außerdem scheute Salinger nicht davor zurück, die Verderbtheit des Erwachsenseins und die Art und Weise, wie junge Menschen in ihren späten Teenagerjahren oft langsam zur Erkenntnis ihrer Künstlichkeit gelangen, ausführlich darzustellen. Holden beschreibt sogar den Wunsch, andere Kinder davor zu bewahren, von der unsichtbaren 'Klippe' ins Erwachsenenleben zu stürzen - als ob er ihnen den Schmerz ersparen wollte, den er selbst erlebt hat. "Jedenfalls stelle ich mir dabei immer lauter kleine Kinder vor, die in einem großen Roggenfeld spielen und so. Tausende von kleine Kindern, und niemand ist da - also, kein Großer -, nur ich. Und ich stehe am Rand eines verrückten Abgrunds. Und da muss ich alle fangen, bevor sie in den Abgrund fallen - also, wenn sie rennen und nicht aufpassen, wo sie hinlaufen, dann muss ich irgendwo rauskommen und sie fangen. Und das würde ich den ganzen Tag lang machen. Ich wär einfach der Fänger im Roggen und so. Ich weiß, es ist verrückt, aber das ist das Einzige, das ich richtig gerne wär. Ich weiß, es ist verrückt." Insgesamt ein wirklich denkwürdiges Stück Literatur, das ich sehr genossen habe. Ich empfehle es sehr, wenn man in Klassiker einsteigen will - es war eine schnelle, leichte, zum nachdenken anregende Lektüre! 4,5 Sterne, weil ich etwas gebraucht habe, um die Message zu verstehen.

3

Beim lesen erhält man einen unkomplizierten Eindruck von der Welt eines Heranwachsenden, mit allen Sorgen, Nöten und Fragestellungen. Holden schwankt sehr oft zwischen kindlichem Leichtsinn und erwachsenem Ernst. Ein schönes Buch um eine Idee zu bekommen, wie verwirrend es ist, ein Teenager zu sein.

1.5

Bei der Hälfte abgebrochen

Garnicht meins. Ich kann verstehen, dass das Buch für die damalige Zeit echt ein Ding war aber heutzutage kann man es ignorieren. Es ist langweilig, der eeeewige innere Monolog des Protagonisten ist einschläfernd und die Handlung überhaupt nichtssagend. Schreibstil ist auch schlecht. Dachte ich komme vlt irgendwann rein aber nach 45% hab ich aufgegeben...

3

War nicht meins. 🤷‍♀️

4.5

Nette Geschichte die die Gedanken eines Jugendlichen zeigt .

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist trotz des Alters zeitlos und gibt interessante Einblicke in die Gedanken einen jungen Mannes. Es ist ein perfektes Werk um es in der Schule zu lesen .

3

Ich bin sehr zwiegespalten. Einerseits gefällt mir die zynische Seite des Charakters und seine nüchternen, sowie sarkastische Weltanschauungen. Allerdings war das Buch nach der Hälfte sehr eintönig, da sich gewisse Redewendungen immer und immer wieder wiederholten, weswegen es sich manchmal angefühlt hat, als hätte man die Stelle schon einmal bzw. später mehrere Male gelesen. Dementsprechend mochte ich das Buch teilweise sehr gerne, aber dann wiederum teilweise garnicht.

2

"Good books don't give up all secrets at once." - Stephen King I think this quote sums up my expectations for a great reading quiet well. However, after reading endless praising recommendations about Salingers novel I decided to give it a try. To be honest "The Catcher in the Rye" gave me a hard time. These 234 pages took me over two and a half weeks to finish it. While I enjoyed the concept of this book, how Salinger forces his audience to face the bare truth about lost innocence, children wishing to grow up too fast and precious time adults waste on worthless things, the protagonist Holden Caufield just annoyed me right from the start till the very unsatisfying end. After dropping out of prep-school he wanders clueless through whole New York, piting himself and whines about how shitty things are in life. Holden with his spoiled rich-kid attitude and first world problems just frustrates me reading. "Amazing!", "Brilliant!","a life-changing novel!" people said. I'm happy for you all and actually I didn't hate the story, but I'm still waiting for my Wowww-moment. Maybe I give J.D. Salinger a second chance in the future. my fav quote: "I keep picturing all these little kids playing some game in this big field of rye and all. Thousands of little kids, and nobody's around - nobody big, I mean - except me. And I'm standing on the edge of some ivory cliff. What I have to do, I have to catch everybody if they start to go over the cliff - I mean if they're running and they don't look where they're going I have to come out from somewhere and catch them. That's all I do all day. I'd just be the catcher in the rye and all. I know it's crazy, but that's the only thing I'd really like to be. I know it's crazy." (chapter 22)

1

Really, I've no idea why this is read in school so much still. It's horribly dated, including lots of smoking and drinking for minors. [Prtf]

3

Ein ganz anderes Buch. Man muss sich darauf einlassen.

Beim Lesen merkt man ganz klar, wie alt das Buch ist. Der Schreibstil, die Formulierungen und auch der Inhalt der Geschichte sind ganz ganz anders als man es heute gewöhnt ist. Zu Beginn des Buches fand ich die Formulierungen so frech und unkonventionell, dass ich erstmal weiterlesen musste aus Neugier, was noch kommt. Ich habe auch etwas gebraucht zu verstehen in welcher Gesellschaft man sich während der Geschichte befindet. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, da es mal was ganz anderes war und ich konnte mich auf die spezielle Art total einlassen. Allerdings fand ich es zum Ende hin auf einmal zu "wild" zu aggressiv und etwas chaotisch und das Ende dann ohne großes Aha.

2

So viele sinnlose Dialoge hab ich noch nie zuvor in einem Buch gelesen.

„Der Fänger im Roggen“ von J.D. Salinger ist ein Buch, das zweifellos einen bedeutenden Platz in der Literaturgeschichte einnimmt. Allerdings konnte es mich persönlich nicht überzeugen. Der Protagonist, Holden Caulfield, erscheint oft unreif und seine ständige Rebellion gegen die Gesellschaft wirkt mit der Zeit ermüdend. Die Handlung zieht sich in meinen Augen dahin, ohne dass eine klare Entwicklung erkennbar wird. Obwohl Salinger sicherlich ein talentierter Schriftsteller ist, hat mich die Geschichte emotional nicht berührt. Ich hatte mir mehr Tiefgang und weniger Monotonie erhofft.

So viele sinnlose Dialoge hab ich noch nie zuvor in einem Buch gelesen.
3.5

Ich bin sehr zwiegespalten.  Einerseits ist das Buch stellenweise aufgrund ständiger Wiederholungen sehr mühsam zu lesen. Ich weiß nicht, wie oft die Wörter/Phrasen: "phony", "It depresses me" oder "I swear to God" und "madman" vorkommen.Andererseits ist dieser Sprachstil mit Sicherheit auf einen 16-jährigen in den 1940ern oder 1950ern zutreffend.Achtung Spoiler: ich habe mich sehr gefreut, dass Holden am Ende des Buches augenscheinlich doch noch die Kurve kratzt.

2

Lesen war echt kein Genuss

Ich habe selten einen so unglaublich unsympathischen Protagonisten wie Holden erlebt. Klar, das ist irgendwo auch der Sinn und Zweck der Geschichte, aber irgendwann ging es mir nur noch auf die Nerven. Er ist altklug und kindisch, narzisstisch und doch mehr als alles andere geplagt von Selbsthass, auch wenn alle, außer ihm selbst an seinen Problemen schuld sind. Leider auch sehr präsent im Buch ist Sexismus, bedingt natürlich durch die Zeit der Entstehung der Geschichte, aber es war trotzdem sehr störend, dem Protagonisten dabei zuzuhören, alle Frauen, die er trifft, auf Aussehen und Stereotype zu reduzieren. Das ganze Buch war ein ständiges Auf und Ab und Hin und Her und zwischenzeitlich musste ich mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Handlung hat das Buch nämlich kaum, was an sich auch in Ordnung ist, das bloße Chaos allerdings, das sich im Laufe der Geschichte anhäuft, ist für den Leser schwer zu begreifen und auch generell nicht so wirklich sinnvoll. Was das Buch aber authentisch vermittelt, ist die Atmosphäre und Stimmung der Zeit, in der er spielt. Wenn sonst schon nicht viel, dann habe ich jetzt wenigstens ein recht detailliertes, wenn auch durcheinandergewürfeltes Bild von New York in den 1950ern. Warum das Buch allerdings immer noch als Schullektüre geschätzt wird, verstehe ich wirklich überhaupt nicht.

5

5 ⭐️ <3 Der Fänger im Roggen: Das Buch gehört definitiv zu meinen Lieblingbüchern! Allein der erste Satz und dieser Schreibstil! „Der Fänger im Roggen“ ist so unverfälscht und in einem sehr jugendlichen Stil geschrieben, wodurch Holdens Gefühle sehr realistisch vermittelt werden. Die Geschichte wirkt dadurch so authentisch, sodass man sich in den Protagonisten hineinversetzt und mit ihm fühlt. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass man Holdens Charakterzüge in vielen Charakteren, anderer Werke widererkennen kann. „Humorvoll, unverfälscht und fesselnd.“

1.5

…hat mich fertig gemacht!

Wahrscheinlich bin ich zu alt für dieses Buch. Ja, ich war auch mal ein Teenager und hatte schwere Zeiten. Aber Holden, war mir einfach zu maulig und zu negativ. Teilweise bzw. öfter, gingen mir die Protagonisten auf die Nerven. Der umgangssprachliche Schreibstil, nervte mich auch sehr. Ich konnte mit dem Buch nicht viel anfangen und fand es auch nicht wirklich witzig.

Abbruch bei 20% Das Buch ist wie in ein frisch ausgerotztes Kaugummi zu latschen. Irgendwer mag das furchtbar komisch finden. Ich bin genervt. Konsequent dümmlich auf jeglicher Ebene. Ich fröne meiner Ignoranz - Prost Holden

2

Nicht mehr zeitgemäß

Das Buch zu lesen war keine gute Erfahrung. Entweder war die Übersetzung oder der Schreibstil schlecht. Ständig wurden Sätze wiederholt und mit "und so" beendet. Häufig waren die Kapitel nicht wirklich zusammenhängend. Es hat sich eher angefühlt wie eine Aneinanderreihung von teilweise unabhängigen Kurzgeschichten. Der Hauptcharakter Holden ist auch einfach schrecklich. Er ist voller Selbstmitleid und Doppelmoral. Dennoch gab es gute Passagen. Wenn das Hauptthema von Verlust, Trauer und Einsamkeit angesprochen wurde, wurde das gut umgesetzt. Das Buch ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Von Frauenfeindlichkeit bis Homophobie ist einfach alles dabei.

5

The Catcher in the Rye is an incredible book. It realy is. Is is killing me. But you realy have to be in the mood for it. Boy, you realy have. The novel is a difficult one to review for me. I understand what it is trying to do, but to understand the message completely, I have to read it a second, maybe a third time. The most important aspects of the book, are defenetly Holden Caulefield and his narration, as demonstrated above. His character is so relateable and human, wheater you like him or not. And his style of narration makes the topics he talkes about, like the phonieness of the people arround him, as relevant as 69 years ago. I don't understand the people who are bashing the book for its lack of story. The novel cleary doesn't want to have convince with a clever plot, it's all about the characters and Holdens view on things and these aspects are executed perfectly. But I guess people these times are so used to amazing stories with even better twists that a book which is focused on a single character is simply too boring for them. Allthough I understand in which direction the book is going and what intentions are behind the lack of story and the strong focus on Caulfield, I still struggle with the overall message. Maybe it's because English is not my first language, which makes it difficult for me to get immersed in the book. For this, I have to re-read the book a second, maybe even a third time, which I usually won't do. This time thou, I'm looking forward to it.

4

Habe mir das Buch immer ganz anders vorgestellt. Nachdem ich mich aber davon gelöst hatte, muss ich echt sagen, dass es ein recht gute Buch ist. Es war mir nur nicht ganz klar worauf es am Ende hinauslaufen wird. Das ist ja an sich auch nicht schlechtes, wenn man das nicht gleich weiß. Es ist aber vor allem keine leichte Lektüre, die einen mal so nebenbei aufheitert.

4

More than a classic

It's hard to believe this book is from 1951. Still feels realy relevant. And Holden is somehow like Percy Jackson (without any magic).

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Holden allein in New York

Vor vielen Jahren habe ich „Der Fänger im Roggen“ schon einmal gelesen und konnte mich daran erinnern, dass ich mich sehr amüsiert habe. Tatsächlich ist der sarkastische und ungewöhnliche Humor die größte Stärke des Textes. Sicher ist der Protagonist Holden Caulfield durch seinen auffällig negativen Charakter sowie seine ungefilterten Äußerungen nicht für jeden ein Sympathieträger - Ich fand seine Unverblümtheit und ehrliche Offenheit gegenüber seinen Mitmenschen allerdings sehr besonders. Die Beobachtungen über das Verhalten von Menschen war trotz des Alters des Textes oft erfrischend und unterhaltsam. Holden wurde als Protagonist sehr vielschichtig ausgearbeitet und das konnte mich auch bei der erneuten Lektüre begeistern. An anderen Stellen ist die Ausgabe leider etwas als der Zeit gefallen. Das New York der 50er-Jahre bringt so einige Sonderbarkeiten mit sich. Nicht nur, dass das vermeintliche Rauchen einer 10-Jährigen nur mit „Das gefällt mir aber gar nicht“ kommentiert wird; auch diverse homophobe Äußerungen sind heutzutage nicht mehr akzeptabel. Eine neue und zeitgemäße Übersetzung könnte meiner Meinung nach die Stärken des Textes und vor allem von Holden hervorheben, damit andere genauso viel Spaß beim Lesen haben wie ich.

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Junge startet eigene Rebellion um vor der Zukunft zu fliehen

Es war mein erstes Buch dieses Jahr und ich muss sagen ich weiß nicht genau ob ich eher positive oder negative Gefühle dafür empfinde. Der Anfang war für mich sehr schwer da ich Hollden als Hauptcharakter nicht ansprechend fand und er mich an einigen Stellen sogar genervt hat, der Grund dafür war aber das ich mein Teenager ich in ihm wieder erkennen konnte. Er ist sehr mürrisch, sarkastisch, findet fast alles und jeden blöd, lügt und sucht nach Akzeptanz obwohl er das nicht zu geben würde. Das Buch wurde für mich durch die letzten Kapitel mit seiner Schwester sehr gerettet, weil es eine neue Seite von Hollden gezeigt hat , die wir davor im Buch nur an einigen kurzen Stellen zu Gesicht bekommen haben. Bitte lese das Buch nicht auf Deutsch!

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Der Protagonist ist ein sechzehnjähriger namens Holden Caulfield. Holden suchte in seiner Jugend mit idealistischen Hoffnung nach einer Anständigkeit, nach einer Wahrheit. Er beschreibt sein Versagen in der falschen Welt des Erwachsenseins und seinen körperlichen und mentalen Breakdown. Die gesamte Handlung passiert an drei Tagen vor Weihnachten in New York City. Es ist ein Klassiker aus den 1950er Jahren. Dieses Buch war ein Skandal zur damaligen Zeit. Kraftausdrücke wie ‚fuck‘ kamen so oft vor, dass es verboten wurde. Irgendwann hebte sich das Verbot und wurde zum Bestseller. Der Protagonist war durchgehend fremdschämend und unglaublich mühsam zu lesen. Zu bedenken ist natürlich auch, zu welcher Zeit es geschrieben wurde. Mehr möchte ich nicht dazusagen, denn habe das Buch kurz vorm Ende abgebrochen, weil es mich angewidert und keinen Spaß gemacht hat. Aber vielleicht war es nicht meins und das ist okay.

4.5

Holden Caulfield wurde wieder einmal von der Schule geschmissen. Aber es stört ihn nicht großartig, denn in Pencey gab es ohnehin nur verlogene Esel, sowohl unter den Schülern als auch unter den Lehrern. Da seine Eltern noch nicht von dem erneuten Rausschmiss wissen, kann er nicht vorzeitig nach Hause, sondern muss die verbleibenden Tage bis zum Beginn der Weihnachtsferien warten. Nachdem ein älterer Mitschüler mit einem Mädchen ausgegangen ist, dass Holden sehr interessierte, wird es ihm zu viel. Er packt seinen Koffer und verlässt bei Nacht und Nebel das Internat, um sich in seiner Heimatstadt New York ein Zimmer zu suchen. Das Buch schildert auf sehr intensive Weise das Lebensgefühl eines jungen Menschen zwischen Kindheit und Erwachsenealter. Seine Urteile sind radikal, seine Gefühle wirr. Es hat mich sehr an meine Pubertät erinnert.

3.5

Aus der Zeit gefallen. Trotzdem ist das provokante, zerrissene und misanthrope Verhalten eines Teenagers 1a zu spüren.

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Es war ganz gut zu lesen, aber insgesamt zu fragwürdig meiner Meinung nach.

Review: „The catcher in the rye“ by J.D.Salinger German title: „Der Fänger im Roggen“ Genre: coming - of - age, literary fiction, classic First publication: 1951 Werbung, selbstgekauft Inhalt und Meinung ohne Spoiler Selbst wenn ich wollte, könnte ich Euch nichts spoilern, denn das Buch hatte keine Handlung. Ich weiß gar nicht wie ich euch sagen soll, worum es geht. Am treffendsten wäre es wohl zu sagen, dass das Buch den internen Dialog von unserem Ich Erzähler und Protagonisten Holden Caulfield mit sich selbst beinhaltet. Holden ist zum wiederholten Male von einer Elite Schule geflogen und macht sich auf den Weg nach Hause, nach New York, ohne jedoch seiner Familie davon zu erzählen. Holden ist minderjährig, die Themen Trinken, Rauchen und sich Prostituierte bestellen spielen eine zu große Rolle für sein Alter (jedes Alter um ehrlich zu sein, aber gut). Das spätere Setting im New York der 1950er Jahre hat mir gut gefallen, es kam atmosphärisch absolut rüber. Auch die Einblicke in Holdens persönliche Trauer und seine Ängste, niemandem wichtig zu sein, haben mich sehr bewegt. Der Charakter ist von einer tiefen Einsamkeit umgeben und damit lässt sich auch einiges von seinem merkwürdigen Verhalten erklären. Ich denke das Buch wäre weniger missverständlich und provokant, wenn der Protagonist einige Jahre älter gewesen wäre. Der Schreibstil war größtenteils vulgär, klassenorientiert und der Zeit geschuldet schon extrem sexistisch. Wie so oft hinterlässt ein Klassiker einen faden Beigeschmack bei mir. Das Ende war überraschend, ich hätte etwas anderes erwartet. Rating 3/5 ⭐️⭐️⭐️

Es war ganz gut zu lesen, aber insgesamt zu fragwürdig meiner Meinung nach.
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I think is a good story with a lot of potential BUT I just couldn’t get myself to like the it was written, I’m not really a fan of Holden…

1.5

Honestly this should have stayed banned.

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i still don't know what to think of this book, how to connect all these pieces of information the protagonist told the reader, but I think that's the point. the book only tells the story about a few days of a teenager's life and how he is depressed and lonesome but, with the right people, happy and how he doesnt know his way in life...it was much more entertaining than it sounds!

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3.5 ⭐️ I enjoyed it at first, the narration is quite cool but the narrating character gets tiresome and the book on the whole is underwhelming.

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