The Book of Living Secrets
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Chaotisches Teenie-Bridgerton trifft auf Albtraumwesen
Connie und Adelle könnten eigentlich kaum verschiedener sein, doch eines verbindet sie in ihrer Freundschaft: ihre gemeinsame Liebe zu einem vergessenen historischen Roman, von dem sie nur eine einzige Ausgabe besitzen. Als der Besitzer eines Kuriositätenkabinetts den beiden verspricht, dass sie mithilfe eines Rituals ihr Lieblingsbuch besuchen können, zweifeln die beiden zwar, nehmen die Herausforderung aber trotzdem an. Doch die Welt, in der sie landen, hat nichts mit dem viktorianischen Abenteuer zu tun, mit dem sie gerechnet hatten, stattdessen wimmelt es von Albträumen und mysteriösen Krankheiten… Alle Lesewesen dieser Welt werden den Wunsch, das eigene Lieblingsbuch zu bereisen und liebgewonnene Charaktere einmal selbst kennenzulernen, verstehen können. Somit ist es auch kaum verwunderlich, wie viele Autoren sich schon dieser Idee angenommen haben. Madeleine Roux jedoch hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Hier geht es weniger um Buchmagie, sondern eher um das Obskure und Mysteriöse. Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Protagonistinnen Connie und Adelle erzählt. Connie ist pragmatisch und gut im Kombinieren, Adelle die ewige Träumerin, damit aber auch die, die den aktuellen Ereignissen ständig hinterherhinkt. Während Connie also zielgerichtet einen Weg heraus aus der viktorianischen Horrorhölle sucht, versteckt sich Adelle auf Bällen der Oberschicht und macht jungen Männern schöne Augen. Generell lässt sich sagen, dass die Art, wie die verschiedenen Elemente dieser Geschichte kombiniert wurden, schlichtweg wenig Sinn ergeben. Der Ansatz des Buches ist durchaus vielversprechend, eine Art Gothic Fantasy im viktorianischen Boston. Die Umsetzung allerdings lässt stellenweise zu Wünschen übrig. Auf der einen Seite ist das Setting beinahe postapokalyptisch, auf der anderen Seite feiert die High Society noch Bälle und Feste, als gäbe es kein Morgen. Währenddessen sind aber schon tausende Menschen, vor allem Erwachsene, der mysteriösen Krankheit anheimgefallen und für immer verschwunden. Sprich: Es gibt praktisch nur Teenager als Charaktere. Dementsprechend kurzsichtig und chaotisch sind alle getroffenen Handlungsentscheidungen, dementsprechend wenig wird im Endeffekt erklärt. Das Buch liest sich flott und auch unterhaltsam, kann aber zeitweilig zu einem wahrhaften Klischeefest mutieren, wenn die Protagonistin im Angesicht von Monstern und dem drohenden Tod nur übers Küssen nachdenkt. Schade, das Potenzial der Idee wurde nicht gut genutzt. Dabei waren die Hintergründe des Fantasy-Aspektes sehr faszinierend, vielversprechend und auch ziemlich gruselig, daraus hätte richtig etwas werden können. Die Autorin fand es aber wohl wichtiger, eine Bridgerton-artige Geschichte zu schreiben, vorhersehbare Wendungen und Enthüllungen über Intentionen der Charaktere inbegriffen. Mit anderen Worten: Besonders überraschend war in diesem Buch nicht allzu Vieles. Mit anderer Gewichtung der Elemente und ein paar etwas logischer denkenden Protagonisten wäre diese Geschichte ein Fest für Gothic Fantasy/Horror Fans gewesen, so bringt es leider häufiger zum Augenrollen als zum Gruseln. Immerhin Connie bekommt ein paar Sympathiepunkte und auch der Epilog war dann doch recht stark, aber zu empfehlen ist dieses Buch leider trotzdem eher nicht.

Die Idee ist wirklich gut und die Umsetzung auch ok. Man folgt den beiden Freundinnen Connie und Adelle bei ihrem Abenteuer. Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten der Beiden geschrieben und ich fand es öfters mal verwirrend wer jetzt dran war. Die ganze Geschichte ist zwar gut aufgebaut, aber an manchen Stellen zieht es sich extrem und an anderen rennt die Story so sehr das man kaum mitkommt. Alles in allem war es ok.
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Mood
Protagonist(s)
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Chaotisches Teenie-Bridgerton trifft auf Albtraumwesen
Connie und Adelle könnten eigentlich kaum verschiedener sein, doch eines verbindet sie in ihrer Freundschaft: ihre gemeinsame Liebe zu einem vergessenen historischen Roman, von dem sie nur eine einzige Ausgabe besitzen. Als der Besitzer eines Kuriositätenkabinetts den beiden verspricht, dass sie mithilfe eines Rituals ihr Lieblingsbuch besuchen können, zweifeln die beiden zwar, nehmen die Herausforderung aber trotzdem an. Doch die Welt, in der sie landen, hat nichts mit dem viktorianischen Abenteuer zu tun, mit dem sie gerechnet hatten, stattdessen wimmelt es von Albträumen und mysteriösen Krankheiten… Alle Lesewesen dieser Welt werden den Wunsch, das eigene Lieblingsbuch zu bereisen und liebgewonnene Charaktere einmal selbst kennenzulernen, verstehen können. Somit ist es auch kaum verwunderlich, wie viele Autoren sich schon dieser Idee angenommen haben. Madeleine Roux jedoch hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Hier geht es weniger um Buchmagie, sondern eher um das Obskure und Mysteriöse. Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Protagonistinnen Connie und Adelle erzählt. Connie ist pragmatisch und gut im Kombinieren, Adelle die ewige Träumerin, damit aber auch die, die den aktuellen Ereignissen ständig hinterherhinkt. Während Connie also zielgerichtet einen Weg heraus aus der viktorianischen Horrorhölle sucht, versteckt sich Adelle auf Bällen der Oberschicht und macht jungen Männern schöne Augen. Generell lässt sich sagen, dass die Art, wie die verschiedenen Elemente dieser Geschichte kombiniert wurden, schlichtweg wenig Sinn ergeben. Der Ansatz des Buches ist durchaus vielversprechend, eine Art Gothic Fantasy im viktorianischen Boston. Die Umsetzung allerdings lässt stellenweise zu Wünschen übrig. Auf der einen Seite ist das Setting beinahe postapokalyptisch, auf der anderen Seite feiert die High Society noch Bälle und Feste, als gäbe es kein Morgen. Währenddessen sind aber schon tausende Menschen, vor allem Erwachsene, der mysteriösen Krankheit anheimgefallen und für immer verschwunden. Sprich: Es gibt praktisch nur Teenager als Charaktere. Dementsprechend kurzsichtig und chaotisch sind alle getroffenen Handlungsentscheidungen, dementsprechend wenig wird im Endeffekt erklärt. Das Buch liest sich flott und auch unterhaltsam, kann aber zeitweilig zu einem wahrhaften Klischeefest mutieren, wenn die Protagonistin im Angesicht von Monstern und dem drohenden Tod nur übers Küssen nachdenkt. Schade, das Potenzial der Idee wurde nicht gut genutzt. Dabei waren die Hintergründe des Fantasy-Aspektes sehr faszinierend, vielversprechend und auch ziemlich gruselig, daraus hätte richtig etwas werden können. Die Autorin fand es aber wohl wichtiger, eine Bridgerton-artige Geschichte zu schreiben, vorhersehbare Wendungen und Enthüllungen über Intentionen der Charaktere inbegriffen. Mit anderen Worten: Besonders überraschend war in diesem Buch nicht allzu Vieles. Mit anderer Gewichtung der Elemente und ein paar etwas logischer denkenden Protagonisten wäre diese Geschichte ein Fest für Gothic Fantasy/Horror Fans gewesen, so bringt es leider häufiger zum Augenrollen als zum Gruseln. Immerhin Connie bekommt ein paar Sympathiepunkte und auch der Epilog war dann doch recht stark, aber zu empfehlen ist dieses Buch leider trotzdem eher nicht.

Die Idee ist wirklich gut und die Umsetzung auch ok. Man folgt den beiden Freundinnen Connie und Adelle bei ihrem Abenteuer. Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten der Beiden geschrieben und ich fand es öfters mal verwirrend wer jetzt dran war. Die ganze Geschichte ist zwar gut aufgebaut, aber an manchen Stellen zieht es sich extrem und an anderen rennt die Story so sehr das man kaum mitkommt. Alles in allem war es ok.






