Teufels Tag

Teufels Tag

Hardback
3.58
BeschwörungThe Night ManagerRitualeNatur

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Description

"Eine beeindruckend ungemütliche Lektüre." Times Literary Supplement

Viel hat sich nicht verändert, seit John das kleine Tal in den englischen Endlands verlassen hat, um als Lehrer in der Stadt zu leben. Noch immer werden jeden Herbst die Schafe aus dem Moorland zusammengetrieben und noch immer begeht man den Devil's Day. Für die Kinder sind die Rituale und Feierlichkeiten ein großer Spaß, die Älteren wissen noch, was im Jahre 1913 passiert ist, als man den Teufel einmal nicht davongejagt hat. Erst kam ein Blizzard, dann fuhr der Teufel in Mensch und Tier, ließ die Alten an blutigem Husten ersticken und Jüngere erfrieren. Zuletzt war Johns Großvater für die Einhaltung der Bräuche zuständig, doch jetzt ist er tot. Als John mit seiner schwangeren Ehefrau zur Beerdigung anreist, steht der Devil’s Day kurz bevor und merkwürdige Vorfälle häufen sich.

"Der neue Meister des Bedrohlichen. Dieser gruselige Nachfolger von Loney unterstreicht, dass sein Autor jemand ist, den man auf dem Schirm haben sollte." Sunday Times

"Ein großartig geschriebener Roman, der den Leser rätselnd und verstört zurücklässt. Spannend!" Metro

"Hurleys meisterlicher zweiter Roman bestätigt nachdrücklich die Verheißung seines preisgekrönten Debüts." Mail on Sunday

"Hurley ist ein hervorragender Erzähler. Er führt dich ins Moor, ins Auge eines Schneesturms, dabei kleine Andeutungen hinterlassend, unheimliche Hinweise auf Teufeleien und dämonische Besessenheit. Dann wechselt er die Richtung, wühlt in den Spuren im Schnee, schnellt dir neue Schurkereien entgegen und lässt dich nachts in den Hügeln zurück." The Times

"Die nebulöse Präsenz des Teufels ist so greifbar heraufbeschworen in diesem Roman, dass ich mich manchmal kaum getraut habe aufzusehen, aus Angst er könnte mich vom Stuhl neben mir aus angrinsen." Literary Review

"Beunruhigend und atmosphärisch, die Schönheit dieses Romans liegt in seiner Trostlosigkeit." The Lady

"Dieser makellos geschriebene Roman schließt sich wie eine feuchte Hand um Ihre Kehle." Daily Mail

"Das ist eine Geschichte mit Sog. Das lebendige, sich steigernde Gefühl des Bösen ist eng verwoben mit den Annahmen darüber, wie die dargestellte Art zu leben ist, diese offenbar zeitlose Beziehung zwischen Landbewohnern und Moor." Guardian

"Er beschreibt auf wunderschöne Weise eine trostlose Landschaft und das Gefühl, dass etwas Teuflisches und Unerkennbares in den Mooren ist, zwischen den Hügeln und auf den Pfaden." Sunday Express

"Der Nachfolger von Loney verbindet Mythen, Landschaft und Horrorelemente mit unheimlicher Wirkung." Financial Times

"Hurley ist ein sehr guter Autor, mit Interessen, die ihn leicht abseits des Mainstreams positionieren, ein Abstand, der ihn extrem interessant macht." John Boyne, Irish Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
352
Price
22.70 €

Author Description

Andrew Michael Hurley, geboren 1975, lebt nach Stationen in Manchester und London in Lancashire, wo er Englische Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet. Sein erster Roman Loney wurde im Januar 2016 mit dem Costa Award für das beste Debüt des Jahres ausgezeichnet.

Posts

4
All
5

Rauh und ungemütlich, bewohnt von einer verschworenen Gemeinschaft die sich schwer tut mit Fremden. Mit eigenen Mythen und Geschichten rund um die Endlands. So stellt sich in Teufels Tag die Handlung dar. Der Teufel hat seine Hand über dem Ort, so wird es zumindest erzählt und es haben sich einige Bräuche erhalten, die ihn davon abhalten sollen, das er sich das ganze Dort schnappt. Dabei stellt sich schnell die Frage, von wem oder was das Unheimliche hier wirklich ausgeht. Sind es nicht sogar die Menschen, die sich allzu schnell gegen den Nachbarn aufwiegeln lassen, dessen Familie schon seit Generationen allen ein Dorn im Auge ist? Legende und Wahrheit vermischen sich ganz eigenartig in diesem Roman, es wirkt düster, bedrückend, beängstigend. Die Menschen sind ein ganz eigener Schlag, Kat, die Ehefrau von John bekommt das an eigenem Leib zu spüren. Und auch sonst passieren einige unheimliche Dinge. Die man durchaus als zufällige Begebenheiten einstufen könnte - könnte, denn so ganz sicher ist man nicht, ob der Teufel im Tal nicht vielleicht doch umgeht. Für mich eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe. Perfekt für einen düsteren Nachmittag, eingekuschelt in eine Decke, mit der Hoffnung der Teufel möge die eigene Wohnung doch bitte verschonen

2

Etwas öde.

Ich hatte Schwierigkeiten in die Story hineinzufinden. Leider fehlte die Spannung komplett und die Figuren waren für mich nicht interessant. Ich musste viele seiten überblättern (sonst dnf) und werde das Buch auch nicht behalten sondern in den nächsten Bücherschrank stellen. Hoffentlich freut sich jemand anderes drüber.

5

Ich danke dem Ullstein Verlag sehr für die Bereitstellung des E-Books über netgalley.de! Das hat meine Meinung allerdings nicht beeinflusst. Mich reizte der Titel in Verbindung mit dem Cover. Das Moor fasziniert mich seit meiner Kindheit. John Pentecost wuchs in den Endlands auf, wie schon vorher sein Vater und Großvater. Es ist ein Stück Land in den Bergen,am Ende der Welt, zwischen dem Fluss und dem Moor. Über hundert Jahre zuvor trieb der Fluss noch eine Mühle an, die den Lebensunterhalt für viele Weber bedeutete. Die Wolle der Schafe lieferten die Pentecosts, bis die Mühle stillgelegt wurde. Aber die Pentecosts trotzten allen Widrigkeiten und kümmerten sich weiter um ihre Schafe, auch wenn der Teufel aus dem Moor herab stieg um Tod und Verderben zu bringen. Das Buch beginnt mit John, der seinen Sohn Adam durch das Tal führt und ihm alles beibringt, was man zum Überleben in den Endlands braucht. Er erzählt ihm die Geschichte des Tals und was geschah, als er jung verheiratet mit seiner schwangeren Frau ins Tal kam, um seinen Großvater zu beerdigen und beim Abtrieb der Schafe zu helfen. Dabei schweift er immer wieder in seine Kindheit oder die seines Großvaters und Vaters ab, um seinem Sohn die Zusammenhänge zu erklären. Diese Abschnitte gehen absatzweise ineinander über und sind nicht durch Kapitel getrennt, und beim Lesen musste ich mich erst an diesen Aufbau gewöhnen. Das Buch hatte mich aber nach kurzer Zeit gepackt und ich wollte wissen, wie es endet. Es ist eine subtile Geschichte über die Urängste der Menschen vor dem unbekannten Bösen in ihrer Mitte, das doch tief in allen steckt. Es erzählt vom harten Überlebenskampf auf einem Bauernhof am Rande eines unwegsamen Geländes, in das Städter eindringen, um ihr morbides Vergnügen an Jagden und mystischen Geschichten zu stillen, und das sie schnell die Flucht ergreifen lässt, wenn etwas Unerklärliches passiert. Der Autor hat eine großartige Geschichte geschrieben, gruselig, bedrückend, spannend und durchdrungen von einer beunruhigenden Atmosphäre, die mich tief in das Land und ihre Mythen eintauchen lies. Ein Buch, das sich wunderbar an einem wärmenden Kaminfeuer und bei Kerzenschein lesen lässt, und das seine düstere Wirkung am besten in der dunklen Jahreszeit verbreiten kann. Es gibt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

3

~ but when I looked again I couldnt be sure it was a stag at all. The way it moved its head, or pawed at the mud, it wasnt quite what it was pretending to be. That was how I could spot the Owd Feller, the Gaffer said. "Look for an animal trying to be an animal, Johnny lad, and its probably him. ~ John und seine schwangere Frau Kat besuchen den Ort an dem er aufwuchs: Die Endlands - eine kleine eingeschworene Gemeinde aus vielen Farmen und einem großen Moorgebiet - weil Johns Großvater - allen bekannt als der Gaffer - verstorben ist und sie der Beerdigung beiwohnen müssen. Die Bewohner erzählen sich noch immer dass der Teufel häufig in die Endlands kam und Leid mit sich brachte. Deshalb gibt es den Devils Day - eine Tradition die seit langer Zeit ein wichtiger Teil der Gemeinde ist. Doch ist dies alles nur eine alte Geschichte oder ist der Teufel tatsächlich dort? Unter ihnen? Kat ist sich bald nicht mehr so sicher. Dieses Buch ist sehr geduldig mit dem Story Aufbau weil das Herzstück der Geschichte die Gemeinde selbst ist. Die Endlands werden unglaublich detailliert und atmosphärisch dargestellt sodass man sich bei Zeiten wirklich fühlt als wäre man dort. Ein großer Teil der Endlands ist die Gemeinde selbst und ihr Glaube an den Teufel der mit alten Ritualen untermauert wird. Es gab manche Stellen die ich wirklich gruselig fand - unter Anderem als wir lernten wie man den Teufel erkennt. Er hüpft durch Körper und versteckt sich dadurch in unterschiedlichen Tieren. Wenn man ein Tier sieht welches aussieht wie ein Tier aber auch irgendwie falsch - dann weiß man dass es der Teufel ist. Ich fand es auch spannend das Grace scheinbar vom Teufel bewohnt worden ist und dadurch Kat die "Zaubertricks" zeigen konnte. An sich fühlte ich sehr für Kat die als Fremde in diese Gemeinde kam, direkt abgestempelt wurde - sie könne keine Hausarbeit leisten - und dann aber gegen ihren Willen zum Teil der Gemeinde wurde. Johns Obsession die Endlands weiter zu führen fand ich dabei spannend - sie schien sich über Zeit stärker und stärker auszuprägen. Alles in allem war es ein sehr solides Buch dass davon lebte langsam und detailliert zu sein. Ich hätte mir ein bisschen schnellere Geschwindigkeit und mehr Storyline gewünscht - allerdings nur weil das meinem eigenen Geschmack entspricht. Der Autor hat das was er kreieren wollte wirklich gut gemacht.

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