Technophoria
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Description
Book Information
Author Description
Niklas Maak, geboren 1972 in Hamburg, ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und und lehrt Architekturtheorie in Frankfurt und Harvard. Er lebt in Berlin. Für seine Arbeit erhielt er viele Preise, darunter den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2022. Bei Hanser erschienen zuletzt: Durch Manhattan (2017, mit Leanne Shapton), Technophoria (Roman, 2020) und Eine Frau und ein Mann (2023, mit Leanne Shapton).
Posts
So eine tolle Idee mit viel Potential leider nicht umgesetzt, aber schöner Schreibstil
Leider ging es maximal 10 % um das was auf den Buchrücken stand. Viel um Smart Cities, Digitalisierung und um das Miteinander in der überwachten und digitalen Welt/Kultur. So schade… Es wäre so toll gewesen wenn der Autor die Idee mit der Qattara-Senke wissenschaftlich und inhaltlich ausgeführt hätte!!!
Wenn man gerade erst Bücher von Martha Wells und Frank Herbert gelesen hat, dann will man bei so einem Buch wie "Technophoria" einfach nur losschreien. Das geschieht, wenn die deutsche Intelligenzia auf den Sci-Fi-Hype aufspringen. Gut, es ist immer noch ein wenig besser als GRM, denn irgendwie schaffte ich es den Maak zu beenden, aber dennoch gehören für mich beide Titel in dieselbe Schublade. Schublade: von den Feuilletonisten hoch geschätzt, weil Literatur und so. Im Gegensatz zur restlichen Sci-Fi, mit der sich das Gesindel begnügt. Aber was hat Maak in seinem Buch mitzuteilen? Womit beschäftigt er sich? Mit nichts. Das Buch ist absolut leer. Hauptsächlich kam es mir so vor, als sei der Autor dazu angehalten worden, möglichst oft ganz bestimmte Markennamen *Alexa* zu *Apple* erwähnen *Tesla*. Die einzige Aussage, die ich hier empfangen habe, ist, dass ich eine neue IWatch brauche und mir einen Tesla kaufen muss. Danke, dann lese ich lieber Vonnegut oder Philip K. Dick oder Lem. Oder wenn es moderner sein darf Liu, Glukhovsky oder irgendein Warhammer-Buch, das ist wenigstens kurzweilig.
Tolle Ideen, toller Schreibstil. Schlecht umgesetzt.
Zu Beginn ist auf jeden Fall der Schreibstil zu loben, den fand ich wirklich fantastisch. Aber die eigentlich sehr guten Ideen des Buches werden halt meist nicht annähernd ausreichend beleuchtet und deswegen ist der Plot des Buches rückblickend betrachtet echt wirr und recht schwer zu folgen.
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Niklas Maak, geboren 1972 in Hamburg, ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und und lehrt Architekturtheorie in Frankfurt und Harvard. Er lebt in Berlin. Für seine Arbeit erhielt er viele Preise, darunter den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2022. Bei Hanser erschienen zuletzt: Durch Manhattan (2017, mit Leanne Shapton), Technophoria (Roman, 2020) und Eine Frau und ein Mann (2023, mit Leanne Shapton).
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So eine tolle Idee mit viel Potential leider nicht umgesetzt, aber schöner Schreibstil
Leider ging es maximal 10 % um das was auf den Buchrücken stand. Viel um Smart Cities, Digitalisierung und um das Miteinander in der überwachten und digitalen Welt/Kultur. So schade… Es wäre so toll gewesen wenn der Autor die Idee mit der Qattara-Senke wissenschaftlich und inhaltlich ausgeführt hätte!!!
Wenn man gerade erst Bücher von Martha Wells und Frank Herbert gelesen hat, dann will man bei so einem Buch wie "Technophoria" einfach nur losschreien. Das geschieht, wenn die deutsche Intelligenzia auf den Sci-Fi-Hype aufspringen. Gut, es ist immer noch ein wenig besser als GRM, denn irgendwie schaffte ich es den Maak zu beenden, aber dennoch gehören für mich beide Titel in dieselbe Schublade. Schublade: von den Feuilletonisten hoch geschätzt, weil Literatur und so. Im Gegensatz zur restlichen Sci-Fi, mit der sich das Gesindel begnügt. Aber was hat Maak in seinem Buch mitzuteilen? Womit beschäftigt er sich? Mit nichts. Das Buch ist absolut leer. Hauptsächlich kam es mir so vor, als sei der Autor dazu angehalten worden, möglichst oft ganz bestimmte Markennamen *Alexa* zu *Apple* erwähnen *Tesla*. Die einzige Aussage, die ich hier empfangen habe, ist, dass ich eine neue IWatch brauche und mir einen Tesla kaufen muss. Danke, dann lese ich lieber Vonnegut oder Philip K. Dick oder Lem. Oder wenn es moderner sein darf Liu, Glukhovsky oder irgendein Warhammer-Buch, das ist wenigstens kurzweilig.
Tolle Ideen, toller Schreibstil. Schlecht umgesetzt.
Zu Beginn ist auf jeden Fall der Schreibstil zu loben, den fand ich wirklich fantastisch. Aber die eigentlich sehr guten Ideen des Buches werden halt meist nicht annähernd ausreichend beleuchtet und deswegen ist der Plot des Buches rückblickend betrachtet echt wirr und recht schwer zu folgen.






