Susann Rehleins versaute Hausapotheke

Susann Rehleins versaute Hausapotheke

Book
3.01

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Description

Was die meisten in ihren Betten machen, ist nur ein Bruchteil dessen, was möglich ist, und zwar nicht an Schneller, Höher, Weiter, noch kinkyer, noch abgefahrener. Als SusannRehlein, Ex-Depressive, eher zu Heilungszwecken die ersten zarten Schritte in Richtung Körperpraxis, Tantra, Tanz, bewusste Sexualität machte, war sie so baff, dass sie umgehend ihren Job kündigte. Das hier würde ihre ganze Aufmerksamkeit erfordern. Mittlerweile kann sie innerhalb von drei Minuten unter dem Küchentisch einen Orgasmus haben, ohne sich auch nur anzufassen, und träumt heimlich davon, das mal auf einer Party vorzuführen (und sich wahr-scheinlich hinterher vor Scham zu erschießen) – als Beweis für die Potenz eines Körpers, der nicht ignoriert und mit Junk gefüttert und nur hin und wieder zum Sport oder zum Geschlechtsverkehr rausgeholt wird, sondern wirklich lebendig sein darf, das Tier, das er ist. Susann Rehlein nimmt ihren Gegenstand ernst, ohne sich selbst allzu ernst zu nehmen, und liefert neben Tipps und Tricks für schönen Sex und einen sinnlichen Körper jede Menge Geschichten und Anekdoten.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Book
Pages
264
Price
22.50 €

Author Description

Susann Rehlein lebt als Autorin, Journalistin und Lektorin in Berlin. Seit einigen Jahren forscht und schreibt sie regelmäßig zu ihrem Körper und ihrer Sexualität.

Posts

1
All
3

Mal so mal so😅

Das Buch war für mich eine Mischung aus richtig lustig und gleichzeitig überraschend ehrlich. Ich musste oft lachen, aber an manchen Stellen dachte ich auch: Ja, genau so ist es eigentlich. Gerade beim Thema Sexualität fand ich das Buch ziemlich treffend. Oft geht es heutzutage nur noch um dieses oberflächliche „rein raus“, geprägt von Pornos oder Social Media. Dabei wird völlig vergessen, wie wichtig es ist, wirklich aufeinander zu achten und den anderen Körper wahrzunehmen. Genau diese Message fand ich extrem stark, dass eben Intimität aus viel mehr besteht als nur aus dem, was man von außen sieht. Es geht um Gefühl, Aufmerksamkeit und Verbindung. Was ich auch total mochte, war der Schreibstil. Er ist direkt, ehrlich und irgendwie so, wie man selbst reden würde – das hat das Ganze super sympathisch gemacht. Gleichzeitig gab es aber auch Momente, in denen ich nicht so genau wusste, was ich damit anfangen soll. Manche Einblicke waren so persönlich, dass ich mich fast ein bisschen fehl am Platz gefühlt habe, als würde ich etwas lesen, das eigentlich gar nicht für mich bestimmt ist. Das war teilweise etwas komisch, auch wenn es wahrscheinlich genau diese Offenheit ist, die das Buch ausmacht.

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