Sugar Crush
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Description
Book Information
Author Description
Chris Tall ist ein deutscher Stand-Up-Comedian, der Hallen und Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz füllt. Seinen Durchbruch schaffte er 2013 mit dem Gewinn des »RTL Comedy Grand Prix«. 2016 wurde er mit dem »deutschen Comedypreis« als bester Newcomer ausgezeichnet. Es folgten eigene Personality-Shows im TV, unter anderem »Darf er das? – Die Chris Tall Show« und aktuell »Chris Du das hin?«. Im Juni 2025 erfüllt sich Chris Tall einen großen Traum und spielt sein Soloprogramm »LAUGH STORIES – Einmal im Leben« live im Volksparkstadion Hamburg. »Sugar Crush« ist sein erster Roman.
Posts
Jugendroman von Comedian Chris Tall
„Sugar Crush“ ist der erste Roman des Comedian Chris Tall und für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Das Cover finde ich sehr passend für einen Young Adult Roman und ich war von Anfang an gespannt auf die Geschichte. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen und es hat großen Spaß gemacht Protogonist Mateo eine Weile zu begleiten. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert wer wohl sein Crush ist und ob er glücklich darüber ist. Im Roman geht um die erste Liebe, um Freundschaft, Mut und darum, sich selbst zu akzeptieren, von daher kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, an Jugendliche, jung gebliebene oder Fans von Chris Tall.
"Eine Geschichte über die erste Liebe und das Anderssein, über Freundschaft und den Mut, sich selbst zu akzeptieren."
Worum geht es in dem Buch: Es geht um einen übergewichtigen Schüler namens Mateo, der sich in den Sommerferien bei einer App anmelden, in der die User anonym sind. Dort lernt er Pumpkinpie kennen und will herausfinden, wer diese Person ist. Dabei findet Mateo viel mehr im Leben. Auch wenn die Geschichte grammatikalisch nicht immer richtig und auf sehr leichtem Nievau geschrieben worden ist, konnte ich durch das Buch durch fliegen (trotz des Wörtchen man). Was ich richtig toll finde ist, dass es in dem Buch um die Themen geht, für die Chris Tall auch im richtigen Leben kämpft. Es gibt nicht nur die "normalen" Menschen, sondern auch Figuren, die im Rollstuhl sitzen, gemobbt werden, ihre eigene Identität suchen und vieles mehr. Ein schönes kurzes Buch zum Lesen (mit ca. 220 Seiten) in dem die Geschichte von Mateo verfolgt werden kann und der einen oder anderen Person im echten Leben sogar Mut geben kann. Ich selbst habe mir auch Textstellen markiert, da wichtige Themen sehr gut auch mit Metaphern dargestellt werden. Themenmäßig mein Jahreshighlight, allerdings durch die Schreibweise nicht das komplette Buch (und deshalb der Sternabzug)
Wer bin ich und wer will ich sein
Chris Tall hat einen Roman geschrieben... als ich das gelesen habe, wurde ich direkt neugierig, denn als Comedian finde ich ihn schon lange toll. In Sugar Crush lernen wir Mateo kennen. Ein normaler Jugendlicher, der mit sich selber hadert, noch nicht so richtig weiß, wer er ist und sein möchte, der immer als letzter bei der TeamEinwahl im Sportunterricht übrig bleibt. Während des Lesens konnte ich immer wieder Gesichter aus meiner Schulzeit vor mir sehen und auch wenn das schon ein paar mehr Jahre her ist, sind die Themen doch gleich bzw. ähnlich geblieben. Heute wird allerdings weniger ein Spruch auf die Toilettenwand geschrieben sondern eher ein Foto oder Snap via Handy verbreitet. Mateo findet als "Sugar" Rückhalt in der App Beyou und in den Nachrichten mit "Pumpkinpie". Der Vorteil der App liegt darin, dass man keine Fotos hochladen kann und es nur den schriftlichen Austausch untereinander gibt. Wer sich hinter dem Pseudonym befindet, weiß er nicht. Aber hier kann er alles loswerden und fühlt sich verstanden. In der Schule lernt er nach einem Besuch im Krankenzimmer Rashid und Toni kennen, mit denen er sich anfreundet, Zeit mit ihnen verbringt, sich auf den Talentwettbewerb der Schule vorbereitet und die sich gemeinsam gegen die Mobber der Schule unterstützen. Chris Tall hat sich hier im Buch die Rolle eines Mentor gegeben, der sich aufgrund eines Wettbewerbes mit Mateo trifft. Leider konnte er mich in dieser Rolle nicht so richtig überzeugen. Am Ende hat Mateo eher ihm aufgezeigt, auf was es wirklich ankommt. In den Gesprächen zwischen Mateo und Chris hat mir die Tiefe gefehlt, die die angesprochenen Themen definitiv her gegeben hätten. Alles in allem ist es ein tolles Jugendbuch, dass sich mit den alltäglichen Problemen des Erwachsen werdens und der Frage "wer bin ich und wer will ich sein" beschäftigt. Mit dem lockeren Schreibstil war es für mich eine schöne Geschichte zwischendurch, die einen berührt und auch so manches Mal schmunzeln lässt.

Es ist eine Geschichte, die Mut macht. Eine Geschichte, die sich mit den Unsicherheiten als Teenager auseinandersetzt. Und eine Sätze musste ich wohl selber mal hören. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Preis etwas unverschämt finde. Das Buch spricht Jugendliche an, Teenager die sich unsicher fühlen und dann 22€ für ein Paperback, was die Zielgruppe vielleicht nicht immer übrig hat.

Großartiger Jugendroman mit tiefer Bedeutung!
Ich bin großer Chris Tall Fan und kam bei einem Besuch seiner Tour nicht drum herum mir seinen ersten Roman zu kaufen - leider muss ich im Nachhinein hier gleich zu Beginn mal negativ sagen das ich den Preis von 22€ für die 224 Seiten und die Qualität des Buches (trotz vorsichtigem Lesen eine dicke Leserille im Buchrücken da dieser doch etwas dünn und unverstärkt wirkte) ein wenig unverhältnismäßig finde. Das ist dann aber auch schon der einzige Kritikpunkt den ich über das Buch schreiben kann. Ich fand das Buch wirklich gut, da es wirklich jedem der eine Jugend wie der Hauptcharakter Mateo hatte aus der Seele spricht, meiner Meinung nach müsste das Buch Lese-/Unterrichtsstoff in jeder Oberstufe werden. Es geht um die Unsicherheiten in der Pubertät, LGBTQ+, um die erste große Liebe, den ersten Kuss, das erste Mal, Selbstzweifel, eine/n unbekannte/n Chatpartner/in, Gefühlschaos und wie man zu sich selbst findet oder eben auf der Suche nach sich selbst ist... Chris hat es wirklich geschafft mich selbst nochmal in meine Pubertät zurück zu denken und wie unsicher ich mir mit allem war und wie der gesellschaftliche Druck einen damals auch schon beeinflusst hat. Ich fand es super das es so modern und an die heutige Zeit angepasst war und er selbst auch in der Geschichte vorkam, er die Rolle eines Mentors eingenommen hat und lebensbegleitende Weisheiten geteilt hat die ich alle, mit mittlerweile ein wenig mehr Lebenserfahrung, genauso unterschreiben kann. Ich fand es super das Chris keinen perfekten Hauptprotagonisten geschaffen hat und wirklich eine Geschichte geschaffen hat mir der sich absolut jeder, da bin ich mir sicher, selbst auch identifizieren kann! Vielleicht schafft es dieser Roman ja wirklich mal in die Klassenzimmer dieses Landes, ich würde es mir wünschen 🙏🏼
Ein gelungenes Buch für Jugendliche über Themen wie erste Liebe, Freundschaft und Selbstfindung 😊
Der Inhalt 📚: Mateo ist alles andere als zufrieden mit sich. Er sieht sich als zu dicken Außenseiter, der nirgendwo so richtig dazu passt. Als wäre sein Leben nicht schon verwirrend genug lernt er bei einem anonymen Chat "Pumpkinpie" kennen, eine Person mit der er endlich auf einer Wellenlänge ist. Doch dann kommt schnell heraus, dass sie auf der gleichen Schule sind. Wer ist "Pumpkinpie" und wie findet Mateo zu sich selbst? Der Schreibstil ✍️: Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und spricht die typischen Themen an die Menschen während ihrer Schulzeit beschäftigen. Von der ersten Liebe, über Selbstfindung bis hin zu Freundschaft ist alles abdeckt und hat oft einen pädagogischen Touch. Auch Themen wie die sexuelle Identität und Leben mit Behinderung werden auf angenehme Art und Weise vermittelt. Persönliches Fazit 👍: Dieses Buch wäre endlich mal eine Schullektüre an denen die Meisten Spaß hätten. Es werden so viele wichtige Dinge angesprochen und geben eine große Portion mit auf dem Weg sich selbst zu finden. Die Zielgruppe sind definitiv Jugendliche, aber auch für ältere macht das Buch viel Spaß und lässt sich gut lesen. Alle Protagonisten haben einen ganz eigenen Charakter und ich finde es sehr cool welche Rolle Chris Tall selbst übernimmt in dem Buch. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, kann ich empfehlen 👍😎 4/5⭐
Ein Buch, das laut Lacht und leise trifft! Witzig, ehrlich, nachdenklich – "Sugarcrush" spricht an, ohne zu nerven. Ein Buch, das jede*r mal lesen sollte!!!
„Sugarcrush“ ist eine dieser Geschichten, die auf den ersten Blick leicht und unterhaltsam wirken, dabei aber überraschend viel Tiefe entwickeln. Chris Tall schafft es, zeitlose Themen wie Selbstwahrnehmung, Mobbing, Freundschaft und erste Liebe in eine jugendliche Geschichte zu packen, ohne dabei zu belehren oder künstlich cool wirken zu wollen. Genau das macht das Buch für mich so lesenswert, und zwar nicht nur für Jugendliche. Im Mittelpunkt steht Mateo, ein eher zurückhaltender und verunsicherter Teenager, der sich selbst nicht gerade als Hauptfigur seines eigenen Lebens sieht. Seine einzige echte Verbindung zu jemandem läuft über die App BeYou, in der er mit einer anonymen Person namens „Pumpkinpie“ schreibt. Diese digitale Beziehung ist sein Zufluchtsort: ehrlich, ungefiltert und ganz ohne Druck. Als er beginnt zu vermuten, wer sich hinter Pumpkinpie verbergen könnte, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Mit jedem Kapitel gibt es mehr Indizien für die Leser:innen, bis zu dem Moment, an dem man ehrlich denkt: „Ich weiß es!“ (Spoiler: Du weißt es nicht.) Besonders gelungen fand ich Mateos persönliche Entwicklung. Auch wenn er manchmal jünger und bockiger wirkte, als man es einem Siebzehnjährigen vielleicht zutrauen würde, hat das für mich gepasst. Gerade diese jugendliche Trotzhaltung, dieses impulsive und gleichzeitig überforderte Verhalten war oft sehr authentisch, auch wenn ich manchmal dachte: „Oh Junge, jetzt reiß dich zusammen!“ Aber genau das macht ihn so menschlich. Er macht Fehler, wächst daran und bleibt trotzdem immer irgendwie Mateo. Die Dynamik zwischen ihm, Rashid und Toni hat mir ebenfalls gut gefallen. Es tat gut zu sehen, wie sich Mateo langsam aus seinem Schneckenhaus herauswagt, neue Kontakte knüpft und vor allem merkt, dass er nicht allein ist. Die Freundschaften entwickeln sich glaubwürdig, nie zu schnell, nie zu kitschig. Und dann ist da natürlich noch Chris Tall selbst, als Figur im eigenen Buch. Ich gebe zu, ich war anfangs skeptisch. Diese Meta-Ebene hätte schnell unangenehm selbstverliebt wirken können, aber überraschenderweise hat es für mich funktioniert. Die Mentorrolle war vielleicht an einigen Stellen ein wenig überhöht, aber nicht unsympathisch. Und gerade aus der Perspektive junger Leser:innen kann das sicher motivierend wirken. Zudem hatte ich das Gefühl, dass wir hier den echten Chris erleben, so wie er sich auch in seinen Shows oder auf Instagram zeigt. Seine tiefgründige Art hat es auf jeden Fall mit ins Buch geschafft. Ein echtes Highlight war für mich das Ende. Ich war mir mehrfach sicher, dass ich die große Auflösung längst durchschaut hätte, und musste dann doch feststellen, dass ich komplett danebenlag. Dieser Plottwist ist wirklich gelungen, genau im richtigen Moment platziert und weder zu übertrieben noch zu gezwungen. Ich liebe es, wenn ein Buch mich an der Nase herumführt, und das ist hier definitiv passiert. Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen: locker, flott, mit einem Gespür für jugendliche Sprache, ohne aufgesetzt zu wirken. Es gibt viele witzige, charmante Momente, aber eben auch ernstere Töne, die Raum zum Nachdenken lassen. Allerdings hätte ich mir die Auflösung zum Schluss etwas langsamer und ausführlicher gewünscht. Das Ende war mir persönlich einfach zu abrupt, gerade im Vergleich zum sonstigen Erzähltempo der Geschichte. Fazit: Sugarcrush ist ein ehrliches, charmantes und stellenweise auch sehr berührendes Jugendbuch, das nicht nur für junge Leser:innen etwas bereithält. Es ist witzig, nachdenklich und überraschend, mit einer Hauptfigur, die man gerne durch Höhen und Tiefen begleitet. Wer Lust auf eine Geschichte mit Herz, Identifikationspotenzial und einem wirklich starken Ende hat, sollte es definitiv lesen.
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Author Description
Chris Tall ist ein deutscher Stand-Up-Comedian, der Hallen und Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz füllt. Seinen Durchbruch schaffte er 2013 mit dem Gewinn des »RTL Comedy Grand Prix«. 2016 wurde er mit dem »deutschen Comedypreis« als bester Newcomer ausgezeichnet. Es folgten eigene Personality-Shows im TV, unter anderem »Darf er das? – Die Chris Tall Show« und aktuell »Chris Du das hin?«. Im Juni 2025 erfüllt sich Chris Tall einen großen Traum und spielt sein Soloprogramm »LAUGH STORIES – Einmal im Leben« live im Volksparkstadion Hamburg. »Sugar Crush« ist sein erster Roman.
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Jugendroman von Comedian Chris Tall
„Sugar Crush“ ist der erste Roman des Comedian Chris Tall und für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Das Cover finde ich sehr passend für einen Young Adult Roman und ich war von Anfang an gespannt auf die Geschichte. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen und es hat großen Spaß gemacht Protogonist Mateo eine Weile zu begleiten. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert wer wohl sein Crush ist und ob er glücklich darüber ist. Im Roman geht um die erste Liebe, um Freundschaft, Mut und darum, sich selbst zu akzeptieren, von daher kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, an Jugendliche, jung gebliebene oder Fans von Chris Tall.
"Eine Geschichte über die erste Liebe und das Anderssein, über Freundschaft und den Mut, sich selbst zu akzeptieren."
Worum geht es in dem Buch: Es geht um einen übergewichtigen Schüler namens Mateo, der sich in den Sommerferien bei einer App anmelden, in der die User anonym sind. Dort lernt er Pumpkinpie kennen und will herausfinden, wer diese Person ist. Dabei findet Mateo viel mehr im Leben. Auch wenn die Geschichte grammatikalisch nicht immer richtig und auf sehr leichtem Nievau geschrieben worden ist, konnte ich durch das Buch durch fliegen (trotz des Wörtchen man). Was ich richtig toll finde ist, dass es in dem Buch um die Themen geht, für die Chris Tall auch im richtigen Leben kämpft. Es gibt nicht nur die "normalen" Menschen, sondern auch Figuren, die im Rollstuhl sitzen, gemobbt werden, ihre eigene Identität suchen und vieles mehr. Ein schönes kurzes Buch zum Lesen (mit ca. 220 Seiten) in dem die Geschichte von Mateo verfolgt werden kann und der einen oder anderen Person im echten Leben sogar Mut geben kann. Ich selbst habe mir auch Textstellen markiert, da wichtige Themen sehr gut auch mit Metaphern dargestellt werden. Themenmäßig mein Jahreshighlight, allerdings durch die Schreibweise nicht das komplette Buch (und deshalb der Sternabzug)
Wer bin ich und wer will ich sein
Chris Tall hat einen Roman geschrieben... als ich das gelesen habe, wurde ich direkt neugierig, denn als Comedian finde ich ihn schon lange toll. In Sugar Crush lernen wir Mateo kennen. Ein normaler Jugendlicher, der mit sich selber hadert, noch nicht so richtig weiß, wer er ist und sein möchte, der immer als letzter bei der TeamEinwahl im Sportunterricht übrig bleibt. Während des Lesens konnte ich immer wieder Gesichter aus meiner Schulzeit vor mir sehen und auch wenn das schon ein paar mehr Jahre her ist, sind die Themen doch gleich bzw. ähnlich geblieben. Heute wird allerdings weniger ein Spruch auf die Toilettenwand geschrieben sondern eher ein Foto oder Snap via Handy verbreitet. Mateo findet als "Sugar" Rückhalt in der App Beyou und in den Nachrichten mit "Pumpkinpie". Der Vorteil der App liegt darin, dass man keine Fotos hochladen kann und es nur den schriftlichen Austausch untereinander gibt. Wer sich hinter dem Pseudonym befindet, weiß er nicht. Aber hier kann er alles loswerden und fühlt sich verstanden. In der Schule lernt er nach einem Besuch im Krankenzimmer Rashid und Toni kennen, mit denen er sich anfreundet, Zeit mit ihnen verbringt, sich auf den Talentwettbewerb der Schule vorbereitet und die sich gemeinsam gegen die Mobber der Schule unterstützen. Chris Tall hat sich hier im Buch die Rolle eines Mentor gegeben, der sich aufgrund eines Wettbewerbes mit Mateo trifft. Leider konnte er mich in dieser Rolle nicht so richtig überzeugen. Am Ende hat Mateo eher ihm aufgezeigt, auf was es wirklich ankommt. In den Gesprächen zwischen Mateo und Chris hat mir die Tiefe gefehlt, die die angesprochenen Themen definitiv her gegeben hätten. Alles in allem ist es ein tolles Jugendbuch, dass sich mit den alltäglichen Problemen des Erwachsen werdens und der Frage "wer bin ich und wer will ich sein" beschäftigt. Mit dem lockeren Schreibstil war es für mich eine schöne Geschichte zwischendurch, die einen berührt und auch so manches Mal schmunzeln lässt.

Es ist eine Geschichte, die Mut macht. Eine Geschichte, die sich mit den Unsicherheiten als Teenager auseinandersetzt. Und eine Sätze musste ich wohl selber mal hören. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Preis etwas unverschämt finde. Das Buch spricht Jugendliche an, Teenager die sich unsicher fühlen und dann 22€ für ein Paperback, was die Zielgruppe vielleicht nicht immer übrig hat.

Großartiger Jugendroman mit tiefer Bedeutung!
Ich bin großer Chris Tall Fan und kam bei einem Besuch seiner Tour nicht drum herum mir seinen ersten Roman zu kaufen - leider muss ich im Nachhinein hier gleich zu Beginn mal negativ sagen das ich den Preis von 22€ für die 224 Seiten und die Qualität des Buches (trotz vorsichtigem Lesen eine dicke Leserille im Buchrücken da dieser doch etwas dünn und unverstärkt wirkte) ein wenig unverhältnismäßig finde. Das ist dann aber auch schon der einzige Kritikpunkt den ich über das Buch schreiben kann. Ich fand das Buch wirklich gut, da es wirklich jedem der eine Jugend wie der Hauptcharakter Mateo hatte aus der Seele spricht, meiner Meinung nach müsste das Buch Lese-/Unterrichtsstoff in jeder Oberstufe werden. Es geht um die Unsicherheiten in der Pubertät, LGBTQ+, um die erste große Liebe, den ersten Kuss, das erste Mal, Selbstzweifel, eine/n unbekannte/n Chatpartner/in, Gefühlschaos und wie man zu sich selbst findet oder eben auf der Suche nach sich selbst ist... Chris hat es wirklich geschafft mich selbst nochmal in meine Pubertät zurück zu denken und wie unsicher ich mir mit allem war und wie der gesellschaftliche Druck einen damals auch schon beeinflusst hat. Ich fand es super das es so modern und an die heutige Zeit angepasst war und er selbst auch in der Geschichte vorkam, er die Rolle eines Mentors eingenommen hat und lebensbegleitende Weisheiten geteilt hat die ich alle, mit mittlerweile ein wenig mehr Lebenserfahrung, genauso unterschreiben kann. Ich fand es super das Chris keinen perfekten Hauptprotagonisten geschaffen hat und wirklich eine Geschichte geschaffen hat mir der sich absolut jeder, da bin ich mir sicher, selbst auch identifizieren kann! Vielleicht schafft es dieser Roman ja wirklich mal in die Klassenzimmer dieses Landes, ich würde es mir wünschen 🙏🏼
Ein gelungenes Buch für Jugendliche über Themen wie erste Liebe, Freundschaft und Selbstfindung 😊
Der Inhalt 📚: Mateo ist alles andere als zufrieden mit sich. Er sieht sich als zu dicken Außenseiter, der nirgendwo so richtig dazu passt. Als wäre sein Leben nicht schon verwirrend genug lernt er bei einem anonymen Chat "Pumpkinpie" kennen, eine Person mit der er endlich auf einer Wellenlänge ist. Doch dann kommt schnell heraus, dass sie auf der gleichen Schule sind. Wer ist "Pumpkinpie" und wie findet Mateo zu sich selbst? Der Schreibstil ✍️: Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und spricht die typischen Themen an die Menschen während ihrer Schulzeit beschäftigen. Von der ersten Liebe, über Selbstfindung bis hin zu Freundschaft ist alles abdeckt und hat oft einen pädagogischen Touch. Auch Themen wie die sexuelle Identität und Leben mit Behinderung werden auf angenehme Art und Weise vermittelt. Persönliches Fazit 👍: Dieses Buch wäre endlich mal eine Schullektüre an denen die Meisten Spaß hätten. Es werden so viele wichtige Dinge angesprochen und geben eine große Portion mit auf dem Weg sich selbst zu finden. Die Zielgruppe sind definitiv Jugendliche, aber auch für ältere macht das Buch viel Spaß und lässt sich gut lesen. Alle Protagonisten haben einen ganz eigenen Charakter und ich finde es sehr cool welche Rolle Chris Tall selbst übernimmt in dem Buch. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, kann ich empfehlen 👍😎 4/5⭐
Ein Buch, das laut Lacht und leise trifft! Witzig, ehrlich, nachdenklich – "Sugarcrush" spricht an, ohne zu nerven. Ein Buch, das jede*r mal lesen sollte!!!
„Sugarcrush“ ist eine dieser Geschichten, die auf den ersten Blick leicht und unterhaltsam wirken, dabei aber überraschend viel Tiefe entwickeln. Chris Tall schafft es, zeitlose Themen wie Selbstwahrnehmung, Mobbing, Freundschaft und erste Liebe in eine jugendliche Geschichte zu packen, ohne dabei zu belehren oder künstlich cool wirken zu wollen. Genau das macht das Buch für mich so lesenswert, und zwar nicht nur für Jugendliche. Im Mittelpunkt steht Mateo, ein eher zurückhaltender und verunsicherter Teenager, der sich selbst nicht gerade als Hauptfigur seines eigenen Lebens sieht. Seine einzige echte Verbindung zu jemandem läuft über die App BeYou, in der er mit einer anonymen Person namens „Pumpkinpie“ schreibt. Diese digitale Beziehung ist sein Zufluchtsort: ehrlich, ungefiltert und ganz ohne Druck. Als er beginnt zu vermuten, wer sich hinter Pumpkinpie verbergen könnte, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Mit jedem Kapitel gibt es mehr Indizien für die Leser:innen, bis zu dem Moment, an dem man ehrlich denkt: „Ich weiß es!“ (Spoiler: Du weißt es nicht.) Besonders gelungen fand ich Mateos persönliche Entwicklung. Auch wenn er manchmal jünger und bockiger wirkte, als man es einem Siebzehnjährigen vielleicht zutrauen würde, hat das für mich gepasst. Gerade diese jugendliche Trotzhaltung, dieses impulsive und gleichzeitig überforderte Verhalten war oft sehr authentisch, auch wenn ich manchmal dachte: „Oh Junge, jetzt reiß dich zusammen!“ Aber genau das macht ihn so menschlich. Er macht Fehler, wächst daran und bleibt trotzdem immer irgendwie Mateo. Die Dynamik zwischen ihm, Rashid und Toni hat mir ebenfalls gut gefallen. Es tat gut zu sehen, wie sich Mateo langsam aus seinem Schneckenhaus herauswagt, neue Kontakte knüpft und vor allem merkt, dass er nicht allein ist. Die Freundschaften entwickeln sich glaubwürdig, nie zu schnell, nie zu kitschig. Und dann ist da natürlich noch Chris Tall selbst, als Figur im eigenen Buch. Ich gebe zu, ich war anfangs skeptisch. Diese Meta-Ebene hätte schnell unangenehm selbstverliebt wirken können, aber überraschenderweise hat es für mich funktioniert. Die Mentorrolle war vielleicht an einigen Stellen ein wenig überhöht, aber nicht unsympathisch. Und gerade aus der Perspektive junger Leser:innen kann das sicher motivierend wirken. Zudem hatte ich das Gefühl, dass wir hier den echten Chris erleben, so wie er sich auch in seinen Shows oder auf Instagram zeigt. Seine tiefgründige Art hat es auf jeden Fall mit ins Buch geschafft. Ein echtes Highlight war für mich das Ende. Ich war mir mehrfach sicher, dass ich die große Auflösung längst durchschaut hätte, und musste dann doch feststellen, dass ich komplett danebenlag. Dieser Plottwist ist wirklich gelungen, genau im richtigen Moment platziert und weder zu übertrieben noch zu gezwungen. Ich liebe es, wenn ein Buch mich an der Nase herumführt, und das ist hier definitiv passiert. Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen: locker, flott, mit einem Gespür für jugendliche Sprache, ohne aufgesetzt zu wirken. Es gibt viele witzige, charmante Momente, aber eben auch ernstere Töne, die Raum zum Nachdenken lassen. Allerdings hätte ich mir die Auflösung zum Schluss etwas langsamer und ausführlicher gewünscht. Das Ende war mir persönlich einfach zu abrupt, gerade im Vergleich zum sonstigen Erzähltempo der Geschichte. Fazit: Sugarcrush ist ein ehrliches, charmantes und stellenweise auch sehr berührendes Jugendbuch, das nicht nur für junge Leser:innen etwas bereithält. Es ist witzig, nachdenklich und überraschend, mit einer Hauptfigur, die man gerne durch Höhen und Tiefen begleitet. Wer Lust auf eine Geschichte mit Herz, Identifikationspotenzial und einem wirklich starken Ende hat, sollte es definitiv lesen.












