Südlich vom Ende der Welt

Südlich vom Ende der Welt

Hardback
4.723
AbgeschiedenheitAbenteuerreiseForschungEwiges Eis

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Einmal Südpol und zurück – was für viele Menschen ein unerfüllbarer Lebenstraum ist, wurde Realität für die Medizinerin Carmen Possnig. Im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation reiste sie für ein Jahr in das Herz der Antarktis, um zu erforschen, wie es sich in extremen Wetterbedingungen, unter spürbarem Sauerstoffmangel und in völliger Isolation vom Rest der Welt lebt. Mit 12 anderen Wissenschaftlern überwinterte sie in der Forschungsstation Concordia mitten im ewigen Eis. Sie stieß hierbei nicht nur auf die atemberaubende Schönheit des extremsten Kontinents der Welt, sondern auch an ihre eigenen Grenzen, denn monatelange Dunkelheit, Temperaturen von bis zu -80°C, und das Zusammenleben auf engstem Raum erfordern körperliche und psychische Höchstleistungen. Carmen Possnigs persönlicher, humorvoller Reisebericht sowie eine Fülle an faszinierenden Fotos öffnen uns das Tor zu einer unbekannten Welt und lassen uns staunen über die Vielfalt unseres Planeten und die Anpassungsfähigkeit der menschlichen Natur.

Ausstattung: mit 24 S. Bildteil

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Hardback
Pages
304
Price
22.70 €

Author Description

Carmen Possnig wurde 1988 in Klagenfurt geboren und ist Allgemeinmedizinerin. 2018 verbrachte sie im Rahmen eines Forschungsauftrags der Europäischen Weltraumorganisation ein Jahr in der Antarktis. In der Forschungsstation Concordia, in der die Lebensbedingungen mit denen auf dem Mars vergleichbar sind, untersuchte sie an ihrer 13-köpfigen Crew, wie Menschen sich mit Körper und Geist an extreme Umgebungen anpassen. Seit ihrer Rückkehr beschäftigt sie sich im Rahmen eines PhD-Studiums an der Universität Innsbruck mit Weltraummedizin.

Posts

3
All
5

Ich bin so beeindruckt. Carmen Possnig ist so eine mutige, enthusiastische Ärztin und beschreibt so humorvoll ihr Jahr in der Antarktis. Sie konnte mich für dieses Thema begeistern. Ich bin fasziniert.

5

*Rezensionsexemplar Ich liebe die Kälte und ganz besonders die Antarktis. Nachdem ich selbst als Tourist in der Küstenregion unterwegs war, lese ich natürlich auch liebend gerne darüber. Dieses Mal ein moderner Bericht, bei dem trotzdem auch die Gefahren der heutigen Zeit deutlich werden. Natürlich nicht zu vergleichen mit dem was Amundsen, Scott, Shackleton und Co. erleben bzw. erleiden mussten, aber Carmen Possnig zeigt sehr gut, worin auch noch heute die Herausforderungen einer Überwinterung in der Antarktis bestehen. Denn obwohl sich die 13 Überwinterter in der warmen Forschungsstation Concordia (betrieben von Frankreich & Italien) immer wieder aufwärmen konnten, müssen sie mit der monatelangen Dunkelheit und vor allem mit sich selbst klar kommen. Mit nur mäßigem Empfang zur Außenwelt und dem Wissen, dass niemand helfen kann, wenn etwas schlimmes passiert. Bis zu -80 Grad herrschen außerhalb der Station und so wird jeder Gang nach draußen ein Abenteuer. Aber auch innerhalb der Station erlebt die Allgemeinmedizinerin, welche als Forschungsärztin der europäischen Weltraumorganisation ESA besonderes Augenmerk auf die Veränderungen der Teammitglieder im Blick hat, so einiges, welches sie in diesem sehr kurzweiligen und super spannenden Bericht niederschreibt. Wir begleiten Carmen während der gesamten Zeit und sogar vorab beim Bewerbungs- und Vorbereitungsprozess. Zuerst sind die Überwintere noch mit den „Sommerforschern“ zusammen auf der Station, bevor sie für Monate „allein“ gelassen werden. Viele interessante Infos zu den Forschungen, dem Aufbau der Station, dem Ablauf verschiedener Tätigkeiten und natürlich der beeindruckenden aber auch einsamen Natur rund herum verpackt Carmen Possnig sehr gut in Geschichten rund im das Miteinander der Crew. Und das ist nicht immer einfach. So gibt es Konflikte, aber auch schöne Momente, wie besondere Feiern und Aktivitäten, um alle bei Laune zu halten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Hier und da humorvoll, ab und zu sehr tiefgründig und trotzdem sehr schnell wegzulassen ohne auch nur einmal platt zu wirken. Grandios! Von der Autorin würde ich gern mehr lesen. Die Bilder im Buchinneren zeigen das Gelesene sehr anschaulich und sind definitiv auch ein Highlight beim Lesen. Und trotz der schwierigen Momente, hatte ich beim Lesen immer das Gefühl: Das wär auch etwas für mich :) Eine Überwinterung in der Antarktis, ich wär sofort dabei. Dank Carmen bin ich jetzt zumindest darauf vorbereitet, was kommen kann…

5

4,5⭐️ Wundervoller und sehr humorvoller Bericht über Extremzustände und Unwirklichkeiten. Hätte mir ein paar mehr Fotos gewünscht um mehr dieser Eindrücke genießen zu können.

Create Post