Sturmmädchen
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Olivia kurz Liv genannt hat ihre besten Freundin verloren. Um diesen Verlust zu verarbeiten, fährt sie mit ihren Eltern in den Urlaub,irgendwo in den Bergen. Hier soll sie zur Ruhe kommen und ihren inneren Frieden wieder finden. Stattdessen passiert etwas völlig anderes, denn Liv wird in die Welt Ru’una gezogen. Denn sie ist das Sturmmädchen und soll das Volk der Ru’unaner von dem Tyrannen Gorloch befreuen. Zuerst fühlt sich Liv mit der Situation überfordert, aber je länger sie in Ru’una ist um so mehr wächst sie in ihre Rolle des Sturmmädchens. Zuerst muss ich etwas zu dem Cover sagen. Das finde ich nämlich unglaublich schön. Besonders mag ich die bunten Farben und es passt auch sonst sehr gut zur Handlung. Bei diesem Buch handelt es sich übrigens um einen Einzelband, worüber ich mich echt gefreut habe. In letzter Zeit gibt es fast nur noch Reihen und ich muss gestehen, dass ich froh bin, wenn ich mal einen Einzelband lesen darf. Erzählt wird hier die Geschichte aus der Sicht von Liv in der Ich-Perspektive erzählt. Sie wird in eine andere Welt gezogen und muss sich einer Aufgabe stellen. Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber ich lese solche Bücher wirklich gerne. Die Geschichte ist sehr spannend umgesetzt. Die weibliche Hauptfigur muss erst einmal ihr Schicksal annehmen, was ihr natürlich gar nicht so leicht fällt. Dann geht es darum, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten trainiert und gegen den Feind eingesetzt. Es gibt viele interessante Wesen und natürlich auch eine Liebesgeschichte. Wobei ich gestehen muss, dass ich Tristan etwas blass fand, den hätte man insgesamt noch etwas interessanter gestalten können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Punkten.
Inhalt Nach dem tragischen Tod ihrer besten Freundin kann Liv nichts mehr glücklich machen. Mit tiefen Schuldgefühlen vergräbt sich das junge Mädchen tief in sich selbst. Ihre Eltern machen sich große Sorgen und fahren deshalb mit ihr in den Urlaub: Liv soll versuchen aus ihrer Trauer heraus zu finden. Doch dann wird sie durch einen magischen Strudel in die geheimnisvolle und gefährliche Welt von Ru’una gebracht. Dort scheinen die Menschen von ihrer Ankunft keinesfalls überrascht, denn ein böser Zauberer unterdrückt das Volk schon lange und Liv, das Sturmmädchen aus einer anderen Welt, soll sie alle befreien. Der Klappentext klang für mich nach einer schönen Jugendfantasy Geschichte, die ich recht schnell inhalieren könnte und mich gut unterhalten würde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch etwas Besonderes werden könnte und deshalb für ein Rezensionsexemplar zugesagt. Herzlichen Dank für die Zusendung des E-Books! Leider hat mich mein Gefühl nach dem Besonderen getäuscht. „Sturmmädchen“ geht für mich in der breiten Masse der Jugendfantasy Geschichten gnadenlos unter. Auch wenn der Schreibstil wirklich sehr schön war, konnte die Handlung die Geschichte für mich nicht retten. Liv, die von ihrer Trauer erfüllt ist, wird in eine völlig fremde Welt gesogen und gerät keinesfalls in Panik. Sie findet sich so schnell mit der Situation ab, dass ich fast schon lachen musste. Sie vertraut dem völlig Fremden Typen, weil er eben gut aussieht, und folgt ihm bereitwillig in sein Lager. Sie besteht nicht darauf, sofort zu erfahren was Sache ist und wieder zurück nach Hause zu können, sondern lässt sich direkt von der Geschichte des Sturmmädchens einlullen. Ich weiß nicht, wie ich auf so etwas reagieren würde, aber wahrscheinlich würde ich meinen Verstand verlieren. Die 16jährige Liv, die eben noch voller Trauer war, beginnt aber locker lässig gegen Drachenwesen zu kämpfen, die Magie in sich selbst zu entdecken und damit nimmt sie das Schicksal an, das ihr von einem ominösen Zauberer prophezeit wurde. In der Geschichte gab es nur schwarz und weiß, nichts dazwischen. Entweder man war durch und durch gut oder durch und durch böse. Keine Figur besaß auch nur einen Funken an Tiefe, denn alles lief schnell und oberflächlich ab. Liv nimmt das Schicksal aller Menschen von Ru’una auf ihre Schultern, denn sie ist das Sturmmädchen, das in wenigen Minuten gelernt hat mit ihrer Gabe, die tief in ihr geschlummert hat, umzugehen. Niemand, wirklich niemand, in ganz Ru’una hegt auch nur einen kleinen Zweifel, dass dieses Mädchen, das da so plötzlich aufgetaucht ist, vielleicht größenwahnsinnig werden könnte. Schließlich ist der böse Zauberer, der die Macht an sich gerissen hat, früher auch nur irgendjemand gewesen, der zwar durch und durch böse war, aber nur durch den Kristall, Macht erlangt hat. Um diesen Kristall dreht sich letztlich alles: er ist zersplittert und der Bösewicht Gorloch hat den größten Teil, der nun mit der bösesten aller Magien durchtränkt ist. Liv selbst besitzt einen ganz kleinen Splitter, der mit reiner und guten Magie erfüllt wurde. Er verstärkt Livs natürliche Begabung und dadurch wird sie erst recht zum wahren Sturmmädchen. Alle beten sie praktisch an und keine Zweifel werden offenbart. Liv ist unfehlbar für die Menschen in Ru’una und in der Geschichte selbst macht sich letztlich auch keine Fehler. Instinktiv macht sie alles richtig und erfüllt somit ihre Aufgabe wunderbar. Was ich nicht vergessen darf ist die Liebesgeschichte, die in diesem Buch auch einen kleinen Raum bekommt. Der Junge, der Liv findet und am Anfang des Buches rettet ist natürlich unglaublich attraktiv und sofort interessiert an ihr. Sie natürlich auch an ihm, denn wie soll es auch anders sein? Er ist der Sohn des Rebellenanführers und sie das sagenumwobene Sturmmädchen. Wenn das mal kein Stoff für eine wahre Liebesgeschichte ist. Insta-Love war also sofort gegeben und hat mich nur müde mit dem Kopf schütteln lassen. Ich habe kein Gefühl zwischen den beiden gespürt. Die Anziehung konnte ich nicht nachempfinden und mehr als eine Teenie-Schwärmerei war das für mich auch nicht. Obwohl sie sich natürlich unglaublich begehrt haben. Das kam bei mir als Leser überhaupt nicht an, weil es sich einfach nicht natürlich angefühlt hat. In den Unterhaltungen der beiden geht es eigentlich immer nur um Magie, den Kampf gegen Gorloch und wie schlecht es den Menschen in Ru’una geht und wie sehr alle Hoffnung auf Liv liegt. Sie reden nie über sich, lernen sich eigentlich gar nicht kennen. Wie verliebt man sich denn unsterblich in jemanden, den man eigentlich gar nicht kennt? Schließlich kam der große Showdown, der für mich noch einiges hätte retten können, doch leider lief es genau so ab, wie ich es mir schon zu Anfang vorgestellt hatte. Nichts überraschendes, kein Feuerwerk, alles blieb vorhersehbar und langweilig. Die Autorin war in meinen Augen nicht mutig genug, etwas anderes zu schreiben, als man es sonst kennt. Ich hätte mir ein krasseres Ende gewünscht, das mehr Bitterkeit, mehr Verlust und mehr Konsequenz gehabt hätte. Es gab leider ein Friede-Freude-Eierkuchen Happy End, das angesichts der „krassen“ Schlacht einfach unrealistisch war. Es wurden praktisch Figuren fünf Seiten vorher eingeführt, damit man sie am Ende opfern konnte, um die Hauptcharaktere nicht töten zu müssen. Es wäre in meinen Augen authentischer gewesen, wenn jemand anderes sein Leben hätte lassen müssen. Der Ausgang an sich hat mir einfach nicht gefallen, weil mir auch hier die Innovation gefehlt hat. Man muss als Autor das Rad nicht neu erfinden, auf keinen Fall, aber ein wenig Überraschung, weg von all den Sicherheiten, hätte mir doch besser gefallen. Fazit Es kam für mich einfach viel zu wenig Spannung auf. Die Geschichte war langweilig, weil ich jeden Schritt der Charaktere vorhersehen konnte und wirklich nichts überraschendes geschehen ist. Ich konnte weder Liv besonders gut leiden, noch Tristan oder sonst einen der Nebencharaktere. Mir hat besonders die Tiefe der handelnden Personen gefehlt. Auch die Liebesgeschichte war absolut nichts, denn die Insta-Love war für mich unnötig und gleichzeitig habe ich die Anziehung zwischen den beiden einfach nicht verstanden. Leider war das Buch eine Enttäuschung.
Olivia - meist jedoch nur Liv genannt - ist 16 Jahre alt und am Boden zerstört. Durch ihre Schuld ist ihre beste Freundin bei einem gemeinsamen Ausflug gestorben. Zumindest redet Liv sich ein, dass sie der Grund für den Tod ihrer bester Freundin ist. Um ihre Trauer etwas besser verarbeiten und auch annehmen zu können, entschließen sich ihre Eltern dazu, gemeinsam mit ihr Urlaub in den Bergen zu machen. Etwas, worauf die junge Frau so gar keine Lust hat. Bei einem Spaziergang, den sie nutzt, um etwas Zeit für sich selbst zu haben, gerät sie durch einen merkwürdigen Strudel in die magische Welt von Ru'una. Als sie von einem geheimnisvollen jungen Mann mit seinem geflügelten Pferd gerettet wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sie ahnt nicht, welche Gefahren dort auf sie lauern und das ausgerechent sie die Person sein, soll, die Ru'una vor dem Untergang bewahren soll. Schon als ich das Cover gesehen habe, war mir mal wieder klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich finde es einfach wunderschön und es spiegelt ein wenig den Inhalt der Geschichte wieder. Was den Schreibstil angeht, kann ich wirklich nicht meckern. Er liest sich locker und leicht und als Leser hat man das Gefühl, an Liv's Seite zu sein. An ihrer Seite, als ihre beste Freundin stirbt. An ihrer Seite, als der geheimnisvolle Strudel sie in eine Welt katapultiert, die ihr bis dato völlig fremd gewesen ist. Und auch dann an ihrer Seite, als sie ihre ersten Schritte in Ru'una gehen und lernen muss, über sich hinauszuwachsen. Liv als Charakter erschien mir anfangs ein wenig naiv und sehr leicht von etwas zu überzeugen. Ich meinte, sie akzeptiert recht schnell, dass diese Art von Magie existiert und das ausgerechnet sie die Person ist, die dazu auserwählt ist, Ru'una zu retten. Im Laufe des Buches hat sie mir allerdings auch gezeigt, dass sie über sich hinauswachsen kann. Sie zeigt, dass mehr in ihr steckt, als das kleine, naive Mädchen, dass sie zu Anfang der Story verkörpert hat. Die Welt Ru'una, die Lilyan C. Wood geschafften hat, hat mir sehr gut gefallen. Detailgetreu, mit magischen Wesen, in die man sich fast sofort verliebt hat. Hulas, Lurrs oder Dra‘goas, die Stars des Buches. Die Umsetzung und wie die Autorin diese besonderen Drachen real gemacht hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte manchmal sogar das Gefühl, selbst auf einem von ihnen zu sitzen, oder auf dem geflügelten Pferd, mit dem sie von Tristan gerettet wird. Lilyan C. Wood hat eine Welt geschaffen, in die ich mich fast schon verliebt habe. Mit allem, was mein Leserherz sich wünscht und auch, wenn mir Liv durch ihre naive Art anfangs ein kleines bisschen unsympatisch war. Mit Werten wie Freundschaft, Vertrauen und auch ein wenig Liebe, mit einem Gegner, der es den Charakteren nicht einfach macht und einer Welt, die magischer nicht sein könnte, hat mich die Autorin sehr begeistern können. Und dafür danke ich ihr.
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Olivia kurz Liv genannt hat ihre besten Freundin verloren. Um diesen Verlust zu verarbeiten, fährt sie mit ihren Eltern in den Urlaub,irgendwo in den Bergen. Hier soll sie zur Ruhe kommen und ihren inneren Frieden wieder finden. Stattdessen passiert etwas völlig anderes, denn Liv wird in die Welt Ru’una gezogen. Denn sie ist das Sturmmädchen und soll das Volk der Ru’unaner von dem Tyrannen Gorloch befreuen. Zuerst fühlt sich Liv mit der Situation überfordert, aber je länger sie in Ru’una ist um so mehr wächst sie in ihre Rolle des Sturmmädchens. Zuerst muss ich etwas zu dem Cover sagen. Das finde ich nämlich unglaublich schön. Besonders mag ich die bunten Farben und es passt auch sonst sehr gut zur Handlung. Bei diesem Buch handelt es sich übrigens um einen Einzelband, worüber ich mich echt gefreut habe. In letzter Zeit gibt es fast nur noch Reihen und ich muss gestehen, dass ich froh bin, wenn ich mal einen Einzelband lesen darf. Erzählt wird hier die Geschichte aus der Sicht von Liv in der Ich-Perspektive erzählt. Sie wird in eine andere Welt gezogen und muss sich einer Aufgabe stellen. Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber ich lese solche Bücher wirklich gerne. Die Geschichte ist sehr spannend umgesetzt. Die weibliche Hauptfigur muss erst einmal ihr Schicksal annehmen, was ihr natürlich gar nicht so leicht fällt. Dann geht es darum, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten trainiert und gegen den Feind eingesetzt. Es gibt viele interessante Wesen und natürlich auch eine Liebesgeschichte. Wobei ich gestehen muss, dass ich Tristan etwas blass fand, den hätte man insgesamt noch etwas interessanter gestalten können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung mit 4 von 5 Punkten.
Inhalt Nach dem tragischen Tod ihrer besten Freundin kann Liv nichts mehr glücklich machen. Mit tiefen Schuldgefühlen vergräbt sich das junge Mädchen tief in sich selbst. Ihre Eltern machen sich große Sorgen und fahren deshalb mit ihr in den Urlaub: Liv soll versuchen aus ihrer Trauer heraus zu finden. Doch dann wird sie durch einen magischen Strudel in die geheimnisvolle und gefährliche Welt von Ru’una gebracht. Dort scheinen die Menschen von ihrer Ankunft keinesfalls überrascht, denn ein böser Zauberer unterdrückt das Volk schon lange und Liv, das Sturmmädchen aus einer anderen Welt, soll sie alle befreien. Der Klappentext klang für mich nach einer schönen Jugendfantasy Geschichte, die ich recht schnell inhalieren könnte und mich gut unterhalten würde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch etwas Besonderes werden könnte und deshalb für ein Rezensionsexemplar zugesagt. Herzlichen Dank für die Zusendung des E-Books! Leider hat mich mein Gefühl nach dem Besonderen getäuscht. „Sturmmädchen“ geht für mich in der breiten Masse der Jugendfantasy Geschichten gnadenlos unter. Auch wenn der Schreibstil wirklich sehr schön war, konnte die Handlung die Geschichte für mich nicht retten. Liv, die von ihrer Trauer erfüllt ist, wird in eine völlig fremde Welt gesogen und gerät keinesfalls in Panik. Sie findet sich so schnell mit der Situation ab, dass ich fast schon lachen musste. Sie vertraut dem völlig Fremden Typen, weil er eben gut aussieht, und folgt ihm bereitwillig in sein Lager. Sie besteht nicht darauf, sofort zu erfahren was Sache ist und wieder zurück nach Hause zu können, sondern lässt sich direkt von der Geschichte des Sturmmädchens einlullen. Ich weiß nicht, wie ich auf so etwas reagieren würde, aber wahrscheinlich würde ich meinen Verstand verlieren. Die 16jährige Liv, die eben noch voller Trauer war, beginnt aber locker lässig gegen Drachenwesen zu kämpfen, die Magie in sich selbst zu entdecken und damit nimmt sie das Schicksal an, das ihr von einem ominösen Zauberer prophezeit wurde. In der Geschichte gab es nur schwarz und weiß, nichts dazwischen. Entweder man war durch und durch gut oder durch und durch böse. Keine Figur besaß auch nur einen Funken an Tiefe, denn alles lief schnell und oberflächlich ab. Liv nimmt das Schicksal aller Menschen von Ru’una auf ihre Schultern, denn sie ist das Sturmmädchen, das in wenigen Minuten gelernt hat mit ihrer Gabe, die tief in ihr geschlummert hat, umzugehen. Niemand, wirklich niemand, in ganz Ru’una hegt auch nur einen kleinen Zweifel, dass dieses Mädchen, das da so plötzlich aufgetaucht ist, vielleicht größenwahnsinnig werden könnte. Schließlich ist der böse Zauberer, der die Macht an sich gerissen hat, früher auch nur irgendjemand gewesen, der zwar durch und durch böse war, aber nur durch den Kristall, Macht erlangt hat. Um diesen Kristall dreht sich letztlich alles: er ist zersplittert und der Bösewicht Gorloch hat den größten Teil, der nun mit der bösesten aller Magien durchtränkt ist. Liv selbst besitzt einen ganz kleinen Splitter, der mit reiner und guten Magie erfüllt wurde. Er verstärkt Livs natürliche Begabung und dadurch wird sie erst recht zum wahren Sturmmädchen. Alle beten sie praktisch an und keine Zweifel werden offenbart. Liv ist unfehlbar für die Menschen in Ru’una und in der Geschichte selbst macht sich letztlich auch keine Fehler. Instinktiv macht sie alles richtig und erfüllt somit ihre Aufgabe wunderbar. Was ich nicht vergessen darf ist die Liebesgeschichte, die in diesem Buch auch einen kleinen Raum bekommt. Der Junge, der Liv findet und am Anfang des Buches rettet ist natürlich unglaublich attraktiv und sofort interessiert an ihr. Sie natürlich auch an ihm, denn wie soll es auch anders sein? Er ist der Sohn des Rebellenanführers und sie das sagenumwobene Sturmmädchen. Wenn das mal kein Stoff für eine wahre Liebesgeschichte ist. Insta-Love war also sofort gegeben und hat mich nur müde mit dem Kopf schütteln lassen. Ich habe kein Gefühl zwischen den beiden gespürt. Die Anziehung konnte ich nicht nachempfinden und mehr als eine Teenie-Schwärmerei war das für mich auch nicht. Obwohl sie sich natürlich unglaublich begehrt haben. Das kam bei mir als Leser überhaupt nicht an, weil es sich einfach nicht natürlich angefühlt hat. In den Unterhaltungen der beiden geht es eigentlich immer nur um Magie, den Kampf gegen Gorloch und wie schlecht es den Menschen in Ru’una geht und wie sehr alle Hoffnung auf Liv liegt. Sie reden nie über sich, lernen sich eigentlich gar nicht kennen. Wie verliebt man sich denn unsterblich in jemanden, den man eigentlich gar nicht kennt? Schließlich kam der große Showdown, der für mich noch einiges hätte retten können, doch leider lief es genau so ab, wie ich es mir schon zu Anfang vorgestellt hatte. Nichts überraschendes, kein Feuerwerk, alles blieb vorhersehbar und langweilig. Die Autorin war in meinen Augen nicht mutig genug, etwas anderes zu schreiben, als man es sonst kennt. Ich hätte mir ein krasseres Ende gewünscht, das mehr Bitterkeit, mehr Verlust und mehr Konsequenz gehabt hätte. Es gab leider ein Friede-Freude-Eierkuchen Happy End, das angesichts der „krassen“ Schlacht einfach unrealistisch war. Es wurden praktisch Figuren fünf Seiten vorher eingeführt, damit man sie am Ende opfern konnte, um die Hauptcharaktere nicht töten zu müssen. Es wäre in meinen Augen authentischer gewesen, wenn jemand anderes sein Leben hätte lassen müssen. Der Ausgang an sich hat mir einfach nicht gefallen, weil mir auch hier die Innovation gefehlt hat. Man muss als Autor das Rad nicht neu erfinden, auf keinen Fall, aber ein wenig Überraschung, weg von all den Sicherheiten, hätte mir doch besser gefallen. Fazit Es kam für mich einfach viel zu wenig Spannung auf. Die Geschichte war langweilig, weil ich jeden Schritt der Charaktere vorhersehen konnte und wirklich nichts überraschendes geschehen ist. Ich konnte weder Liv besonders gut leiden, noch Tristan oder sonst einen der Nebencharaktere. Mir hat besonders die Tiefe der handelnden Personen gefehlt. Auch die Liebesgeschichte war absolut nichts, denn die Insta-Love war für mich unnötig und gleichzeitig habe ich die Anziehung zwischen den beiden einfach nicht verstanden. Leider war das Buch eine Enttäuschung.
Olivia - meist jedoch nur Liv genannt - ist 16 Jahre alt und am Boden zerstört. Durch ihre Schuld ist ihre beste Freundin bei einem gemeinsamen Ausflug gestorben. Zumindest redet Liv sich ein, dass sie der Grund für den Tod ihrer bester Freundin ist. Um ihre Trauer etwas besser verarbeiten und auch annehmen zu können, entschließen sich ihre Eltern dazu, gemeinsam mit ihr Urlaub in den Bergen zu machen. Etwas, worauf die junge Frau so gar keine Lust hat. Bei einem Spaziergang, den sie nutzt, um etwas Zeit für sich selbst zu haben, gerät sie durch einen merkwürdigen Strudel in die magische Welt von Ru'una. Als sie von einem geheimnisvollen jungen Mann mit seinem geflügelten Pferd gerettet wird, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sie ahnt nicht, welche Gefahren dort auf sie lauern und das ausgerechent sie die Person sein, soll, die Ru'una vor dem Untergang bewahren soll. Schon als ich das Cover gesehen habe, war mir mal wieder klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich finde es einfach wunderschön und es spiegelt ein wenig den Inhalt der Geschichte wieder. Was den Schreibstil angeht, kann ich wirklich nicht meckern. Er liest sich locker und leicht und als Leser hat man das Gefühl, an Liv's Seite zu sein. An ihrer Seite, als ihre beste Freundin stirbt. An ihrer Seite, als der geheimnisvolle Strudel sie in eine Welt katapultiert, die ihr bis dato völlig fremd gewesen ist. Und auch dann an ihrer Seite, als sie ihre ersten Schritte in Ru'una gehen und lernen muss, über sich hinauszuwachsen. Liv als Charakter erschien mir anfangs ein wenig naiv und sehr leicht von etwas zu überzeugen. Ich meinte, sie akzeptiert recht schnell, dass diese Art von Magie existiert und das ausgerechnet sie die Person ist, die dazu auserwählt ist, Ru'una zu retten. Im Laufe des Buches hat sie mir allerdings auch gezeigt, dass sie über sich hinauswachsen kann. Sie zeigt, dass mehr in ihr steckt, als das kleine, naive Mädchen, dass sie zu Anfang der Story verkörpert hat. Die Welt Ru'una, die Lilyan C. Wood geschafften hat, hat mir sehr gut gefallen. Detailgetreu, mit magischen Wesen, in die man sich fast sofort verliebt hat. Hulas, Lurrs oder Dra‘goas, die Stars des Buches. Die Umsetzung und wie die Autorin diese besonderen Drachen real gemacht hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte manchmal sogar das Gefühl, selbst auf einem von ihnen zu sitzen, oder auf dem geflügelten Pferd, mit dem sie von Tristan gerettet wird. Lilyan C. Wood hat eine Welt geschaffen, in die ich mich fast schon verliebt habe. Mit allem, was mein Leserherz sich wünscht und auch, wenn mir Liv durch ihre naive Art anfangs ein kleines bisschen unsympatisch war. Mit Werten wie Freundschaft, Vertrauen und auch ein wenig Liebe, mit einem Gegner, der es den Charakteren nicht einfach macht und einer Welt, die magischer nicht sein könnte, hat mich die Autorin sehr begeistern können. Und dafür danke ich ihr.






