Sturmlichter
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Description
1914: Torie sehnt sich nach mehr als nur Tochter und Ehefrau zu sein. Sie möchte selbst anpacken und kämpft darum, Automechanikerin zu werden. Als der Automobilhersteller Citroën die erste Durchquerung Afrikas mit Fahrzeugen plant, will sie unbedingt Teil dieser Expedition sein.
Clarissa ist Malerin aus Leidenschaft. Doch in der Ehe mit Tories Bruder Maurice merkt sie, dass sie nicht die Freiheiten hat, um ganz sie selbst zu sein, und macht sich auf nach Paris.
Mia musste sich schon immer alles hart erkämpfen. Als Krankenschwester setzt sie sich deshalb für die Rechte von Frauen ein – bis sie Maurice begegnet, der ihre geordnete Welt auf den Kopf stellt …
Drei Frauen, verbunden in ihrer Sehnsucht nach Freiheit und durch den Mut, alles für ihre Träume zu wagen.
Book Information
Author Description
Patricia Theisen wurde in der Nähe von München geboren und wuchs in einer kleinen oberschwäbischen Stadt an der Donau auf. Schon als kleines Mädchen träumte sie davon, einmal über den Tellerrand ihrer kleinen beschaulichen Welt zu schauen – und Dinge zu tun, die noch keine Frau vor ihr gewagt hatte. Während ihrer Reisen durch die ganze Welt entdeckte sie ihre zweite Leidenschaft – das Aufspüren ungewöhnlicher Geschichten. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie abwechselnd in Frankreich und am Bodensee.
Posts
Eine starke Frau lässt sich nicht unterkriegen.
Inhalt: Frankreich 1914. Die 14-jährige Victoria Belrose, genannt Torie, hat nur einen Wunsch: in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und Mechanikerin zu werden. Doch ihre Eltern haben anderes im Sinn und schicken sie auf ein Internat in die Schweiz. Der Ausbruch des 1. Weltkriegs verändert auf einmal alles. Torie bekommt die Chance bei Citroën zu lernen. Ihr technisches Talent müssen bald auch die Kollegen anerkennen. Als sie erfährt, dass eine Afrika Expedition mit Halbkettenfahrzeugen geplant ist, möchte sie unbedingt daran teilnehmen. Doch als Frau hat sie keine Chance...... Leseeindruck: In "Sturmlichter" geht es in der Hauptsache um Torie Belrose aus Frankreich und wie sie sich behauptet, um ihren Traum als Mechanikerin zu verwirklichen. Aber es geht auch um die deutsche Krankenschwester Mia und die jüdische Malerin Clarissa, die beide im Laufe der Jahre Tories Weg kreuzen. Auch Tories Bruder Maurice sind einige Kapitel gewidmet. Dabei kommt man mit den Kriegsschrecken in Berührung. Wie man bei meiner Aufzählung merkt, ist die Geschichte vielfältig, was sich in der Themenauswahl widerspiegelt. Der Roman beginnt im Jahr 1914 und endet 1926. Von Anfang an war ich mittendrin. Wozu auch der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin beigetragen hat. Am meisten hat mich Tories Lebensweg interessiert, der chronologisch aufgeführt ist. Bei Mia und Clarissa hat man mehr durch Rückblicke etwas aus ihren Lebensumständen erfahren. Es werden bis zum Ende des Buches viele Themen angesprochen, die detailliert geschildert werden. So ist es der Autorin gelungen eine gewisse Atmosphäre aufzubauen und es gab zudem einiges zu lernen. Gerade die Szenen in Afrika konnte ich mir gut bildlich vorstellen, war aber auch schockiert, wie damals mit der Natur und den dortigen Menschen umgegangen wurde. Die Protagonisten erleben viel Leid, können aber auch ihre Erfolge erzielen. Oft wurde mit kleineren Cliffhanger gearbeitet und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Dabei bin ich ein ums andere Mal auf die Folter gespannt worden. Fazit: "Sturmlichter" ist ein toller Roman, der mir kurzweilige Lesestunden beschert hat. Hut ab vor der Autorin, dass sie so viele Themen in die Geschichte integriert hat und diese durch die detaillierten, gut recherchierten, Beschreibungen nahe bringt. Da mich nicht alles gleichermaßen interessiert hat, konnte ich es an manchen Stellen nicht erwarten, von Torie, eine starke junge Frau, weiterzulesen. Aber das ist Geschmackssache. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Ein sehr sehr schönes Buch! Wir haben mit den drei Frauen viel erlebt im einer Zeit, in der Frauen normalerweise nicht soein spannendes Leben hatten. Sofort wusste ich, dass es vor allem um Torie geht und Clarissa und Mia eher Nebendiguren sind. An manchen Stellen fand ich das etwas schade... z.B. hätte ich gerne mehr über die Beziehung von Clarissa erfahren oder auch über Mias Leben als Krankenschwester. Generell fand ich das Buch sehr gelungen, obwohl ich es nicht als die Geschichte von drei Frauen verkaufen würde, sondern eher als Tories Abenteuer. Dieses Abenteuer hat mich sehr fasziniert und ich mochte Torie sehr und freue mich über das Happy End!
Das Leben dreier Frauen…
Sturmlichter beschriebt das Leben von drei Frauen und einiger weiterer Charaktere zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei geht das Buch weniger auf die Rolle der Frauen und die Emanzipation ein, als ich es aufgrund des Klappentextes vermutet hätte, wobei diese Thematik das Buch natürlich stark prägt. Es werden aber auch viele Ereignisse aus der Vergangenheit aufgegriffen und geschildert, wie der erste Weltkrieg, die Bürgerbewegung, die Afrikareise von Citroën, … alles Ereignisse, die während dem Leben der Protagonisten geschehen. Dadurch, dass das Buch das Leben dieser von der Kindheit bis zum Ende aufzeigt hat es kein richtiges „Ziel“/Finale auf das es hinaus läuft, sondern entspricht einer Erzählung, die vor sich hin läuft. Eben durch das Schildern vieler historischer Ereignisse wird das Buch dabei relativ lang. Jedoch nicht unbedingt langatmig, da es durch den flüssigen Schreibstil und einige Wendungen, Kniffe und Geschehnisse in dem Leben der Frauen interessant bleibt. Dabei sind die Charaktere toll, stark, ausgeprägt und gut beschrieben. Und die Art, wie ihre Leben sich kreuzen ist ausgeklügelt und gut geschildert. Das Ganze war für mich kein Buch, das ich als sehr spannend bezeichnen würde, sodass man wissen muss wie es weitergeht, aber es ist eine durchaus interessante, gut fundierte Geschichte, die flüssig vor sich hin läuft und tolle Charaktere, Tiefgründigkeit, realistische Gefühle und die Rolle der Frauen früher enthält. Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber für zwischendurch mal durchaus interessant. Daher von mir 3-4 Sterne.
Mut zum Traum Drei junge Frauen, Intelligenz, Selbstbewusstsein und schwierige Zeiten. Torie träumt davon Mechanikerin zu werden und möchte darüberhinaus noch an einiger Afrikaexpedition teilnehmen. Clarissa träumt von einem Leben als unabhängige Künstlerin, ist aber für ihre Familie nur ein lästiges Anhängsel, das am besten gut verheiratet werden soll. Und dann ist da noch Mia, die junge Frau aus der untersten Gesellschaftsschicht, die gerne Ärztin werden will. Alle drei Frauen werden Ende der 1910 Jahre bis Mitte der 1920er Jahre mit ihren Zielen belächelt, versuchen aber das Unmögliche. „Sturmlichter“ von Patricia Theisen erzählt über schwere Kriegszeiten und die Zeiten des Aufbruchs in der 1920er Jahren. Sie beschreibt dabei drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch viel gemeinsam haben und durch besondere Beziehungen verbunden sind. Diese Unterschiedlichkeit der Frauen wird schon auf dem Cover aufgezeigt. Gleichzeitig spiegelt dieses die damalige Zeit wider. Der Roman wird von einer kurzen Erzählung eingeleitet, die die Rahmenhandlung der Geschichte bildet und auf die auch hin und wieder im Buch einmal hingewiesen wird. Das Buch ist in vier größere Zeitabschnitte unterteilt, die jeweils in mehrere Kapitel unterteilt sind. Die Kapitel sind zwischen 5 und ca. 15 Seiten lang, was mir ein angenehmes Lesegefühl vermittelte. Das Buch handelt von den bereits beschriebenen jungen Frauen, jedoch nimmt Victoria Belrose, die von allen nur Torie genannt wird, den Hauptteil ein. Tories Geschichte ist zu Beginn sehr spannend und mitreißend beschrieben, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Im Verlauf das Buches wird die Afrikamission jedoch sehr stark thematisiert. An sich sehr interessant, jedoch verliert die Autorin meiner Meinung nach dabei Torie etwas aus dem Auge. Dadurch wirkte es auf mich etwas langatmig. Ich finde aber die Beschreibung der Kolonialverhältnisse, der Logistik und der Probleme, die Torie auf der Reise begegnen, gut nachvollziehbar. Die Geschichten von Clarissa und Mia sind auch eindrucksvoll beschrieben, jedoch kommen sie zu kurz. Ich würde mir wünschen, dass es einen Dreiteiler gibt, wobei in jedem Teil die Geschichte einer Protagonistin erzählt wird, denn so ist ein Ungleichgewicht vorhanden. Auch kommen in den Erzählungen sehr viele bekannte, historische Personen vor, was manchmal schon etwas zu viel wirkt. Hierbei wäre weniger manchmal mehr. Was mir jedoch besonders gefallen hat, war die objektive und gefühlvolle Darstellung der Charaktere der drei Frauen. Da ist die ehrgeizige, die gern aus dem Bauch agiert und mit dem Kopf durch die Wand möchte. Dann gibt es die kreative mit einer hohen emotionalen Intelligenz und die bescheiden-intelligente, die direkt ist, aber die sich dennoch dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlt. Trotz dieser kleinen Kanten kann ich dieses wunderbare Buch dennoch nur empfehlen. Wer gerne historische Romane und starke Frauen mag, für den ist dieser Roman ein absolutes Muss!!
Eine Geschichte, die zum Mitfühlen und Nachdenken anregt
~ Drei starke Frauen, ihre Schicksalsfäden und die Wirrungen und Wendungen einer großartigen Geschichte über Träume, Mut und Selbstverwirklichung ~ Schon das Cover war für mich eine wundervolle Einstimmung in die Geschichte. Sanfte Farben, zarte Verzierungen und drei Frauen, die sich mutig, sehnsüchtig und mit einem Lächeln hervor tun. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war es das Cover, welches mich zum Nachdenken anregte. Ich erinnere mich noch gut an die Werbung, in der es hieß, eine Frau habe nur zwei Lebensfragen. „Was soll ich anziehen?“ und „Was soll ich kochen?“. Es ist für einen Freigeist wie mich schwerlich zu verstehen wie die Männer der vergangenen Zeit die Frauen nur so hatten unterschätzen können und wie sie es bis heute dann und wann noch immer tun. So also begann ich zu lesen und ich stolperte schon in den ersten Seiten über eine Grundidee, die mich entzückte. Ich möchte hier keineswegs spoilern, darum kann ich es nicht recht benennen, es ist jedoch so, dass die Schicksalsfäden der drei Frauenfiguren durch kraftvolle Worte und große Träume miteinander verwoben sind. Eigentlich wollte ich mir beim Lesen ein wenig Zeit nehmen, um die Zeilen gebührend auf mich wirken zu lassen, doch ich spürte schon nach den ersten Seiten, wie ich immer schneller wurde. Wir begleiten Torie, Clarissa und Mia, aber auch manchem Wegbegleiter der Frauen, in wechselnden Sichtweisen und ich wurde schon bald von der Faszination und Spannung rund um ihren Werdegang gepackt, wollte mehr erfahren, tiefer in die Geschichten eintauchen und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte erwähnen, dass mir die Charaktere allesamt sehr gut gefallen haben. Wir begleiten vor allem Tori auf ihrem steinigen Weg durch das Leben, dürfen miterleben wie ihr Traum, eine Mechanikerin zu werden, geboren wurde und mehr und mehr Gestalt annahm. Hier fand ich es vor allem wundervoll gelungen, dass es ausgerechnet ein Mann war, der ihr Mut machte und ihre Gedanken auf den richtigen Weg brachte. Dieses besondere Zusammenspiel wärmte mein Herz und zeigte die wahre Kraft des ebenbürtigen Miteinanders. Zuletzt hätte ich mir gewünscht, dass sie in ihrem Sein ein wenig mehr Entwicklung erfährt. Sie ist jung und in einer Zeit und Welt, die von den Mannsbildern dominiert wird, ist es sicherlich zuträglich ein dickes Fell und eine spitze Zunge zu tragen, doch wünschte ich mir für sie, dass sie das richtige Maß für beides noch entwickelte. Clarissa ist da schon eine ganz andere Seele und ich habe es sehr genossen mehr über sie zu lesen. Ihr Wesen berührte mich tief. Sie wirkte so tapfer und gleichsam so sanft, von dem tiefen Wunsch durchdrungen endlich die Flügel ausbreiten zu dürfen, um ihren Ketten und goldenen Käfigen zu entfliehen und frei zu sein jenes Leben zu führen, welches ihr Herz ersehnt. Und Mia. Wenn ich wählen müsste, welcher der zauberhaften Charaktere mir der liebste sei, würde ich sie benennen. Ich mag ihre Art so unglaublich gern, ihre Dankbarkeit gegenüber ihren Gönnerinnen und den Wandlungen, die ihr Leben erfahren hat, ihren starken und wachen Geist, ihre Sanftheit und beinahe Unerschütterlichkeit...einfach alles. So folgen wir diesen drei Frauen und ihren Wegbegleitern, erleben mit ihnen die Zeiten des Krieges und nicht selten schlug mein Herz einen traurigen Takt. Durch den wundervollen Schreibstil beflügelt, der manchmal etwas zu sachlich und beschreibend ist, doch für mein Empfinden gelungen Emotionen überträgt, malte mir meine Phantasie die schönsten und wärmsten Bilder, doch den Krieg malte sie mir in besonders dunklen Schatten. Er machte weder vor Männern, noch vor Frauen halt und durchdrang in seiner Zerstörungswut jeden noch so kleinen Winkel der Welt. Nicht einmal Träume vermochten ihm Stand zu halten. So gingen auch meine eigenen Gedanken auf Wanderschaft und ich komme nicht umhin zwischen den Zeilen über den Krieg und seine Folgen auch mein eigenes Leben zu sehen. Manchmal erscheint es mir schwer, der Weg meines Lebens steinig, doch oh wie dankbar ich auch dafür bin und wie bereit das Beste aus dem zu machen was mir geschenkt wurde. So trägt das Buch nicht nur seine eigene Geschichte, sondern bietet auch genügend Freiraum, um die Gedanken und Gefühle der Leser:innen einzubringen und mit den Schicksalen der Figuren zu verknüpfen. Das Ende kam ein wenig plötzlich. Nachdem das Buch mit seinen über 500 Seiten eine gewisse Länge vorzuweisen hatte und sich an mancher Stelle etwas schleppend las, war ich mehr als gespannt wie sich die verworrenen Schicksalsfäden der drei Frauen lösen würden und etwas enttäuscht, als sie es dann auf recht hastige Weise taten. Da wir vornehmlich Tori auf ihrem Lebensweg folgten, blieben mir für die beiden anderen Frauen noch die ein oder andere Frage unbeantwortet und ich hätte gern mehr über sie gelesen. So kann ich abschließend sagen, dass mir der Roman wirklich gut gefallen hat und obschon er hier und da ein paar kleinere Schwächen aufweist, hat er mich doch von sich überzeugen können. Vielleicht – und dies hoffe ich von Herzen – wird es für Clarissa und Mia eine andere Möglichkeit geben ihre Geschichten zu erzählen. Ich bin bereit.
Tolle Geschichte über drei starke Frauen, die für eine neue Zukunft kämpfen
Drei besondere junge Frauen, die für ihre Träume kämpfen! Es handelt sich hier um eine wunderschöne Geschichte um drei starke, junge Frauen, die für ihre Träume in einer Zeit kämpfen ,in der die Frau nur in der Rolle der Mutter und Hausfrau gesehen wurde. Die Wege der drei Frauen kreuzen sich des Öfteren und ihre Schicksale sind miteinander verbunden. Ich liebe den Schreibstil von Patricia Theisen. Ich bin einfach nur durch die Seiten geflogen und auch die Beschreibung der Umgebung ist so detailliert, dass man das Gefühl bekommt mitten im Geschehen zu sein. Auch die Einblicke in die geschichtliche Ebene wurden gut mit eingebracht und haben mir sehr gefallen. Alles in allem eine klare Leseempfehlung und ich hoffe auf eine Fortsetzung. Danke für dieses tolle Buch <3
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1914: Torie sehnt sich nach mehr als nur Tochter und Ehefrau zu sein. Sie möchte selbst anpacken und kämpft darum, Automechanikerin zu werden. Als der Automobilhersteller Citroën die erste Durchquerung Afrikas mit Fahrzeugen plant, will sie unbedingt Teil dieser Expedition sein.
Clarissa ist Malerin aus Leidenschaft. Doch in der Ehe mit Tories Bruder Maurice merkt sie, dass sie nicht die Freiheiten hat, um ganz sie selbst zu sein, und macht sich auf nach Paris.
Mia musste sich schon immer alles hart erkämpfen. Als Krankenschwester setzt sie sich deshalb für die Rechte von Frauen ein – bis sie Maurice begegnet, der ihre geordnete Welt auf den Kopf stellt …
Drei Frauen, verbunden in ihrer Sehnsucht nach Freiheit und durch den Mut, alles für ihre Träume zu wagen.
Book Information
Author Description
Patricia Theisen wurde in der Nähe von München geboren und wuchs in einer kleinen oberschwäbischen Stadt an der Donau auf. Schon als kleines Mädchen träumte sie davon, einmal über den Tellerrand ihrer kleinen beschaulichen Welt zu schauen – und Dinge zu tun, die noch keine Frau vor ihr gewagt hatte. Während ihrer Reisen durch die ganze Welt entdeckte sie ihre zweite Leidenschaft – das Aufspüren ungewöhnlicher Geschichten. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie abwechselnd in Frankreich und am Bodensee.
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Eine starke Frau lässt sich nicht unterkriegen.
Inhalt: Frankreich 1914. Die 14-jährige Victoria Belrose, genannt Torie, hat nur einen Wunsch: in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und Mechanikerin zu werden. Doch ihre Eltern haben anderes im Sinn und schicken sie auf ein Internat in die Schweiz. Der Ausbruch des 1. Weltkriegs verändert auf einmal alles. Torie bekommt die Chance bei Citroën zu lernen. Ihr technisches Talent müssen bald auch die Kollegen anerkennen. Als sie erfährt, dass eine Afrika Expedition mit Halbkettenfahrzeugen geplant ist, möchte sie unbedingt daran teilnehmen. Doch als Frau hat sie keine Chance...... Leseeindruck: In "Sturmlichter" geht es in der Hauptsache um Torie Belrose aus Frankreich und wie sie sich behauptet, um ihren Traum als Mechanikerin zu verwirklichen. Aber es geht auch um die deutsche Krankenschwester Mia und die jüdische Malerin Clarissa, die beide im Laufe der Jahre Tories Weg kreuzen. Auch Tories Bruder Maurice sind einige Kapitel gewidmet. Dabei kommt man mit den Kriegsschrecken in Berührung. Wie man bei meiner Aufzählung merkt, ist die Geschichte vielfältig, was sich in der Themenauswahl widerspiegelt. Der Roman beginnt im Jahr 1914 und endet 1926. Von Anfang an war ich mittendrin. Wozu auch der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin beigetragen hat. Am meisten hat mich Tories Lebensweg interessiert, der chronologisch aufgeführt ist. Bei Mia und Clarissa hat man mehr durch Rückblicke etwas aus ihren Lebensumständen erfahren. Es werden bis zum Ende des Buches viele Themen angesprochen, die detailliert geschildert werden. So ist es der Autorin gelungen eine gewisse Atmosphäre aufzubauen und es gab zudem einiges zu lernen. Gerade die Szenen in Afrika konnte ich mir gut bildlich vorstellen, war aber auch schockiert, wie damals mit der Natur und den dortigen Menschen umgegangen wurde. Die Protagonisten erleben viel Leid, können aber auch ihre Erfolge erzielen. Oft wurde mit kleineren Cliffhanger gearbeitet und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Dabei bin ich ein ums andere Mal auf die Folter gespannt worden. Fazit: "Sturmlichter" ist ein toller Roman, der mir kurzweilige Lesestunden beschert hat. Hut ab vor der Autorin, dass sie so viele Themen in die Geschichte integriert hat und diese durch die detaillierten, gut recherchierten, Beschreibungen nahe bringt. Da mich nicht alles gleichermaßen interessiert hat, konnte ich es an manchen Stellen nicht erwarten, von Torie, eine starke junge Frau, weiterzulesen. Aber das ist Geschmackssache. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Ein sehr sehr schönes Buch! Wir haben mit den drei Frauen viel erlebt im einer Zeit, in der Frauen normalerweise nicht soein spannendes Leben hatten. Sofort wusste ich, dass es vor allem um Torie geht und Clarissa und Mia eher Nebendiguren sind. An manchen Stellen fand ich das etwas schade... z.B. hätte ich gerne mehr über die Beziehung von Clarissa erfahren oder auch über Mias Leben als Krankenschwester. Generell fand ich das Buch sehr gelungen, obwohl ich es nicht als die Geschichte von drei Frauen verkaufen würde, sondern eher als Tories Abenteuer. Dieses Abenteuer hat mich sehr fasziniert und ich mochte Torie sehr und freue mich über das Happy End!
Das Leben dreier Frauen…
Sturmlichter beschriebt das Leben von drei Frauen und einiger weiterer Charaktere zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei geht das Buch weniger auf die Rolle der Frauen und die Emanzipation ein, als ich es aufgrund des Klappentextes vermutet hätte, wobei diese Thematik das Buch natürlich stark prägt. Es werden aber auch viele Ereignisse aus der Vergangenheit aufgegriffen und geschildert, wie der erste Weltkrieg, die Bürgerbewegung, die Afrikareise von Citroën, … alles Ereignisse, die während dem Leben der Protagonisten geschehen. Dadurch, dass das Buch das Leben dieser von der Kindheit bis zum Ende aufzeigt hat es kein richtiges „Ziel“/Finale auf das es hinaus läuft, sondern entspricht einer Erzählung, die vor sich hin läuft. Eben durch das Schildern vieler historischer Ereignisse wird das Buch dabei relativ lang. Jedoch nicht unbedingt langatmig, da es durch den flüssigen Schreibstil und einige Wendungen, Kniffe und Geschehnisse in dem Leben der Frauen interessant bleibt. Dabei sind die Charaktere toll, stark, ausgeprägt und gut beschrieben. Und die Art, wie ihre Leben sich kreuzen ist ausgeklügelt und gut geschildert. Das Ganze war für mich kein Buch, das ich als sehr spannend bezeichnen würde, sodass man wissen muss wie es weitergeht, aber es ist eine durchaus interessante, gut fundierte Geschichte, die flüssig vor sich hin läuft und tolle Charaktere, Tiefgründigkeit, realistische Gefühle und die Rolle der Frauen früher enthält. Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber für zwischendurch mal durchaus interessant. Daher von mir 3-4 Sterne.
Mut zum Traum Drei junge Frauen, Intelligenz, Selbstbewusstsein und schwierige Zeiten. Torie träumt davon Mechanikerin zu werden und möchte darüberhinaus noch an einiger Afrikaexpedition teilnehmen. Clarissa träumt von einem Leben als unabhängige Künstlerin, ist aber für ihre Familie nur ein lästiges Anhängsel, das am besten gut verheiratet werden soll. Und dann ist da noch Mia, die junge Frau aus der untersten Gesellschaftsschicht, die gerne Ärztin werden will. Alle drei Frauen werden Ende der 1910 Jahre bis Mitte der 1920er Jahre mit ihren Zielen belächelt, versuchen aber das Unmögliche. „Sturmlichter“ von Patricia Theisen erzählt über schwere Kriegszeiten und die Zeiten des Aufbruchs in der 1920er Jahren. Sie beschreibt dabei drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch viel gemeinsam haben und durch besondere Beziehungen verbunden sind. Diese Unterschiedlichkeit der Frauen wird schon auf dem Cover aufgezeigt. Gleichzeitig spiegelt dieses die damalige Zeit wider. Der Roman wird von einer kurzen Erzählung eingeleitet, die die Rahmenhandlung der Geschichte bildet und auf die auch hin und wieder im Buch einmal hingewiesen wird. Das Buch ist in vier größere Zeitabschnitte unterteilt, die jeweils in mehrere Kapitel unterteilt sind. Die Kapitel sind zwischen 5 und ca. 15 Seiten lang, was mir ein angenehmes Lesegefühl vermittelte. Das Buch handelt von den bereits beschriebenen jungen Frauen, jedoch nimmt Victoria Belrose, die von allen nur Torie genannt wird, den Hauptteil ein. Tories Geschichte ist zu Beginn sehr spannend und mitreißend beschrieben, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Im Verlauf das Buches wird die Afrikamission jedoch sehr stark thematisiert. An sich sehr interessant, jedoch verliert die Autorin meiner Meinung nach dabei Torie etwas aus dem Auge. Dadurch wirkte es auf mich etwas langatmig. Ich finde aber die Beschreibung der Kolonialverhältnisse, der Logistik und der Probleme, die Torie auf der Reise begegnen, gut nachvollziehbar. Die Geschichten von Clarissa und Mia sind auch eindrucksvoll beschrieben, jedoch kommen sie zu kurz. Ich würde mir wünschen, dass es einen Dreiteiler gibt, wobei in jedem Teil die Geschichte einer Protagonistin erzählt wird, denn so ist ein Ungleichgewicht vorhanden. Auch kommen in den Erzählungen sehr viele bekannte, historische Personen vor, was manchmal schon etwas zu viel wirkt. Hierbei wäre weniger manchmal mehr. Was mir jedoch besonders gefallen hat, war die objektive und gefühlvolle Darstellung der Charaktere der drei Frauen. Da ist die ehrgeizige, die gern aus dem Bauch agiert und mit dem Kopf durch die Wand möchte. Dann gibt es die kreative mit einer hohen emotionalen Intelligenz und die bescheiden-intelligente, die direkt ist, aber die sich dennoch dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlt. Trotz dieser kleinen Kanten kann ich dieses wunderbare Buch dennoch nur empfehlen. Wer gerne historische Romane und starke Frauen mag, für den ist dieser Roman ein absolutes Muss!!
Eine Geschichte, die zum Mitfühlen und Nachdenken anregt
~ Drei starke Frauen, ihre Schicksalsfäden und die Wirrungen und Wendungen einer großartigen Geschichte über Träume, Mut und Selbstverwirklichung ~ Schon das Cover war für mich eine wundervolle Einstimmung in die Geschichte. Sanfte Farben, zarte Verzierungen und drei Frauen, die sich mutig, sehnsüchtig und mit einem Lächeln hervor tun. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war es das Cover, welches mich zum Nachdenken anregte. Ich erinnere mich noch gut an die Werbung, in der es hieß, eine Frau habe nur zwei Lebensfragen. „Was soll ich anziehen?“ und „Was soll ich kochen?“. Es ist für einen Freigeist wie mich schwerlich zu verstehen wie die Männer der vergangenen Zeit die Frauen nur so hatten unterschätzen können und wie sie es bis heute dann und wann noch immer tun. So also begann ich zu lesen und ich stolperte schon in den ersten Seiten über eine Grundidee, die mich entzückte. Ich möchte hier keineswegs spoilern, darum kann ich es nicht recht benennen, es ist jedoch so, dass die Schicksalsfäden der drei Frauenfiguren durch kraftvolle Worte und große Träume miteinander verwoben sind. Eigentlich wollte ich mir beim Lesen ein wenig Zeit nehmen, um die Zeilen gebührend auf mich wirken zu lassen, doch ich spürte schon nach den ersten Seiten, wie ich immer schneller wurde. Wir begleiten Torie, Clarissa und Mia, aber auch manchem Wegbegleiter der Frauen, in wechselnden Sichtweisen und ich wurde schon bald von der Faszination und Spannung rund um ihren Werdegang gepackt, wollte mehr erfahren, tiefer in die Geschichten eintauchen und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte erwähnen, dass mir die Charaktere allesamt sehr gut gefallen haben. Wir begleiten vor allem Tori auf ihrem steinigen Weg durch das Leben, dürfen miterleben wie ihr Traum, eine Mechanikerin zu werden, geboren wurde und mehr und mehr Gestalt annahm. Hier fand ich es vor allem wundervoll gelungen, dass es ausgerechnet ein Mann war, der ihr Mut machte und ihre Gedanken auf den richtigen Weg brachte. Dieses besondere Zusammenspiel wärmte mein Herz und zeigte die wahre Kraft des ebenbürtigen Miteinanders. Zuletzt hätte ich mir gewünscht, dass sie in ihrem Sein ein wenig mehr Entwicklung erfährt. Sie ist jung und in einer Zeit und Welt, die von den Mannsbildern dominiert wird, ist es sicherlich zuträglich ein dickes Fell und eine spitze Zunge zu tragen, doch wünschte ich mir für sie, dass sie das richtige Maß für beides noch entwickelte. Clarissa ist da schon eine ganz andere Seele und ich habe es sehr genossen mehr über sie zu lesen. Ihr Wesen berührte mich tief. Sie wirkte so tapfer und gleichsam so sanft, von dem tiefen Wunsch durchdrungen endlich die Flügel ausbreiten zu dürfen, um ihren Ketten und goldenen Käfigen zu entfliehen und frei zu sein jenes Leben zu führen, welches ihr Herz ersehnt. Und Mia. Wenn ich wählen müsste, welcher der zauberhaften Charaktere mir der liebste sei, würde ich sie benennen. Ich mag ihre Art so unglaublich gern, ihre Dankbarkeit gegenüber ihren Gönnerinnen und den Wandlungen, die ihr Leben erfahren hat, ihren starken und wachen Geist, ihre Sanftheit und beinahe Unerschütterlichkeit...einfach alles. So folgen wir diesen drei Frauen und ihren Wegbegleitern, erleben mit ihnen die Zeiten des Krieges und nicht selten schlug mein Herz einen traurigen Takt. Durch den wundervollen Schreibstil beflügelt, der manchmal etwas zu sachlich und beschreibend ist, doch für mein Empfinden gelungen Emotionen überträgt, malte mir meine Phantasie die schönsten und wärmsten Bilder, doch den Krieg malte sie mir in besonders dunklen Schatten. Er machte weder vor Männern, noch vor Frauen halt und durchdrang in seiner Zerstörungswut jeden noch so kleinen Winkel der Welt. Nicht einmal Träume vermochten ihm Stand zu halten. So gingen auch meine eigenen Gedanken auf Wanderschaft und ich komme nicht umhin zwischen den Zeilen über den Krieg und seine Folgen auch mein eigenes Leben zu sehen. Manchmal erscheint es mir schwer, der Weg meines Lebens steinig, doch oh wie dankbar ich auch dafür bin und wie bereit das Beste aus dem zu machen was mir geschenkt wurde. So trägt das Buch nicht nur seine eigene Geschichte, sondern bietet auch genügend Freiraum, um die Gedanken und Gefühle der Leser:innen einzubringen und mit den Schicksalen der Figuren zu verknüpfen. Das Ende kam ein wenig plötzlich. Nachdem das Buch mit seinen über 500 Seiten eine gewisse Länge vorzuweisen hatte und sich an mancher Stelle etwas schleppend las, war ich mehr als gespannt wie sich die verworrenen Schicksalsfäden der drei Frauen lösen würden und etwas enttäuscht, als sie es dann auf recht hastige Weise taten. Da wir vornehmlich Tori auf ihrem Lebensweg folgten, blieben mir für die beiden anderen Frauen noch die ein oder andere Frage unbeantwortet und ich hätte gern mehr über sie gelesen. So kann ich abschließend sagen, dass mir der Roman wirklich gut gefallen hat und obschon er hier und da ein paar kleinere Schwächen aufweist, hat er mich doch von sich überzeugen können. Vielleicht – und dies hoffe ich von Herzen – wird es für Clarissa und Mia eine andere Möglichkeit geben ihre Geschichten zu erzählen. Ich bin bereit.
Tolle Geschichte über drei starke Frauen, die für eine neue Zukunft kämpfen
Drei besondere junge Frauen, die für ihre Träume kämpfen! Es handelt sich hier um eine wunderschöne Geschichte um drei starke, junge Frauen, die für ihre Träume in einer Zeit kämpfen ,in der die Frau nur in der Rolle der Mutter und Hausfrau gesehen wurde. Die Wege der drei Frauen kreuzen sich des Öfteren und ihre Schicksale sind miteinander verbunden. Ich liebe den Schreibstil von Patricia Theisen. Ich bin einfach nur durch die Seiten geflogen und auch die Beschreibung der Umgebung ist so detailliert, dass man das Gefühl bekommt mitten im Geschehen zu sein. Auch die Einblicke in die geschichtliche Ebene wurden gut mit eingebracht und haben mir sehr gefallen. Alles in allem eine klare Leseempfehlung und ich hoffe auf eine Fortsetzung. Danke für dieses tolle Buch <3














