Sturm der Zeit
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Description
*Das atemberaubende Finale der großen Zeitreise-Trilogie*
Agent Jackson Meyer kann durch die Zeit springen. Aber seinen letzten Sprung in die Zukunft hat er nur knapp überlebt. Er ist Gefangener von Eyewall und muss fliehen. Kann er die Pläne seiner Feinde stoppen, bevor sie Wirklichkeit werden? Ein weiterer Zeitsprung würde ihn wahrscheinlich umbringen. Oder rettet er auf seiner aktuellen Zeitebene die Menschen, die er liebt? Doch die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen. Und als die Wahrheit offenbar wird, muss Jackson erkennen, welchen Preis die Liebe hat.
Book Information
Author Description
Julie Cross schreibt, bloggt und twittert, vor allem über Bücher. Bei FISCHER Taschenbuch sind ihre Romane ›Sturz in die Zeit‹, ›Feinde der Zeit‹ und ›Sturm der Zeit‹ lieferbar. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Illinois.
Posts
Ich bin zwiegespalten was meine Meinung zu diesem Buch betrifft, denn die erste Hälfte hat mich überhaupt nicht überzeugt und war eigentlich sehr langweilig, sodass ich irgendwann einfach mit dem lesen aufgehört habe. Gestern habe ich mir dann ein Herz genommen und es zu Ende gelesen und ich muss sagen es wurde viel besser und das Ende war auch absolut in Ordnung und zufriedenstellend, obwohl doch noch die ein oder andere Frage offen geblieben ist. Die Story ist verwirrend und irgendwann hört man einfach auf den Durchblick zu behalten, weil es viel zu kompliziert wird mit den ganzen Theorien und unterschiedlichen Arten des Zeitsprunges. Wenn ich da schon Probleme habe: Was ist dann mit der Zielgruppe (ab14 Jahre)? Verstehen die das? Oder haben sie irgendwann auch ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben und nehmen dann einfach so alles hin, was passiert ohne weiter darüber nachzudenken. Ansich ist die Geschichte richtig gut und auch sehr interessant, aber einfach viel zu kompliziert. Der Schreibstil ist ganz angenehm zu lesen. Jackson erzählt aus seiner Sicht von den Geschehnissen und so kann man seine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Seine Handlungen und Impulsausbrüche konnte ich manchmal nicht so wirklich einordnen. Ich dachte zwischendurch: Jetzt dreht er durch und bricht anschließend zusammen, weil er den Verstand verloren hat, was bei seiner "Reise" ja auch verständlich wäre. Die Protagonisten sind teilweise einfach nur undurchschaubar und alle haben ein bestimmtes Ziel für das sie da sind und das sie bis über den Tot hinaus verfolgen. Ich habe sie dennoch in mein Herz geschlossen denn sie halten zusammen, wenn es hart auf hart kommt und schaffen es sich immer wieder an neue Situationen und Lebensumstände anzupassen. Das Cover zeigt Jackson Meyer den Zeitsprungagenten auf dem Schriftzug "Sturm der Zeit". Im Hintergrund sieht man die Skyline einer großen Stadt und die Farbwahl ist auch sehr gut gelungen. Mir gefällt es. Fazit: Sturm der Zeit war für mich leider nur ein Lufthauch von dem was ich erwartet hatte. Die erste Hälfte konnte mich leider nicht überzeugen, allerdings wurde es dann besser und auch das Ende ist zufriedenstellend. Trotzdem ist es eine schöne Trilogie und ich habe es nicht bereut sie zu lesen.
Jackson ist in einer fernen Zukunft gestrandet. Zusammen mit Holly, seinem Vater und Courtney sitzt er auf einer Insel fest, von der es kein Entkommen gibt. Bald schon müssen Sie feststellen, dass neben ihnen auch die verunglückten Klonexperimente von Eyewall auf dieser Insel leben und das bestärkt Jackson nur noch mehr dieser Organisation ein für alle mal das Handwerk zu legen. Es gelingt ihnen mit Hilfe von Agent Stewart zu fliehen und die das Eyewall Hauptquartier zu zerstören, nun können sie unbesorgt in ihre eigene Zeit zurückkehren. Doch dort angekommen, muss Jackson feststellen dass sich die Gegenwart radikal verändert hat. Es grassiert ein Virus, von dem auch bald Holly betroffen ist und nun bangt Jackson um ihr Leben. Um die Zeitschienen wieder ins Lot zu bringen und seine Geliebte und Tausend andere vom Tod zu retten, muss er sich selbst und seine Schwester opfern. Der letzte Teil hält ein paar Überraschungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet habe, aber an manchen Stellen war er auch etwas unbefriedigend. Es war viel zu einfach das Eyewall Experimentarium in die Luft zu jagen, dafür dass diese Organisation in den ersten zwei Bänden so allmächtig dargestellt wurde. Bei den ganzen Hollys bin ich auch irgendwann ausgestiegen. Die 2009 Holly, die 2007 Holly, die Agenten-Holly die sich an alles erinnern kann. Aber die Zeitschienenerklärung lag mir schon die ganze Zeit nicht. Insbesondere das mit dem Virus war mir dann eine Nummer zu hoch. Es passt perfekt in den Plot, nur blieben bei mir hier und da offene Fragen zurück. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Traurig fand ich das Courtney noch einmal das Martyrium des Hirntumors durchleiden muss und der Leser dabei ist, wie sie erneut stirbt. Sie war mir durch ihre kluge unerschrockene Art sehr ans Herz gewachsen. Ansonsten habe ich alle liebgewonnen Charaktere wieder getroffen. Insbesondere die kleine, allwissende Zeitreisende, die Jackson mehr als einmal rettet, hatte es mir angetan. Ein Experiment von Eyewall, das sich zum Schluss als zu eigenständig erwies. „Sturm der Zeit“ ist ein gelungener Versuch die wirren Zeitstränge und Handlungen, die die Autorin in den zwei Büchern davor gesponnen hat zu einem Großen und Ganzen zu verknüpfen. Doch für mich waren einige Umstände zu kompliziert, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.
5+ von 5 Sternen *Aufmachung/Qualität* Leider wurde dieses mal das Hardcover an sich nicht bedruckt. Bei den beiden Vorgängerbänden war dies ja der Fall und ich fand das wirklich genial. Hier ist das Buch leider nur ganz schlicht grün. Der Schutzumschlag ist aber wieder im gleichen Stil gestaltet wie die anderen Bände und mir gefällt es wieder sehr gut, auch wenn ich sonst gar kein Fan von realen Menschen auf Covern bin. *Meinung:* Ich muss gleich erst einmal darauf hinweisen, dass man unbedingt die Vorgängerbände der Reihe gelesen haben muss. Ansonsten macht das Buch überhaupt keinen Sinn. Es ist sogar zu empfehlen, die Bücher lieber kurz hintereinander zu lesen, da die Handlung sehr komplex und durch die verschiedenen Zeiten und Zeitschienen sehr verwirrend sein kann. Die Grundidee finde ich klasse, obwohl ich normalerweise kein Fan von Zeitreiseromanen bin. Da die Teile der Reihe so eng miteinander verwoben sind, möchte ich hier aus Spoilergefahr nur sehr wenig sagen. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sich erst einmal „Sturz in die Zeit“ zulegen oder meine Rezi dazu lesen, um einen Einblick zu bekommen, um was es hier geht. Grundsätzlich geht es um einen jugendlichen, männlichen Hauptcharakter (Jackson), der durch die Zeit reisen kann. Dies kann er auf zwei verschiedene Arten machen und kann somit nicht nur in seiner Zeitleiste vor und zurückspringen sondern auch auf eine andere Zeitleiste. Das ganze ist sehr kompliziert und ich muss gestehen, dass ich wirklich erst am Ende dieses dritten Bandes das Gefühl hatte das ganze Zeitreisen wirklich zu verstehen. Wie gesagt möchte ich aus Spoilergefahr hier nichts weiter sagen, obwohl ich es sehr gern tun würde. Die Geschichte geht übergangslos von Band 2 weiter und wird an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Man lernt neue Charaktere kennen oder bereits bekannte besser oder aus einem anderen Blickwinkel kennen. Oft hat man das Gefühl einem platzt das Gehirn vor Anstrengung das ganze zu durchschauen, aber am Ende hatte ich wirklich das Gefühl zur Ruhe zu kommen und ein perfektes Ende vor mir zu haben. Es war einfach nur genial. Der Schreibstil ist mitreißend, emotional und nicht so simple wie er in vielen anderen Jugendbüchern heutzutage gehalten wird. Das gefiel mir sehr gut. Streckenweise hat man wie schon bei den Vorgängerbänden das Gefühl man kann die Komplexität der Handlung niemals durchschauen, aber am Ende fand alles ein sehr rundes und befriedigendes Ende. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, die mich umgehauen haben. Außerdem hielt sich die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ich hatte arge Probleme das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Es gibt einige Actionszenen, aber die Betonung liegt hier wirklich auf Jacksons Gedanken, Entscheidungen und seine zwischenmenschlichen Beziehungen. Mich hat das Buch emotional sehr angesprochen. Ich finde Jackson ist ein außergewöhnlicher Charakter – sehr interessant, mutig und entschlossen, aber nicht perfekt, sondern mit Ecken und Kanten. Die Autorin schafft es, dass man mit Jackson mitfühlt und mit ihm mitleidet. Ich musste hier an so mancher Stelle ganz schön schlucken, aber es passte alles. Die Charaktere haben Tiefe, sowohl die Hauptperson als auch die vielen Nebencharaktere. Jackson gehört im Jugendbuchbereich für mich zu meinen liebsten Charakteren. Es macht Spaß ihn zu begleiten und man hat das Gefühl ihn wirklich zu kennen. Im Laufe der Bände durchläuft Jackson eine starke Entwicklung vom übermütigen Jugendlichen zum eher besonnenen, mutigen und verantwortungsbewussten jungen Mann. Die Nebencharaktere konnten mich aber auch begeistern, viele lernt man durch das Zeitreisen ja auch in verschiedenen Versionen kennen und das fand ich sehr interessant gemacht. Ich habe selbst mit den Nebencharakter mitgelitten. Die Liebesgeschichte schwebt hier natürlich über allem, weil es in der gesamten Reihe um Holly (in ihren verschiedenen Versionen) und Jackson geht. Trotzdem spielt sie eher eine Nebenrolle was direkte Szenen angeht, wie es sonst im Jugendbuchbereich jetzt vermehrt der Fall ist. Es ist schwer zu beschreiben, da es auf Grund der Zeitreise-Problematik für Jackson immer eher darum geht überhaupt eine Zukunft mit Holly zu haben und sie zu schützen, als das man direkte Interaktionen zwischen den beiden miterlebt. Natürlich gab es aber auch solche Szenen, die von ihrer innigen Liebe zeugten und die man dann auch genießen konnte. Das Buch bleibt aber ein Jugendbuch und sehr intime Szenen werden nur angedeutet. Das ganze wird sehr feinfühlig umgesetzt und passt einfach zum Rest der Handlung. Das Ende hat mich wirklich überrascht und mich sehr zufrieden zurückgelassen. Selten bin ich mit dem Ende einer Trilogie so zufrieden gewesen wie hier. Grundidee 5+/5 Schreibstil 5/5 Spannung 5/5 Emotionen 5+/5 Charaktere 5+/5 Liebesgeschichte 4/5 *Fazit:* 5+ von 5 Sternen Das war ein großartiger Abschluss einer grandiosen Reihe. Die sehr komplexe und oft verwirrende Zeitreisegeschichte wurde gut aufgelöst, so das ich am Ende doch das Gefühl hatte dahinter gestiegen zu sein. Damit hatte ich eigentlich nicht mehr gerechnet nachdem mich die Vorgängerbände doch recht verwirrt zurückgelassen hatten. Jackson hat sich im Laufe der Reihe so sehr entwickelt wie kaum ein anderer Charakter über den ich bisher gelesen habe und alles wirkte sehr überzeugend. Das Buch war packend und emotional von der ersten bis zur letzten Seite. Es gab etliche überraschende Wendungen und das Ende hat mich ebenfalls umgehauen. So etwas liebe ich. Diese Reihe ist ein Must-Read für alle Zeitreisen- und Agentenromane-Fans im Jugendbereich. Reihe: Sturz in die Zeit Feinde der Zeit Sturm der Zeit
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*Das atemberaubende Finale der großen Zeitreise-Trilogie*
Agent Jackson Meyer kann durch die Zeit springen. Aber seinen letzten Sprung in die Zukunft hat er nur knapp überlebt. Er ist Gefangener von Eyewall und muss fliehen. Kann er die Pläne seiner Feinde stoppen, bevor sie Wirklichkeit werden? Ein weiterer Zeitsprung würde ihn wahrscheinlich umbringen. Oder rettet er auf seiner aktuellen Zeitebene die Menschen, die er liebt? Doch die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen. Und als die Wahrheit offenbar wird, muss Jackson erkennen, welchen Preis die Liebe hat.
Book Information
Author Description
Julie Cross schreibt, bloggt und twittert, vor allem über Bücher. Bei FISCHER Taschenbuch sind ihre Romane ›Sturz in die Zeit‹, ›Feinde der Zeit‹ und ›Sturm der Zeit‹ lieferbar. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Illinois.
Posts
Ich bin zwiegespalten was meine Meinung zu diesem Buch betrifft, denn die erste Hälfte hat mich überhaupt nicht überzeugt und war eigentlich sehr langweilig, sodass ich irgendwann einfach mit dem lesen aufgehört habe. Gestern habe ich mir dann ein Herz genommen und es zu Ende gelesen und ich muss sagen es wurde viel besser und das Ende war auch absolut in Ordnung und zufriedenstellend, obwohl doch noch die ein oder andere Frage offen geblieben ist. Die Story ist verwirrend und irgendwann hört man einfach auf den Durchblick zu behalten, weil es viel zu kompliziert wird mit den ganzen Theorien und unterschiedlichen Arten des Zeitsprunges. Wenn ich da schon Probleme habe: Was ist dann mit der Zielgruppe (ab14 Jahre)? Verstehen die das? Oder haben sie irgendwann auch ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben und nehmen dann einfach so alles hin, was passiert ohne weiter darüber nachzudenken. Ansich ist die Geschichte richtig gut und auch sehr interessant, aber einfach viel zu kompliziert. Der Schreibstil ist ganz angenehm zu lesen. Jackson erzählt aus seiner Sicht von den Geschehnissen und so kann man seine Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Seine Handlungen und Impulsausbrüche konnte ich manchmal nicht so wirklich einordnen. Ich dachte zwischendurch: Jetzt dreht er durch und bricht anschließend zusammen, weil er den Verstand verloren hat, was bei seiner "Reise" ja auch verständlich wäre. Die Protagonisten sind teilweise einfach nur undurchschaubar und alle haben ein bestimmtes Ziel für das sie da sind und das sie bis über den Tot hinaus verfolgen. Ich habe sie dennoch in mein Herz geschlossen denn sie halten zusammen, wenn es hart auf hart kommt und schaffen es sich immer wieder an neue Situationen und Lebensumstände anzupassen. Das Cover zeigt Jackson Meyer den Zeitsprungagenten auf dem Schriftzug "Sturm der Zeit". Im Hintergrund sieht man die Skyline einer großen Stadt und die Farbwahl ist auch sehr gut gelungen. Mir gefällt es. Fazit: Sturm der Zeit war für mich leider nur ein Lufthauch von dem was ich erwartet hatte. Die erste Hälfte konnte mich leider nicht überzeugen, allerdings wurde es dann besser und auch das Ende ist zufriedenstellend. Trotzdem ist es eine schöne Trilogie und ich habe es nicht bereut sie zu lesen.
Jackson ist in einer fernen Zukunft gestrandet. Zusammen mit Holly, seinem Vater und Courtney sitzt er auf einer Insel fest, von der es kein Entkommen gibt. Bald schon müssen Sie feststellen, dass neben ihnen auch die verunglückten Klonexperimente von Eyewall auf dieser Insel leben und das bestärkt Jackson nur noch mehr dieser Organisation ein für alle mal das Handwerk zu legen. Es gelingt ihnen mit Hilfe von Agent Stewart zu fliehen und die das Eyewall Hauptquartier zu zerstören, nun können sie unbesorgt in ihre eigene Zeit zurückkehren. Doch dort angekommen, muss Jackson feststellen dass sich die Gegenwart radikal verändert hat. Es grassiert ein Virus, von dem auch bald Holly betroffen ist und nun bangt Jackson um ihr Leben. Um die Zeitschienen wieder ins Lot zu bringen und seine Geliebte und Tausend andere vom Tod zu retten, muss er sich selbst und seine Schwester opfern. Der letzte Teil hält ein paar Überraschungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet habe, aber an manchen Stellen war er auch etwas unbefriedigend. Es war viel zu einfach das Eyewall Experimentarium in die Luft zu jagen, dafür dass diese Organisation in den ersten zwei Bänden so allmächtig dargestellt wurde. Bei den ganzen Hollys bin ich auch irgendwann ausgestiegen. Die 2009 Holly, die 2007 Holly, die Agenten-Holly die sich an alles erinnern kann. Aber die Zeitschienenerklärung lag mir schon die ganze Zeit nicht. Insbesondere das mit dem Virus war mir dann eine Nummer zu hoch. Es passt perfekt in den Plot, nur blieben bei mir hier und da offene Fragen zurück. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Traurig fand ich das Courtney noch einmal das Martyrium des Hirntumors durchleiden muss und der Leser dabei ist, wie sie erneut stirbt. Sie war mir durch ihre kluge unerschrockene Art sehr ans Herz gewachsen. Ansonsten habe ich alle liebgewonnen Charaktere wieder getroffen. Insbesondere die kleine, allwissende Zeitreisende, die Jackson mehr als einmal rettet, hatte es mir angetan. Ein Experiment von Eyewall, das sich zum Schluss als zu eigenständig erwies. „Sturm der Zeit“ ist ein gelungener Versuch die wirren Zeitstränge und Handlungen, die die Autorin in den zwei Büchern davor gesponnen hat zu einem Großen und Ganzen zu verknüpfen. Doch für mich waren einige Umstände zu kompliziert, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.
5+ von 5 Sternen *Aufmachung/Qualität* Leider wurde dieses mal das Hardcover an sich nicht bedruckt. Bei den beiden Vorgängerbänden war dies ja der Fall und ich fand das wirklich genial. Hier ist das Buch leider nur ganz schlicht grün. Der Schutzumschlag ist aber wieder im gleichen Stil gestaltet wie die anderen Bände und mir gefällt es wieder sehr gut, auch wenn ich sonst gar kein Fan von realen Menschen auf Covern bin. *Meinung:* Ich muss gleich erst einmal darauf hinweisen, dass man unbedingt die Vorgängerbände der Reihe gelesen haben muss. Ansonsten macht das Buch überhaupt keinen Sinn. Es ist sogar zu empfehlen, die Bücher lieber kurz hintereinander zu lesen, da die Handlung sehr komplex und durch die verschiedenen Zeiten und Zeitschienen sehr verwirrend sein kann. Die Grundidee finde ich klasse, obwohl ich normalerweise kein Fan von Zeitreiseromanen bin. Da die Teile der Reihe so eng miteinander verwoben sind, möchte ich hier aus Spoilergefahr nur sehr wenig sagen. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sich erst einmal „Sturz in die Zeit“ zulegen oder meine Rezi dazu lesen, um einen Einblick zu bekommen, um was es hier geht. Grundsätzlich geht es um einen jugendlichen, männlichen Hauptcharakter (Jackson), der durch die Zeit reisen kann. Dies kann er auf zwei verschiedene Arten machen und kann somit nicht nur in seiner Zeitleiste vor und zurückspringen sondern auch auf eine andere Zeitleiste. Das ganze ist sehr kompliziert und ich muss gestehen, dass ich wirklich erst am Ende dieses dritten Bandes das Gefühl hatte das ganze Zeitreisen wirklich zu verstehen. Wie gesagt möchte ich aus Spoilergefahr hier nichts weiter sagen, obwohl ich es sehr gern tun würde. Die Geschichte geht übergangslos von Band 2 weiter und wird an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Man lernt neue Charaktere kennen oder bereits bekannte besser oder aus einem anderen Blickwinkel kennen. Oft hat man das Gefühl einem platzt das Gehirn vor Anstrengung das ganze zu durchschauen, aber am Ende hatte ich wirklich das Gefühl zur Ruhe zu kommen und ein perfektes Ende vor mir zu haben. Es war einfach nur genial. Der Schreibstil ist mitreißend, emotional und nicht so simple wie er in vielen anderen Jugendbüchern heutzutage gehalten wird. Das gefiel mir sehr gut. Streckenweise hat man wie schon bei den Vorgängerbänden das Gefühl man kann die Komplexität der Handlung niemals durchschauen, aber am Ende fand alles ein sehr rundes und befriedigendes Ende. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, die mich umgehauen haben. Außerdem hielt sich die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und ich hatte arge Probleme das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Es gibt einige Actionszenen, aber die Betonung liegt hier wirklich auf Jacksons Gedanken, Entscheidungen und seine zwischenmenschlichen Beziehungen. Mich hat das Buch emotional sehr angesprochen. Ich finde Jackson ist ein außergewöhnlicher Charakter – sehr interessant, mutig und entschlossen, aber nicht perfekt, sondern mit Ecken und Kanten. Die Autorin schafft es, dass man mit Jackson mitfühlt und mit ihm mitleidet. Ich musste hier an so mancher Stelle ganz schön schlucken, aber es passte alles. Die Charaktere haben Tiefe, sowohl die Hauptperson als auch die vielen Nebencharaktere. Jackson gehört im Jugendbuchbereich für mich zu meinen liebsten Charakteren. Es macht Spaß ihn zu begleiten und man hat das Gefühl ihn wirklich zu kennen. Im Laufe der Bände durchläuft Jackson eine starke Entwicklung vom übermütigen Jugendlichen zum eher besonnenen, mutigen und verantwortungsbewussten jungen Mann. Die Nebencharaktere konnten mich aber auch begeistern, viele lernt man durch das Zeitreisen ja auch in verschiedenen Versionen kennen und das fand ich sehr interessant gemacht. Ich habe selbst mit den Nebencharakter mitgelitten. Die Liebesgeschichte schwebt hier natürlich über allem, weil es in der gesamten Reihe um Holly (in ihren verschiedenen Versionen) und Jackson geht. Trotzdem spielt sie eher eine Nebenrolle was direkte Szenen angeht, wie es sonst im Jugendbuchbereich jetzt vermehrt der Fall ist. Es ist schwer zu beschreiben, da es auf Grund der Zeitreise-Problematik für Jackson immer eher darum geht überhaupt eine Zukunft mit Holly zu haben und sie zu schützen, als das man direkte Interaktionen zwischen den beiden miterlebt. Natürlich gab es aber auch solche Szenen, die von ihrer innigen Liebe zeugten und die man dann auch genießen konnte. Das Buch bleibt aber ein Jugendbuch und sehr intime Szenen werden nur angedeutet. Das ganze wird sehr feinfühlig umgesetzt und passt einfach zum Rest der Handlung. Das Ende hat mich wirklich überrascht und mich sehr zufrieden zurückgelassen. Selten bin ich mit dem Ende einer Trilogie so zufrieden gewesen wie hier. Grundidee 5+/5 Schreibstil 5/5 Spannung 5/5 Emotionen 5+/5 Charaktere 5+/5 Liebesgeschichte 4/5 *Fazit:* 5+ von 5 Sternen Das war ein großartiger Abschluss einer grandiosen Reihe. Die sehr komplexe und oft verwirrende Zeitreisegeschichte wurde gut aufgelöst, so das ich am Ende doch das Gefühl hatte dahinter gestiegen zu sein. Damit hatte ich eigentlich nicht mehr gerechnet nachdem mich die Vorgängerbände doch recht verwirrt zurückgelassen hatten. Jackson hat sich im Laufe der Reihe so sehr entwickelt wie kaum ein anderer Charakter über den ich bisher gelesen habe und alles wirkte sehr überzeugend. Das Buch war packend und emotional von der ersten bis zur letzten Seite. Es gab etliche überraschende Wendungen und das Ende hat mich ebenfalls umgehauen. So etwas liebe ich. Diese Reihe ist ein Must-Read für alle Zeitreisen- und Agentenromane-Fans im Jugendbereich. Reihe: Sturz in die Zeit Feinde der Zeit Sturm der Zeit










