Stoßgebet
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Description
Book Information
Posts
Ein Thriller der sich schnell lesen lässt, da die Kapitel sehr kurz sind. Die Handlung ist interessant, aber man merkt schon, dass das Buch ein paar Jahre alt ist. Die Sprüche die die Charaktere gebracht haben, haben mich teilweise an alte Hollywood Filme erinnert. Wer solche Filme mag, der wird das Buch sicher unterhaltsam finden. Mir ging's zu sehr um das Privatleben der ermittelnden Beamten und zu wenig um den eigentlichen Fall.

Der zweite Fall rund um Kitt Lundgren fängt grandios an, nutzt sich dann aber schnell ab und wirkt zum Ende hin schlicht und ergreifend nur noch überaus konstruiert. Im Grunde genommen beginnt das Problem bereits, als Kitts Partnerin (und Freundin) M. C. Reggio zwei Menschen ihrer nächsten Umgebung verliert, aber trotzdem an dem Fall weiterarbeiten darf. Ganz ehrlich: Das ist so unrealistisch, dass ich ab dem Moment, der relativ früh im Buch stattfindet, echt genervt war. Auch dass M. C. eine dämliche Entscheidung nach der anderen fällt, trägt nicht gerade dazu bei, Wohlwollen beim Leser zu erzeugen. Im Gegenteil: Die Erklärungen sowohl für M. C.'s als auch Kitts Verhalten sind fadenscheinig und allenfalls hausfrauenpsychologisch nachvollziehbar. Schlimmer aber ist, dass für den Leser spätestens nach der Hälfte des Buches klar ist, wer der Gesuchte ist, nur Kitt und M. C. sind dermaßen verblendet, dass sie sogar auf ein offensichtliches Ablenkungsmanöver hereinfallen. Das Traurigste an der ganzen Geschichte aber ist: Der Rückentext des Buches legt nahe, dass niemand im Verlag das Buch gelesen hat. Anders lässt sich die völlig falsche Inhaltsangabe nicht erklären. Wie auch immer: "Stoßgebet" bietet allenfalls Durchschnittsware, lässt sich aber dank kurzer Kapitel schnell lesen, was leider nicht viel über die Qualität des Thrillers aussagt. Von mir gibt es für dieses Buch 2,5 Sterne, die ich - weil ich heute einen guten Tag habe - auf 3 Sterne aufrunde. Ich bin so nett!
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Ein Thriller der sich schnell lesen lässt, da die Kapitel sehr kurz sind. Die Handlung ist interessant, aber man merkt schon, dass das Buch ein paar Jahre alt ist. Die Sprüche die die Charaktere gebracht haben, haben mich teilweise an alte Hollywood Filme erinnert. Wer solche Filme mag, der wird das Buch sicher unterhaltsam finden. Mir ging's zu sehr um das Privatleben der ermittelnden Beamten und zu wenig um den eigentlichen Fall.

Der zweite Fall rund um Kitt Lundgren fängt grandios an, nutzt sich dann aber schnell ab und wirkt zum Ende hin schlicht und ergreifend nur noch überaus konstruiert. Im Grunde genommen beginnt das Problem bereits, als Kitts Partnerin (und Freundin) M. C. Reggio zwei Menschen ihrer nächsten Umgebung verliert, aber trotzdem an dem Fall weiterarbeiten darf. Ganz ehrlich: Das ist so unrealistisch, dass ich ab dem Moment, der relativ früh im Buch stattfindet, echt genervt war. Auch dass M. C. eine dämliche Entscheidung nach der anderen fällt, trägt nicht gerade dazu bei, Wohlwollen beim Leser zu erzeugen. Im Gegenteil: Die Erklärungen sowohl für M. C.'s als auch Kitts Verhalten sind fadenscheinig und allenfalls hausfrauenpsychologisch nachvollziehbar. Schlimmer aber ist, dass für den Leser spätestens nach der Hälfte des Buches klar ist, wer der Gesuchte ist, nur Kitt und M. C. sind dermaßen verblendet, dass sie sogar auf ein offensichtliches Ablenkungsmanöver hereinfallen. Das Traurigste an der ganzen Geschichte aber ist: Der Rückentext des Buches legt nahe, dass niemand im Verlag das Buch gelesen hat. Anders lässt sich die völlig falsche Inhaltsangabe nicht erklären. Wie auch immer: "Stoßgebet" bietet allenfalls Durchschnittsware, lässt sich aber dank kurzer Kapitel schnell lesen, was leider nicht viel über die Qualität des Thrillers aussagt. Von mir gibt es für dieses Buch 2,5 Sterne, die ich - weil ich heute einen guten Tag habe - auf 3 Sterne aufrunde. Ich bin so nett!








