Stolz und Vorahnungen
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Book Information
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Ein Vater schreibt einen Brief, eine Protagonistin wird sich ihrem Augenleiden mal so richtig bewusst, schläft mit drei Kerlen gleichzeitig und die eigentliche Handlung verschwindet leider hinter stellenweise widerlichen Bettszenen
Was hätte das Buch gut sein können, wenn die Bettszenen in diesem dritten Band nicht so ausgiebig und langwierig beschrieben worden wären. – Stellenweise hätte es hier gern etwas weniger sein können. So ausführlich und explizit hätte ich es nun wirklich nicht gebraucht. Die Autorin schreibt und beschreibt ihre Handlung eigentlich gut. Nur hatte ich hier das Gefühl, dass die eigentlich interessante Augenkrankheit der Protagonistin hier ins Hintertreffen, stellenweise ins Vergessen geräht, weil die Autorin nur gefährliches Halbwissen hatte und dieses an dieser Stelle wohl alle gewesen ist, als dass man dem Augenleiden noch irgendwie eine Aufmerksamkeit hätte schenken sollen. Stattdessen hat sie es in eine wirklich kitschige emotionale Schiene abdriften lassen, was ihrer Protagonistin absolut nicht gut getan hat, da es diese zu einem lächerlichen Jammerlappen gemacht hat. Der neue Charakter, der von jetzt auf gleich in der Buchhandlung eingezogen ist, stammt aus Stolz und Vorurteil, was wohl auch das Festival und den Titel begründet hat. – Man muss das klassische Werk aber wirklich nicht gelesen haben, um hier mitkommen zu können. Alles Nötige wird erklärt und den ganzen Rest kann man sich zusammenreimen. Das Festival selber hat bei mir wirklich großartige Bilder in meinem Kopfkino hervorgerufen. Die Kostüme, das ganze Treiben – ich habe mir die Veranstaltung wirklich sehr pompös und gelungen vorgestellt, bis eben die Morde passieren. Die Morde passieren in diesem Buch recht spät, da wohl die Bettszenen hier wichtiger waren. Die Ermittlungen selber haben dann nicht mehr wirklich viel Zeit und werden schnell heruntergeleiert, bis der Versuch eines großartigen Finales fast komplett ins Lächerliche abgedriftet ist und mich mit einem Cliffhanger zurückgelassen hat, der jenseits von Gut und Böse ist. Dieser Band war von der Reihe bisher der Schlechteste. Einfach aufgrund der Tatsache, dass der Spice hier keine Nebensache mehr ist, sondern wirklich die Handlung zu tragen scheint, nur damit man den neu hinzugestoßenen Charakter ärgern und aufziehen kann. – pfui
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Ein Vater schreibt einen Brief, eine Protagonistin wird sich ihrem Augenleiden mal so richtig bewusst, schläft mit drei Kerlen gleichzeitig und die eigentliche Handlung verschwindet leider hinter stellenweise widerlichen Bettszenen
Was hätte das Buch gut sein können, wenn die Bettszenen in diesem dritten Band nicht so ausgiebig und langwierig beschrieben worden wären. – Stellenweise hätte es hier gern etwas weniger sein können. So ausführlich und explizit hätte ich es nun wirklich nicht gebraucht. Die Autorin schreibt und beschreibt ihre Handlung eigentlich gut. Nur hatte ich hier das Gefühl, dass die eigentlich interessante Augenkrankheit der Protagonistin hier ins Hintertreffen, stellenweise ins Vergessen geräht, weil die Autorin nur gefährliches Halbwissen hatte und dieses an dieser Stelle wohl alle gewesen ist, als dass man dem Augenleiden noch irgendwie eine Aufmerksamkeit hätte schenken sollen. Stattdessen hat sie es in eine wirklich kitschige emotionale Schiene abdriften lassen, was ihrer Protagonistin absolut nicht gut getan hat, da es diese zu einem lächerlichen Jammerlappen gemacht hat. Der neue Charakter, der von jetzt auf gleich in der Buchhandlung eingezogen ist, stammt aus Stolz und Vorurteil, was wohl auch das Festival und den Titel begründet hat. – Man muss das klassische Werk aber wirklich nicht gelesen haben, um hier mitkommen zu können. Alles Nötige wird erklärt und den ganzen Rest kann man sich zusammenreimen. Das Festival selber hat bei mir wirklich großartige Bilder in meinem Kopfkino hervorgerufen. Die Kostüme, das ganze Treiben – ich habe mir die Veranstaltung wirklich sehr pompös und gelungen vorgestellt, bis eben die Morde passieren. Die Morde passieren in diesem Buch recht spät, da wohl die Bettszenen hier wichtiger waren. Die Ermittlungen selber haben dann nicht mehr wirklich viel Zeit und werden schnell heruntergeleiert, bis der Versuch eines großartigen Finales fast komplett ins Lächerliche abgedriftet ist und mich mit einem Cliffhanger zurückgelassen hat, der jenseits von Gut und Böse ist. Dieser Band war von der Reihe bisher der Schlechteste. Einfach aufgrund der Tatsache, dass der Spice hier keine Nebensache mehr ist, sondern wirklich die Handlung zu tragen scheint, nur damit man den neu hinzugestoßenen Charakter ärgern und aufziehen kann. – pfui




