Stockholm - Freundinnen im Kaufhaus der Träume
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Description
1912: Stockholm ist eine Stadt im Aufschwung, mitten im Zentrum an der Hamngatan wurde soeben das prunkvollste Kaufhaus Nordeuropas errichtet. Märtas Freude über ihre dortige Anstellung wird getrübt, als ihr deutscher Verlobter inmitten der aufziehenden Kriegswirren nach Hause zurückkehren muss, um seinem Land zu dienen. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf: Denn in der Nordiska Kompaniet, dem Kaufhaus der Träume, findet sie neue Freundinnen, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Gemeinsam trotzen sie so manchem Sturm – und führen das Kaufhaus zu glänzenden Erfolgen…
Lesen Sie auch »Stockholm – Die fabelhaften Frauen des Grand Hôtel«, Gewinner des begehrten schwedischen Feelgood-Awards.
Book Information
Author Description
Ruth Kvarnström-Jones ist im Vereinigten Königreich geboren und aufgewachsen, lebt aber seit vierzig Jahren in Stockholm. Die Stadt und ihre berühmten Gebäude faszinieren sie bereits seit ihrer Jugend. Viele Jahre später, nachdem sie als eine von nur fünfzehn Student*innen für den renommierten Schreibkurs von Curtis Brown Creative ausgewählt wurde, war die Zeit reif für eine Romanreihe. Nach »Stockholm – Die fabelhaften Frauen des Grand Hôtel« ist »Stockholm – Freundinnen im Kaufhaus der Träume« ihr zweiter Roman bei Blanvalet.
Posts
Mitten in den Wirren des ersten Weltkrieges legte Josef Sachs seine Filialen zusammen und eröffnete an bester Lage in Stockholm das Kaufhaus Nordiska Kompaniet nach amerikanischem Vorbild – Rolltreppe und Lift inklusive. Nicht nur das Kaufhaus für gehobene Ansprüche war einzigartig, nein, Josef Sachs zeichnete sich zusätzlich als fortschrittlicher und besonders sozialer Arbeitgeber aus. So führte er Lohnfortzahlungen während des Krieges ein, zahlte Sozialleistungen und gründete einen Wohlfahrtsfonds. Kein Wunder war er ein angesehener Mann und Nordiska Kompaniet ein beliebter Arbeitgeber. Im Buch gibt es ein Wiedersehen mit den Freundinnen Karolina, Märta, Beda, Torun, Margareta und Ottilia aus dem ersten Band über das Grand Hotel. Der Familien- und Freundinnenkreis erweitert sich in dieser Geschichte – aber nicht nur, es muss auch Abschied genommen werden, denn mitten im Krieg bricht zudem die todbringende Spanische Grippe aus und eine der Freundinnen zieht es für längere Zeit in die weite Welt – nach New York. Torun, die starke und unabhängige Frau hat zunehmend mit einem schlechten Gewissen und Reue zu kämpfen. Besonders beleuchtet wird in der Geschichte zudem die Frauenrechtsbewegung Tolfterna die sich dafür einsetzte die Frauen aus dem herrischen Patriarchat zu befreien und sich stark für das Frauenwahlrecht einsetzte. Mit Erfolg – Schweden war eines der ersten Länder Europas, das Anfang 1921 das Frauenwahlrecht in Kraft setzte. Auch dieser Band der Stockholm Dilogie konnte mich durch die starken Protagonist:innen überzeugen. Das Buch ist mit seinen knapp 600 Seiten ein ziemlicher Brocken. Anders als im ersten Band hatte ich ein paarmal mit Längen zu kämpfen, die sich jedoch durch die ereignisreichen Jahre im und um das Kaufhaus Nordiska Kompaniet wettmachten. Damit es mit dem Familien- und Freundeskreis der Protatonist:innen keine Verwirrungen gibt, empfehle ich die Dilogie der Reihe nach zu lesen. Was mir auch in diesem Band fehlte, war die Aufklärung am Schluss über Wahrheit und Fiktion. Wer geschichtsträchtige historische Romane mag, ist mit dieser Dilogie gut bedient.

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1912: Stockholm ist eine Stadt im Aufschwung, mitten im Zentrum an der Hamngatan wurde soeben das prunkvollste Kaufhaus Nordeuropas errichtet. Märtas Freude über ihre dortige Anstellung wird getrübt, als ihr deutscher Verlobter inmitten der aufziehenden Kriegswirren nach Hause zurückkehren muss, um seinem Land zu dienen. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf: Denn in der Nordiska Kompaniet, dem Kaufhaus der Träume, findet sie neue Freundinnen, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Gemeinsam trotzen sie so manchem Sturm – und führen das Kaufhaus zu glänzenden Erfolgen…
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Ruth Kvarnström-Jones ist im Vereinigten Königreich geboren und aufgewachsen, lebt aber seit vierzig Jahren in Stockholm. Die Stadt und ihre berühmten Gebäude faszinieren sie bereits seit ihrer Jugend. Viele Jahre später, nachdem sie als eine von nur fünfzehn Student*innen für den renommierten Schreibkurs von Curtis Brown Creative ausgewählt wurde, war die Zeit reif für eine Romanreihe. Nach »Stockholm – Die fabelhaften Frauen des Grand Hôtel« ist »Stockholm – Freundinnen im Kaufhaus der Träume« ihr zweiter Roman bei Blanvalet.
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Mitten in den Wirren des ersten Weltkrieges legte Josef Sachs seine Filialen zusammen und eröffnete an bester Lage in Stockholm das Kaufhaus Nordiska Kompaniet nach amerikanischem Vorbild – Rolltreppe und Lift inklusive. Nicht nur das Kaufhaus für gehobene Ansprüche war einzigartig, nein, Josef Sachs zeichnete sich zusätzlich als fortschrittlicher und besonders sozialer Arbeitgeber aus. So führte er Lohnfortzahlungen während des Krieges ein, zahlte Sozialleistungen und gründete einen Wohlfahrtsfonds. Kein Wunder war er ein angesehener Mann und Nordiska Kompaniet ein beliebter Arbeitgeber. Im Buch gibt es ein Wiedersehen mit den Freundinnen Karolina, Märta, Beda, Torun, Margareta und Ottilia aus dem ersten Band über das Grand Hotel. Der Familien- und Freundinnenkreis erweitert sich in dieser Geschichte – aber nicht nur, es muss auch Abschied genommen werden, denn mitten im Krieg bricht zudem die todbringende Spanische Grippe aus und eine der Freundinnen zieht es für längere Zeit in die weite Welt – nach New York. Torun, die starke und unabhängige Frau hat zunehmend mit einem schlechten Gewissen und Reue zu kämpfen. Besonders beleuchtet wird in der Geschichte zudem die Frauenrechtsbewegung Tolfterna die sich dafür einsetzte die Frauen aus dem herrischen Patriarchat zu befreien und sich stark für das Frauenwahlrecht einsetzte. Mit Erfolg – Schweden war eines der ersten Länder Europas, das Anfang 1921 das Frauenwahlrecht in Kraft setzte. Auch dieser Band der Stockholm Dilogie konnte mich durch die starken Protagonist:innen überzeugen. Das Buch ist mit seinen knapp 600 Seiten ein ziemlicher Brocken. Anders als im ersten Band hatte ich ein paarmal mit Längen zu kämpfen, die sich jedoch durch die ereignisreichen Jahre im und um das Kaufhaus Nordiska Kompaniet wettmachten. Damit es mit dem Familien- und Freundeskreis der Protatonist:innen keine Verwirrungen gibt, empfehle ich die Dilogie der Reihe nach zu lesen. Was mir auch in diesem Band fehlte, war die Aufklärung am Schluss über Wahrheit und Fiktion. Wer geschichtsträchtige historische Romane mag, ist mit dieser Dilogie gut bedient.






