Stigma
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Description
Book Information
Author Description
Michael Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller, »Stigma«, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe von Koblenz.
Posts
Ich kam schnell in die Geschichte rein und sie legte gleich zu Beginn Tempo an den Tag. Es gab im Grunde nur 2–3 Personen, die gut beschrieben waren, der Rest waren auch eher mehr Statisten. Ich könnte mich anfangs gut in Tom hineinversetzen, was zum Ende hin aber immer schwerer würde, da mir persönlich sein Verhalten irgendwann nicht mehr so nachvollziehbar war. Ja er hat Panikattacken aber einiges war dann doch etwas seltsam und seine Erinnerungslücken schienen noch auf eine weitere Erkrankung hinzudeute. Ich habe mich da absolut aufs Glatteis führen lassen und bin brav denn am Ende doch falschen Weg, den der Autor vorbereitet hatte gefolgt, auch wenn mir wie gesagt einiges nicht stimmig vorkam. Ich hab richtig mitgefiebert und könnte das Buch am Ende kaum noch aus der Hand legen. Was auch am stärker werdenden Spannungsbogen zum Ende hin lag. Das Ende war dann ganz anders als erwartet, aber gut anders. Es erklärte all die kleinen Dinge, die für mich irgendwie nicht passten, aber an so eine Möglichkeit hatte ich wirklich nicht gedacht.
Traumabewältigung auf Umwegen
13 Jahre ist es her, dass Tom Kessler Opfer eines sadistischen Kindermörders gewurden ist. Das Trauma sitzt tief, doch erinnern kann Tom sich an nichts. Gequält durch seine Ängste, verbringt Tom sein Leben nur innerhalb seines geschützten Hauses und scheut die Konfrontation mit anderen Menschen. Dieses Leben endet jedoch abrupt, als zwei Polizeibeamte vor seiner Tür stehen und ihm mitteilen, dass das Morden von Kindern erneut begonnen hat und der Täter eine Botschaft für Tom hinterlassen hat. Doch wie kann das sein, wenn Toms Peiniger nach Aussagen der Polizei damals Selbstmord begangen hat? Es ist der Debütroman des Autors und ich bin beeindruckt mit wieviel Tiefgang und ineinanderübergreifender Logik dieser geschrieben wurde. Zugegeben, das Buch hat seine Längen. Ab der Hälfte des Buches findet jedoch kontinuierliches Tempo statt. Die Schreibweise ist sehr angenehm, gut verständlich und unterhaltsam. Ich mochte die Zeichnung der Charaktere total gern und konnte absolute Sympathie für den Hauptprotagonisten entwickeln. Und wenn das mal kein Plottwist am Ende ist, dann weiß ich auch nicht! Chapeau dafür! Ganz tolle Idee mit vielschichtigen Elementen. Leseempfehlung!

Worum es geht: • Tom Kessler hat als Kind ein grauenvolles Verbrechen überlebt – ein Serienmörder hatte ihn entführt, gefoltert und schwer verletzt zurückgelassen. • Jahre später scheint er das Trauma überwunden zu haben – bis ein neues Verbrechen geschieht, das exakt die Handschrift seines damaligen Peinigers trägt. • Die Polizei ermittelt, doch Tom beginnt selbst zu zweifeln – an der Realität, an seinen Erinnerungen und an sich selbst. • Mithilfe von Hypnose will er seine verdrängte Vergangenheit entschlüsseln – doch was er in seinem Unterbewusstsein findet, ist schockierender als alles, was er je erlebt hat. Der Einstieg: • Ein ermordetes Mädchen wird ganz in der Nähe von Toms Haus gefunden – mit einer Botschaft, die nur der damalige Täter kennen kann. ➡️ Der Verdacht: Hat Tom etwas mit dem neuen Mord zu tun? Oder hat sein Gehirn die Wahrheit all die Jahre vor ihm selbst versteckt? • Die Rückführungstherapie führt ihn zurück in die Dunkelheit seiner Kindheit – zu Erinnerungen, die längst begraben schienen. • Doch was ist Erinnerung, was ist Fantasie? Und was, wenn der wahre Albtraum gerade erst beginnt? Die Spannung wird durch psychologische Intensität und das Spiel mit dem Unbewussten aufgebaut, ein verstörendes Puzzle aus Erinnerungen, Angst und Identität. Der Thriller stellt nicht nur Fragen nach Schuld und Wahrheit, sondern auch nach der Zuverlässigkeit unserer eigenen Wahrnehmung. Tom ist kein Held, eher ein gebrochener Mensch, der lernen muss, sich selbst zu vertrauen oder daran zu zerbrechen. Fazit: Wenn du Thriller liebst, die unter die Haut gehen und in die Tiefe der menschlichen Psyche eintauchen, ist Stigma genau das Richtige. Packend, düster und verstörend: Hübner nimmt dich mit auf eine Reise ins Unterbewusste, bei der du nie weißt, was als Nächstes ans Licht kommt. Stigma zeigt: Die gefährlichsten Schatten lauern nicht draußen sondern tief in uns selbst.
Das Buch hat sich anfangs für mich ziemlich gezogen und ich habe schwer rein gefunden. Aber als die Geschichte dann an Fahrt aufnahm, wurde es doch schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Lang habe ich überlegt, wie die Geschichte von Tom sich entwickeln wird, und warum sie an einigen Stellen so merkwürdig klang. Ich hatte ne grobe Idee, was dahinter steckt, aber das Ende war dann doch anders als gedacht. Auf jeden Fall ein gutes Ende
𝕾𝖙𝖎𝖌𝖒𝖆 I Michael Hübner I Goldmann Verlag I 448 Seiten I Thriller I 3,5 Werbung I selbst gekauft 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Das Buch lieht schon eine ganze Weile auf meinem Sub, aber ich habe mich immer gesträubt es zu lesen, vor einigen Wochen war es dann endlich soweit und jetzt gibt es die Rezension dazu. Der Schreibstil war angenehm und einfach, doch es hatte extrem lange Kapitel, was es mir manchmal schwer machte weiter zu lesen, da die Spannung verflog. Trotzdem war es gut lesbar. Die Story war mit den langen Kapiteln spannend und fesselnd, hat einen aber auch emotional mit genommen, da es um Kinder geht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch für kurze Zeit pausiert hatte, weil es mich so mit genommen hat. Doch mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet.. 𝒯𝒽𝑜𝓂𝒶𝓈, unser Protagonist hatte ein traumatisches Erlebnis als Kind, welches er auch im Erwachsenenalter nicht wirklich verarbeitet hat.

Ausschlaggebend, dass dieses Buch auf meiner Wunschliste landete, war auf jeden Fall das Cover, aber auch die durchweg positive Meinung anderer Leser. Es brach ein regelrechter Hype aus und einige nannten dieses Buch als Jahreshighlight 2011. Umso mehr freute ich mich, als ich dieses Buch beim Weihnachtswichteln geschenkt bekam und nun endlich lesen konnte. Allerdings muss ich nun vorweg sagen, dass ich diesen Hype nicht so ganz verstehen kann. Es war gut, keine Frage. Es hat sich supergut gelesen, klar. Aber es hat es leider nicht einmal zum Monatshighlight bei mir geschafft. Ausschlaggebend dafür war vor allem der Schluss, der mal gar nicht ging. Ich habe einmal gelernt, dass man einen solchen Schluss unbedingt vermeiden sollte. Leider kann ich hier nun nicht sagen, was ich damit meine, da ich nicht spoilern will. Ich weiß, dass anderen vor allem der Schluss gefallen hat, bei mir war das nicht der Fall. Das hat einer anfangs guten und vielversprechenden Story leider einen negativen Touch verliehen. Dennoch bin ich neugierig auf weitere Bücher dieses Autors, da mir Idee und Schreibstil ansonsten sehr gut gefielen.
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Michael Hübner, Jahrgang 1968, arbeitete als Keramiker, Logistiker und freiberuflicher Webdesigner, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Sein erster Thriller, »Stigma«, war ein großer Lesererfolg und wurde in zahlreichen Foren und Blogs gelobt. Hübners zweite Leidenschaft gilt der Fotografie und dem digitalen Bearbeiten von Bildern. Er lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in der Nähe von Koblenz.
Posts
Ich kam schnell in die Geschichte rein und sie legte gleich zu Beginn Tempo an den Tag. Es gab im Grunde nur 2–3 Personen, die gut beschrieben waren, der Rest waren auch eher mehr Statisten. Ich könnte mich anfangs gut in Tom hineinversetzen, was zum Ende hin aber immer schwerer würde, da mir persönlich sein Verhalten irgendwann nicht mehr so nachvollziehbar war. Ja er hat Panikattacken aber einiges war dann doch etwas seltsam und seine Erinnerungslücken schienen noch auf eine weitere Erkrankung hinzudeute. Ich habe mich da absolut aufs Glatteis führen lassen und bin brav denn am Ende doch falschen Weg, den der Autor vorbereitet hatte gefolgt, auch wenn mir wie gesagt einiges nicht stimmig vorkam. Ich hab richtig mitgefiebert und könnte das Buch am Ende kaum noch aus der Hand legen. Was auch am stärker werdenden Spannungsbogen zum Ende hin lag. Das Ende war dann ganz anders als erwartet, aber gut anders. Es erklärte all die kleinen Dinge, die für mich irgendwie nicht passten, aber an so eine Möglichkeit hatte ich wirklich nicht gedacht.
Traumabewältigung auf Umwegen
13 Jahre ist es her, dass Tom Kessler Opfer eines sadistischen Kindermörders gewurden ist. Das Trauma sitzt tief, doch erinnern kann Tom sich an nichts. Gequält durch seine Ängste, verbringt Tom sein Leben nur innerhalb seines geschützten Hauses und scheut die Konfrontation mit anderen Menschen. Dieses Leben endet jedoch abrupt, als zwei Polizeibeamte vor seiner Tür stehen und ihm mitteilen, dass das Morden von Kindern erneut begonnen hat und der Täter eine Botschaft für Tom hinterlassen hat. Doch wie kann das sein, wenn Toms Peiniger nach Aussagen der Polizei damals Selbstmord begangen hat? Es ist der Debütroman des Autors und ich bin beeindruckt mit wieviel Tiefgang und ineinanderübergreifender Logik dieser geschrieben wurde. Zugegeben, das Buch hat seine Längen. Ab der Hälfte des Buches findet jedoch kontinuierliches Tempo statt. Die Schreibweise ist sehr angenehm, gut verständlich und unterhaltsam. Ich mochte die Zeichnung der Charaktere total gern und konnte absolute Sympathie für den Hauptprotagonisten entwickeln. Und wenn das mal kein Plottwist am Ende ist, dann weiß ich auch nicht! Chapeau dafür! Ganz tolle Idee mit vielschichtigen Elementen. Leseempfehlung!

Worum es geht: • Tom Kessler hat als Kind ein grauenvolles Verbrechen überlebt – ein Serienmörder hatte ihn entführt, gefoltert und schwer verletzt zurückgelassen. • Jahre später scheint er das Trauma überwunden zu haben – bis ein neues Verbrechen geschieht, das exakt die Handschrift seines damaligen Peinigers trägt. • Die Polizei ermittelt, doch Tom beginnt selbst zu zweifeln – an der Realität, an seinen Erinnerungen und an sich selbst. • Mithilfe von Hypnose will er seine verdrängte Vergangenheit entschlüsseln – doch was er in seinem Unterbewusstsein findet, ist schockierender als alles, was er je erlebt hat. Der Einstieg: • Ein ermordetes Mädchen wird ganz in der Nähe von Toms Haus gefunden – mit einer Botschaft, die nur der damalige Täter kennen kann. ➡️ Der Verdacht: Hat Tom etwas mit dem neuen Mord zu tun? Oder hat sein Gehirn die Wahrheit all die Jahre vor ihm selbst versteckt? • Die Rückführungstherapie führt ihn zurück in die Dunkelheit seiner Kindheit – zu Erinnerungen, die längst begraben schienen. • Doch was ist Erinnerung, was ist Fantasie? Und was, wenn der wahre Albtraum gerade erst beginnt? Die Spannung wird durch psychologische Intensität und das Spiel mit dem Unbewussten aufgebaut, ein verstörendes Puzzle aus Erinnerungen, Angst und Identität. Der Thriller stellt nicht nur Fragen nach Schuld und Wahrheit, sondern auch nach der Zuverlässigkeit unserer eigenen Wahrnehmung. Tom ist kein Held, eher ein gebrochener Mensch, der lernen muss, sich selbst zu vertrauen oder daran zu zerbrechen. Fazit: Wenn du Thriller liebst, die unter die Haut gehen und in die Tiefe der menschlichen Psyche eintauchen, ist Stigma genau das Richtige. Packend, düster und verstörend: Hübner nimmt dich mit auf eine Reise ins Unterbewusste, bei der du nie weißt, was als Nächstes ans Licht kommt. Stigma zeigt: Die gefährlichsten Schatten lauern nicht draußen sondern tief in uns selbst.
Das Buch hat sich anfangs für mich ziemlich gezogen und ich habe schwer rein gefunden. Aber als die Geschichte dann an Fahrt aufnahm, wurde es doch schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Lang habe ich überlegt, wie die Geschichte von Tom sich entwickeln wird, und warum sie an einigen Stellen so merkwürdig klang. Ich hatte ne grobe Idee, was dahinter steckt, aber das Ende war dann doch anders als gedacht. Auf jeden Fall ein gutes Ende
𝕾𝖙𝖎𝖌𝖒𝖆 I Michael Hübner I Goldmann Verlag I 448 Seiten I Thriller I 3,5 Werbung I selbst gekauft 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Das Buch lieht schon eine ganze Weile auf meinem Sub, aber ich habe mich immer gesträubt es zu lesen, vor einigen Wochen war es dann endlich soweit und jetzt gibt es die Rezension dazu. Der Schreibstil war angenehm und einfach, doch es hatte extrem lange Kapitel, was es mir manchmal schwer machte weiter zu lesen, da die Spannung verflog. Trotzdem war es gut lesbar. Die Story war mit den langen Kapiteln spannend und fesselnd, hat einen aber auch emotional mit genommen, da es um Kinder geht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch für kurze Zeit pausiert hatte, weil es mich so mit genommen hat. Doch mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet.. 𝒯𝒽𝑜𝓂𝒶𝓈, unser Protagonist hatte ein traumatisches Erlebnis als Kind, welches er auch im Erwachsenenalter nicht wirklich verarbeitet hat.

Ausschlaggebend, dass dieses Buch auf meiner Wunschliste landete, war auf jeden Fall das Cover, aber auch die durchweg positive Meinung anderer Leser. Es brach ein regelrechter Hype aus und einige nannten dieses Buch als Jahreshighlight 2011. Umso mehr freute ich mich, als ich dieses Buch beim Weihnachtswichteln geschenkt bekam und nun endlich lesen konnte. Allerdings muss ich nun vorweg sagen, dass ich diesen Hype nicht so ganz verstehen kann. Es war gut, keine Frage. Es hat sich supergut gelesen, klar. Aber es hat es leider nicht einmal zum Monatshighlight bei mir geschafft. Ausschlaggebend dafür war vor allem der Schluss, der mal gar nicht ging. Ich habe einmal gelernt, dass man einen solchen Schluss unbedingt vermeiden sollte. Leider kann ich hier nun nicht sagen, was ich damit meine, da ich nicht spoilern will. Ich weiß, dass anderen vor allem der Schluss gefallen hat, bei mir war das nicht der Fall. Das hat einer anfangs guten und vielversprechenden Story leider einen negativen Touch verliehen. Dennoch bin ich neugierig auf weitere Bücher dieses Autors, da mir Idee und Schreibstil ansonsten sehr gut gefielen.











