Sternenstaub
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Lieber Stein, Ich habe es bis zu Seite 135 geschafft, dann abgebrochen. Eigentlich wollte ich noch viel mehr lesen, aber warum durchquälen, wenn es so viele andere, bessere Bücher gibt? Jedes Mal, wenn es gerade spannend zu werden drohte, hat Ae, dieser seltsam ungreifbare, undefinierte Hauptcharakter, schnell wieder langweilige Anekdoten aus der Kindheit oder Lehrstunden über Astrophysik (oder das, was danach klang, ich bin nun wirklich kein Experte) herausgekramt und lang und breit ausgeführt. Nur um in den Sätzen danach noch einmal darauf einzugehen, was da in der Kindheit wirklich war. Und wie das physikalisch funktioniert, weil man es beim ersten Mal bestimmt nicht verstanden hat. Wie häufig genau gab es diesen Hinweis, dass die Künstliche Intelligenz in Aes Kopf ihn auch so versteht, ohne dass er laut spricht? So ungefähr bei jeder wörtlichen Rede? Leser sind doof, da wiederholt man das mal besser. Für mich waren immer genau die falschen Häppchen langwierig und detailliert, alles, was mich wirklich interessiert hätte, wurde dann in zwei Zeilen dargestellt und sofort wieder das Thema gewechselt. Ae sitzt nämlich im Gefängnis und bekommt einen geheimnisvollen Auftrag, aber es ist sicher wichtiger für den weiteren Verlauf, was die Gefängniswärterin mit ihrem Gefährten so treibt als den Ausbruch genau zu beschreiben oder den Leser irgendwo auch mitfiebern zu lassen. Fragen wie: aber warum der Ausbruch? Was für ein Auftrag ist das, den Ae erledigen soll? Warum Ae? - sind praktischerweise alle schon im Klappentext beantwortet. Wer dieser Auftraggeber ist, war mir nach 135 Seiten immer noch so völlig egal, genau wie das Schicksal von Ae, der, als ich ihn zurück zwischen den Buchseiten ließ, irgendwo krank und unwissend auf einer Welt namens Rain festsaß und sich der Avancen einer Mitreisenden erwehren musste, die sich für Sex die Nasenlöcher vergrößern lassen wollte und seine Krankheit für eine Mode hielt, wegen der sie ganz scharf auf ihn war. Vielleicht habe ich ein paar weitere Absurditäten verpasst durch den Abbruch, aber damit komme ich klar. Das einzige, was ich bedaure, ist, dass ich mindestens einen Stern vergeben muss hier bei Goodreads. :/
Description
Book Information
Posts
Lieber Stein, Ich habe es bis zu Seite 135 geschafft, dann abgebrochen. Eigentlich wollte ich noch viel mehr lesen, aber warum durchquälen, wenn es so viele andere, bessere Bücher gibt? Jedes Mal, wenn es gerade spannend zu werden drohte, hat Ae, dieser seltsam ungreifbare, undefinierte Hauptcharakter, schnell wieder langweilige Anekdoten aus der Kindheit oder Lehrstunden über Astrophysik (oder das, was danach klang, ich bin nun wirklich kein Experte) herausgekramt und lang und breit ausgeführt. Nur um in den Sätzen danach noch einmal darauf einzugehen, was da in der Kindheit wirklich war. Und wie das physikalisch funktioniert, weil man es beim ersten Mal bestimmt nicht verstanden hat. Wie häufig genau gab es diesen Hinweis, dass die Künstliche Intelligenz in Aes Kopf ihn auch so versteht, ohne dass er laut spricht? So ungefähr bei jeder wörtlichen Rede? Leser sind doof, da wiederholt man das mal besser. Für mich waren immer genau die falschen Häppchen langwierig und detailliert, alles, was mich wirklich interessiert hätte, wurde dann in zwei Zeilen dargestellt und sofort wieder das Thema gewechselt. Ae sitzt nämlich im Gefängnis und bekommt einen geheimnisvollen Auftrag, aber es ist sicher wichtiger für den weiteren Verlauf, was die Gefängniswärterin mit ihrem Gefährten so treibt als den Ausbruch genau zu beschreiben oder den Leser irgendwo auch mitfiebern zu lassen. Fragen wie: aber warum der Ausbruch? Was für ein Auftrag ist das, den Ae erledigen soll? Warum Ae? - sind praktischerweise alle schon im Klappentext beantwortet. Wer dieser Auftraggeber ist, war mir nach 135 Seiten immer noch so völlig egal, genau wie das Schicksal von Ae, der, als ich ihn zurück zwischen den Buchseiten ließ, irgendwo krank und unwissend auf einer Welt namens Rain festsaß und sich der Avancen einer Mitreisenden erwehren musste, die sich für Sex die Nasenlöcher vergrößern lassen wollte und seine Krankheit für eine Mode hielt, wegen der sie ganz scharf auf ihn war. Vielleicht habe ich ein paar weitere Absurditäten verpasst durch den Abbruch, aber damit komme ich klar. Das einzige, was ich bedaure, ist, dass ich mindestens einen Stern vergeben muss hier bei Goodreads. :/




