Spuren des Nationalsozialismus im Bezirk Jennersdorf 1932 bis 1945

Spuren des Nationalsozialismus im Bezirk Jennersdorf 1932 bis 1945

Softcover

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Description

Schon vor der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich war im Bezirk Jennersdorf der Nationalsozialismus als gesellschaftspolitische Bewegung aktiv. Anhand von zahlreichen Dokumenten und Aufzeichnungen aus Archiven und Chroniken verweist Karl Brunner auf die Umbrüche dieser Zeit und berichtet, wie sich die politische Gesinnung in großen Teilen der Bevölkerung geändert hat. Berichte von Demonstrationen, Terroraktionen, Anschlägen und Begeisterungskundgebungen für den Nationalsozialismus werfen ein Bild auf die Stimmungslage in den Dörfern und Marktflecken des südlichen Burgenlandes. Minderheiten wurden verfolgt, Menschen unwürdig behandelt. Manche bezahlten ihre Herkunft oder ihre Denkweise mit dem Leben. Der Autor listet außerdem noch vorhandene Relikte der sogenannten Reichsschutzstellung im Zuge des Baus des Südostwalls auf und weist auf die zahlreichen Opfer hin, die der Zweite Weltkrieg im südlichsten Zipfel des Burgenlandes gefordert hat. Als Fazit seiner Dokumentation wirft Karl Brunner einen kritischen Blick auf die aktuelle Erinnerungskultur in den Gemeinden. Das Buch soll einen ehrlichen Umgang mit den Geschehnissen dieser Zeit anregen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Softcover
Pages
208
Price
24.50 €

Author Description

Karl Brunner wurde 1952 in Wallendorf geboren und studierte an der Universität Graz Geschichte und Leibesübungen. Er unterrichtete am Gymnasium und an der Handelsschule in Jennersdorf und war als Administrator und Direktor beider Schulen tätig. Weder im Studium noch in der Schule fand der Autor die Lokalgeschichte ausreichend berücksichtigt – auch nicht, wenn es um den National- sozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges im Bezirk Jennersdorf ging. Mit dieser Dokumentation will er nun einen Beitrag zur Lokalgeschichte leisten.