Spin

Spin

Softcover
4.117

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Description

Now in a Tor Essentials edition, Robert Charles Wilson's Spin, a Hugo-winning novel of breathtaking cosmic scope.

One night in October when he was ten years old, Tyler Dupree stood in his backyard and watched the stars go out. They all flared into brilliance at once, then disappeared, replaced by a flat, empty black barrier. He and his best friends, Jason and Diane Lawton, had seen what became known as the Big Blackout. It would shape their lives.

The effect is worldwide. The sun is now a featureless disk--a heat source, rather than an astronomical object. The moon is gone, but tides remain. Not only have the world's artificial satellites fallen out of orbit, their recovered remains are pitted and aged, as though they'd been in space far longer than their known lifespans. As Tyler, Jason, and Diane grow up, space probe reveals a bizarre truth: The barrier is artificial, generated by huge alien artifacts. Time is passing faster outside the barrier than inside--more than a hundred million years per day on Earth. At this rate, the death throes of the sun are only about forty years in our future.

Jason, now a promising young scientist, devotes his life to working against this slow-moving apocalypse. Diane throws herself into hedonism, marrying a sinister cult leader who's forged a new religion out of the fears of the masses.

Earth sends terraforming machines to Mars to let the onrush of time do its work, turning the planet green. Next they send humans...and immediately get back an emissary with thousands of years of stories to tell about the settling of Mars. Then Earth's probes reveal that an identical barrier has appeared around Mars. Jason, desperate, seeds near space with self-replicating machines that will scatter copies of themselves outward from the sun--and report back on what they find.

Life on Earth is about to get much, much stranger.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
320
Price
18.50 €

Posts

3
All
3

Eine beeindruckende Story die sich über die Längen des Buches trägt. Es bleibt immer spannend und zieht an den richtigen Stellen das Tempo an . Lohnt sich für Genreliebhaber auf jeden Fall !

4

Eines Nachts verschwinden die Sterne und der Mond, Satelliten fallen vom Himmel und weltweit bricht die Telekommunikation zusammen. Auch die Sonne, die am nächsten Morgen aufgeht, scheint irgendwie verändert. Schnell steht fest, dass die Erde von einer seltsamen Membran eingehüllt worden ist. Das wäre vielleicht noch nicht allzu schlimm, aber die Tatsache, dass die Zeit auf der Erde nun anders vergeht als im restlichen Universum, schon. Eine irdische Sekunde entspricht einigen Jahren außerhalb der Membran. Was bedeutet, dass der Tod der Sonne schon in einigen Jahrzehnten Erdzeit eintreten wird. Das Ende der Welt, wie die Menschen sie kennen, naht. Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Der Ich-Erzähler Tyler Dupree ist ein Mann in den 50ern. Er erinnert sich, wie er als 12jähriger das Verschwinden der Sterne beobachtete, und er berichtet über die Folgen. Wie sein bester Freund Jason sein Leben der Erforschung der Membran (genannt Spin) widmete. Wie Jasons Zwillingsschwester Diane sich aus Angst vor dem Spin in eine christliche Sekte flüchtete. Tyler ist ein eher passiver Beobachter, deshalb ist die ganze Geschichte ruhig gehalten, es gibt kaum Action. Was aber nicht bedeutet, dass das Buch nicht spannend wäre. Das ist es, und wie! Wie lebt man mit dem Wissen, dass die Zeit des Planeten abläuft? Ich finde, der Autor hat diese Frage sehr gut beantwortet. In "Spin" gibt es keine Figur und keine Szene zu viel. Auf jeder Seite findet man etwas Interessantes. Für mich als Marsfan war das Spannendste im Buch das Terraforming des Mars, an dieser Stelle habe ich mir fast einen eigenen Spin gewünscht. Auf einer Seite erwähnt der Autor das Spin-Schwindelgefühl - Schwindelgefühle sind bei "Spin" garantiert! - vor allem, wenn man an die gewaltigen Zeiträume denkt, die draußen im Universum vergehen. Die Auflösung hat mir gut gefallen, auf die Beweggründe der Hypothetischen wäre ich selber wohl nicht gekommen. Ich empfehle das Buch gerne weiter; für alle, die auf Action und Technogefasel stehen, ist der Roman aber wahrscheinlich nichts.

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