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Description
Robert Lindström hütet ein Geheimnis: In einem Wutanfall tötete er seinen besten Freund. Aber war es wirklich so? Als Elfjähriger des Mordes beschuldigt, wurde er angesichts seines Alters nie verurteilt. Als Erwachsener lebt er zurückgezogen. Bis ihn Lexa kontaktiert. Sie ist Journalistin und schreibt ein Buch über den Fall. Ihre Theorie: Robert ist unschuldig. Zur gleichen Zeit wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Im gleichen Stockholmer Vorort, in dem Robert aufwuchs. Und in dem er mit Lexa den Ereignissen von damals nachgeht. Zufall? Hauptkommissar Carl Edson von der Reichsmordkommission leitet die Ermittlungen, und seltsame Zwischenfälle führen ihn immer näher an die Wahrheit über Robert.
Book Information
Author Description
Bo Svernström, Jahrgang 1964, promovierte in schwedischer Literatur und arbeitete jahrelang als Journalist für Aftonbladet, eine der größten schwedischen Zeitungen. «Opfer» ist sein Debütroman, der in elf Ländern erscheint. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stockholm.
Posts
💠 Meine Meinung 💠 Das war ein Schweden-Thriller ganz nach meinem Geschmack und deswegen gibt's auch 5 Sterne. Zwar stehen Kinder im Mittelpunkt als Opfer und sie spielen auch bei den Ermittlungen eine große Rolle, trotzdem war der Plot superspannend und extrem gut geschrieben. Carl und Jodie, die Hauptermittler sind sehr gut dargestellt. Zudem hat mir die Sichtweise von Robert gut gefallen. Da dies ein Großteil der Geschichte im Bezug zum Damals ausmacht, kann ich mich dazu nicht näher äußern.
Als Elfjähriger wurde Robert Lindström verletzt und bewusstlos neben der Leiche seines Schulkameraden Max Sander aufgefunden, der Junge war mit einem Stein erschlagen worden, an dem Spuren von Robert hafteten. Da es zwischen den Jungen häufiger zu Konflikten gekommen war, nahm man an, dass Robert seinen Freund in einem cholerischen Anfall getötet hatte. 28 Jahre später wird ein elfjähriges Mädchen erschlagen und Robert, der nie verurteilt wurde, aber in psychiatrischer Behandlung ist, gerät erneut ins Visier der Ermittler um Carl Edson. Während Robert für die Polizei den Hauptverdächtigen darstellt, ermittelt die Journalistin Lexa, die Zweifel an seiner Täterschaft hegt, selbstständig und ergebnisoffen in dem alten Mordfall, über den sie ein Buch schreiben will. Die Handlung des Romans verläuft auf zwei Zeitebenen, wobei die Erzählung über die gegenwärtigen Vorgänge in der dritten Person gehalten sind, während die Erzählung über den Mord vor 28 Jahren teilweise als Ich-Erzählung in Form der zurückkehrenden Erinnerung des Robert Lindström präsentiert wird. Robert hat Gedächtnislücken, es gibt aber auch Dinge, die er bewusst verschweigt, bzw. absichtlich verfälscht wiedergibt. Das weckt beim Leser zunächst den gleichen Verdacht wie bei den Polizisten. Gespräche mit den heute erwachsenen Mitschülern aus Roberts Umfeld deuten jedoch darauf hin, dass sich damals nicht alles so zugetragen hat, wie es in der nachlässig geführten Polizeiakte steht. Der Thriller bleibt über die ganzen 600 Seiten äußerst spannend. Der Erzählstil ist flüssig und anschaulich, es kommen kaum blutrünstige Szenen vor, dafür wird jedoch psychische Misshandlung thematisiert. Das Privatleben der Ermittler spielt so gut wie keine Rolle, deshalb kann dieser Kriminalroman problemlos ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Ein wirklich toller Thriller.
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Robert Lindström hütet ein Geheimnis: In einem Wutanfall tötete er seinen besten Freund. Aber war es wirklich so? Als Elfjähriger des Mordes beschuldigt, wurde er angesichts seines Alters nie verurteilt. Als Erwachsener lebt er zurückgezogen. Bis ihn Lexa kontaktiert. Sie ist Journalistin und schreibt ein Buch über den Fall. Ihre Theorie: Robert ist unschuldig. Zur gleichen Zeit wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Im gleichen Stockholmer Vorort, in dem Robert aufwuchs. Und in dem er mit Lexa den Ereignissen von damals nachgeht. Zufall? Hauptkommissar Carl Edson von der Reichsmordkommission leitet die Ermittlungen, und seltsame Zwischenfälle führen ihn immer näher an die Wahrheit über Robert.
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Bo Svernström, Jahrgang 1964, promovierte in schwedischer Literatur und arbeitete jahrelang als Journalist für Aftonbladet, eine der größten schwedischen Zeitungen. «Opfer» ist sein Debütroman, der in elf Ländern erscheint. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stockholm.
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💠 Meine Meinung 💠 Das war ein Schweden-Thriller ganz nach meinem Geschmack und deswegen gibt's auch 5 Sterne. Zwar stehen Kinder im Mittelpunkt als Opfer und sie spielen auch bei den Ermittlungen eine große Rolle, trotzdem war der Plot superspannend und extrem gut geschrieben. Carl und Jodie, die Hauptermittler sind sehr gut dargestellt. Zudem hat mir die Sichtweise von Robert gut gefallen. Da dies ein Großteil der Geschichte im Bezug zum Damals ausmacht, kann ich mich dazu nicht näher äußern.
Als Elfjähriger wurde Robert Lindström verletzt und bewusstlos neben der Leiche seines Schulkameraden Max Sander aufgefunden, der Junge war mit einem Stein erschlagen worden, an dem Spuren von Robert hafteten. Da es zwischen den Jungen häufiger zu Konflikten gekommen war, nahm man an, dass Robert seinen Freund in einem cholerischen Anfall getötet hatte. 28 Jahre später wird ein elfjähriges Mädchen erschlagen und Robert, der nie verurteilt wurde, aber in psychiatrischer Behandlung ist, gerät erneut ins Visier der Ermittler um Carl Edson. Während Robert für die Polizei den Hauptverdächtigen darstellt, ermittelt die Journalistin Lexa, die Zweifel an seiner Täterschaft hegt, selbstständig und ergebnisoffen in dem alten Mordfall, über den sie ein Buch schreiben will. Die Handlung des Romans verläuft auf zwei Zeitebenen, wobei die Erzählung über die gegenwärtigen Vorgänge in der dritten Person gehalten sind, während die Erzählung über den Mord vor 28 Jahren teilweise als Ich-Erzählung in Form der zurückkehrenden Erinnerung des Robert Lindström präsentiert wird. Robert hat Gedächtnislücken, es gibt aber auch Dinge, die er bewusst verschweigt, bzw. absichtlich verfälscht wiedergibt. Das weckt beim Leser zunächst den gleichen Verdacht wie bei den Polizisten. Gespräche mit den heute erwachsenen Mitschülern aus Roberts Umfeld deuten jedoch darauf hin, dass sich damals nicht alles so zugetragen hat, wie es in der nachlässig geführten Polizeiakte steht. Der Thriller bleibt über die ganzen 600 Seiten äußerst spannend. Der Erzählstil ist flüssig und anschaulich, es kommen kaum blutrünstige Szenen vor, dafür wird jedoch psychische Misshandlung thematisiert. Das Privatleben der Ermittler spielt so gut wie keine Rolle, deshalb kann dieser Kriminalroman problemlos ohne Kenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Ein wirklich toller Thriller.





