SPIEGELKRISTALLE - Über schwarze Schatten und Metallherzen (Band 1)

SPIEGELKRISTALLE - Über schwarze Schatten und Metallherzen (Band 1)

Hardback
3.914
MonsterNarbenHerrschaftHigh Fantasy

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Description

*In dieser Geschichte gibt es keine Prinzessin, die aus einem hohen Turm gerettet werden muss – denn dies ist kein Märchen!* Vor Tausenden von Jahren wurde die Insel Yumaj durch einen Fluch in zwei Teile gespalten – den gesegneten und den verfluchten. Während sich die einen als Auserwählte betrachten, sehnen sich die anderen nach Rache. Umgeben von magischen Maschinen und unvollkommenen Menschen ist dem Spiegelkönig jedes Mittel recht, um endlich wieder frei zu sein. Dabei sieht er seine einzige Chance darin, Akkrésmos freizulassen: Ein Monster, das die Welt ins Chaos stürzen soll. Als die Schattentänzerin Eira und ihre Freunde von dem Plan des Spiegelkönigs erfahren, setzen sie alles daran, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Doch dieser scheint jeden ihrer Schritte bereits zu kennen. Und bevor es Eira verhindern kann, ist sie tief in die Machenschaften der Insel verstrickt und längst Teil eines viel größeren Plans. Der Auftakt einer Steampunk-Fantasy-Reihe, die neu, einzigartig und atemberaubend zugleich ist.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
500
Price
21.50 €

Author Description

NIKA V. CAROLL hat schon immer gern über fremde Welten geschrieben. Neben dem Sammeln von Büchern, sammelt Nika Teetassen. 2015 begann sie auf einer Internetplattform ihre Geschichten zu veröffentlichen. Sie studiert Literatur- und Medienwissenschaften. Auf Instagram (@nikavcaroll.autorin) tauscht sie sich gern mit ihren Leser*innen aus.

Posts

9
All
4

Am Anfang viel es mir etwas schwer in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war, aber danach fand ich die Entwicklung im Buch sehr gut.

4

Hast bzw. hattest du ein Lieblingsmärchen? Wenn ja, welches? ♣️♥️ ——— Rezension zu „Spiegelkristalle: über schwarze Schatten und Metallherzen“ Fast jeder kennt mindestens ein bekanntes Märchen. Umso spannender finde ich es, wenn genau diese bekannten Märchen neu aufgegriffen und in eine Geschichte mit bekannten Elementen und überraschenden Zusätzen umgewandelt werden. „Spiegelkristalle“ ist eine Märchenadaption, die durch die Steampunk Thematik eine völlig neue Geschichte zu erzählen scheint. Eine Welt voller Metall, Zahnräder, metallischen Geschöpfen und mittendrin unsere Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da gibt es die Spiegelkönigin, den Spiegelkönig, die böse Schwester und unsere Hauptprotagonisten, wie Eira, Calev, Kier, Arsinoë, Atatah und Co. Aufgrund der abwechselnden Sichtweisen bekommt man als Leser einen sehr guten Einblick darin, wie unterschiedlich sowohl die Denkweisen, Persönlichkeiten als auch die jeweiligen Ziele sind. Es gab Momente, die vielleicht ein wenig vorhersehbar waren, aber sehr viele, die mich beim Lesen doch überrascht haben. Wenn man dann aus der jeweiligen Sicht die Hintergründe erfährt, spielen die Handlungen dann doch alle sehr gut ineinander. Während des Lesens empfand ich die Stimmung des Buches als sehr schwerwiegend und düster. Das ist wahrscheinlich auch eine Atmosphäre, auf die das Buch ausgerichtet wurde. Dennoch war mir das teilweise ein wenig zu trist und ich habe das Buch dann doch immer einmal öfter beiseite gepackt, um durchatmen und positive Gedanken fassen zu können. Was ich wiederum gut fand, ist die Liebe zu den Details. Inhaltlich wurde unser Handlungsort, die Insel Yumaji, sowohl in gesegnetes und verfluchtes Reich unterteilt. Je nach Unterteilung verhielten sich auch die Bewohner. Es gibt Rituale, Magie und Wesen, je nachdem, auf welchen Teil der Insel man sich gerade befindet. Von der Aufmachung her bietet das Buch eine Karte, einige Illustrationen und wunderschöne kleine Illustrationen, welche die kurzen Kapitelüberschriften jeweils schmücken. Ich kann abschließend sagen, dass mir das Buch ganz gut gefallen hat. Wie fast jeder Reihenauftakt endet auch dieser erste Band mit einem Cliffhanger, der Lust auf mehr macht. Ich bin auf jeden Fall auf den zweiten Teil gespannt und hoffe dann doch die ein oder andere Frage beantwortet zu bekommen, wie z.B. wo Calev und Greysen nun abgeblieben sind. Aber wenn du Lust auf ein High Fantasy mit Steampunk Thematik hast, dann ist dieses Buch bestimmt etwas für dich. ❤️♣️✨

Post image

Eine düstere schöne Märchenadaption

In Spiegelkristalle treffen wir auf Anspielungen zu diversen Märchen und Erzählungen. Allen voran zu Alice im Wunderland. Die Erzählung selber war nicht immer süß und auch oftmals gefährlich. Die vorliegende Adaption ist in einiges düsterer und brutaler. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So dass wir alle handelnden Personen näher kennenlernen, wobei einige immer noch ungenau blieben. Nur bei Eira haben wir mehr erfahren, vor allem einiges aus ihrer Vergangenheit. Ihre Geschichte erklärt ihre aktuelle Person und wie sie zu dieser wurde. Sehr faszinierend und düster, stellenweise auch sehr brutal. Das hat mir sehr gut gefallen. Es gibt duzente Adaptionen, viele erzählen von Prinzessinnen welche ihre Welt retten, mit viel Schönheit und Anmut. Dies ist hier nicht und genau das macht es so gut. Nur die doch extrem vielen Charaktere haben mich stellenweise verwirrt. Ich hab etwas gebraucht um alle irgendwie zu checken und vor allem deren Beweggründe. Die Handlung ist durchwegs spannend, 1-2 Situationen waren aber doch etwas langatmig, oder ich hab nicht ganz verstanden was für die Geschichte getan hat. Aber vielleicht erfahren wir das in Teil 2, welchen ich definitiv lesen möchte. Denn alleine das Steampunk Setting in einer doch mittelalterlichen Umgebung war Mal wirklich was neues und tolles. Ich mag die Steampunk-Elemente sehr und man liest von diesen zu selten. Ich hoffe dass sich dies zukünftig ändert. Und auch die Lovestory war vorhanden, hat sich aber nicht in den Vordergrund gedrängt, was sehr angenehm. Von mit eine definitive Empfehlung, auch wenn es kein 5⭐ Highlight war, aber sehr gut 4⭐.

Eine düstere schöne Märchenadaption
4

In „SPIEGELKRISTALLE – Über schwarze Schatten und Metallherzen (Band 1)“ geht es um die Geschichte von Eira, die als Schattentänzerin auf der Insel lebt. Als diese erfährt, dass der Spiegelkönig ein Monster erwecken will, was ihre Welt ins Chaos stürzen könnte, muss dies verhindern. Doch der König scheint ihr immer einige Schritte voraus. Was hat das Schicksal vor? Der Schreibstil ist angenehm flüssig und man lernt so die Charaktere noch näher kennen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Kulisse hat mich neugierig auf mehr gemacht. Die Geschichte beginnt und ich musste mich zuerst etwas an das Genre gewöhnen, weil ich weniger Steampunk-Fantasy lese. Es gab aufregende Elemente, die mich als Leser mitgenommen haben und man regelrecht in die Kulisse gezogen wurde. Vor allem gibt es neben Eira noch andere Charaktere die man trifft und diese ebenfalls einzigartige Fähigkeiten haben. Man ist inmitten des Geschehens und ahnt nicht, welche Wendungen auf den Leser zukommen. Das Ende war mehr als nur eine aufregend und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Das Cover sieht durch die Farben wunderschön aus und passt zum Genre des Buches. FAZIT : Ein interessanter Auftakt dieser Geschichte im Steampunk-Fantasy Bereich.

4

Düstere Fantasy

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Geschichten der einzelnen Protagonisten sind interessant. Die Anspielungen zu vielen Märchen fand ich auch gut. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

2.5

Dieses Buch war gar nicht mal soo gut. Aber fangen wir mal mit den Positiven Sachen an. Die Insel Yumaj hat mir sehr gefallen, es gibt den gesegneten und den verfluchten Teil, die sich nicht nur im Namen sonder auch in ihren Regelungen und Traditionen unterscheiden. Auch die Steampunk Elmente sind gut gelungen und tauchen überall auf. Genauso wie die Verwendung von Märchen-Motiven und Charakteren. Aber all das kommt nicht richtig zur Geltung da die Geschichte aus sehr vielen verschiedenen Sichten erzählt wird, sodass ich am Anfang ziemlich den Überblick verloren habe wer überhaupt wer ist. Durch diese ständigen Perspektivwechsel, kann man nur sehr schwer einen Bezug zu den Charakteren aufbauen, sodass einem einige Plottwist/ Enthüllungen einfach nicht mehr so mitnehmen. Und auch wenn es ein Auftaktband ist, sind im letzten Viertel des Buches noch mal viele Nebenstränge entstanden, sodass auch hier einfach wieder die Übersicht verloren gegangen ist. Das alles wird von einem Schreibstil begleitet mit dem ich persönlich am Anfang nur schwer klar kam.

4

Märchen gefallen mir immer gut und dises hier taucht mit einem in eine Welt des Steampunks ein. Düster, spannend und anders. Der Schreibstil war für mich erst etwas ungewohnt, nach den ersten Abschnitten fiel es mir leichter und ich konnte komplett in die Gechichte eintauchen. Die Geschichte ist aus mehreren Sichten erzählt, was mir immer gut gefällt, da man so viele verschiedene Einsichten erhält. Besonders gut waren dabei für mich die Rückblendungen, vor allem die von Eira. Man erfährt viel darüber, warum die Charaktere so sind wie sie sind. Trotz der überwiegend düsteren Stimmung fühlt man mit den Protagonisten mit und alle ihre Emotionen konnten gut vermittelt werden. Insgesamt bekommt man in diesem Buch ein düsteres Steampunk Setting, welches sehr komplex ist und mit vielenWendungen daher kommt. Und nach dem Ende braucht man definitiv den zweiten Teil. Zusätzlich bleiben viele Fragen offen und ich hoffe, dass diese im nächsten Band beantwortet werden.

4

"Spiegelkristalle: Über schwarze Schatten und Metallherzen" ist der erste Band einee Steampunk-Fantasy-Trilogie mit Märchen-Elementen. Diese Kombination aus Genres ist prima umgesetzt worden! Die Vielfalt der Welt macht beim Lesen unglaublichen Spaß, und es gibt überall Neues zu entdecken. Im Roman folgen wir mehreren Charakteren, die überall auf der verfluchten Hälfte der Insel Yumaj verstreut leben: Zum einen ist da Eira, die Schattentänzerin, die mit ihren Freunden (oder teilweise frenemies?) den Spiegelkönig davon abhalten muss, ein gefährliches Monster aus einem Turm zu befreien. Denn dieses hat das Potenzial, die gesamte Insel zu zerstören... Einen Wunderwald entfernt folgen wir Calev und seinem Bruder ins Schloss der Rosenkönigin, die dort ein mächtiges Zauberbuch finden wollen. Die vielen Perspektivenwechsel fühlten sich sehr natürlich an, sodass ich der Geschichte mühelos folgen konnte. Besonders gefallen haben mir im ersten Moment die Namen, sie so wunderbar kreativ klingen! Eira, Arsinoe (mit zwei Punkten über dem e), Calev, Athara ... Ebenso atmosphärisch klingen auch die Kapitelüberschriften, die den märchenhaften Vibe erhalten. Wie anfangs schon angeteasert, habe ich mich vor allen in die vielseitige Welt verliebt, die die Autorin erschaffen hat. Auch wenn ich ungern dort leben wollen würde - zu einem Besuch einer Teeparty im Wunderwald würde ich nicht Nein sagen (auch wenn ich statt Benzin doch lieber Tee trinken wollen würde...). Auch die Charaktere waren vielschichtig und interessant. Besonders in Arsinoe habe ich mich verliebt, weil ihr Charakter so wunderbar verdorben ist und sie dadurch einen schönen Kontrast zu Eira und den anderen bildet. Man hat vieles über den Hintergrund der Charaktere erfahren, auch wenn natürlich einiges noch im Dunkeln liegt und potenzielle Spannung für die Folgebände aufbaut. Was die Spannung angeht, so war das Erlebnis für mich persönlich wechselhaft. Während auf Eiras Seite des Königreichs immer wieder große "Leerstellen" entstanden, in denen nicht viel passiert ist, dafür auf die emotionale Seite der Charaktere eingegangen wurde, fühlte ich mich bei Calev und Greysen immer gut unterhalten. Vielleicht liegt das auch daran, dass sie eine klarere, einfachere Mission verfolgen? Oder weil das Königreich der Rosenkönigin so interessant ist? Zwischendurch gibt es auch immer Andeutungen (und irgendwann mehr als nur Andeutungen) von einer alten Legende über die Entstehung der Insel. Hier muss ich zugeben, dass ich nicht immer ganz durchgeblickt habe. Die Legende enthielt viele Titel, die mir nicht genug erklärt worden sind (die weiße Schwester, die rote Schwester, die Frau in den Schatten, die Unsterblichen, die weise Genia). Vor allem gegen Ende hat sich zwar einiges gefügt, trotzdem habe ich die Details noch nicht ganz begriffen - was allerdings vielleicht wichtig für den Spannungsaufbau zum Finale gewesen wäre. Aber vielleicht werden Einzelheiten ja in den Folgebänden erläutert. Ich bin allgemein gespannt, ob wir in den Folgebänden mehr über die Bestandteile der Welt erfahren, wie zum Beispiel das Orakel! Es wird so viel darüber gesprochen, dass ich gern sehen würde, wie jemand anerkannt wird (oder auch nicht). Eine letzte kleine Kritik habe ich noch: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Motiv des Spiegelkönigs (des Antagonisten der Geschichte) hundertprozentig verstanden habe, warum er das Monster befreien will, wenn er weiß, dass die Insel dadurch zerstört wird. Vielleicht habe ich die Information überlesen, oder mir haben einfach mehr persönliche Begegnungen mit ihm gefehlt. "Spiegelkristalle" ist das richtige Buch für alle, die neugierig auf kreative Märchenadaptionen, gemischt mit Steampunk, sind, und eine wahnsinnig große und geheimnisvolle Welt entdecken möchten! Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar. Merged review: "Spiegelkristalle: Über schwarze Schatten und Metallherzen" ist der erste Band einee Steampunk-Fantasy-Trilogie mit Märchen-Elementen. Diese Kombination aus Genres ist prima umgesetzt worden! Die Vielfalt der Welt macht beim Lesen unglaublichen Spaß, und es gibt überall Neues zu entdecken. Im Roman folgen wir mehreren Charakteren, die überall auf der verfluchten Hälfte der Insel Yumaj verstreut leben: Zum einen ist da Eira, die Schattentänzerin, die mit ihren Freunden (oder teilweise frenemies?) den Spiegelkönig davon abhalten muss, ein gefährliches Monster aus einem Turm zu befreien. Denn dieses hat das Potenzial, die gesamte Insel zu zerstören... Einen Wunderwald entfernt folgen wir Calev und seinem Bruder ins Schloss der Rosenkönigin, die dort ein mächtiges Zauberbuch finden wollen. Die vielen Perspektivenwechsel fühlten sich sehr natürlich an, sodass ich der Geschichte mühelos folgen konnte. Besonders gefallen haben mir im ersten Moment die Namen, sie so wunderbar kreativ klingen! Eira, Arsinoe (mit zwei Punkten über dem e), Calev, Athara ... Ebenso atmosphärisch klingen auch die Kapitelüberschriften, die den märchenhaften Vibe erhalten. Wie anfangs schon angeteasert, habe ich mich vor allen in die vielseitige Welt verliebt, die die Autorin erschaffen hat. Auch wenn ich ungern dort leben wollen würde - zu einem Besuch einer Teeparty im Wunderwald würde ich nicht Nein sagen (auch wenn ich statt Benzin doch lieber Tee trinken wollen würde...). Auch die Charaktere waren vielschichtig und interessant. Besonders in Arsinoe habe ich mich verliebt, weil ihr Charakter so wunderbar verdorben ist und sie dadurch einen schönen Kontrast zu Eira und den anderen bildet. Man hat vieles über den Hintergrund der Charaktere erfahren, auch wenn natürlich einiges noch im Dunkeln liegt und potenzielle Spannung für die Folgebände aufbaut. Was die Spannung angeht, so war das Erlebnis für mich persönlich wechselhaft. Während auf Eiras Seite des Königreichs immer wieder große "Leerstellen" entstanden, in denen nicht viel passiert ist, dafür auf die emotionale Seite der Charaktere eingegangen wurde, fühlte ich mich bei Calev und Greysen immer gut unterhalten. Vielleicht liegt das auch daran, dass sie eine klarere, einfachere Mission verfolgen? Oder weil das Königreich der Rosenkönigin so interessant ist? Zwischendurch gibt es auch immer Andeutungen (und irgendwann mehr als nur Andeutungen) von einer alten Legende über die Entstehung der Insel. Hier muss ich zugeben, dass ich nicht immer ganz durchgeblickt habe. Die Legende enthielt viele Titel, die mir nicht genug erklärt worden sind (die weiße Schwester, die rote Schwester, die Frau in den Schatten, die Unsterblichen, die weise Genia). Vor allem gegen Ende hat sich zwar einiges gefügt, trotzdem habe ich die Details noch nicht ganz begriffen - was allerdings vielleicht wichtig für den Spannungsaufbau zum Finale gewesen wäre. Aber vielleicht werden Einzelheiten ja in den Folgebänden erläutert. Ich bin allgemein gespannt, ob wir in den Folgebänden mehr über die Bestandteile der Welt erfahren, wie zum Beispiel das Orakel! Es wird so viel darüber gesprochen, dass ich gern sehen würde, wie jemand anerkannt wird (oder auch nicht). Eine letzte kleine Kritik habe ich noch: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Motiv des Spiegelkönigs (des Antagonisten der Geschichte) hundertprozentig verstanden habe, warum er das Monster befreien will, wenn er weiß, dass die Insel dadurch zerstört wird. Vielleicht habe ich die Information überlesen, oder mir haben einfach mehr persönliche Begegnungen mit ihm gefehlt. "Spiegelkristalle" ist das richtige Buch für alle, die neugierig auf kreative Märchenadaptionen, gemischt mit Steampunk, sind, und eine wahnsinnig große und geheimnisvolle Welt entdecken möchten! Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

5

"Und mit der Zeit gewöhnte sie sich sogar an den Schmerz. Denn je länger man etwas aushalten musste, desto mehr wurde es zur Normalität" - S. 170 Eira Ich muss sagen das ist das etwas andere Buch. Vielleicht zu Beginn leicht zu durchschauen dafür im Gebilde selbst komplex, verworren düster mit dubiosen Charakteren. Sie lieben das Blut mehr oder weniger, aber tun alles um zu schützen... Auch wenn es nur sich selbst ist. Was soll ich da noch sagen. Ich möchte euch an diesem Punkt einfach mal keine Charaktere genau nennen oder beschreiben wie sonst. Denn Fakt ist: ihr müsst sie kennenlernen und zwar genau in diesem Konstrukt und nicht losgelöst von einander, denn nur zusammen ergeben sie ein Bild. Ein großes Bild, mit vielen Lücken, Geheimnissen, Twists und Gefühlen die den Tod, Rache und unendlichen Glück bedeuten können. Es hat mich mitgerissen. Der Mix aus Märchen, Steampunk und dieser ganz eigenen Welt hat mich gefangen genommen. Die Romanzen sind da schwieriger und undurchdringlicher als erwartet und anders als gewohnt. Dafür umso spannender und einnehmender. Mit viel Schmerz, Witz, makabren Situationen und Dunkelheit schafft Nika V. Caroll eine ganz eigene Welt, bei der ich nach diesem holy shit Ende nun wirklich Band zwei brauche!!!!

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