Soya
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Description
Book Information
Author Description
Luisa Sarah Blum, Jahrgang 1984, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Winterthur (Schweiz). Die Idee zu ihrem Debütroman „Soya“ kam der ausgebildeten Shiatsu-Therapeutin auf verschiedenen Reisen in ferne Länder und Kulturen. Über vier Jahre hat sie mit großer Hingabe und Leidenschaft an ihrem Debüt gearbeitet und eine ganz eigene fantastische Welt erschaffen. Selbst während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt ihrer kleinen Tochter schrieb sie fast täglich weiter – manchmal an den unmöglichsten Orten und oft auf kleinen Zetteln oder Servietten, um den Faden dieser großartigen Geschichte nicht zu verlieren. Die Autorin hat mit ihrem Debütroman „Soya“ nicht nur einen unglaublich spannenden Fantasy-Roman geschrieben, sondern auch eine hintergründige und zugleich ergreifende Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Anderssein. Denn die Botschaft dieses in jeder Hinsicht fantastischen Werks ist eindeutig: Es spielt keine Rolle, was für Blut in deinen Adern fließt, wo du geboren bist und wer deine Vorfahren sind. Einzig wichtig und von Bedeutung ist, was du denkst und wie du handelst.
Posts
Ich glaube, ich hab eine Sojaallergie.
Ich gab diesem Buch nicht eine, nicht zwei, sondern drei Chancen. Im ersten Durchgang kam ich vielleicht bis Seite 50, der zweite brachte mich bis auf Seite 380. In einem sehr kurzen dritten brach ich nach dem nächsten Kapitel ab. Aber der Reihe nach. Um es kurz zu sagen: Soya ist eine der, wenn nicht sogar die anstrengenste Protagonistin, die ich je gelesen habe und der Schreibstil kommt ihr nicht zu Gute. Sie ist gut in allem. Sie braucht kein Training. Sie kann einfach alles. Sie gewinnt in allem, sie lernt jeden Zauber in 0.2 Sekunden, sie freundet sich mit allen an (außer dem bösen Lästermädchen), sie sammelt seltene und super exklusive Items wie Erdbeeren auf nem Erdbeerfeld, landet in einem Lovetriangle und hat die Emotionen eines Steins (btw die liebt Steine. Like die war trauriger, dass ihr Stein weg war, als dass ihr Familie zerfleischt wurde. Prioritäten und so.) Und trotzdem ist sie so schlau wie eine Amöbe. Oh sie ist allergisch gegen Licht und das super böse Mädchen, das sie seit Tag 1 mobbt und in Lichtmagie begabt ist, legt eine Spur. Oh nein! Es war eine Falle. Wer hätte damit nur rechnen können. Oh ein großes Wesen mit roten Augen jagt sie durch eine Gasse. Naja war bestimmt nur ne Amsel, die mutieren hier etwas, in dem guten alten Uranabbaugebiet. Mein Fave war aber, dass sie einen Stein mehr liebt als ihren Opa. Und sie besagten Opa nicht erkennt, weil er eine Kapuze trägt. Sie wohnt seit 16 Jahren bei ihm. Er sprach mit ihr. Aber hey. Es gibt voll die krassen und mega ultra seltenen schwarzen Wölfe und keiner hat je einen... Oh. Oh sie hält sich einen als Haustier? Oh sie kennt das ganze Rudel? Hm ok. Aber dafür gibt es diesen super krassen uralten Zauber den... sie in einem Tag lernt... ABER DIE DRACHEN. DIE SIND WÄCHTER UND... und wurden schon wieder beklaut... und nur sie kann das Problem lösen... Charakterentwicklung? Nee. Overpowered? Absolut. Ich will an dieser Stelle noch einen Gag ansprechen. Da ist eine Elfe, der seine Frau verstecken wollte und es wird impliziert, dass er sie in ein Pferd verwandelt hat (im Ende ist sie nur ein Baum). Und ich hatte Angst vor einem zoophilen Witz und Soya wohl auch, weil sie denselben Gedanken hat. Und der Dude droppt einfach "Wäre besser gewesen, wenn ich sie in ein Pferd verwandelt hätte. Das erwidert meine Emotionen." Excuse me? Wo kommt das Loch im Baum her? Wieso ist Lichtmähne der Dritte so verstört und hat Angst vor Berührungen? Und dann kommt dieser Schreibstil. "Hörte sie sich sagen". Hey, wie wärs mit "sagte sie". Adverben wie Sand am Meer, was-auch-immer-das-sein-soll, Filler so weit das Auge reicht und so unfassbar viele Filterwörter, wie "sie FÜHLTE, dass der Schnee kalt war", "sie HÖRTE seine Schritte hallen", "sie SAH ihn auf sich zukommen" bi ba bup. Dieses Buch hätte einen ordentlichen Editor vertragen (Ihrer hat sie entweder übern Tisch gezogen, oder hat sehr fragwürdig gearbeitet) und wenn all diese Wörter und Sätze gecutted wären, wäre das Buch min 50 Seiten kürzer. Und vllt erträglicher. Und vllt würde ich sogar einen Plot sehen. Apropos Plot: Ich hab keine Ahnung, was da überhaupt abgeht, weil wir nur von A nach B rennen, in 3 Sekunden alles lernen und dann weiterrennen. Ich würde gerne irgendwas loben, aber eine Fantasy Welt, in der Charaktere "Hölle" und "Teufel" ohne jeglichen Erklärung nutzen, kann ich nicht lesen, ohne an all die Kreuzzüge zu denken, die da mal abgingen. Kurz: Viel Papier, wenig Inhalt.
Wow
Am liebsten hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben. Der Anfang war sehr lang und die ersten ca. 150 Seiten geschah gefühlt nichts. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen. Doch einiges interessierte mich dann doch sehr. Einige Plots konnte ich voraussehen einige waren sehr überraschend. Das offene Ende gefällt mir nicht so, wie geht es jetzt weiter mit allen Völkern? Wer genug Zeit hat zum Lesen, sollte dieses Fantasybuch unbedingt lesen. Es ist (ab S.150) spannend, nervenauftreibend, emotional und schön. Der (langatmige) Anfang ist jedoch wichtig um einige Dinge im späteren Verlauf zu verstehen.
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Luisa Sarah Blum, Jahrgang 1984, lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Winterthur (Schweiz). Die Idee zu ihrem Debütroman „Soya“ kam der ausgebildeten Shiatsu-Therapeutin auf verschiedenen Reisen in ferne Länder und Kulturen. Über vier Jahre hat sie mit großer Hingabe und Leidenschaft an ihrem Debüt gearbeitet und eine ganz eigene fantastische Welt erschaffen. Selbst während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt ihrer kleinen Tochter schrieb sie fast täglich weiter – manchmal an den unmöglichsten Orten und oft auf kleinen Zetteln oder Servietten, um den Faden dieser großartigen Geschichte nicht zu verlieren. Die Autorin hat mit ihrem Debütroman „Soya“ nicht nur einen unglaublich spannenden Fantasy-Roman geschrieben, sondern auch eine hintergründige und zugleich ergreifende Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Anderssein. Denn die Botschaft dieses in jeder Hinsicht fantastischen Werks ist eindeutig: Es spielt keine Rolle, was für Blut in deinen Adern fließt, wo du geboren bist und wer deine Vorfahren sind. Einzig wichtig und von Bedeutung ist, was du denkst und wie du handelst.
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Ich glaube, ich hab eine Sojaallergie.
Ich gab diesem Buch nicht eine, nicht zwei, sondern drei Chancen. Im ersten Durchgang kam ich vielleicht bis Seite 50, der zweite brachte mich bis auf Seite 380. In einem sehr kurzen dritten brach ich nach dem nächsten Kapitel ab. Aber der Reihe nach. Um es kurz zu sagen: Soya ist eine der, wenn nicht sogar die anstrengenste Protagonistin, die ich je gelesen habe und der Schreibstil kommt ihr nicht zu Gute. Sie ist gut in allem. Sie braucht kein Training. Sie kann einfach alles. Sie gewinnt in allem, sie lernt jeden Zauber in 0.2 Sekunden, sie freundet sich mit allen an (außer dem bösen Lästermädchen), sie sammelt seltene und super exklusive Items wie Erdbeeren auf nem Erdbeerfeld, landet in einem Lovetriangle und hat die Emotionen eines Steins (btw die liebt Steine. Like die war trauriger, dass ihr Stein weg war, als dass ihr Familie zerfleischt wurde. Prioritäten und so.) Und trotzdem ist sie so schlau wie eine Amöbe. Oh sie ist allergisch gegen Licht und das super böse Mädchen, das sie seit Tag 1 mobbt und in Lichtmagie begabt ist, legt eine Spur. Oh nein! Es war eine Falle. Wer hätte damit nur rechnen können. Oh ein großes Wesen mit roten Augen jagt sie durch eine Gasse. Naja war bestimmt nur ne Amsel, die mutieren hier etwas, in dem guten alten Uranabbaugebiet. Mein Fave war aber, dass sie einen Stein mehr liebt als ihren Opa. Und sie besagten Opa nicht erkennt, weil er eine Kapuze trägt. Sie wohnt seit 16 Jahren bei ihm. Er sprach mit ihr. Aber hey. Es gibt voll die krassen und mega ultra seltenen schwarzen Wölfe und keiner hat je einen... Oh. Oh sie hält sich einen als Haustier? Oh sie kennt das ganze Rudel? Hm ok. Aber dafür gibt es diesen super krassen uralten Zauber den... sie in einem Tag lernt... ABER DIE DRACHEN. DIE SIND WÄCHTER UND... und wurden schon wieder beklaut... und nur sie kann das Problem lösen... Charakterentwicklung? Nee. Overpowered? Absolut. Ich will an dieser Stelle noch einen Gag ansprechen. Da ist eine Elfe, der seine Frau verstecken wollte und es wird impliziert, dass er sie in ein Pferd verwandelt hat (im Ende ist sie nur ein Baum). Und ich hatte Angst vor einem zoophilen Witz und Soya wohl auch, weil sie denselben Gedanken hat. Und der Dude droppt einfach "Wäre besser gewesen, wenn ich sie in ein Pferd verwandelt hätte. Das erwidert meine Emotionen." Excuse me? Wo kommt das Loch im Baum her? Wieso ist Lichtmähne der Dritte so verstört und hat Angst vor Berührungen? Und dann kommt dieser Schreibstil. "Hörte sie sich sagen". Hey, wie wärs mit "sagte sie". Adverben wie Sand am Meer, was-auch-immer-das-sein-soll, Filler so weit das Auge reicht und so unfassbar viele Filterwörter, wie "sie FÜHLTE, dass der Schnee kalt war", "sie HÖRTE seine Schritte hallen", "sie SAH ihn auf sich zukommen" bi ba bup. Dieses Buch hätte einen ordentlichen Editor vertragen (Ihrer hat sie entweder übern Tisch gezogen, oder hat sehr fragwürdig gearbeitet) und wenn all diese Wörter und Sätze gecutted wären, wäre das Buch min 50 Seiten kürzer. Und vllt erträglicher. Und vllt würde ich sogar einen Plot sehen. Apropos Plot: Ich hab keine Ahnung, was da überhaupt abgeht, weil wir nur von A nach B rennen, in 3 Sekunden alles lernen und dann weiterrennen. Ich würde gerne irgendwas loben, aber eine Fantasy Welt, in der Charaktere "Hölle" und "Teufel" ohne jeglichen Erklärung nutzen, kann ich nicht lesen, ohne an all die Kreuzzüge zu denken, die da mal abgingen. Kurz: Viel Papier, wenig Inhalt.
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Am liebsten hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben. Der Anfang war sehr lang und die ersten ca. 150 Seiten geschah gefühlt nichts. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen. Doch einiges interessierte mich dann doch sehr. Einige Plots konnte ich voraussehen einige waren sehr überraschend. Das offene Ende gefällt mir nicht so, wie geht es jetzt weiter mit allen Völkern? Wer genug Zeit hat zum Lesen, sollte dieses Fantasybuch unbedingt lesen. Es ist (ab S.150) spannend, nervenauftreibend, emotional und schön. Der (langatmige) Anfang ist jedoch wichtig um einige Dinge im späteren Verlauf zu verstehen.






