Soulmates and Other Ways to Die
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Description
Noch nie war die Apokalypse so witzig!
Die gute Nachricht: Jeder von uns hat einen Seelenverwandten.
Die schlechte Nachricht: Wenn er stirbt, stirbst auch du.
Zoe ist ein echter Kontrollfreak, durch und durch organisiert und sie will vor allem eins: unbedingt am Leben bleiben! Gar nicht so einfach in einer Welt, in der das Überleben von einem per Gencode vorgegebenen Seelenverwandten abhängt. Und erst recht nicht, wenn der eigene Soulmate scheinbar von Gefahr angezogen wird und ein absoluter Adrenalinjunkie ist. Als Zoe herausfindet, dass es ausgerechnet Milo Spencer ist, mit dem sie ihr Leben verbringen soll, ist ihr klar: Sie müssen unbedingt eine Heilung für diese ganze Seelenverwandten-Scheiße finden. Denn NIE IM LEBEN wird sie mit Milo mehr Zeit verbringen als unbedingt notwendig!
RomCom meets Dystopie: Ein Must-Read für alle Fans von They both die at the end . Melissa Welliver gelingt ein humorvoller Genre-MashUp der Tropes opposites attract, enemies to lovers, romantic suspense und speculative romance. Geschrieben aus zwei Perspektiven.
Book Information
Author Description
Melissa Welliver schreibt Romane darüber, dass das Ende der Welt nie wirklich das Ende der Welt ist. Nach ihrem Studium des kreativen Schreibens an der Universität Manchester absolvierte sie den Kurs Kreatives Schreiben für Kinder von Curtis Brown. Ihre Bücher wurden für den Bath Novel Award, Mslexia, den Hachette Children's Novel Award und den Wells Book for Children Competition nominiert. Melissa lebt im Norden Englands zusammen mit ihren beiden Doodles Maude und Zelda.
Posts
Dystopie mit Witz
Die Gestaltung des Buches gefällt mir und sie passt ganz gut zum Inhalt: der Kontrast zwischen den fröhlichen Farben und dem Flugzeugabsturz im Hintergrund spiegelt die Geschichte wider. Wir befinden uns nämlich in einer dystopischen Welt, trotzdem wird mit viel Humor geschrieben. Abwechselnd erfahren wir die Geschichte aus Zoes und Milos Sicht. Während Milo abenteuerlustig ist, macht Zoe sich viele Gedanken darum, wie sie am besten überleben kann und richtet auch ihren Alltag streng danach aus. Die Welt befindet sich nämlich seit 10 Jahren im Ausnahmezustand, seit eine Mutation um sich gegriffen hat: Jeder Mensch hat einen genetisch bestimmten Seelenverwandten und ist mit diesem verbunden. Verletzt sich ein Mensch oder stirbt er, so ereilt seinen Seelenverwandten dasselbe Schicksal, wodurch die Welt ins Chaos gestürzt wurde. Die Idee dieser Welt finde ich total interessant: Was macht es mit den Personen, die so untrennbar miteinander verbunden sind? Inwieweit nimmt es den Menschen die Entscheidungsfreiheit? Diese Welt mit ihren Auswirkungen wurde gut und plausibel beschrieben. Die Geschichte beginnt trotz der Dystopie sehr leicht und lustig; manchmal auch etwas skurril. Später wird die Geschichte dann doch aber recht ernst und düster, was ich so nicht erwartet habe. Das passt natürlich zur Dystopie, aber nicht zum anfänglichen Ton des Buches. Es werden schöne Botschaften vermittelt und Themen wie Konsens, Queerness und Asexualität eingebunden. Um allen wirklich gerecht zu werden, hätte das Buch aber noch länger sein müssen. Mir fehlt es insgesamt an Tiefgang und viele Wendungen und Meinungswandel kommen mir zu plötzlich. Auch die Gefühle zwischen Zoe und Milo entstehen zu schnell. Insgesamt ein liebevoll geschriebenes Jugendbuch mit interessanten Themen und wichtigen Werten, aus dem jedoch noch mehr hätte herausgeholt werden können.
Ich hatte mich mein ganzes Leben lang auf die Apokalypse vorbereitet – und hier war sie nun: in Gestalt von Milo Spencer.
𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕: Im Jahr 2045 lebt die Menschheit mit einer Genmutation, bei der jeder einen Seelenverwandten hat. Stirbt dieser, stirbt man selbst auch. Zoe und Milo erfahren eines Tages von ihrem Match – dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Deshalb wollen sie nur eins: eine Heilung finden! 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: Ein gelungenes Jugendbuch mit Endzeitstimmung. Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass die Menschheit durch die doppelte Sterberate irgendwann nicht mehr ausreicht, um die Welt am Laufen zu halten und so die Apokalypse droht. Diese Idee ist wirklich originell und etwas, das ich noch nicht gelesen habe. Das Setting hätte für meinen Geschmack insgesamt aber noch ein wenig dystopischer sein dürfen. Die Handlung verläuft recht geradlinig, Probleme werden meist schnell gelöst. Das passt zwar gut zum lockeren, teils sarkastischen Grundton des Buches, nimmt aber auch etwas die Spannung raus. Sehr gelungen finde ich die Gestaltung: Das bunte Cover im Comicstil mit dem abstürzenden Flugzeug passt perfekt zur Geschichte. Auch der dazugehörige Farbschnitt ist ein echter Hingucker. Besonders schön ist die Klappenillustration von Zoe und Milo, die ihre gegensätzlichen Charaktere auf einen Blick sichtbar macht. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne ⭐️ für die originelle Idee. Auch wenn ich nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, hat mir das Buch schöne Lesestunden bereitet. Danke an den Magellan Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

Ein toller Jugendroman mit klasse Ausgangslage und interessanten Gedankengängen
Autorin: @melliver Übersetzerin: @lostandhoundintranslation Illustratorin: @micaelaalcainodesign Verlag: @magellan.young.new Was war das bitte für eine geniale Ausgangslage? Unseren Soulbuddy wünschen wir uns doch alle irgendwo. Aber wie sieht es aus, wenn du nicht nur den Schmerz deines Seelenpartners spürst, sondern auch stirbst, wenn er stirbt? Zoe lebt in einer Welt, in der der Seelenparter über einen Gencode festgestellt wird. So erfährt sie irgendwann, dass Milo Spencer ihr Seelenverwandter ist und das Ergebnis hätte für Zoe nicht schlimmer ausfallen könnne. Zoe ist ein kleiner Kontrollfreak, hat stehts ein Notfallpäckchen dabei und will nur überleben. Milo ist dagegen ein echter Adrenalinjunky, der Verletzungen und Gefahr förmlich anzieht. Sie haben beide nur ein Ziel - so schnell wie möglich, aus dem Schlamasel rauszukommen. Meine Meinung: Soulmates and other ways to die ist wirklich ein gelungener Jugendroman mit einer spannenden Ausgangslage und einer guten Kombination aus Humor, Action und Romance. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass sich die 315 Seiten in einem Rutsch lesen lassen. Hier auch ein großes Lob an die Übersetzerin. Die Charaktere Zoe und Milo könnten unterschiedlicher nicht sein, aber beide habe ich sie auf ihre Weise lieb gewonnen. Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen und hier mochte ich vor allem Aisha sehr. Während dem Lesen habe ich mich oft selbst in die Situation versetzt und gedacht - stell dir mal vor, dein Seelenverwandter ist jemand, der ständig sein Leben herausfordert und sich Gefahren aussetzt? Mein Leben wäre dadurch ja auch gefährdet und ich könnte ihn nicht mal schlagen, weil ich mich ja dann selbst schlagen würde. 😭😅 Nein! Gewalt ist keine Lösung. 🫂🫲 Was ich besonders gut fand, dass auch Seelenpartnerschaften zwischen 2 Frauen oder 2 Männern möglich waren und der Gedankengang dazu - Seelenverwandtsxhaft zwischen 2 Frauen bedeutet 2 x im Monat Menstruationsschmerzen. 🥲😊 Das Buch bietet gelungene Gedankengänge und Botschaften. Lediglich das Ende erschien mir etwas schnell abgehandelt, aber der Ausgang hat mir dennoch gefallen.
Milo & Zoe ♥️ #loveisachoice
Mein Interesse an dem Buch wurde sofort durch den meiner Meinung nach sehr catchy Titel in Kombination mit dem mega Cover + Farbschnitt geweckt. Soulmates and other ways to die…ich fragte mich sofort, was das eine mit dem anderen zu tun hat 😅 Die Grundidee der Story ist super spannend und mir fiel es auch total leicht, Zoe, Milo, Aisha und Bri durch die Geschichte zu begleiten. Dabei hat jede Person eine wichtige Rolle verkörpert, damit am Ende ihr Ziel erreicht werden konnte. Ich fand die Ereignisse und Entwicklungen nachvollziehbar aber trotzdem spannend, es ging weder zu schnell, noch trat Langeweile auf. Zudem ist auch eine gute Portion Humor vorhanden, was mich tatsächlich einige Male laut auflachen ließ, gerade Aisha haut super Sprüche raus 😁 Alles in allem kann ich das Buch jedem weiterempfehlen, der Lust auf eine außergewöhnliche Geschichte hat, die aber nicht zu komplex ist und dabei auch noch wichtige Werte vermittelt 👍

Seelenverwandte und ein dystopische Welt
•Soulmates and other ways to die • Die gute Nachricht: Jeder von uns hat einen Seelenverwandten. Die schlechte Nachricht: Wenn er stirbt, stirbst auch du. Zoe ist ein echter Kontrollfreak, durch und durch organisiert und sie will vor allem eins: unbedingt am Leben bleiben! Gar nicht so einfach in einer Welt, in der das Überleben von einem per Gencode vorgegebenen Seelenverwandten abhängt. Und erst recht nicht, wenn der eigene Soulmate scheinbar von Gefahr angezogen wird und ein absoluter Adrenalinjunkie ist. Als Zoe herausfindet, dass es ausgerechnet Milo Spencer ist, mit dem sie ihr Leben verbringen soll, ist ihr klar: Sie müssen unbedingt eine Heilung für diese ganze Seelenverwandten-Scheiße finden. Denn NIE IM LEBEN wird sie mit Milo mehr Zeit verbringen als unbedingt notwendig! Rezension: Soulmates and other ways to die ist eine Romcom, die mir sehr gut gefallen hat. Vor allem das Setting mit der dystopischen Welt und das Prinzip hinter den Seelenverwandten haben mir sehr gefallen und waren mal etwas Neues. Das Buch ist aus der Sicht von Milo und Zoe geschrieben. Die beiden sind zwei sehr verschiedene Charaktere: Zoe lebt kontrolliert und ist immer vorsichtig, und Milo ist das komplette Gegenteil. Er ist ein Draufgänger und sucht die Gefahr. Da sie durch die Mutation gezwungen sind, zusammenzuarbeiten und so viel Zeit miteinander verbringen, kommen sie sich immer näher – und diesen Teil der Geschichte mochte ich am meisten. An manchen Stellen entwickelt sich die Liebesgeschichte dann etwas doch schnell, aber im Großen und Ganzen ist die Beziehung zwischen den beiden sehr schön. Es gibt in dem Buch auch sehr tiefgründige und emotionale Szenen, zum Beispiel zum Thema Bindung. Das Buch war sehr leicht und schnell zu lesen. Es hat eine gute Mischung aus Romantik, Abenteuer und Dystopie. Manche Momente waren jedoch sehr konstruiert, und gegen Ende gab es einen sehr drastischen Switch. Das Buch ist ideal, wenn man etwas Unterhaltsames ohne zu viel Schwere sucht. Humor und Spannung wechseln sich ab.
Pure Begeisterung für diesen Genre Mix, denn so gut unterhält mich selten ein Jugendbuch. Der Schreibstill von Melissa Weller ist nicht nur beeindruckend. Sondern die Autorin schreibt auch auf eine Weise, die mich unglaublich gut unterhalten hat. Denn sie mixt eine Dystopie mit den temporeichen Elementen einer RomCom.. Das Setting ist auf eine ganz spezielle Art faszinierend und ich muss gestehen, dass es auch ein Grund dafür war, dass ich das Buch verschlungen habe. Ich konnte komplett in die Realität von Milo und Zoe eintauchen und bin mit dieser verschmolzen. Dazu noch diese zuckersüße Liebesgeschichte zwischen beiden Protagonisten. Für mich sind Zoe und Milo mit der Chemie und Dynamik zwischen ihnen von Anfang an so unglaublich liebenswert. Ich bin einfach verzaubert, wie sie beide gemeinsam mit dieser Situation umgehen. Ich bin einfach so verliebt in ihre Geschichte, denn es geht um die Liebe. Wie jeder von uns die eigene Wahl treffen sollte, wen man liebt und es nicht z. Bsp. durch unsere genetische Kompatibilität bestimmt wird. Mich freut es einfach, wenn ich Bücher lese, die diesen Gedanken weitertragen.. Es ist ein Buch ab 14 Jahre und genau deswegen gefällt es mir noch besser. Denn jeder sollte die freie Wahl haben. Die Umsetzung des Diversity Gedanken hier in dieser Geschichte, liebe ich sehr. Fazit Soulmates And Other Ways To Die ist grandios und hat leichte und tiefgründige Momente. Nicht nur der Genre Mix und die Charaktere machen diese Geschichte zu einem Highlight. Auch alles drumherum begeistert mich einfach so sehr. Am liebsten würde ich sofort das nächste Buch von Melissa Weller lesen. Eine absolute Leseempfehlung von mir für dieses Buch.

Entsprach leider nicht so richtig meinen Erwartungen
Milo ist jemand, der immer den Nervenkitzel sucht. Zoe hingegen ist ein totaler Kontrollfreak. Mehr Gegensätze gehen nicht und trotzdem stellt sich nach einen Unfall heraus, dass die beiden Seelenverwandte sein sollen. Das kommt für bei nicht in Frage und sie machen auch auf die Suche nach einer Lösung ihr Band zu trennen. Denn die Verbindung bedeutet den Schmerz des anderen zu spüren und auch zu sterben, sollte der andere sterben... Der Schreibstil war relativ flüssig und ich bin gut durchs Buch gekommen. Leider muss ich sagen, dass die sich Dialoge an manchen Stellen sehr gestellt anfühlen. An einigen Stellen dachte ich mkr wirklich, dass so doch niemand spricht. Es war leider einfach nicht so authentisch. In Zoe konnte ich mich anfangs nicht so gut hineinversetzen. Sie hatte aber eine tolle, wenn auch etwas schnelle, Charakterentwicklung. Dem Problem ist aber such einfsch geschuldet, dass das Buch nicht so lang ist, wodurch sich solche Veränderungen oft etwas gepresster anfühlen, als beispielsweise bei Reihen. Mit Milo konnte ich dafür umso schneller sympathisieren, was es wieder ausgeglichen hat. Bei dem Abenteuer der zwei konnte ich richtig mitfiebern. Die Idee der Geschichte und das dystopische Setting dahinter habe ich echt gemocht. Ich meine genetisch festgelegte Seelenverwandte? Man stirbt, wenn sie sterben? Die Probleme die damit einhergehen wurden thematisiert und waren auch ein großer Teil der Story. Das ist der Autorin auf jeden Fall gut gelungen. Schön fand ich auch die Message des Buches: Love is a Choice. Niemand muss in irgendwelche Rollen gezwungen werden und jeder hat eine freie Wahl, die er mit seiner eigenen Entscheidung treffen kann. Ich fand auch im Klappentext das Wort "Apokalypse" ein wenig zu dramatisch. Dafür hat es sich viel zu wenig danach angefühlt. Klar ist die Sterberate durch die Kin-Twins doppelt so hoch, aber mehr war es dann auch nicht. Hier und da wurde angedeutet, dass auch einige Versorgungen knapp wurden, aber selbst das schien noch keine dramatischen Ausmaße zu haben. Ich habe mir unter dem Wort "Apokalypse" wahrscheinlich einfach zu viel versprochen. Leider hatte ich das Gefühl, dass das gesamte Bich ein wenig zu oberflächlich geblieben ist. Wahrscheinlich hätte die Story noch so 100-200 Seiten vertragen können. Aber das ist meine Meinung und es ist schön, dass jeder sich seine eigene bilden kann. Wer Bock auf Dystopie hat und Geschichten mit Seelenverwandten gut finden, sollte diese Story auf jeden Fall lesen. Für mehr als einmal reicht es für mich aber leider nicht.
Unterhaltsam!
Nachdem ich mit einer Freundin über das Konzept von Seelenverwandten diskutiert habe (wo ist die Romantik, wenn man sich nicht für einander entscheidet und warum wird es immer wieder als Entschuldigung herangezogen von Autor:innen keinen anderen Grund finden, warum ihre Protagonist:innen an toxischen Beziehungen festhalten?) hat sie mir dieses Buch geliehen. Denn hier sind Seelenverwandte nicht nur für einander bestimmt (was die Regierung mit zusätzlichen Anreizen fördert) sondern fühlen die Schmerzen der/des jeweiligen anderen bis hin zum gemeinsamen Tod. Das wiederum führt zu zahlreichen Unfällen. Als die übervorsichtige Zoe ihren Seelenverwandten Milo findet, der vor allem Adrenalin und gefährliche Sportarten liebt, ist sie entsetzt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel, dass die Verbindung löst. In typisch Jugendlichen Leichtsinn planen sie dabei, gleich die ganze Menschheit mitzuretten.. Mir hat der Umgang mit dem Konzept der Seelenverwandtschaft gut gefallen, auch die Beschreibung von größenwahnsinnigen Milliardären (ich kann mir ein paar Leuten so gut vorstellen, dass sie einfach genau so rücksichtslos handeln...). Ansonsten einfach ein unterhaltsames Teenie-Buch, das sich schnell weg liest.
Mal was anderes…
Also erst mal: das Cover ist einfach mega schön! Der Farbschnitt mit dem Farbverlauf und dann noch der Slogan „Love is a Choice“, der sich durchs ganze Buch zieht – total gelungen und ein echter Hingucker im Regal. Zoe und Milo als Hauptcharaktere mochte ich echt gerne. Man kann ihr Denken und Handeln super nachvollziehen und richtig mitfühlen. Ich fand es toll zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Aber auch die Nebencharaktere wurden nicht vergessen und sind richtig schön in die Geschichte eingebaut. Die Story selbst fand ich echt besonders – es geht um ein Schicksal und eine ziemlich außergewöhnliche Art, seinen Seelenverwandten zu finden. So etwas hab ich bisher noch nicht gelesen. Eine originelle Dystopie mit Herz, die einfach mal anders ist. Alles in allem ein wirklich schönes Buch, vor allem für jüngere Leser. Für meinen Geschmack war es an manchen Stellen ein bisschen zu langatmig, aber trotzdem: definitiv mal was anderes.

Gelungene Story
Diese Geschichte war anders als erwartet aber nicht im Negativen Sinne. Ich fand es gut. Es war witzig spannend und mir wurde nicht langweilig beim lesen. Der Schreibstil ist locker und auch humorvoll was mich einige Male zum schmunzeln brachte. Das fand ich Mega. Es ist mal eine gute Abwechslung zu dem was ich sonnst so lese. Mit Zoe hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeit aber dadurch wurde mein Lesegenuss nicht wirklich gemindert. Nach und nach konnte ich aber Zoe verstehen und lernte sie besser kennen. Milo hatte ich von Minute eins sehr gemocht. Er ist ein Freigeist. Ein Adrenalinjunckie und ganz im Ernst ich verstehe ihn. Ich liebe es genauso Sachen zu machen wo ich wortwörtlich einfach ins kalte Wasser springen muss um meine Angst zu bekämpfen. Man fühlt sich dann freier deswegen habe ich Milo von Anfang an extrem gemocht. Die Nebencharakter sind gut aufgebaut. Doch am besten fand ich Aisha. Sie war wirklich sympathisch. Das Cover passt Mega gut. Ich mag die Details auf dem Cover. Sei es der Krankenwagen oder der Rauch vom Flugzeug. (Wenn ihr es lesen tut merkt ihr was für ein Zusammenhang es hat.👀☺️) Im großen und Ganzen war es eine extrem angenehme Geschichte die ich wirklich gerne gelesen habe.
#loveisachoice Eine tolle Liebesgeschichte, die mal auf etwas ungewöhnliche Art erzählt wurde :) Durch eine Mutation finden die Menschen inzwischen ihre Seelenverwandten deutlich leichter, aber gleichzeitig bedeutet der Tod auch für beide das Ende. Selbst starke Schmerzen oder Ohnmacht wird über das Band übertragen, wenn auch abgeschwächt. Dies führt immer wieder zu größeren Unfällen, die dann fürchterliche Dominoeffekte haben..... In dieser Zeit finden auch Zoe und Milo ihr Band, aber sie sind so unterschiedlich, dass sie von einem Fehler überzeugt sind. Zoe ist vorsichtig und will einfach überleben. Versucht immer auf alles vorbereitet zu sein. Milo liebt Adrenalin und will das Leben genießen. Als die Beiden von einem möglichen Heilmittel hören, machen sie sich auf die Suche und kommen dabei brisanten Machenschaften auf die Spur. Außerdem beginnen sich Gefühle zwischen ihnen zu entwickeln.... Fazit: Ich fand das Buch wirklich gut und habe es ganz schnell weg gelesen. Zoe und Milo sind beide sehr sympathisch und ich fand es toll wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Und auch ihre Beziehung. Dazu kommen die philosophischen Gedanken über Liebe, Freiheit und Wahl die sich in der Handlung verbergen. Das leicht apokalyptische Settig hat es dann noch mal spannender und ungewöhnlich gemacht. :)
Love is a choice
Im Normalfall ziehen Bücher im Dystopischen Genre nicht so an - hier wars einfach der Klappentext: 𝘿𝙞𝙚 𝙜𝙪𝙩𝙚 𝙉𝙖𝙘𝙝𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩: 𝙅𝙚𝙙𝙚𝙧 𝙫𝙤𝙣 𝙪𝙣𝙨 𝙝𝙖𝙩 𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣𝙎𝙚𝙚𝙡𝙚𝙣𝙫𝙚𝙧𝙬𝙖𝙣𝙙𝙩𝙚𝙣. 𝘿𝙞𝙚 𝙨𝙘𝙝𝙡𝙚𝙘𝙝𝙩𝙚 𝙉𝙖𝙘𝙝𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩: 𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙚𝙧 𝙨𝙩𝙞𝙧𝙗𝙩, 𝙨𝙩𝙞𝙧𝙗𝙨𝙩 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙪. Ich hab gelacht. Ich fand es so urkomisch, dass ich es kaufen musste. Und es war ein Lesevergnügen in 2 Tagen. Aber nun zum Buch: Zoe, Überlebenskünstlerin und absoluter Kontrollfreak versucht wirklich nur eines: am Leben bleiben. Gemeinsam mit ihrer Mutter lebt sie zwischen Nahrungsmitteln-Regalen und Erste-Hilfe-Beuteln. #wasistdieseapokalypse? Milo, absoluter Draufgänger und Star der örtlichen Schule - was die Mädchen betrifft. Und durch einen riesigen Unfall - wie schnell klar, die beiden sind KinTwins - Soulmates. Der Schock ist groß und beide wissen, dass sie das ändern müssen und suchen nach einer Möglichkeit, es wieder rückgängig zu machen. Aber wo anfangen? Fazit: Für mich war es ein unfassbar unterhaltsames Buch. Zoe ist trotz ihres starken Drangs, alles um sie herum kontrollieren zu können, eine sehr starke Protagonistin und wächst in vielen Situationen über ihre Angst hinaus. Und Milo hilft ihr dabei und man merkt, im Laufe des Buches, dass dieses Band, welches sie verbindet, stärker ist als sie zu nächst annehmen. Ich finde die Autorin hat hier ein wirklich tolles Buch herausgebracht mit einem sehr angenehmen, fließenden Schreibstil. Zudem konnte der Humor einfach punkten. Gern mehr davon.

Hatte etwas anderes erwartet.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich wirklich gespannt auf das Buch. Ich liebe Dystopien und konnt es nicht erwarten dieses Buch zu lesen. Das Konzept, das jeder Mensch einen Seelenverwandten hat, finde ich persönlich sehr schön. Nur leider hat sich die Story irgendwie zu schnell entwickelt und konnte mich deswegen nicht ganz so mitreißen. Ich habe auch irgendwie was anderes erwartet nach dem Klappentext. Zoe und Milo waren echt süß und ich großen und ganzen war das Buch echt süß für zwischendurch.
Alles nur Schicksal?
"Soulmates and Other Ways to Die" ist ein romantisches Jugendbuch mit dystopischem Setting. Doch leider fehlt es mir hier an Atmosphäre und Spannung. Die Grundidee dieses Buches war auch der Grund, warum es mich brennend interessiert hat. Ein mutiertes Genvirus führt dazu, dass jeder Mensch einen Seelenverwandten, einen sogenannten Kin Twin, hat. Doch wenn der Seelenverwandte stirbt, stirbst auch du. Pech für Zoe und Milo, als sie erfahren, dass ausgerechnet sie beide Kin Twins sein sollen; denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein beliebter Adrenalinjunkie, sie eine ängstliche Kontrollfreakin, deren größtes Ziel es ist, am Leben zu bleiben. Daher beschließen beide, unbedingt eine Heilung für dieses Problem zu finden. Koste es, was es wolle. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Milo erzählt. Dabei ist der Erzählstil leider zu ähnlich, als dass ich einen großen Unterschied festgestellt hätte. Die Charaktere wirkten auf mich auch sehr oberflächlich und irgendwie wenig nahbar. Für mich kam der dystopische Aspekt leider zu kurz; die Gefahr war irgendwie nicht richtig greifbar. Zwar wurde immer wieder erwähnt, wie schlimm es sei, dass, wenn einer starb, auch immer ein weiterer mitgestorben ist, aber eine apokalyptische Stimmung kam bei mir nicht auf. Auch die Spannung riss leider regelmäßig ab, da aufkommende Probleme immer recht schnell gelöst wurden. Toll finde ich, dass einige tiefgründige Themen wie Freundschaft und die Vielseitigkeit der Liebe thematisiert werden, auch wenn es manchmal für meinen Geschmack zu kitschig wurde. Insgesamt fand ich die Grundidee großartig und die Geschichte zwischendurch unterhaltsam; ich habe sie gerne gelesen.
Ich fand die Idee so cool und auch wenn ich bei der Auflösung richtig geraten habe, war es ein unterhaltsames Buch mit einer erschreckenden Zukunftsvision. Mit Zoe und Milo treffen zwei Gegensätze aufeinander. Sie ist vorsichtig, er will leben. Als sie dann erfahren, dass sie KinTwins, also Seelenverwandte sind, ist die Freue - vor allem bei Zoe - nicht gegeben. Ich mochte die Dynamik der beiden und auch von Milos bester Freundin Aisha und ihrem KinTwin Bri. Die Vorstellung ist erschreckend, aber ich verstehe auch, das es für einige auch schön wäre zu wissen, das der Seelenverwandte irgendwo ist und nicht nur eine Vermutung ist. Die Auflösung war...es ist eben ein Jugendbuch 😂. Teenager lösen die Frage, die seit 10 Jahren keiner zu lösen weiß, bzw. sind die ersten, die es überleben. Aber irgendwie kann ich auch verstehen, wenn "Erwachsene" lieber den Koof in den Sand stecken und abwarten, bevor sie selber aktiv werden. Die Sicherheit aufs Spiel setzten für eine vielleicht Rettung und der Gefahr dafür zu sterben? Als Kind/Jugendlicher hat man weniger Überblick über das Ganze und die meisten Erwachsenen haben mehr Verantwortung als nur das eigene Leben. So gesehen Verstand ich es auch wieder, dass Teenager das geschafft haben 😜. Es war unterhaltsam, auch spannend und auch wenn das Ende mir zu kalkuliert war, möchte ich das Buch gerne. Milo und Zoe sind beide auf ihre Arten sympathisch!
„Soulmates and Other Ways to Die“ hat mich mit seiner besonderen Idee von Seelenverwandten begeistert 🌌💫 – so stark verbunden, dass man Schmerzen teilt und sogar gemeinsam stirbt. Der Schreibstil war toll, leicht zu lesen und sehr bildhaft. Zoe als Protagonistin war erfrischend anders und richtig liebenswert. Ein bisschen mehr Weltuntergangsstimmung hätte ich mir gewünscht, trotzdem eine berührende und besondere Story! 💕
Melissa Welliver hat mit Soulmates and Other Ways to Die eine spannende und ungewöhnliche Geschichte geschaffen. Besonders die Idee der Seelenverwandten, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie Schmerzen teilen und sogar gemeinsam sterben, fand ich faszinierend und erfrischend anders. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – er ist leicht zu lesen, gleichzeitig bildhaft und voller Atmosphäre. Auch die Figuren sind gut gezeichnet. Besonders Zoe mochte ich sehr, weil sie nicht das typische Mädchen ist, sondern mit ihrer besonderen Art auffällt und dabei unglaublich liebenswert bleibt. Etwas mehr Weltuntergangsstimmung hätte ich mir gewünscht, denn nach dem ersten Viertel verlagerte sich der Fokus stärker auf die Liebesgeschichte. Das war zwar schön, nahm der Grundidee aber ein wenig die Intensität. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen, trotzdem hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht, um zu erfahren, was danach geschieht. Insgesamt ist es aber eine wirklich berührende und besondere Geschichte, die zeigt, wie stark die Verbindung zwischen zwei Menschen sein kann.

Vorgegebene Seelenpartner? 🤨
In „Soulmates and other ways to die“ wird die Geschichte um Zoe und Milo erzählt, die, durch einen Gendefekt verursacht, Kin-Twins sind. Komplett überrumpelt beschließen die beiden alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diesen Gendefekt zu neutralisieren. Verfolgt und gejagt erleben die beiden zusammen mit ihren Freunden ein riesen Abenteuer. Der Einsatz: Leben oder Sterben. Gekonnt setzt Welliver hier auf viel Humor, Spannung und eine Prise Romantik. Wirklich großartig!
2045 und Seelenverwandtschaft ist eine Krankheit
Was wäre, wenn man untrennbar mit seinem Seelenverwandten verbunden wäre – bis der Tod einen scheidet? Oder wenn einer stirbt, der andere unmittelbar mit ihm das Zeitliche segnet? Die Grundidee von "Soulmates and Other Ways to Die" hat mich sofort überzeugt. Du hast einen Seelenverwandten, doch wenn er stirbt, stirbst du ebenfalls. Wenn er Schmerzen hat, spürst du sie auch. Diese besondere Seelenverbindung lässt sich über das Blut feststellen, denn sie beruht auf einer genetischen Mutation. Aufgrund der hohen Sterberate herrscht im Jahr 2045 eher Endzeitstimmung als Friede, Freude, Eierkuchen. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Zoe und Milo erzählt. Während Zoe keinerlei Interesse daran hat, ihren Seelenverwandten zu finden, kann Milo es kaum erwarten. Doch wie sollte es anders sein, gehören die beiden zusammen. Zumindest, wenn es nach dem DearlyDeparted-Syndrom geht. Auf den Plot selbst möchte ich nicht näher eingehen. Aber die Gestaltung des Buches ist großartig: Orange-lila-Farbtöne unterstreichen die Weltuntergangsstimmung, und ein hübscher Farbschnitt mit „Love is a choice“ rundet das Ganze ab. Ob man Schrift auf dem Farbschnitt mag, ist natürlich Geschmackssache – hier passt es für mich aber sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt mühelos mit und fliegt förmlich durch die Seiten. Das Pacing ist größtenteils gelungen, auch wenn ich mir für das Ende etwas mehr Zeit gewünscht hätte. Zugegeben, ich gehöre nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe, schließlich ist "Soulmates and Other Ways to Die" ein Jugendbuch. Aber das hat mich nicht daran gehindert, die Geschichte von Milo und Zoe gerne zu verfolgen. Die Figuren haben mir gefallen. Ich konnte ihre Entscheidungen und Gedanken nachvollziehen, sowohl bei den Protagonisten als auch bei den Nebencharakteren. Ein wenig mehr Tiefe hätte man ihnen durchaus geben können – aber das ist eher Kritik auf hohem Niveau. Ich werde von der Autorin Melissa Welliver bestimmt noch ein weiteres Buch zur Hand nehmen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es muss eben nicht immer eine Geschichte mit riesigem Worldbuilding sein, in dem alle Fragen beantwortet werden. Manchmal reicht auch eine gute Grundidee, interessante Figuren und eine stimmige Atmosphäre. Die Mischung aus Dystopie und einer Prise Romance ist auf jeden Fall eine Empfehlung für junge Leser*innen – aber auch für alle anderen, die Lust auf eine spannende und originelle Geschichte haben. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Ende etwas eilig war und mir an manchen Stellen, die Auflösung bzw Lösung des Problems zu schnell und einfach war.
"Soulmates and other ways to die" erzählt die Geschichte von Zoe und Milo. Die beiden leben in einer Welt in der Zukunft. In dieser gibt es eine genetische Veranlagung, die Menschen miteinander verbindet - als Seelenverwandte. Und das bis zum Tod. Stirbt einer, stirbt automatisch auch der andere. Als die beiden verbunden werden, ist das beiden so gar nicht recht. Der eine ein Adrenalinjunkie, die andere ein Kontrollfreak. Und so tun sie alles, um die Verbindung wieder zu lösen und stoßen dabei auf eine Wahrheit von der sie nie gedacht hätten, dass das möglich sein könnte. Schon durch den kreativen Titel wurde ich auf das Buch aufmerksam und neugierig. Früher habe ich sehr gerne Dystopien gelesen, aber leider hatte der Trend ja lange Zeit sehr abgenommen, sodass es einfach auch weniger auf dem Markt gab. Hier haben wir mal wieder eine Geschichte, die in der Zukunft spielt. Und die ist gar nicht mal so gut, weil die Genmutation einfach unfassbar viele Menschen das Leben kostet. Von Beginn an war ich sehr gut in der Geschichte drin, da sie super leicht und gut geschrieben ist. Abwechselnd wird diese aus Milos und Zoes Perspektive erzählt. Dabei konzentriert sie sich auf vier Hauptpersonen, was das ganze recht übersichtlich macht. Auch in die Welt kam ich gut rein, da diese nicht total komplex beschrieben wird, sondern eigentlich so wie unsere ist, außer halt der Genmutation. Zwischendurch gab es teilweise ein paar Passagen, die ich etwas langatmig fand, bei denen ich mir noch mehr Spannung gewünscht oder die ich vielleicht etwas gekürzt hätte. Doch das verging schnell wieder und ab der Hälfte war das Buch dann wirklich fast durchgehend sehr spannend. Zoe und Milo auf ihrem Weg zu begleiten machte großen Spaß. Ihre Erkenntnisse führten auch bei mir ab und an zu Staunen und so wurde ich vom ein oder anderen Geschehnis überrascht. Neben der spannenden Handlung liegt natürlich auch etwas Liebe in der Luft. Diese Liebe entwickelt sich langsam und stetig und ist dadurch gut greifbar. Dadurch dass es sich hier um YA handelt, gibt es natürlich keine expliziten Szenen, was aber auch nicht zur Geschichte gepasst hätte. Das Ende ist super schön und bringt in allen Punkten eine Auflösung. Alles wurde zu meiner Zufriedenheit gelöst und gut zu Ende gebracht. Ich finde die Geschichte hat hier auch genau den richtigen Umfang und endet genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Ein unterhaltsames Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe, das mich zum Nachdenken gebracht und mitgenommen hat, in eine Welt in der ich ehrlich gesagt nicht leben wollen würde :D
Seelenverwandtschaft geht auch anders
Das Cover von "Soulmates and Other Ways to Die" hat mich zu Anfang am meisten angesprochen, aber auch der Schreibstil von Melissa Welliver hat mich von Seite zu Seite überzeugt. Sie brachte sowohl die Atmosphäre als auch das Setting perfekt rüber, zumindest zu Anfang und beschrieb die Charaktere auch sehr gut. Die Charaktere Zoe und Milo könnten nicht unterschiedlicher sein und doch finden zu einander. Die Unterschiede zwischen den beiden wurden schnell klar. Auch ihre Entwicklung im laufe der Geschichte sind zu sehen, es geht nicht zu schnell und auch nicht zu langsam. Allerdings muss ich sagen, dass ich von anderen Charakteren nicht so überzeugt war, wie die Mutter von Zoe oder auch der "Bösewicht" der Geschichte. Zu Anfang der Geschichte kamen bei mir noch die Apokalyptischen Vibes rüber, dies lies allerdings schnell nach und erinnerte mich eher an eine Teenie Romance mit einem Anteil von Thriller.
England 2045. Jeder Mensch hat aufgrund eines Gens einen Seelenverwandten, was eigentlich romantisch klingt hat jedoch die Sterberate verdoppelt. Denn "KinTwin" spüren nicht nur eine abgeschwächte Form der Schmerzen des Gegenstücks, sie sterben auch gemeinsam. Die Welt befindest sich in einer langsamen Apokalypse und unsere Progagonistin Zoe ist auf alles vorbereitet. Sie ist ein Kontrollfreak und verlässt das Haus nur um zur Schule zu gehen und wieder zurück und mit dabei ist ihre Notfalltasche, um allen Widrigkeiten zu trotzen. Auf was sie jedoch nicht vorbereitet war ist, dass sie erfährt, wer ihr KinTwin ist. Milo Spencer ist das Gegenteil von Zoe, er liebt es von Felsen zu springen, hat immer mal wieder Knochenbrüche und hofft endlich seinen Seelenverwandten zu finden, da er annimmt, dass sie sich doch gleichen müssen. Die beiden sind wenig begeistert als sie über ihren neuen Status in Kenntnis gesetzt werden, besonders Zoe setzt alles daran, diese Verbindung zu lösen und so beginnt ein gemeinsames Abenteuer und die Suche nach einem Heilmittel. Die Geschichte war wirklich süß, humorvoll und spannend. Das Setting war großartig und die Idee mit der Seelenverwandtschaft, die einen umbringt sehr originell. Das Buch ist aus beiden Ich-Perspektiven erzählt und ich mochte beide sehr gerne. Es war so unterhaltsam zu lesen, wie die beiden versuchen sich zu trennen, sich aber immer näher kommen. Ich mag diese Near Future-Romane und fand die Mischung mit der Lovestory sehr cool.
Ich fand es echt gut. Auch das worldbuilding war schön und interessant aufgebaut. War nicht unbedingt das was ich erwartet hatte aber es war dennoch ein sehr schönes Buch und es hat mir einige schöne Stunden bereitet 💗 Der Fokus ist hier auch eher auf der Story als auf der romance, was ich sehr angenehm finde 💗
Love is a choice
Die Außengestaltung des Buches finde ich wahnsinnig gelungen, ich mag den Farbverlauf von lila zu orange/gelb sehr gerne. Die Story an sich war nett, leider kam mir das Dystopie setting etwas zu kurz. Der Start in die Geschichte war toll, hier kamen noch richtig Pre-Apokalypse bei mir an. Im weiteren Verlauf wird es eher zu einer Teenie-Romanze mit Thriller Elementen. Der Teil der Lovestory ist dabei auch wirklich gut gelungen, da tatsächlich auf Konsens geachtet wird und das ganze Konstrukt Liebe und Ehe durchaus kritisch betrachtet wird. Persönlichkeitsbildend ist der Roman also durchaus. Auch der Thrilleranteil kann hier und da überzeugen, zum Teil ist es etwas vorhersehbar, zum Teil scheinen hier tolle Gesellschaftskritiken durch. Dabei vor allem an die Reichen, die immer noch reicher werden und dabei die normale gesellschaftliche Mitte vergessen. Die Charaktere sind toll entwickelt und ich konnte alle in ihren Beweggründen verstehen und mochte die meisten von ihnen auch gut leiden. Lediglich unser Bösewicht und Zoes Mom waren nicht mein Fall. Die Repräsentation der queeren Community ist meines Erachtens auch gut gelungen. Tolle Idee, gute Umsetzung aber wirklich etwas für die jüngere Zielgruppe!
Jugenddystopie
Hierbei handelt es sich definitiv um ein Jugendbuch, die Protagonisten sind alle noch in der Schule, was an manchen Stellen deutlich erkennbar ist und auch die ganze Story mit der Liebe und der Seelenverwandschaft wurde definitiv für Jugendliche geschrieben. In dieser Hinsicht war die Story für mich ein bisschen fad, zum Ende hin hat die Story leider sehr nachgelassen. Neben ein paar nebensächlichen Logikfragen, war ich zudem etwas verwirrt von den unterschiedlichen Beschreibungen und Visualisierung der Frisur der Protagonistin. Die Dystopische Welt fand ich an sich jedoch ganz cool aufgebaut. Und neben einem angenehmen Schreibstil hatte das Buch auch einen guten Humor. Insgesamt sollte man sich bewusst sein, dass es sich um eine Jugenddystopie handelt, dann kann man das Buch gut zu lesen.

Gute Story-Idee, Spannung und viele offene Fragen
Die Welt im Jahr 2045. Jeder Mensch besitzt einen Seelenverwandten, einen sogenannten Kin-Twin. Jedoch wird man damit verbunden und spürt die Schmerzen des Seelenverwandten - und sollte einer der Beiden sterben, stirbt auch der Zweite. In dieser Welt lernen wir Zoe kennen, eine Überlebenskünstlerin, welche für jede eintretende Katastrophe vorbereitet ist und bisher ihren Kin-Twin noch nicht gefunden hat. Auf dem Schulweg wird sie von einem schweren Unfall überrascht, wird ohnmächtig und kommt ins Krankenhaus. Dort lernen wir Milo besser kennen, der, weil er ihr Kin-Twin ist, ebenfalls ohnmächtig wurde und auch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Da Beide nicht sonderlich begeistert über ihre Verbindung sind, begeben sie sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Die Story ist mal was ganz anderes, der Schreibstil ist flüssig und schön und mich hat das Buch bis zum Ende nicht losgelassen. ☺️
Eine humorvolle Jugenddystopie, die mich sehr gut unterhalten hat!
Eine Welt, in der du mit deinem Seelenverwandten verbunden bist, seinen Schmerz mitfühlst und du sogar stirbst, wenn er stirbt? Ich bin dabei! In diesem humorvollen Jugendbuch von Melissa Welliver erleben wir die „langsamste Apokalypse der Welt“. Vor einigen Jahren wurde ein Gendefekt entdeckt, der eine Person mit ihrem Seelenverwandten verbindet und sie die gleichen Schmerzen spüren lässt. Sogar soweit, dass du stirbst, wenn dein Seelenverwandter stirbt. Das führt zu ziemlich viel Chaos und Verwüstung in der Welt. In der Geschichte geht es um Zoe, die sich zurückgezogen hat und zu einer Überlebenskünstlerin wurde und Milo, der ein Adrenalin-Junkie ist und das Leben in vollen Zügen genießt. Beide sind seelenverwandt, aber möchten es wegen ihrer Gegensätze nicht sein. Und so begeben sie sich auf die gefährliche Suche um ihr Band zu trennen. Ich mochte es wirklich gern. Milo und Zoe waren beide sympathisch und haben sich gut ergänzt. Auch die Nebencharakter Aisha und Bree fand ich toll. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Geschichte nicht nur eine Form von Liebe und Seelenverwandtschaft abbildete. Gleichgeschlechtliche Paare waren normalisiert und auch eine asexuelle Seelenverwandtschaft zu deiner Wohlfühlperson war möglich. Es gab schon ein paar interessante Plottwists, aber manches war auch vorhersehbar. Im Großen und Ganzen war es ein humorvolles Jugendbuch, dass in gleichen Maßen ruhig und spannend war. Ich habe es auf jeden Fall gern gelesen und kann es empfehlen! Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Schade, schade. Das Buch hatte so eine spannende Idee und begann richtig stark. Die Vorstellung, dass durch einen Virus nun jeder ein/e Soulmate bekommt, dessen Schmerz man spürt und mit dem man gleichzeitig stirbt, war für mich von Anfang an weniger romantisch als mehr gruselig. Gerade deswegen war es so spannend, diese "neue" Welt zu erkunden und die Gegensätze der beiden Hauptcharaktere, aus deren Perspektive das Buch abwechselnd berichtet, zu bemerken: Der eine ist ein Draufgänger und spielt quasi mit seinem Leben, die andere hat eine "overprotective" Mutter und ist selbst auch in dauernder Panik vor dem Weltuntergang. Allerdings verlor mich das Buch dann, als die Teenies scheinbar unlösbare Aufgaben in nun mal mehr zwei bis drei Minuten problemlos lösten, nur um dann plötzlich vollkommen gewalttätig von einem Tech-Guru gejagt zu werden. Die Mischung aus Action und seltsamen Zufällen hat mir einfach irgendwann gar nicht mehr zugesagt. Es wirkte, als würde es an einigen Stellen schnell gehen sollen, damit mehr Zeit ist, die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Hauptcharaktere zu erkunden. Dann gab es einige Charaktere, die ihre Ansichten innerhalb von wenigen Momenten komplett änderten, was absolut unrealistisch für mich war. So habe ich mich am Ende leider nur noch durch das Buch durchgekämpft. Sehr schade, denn ich war wirklich angetan bis zum ersten Drittel.
Leider nicht, was ich erwartet habe ...
... die Idee und der Grundkonflikt waren absolut genial, aber leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Vieles wirkte sehr konstruiert, der Schreibstil stellenweise unnatürlich. Alle Steinen fielen wie automatisch "an den richtigen Platz" und die dramatischen Szenen am Ende kamen mir überzogen vor. Der eigentliche Reiz - nämlich dass Milo ständig auf dumme Gedanken kommt und Zoe ihn "am Leben halten muss" wurde leider gar nicht ausgespielt. Letztlich mochte ich die Geschichte prinzipiell, sie wirkt einfach noch sehr roh und ausbaufähig. Durch die Kürze kann man es aber durchaus für zwischendurch lesen.
Jugendbuch mit Humor und überspitzter Story
Melissa Welliver legt mit Soulmates and other ways to die ein humorvolles Jugendbuch vor, das mit viel Witz und einer überdrehten Storyline punktet. Der Schreibstil ist leicht, spritzig und schnell zu lesen – perfekt für alle, die Lust auf unterhaltsame, etwas verrückte Geschichten haben. Mir war zu Beginn nicht bewusst, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Dadurch war ich anfangs etwas enttäuscht, da die Handlung – typisch für das Genre – nicht besonders in die Tiefe geht und manche Situationen recht überspitzt wirken. Für mein jetziges Ich fehlte daher stellenweise der Tiefgang. Trotzdem konnte ich mir gut vorstellen, dass mein 14-jähriges Ich großen Spaß mit dieser Geschichte gehabt hätte. Fazit: Ein witziges, kurzweiliges Jugendbuch mit überzeichneter Story und lockerem Humor. Für die Zielgruppe absolut gelungen, für mich persönlich aber nicht ganz das Richtige. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Liebe in düsterer Zukunftswelt
Schon das Cover und der schöne Farbschnitt des Buches sind in wunderbaren orange-lilanen Farbtönen gehalten und spiegeln zum einen die Liebesgeschichte zum anderen die dramatische Welt wieder, in der der Roman erzählt wird. Im Vereinigten Königreich im Jahre 2045 lebt Zoe, die täglich um ihr Leben bangt. Ihr Seelenverwandter Milo und sie, versuchen ein Heilmittel für die Mutation zu finden, die sie zu unzertrennlichen Seelenverwandten macht, die sogar mit dem Leben vezahlen, wenn einer von ihnen stirbt. Mit Spannung und Witz erzählt die Autorin von einer düsteren Zukunftswelt, die so allerlei Fragen aufwirft. Beim Lesen des Romans ist man gebannt und kann dieses Buch nicht aus der Hand legen, was auch an dem guten Schreibstil der Autorin liegt. Ein tolles Buch für Jugendliche und junge gebliebene Erwachsene! Sehr lesenswert
Spannende Verfolgungsjagden, liebenswürdige Charakter und große Fragen ❤️
In einer Welt, in der seit ein paar Jahren plötzlich jede*r eine*n Seelenverwandte*n hat und blöderweise auch mit seinem*ihrem Leben an diese*n gebunden ist, hat sich die Sterblichkeitsrate mehr als verdoppelt. Wo ständig Züge entgleisen, weil der*die Fahrer*in einfach tot umkippt und Flugzeuge aus dem selben Grund vom Himmel fallen, entwickeln sich gefährliche Kettenreaktionen und das Leben ist garnicht mehr so einfach. In dieser Welt lebt Zoe und hat nur ein Ziel: zu Überleben. Blöd nur, dass ihr Seelenverwandter ausgerechnet der Adrenalinjunkie Milo ist, der sich ständig freiwillig in Gefahr begibt. Einig sind sie sich immerhin darin, dass sie kein gutes Paar abgeben. Also machen sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und merken dabei nicht nur, dass sie vielleicht doch kein schlechtes Team sind, sondern geraten dabei auch in große Gefahr, denn nicht alle wollen das langsame Aussterben der Menschheit aufhalten. Spannende Story, süße Liebesgeschichte, tolle Charaktere und die Frage, wie viel "Vorherbestimmt" verträgt der freie Wille?
Mut Freundschaft und Freiheit
REZENSIONSEXEMPLAR Soulmates and Other Ways to Die Dieses Buch hat mich sofort gepackt! Melissa Welliver erzählt eine spannende irgendwie auch lustige und gleichzeitig sehr emotionale Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein Virus der die Welt beherscht das sogenannte Kintwin Gen ein Gen das deinen Seelenverwandten findet doch stirbt dein Seelenverwandter stirbst auch du. Im Mittelpunkt steht Zoe, die immer alles mit Bedacht macht, und Milo, der eher das Risiko liebt. Zwei total unterschiedliche Charaktere, die plötzlich durch den geheimnisvollen KinTwin-Virus miteinander verbunden sind. Von da an beginnt ein Abenteuer voller Überraschungen, Gefühle und kleiner witziger Momente. Den Zoe glaubt das hier ein grosser Fehler entstanden sein muss und die beiden begeben sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Besonders schön fand ich, wie Zoe sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie traut sich mehr, zeigt ihre innere Stärke und wächst über sich hinaus. Auch die Nebenfiguren bringen viel Farbe und Lebendigkeit in die Story. Soulmates and Other Ways to Die ist spannend, berührend und mitreißend geschrieben. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Freundschaft, Mut und die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, welchen Weg man gehen will. Von mir gibt es volle fünf Sterne und eine klare Empfehlung!
Dystopische Liebe mit Gänsehautmomenten
"Soulmates and Other Ways to Die" von Melissa Welliver ist eine Geschichte, die auf den ersten Blick ganz anders wirkt, als sie sich später entwickelt. Cover und Klappentext lassen eine lockere Mischung aus Dystopie und romantischer Komödie erwarten, eine süße Teenie-Romanze in einer ungewöhnlichen Welt. Doch schon nach wenigen Kapiteln zeigt sich, dass hier viel mehr Tiefe verborgen ist. Das Buch ist eher eine dystopische Romance mit deutlichen Thriller Vibes und wird im Verlauf stellenweise ziemlich düster. Erst am Ende fiel mir auf, dass es sogar eine Triggerliste gibt – diese sollte man unbedingt beachten! Die Grundidee ist faszinierend: Jeder Mensch hat eine KinTwin und wenn einer stirbt, stirbt auch der andere. Diese Ausgangslage gibt der Geschichte sofort ein hohes Maß an Spannung und eine bedrückende Intensität, die immer mitschwingt. Im Zentrum stehen Zoe und Milo, zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zoe ist kontrolliert, vorsichtig und lebt nach klaren Regeln, während Milo freiheitsliebend, wild und impulsiv auftritt. Gerade dieser Gegensatz macht die Dynamik zwischen den beiden interessant. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und bleibt durch das Band, das sie verbindet, durchgehend unter Druck. Melissa Welliver schreibt in einer angenehm einfachen Sprache, sodass sich die knapp 320 Seiten sehr flüssig lesen lassen. Es gibt humorvolle und süße Momente, die durch die sympathischen Charaktere getragen werden, gleichzeitig aber auch Szenen, die sehr dunkel und beklemmend wirken. Diese Mischung sorgt dafür, dass das Buch überraschender und vielschichtiger ist, als man es zunächst erwarten würde. Am Ende bleibt für mich der Eindruck einer unterhaltsamen Geschichte, die vielleicht nicht umwerfend, aber definitiv lesenswert ist. Sie bietet originelle Ideen, Spannung und Emotionen und zeigt, dass Jugendromane nicht nur leichtfüßig sein müssen. Mein Teenie-Ich hätte dieses Buch geliebt und verschlungen!
Description
Noch nie war die Apokalypse so witzig!
Die gute Nachricht: Jeder von uns hat einen Seelenverwandten.
Die schlechte Nachricht: Wenn er stirbt, stirbst auch du.
Zoe ist ein echter Kontrollfreak, durch und durch organisiert und sie will vor allem eins: unbedingt am Leben bleiben! Gar nicht so einfach in einer Welt, in der das Überleben von einem per Gencode vorgegebenen Seelenverwandten abhängt. Und erst recht nicht, wenn der eigene Soulmate scheinbar von Gefahr angezogen wird und ein absoluter Adrenalinjunkie ist. Als Zoe herausfindet, dass es ausgerechnet Milo Spencer ist, mit dem sie ihr Leben verbringen soll, ist ihr klar: Sie müssen unbedingt eine Heilung für diese ganze Seelenverwandten-Scheiße finden. Denn NIE IM LEBEN wird sie mit Milo mehr Zeit verbringen als unbedingt notwendig!
RomCom meets Dystopie: Ein Must-Read für alle Fans von They both die at the end . Melissa Welliver gelingt ein humorvoller Genre-MashUp der Tropes opposites attract, enemies to lovers, romantic suspense und speculative romance. Geschrieben aus zwei Perspektiven.
Book Information
Author Description
Melissa Welliver schreibt Romane darüber, dass das Ende der Welt nie wirklich das Ende der Welt ist. Nach ihrem Studium des kreativen Schreibens an der Universität Manchester absolvierte sie den Kurs Kreatives Schreiben für Kinder von Curtis Brown. Ihre Bücher wurden für den Bath Novel Award, Mslexia, den Hachette Children's Novel Award und den Wells Book for Children Competition nominiert. Melissa lebt im Norden Englands zusammen mit ihren beiden Doodles Maude und Zelda.
Posts
Dystopie mit Witz
Die Gestaltung des Buches gefällt mir und sie passt ganz gut zum Inhalt: der Kontrast zwischen den fröhlichen Farben und dem Flugzeugabsturz im Hintergrund spiegelt die Geschichte wider. Wir befinden uns nämlich in einer dystopischen Welt, trotzdem wird mit viel Humor geschrieben. Abwechselnd erfahren wir die Geschichte aus Zoes und Milos Sicht. Während Milo abenteuerlustig ist, macht Zoe sich viele Gedanken darum, wie sie am besten überleben kann und richtet auch ihren Alltag streng danach aus. Die Welt befindet sich nämlich seit 10 Jahren im Ausnahmezustand, seit eine Mutation um sich gegriffen hat: Jeder Mensch hat einen genetisch bestimmten Seelenverwandten und ist mit diesem verbunden. Verletzt sich ein Mensch oder stirbt er, so ereilt seinen Seelenverwandten dasselbe Schicksal, wodurch die Welt ins Chaos gestürzt wurde. Die Idee dieser Welt finde ich total interessant: Was macht es mit den Personen, die so untrennbar miteinander verbunden sind? Inwieweit nimmt es den Menschen die Entscheidungsfreiheit? Diese Welt mit ihren Auswirkungen wurde gut und plausibel beschrieben. Die Geschichte beginnt trotz der Dystopie sehr leicht und lustig; manchmal auch etwas skurril. Später wird die Geschichte dann doch aber recht ernst und düster, was ich so nicht erwartet habe. Das passt natürlich zur Dystopie, aber nicht zum anfänglichen Ton des Buches. Es werden schöne Botschaften vermittelt und Themen wie Konsens, Queerness und Asexualität eingebunden. Um allen wirklich gerecht zu werden, hätte das Buch aber noch länger sein müssen. Mir fehlt es insgesamt an Tiefgang und viele Wendungen und Meinungswandel kommen mir zu plötzlich. Auch die Gefühle zwischen Zoe und Milo entstehen zu schnell. Insgesamt ein liebevoll geschriebenes Jugendbuch mit interessanten Themen und wichtigen Werten, aus dem jedoch noch mehr hätte herausgeholt werden können.
Ich hatte mich mein ganzes Leben lang auf die Apokalypse vorbereitet – und hier war sie nun: in Gestalt von Milo Spencer.
𝑰𝒏𝒉𝒂𝒍𝒕: Im Jahr 2045 lebt die Menschheit mit einer Genmutation, bei der jeder einen Seelenverwandten hat. Stirbt dieser, stirbt man selbst auch. Zoe und Milo erfahren eines Tages von ihrem Match – dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Deshalb wollen sie nur eins: eine Heilung finden! 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: Ein gelungenes Jugendbuch mit Endzeitstimmung. Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass die Menschheit durch die doppelte Sterberate irgendwann nicht mehr ausreicht, um die Welt am Laufen zu halten und so die Apokalypse droht. Diese Idee ist wirklich originell und etwas, das ich noch nicht gelesen habe. Das Setting hätte für meinen Geschmack insgesamt aber noch ein wenig dystopischer sein dürfen. Die Handlung verläuft recht geradlinig, Probleme werden meist schnell gelöst. Das passt zwar gut zum lockeren, teils sarkastischen Grundton des Buches, nimmt aber auch etwas die Spannung raus. Sehr gelungen finde ich die Gestaltung: Das bunte Cover im Comicstil mit dem abstürzenden Flugzeug passt perfekt zur Geschichte. Auch der dazugehörige Farbschnitt ist ein echter Hingucker. Besonders schön ist die Klappenillustration von Zoe und Milo, die ihre gegensätzlichen Charaktere auf einen Blick sichtbar macht. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne ⭐️ für die originelle Idee. Auch wenn ich nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, hat mir das Buch schöne Lesestunden bereitet. Danke an den Magellan Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar.

Ein toller Jugendroman mit klasse Ausgangslage und interessanten Gedankengängen
Autorin: @melliver Übersetzerin: @lostandhoundintranslation Illustratorin: @micaelaalcainodesign Verlag: @magellan.young.new Was war das bitte für eine geniale Ausgangslage? Unseren Soulbuddy wünschen wir uns doch alle irgendwo. Aber wie sieht es aus, wenn du nicht nur den Schmerz deines Seelenpartners spürst, sondern auch stirbst, wenn er stirbt? Zoe lebt in einer Welt, in der der Seelenparter über einen Gencode festgestellt wird. So erfährt sie irgendwann, dass Milo Spencer ihr Seelenverwandter ist und das Ergebnis hätte für Zoe nicht schlimmer ausfallen könnne. Zoe ist ein kleiner Kontrollfreak, hat stehts ein Notfallpäckchen dabei und will nur überleben. Milo ist dagegen ein echter Adrenalinjunky, der Verletzungen und Gefahr förmlich anzieht. Sie haben beide nur ein Ziel - so schnell wie möglich, aus dem Schlamasel rauszukommen. Meine Meinung: Soulmates and other ways to die ist wirklich ein gelungener Jugendroman mit einer spannenden Ausgangslage und einer guten Kombination aus Humor, Action und Romance. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass sich die 315 Seiten in einem Rutsch lesen lassen. Hier auch ein großes Lob an die Übersetzerin. Die Charaktere Zoe und Milo könnten unterschiedlicher nicht sein, aber beide habe ich sie auf ihre Weise lieb gewonnen. Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen und hier mochte ich vor allem Aisha sehr. Während dem Lesen habe ich mich oft selbst in die Situation versetzt und gedacht - stell dir mal vor, dein Seelenverwandter ist jemand, der ständig sein Leben herausfordert und sich Gefahren aussetzt? Mein Leben wäre dadurch ja auch gefährdet und ich könnte ihn nicht mal schlagen, weil ich mich ja dann selbst schlagen würde. 😭😅 Nein! Gewalt ist keine Lösung. 🫂🫲 Was ich besonders gut fand, dass auch Seelenpartnerschaften zwischen 2 Frauen oder 2 Männern möglich waren und der Gedankengang dazu - Seelenverwandtsxhaft zwischen 2 Frauen bedeutet 2 x im Monat Menstruationsschmerzen. 🥲😊 Das Buch bietet gelungene Gedankengänge und Botschaften. Lediglich das Ende erschien mir etwas schnell abgehandelt, aber der Ausgang hat mir dennoch gefallen.
Milo & Zoe ♥️ #loveisachoice
Mein Interesse an dem Buch wurde sofort durch den meiner Meinung nach sehr catchy Titel in Kombination mit dem mega Cover + Farbschnitt geweckt. Soulmates and other ways to die…ich fragte mich sofort, was das eine mit dem anderen zu tun hat 😅 Die Grundidee der Story ist super spannend und mir fiel es auch total leicht, Zoe, Milo, Aisha und Bri durch die Geschichte zu begleiten. Dabei hat jede Person eine wichtige Rolle verkörpert, damit am Ende ihr Ziel erreicht werden konnte. Ich fand die Ereignisse und Entwicklungen nachvollziehbar aber trotzdem spannend, es ging weder zu schnell, noch trat Langeweile auf. Zudem ist auch eine gute Portion Humor vorhanden, was mich tatsächlich einige Male laut auflachen ließ, gerade Aisha haut super Sprüche raus 😁 Alles in allem kann ich das Buch jedem weiterempfehlen, der Lust auf eine außergewöhnliche Geschichte hat, die aber nicht zu komplex ist und dabei auch noch wichtige Werte vermittelt 👍

Seelenverwandte und ein dystopische Welt
•Soulmates and other ways to die • Die gute Nachricht: Jeder von uns hat einen Seelenverwandten. Die schlechte Nachricht: Wenn er stirbt, stirbst auch du. Zoe ist ein echter Kontrollfreak, durch und durch organisiert und sie will vor allem eins: unbedingt am Leben bleiben! Gar nicht so einfach in einer Welt, in der das Überleben von einem per Gencode vorgegebenen Seelenverwandten abhängt. Und erst recht nicht, wenn der eigene Soulmate scheinbar von Gefahr angezogen wird und ein absoluter Adrenalinjunkie ist. Als Zoe herausfindet, dass es ausgerechnet Milo Spencer ist, mit dem sie ihr Leben verbringen soll, ist ihr klar: Sie müssen unbedingt eine Heilung für diese ganze Seelenverwandten-Scheiße finden. Denn NIE IM LEBEN wird sie mit Milo mehr Zeit verbringen als unbedingt notwendig! Rezension: Soulmates and other ways to die ist eine Romcom, die mir sehr gut gefallen hat. Vor allem das Setting mit der dystopischen Welt und das Prinzip hinter den Seelenverwandten haben mir sehr gefallen und waren mal etwas Neues. Das Buch ist aus der Sicht von Milo und Zoe geschrieben. Die beiden sind zwei sehr verschiedene Charaktere: Zoe lebt kontrolliert und ist immer vorsichtig, und Milo ist das komplette Gegenteil. Er ist ein Draufgänger und sucht die Gefahr. Da sie durch die Mutation gezwungen sind, zusammenzuarbeiten und so viel Zeit miteinander verbringen, kommen sie sich immer näher – und diesen Teil der Geschichte mochte ich am meisten. An manchen Stellen entwickelt sich die Liebesgeschichte dann etwas doch schnell, aber im Großen und Ganzen ist die Beziehung zwischen den beiden sehr schön. Es gibt in dem Buch auch sehr tiefgründige und emotionale Szenen, zum Beispiel zum Thema Bindung. Das Buch war sehr leicht und schnell zu lesen. Es hat eine gute Mischung aus Romantik, Abenteuer und Dystopie. Manche Momente waren jedoch sehr konstruiert, und gegen Ende gab es einen sehr drastischen Switch. Das Buch ist ideal, wenn man etwas Unterhaltsames ohne zu viel Schwere sucht. Humor und Spannung wechseln sich ab.
Pure Begeisterung für diesen Genre Mix, denn so gut unterhält mich selten ein Jugendbuch. Der Schreibstill von Melissa Weller ist nicht nur beeindruckend. Sondern die Autorin schreibt auch auf eine Weise, die mich unglaublich gut unterhalten hat. Denn sie mixt eine Dystopie mit den temporeichen Elementen einer RomCom.. Das Setting ist auf eine ganz spezielle Art faszinierend und ich muss gestehen, dass es auch ein Grund dafür war, dass ich das Buch verschlungen habe. Ich konnte komplett in die Realität von Milo und Zoe eintauchen und bin mit dieser verschmolzen. Dazu noch diese zuckersüße Liebesgeschichte zwischen beiden Protagonisten. Für mich sind Zoe und Milo mit der Chemie und Dynamik zwischen ihnen von Anfang an so unglaublich liebenswert. Ich bin einfach verzaubert, wie sie beide gemeinsam mit dieser Situation umgehen. Ich bin einfach so verliebt in ihre Geschichte, denn es geht um die Liebe. Wie jeder von uns die eigene Wahl treffen sollte, wen man liebt und es nicht z. Bsp. durch unsere genetische Kompatibilität bestimmt wird. Mich freut es einfach, wenn ich Bücher lese, die diesen Gedanken weitertragen.. Es ist ein Buch ab 14 Jahre und genau deswegen gefällt es mir noch besser. Denn jeder sollte die freie Wahl haben. Die Umsetzung des Diversity Gedanken hier in dieser Geschichte, liebe ich sehr. Fazit Soulmates And Other Ways To Die ist grandios und hat leichte und tiefgründige Momente. Nicht nur der Genre Mix und die Charaktere machen diese Geschichte zu einem Highlight. Auch alles drumherum begeistert mich einfach so sehr. Am liebsten würde ich sofort das nächste Buch von Melissa Weller lesen. Eine absolute Leseempfehlung von mir für dieses Buch.

Entsprach leider nicht so richtig meinen Erwartungen
Milo ist jemand, der immer den Nervenkitzel sucht. Zoe hingegen ist ein totaler Kontrollfreak. Mehr Gegensätze gehen nicht und trotzdem stellt sich nach einen Unfall heraus, dass die beiden Seelenverwandte sein sollen. Das kommt für bei nicht in Frage und sie machen auch auf die Suche nach einer Lösung ihr Band zu trennen. Denn die Verbindung bedeutet den Schmerz des anderen zu spüren und auch zu sterben, sollte der andere sterben... Der Schreibstil war relativ flüssig und ich bin gut durchs Buch gekommen. Leider muss ich sagen, dass die sich Dialoge an manchen Stellen sehr gestellt anfühlen. An einigen Stellen dachte ich mkr wirklich, dass so doch niemand spricht. Es war leider einfach nicht so authentisch. In Zoe konnte ich mich anfangs nicht so gut hineinversetzen. Sie hatte aber eine tolle, wenn auch etwas schnelle, Charakterentwicklung. Dem Problem ist aber such einfsch geschuldet, dass das Buch nicht so lang ist, wodurch sich solche Veränderungen oft etwas gepresster anfühlen, als beispielsweise bei Reihen. Mit Milo konnte ich dafür umso schneller sympathisieren, was es wieder ausgeglichen hat. Bei dem Abenteuer der zwei konnte ich richtig mitfiebern. Die Idee der Geschichte und das dystopische Setting dahinter habe ich echt gemocht. Ich meine genetisch festgelegte Seelenverwandte? Man stirbt, wenn sie sterben? Die Probleme die damit einhergehen wurden thematisiert und waren auch ein großer Teil der Story. Das ist der Autorin auf jeden Fall gut gelungen. Schön fand ich auch die Message des Buches: Love is a Choice. Niemand muss in irgendwelche Rollen gezwungen werden und jeder hat eine freie Wahl, die er mit seiner eigenen Entscheidung treffen kann. Ich fand auch im Klappentext das Wort "Apokalypse" ein wenig zu dramatisch. Dafür hat es sich viel zu wenig danach angefühlt. Klar ist die Sterberate durch die Kin-Twins doppelt so hoch, aber mehr war es dann auch nicht. Hier und da wurde angedeutet, dass auch einige Versorgungen knapp wurden, aber selbst das schien noch keine dramatischen Ausmaße zu haben. Ich habe mir unter dem Wort "Apokalypse" wahrscheinlich einfach zu viel versprochen. Leider hatte ich das Gefühl, dass das gesamte Bich ein wenig zu oberflächlich geblieben ist. Wahrscheinlich hätte die Story noch so 100-200 Seiten vertragen können. Aber das ist meine Meinung und es ist schön, dass jeder sich seine eigene bilden kann. Wer Bock auf Dystopie hat und Geschichten mit Seelenverwandten gut finden, sollte diese Story auf jeden Fall lesen. Für mehr als einmal reicht es für mich aber leider nicht.
Unterhaltsam!
Nachdem ich mit einer Freundin über das Konzept von Seelenverwandten diskutiert habe (wo ist die Romantik, wenn man sich nicht für einander entscheidet und warum wird es immer wieder als Entschuldigung herangezogen von Autor:innen keinen anderen Grund finden, warum ihre Protagonist:innen an toxischen Beziehungen festhalten?) hat sie mir dieses Buch geliehen. Denn hier sind Seelenverwandte nicht nur für einander bestimmt (was die Regierung mit zusätzlichen Anreizen fördert) sondern fühlen die Schmerzen der/des jeweiligen anderen bis hin zum gemeinsamen Tod. Das wiederum führt zu zahlreichen Unfällen. Als die übervorsichtige Zoe ihren Seelenverwandten Milo findet, der vor allem Adrenalin und gefährliche Sportarten liebt, ist sie entsetzt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel, dass die Verbindung löst. In typisch Jugendlichen Leichtsinn planen sie dabei, gleich die ganze Menschheit mitzuretten.. Mir hat der Umgang mit dem Konzept der Seelenverwandtschaft gut gefallen, auch die Beschreibung von größenwahnsinnigen Milliardären (ich kann mir ein paar Leuten so gut vorstellen, dass sie einfach genau so rücksichtslos handeln...). Ansonsten einfach ein unterhaltsames Teenie-Buch, das sich schnell weg liest.
Mal was anderes…
Also erst mal: das Cover ist einfach mega schön! Der Farbschnitt mit dem Farbverlauf und dann noch der Slogan „Love is a Choice“, der sich durchs ganze Buch zieht – total gelungen und ein echter Hingucker im Regal. Zoe und Milo als Hauptcharaktere mochte ich echt gerne. Man kann ihr Denken und Handeln super nachvollziehen und richtig mitfühlen. Ich fand es toll zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Aber auch die Nebencharaktere wurden nicht vergessen und sind richtig schön in die Geschichte eingebaut. Die Story selbst fand ich echt besonders – es geht um ein Schicksal und eine ziemlich außergewöhnliche Art, seinen Seelenverwandten zu finden. So etwas hab ich bisher noch nicht gelesen. Eine originelle Dystopie mit Herz, die einfach mal anders ist. Alles in allem ein wirklich schönes Buch, vor allem für jüngere Leser. Für meinen Geschmack war es an manchen Stellen ein bisschen zu langatmig, aber trotzdem: definitiv mal was anderes.

Gelungene Story
Diese Geschichte war anders als erwartet aber nicht im Negativen Sinne. Ich fand es gut. Es war witzig spannend und mir wurde nicht langweilig beim lesen. Der Schreibstil ist locker und auch humorvoll was mich einige Male zum schmunzeln brachte. Das fand ich Mega. Es ist mal eine gute Abwechslung zu dem was ich sonnst so lese. Mit Zoe hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeit aber dadurch wurde mein Lesegenuss nicht wirklich gemindert. Nach und nach konnte ich aber Zoe verstehen und lernte sie besser kennen. Milo hatte ich von Minute eins sehr gemocht. Er ist ein Freigeist. Ein Adrenalinjunckie und ganz im Ernst ich verstehe ihn. Ich liebe es genauso Sachen zu machen wo ich wortwörtlich einfach ins kalte Wasser springen muss um meine Angst zu bekämpfen. Man fühlt sich dann freier deswegen habe ich Milo von Anfang an extrem gemocht. Die Nebencharakter sind gut aufgebaut. Doch am besten fand ich Aisha. Sie war wirklich sympathisch. Das Cover passt Mega gut. Ich mag die Details auf dem Cover. Sei es der Krankenwagen oder der Rauch vom Flugzeug. (Wenn ihr es lesen tut merkt ihr was für ein Zusammenhang es hat.👀☺️) Im großen und Ganzen war es eine extrem angenehme Geschichte die ich wirklich gerne gelesen habe.
#loveisachoice Eine tolle Liebesgeschichte, die mal auf etwas ungewöhnliche Art erzählt wurde :) Durch eine Mutation finden die Menschen inzwischen ihre Seelenverwandten deutlich leichter, aber gleichzeitig bedeutet der Tod auch für beide das Ende. Selbst starke Schmerzen oder Ohnmacht wird über das Band übertragen, wenn auch abgeschwächt. Dies führt immer wieder zu größeren Unfällen, die dann fürchterliche Dominoeffekte haben..... In dieser Zeit finden auch Zoe und Milo ihr Band, aber sie sind so unterschiedlich, dass sie von einem Fehler überzeugt sind. Zoe ist vorsichtig und will einfach überleben. Versucht immer auf alles vorbereitet zu sein. Milo liebt Adrenalin und will das Leben genießen. Als die Beiden von einem möglichen Heilmittel hören, machen sie sich auf die Suche und kommen dabei brisanten Machenschaften auf die Spur. Außerdem beginnen sich Gefühle zwischen ihnen zu entwickeln.... Fazit: Ich fand das Buch wirklich gut und habe es ganz schnell weg gelesen. Zoe und Milo sind beide sehr sympathisch und ich fand es toll wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Und auch ihre Beziehung. Dazu kommen die philosophischen Gedanken über Liebe, Freiheit und Wahl die sich in der Handlung verbergen. Das leicht apokalyptische Settig hat es dann noch mal spannender und ungewöhnlich gemacht. :)
Love is a choice
Im Normalfall ziehen Bücher im Dystopischen Genre nicht so an - hier wars einfach der Klappentext: 𝘿𝙞𝙚 𝙜𝙪𝙩𝙚 𝙉𝙖𝙘𝙝𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩: 𝙅𝙚𝙙𝙚𝙧 𝙫𝙤𝙣 𝙪𝙣𝙨 𝙝𝙖𝙩 𝙚𝙞𝙣𝙚𝙣𝙎𝙚𝙚𝙡𝙚𝙣𝙫𝙚𝙧𝙬𝙖𝙣𝙙𝙩𝙚𝙣. 𝘿𝙞𝙚 𝙨𝙘𝙝𝙡𝙚𝙘𝙝𝙩𝙚 𝙉𝙖𝙘𝙝𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩: 𝙒𝙚𝙣𝙣 𝙚𝙧 𝙨𝙩𝙞𝙧𝙗𝙩, 𝙨𝙩𝙞𝙧𝙗𝙨𝙩 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙪. Ich hab gelacht. Ich fand es so urkomisch, dass ich es kaufen musste. Und es war ein Lesevergnügen in 2 Tagen. Aber nun zum Buch: Zoe, Überlebenskünstlerin und absoluter Kontrollfreak versucht wirklich nur eines: am Leben bleiben. Gemeinsam mit ihrer Mutter lebt sie zwischen Nahrungsmitteln-Regalen und Erste-Hilfe-Beuteln. #wasistdieseapokalypse? Milo, absoluter Draufgänger und Star der örtlichen Schule - was die Mädchen betrifft. Und durch einen riesigen Unfall - wie schnell klar, die beiden sind KinTwins - Soulmates. Der Schock ist groß und beide wissen, dass sie das ändern müssen und suchen nach einer Möglichkeit, es wieder rückgängig zu machen. Aber wo anfangen? Fazit: Für mich war es ein unfassbar unterhaltsames Buch. Zoe ist trotz ihres starken Drangs, alles um sie herum kontrollieren zu können, eine sehr starke Protagonistin und wächst in vielen Situationen über ihre Angst hinaus. Und Milo hilft ihr dabei und man merkt, im Laufe des Buches, dass dieses Band, welches sie verbindet, stärker ist als sie zu nächst annehmen. Ich finde die Autorin hat hier ein wirklich tolles Buch herausgebracht mit einem sehr angenehmen, fließenden Schreibstil. Zudem konnte der Humor einfach punkten. Gern mehr davon.

Hatte etwas anderes erwartet.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich wirklich gespannt auf das Buch. Ich liebe Dystopien und konnt es nicht erwarten dieses Buch zu lesen. Das Konzept, das jeder Mensch einen Seelenverwandten hat, finde ich persönlich sehr schön. Nur leider hat sich die Story irgendwie zu schnell entwickelt und konnte mich deswegen nicht ganz so mitreißen. Ich habe auch irgendwie was anderes erwartet nach dem Klappentext. Zoe und Milo waren echt süß und ich großen und ganzen war das Buch echt süß für zwischendurch.
Alles nur Schicksal?
"Soulmates and Other Ways to Die" ist ein romantisches Jugendbuch mit dystopischem Setting. Doch leider fehlt es mir hier an Atmosphäre und Spannung. Die Grundidee dieses Buches war auch der Grund, warum es mich brennend interessiert hat. Ein mutiertes Genvirus führt dazu, dass jeder Mensch einen Seelenverwandten, einen sogenannten Kin Twin, hat. Doch wenn der Seelenverwandte stirbt, stirbst auch du. Pech für Zoe und Milo, als sie erfahren, dass ausgerechnet sie beide Kin Twins sein sollen; denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein beliebter Adrenalinjunkie, sie eine ängstliche Kontrollfreakin, deren größtes Ziel es ist, am Leben zu bleiben. Daher beschließen beide, unbedingt eine Heilung für dieses Problem zu finden. Koste es, was es wolle. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Milo erzählt. Dabei ist der Erzählstil leider zu ähnlich, als dass ich einen großen Unterschied festgestellt hätte. Die Charaktere wirkten auf mich auch sehr oberflächlich und irgendwie wenig nahbar. Für mich kam der dystopische Aspekt leider zu kurz; die Gefahr war irgendwie nicht richtig greifbar. Zwar wurde immer wieder erwähnt, wie schlimm es sei, dass, wenn einer starb, auch immer ein weiterer mitgestorben ist, aber eine apokalyptische Stimmung kam bei mir nicht auf. Auch die Spannung riss leider regelmäßig ab, da aufkommende Probleme immer recht schnell gelöst wurden. Toll finde ich, dass einige tiefgründige Themen wie Freundschaft und die Vielseitigkeit der Liebe thematisiert werden, auch wenn es manchmal für meinen Geschmack zu kitschig wurde. Insgesamt fand ich die Grundidee großartig und die Geschichte zwischendurch unterhaltsam; ich habe sie gerne gelesen.
Ich fand die Idee so cool und auch wenn ich bei der Auflösung richtig geraten habe, war es ein unterhaltsames Buch mit einer erschreckenden Zukunftsvision. Mit Zoe und Milo treffen zwei Gegensätze aufeinander. Sie ist vorsichtig, er will leben. Als sie dann erfahren, dass sie KinTwins, also Seelenverwandte sind, ist die Freue - vor allem bei Zoe - nicht gegeben. Ich mochte die Dynamik der beiden und auch von Milos bester Freundin Aisha und ihrem KinTwin Bri. Die Vorstellung ist erschreckend, aber ich verstehe auch, das es für einige auch schön wäre zu wissen, das der Seelenverwandte irgendwo ist und nicht nur eine Vermutung ist. Die Auflösung war...es ist eben ein Jugendbuch 😂. Teenager lösen die Frage, die seit 10 Jahren keiner zu lösen weiß, bzw. sind die ersten, die es überleben. Aber irgendwie kann ich auch verstehen, wenn "Erwachsene" lieber den Koof in den Sand stecken und abwarten, bevor sie selber aktiv werden. Die Sicherheit aufs Spiel setzten für eine vielleicht Rettung und der Gefahr dafür zu sterben? Als Kind/Jugendlicher hat man weniger Überblick über das Ganze und die meisten Erwachsenen haben mehr Verantwortung als nur das eigene Leben. So gesehen Verstand ich es auch wieder, dass Teenager das geschafft haben 😜. Es war unterhaltsam, auch spannend und auch wenn das Ende mir zu kalkuliert war, möchte ich das Buch gerne. Milo und Zoe sind beide auf ihre Arten sympathisch!
„Soulmates and Other Ways to Die“ hat mich mit seiner besonderen Idee von Seelenverwandten begeistert 🌌💫 – so stark verbunden, dass man Schmerzen teilt und sogar gemeinsam stirbt. Der Schreibstil war toll, leicht zu lesen und sehr bildhaft. Zoe als Protagonistin war erfrischend anders und richtig liebenswert. Ein bisschen mehr Weltuntergangsstimmung hätte ich mir gewünscht, trotzdem eine berührende und besondere Story! 💕
Melissa Welliver hat mit Soulmates and Other Ways to Die eine spannende und ungewöhnliche Geschichte geschaffen. Besonders die Idee der Seelenverwandten, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie Schmerzen teilen und sogar gemeinsam sterben, fand ich faszinierend und erfrischend anders. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – er ist leicht zu lesen, gleichzeitig bildhaft und voller Atmosphäre. Auch die Figuren sind gut gezeichnet. Besonders Zoe mochte ich sehr, weil sie nicht das typische Mädchen ist, sondern mit ihrer besonderen Art auffällt und dabei unglaublich liebenswert bleibt. Etwas mehr Weltuntergangsstimmung hätte ich mir gewünscht, denn nach dem ersten Viertel verlagerte sich der Fokus stärker auf die Liebesgeschichte. Das war zwar schön, nahm der Grundidee aber ein wenig die Intensität. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen, trotzdem hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht, um zu erfahren, was danach geschieht. Insgesamt ist es aber eine wirklich berührende und besondere Geschichte, die zeigt, wie stark die Verbindung zwischen zwei Menschen sein kann.

Vorgegebene Seelenpartner? 🤨
In „Soulmates and other ways to die“ wird die Geschichte um Zoe und Milo erzählt, die, durch einen Gendefekt verursacht, Kin-Twins sind. Komplett überrumpelt beschließen die beiden alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diesen Gendefekt zu neutralisieren. Verfolgt und gejagt erleben die beiden zusammen mit ihren Freunden ein riesen Abenteuer. Der Einsatz: Leben oder Sterben. Gekonnt setzt Welliver hier auf viel Humor, Spannung und eine Prise Romantik. Wirklich großartig!
2045 und Seelenverwandtschaft ist eine Krankheit
Was wäre, wenn man untrennbar mit seinem Seelenverwandten verbunden wäre – bis der Tod einen scheidet? Oder wenn einer stirbt, der andere unmittelbar mit ihm das Zeitliche segnet? Die Grundidee von "Soulmates and Other Ways to Die" hat mich sofort überzeugt. Du hast einen Seelenverwandten, doch wenn er stirbt, stirbst du ebenfalls. Wenn er Schmerzen hat, spürst du sie auch. Diese besondere Seelenverbindung lässt sich über das Blut feststellen, denn sie beruht auf einer genetischen Mutation. Aufgrund der hohen Sterberate herrscht im Jahr 2045 eher Endzeitstimmung als Friede, Freude, Eierkuchen. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Zoe und Milo erzählt. Während Zoe keinerlei Interesse daran hat, ihren Seelenverwandten zu finden, kann Milo es kaum erwarten. Doch wie sollte es anders sein, gehören die beiden zusammen. Zumindest, wenn es nach dem DearlyDeparted-Syndrom geht. Auf den Plot selbst möchte ich nicht näher eingehen. Aber die Gestaltung des Buches ist großartig: Orange-lila-Farbtöne unterstreichen die Weltuntergangsstimmung, und ein hübscher Farbschnitt mit „Love is a choice“ rundet das Ganze ab. Ob man Schrift auf dem Farbschnitt mag, ist natürlich Geschmackssache – hier passt es für mich aber sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt mühelos mit und fliegt förmlich durch die Seiten. Das Pacing ist größtenteils gelungen, auch wenn ich mir für das Ende etwas mehr Zeit gewünscht hätte. Zugegeben, ich gehöre nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe, schließlich ist "Soulmates and Other Ways to Die" ein Jugendbuch. Aber das hat mich nicht daran gehindert, die Geschichte von Milo und Zoe gerne zu verfolgen. Die Figuren haben mir gefallen. Ich konnte ihre Entscheidungen und Gedanken nachvollziehen, sowohl bei den Protagonisten als auch bei den Nebencharakteren. Ein wenig mehr Tiefe hätte man ihnen durchaus geben können – aber das ist eher Kritik auf hohem Niveau. Ich werde von der Autorin Melissa Welliver bestimmt noch ein weiteres Buch zur Hand nehmen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es muss eben nicht immer eine Geschichte mit riesigem Worldbuilding sein, in dem alle Fragen beantwortet werden. Manchmal reicht auch eine gute Grundidee, interessante Figuren und eine stimmige Atmosphäre. Die Mischung aus Dystopie und einer Prise Romance ist auf jeden Fall eine Empfehlung für junge Leser*innen – aber auch für alle anderen, die Lust auf eine spannende und originelle Geschichte haben. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Ende etwas eilig war und mir an manchen Stellen, die Auflösung bzw Lösung des Problems zu schnell und einfach war.
"Soulmates and other ways to die" erzählt die Geschichte von Zoe und Milo. Die beiden leben in einer Welt in der Zukunft. In dieser gibt es eine genetische Veranlagung, die Menschen miteinander verbindet - als Seelenverwandte. Und das bis zum Tod. Stirbt einer, stirbt automatisch auch der andere. Als die beiden verbunden werden, ist das beiden so gar nicht recht. Der eine ein Adrenalinjunkie, die andere ein Kontrollfreak. Und so tun sie alles, um die Verbindung wieder zu lösen und stoßen dabei auf eine Wahrheit von der sie nie gedacht hätten, dass das möglich sein könnte. Schon durch den kreativen Titel wurde ich auf das Buch aufmerksam und neugierig. Früher habe ich sehr gerne Dystopien gelesen, aber leider hatte der Trend ja lange Zeit sehr abgenommen, sodass es einfach auch weniger auf dem Markt gab. Hier haben wir mal wieder eine Geschichte, die in der Zukunft spielt. Und die ist gar nicht mal so gut, weil die Genmutation einfach unfassbar viele Menschen das Leben kostet. Von Beginn an war ich sehr gut in der Geschichte drin, da sie super leicht und gut geschrieben ist. Abwechselnd wird diese aus Milos und Zoes Perspektive erzählt. Dabei konzentriert sie sich auf vier Hauptpersonen, was das ganze recht übersichtlich macht. Auch in die Welt kam ich gut rein, da diese nicht total komplex beschrieben wird, sondern eigentlich so wie unsere ist, außer halt der Genmutation. Zwischendurch gab es teilweise ein paar Passagen, die ich etwas langatmig fand, bei denen ich mir noch mehr Spannung gewünscht oder die ich vielleicht etwas gekürzt hätte. Doch das verging schnell wieder und ab der Hälfte war das Buch dann wirklich fast durchgehend sehr spannend. Zoe und Milo auf ihrem Weg zu begleiten machte großen Spaß. Ihre Erkenntnisse führten auch bei mir ab und an zu Staunen und so wurde ich vom ein oder anderen Geschehnis überrascht. Neben der spannenden Handlung liegt natürlich auch etwas Liebe in der Luft. Diese Liebe entwickelt sich langsam und stetig und ist dadurch gut greifbar. Dadurch dass es sich hier um YA handelt, gibt es natürlich keine expliziten Szenen, was aber auch nicht zur Geschichte gepasst hätte. Das Ende ist super schön und bringt in allen Punkten eine Auflösung. Alles wurde zu meiner Zufriedenheit gelöst und gut zu Ende gebracht. Ich finde die Geschichte hat hier auch genau den richtigen Umfang und endet genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Ein unterhaltsames Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe, das mich zum Nachdenken gebracht und mitgenommen hat, in eine Welt in der ich ehrlich gesagt nicht leben wollen würde :D
Seelenverwandtschaft geht auch anders
Das Cover von "Soulmates and Other Ways to Die" hat mich zu Anfang am meisten angesprochen, aber auch der Schreibstil von Melissa Welliver hat mich von Seite zu Seite überzeugt. Sie brachte sowohl die Atmosphäre als auch das Setting perfekt rüber, zumindest zu Anfang und beschrieb die Charaktere auch sehr gut. Die Charaktere Zoe und Milo könnten nicht unterschiedlicher sein und doch finden zu einander. Die Unterschiede zwischen den beiden wurden schnell klar. Auch ihre Entwicklung im laufe der Geschichte sind zu sehen, es geht nicht zu schnell und auch nicht zu langsam. Allerdings muss ich sagen, dass ich von anderen Charakteren nicht so überzeugt war, wie die Mutter von Zoe oder auch der "Bösewicht" der Geschichte. Zu Anfang der Geschichte kamen bei mir noch die Apokalyptischen Vibes rüber, dies lies allerdings schnell nach und erinnerte mich eher an eine Teenie Romance mit einem Anteil von Thriller.
England 2045. Jeder Mensch hat aufgrund eines Gens einen Seelenverwandten, was eigentlich romantisch klingt hat jedoch die Sterberate verdoppelt. Denn "KinTwin" spüren nicht nur eine abgeschwächte Form der Schmerzen des Gegenstücks, sie sterben auch gemeinsam. Die Welt befindest sich in einer langsamen Apokalypse und unsere Progagonistin Zoe ist auf alles vorbereitet. Sie ist ein Kontrollfreak und verlässt das Haus nur um zur Schule zu gehen und wieder zurück und mit dabei ist ihre Notfalltasche, um allen Widrigkeiten zu trotzen. Auf was sie jedoch nicht vorbereitet war ist, dass sie erfährt, wer ihr KinTwin ist. Milo Spencer ist das Gegenteil von Zoe, er liebt es von Felsen zu springen, hat immer mal wieder Knochenbrüche und hofft endlich seinen Seelenverwandten zu finden, da er annimmt, dass sie sich doch gleichen müssen. Die beiden sind wenig begeistert als sie über ihren neuen Status in Kenntnis gesetzt werden, besonders Zoe setzt alles daran, diese Verbindung zu lösen und so beginnt ein gemeinsames Abenteuer und die Suche nach einem Heilmittel. Die Geschichte war wirklich süß, humorvoll und spannend. Das Setting war großartig und die Idee mit der Seelenverwandtschaft, die einen umbringt sehr originell. Das Buch ist aus beiden Ich-Perspektiven erzählt und ich mochte beide sehr gerne. Es war so unterhaltsam zu lesen, wie die beiden versuchen sich zu trennen, sich aber immer näher kommen. Ich mag diese Near Future-Romane und fand die Mischung mit der Lovestory sehr cool.
Ich fand es echt gut. Auch das worldbuilding war schön und interessant aufgebaut. War nicht unbedingt das was ich erwartet hatte aber es war dennoch ein sehr schönes Buch und es hat mir einige schöne Stunden bereitet 💗 Der Fokus ist hier auch eher auf der Story als auf der romance, was ich sehr angenehm finde 💗
Love is a choice
Die Außengestaltung des Buches finde ich wahnsinnig gelungen, ich mag den Farbverlauf von lila zu orange/gelb sehr gerne. Die Story an sich war nett, leider kam mir das Dystopie setting etwas zu kurz. Der Start in die Geschichte war toll, hier kamen noch richtig Pre-Apokalypse bei mir an. Im weiteren Verlauf wird es eher zu einer Teenie-Romanze mit Thriller Elementen. Der Teil der Lovestory ist dabei auch wirklich gut gelungen, da tatsächlich auf Konsens geachtet wird und das ganze Konstrukt Liebe und Ehe durchaus kritisch betrachtet wird. Persönlichkeitsbildend ist der Roman also durchaus. Auch der Thrilleranteil kann hier und da überzeugen, zum Teil ist es etwas vorhersehbar, zum Teil scheinen hier tolle Gesellschaftskritiken durch. Dabei vor allem an die Reichen, die immer noch reicher werden und dabei die normale gesellschaftliche Mitte vergessen. Die Charaktere sind toll entwickelt und ich konnte alle in ihren Beweggründen verstehen und mochte die meisten von ihnen auch gut leiden. Lediglich unser Bösewicht und Zoes Mom waren nicht mein Fall. Die Repräsentation der queeren Community ist meines Erachtens auch gut gelungen. Tolle Idee, gute Umsetzung aber wirklich etwas für die jüngere Zielgruppe!
Jugenddystopie
Hierbei handelt es sich definitiv um ein Jugendbuch, die Protagonisten sind alle noch in der Schule, was an manchen Stellen deutlich erkennbar ist und auch die ganze Story mit der Liebe und der Seelenverwandschaft wurde definitiv für Jugendliche geschrieben. In dieser Hinsicht war die Story für mich ein bisschen fad, zum Ende hin hat die Story leider sehr nachgelassen. Neben ein paar nebensächlichen Logikfragen, war ich zudem etwas verwirrt von den unterschiedlichen Beschreibungen und Visualisierung der Frisur der Protagonistin. Die Dystopische Welt fand ich an sich jedoch ganz cool aufgebaut. Und neben einem angenehmen Schreibstil hatte das Buch auch einen guten Humor. Insgesamt sollte man sich bewusst sein, dass es sich um eine Jugenddystopie handelt, dann kann man das Buch gut zu lesen.

Gute Story-Idee, Spannung und viele offene Fragen
Die Welt im Jahr 2045. Jeder Mensch besitzt einen Seelenverwandten, einen sogenannten Kin-Twin. Jedoch wird man damit verbunden und spürt die Schmerzen des Seelenverwandten - und sollte einer der Beiden sterben, stirbt auch der Zweite. In dieser Welt lernen wir Zoe kennen, eine Überlebenskünstlerin, welche für jede eintretende Katastrophe vorbereitet ist und bisher ihren Kin-Twin noch nicht gefunden hat. Auf dem Schulweg wird sie von einem schweren Unfall überrascht, wird ohnmächtig und kommt ins Krankenhaus. Dort lernen wir Milo besser kennen, der, weil er ihr Kin-Twin ist, ebenfalls ohnmächtig wurde und auch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Da Beide nicht sonderlich begeistert über ihre Verbindung sind, begeben sie sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Die Story ist mal was ganz anderes, der Schreibstil ist flüssig und schön und mich hat das Buch bis zum Ende nicht losgelassen. ☺️
Eine humorvolle Jugenddystopie, die mich sehr gut unterhalten hat!
Eine Welt, in der du mit deinem Seelenverwandten verbunden bist, seinen Schmerz mitfühlst und du sogar stirbst, wenn er stirbt? Ich bin dabei! In diesem humorvollen Jugendbuch von Melissa Welliver erleben wir die „langsamste Apokalypse der Welt“. Vor einigen Jahren wurde ein Gendefekt entdeckt, der eine Person mit ihrem Seelenverwandten verbindet und sie die gleichen Schmerzen spüren lässt. Sogar soweit, dass du stirbst, wenn dein Seelenverwandter stirbt. Das führt zu ziemlich viel Chaos und Verwüstung in der Welt. In der Geschichte geht es um Zoe, die sich zurückgezogen hat und zu einer Überlebenskünstlerin wurde und Milo, der ein Adrenalin-Junkie ist und das Leben in vollen Zügen genießt. Beide sind seelenverwandt, aber möchten es wegen ihrer Gegensätze nicht sein. Und so begeben sie sich auf die gefährliche Suche um ihr Band zu trennen. Ich mochte es wirklich gern. Milo und Zoe waren beide sympathisch und haben sich gut ergänzt. Auch die Nebencharakter Aisha und Bree fand ich toll. Besonders gefallen hat mir auch, dass die Geschichte nicht nur eine Form von Liebe und Seelenverwandtschaft abbildete. Gleichgeschlechtliche Paare waren normalisiert und auch eine asexuelle Seelenverwandtschaft zu deiner Wohlfühlperson war möglich. Es gab schon ein paar interessante Plottwists, aber manches war auch vorhersehbar. Im Großen und Ganzen war es ein humorvolles Jugendbuch, dass in gleichen Maßen ruhig und spannend war. Ich habe es auf jeden Fall gern gelesen und kann es empfehlen! Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️
Schade, schade. Das Buch hatte so eine spannende Idee und begann richtig stark. Die Vorstellung, dass durch einen Virus nun jeder ein/e Soulmate bekommt, dessen Schmerz man spürt und mit dem man gleichzeitig stirbt, war für mich von Anfang an weniger romantisch als mehr gruselig. Gerade deswegen war es so spannend, diese "neue" Welt zu erkunden und die Gegensätze der beiden Hauptcharaktere, aus deren Perspektive das Buch abwechselnd berichtet, zu bemerken: Der eine ist ein Draufgänger und spielt quasi mit seinem Leben, die andere hat eine "overprotective" Mutter und ist selbst auch in dauernder Panik vor dem Weltuntergang. Allerdings verlor mich das Buch dann, als die Teenies scheinbar unlösbare Aufgaben in nun mal mehr zwei bis drei Minuten problemlos lösten, nur um dann plötzlich vollkommen gewalttätig von einem Tech-Guru gejagt zu werden. Die Mischung aus Action und seltsamen Zufällen hat mir einfach irgendwann gar nicht mehr zugesagt. Es wirkte, als würde es an einigen Stellen schnell gehen sollen, damit mehr Zeit ist, die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Hauptcharaktere zu erkunden. Dann gab es einige Charaktere, die ihre Ansichten innerhalb von wenigen Momenten komplett änderten, was absolut unrealistisch für mich war. So habe ich mich am Ende leider nur noch durch das Buch durchgekämpft. Sehr schade, denn ich war wirklich angetan bis zum ersten Drittel.
Leider nicht, was ich erwartet habe ...
... die Idee und der Grundkonflikt waren absolut genial, aber leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Vieles wirkte sehr konstruiert, der Schreibstil stellenweise unnatürlich. Alle Steinen fielen wie automatisch "an den richtigen Platz" und die dramatischen Szenen am Ende kamen mir überzogen vor. Der eigentliche Reiz - nämlich dass Milo ständig auf dumme Gedanken kommt und Zoe ihn "am Leben halten muss" wurde leider gar nicht ausgespielt. Letztlich mochte ich die Geschichte prinzipiell, sie wirkt einfach noch sehr roh und ausbaufähig. Durch die Kürze kann man es aber durchaus für zwischendurch lesen.
Jugendbuch mit Humor und überspitzter Story
Melissa Welliver legt mit Soulmates and other ways to die ein humorvolles Jugendbuch vor, das mit viel Witz und einer überdrehten Storyline punktet. Der Schreibstil ist leicht, spritzig und schnell zu lesen – perfekt für alle, die Lust auf unterhaltsame, etwas verrückte Geschichten haben. Mir war zu Beginn nicht bewusst, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Dadurch war ich anfangs etwas enttäuscht, da die Handlung – typisch für das Genre – nicht besonders in die Tiefe geht und manche Situationen recht überspitzt wirken. Für mein jetziges Ich fehlte daher stellenweise der Tiefgang. Trotzdem konnte ich mir gut vorstellen, dass mein 14-jähriges Ich großen Spaß mit dieser Geschichte gehabt hätte. Fazit: Ein witziges, kurzweiliges Jugendbuch mit überzeichneter Story und lockerem Humor. Für die Zielgruppe absolut gelungen, für mich persönlich aber nicht ganz das Richtige. Insgesamt gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Liebe in düsterer Zukunftswelt
Schon das Cover und der schöne Farbschnitt des Buches sind in wunderbaren orange-lilanen Farbtönen gehalten und spiegeln zum einen die Liebesgeschichte zum anderen die dramatische Welt wieder, in der der Roman erzählt wird. Im Vereinigten Königreich im Jahre 2045 lebt Zoe, die täglich um ihr Leben bangt. Ihr Seelenverwandter Milo und sie, versuchen ein Heilmittel für die Mutation zu finden, die sie zu unzertrennlichen Seelenverwandten macht, die sogar mit dem Leben vezahlen, wenn einer von ihnen stirbt. Mit Spannung und Witz erzählt die Autorin von einer düsteren Zukunftswelt, die so allerlei Fragen aufwirft. Beim Lesen des Romans ist man gebannt und kann dieses Buch nicht aus der Hand legen, was auch an dem guten Schreibstil der Autorin liegt. Ein tolles Buch für Jugendliche und junge gebliebene Erwachsene! Sehr lesenswert
Spannende Verfolgungsjagden, liebenswürdige Charakter und große Fragen ❤️
In einer Welt, in der seit ein paar Jahren plötzlich jede*r eine*n Seelenverwandte*n hat und blöderweise auch mit seinem*ihrem Leben an diese*n gebunden ist, hat sich die Sterblichkeitsrate mehr als verdoppelt. Wo ständig Züge entgleisen, weil der*die Fahrer*in einfach tot umkippt und Flugzeuge aus dem selben Grund vom Himmel fallen, entwickeln sich gefährliche Kettenreaktionen und das Leben ist garnicht mehr so einfach. In dieser Welt lebt Zoe und hat nur ein Ziel: zu Überleben. Blöd nur, dass ihr Seelenverwandter ausgerechnet der Adrenalinjunkie Milo ist, der sich ständig freiwillig in Gefahr begibt. Einig sind sie sich immerhin darin, dass sie kein gutes Paar abgeben. Also machen sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und merken dabei nicht nur, dass sie vielleicht doch kein schlechtes Team sind, sondern geraten dabei auch in große Gefahr, denn nicht alle wollen das langsame Aussterben der Menschheit aufhalten. Spannende Story, süße Liebesgeschichte, tolle Charaktere und die Frage, wie viel "Vorherbestimmt" verträgt der freie Wille?
Mut Freundschaft und Freiheit
REZENSIONSEXEMPLAR Soulmates and Other Ways to Die Dieses Buch hat mich sofort gepackt! Melissa Welliver erzählt eine spannende irgendwie auch lustige und gleichzeitig sehr emotionale Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein Virus der die Welt beherscht das sogenannte Kintwin Gen ein Gen das deinen Seelenverwandten findet doch stirbt dein Seelenverwandter stirbst auch du. Im Mittelpunkt steht Zoe, die immer alles mit Bedacht macht, und Milo, der eher das Risiko liebt. Zwei total unterschiedliche Charaktere, die plötzlich durch den geheimnisvollen KinTwin-Virus miteinander verbunden sind. Von da an beginnt ein Abenteuer voller Überraschungen, Gefühle und kleiner witziger Momente. Den Zoe glaubt das hier ein grosser Fehler entstanden sein muss und die beiden begeben sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Besonders schön fand ich, wie Zoe sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie traut sich mehr, zeigt ihre innere Stärke und wächst über sich hinaus. Auch die Nebenfiguren bringen viel Farbe und Lebendigkeit in die Story. Soulmates and Other Ways to Die ist spannend, berührend und mitreißend geschrieben. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Freundschaft, Mut und die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, welchen Weg man gehen will. Von mir gibt es volle fünf Sterne und eine klare Empfehlung!
Dystopische Liebe mit Gänsehautmomenten
"Soulmates and Other Ways to Die" von Melissa Welliver ist eine Geschichte, die auf den ersten Blick ganz anders wirkt, als sie sich später entwickelt. Cover und Klappentext lassen eine lockere Mischung aus Dystopie und romantischer Komödie erwarten, eine süße Teenie-Romanze in einer ungewöhnlichen Welt. Doch schon nach wenigen Kapiteln zeigt sich, dass hier viel mehr Tiefe verborgen ist. Das Buch ist eher eine dystopische Romance mit deutlichen Thriller Vibes und wird im Verlauf stellenweise ziemlich düster. Erst am Ende fiel mir auf, dass es sogar eine Triggerliste gibt – diese sollte man unbedingt beachten! Die Grundidee ist faszinierend: Jeder Mensch hat eine KinTwin und wenn einer stirbt, stirbt auch der andere. Diese Ausgangslage gibt der Geschichte sofort ein hohes Maß an Spannung und eine bedrückende Intensität, die immer mitschwingt. Im Zentrum stehen Zoe und Milo, zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zoe ist kontrolliert, vorsichtig und lebt nach klaren Regeln, während Milo freiheitsliebend, wild und impulsiv auftritt. Gerade dieser Gegensatz macht die Dynamik zwischen den beiden interessant. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und bleibt durch das Band, das sie verbindet, durchgehend unter Druck. Melissa Welliver schreibt in einer angenehm einfachen Sprache, sodass sich die knapp 320 Seiten sehr flüssig lesen lassen. Es gibt humorvolle und süße Momente, die durch die sympathischen Charaktere getragen werden, gleichzeitig aber auch Szenen, die sehr dunkel und beklemmend wirken. Diese Mischung sorgt dafür, dass das Buch überraschender und vielschichtiger ist, als man es zunächst erwarten würde. Am Ende bleibt für mich der Eindruck einer unterhaltsamen Geschichte, die vielleicht nicht umwerfend, aber definitiv lesenswert ist. Sie bietet originelle Ideen, Spannung und Emotionen und zeigt, dass Jugendromane nicht nur leichtfüßig sein müssen. Mein Teenie-Ich hätte dieses Buch geliebt und verschlungen!






































