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„Es wird wieder jemand brennen.“ – Diese anonyme Drohung war für mich der Punkt, an dem klar war: Hier geht es nicht nur um ein Dorffest, hier geht es ums Überleben. Und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was mich von Anfang an fesselte, war die Atmosphäre: einerseits die ausgelassene Feier der Sommersonnenwende mit Touristen, Esoterikern und Alt-Hippies, andererseits die düstere Erinnerung an die junge Frau, die zwei Jahre zuvor in den Flammen starb. Polizistin Hannah ist eine Protagonistin, die ich mochte: Sie ist eigenständig, aber auch verletzlich genug, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Als die anonyme Warnung eintrifft („Es wird wieder jemand brennen“), spürte ich beim Lesen dieselbe Beklemmung wie sie. Der Wettlauf gegen die Zeit, die Suche nach Hinweisen in einem Ort voller Geheimnisse und Schweigen, brachte mich immer wieder erneut dazu, Kapitel an Kapitel zu hängen. Auch die ganzen Nebenfiguren fand ich interessant: manche geheimnisvoll, manche undurchschaubar und manche sogar fast ein wenig unheimlich. Besonders spannend fand ich die Szenen auf dem abgelegenen Hof: einsame Stille, verschwundene Frauen, ein Familiengeheimnis, das sich Stück für Stück offenbart. Der Thriller lebt davon, dass er das Idyllische der Alpen gegen das Abgründige stellt, und genau das macht ihn so beklemmend realistisch. Das Finale für jede kleine "Stolperstelle" dann im Roman entschädigt: intensiv, düster, und so, dass ich danach erst einmal tief durchatmen musste. Sprachlich habe ich die Geschichte als sehr bildhaft und flüssig erlebt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Rituale sind so eindringlich, dass ich immer wieder kurz innehalten musste, um die Bilder wirken zu lassen. Fazit: „Sonnenwende“ ist ein sehr spannender Thriller mit jeder menge Geheimnisse der mich bis zum Ende in Atem gehalten hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Sep 3, 2025
„Es wird wieder jemand brennen.“ – Diese anonyme Drohung war für mich der Punkt, an dem klar war: Hier geht es nicht nur um ein Dorffest, hier geht es ums Überleben. Und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was mich von Anfang an fesselte, war die Atmosphäre: einerseits die ausgelassene Feier der Sommersonnenwende mit Touristen, Esoterikern und Alt-Hippies, andererseits die düstere Erinnerung an die junge Frau, die zwei Jahre zuvor in den Flammen starb. Polizistin Hannah ist eine Protagonistin, die ich mochte: Sie ist eigenständig, aber auch verletzlich genug, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Als die anonyme Warnung eintrifft („Es wird wieder jemand brennen“), spürte ich beim Lesen dieselbe Beklemmung wie sie. Der Wettlauf gegen die Zeit, die Suche nach Hinweisen in einem Ort voller Geheimnisse und Schweigen, brachte mich immer wieder erneut dazu, Kapitel an Kapitel zu hängen. Auch die ganzen Nebenfiguren fand ich interessant: manche geheimnisvoll, manche undurchschaubar und manche sogar fast ein wenig unheimlich. Besonders spannend fand ich die Szenen auf dem abgelegenen Hof: einsame Stille, verschwundene Frauen, ein Familiengeheimnis, das sich Stück für Stück offenbart. Der Thriller lebt davon, dass er das Idyllische der Alpen gegen das Abgründige stellt, und genau das macht ihn so beklemmend realistisch. Das Finale für jede kleine "Stolperstelle" dann im Roman entschädigt: intensiv, düster, und so, dass ich danach erst einmal tief durchatmen musste. Sprachlich habe ich die Geschichte als sehr bildhaft und flüssig erlebt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Rituale sind so eindringlich, dass ich immer wieder kurz innehalten musste, um die Bilder wirken zu lassen. Fazit: „Sonnenwende“ ist ein sehr spannender Thriller mit jeder menge Geheimnisse der mich bis zum Ende in Atem gehalten hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Sep 3, 2025







