SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)

SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)

by Emma Hunter·Book 1 of 3
Softcover
4.187
Phoebe DynevorSommersetHistorischer RomanDownton Abbey

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Description

Die Bälle sind groß, die Skandale größer: Willkommen in Somerset! Vorhang auf für den Auftakt der prickelnden neuen Reihe rund um Lords und Ladies, verbotene Blicke und glühende Herzen

Isabella Woodford hat ein Problem: Nach einer leidenschaftlichen, verbotenen Liebesnacht mit einem Offizier ist ihr Ruf als tugendhafte junge Adlige in Gefahr. Nun gilt es, den Skandal zu vertuschen und sich schnellstmöglich einen Ehemann zu sichern. Mit einer List mietet sie sich bei ihrer Tante im mondänen Bath ein, wo die englische High Society auf rauschenden Bällen die Nacht zum Tag macht. Ein erster Verehrer ist bald gefunden. Aber dann macht Isabella die Bekanntschaft des reichen, unnahbaren Tuchhändlers Alexander, der ihr Herz auf bisher nie gekannte Weise zum Glühen bringt. Doch Alexander ist ein Lebemann, der niemals heiraten will. Als schließlich der Offizier wieder auftaucht, um sie mit dem Wissen um die gemeinsame Nacht zu erpressen, muss Isabella sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist: ihr Ruf oder die Liebe …

Lassen Sie sich berauschen: Drei atemlose Bände voll Sehnsucht und großer Gefühle!

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
560
Price
11.40 €

Author Description

Emma Hunter ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin, die Kaffee über alles liebt – genau wie ihre Protagonistin Isabella. Emma muss mindestens einmal am Tag an die frische Luft (am besten ins Grüne), und ihre größte Schwäche ist vermutlich Sahnetorte, zu der sie quasi nie nein sagen kann. Filme und Serien, die sie mag, schaut sie so oft, dass sie die Dialoge auswendig mitsprechen kann. Ihr Lieblingsbuch ist »Jane Eyre«, und wenn sie Urlaub macht, fährt sie am liebsten nach England.

Posts

29
All
5

Mitreißend

Wenn ich dieses Buch mit nur einem Wort beschreibend müsste, wäre es „mitreißend“. Und wie es mich mitgerissen hat. Innerhalb 2 Tage habe ich dieses Buch inhaliert. Habe Mitgelitten, mitgelacht, mitgewirkt. Der Schreibstil war erfrischend und flüssig. Die beschriebene Welt, die Bälle, die Kleider… Ich war wirklich sofort in einer Bridgerton ähnlichen Welt gefangen. ♥️ Es war alles dabei was man sich gewünscht hat. Die Lügen und Intrigen des Adels, die Bälle, Liebe und Verrat. Gott, was hab ich mitgefiebert!!!! Absolut zu empfehlen. Werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

5

Einfach verliebt 😍 *für bridgerton Liebhaber!

Ich fand es so schön zu lesen! Habe richtig mit gefiebert! Ein muss für bridgeton Liebhaber ❤️❤️

4

Es ist Frühling und nachdem Bridgerton so durch die Decke schoss, sprießen die sexy Regency Romane aus der Erde wie die Krokusse. Ich beschwer mich nicht. Ich feier das. Bitte mehr. Isabella ist von zuhause ausgebüxt um in Bath bei ihrer betuchten Tante einen Ehemann zu finden. Stattdessen findet sie – Freundinnen fürs Leben und einen Alexander. Nicht unbedingt in der Reihenfolge xD Ich muss dazu sagen – bei diesem Buch hab ich mich eines Abends hingesetzt – auf die 560 Seiten geschaut und hab dann beschlossen – Das les ich jetzt. Von vorne bis hinten. Das hab ich dann gemacht. Ich habs in einem Rutsch durchgelesen, am Ende wars dann 2 Uhr morgens, aber ich war happy. Hat mir gefallen. Romantik und Skandale kann man sagen – immerhin haben Alexander und Isabella sich an den Händen berührt und sie trug keine Handschuhe! OMG! *faint* Außerdem trägt Isabella kein Korsett (richtig so, free the boobies!) und das Dienstmädchen rennt einfach mal rambo-like die ein oder andere Tür ein. Dieser Roman ist vermutlich nicht besonders korrekt was seine Authentizität angeht – allerdings ist er wirklich unterhaltsam und auch ein winziges bisschen spicy. Es gab eine kleine Detektiv-Story, die ich leicht redundant fand und die auch den Plot unnötig ziemlich in die Länge gezogen hat, aber alles in allem hatte ich 6 sehr schöne Stunden mit diesem Buch. Ich bin ein großer Fan von Betty, der zupackenden Freundin mit dem Herz für Bücher und ich bin schon sehr gespannt auf ihre Geschichte! Empfehlung für alle, die Bridgerton feiern!

5

Eine lockere und leichte Mischung im Licht der Regency Ära, die durchweg unterhaltsam ist.

Emma Hunter kreiert hier einen Roman, der sich locker und leicht lesen lässt. Der Einstieg ist schnell und einfach, setzt Spannungspunkte an genau den richtigen Stellen und lädt zum Weiterlesen ein. Die Geschichte ist lieblich und genau im richtigen Maße verrucht. Dabei hangelt die Autorin sich jedoch nicht von einer schlüpfrigen Szene zur nächsten, sondern fügt sie passend in das Gesamtbild ein. Macht daraus sowohl vergnügliche als auch Herzschmerz-Momente und schafft es den Leser immer wieder bangen und hoffen zu lassen. Das dargebotene Katz und Maus Spiel ist wundervoll eingebettet und besticht mit seiner Sanftheit und angenehmen Zurückhaltung, dabei meistert es nicht anstrengend zu werden. “Somerset -Sehnsucht und Skandal” liefert das pure Regency Feeling, ist jedoch gewillt, die Rolle der Frau aufzubrechen und erkennt die Problematik seiner Zeit. So begegnen dem Leser starke Frauen mit einem eigenen Willen und dem Wunsch sich selbst zu verwirklichen. Aber auch starke und sympathische männliche Charaktere, die anders denken, als es ihre Zeit vorschreibt. Die ganze Geschichte ist, genau wie ihre Charaktere, mit sehr viel Charme erzählt, der den Leser gefangen nimmt und bis zur letzten Seite nicht loslässt. Sie enthält die typischen malerischen Ausschweifungen in der Erzählweise, die man auch von Jane Austens Büchern kennt. Was auf manche Leser gedehnt wirken mag, wirkte auf mich idyllisch und märchenhaft romantisch. Der Lauf der Geschichte wartet mit teils unvermuteten Twists auf, die mich schmunzeln ließen. So verleiht eine kleine Begebenheit unerwarteterweise, dem Plot ein wenig Krimi Feeling. Die Autorin schafft es auch an anderen Stellen den Leser zum Grübeln zu bringen. So hat mich beispielsweise eine Stelle verdutzt die verbleibende Seitenzahl überprüfen lassen, als ich mich fragte, was nun noch kommen soll. Im Weiterlesen merkte ich dann, dass weitere Twists zu klären waren und noch auf mich warten würden. Der nachher recht komplexe Aufbau schafft es dennoch alle losen Enden schlüssig zu einem ganzen zu fügen, ohne dabei den Leser zu ermüden. Emma Hunter hat hier eine sehr ausgewogene, lockere und leichte Mischung kreiert, die durchweg unterhaltsam ist. “Somerset Sehnsucht und Skandal” hält, was es verspricht und ist dennoch anders. Ein Roman der Regency Ära, der eine Verknüpfung zur Moderne herstellt.

4

Ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Regency-Roman!

Eine junge Frau auf der Suche nach einem standesgemäßen Ehemann Isabella ist gerade von ihren Eltern abgehauen und sucht Zuflucht bei der ihrer Tante der Countess in Bath. Diese ist zwar nicht begeistert, kann sie aber wegen der verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht abweisen. So begibt sie sich missmutig mit ihrer Nicht auf die Suche nach einem standesgemäßen Ehemann. Sie werden schneller fündig als erwartet, aber nachdem Isabella den Tuchhändler Alexander kennengelernt hat, ist sie sich der Richtigkeit ihrer Entscheidung, einen Adeligen zu finden und zu heiraten nicht mehr sicher... Emma Hunter hat schon mit ihrem Titel "Sehnsucht und Skandal" nicht zu viel versprochen. Denn die Protagonistin Isabella hat ständig damit zu tun. So versucht sie verzweifelt, einen Ehemann zu finden, um einen Fehler des vergangenen Jahres vertuschen zu können, gleichzeitig plagt sie die Sehnsucht nach dem nicht-adeligen Alexander. Die Sprache der Autorin ist modern und liest sich sehr flüssig. Die Einteilung in Kapitel ist gelungen und sorgt gemeinsam mit den Perspektivwechseln für einen unterhaltsamen Roman. Dieser Reihenauftakt der Somerset-Saga ist unterhaltsam und macht Lust auf mehr. Ich fand gerade die ersten beiden Drittel sehr gelungen, allerdings gab es gerade zum Ende hin einige Dinge, die mich gestört haben. So geht die Auflösung des Schmugglerfalls recht schnell, ebenso die Versöhnung von Isabella und Alexander. Trotzdem bin ich schon neugierig, wie es in Bath weitergeht und werde bald den zweiten Teil der Reihe lesen und wieder in die unterhaltsame Regency-Epoche abtauchen.

Ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Regency-Roman!
4

Achterbahn der Gefühle

»Egal welche dunklen Erfahrungen in unserer Vergangenheit lauern, die Zukunft gehört uns. Und das lassen wir uns von niemandem mehr nehmen. Versprochen?« Klappentext: Isabella Woodford hat ein Problem: Nach einer leidenschaftlichen, verbotenen Liebesnacht mit einem Offizier ist ihr Ruf als tugendhafte junge Adlige in Gefahr. Nun gilt es, den Skandal zu vertuschen und sich schnellstmöglich einen Ehemann zu sichern. Mit einer List mietet sie sich bei ihrer Tante im mondänen Bath ein, wo die englische High Society auf rauschenden Bällen die Nacht zum Tag macht. Ein erster Verehrer ist bald gefunden. Aber dann macht Isabella die Bekanntschaft des reichen, unnahbaren Tuchhändlers Alexander, der ihr Herz auf bisher nie gekannte Weise zum Glühen bringt. Doch Alexander ist ein Lebemann, der niemals heiraten will. Als schließlich der Offizier wieder auftaucht, um sie mit dem Wissen um die gemeinsame Nacht zu erpressen, muss Isabella sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist: ihr Ruf oder die Liebe... “Somerset” habe ich auf gut Glück ersteigert und gehofft, dass es meinen Anforderungen gerecht werden kann. Emma Hunter hat es wirklich geschafft, mich an diese Geschichte zu fesseln. Nicht nur wurde geschichtlich akkurat gearbeitet, auch die Charaktere haben alle ihren eigenen Charme. Vor allem Betty, eine Bauerntochter, habe ich ins Herz geschlossen. Auch wenn die Geschichte rund um Isabella mehrere Auf und Abs hatte, konnte man der Geschichte immer gut folgen und sie war alles in allem auch echt romantisch. 1 ⭐️ Abzug muss ich geben, weil die vielen Handlungsstränge zwischendurch etwas verwirrend waren und manche Charaktere für mich zu wenig Charakter hatten. Aber eventuell erfahre ich ja in den anderen Büchern der Reihe mehr darüber. Allen, die gerne die ein oder andere Träne verlieren und sich dennoch für eine etwas holprige aber schöne Liebesgeschichte interessieren, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

Achterbahn der Gefühle

Ein guter historischer Liebesroman der am Ende leider seine Stärke verliert.

Der historische Roman "Somerset — Sehnsucht und Skandal" von Emma Hunter ist im Pinguinverlag erschienen. Isabella zieht unangekündigt zu ihrer Tante nach Bath, um dort endlich einen Mann in der Saison für den Bund der Ehe zu finden. Doch dieser Sinneswandel kommt nicht einfach so, denn Isabella hat ein Geheimnis, dass niemand erfahren darf, da sonst all ihre Chancen verloren sind. Doch als sie die Stadt mit ihrer Begleiterin Betty erkundet, trifft sie nicht nur neue Freunde, sondern auch den gutaussehenden Wilkinson, der nicht dazu geneigt ist, ihr gegenüber höflich zu sein, denn er hat ganz eigene Probleme. Der Schreibstil war wirklich super und man hatte das Gefühl, dass die Autorin sich sehr mit der Historie der Zeit auseinandergesetzt hatte. Ich kam relativ schnell in dieses Buch ein, was eine tolle Atmosphäre versprach. Die Charaktere waren toll und vielseitig und vor allem die Nebencharaktere konnte ich ins Herz schließen. Doch das änderte sich nach der Hälfte. Die fast perfekte Geschichte mit der perfekten Dosierung von Romantik, Atmosphäre und Intrigen schlug eine komische Richtung ein. Die Charaktere begannen sich gegen ihren Charakter zu verhalten, ohne einen Grund dafür. Es gab unnötige Dramatik und Krisensituationen, die nicht hätten sein müssen. Das Buch hätte die letzten 100 Seiten nicht benötigt denn dadurch wurde meine Wertung dann doch stark beeinflusst. Es hätte eine tolle Bridgerton Alternative sein können, doch das Ende hat es mir etwas verdorben.

Ein guter historischer Liebesroman der am Ende leider seine Stärke verliert.
5

Einfach ein ganz wunderbares Buch mit tollen Charakteren. 💕

Hat mir das gefallen! Das Buch war soooo gut! Ich fand den Schreibstil wunderbar und habe die Geschehnisse mit viel Aufmerksamkeit verfolgt. Ich wollte zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht und hätte das Buch am liebsten nicht aus der Hand gelegt. Leider hatte ich die letzten Tage wenig Zeit zu lesen und habe abends schon gesagt, wie sehr ich mich freue, es am nächsten Abend weiterlesen zu können. 🤩 Ob die Darstellungen und Fakten hier historisch korrekt wiedergegeben werden, ist mir sowas von piepegal. 😅 Das Buch hat mich einfach großartig unterhalten. Ich mag Isabella und puh, in Alexander hätte ich mich wohlmöglich auch verliebt. Betty ist so toll und Tom auch! Rebecca ein interessanter Charakter. Um so schöner, dass wir sie in Teil 2 begleiten werden. 🤗 Das Setting in Bath hat mich sehr an Northanger Abbey erinnert, auch wenn die Bücher natürlich nicht vergleichbar sind und bei Somerset sicherlich einiges etwas überspitzt wird. 😉 Es ist ganz klar ein Unterhaltungsroman mit ein paar prickelnden Szenen. 💫 Beim Cover hätte ich mir gewünscht, dass ein rotes statt eines pinken Kleides gewählt worden wäre. Hätte inhaltlich einfach so viel besser gepasst! 😊 Der Ausflug ins Regency war ein voller Erfolg für mich, Somerset hat mir unfassbar gut gefallen! 😍 Ich freue mich auf den zweiten Teil mit Rebecca und bestimmt auch einem Widersehen mit Isabella und den anderen.

Einfach ein ganz wunderbares Buch mit tollen Charakteren. 💕
2

Puh das Buch hätte 200 Seiten weniger mehr vertragen... sehr langatmig

4

Es ist Frühling und nachdem Bridgerton so durch die Decke schoss, sprießen die sexy Regency Romane aus der Erde wie die Krokusse. Ich beschwer mich nicht. Ich feier das. Bitte mehr. Isabella ist von zuhause ausgebüxt um in Bath bei ihrer betuchten Tante einen Ehemann zu finden. Stattdessen findet sie – Freundinnen fürs Leben und einen Alexander. Nicht unbedingt in der Reihenfolge xD Ich muss dazu sagen – bei diesem Buch hab ich mich eines Abends hingesetzt – auf die 560 Seiten geschaut und hab dann beschlossen – Das les ich jetzt. Von vorne bis hinten. Das hab ich dann gemacht. Ich habs in einem Rutsch durchgelesen, am Ende wars dann 2 Uhr morgens, aber ich war happy. Hat mir gefallen. Romantik und Skandale kann man sagen – immerhin haben Alexander und Isabella sich an den Händen berührt und sie trug keine Handschuhe! OMG! *faint* Außerdem trägt Isabella kein Korsett (richtig so, free the boobies!) und das Dienstmädchen rennt einfach mal rambo-like die ein oder andere Tür ein. Dieser Roman ist vermutlich nicht besonders korrekt was seine Authentizität angeht – allerdings ist er wirklich unterhaltsam und auch ein winziges bisschen spicy. Es gab eine kleine Detektiv-Story, die ich leicht redundant fand und die auch den Plot unnötig ziemlich in die Länge gezogen hat, aber alles in allem hatte ich 6 sehr schöne Stunden mit diesem Buch. Ich bin ein großer Fan von Betty, der zupackenden Freundin mit dem Herz für Bücher und ich bin schon sehr gespannt auf ihre Geschichte! Empfehlung für alle, die Bridgerton feiern!

5

Ein toller Auftakt einer Regancy Reihe

Somerset Sehnsucht und Skandal von Emma Hunter ist der Auftakt einer Regancy Roman Reihe. Alle Bücher der Reihe sind in sich abgeschlossen und lassen sich separat lesen. Nachdem ich Teil 2 letztes Jahr gelesen hatte musste ich auch Teil 1 lesen und Teil 3 liegt hier auch schon bereit. Isabella flüchtet von ihren Eltern nach Bath zu ihrer Tante um dort einen Mann zu finden. Sie muss unbedingt heiraten um die Schande die sie vor einem Jahr über sich brachte wieder gut zu machen. Da Isabella aber eine junge forsche Frau ist, die auch Interessengebiete hat die sich für eine Frau nicht ziemen fällt es ihr schwer sich unterzuordnen. Auch lernt sie den charismatischen aber auch sehr unkonventionellen Tuchhändler Alexander kennen. Nun steht Isabella zwischen Liebe und Vernunft. Ich mag den Schreibstil der Autorin. Er ist locker, leicht, flüssig und bildhaft. So kam ich gut in die Geschichte rein und konnte sie quasi miterleben. Zudem schafft sie es das Gefühl des 18 Jahrhunderts zu transportieren. Das Buch ist aus der Sicht Isabellas und Alexander geschrieben. Dadurch bekommt man immer wieder neue Einblicke und auch eine gewisse Spannung wird aufgebaut. Es werden viele Themen aufgegriffen wie Freundschaft, die Rolle der Frau, Gerechtigkeit und Schmuggel uvm. Das Setting, der historische Flair und die Geheimnisse machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss. Man erlebt auf den 600 Seiten Hochs und Tiefs und fühlt mit den jeweiligen Protagonisten mit. Es gab ab und an ein paar Längen und auch ein paar Szenen die, für mich, unnötig waren, aber das störte den Lesefluss nicht. Auch die Protagonisten waren alle sehr authentisch, lebendig und sympathisch geschildert. So hat man mit Isabella eine junge, wissbegierige Frau und mit Alexander einen etwas mürrischen und unnahbaren Mann. Aber auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und beleben die Geschichte. Ein toller Auftakt einer Regancy Reihe, ich war begeistert. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Ein toller Auftakt einer Regancy Reihe
3.5

Hat mich gut unterhalten, obwohl ein Trope, der mir normalerweise gar nicht zusagt (Misscommunication) präsent war. Nette Regency Romanze mit einem Hauch Humor und etwas Spice

5

Ich habe das Buch von vorne bis hinten geliebt.

4

Netter Regency Roman mit kleinen Schwächen

3.5

Es war Bridgerton sehr ähnlich, was an sich keine Kritik ist… allerdings kam es mir so vor, als hätte man durch Drama und noch mehr Drama versucht sich davon abzugeben! Es ist einfach zu viel passiert und einiges war auch einfach drüber! Manche Dinge musste man sich denken, weil sie nicht dort geschrieben standen und das fand ich doof! SPOILER: Etwas, das mich richtig nervt, ist dass Isabella am Ende lediglich die Möglichkeit bekommt Pflegerin, Krankenschwester oder Hebamme zu werden, obwohl sie so viel mehr erreichen könnte… und das stört sich nicht einmal! Hauptsache irgendwas mit Medizin

3

Somerset von Emma Hunter erzählt die Geschichte von Isabella Woodford, die zu Ihrer Tante nach Bath flüchtet, da sie ihren Ruf nach einer verbotenen Liebesnacht mit einem Offizier ruiniert hat. In Bath möchte sie so schnell wie möglich einen Ehemann finden und besucht die verschiedensten Bälle. Auf einem dieser Bälle lernt sie den Tuchhändler Alexander kennen, der ihr den Kopf verdreht. Doch Alexander ist ein Lebemann und sucht keine Ehefrau. Plötzlich taucht auch noch der Offizier auf mit dem sie die Nacht verbracht hat und erpresst sie. Wie geht es mit Isabella wohl weiter? - Der Roman lässt sich unglaublich schnell und leicht lese . Man fliegt durch die Seiten. Es ist eine richtig schöne Lektüre für zwischendurch. Alexander war mir sehr unsympathisch, wird am Ende hin etwas freundlicher. Ich fand es interessant etwas über den Tuchhandel der damaligen Zeit zu erfahren und die Beschreibungen der Kleider und Stoffe waren sehr gut beschrieben. Ich kann mir gut vorstellen die Reihe weiterzulesen.

5

Rezension  Ich habe gerade,, Sommerset (Sehnsucht und Skandal) ", beendet von Emma Hunter. Dies ist ein Reihen Auftakt und Band 2 erscheint im Oktober. Die Geschichten sind unabhängig voneinander lesbar.  Also das ist quasi das Debüt der Autorin. So hat sie es mir gesagt und ich muss sagen. Ich Merk nichts von Anfänger Lektüre oder Schwächen im Gegenteil, sie kann es mit anderen historischen Autoren *innen aufnehmen.  Ganz zu Anfang möchte ich darauf hinweisen das dieses Buch nicht Bridgerton  4.0 ist, wenn ihr das erwartet sorry, nein. Diese Story ist so viel mehr als,, Nur" eine romantische Geschichte! Nein es ist eine Liebeserklärung an uns Frauen. Das wir es Wert sind und das Wir, wo wir heute sind so viel gekämpft haben! Es ist ein Spiegel unser Vergangenheit, wie viel Frauen Ungerechtigkeiten erdulden mussten umso trauriger das in einigen Ländern Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind.  Diese Geschichte rund um Isabella, Betty und Rebecca hat mich berührt! Diese drei Frauen sind Vorbilder, gewiss sind sie nicht makellos im Gegenteil sie machen Fehler solche Fehler die ihnen das Leben zur Hölle machen, aber sie ziehen die scheise selbst aus dem Karren. Endlich mal Ladies die direkt sind und auch nicht ja und Amen sagen. Nein, sie wehren sich!  Endlich mal eine weibliche Hauptfigur  die sich nicht selbst vergisst auch, wenn sie sich verliebt und die dem Mann nicht gleich verzeiht nur, weil beide im Bett landen. Auch mal ein Buch das wegen anderen Dingen brilliert unter anderem den tollen Inhalten und  Fakten zum Seidenhandel! Wusstet ihr das eine Frau sieben Jahre eine schwere Misshandlung im Kauf nehmen muss, bevor sie sich scheiden lassen durfte?  Ich wusste es nicht und das war grausam. Auch wie Familien untereinander sich verstoßen und vieles mehr,aufgrund von dem Titel die sie tragen.  Das Thema Freundschaft und Vertrauen wird hier sehr groß geschrieben. Was Isabella für Rebecca tut das nenn ich wahre Freundschaft und es ist so schwer solche Menschen zu treffen. Auch das Thema Vertrauen wird hier tiefgründig durchleuchtet, warum es nicht so einfach ist und ich kann mich 100 % damit indifizieren.  Auch endlich das man in so einem Roman Tacheles redet. Warum ist es der Weltuntergang, wenn die Frau ihre jungfräulichkeit verliert und ein Mann darf alles?!  Wie ihr sieht, dieses Buch hat mich so gut unterhalten ich kann es zu 1000% empfehlen!  Der Schreibstil ist wunderschön locker 560 Seiten vergingen wie im Flug. Die Handlung wird aus der Sicht von Isabella und Alexander wiedergeben, einfach nur zum niederknien.  Super spannende Handlung mit tiefgründigen Figuren.  Was ich noch erwähnen möchte die Liebesszenen sind mitunter die schönsten die ich je gelesen hab. So voller Gefühl und Sehnsucht. Auch hab ich bei einigen Dingen geweint die mich an mich selbst erinnerten. Was ich erlebt hab.  Ein Wundervolles Buch, wo ich es nicht abwarten kann mehr von zu lesen.  Lieben Dank Emma das du mir von Sommerset noch so viel erzählt hast und wir uns austauschen konnten. Du bist talentiert. Liebste Grüße Jassy  Vielen Dank an den Verlag für das bereitstellen des Leseexemplars!  Alles Gute eure Jassy! 

5

Gut, im Moment sind wir alle im Regencyfieber und ich springe gerne auf diesen Zug auf

4

Nach dem Ende der 2. Staffel Bridgerton wurde mir immer wieder dieses Buch angezeigt. Deshalb kam ich gar nicht drumherum, es zu lesen. Und es hat mir wirklich gut gefallen. Das Setting macht Spaß, der Adel ist hochmütig, arrogant, überheblich, starr, etepetete, hach ja, was bin ich froh, dass Frauen mittlerweile mehr Rechte haben. Aber gerade dieses Setting, dieses Verhalten, ist ja leider nicht an den Haaren herbeigezogen. Es war ja echt so. Und das hat die Autorin wirklich gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist locker leicht, für die Zeit damals manchmal ein bisschen zu kokett, passt aber, da sich hier Frauen zusammen tun, die ausbrechen wollen aus dem Korsett, das die Gesellschaft ihnen auf zwingt. Alexander mochte ich super gern und auch von Tom bin ich ein großer Fan. Einer meiner Lieblingscharaktere. Das zieht sich aber durch. Isabella war ok, auch wenn ich sie manchmal einfach nicht verstanden habe, dafür hab ich einen Narren an Betty gefressen. So eine tolle Frau. Hauptcharaktere also gut, Nebencharaktere sehr gut. Auch mal was Neues. Die Geschichte selbst zieht sich an einigen Stellen ganz schön in die Länge und ich hätte mir hier ein bisschen mehr Fokus gewünscht, aber dennoch hat mich das Buch nicht losgelassen. Wir haben es hier mit viel Liebe zu tun, mit Ansehen, mit Titeljagd, mit Angst, Frust, Erwartungen, aber auch mit einem Auftrag von höchster Stelle, mit Schmugglern, mit Skandalen und einem Protagonisten, der den komplett falschen Weg eingeschlafen hat, um sich seine eigene Unzulänglichkeit nicht eingestehen zu müssen. Ich weiß noch nicht, ob der Zeitpunkt der Veröffentlichung so geschickt war, denn alle sind im Bridgerton Fieber und vergleichen. ABER wenn man sich die Mühe macht (und das sollte man unbedingt tun) und die Geschichte unabhängig betrachtet, keine Vergleiche anstellt und Somerset frei von Vorurteilen bzw Erwartungen liest, dann kann die Geschichte ganz sicher überzeugen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe sehr, lieb grwonnene Charaktere bekommen dann ihren großen Auftritt.

4

Ich muss gestehen, dass ich dieses Mal das Buch gehört und nur sporadisch gelesen habe (um den Schreibstil quasi zu kennen), da ich ja relativ lange mit meinem Kind im Krankenhaus war. Aber ich hatte es nicht mitgenommen, wollte es allerdings endlich lesen und hab mir das Hörbuch geschnappt. Es waren angenehme Stimmen. Gesprochen von Monika Oschek und Florian Schmidt. Beim Hören bin ich gut vorangekommen! Tatsächlich haben mich die Stimmen sogar ziemlich beruhigt. __ Den Klappentext findest du auf der dritten Seite. __ Ich mochte das Setting dieser Geschichte total. Es spielt in Somerset bzw Bath und ich mag England. Es hat mich ein wenig an Bridgerton und Jane Austen erinnert, was aber keineswegs schlecht ist. Isabella hat ein dunkles Geheimnis und wird erpresst. Wenn es ans Licht käme, wäre sie ruiniert. Doch weiß sie sich durchaus auch zu verteidigen, was ich echt gut an ihr gefunden habe. Und sie unternimmt alles, um eine Freundin zu beschützen – die um ihr Geschäft und auch ihre Existenz bangen muss. Mega toll an Isabella hat mir auch ihren Sinn für die Medizin gefallen! Auch wenn sie als Frau wohl kaum eine Chance hat, es zu studieren … Alexander ist Tuchhändler und wie es zu den damaligen Zeiten sehr gut passt, herrscht auch da ein Konkurrenzkampf. Doch ist er mehr als das und muss gegen jemanden ermitteln und das könnte auch ihm am Ende etwas sehr Wertvolles kosten. Mir hat die Story echt gut gefallen. Ich fand den Wechsel der zwei Protagonisten sehr interessant und es hat dem Buch definitiv Würze verliehen! „Sehnsucht und Skandal“ passen sehr gut. Besonders was den Skandal betrifft, hat Emma Hunter ins Schwarze getroffen. Band 2 erscheint im Oktober 2022 und ich bin echt gespannt, was da passieren wird. Empfehlenswert, wenn man Geschichten aus den höheren Kreisen der Gesellschaft mag. Emma Hunter hat sich sehr gut in diese Zeit hinein versetzen können und mir nicht einmal das Gefühl gegeben, nicht gerade im 18. Jahrhundert zu flanieren und die Seele baumeln zu lassen.

5

Wow! War das ein tolles Buch! Isabella ist toll und stark, aber es passt super zu der Zeit, wie sie sich verhält. Ihre Freundinnen sind super! Ich freue mich auf die nächsten Bände. Alexander ist toll, aber menschlich und nicht zu perfekt. Allerdings wird das im buch auch thematisiert, was ich sehr schön fand. Die Story ist an manchen Stellen echt witzig, aber auch spannend - es gibt noch einen weiteren Plottstrang, der nichts mit der Liebesgeschichte zu tun hatte.

3

Rezensionsexemplar INHALT Nach einer sehr leidenschaftlichen aber verbotenen Liebesnacht mit einem Offizier ist der tugendhafte Ruf der jungen Adligen Isabella Woodford in Gefahr. Für sie zählt nur noch eines: den Skandal irgendwie Geheim zu halten und schnellstmöglich einen reichen Mann zu heiraten. Deshalb mietet Isabella sich bei ihrer Tante in Bath ein, wo rauschende Feste der High Society gefeiert werden. Gerade als sie einen Verehrer gefunden hat trifft sie auf den unnahbaren Tuchhändler Alexander. Er bringt etwas in Isabella zum Schwingen und doch will er niemals heiraten. Doch dann taucht der Offizier wieder auf und will Isabella mit seinem Wissen erpressen. Nun muss Isabella sich entscheiden: ist ihr Ruf wichtiger als die Liebe? In einer für mich aktuell sehr stressigen, anstrengenden und vor allem arbeitsreichen Zeit ist es eine wahre Wohltat in eine Welt voller Prunk, Liebe und wohliger Atmosphäre einzutauchen. Die Bridgerton Romane habe ich beinahe alle komplett durchgelesen und mit „Somerset“ habe ich ein ähnliches Gefühl gesucht. Diese wohlige Decke voller Wärme, Glück, Liebe aber irgendwie auch Witz. Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen oder einfach die Falschen. Weil so ganz konnte mich „Somerset“ nicht abholen. Emma Hunter hat einen angenehmen Schreibstil, der leicht zu lesen ist. Es ist mir nicht schwer gefallen an dem Buch dran zu bleiben, weil sie es mir mit ihrer Art zu Erzählen auch sehr leicht gemacht hat. Auch die Charaktere haben mir zum großen Teil gefallen und auch hier kann ich sagen, dass ich ihnen sehr gerne gefolgt bin. Isabella ist eine junge, sehr aufgeweckte und wissbegierige Frau, die, etwas untypisch für ihre Zeit, großes Interesse an der Medizin hat. Sie will eigentlich von Herzen gerne Ärztin werden, was aber die Gesellschaft niemals zulassen würde. Ihr bleibt also jede Chance verwehrt ihren Traum wirklich zu leben. Es ist nicht so, dass Isabella sich deshalb unterkriegen lässt, sie bleibt sich selbst weitgehend treu. Doch sie lässt sich vielleicht aufgrund dieser „Gefangenheit“ in einer Gesellschaft, die ihre Freiheit einschränkt, zu einem „Fehltritt“ hinreißen, der ihren Ruf komplett zerstören würde und ihre Stellung in der Gesellschaft gefährdet. Auf der einen Seite möchte Isabella nun alles tun, um schnellstmöglich einen reichen Mann zu heiraten, um ihren Ruf und der ihrer Familie zu retten, auf der anderen Seite denke ich, macht sie das nicht nur aus selbstlosen Zwecken. Die Annehmlichkeiten der High Society geben Isabella sehr viel mehr Möglichkeiten, als ein Leben ohne den Schutz der Gesellschaft. Sie kann sich vieles leisten, was junge Frauen einer unteren Schicht, nicht einmal zu träumen wagen. Ich schätze sie also nicht ganz so selbstlos ein, wie es manchmal durchscheint. Aufgrund ihres Fehltritts landet Isabella bei ihrer Tante in Bath, um bei rauschenden Festen einen Mann zu finden, der reich genug ist und schnell heiraten will. Dort lernt sie den Tuchhändler Alexander kennen, der ihr Herz höher schlagen lässt. Jedoch gibt es da ein Problem: Alexander will niemals heiraten. Alexander war, wie es das Klischee ja eigentlich fast schon verlangt, zunächst sehr unnahbar und mürrisch. Er lebt für seine Arbeit, denn er hat sich sein Geschäft aus dem Nichts aufgebaut und wurde dadurch reich. Deshalb schafft er es auch nicht, sich zurückzulehnen, sondern hält an der ganzen Arbeit fest. Als Isabella in sein Leben tritt will er sich weiterhin verschließen, denn in der Vergangenheit hatte er mit etwas zu kämpfen, dass es ihm sehr schwer fällt, sich auf sie einzulassen. Doch, natürlich, schafft sie es, langsam zu ihm durchzudringen. Diese Situation ändert sich aber im Verlauf des Buches ein bisschen, denn weder Isabella noch Alexander gelingt es, richtig miteinander zu sprechen. Sie treffen teilweise unfassbar naive, fast schon dumme, Entscheidungen, die unnötige Streitereien hervorrufen, die durch ein einzelnes klärendes Gespräch aus dem Weg geräumt wären. Als dann auch noch der Offizier auftaucht, um Isabella mit dem Skandal zu erpressen, wird die Handlung deutlich spannender aber auch etwas düsterer. Man weiß nicht, worauf es hinauslaufen wird und will natürlich wissen, wie dann alles aufgelöst wird. „Somerset“ war nicht einfach ein Wohlfühl-Roman, bei dem man den Kopf ausschalten kann und sich in eine wohlige Atmosphäre hineinträumt. Es werden Themen wie Gerechtigkeit, Frauen in der Politik und grundsätzlich die Rechte der Frauen in dieser Zeit angesprochen. Gerade Rebecca, die sich sehr für die Frauenrechte einsetzt, hat diese Themen verkörpert und gleichzeitig natürlich Hoffnungen auf die weiteren Teile der Reihe aufgemacht. Es war mir teilweise dann etwas zu viel, weil zum Teil einfach die Zeit fehlte, sich intensiver damit auseinander zu setzen. Deshalb wünsche ich mir, für die weiteren Teile, eine ausführlichere Thematisierung. Es hätte auch diese wohlige Atmosphäre ausgereicht, um mich zu beschäftigen und hätte der Geschichte vielleicht auch besser getan, als noch ein wichtiges Thema on top zu packen. Es war einfach irgendwann zu viel, fast schon überladen. Auch das Ende war nicht ganz so meins, weil plötzlich alles sehr schnell und rasant ging und am Schluss war ich doch etwas frustriert, was wirklich sehr schade war. FAZIT Alles in allem war „Somerset“ nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe und doch sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kulisse super beschrieben und die Erzählweise von Emma Hunter hat mich sehr eingenommen. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, haben meine Nerven zum Teil aber doch sehr strapaziert. Die Handlung konnte mich Großteils abholen, war mir aber an manchen Stellen einfach zu viel. Der Fokus hat ab der Mitte etwas gefehlt, was ich gerade am Ende zu, als etwas überladen wahrgenommen habe. Wer einen Roman im „Bridgerton“-Style sucht, der ist hier nicht genau richtig aufgehoben, auch wenn das Setting sehr ähnlich ist. „Somerset“ vermittelt eben nicht diese wohlige Atmosphäre, sondern bietet eine größere Vielfalt an Themen, die vermutlich in den weiteren Bänden noch aufgegriffen werden.

5

…bewegend, beflügelt & mit genialen Persönlichkeiten, die ihrer Zeit voraus sind… Ich muss gestehen, alles nur durch meine Liebe zu Bridgerton habe ich mich vollkommen der Zeit, der jungen Damen, der Etikette als auch den Persönlichkeiten, die sich mit so viel Raffinesse als auch Stärke präsentieren. Genauso ist es auch hier, Isabelle muss flüchten, ihre Ehre ist beschmutzt, daher eilt sie nach Barth um sich einen geeigneten Ehegatten zu schnappen, der natürlich nie davon erfahren darf. Schnell ist sie in der neuen Welt heimisch, fügt sich ein unter den strengen Auge ihrer Tante, lernt jedoch auch die Freiheiten der großen Stadt kennen. Leider gibt es darunter auch nicht immer Befürworter, der Tuchhändler Alexander ist vom ersten Moment gegen sie, zieht sie in unsittliche Schlagabtausche und Situationen, die so keiner erwartet hat. Herausstechend sein Charisma, Erfolg als auch der unerwartet Beschützerinstinkt. Himmlisch solche Voraussetzungen, die einen das Werk schmackhafter machen und einen ein geniales Lesevergnügen bereiten. Ich habe mich voll und ganz in Isabellas Sicht, ihre tragischen Verwicklungen aber auch ihre Stärke gezogen, mich in die humorvollen Auseinandersetzungen als auch die prickelnden Momente involviert. Lest selbst und lasst euch in eine wundervollen Zeit der Bälle, der Sittsamkeit aber auch der auferlegten Pflichten und eingeengten Rolle der jungen Frauen ziehen. Besonders die Fehler, die eine Frau ruinieren und Männer stattdessen ohne Folgen, eventuell mit Beifall geehrt werden. Die Zeit die Frauen eingrenzt, jedoch auch geniale starke Persönlichkeiten zu Tage bringt. Ich bleibe daher entzückt, erstaunt und beflügelt von der Geschichte zurück, ich wurde herzlich eingenommen, gut unterhalten und von der Entwicklung vereinnahmt. Schon das Cover hatte meine Aufmerksamkeit ergriffen, ein Hingucker, bemerkenswert, es ist verträumt und macht Lust auf das Lesevergnügen. Was natürlich am Schreibtisch liegt, der locker und leicht als auch packend, emotionsgeladene und Humorvoll zugleich ist. Der Perspektivwechsel steigert den mitreißenden Lesefluss, der einen noch tiefere Einblicke in die Gedanken und dem Gefühlschaos der Charaktere bietet. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #SOMERSET #SehnsuchtundSkandal #EmmaHunter #Penguin #Rezension qid=TMLGybMzcm&rank=3#

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Hab ich irgendeine neue Entwicklung verpasst? Was ist aus dem Regency-Genre geworden? Vor Jahren hatte ich unzählige Bücher aus dem Genre verschlungen, nachdem ich mit meiner “Mittelalter-Phase” durch war und würde schon sagen, dass ich mich mittlerweile sehr gut in der Zeit auskenne. Als dann die Buchreihe Bridgerton neu aufgelegt wurde, durch den Hype der Serie, hatte ich auch diese wieder zur Hand genommen (ja, ich habe noch ein paar sehr alte Ausgaben) und wurde auch von dem Fieber wieder angesteckt. Was dazu führte, dass ich mich freute neues aus dem Genre zu lesen und so kam ich zu Somerset … Und es fühlte sich so verkehrt an. Zu Beginn war ich richtig angetan von der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin. Besonders gut gefiel mir die Idee, dass unsere Protagonistin, um ihren Ruf zu wahren, nach London reist um einen Ehemann zu finden. Ein starker Charakterzug von ihr, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und nicht zu hoffen, dass ihre Familie schnell irgendeinen Mann zum heiraten findet. Also sehr kluge Idee, denn was anderes bleibt ihr schließlich nicht übrig. Und ich konnte es auch noch verstehen, dass sie eine nicht standesgemäße Zofe mitnimmt, schließlich steht sie unter gewaltigen Druck und war in Eile. Auf findet sie eine Freundin, die Besitzerin eines Kaffeehauses und eine verwittwite Dame, was ich als noch spannend ansah…aber mit der Zeit wurde mir alles viel zu viel. Nachdem ich mich um die 200 Seiten lang noch amüsiert hatte, fing die Geschichte an sich zu überfrachten. Die Nebengeschichte baute sich mehr und mehr auf, auch war sie meiner Meinung nach nicht ganz gut strukturiert. Zeitweise hatte ich das Gefühl was verpasst zu haben, an einer anderen Stelle fühlte es sich wie eine Wiederholung an. Dazu kamen überladene Beschreibungen, die mich beim Lesen nahezu unterbrachen. Und trotz dem sehr lockeren Schreibstil der Autorin, lief es für mich einfach nicht und dann fing das an, vor was ich mich am meisten fürchte. Ich konnte die Protagonisten nicht mehr leiden. Während Isabella sich von einer starken, für ihre Zeit, sehr emanzipierten Frau zu einem hormonell gesteuerten Dummchen entwickelt, wird Alexander einfach nur noch herrisch. Alle beide handeln natürlich aus den tiefsten Gefühlen der Liebe und es geht heiß her, aber das konnte mich alles nicht mehr packen. Die beiden Hauptdarsteller handelten meiner Meinung nach nicht immer sehr nachvollziehbar und wie wenig ladylike sich Isabella immer wieder verhielt, regte mich dauernd auf. Wir sind hier doch in einem Regency-Roman? Woher kann eine Lady so schimpfen? Andererseits kann ich verstehen, wenn man das Buch mit viel Augenzwinkern liest und nicht auf Authentizität über die Epoche pocht, so wie ich es tue, ganz lustig sein kann. Den erst nehmen kann man hier vieles nicht, besonders nicht die kurz abgehackte Detektivgeschichte. Wehmütig schaue ich jetzt auf das Buch zurück, weil mir die Nebencharaktere gut gefallen hatten und die Fortsetzung dreht sich um Rebecca, die verwitwete Lady, deren Geschichte mich schon interessieren würde. Wiederum klingt der Klappentext nach einer ähnlichen Enttäuschung und ich werde wohl abwarten müssen, bis die ersten Rezensionen draußen sind. Also, wenn ihr nichts gegen einen Regency-Roman gegen die Konventionen habt, der zumal wirr und für seine Verhältnisse sonderbar ist, greift zu! Lustig und heiß ist er zumal - nur für mich nicht authentisch genug an der Epoche.

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Gerüchte, Glanz und Glamour - das adelige Leben zur Regency-Zeit in England hat so einiges zu bieten. Auch die Hauptprotagonistin, Isabella Woodford, möchte sich die vielen Bälle und Veranstaltungen zu Nutze machen und ist (gezwungenermaßen) auf der Suche nach einem Ehemann, wie es sich für eine junge Frau ihres Alters und Standes eben gehört. Obwohl sie dem damals herrschenden Rollenbild der Frau sonst eher weniger abgewinnen kann, erfordern besondere Situationen nunmal besondere Maßnahmen. Erwartet hatte ich eine neue Mischung aus Bridgerton, Jane Austens Erzählungen u.Ä. und ich habe genau das bekommen, und zwar eine wirklich gute Version dessen. Das Gedankengut war grundsätzlich fortschrittlich und modern angehaucht (so wie bei Jane Austens Protagonistinnen), während der romantische Teil der Handlung (inklusive Spice-Level) dem bei Bridgerton ähnelte. Die ersten 200 Seiten waren durch die Einführung aller Charaktere und der Vorstellung des alltäglichen Lebens zwar sehr langsam und eher langweilig, dann wurde es aber spannend und ist es auch dauerhaft geblieben. Allerdings gab es nicht nur eine ereignisreiche, wenn auch vorhersehbare Liebesgeschichte zu verfolgen, sondern auch einen zusätzlichen krimiartigen Handlungsstrang. Insgesamt waren hier schon sehr moderne Züge zu erkennen und die Protagonistin wurde durch sehr tolerante Nebencharaktere bzw. enge Vertraute unterstützt, was für die damalige Zeit eigentlich sehr unrealistisch ist. Dies wäre trotzdem ok gewesen, wenn es konstant gewesen wäre, schließlich ist es ein in der heutigen Zeit geschriebenes Buch, jedoch gab es gegen Ende dann eine doch sehr plötzliche Wendung, die für mich einiges davon wieder kaputt gemacht hat. Allgemein fand ich die Auflösung der Handlung nicht optimal, aber dennoch zufriedenstellend. Für Liebhaber*innen historischer Liebesromane ist dieses Buch definitiv einen Blick wert, da es sich von anderen Geschichten durch seinen zweigeteilten Inhalt abhebt und so für Jede*n etwas zu bieten hat. (unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar)

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Dieses Buch war für mich eine wahre Überraschung. Habe ich doch eher eine Art Bridgerton Verschnitt erwartet, habe ich dennoch so viel mehr bekommen. Isabella Woodfords Geschichte ist überraschend kritisch gegenüber den gesellschaftlichen Konventionen in der Regency - Zeit. Sie schlägt durchaus nachdenklich Töne an und hat auch sehr spannende Elemente. Für mich hat dieses Buch nicht nur das typische Regency Flair ausgemacht, sondern auch die starken Frauencharaktere und ihre kleine Rebellion. Kann es nur wärmstens empfehlen!

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Bevor ich mit dem Lesen gestartet bin, habe ich eine Romanze á la Bridgerton 2.0 erwartet. Als ich dann angefangen habe zu lesen, ist mir schnell klar geworden, dass es das zwar nicht ist, aber trotzdem ganz viel bietet!

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Ein Mix aus Jane Austen und Bridgerton Isabella Woodford reist zu ihren Verwandten nach Bath um einen Ehemann zu finden bevor der Skandal der sie dorthin treibt auch hier bekannt wird. Dort trifft sie neben einem möglichen Heiratskandidaten auch noch den Tuchhändler Alexander Wilkinson, der als nicht Adliger so gar nicht in den Plan passt. Mir hat die Hauptstory unheimlich gut gefallen, sodass ich immer Lust hatte weiterzulesen. Die Nebengeschichte um Alexander war zwar interessant aber die Klärung dieser hat das Buch für mich unnötig in die Länge gezogen, sodass es in den letzten hundert Seiten nicht mehr so packend war. Dies war das erste Buch was ich von Emma Hunter gelesen habe. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich werde bestimmt weiterlesen wenn es noch mehr Somerset Bücher gibt.

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Von „Somerset – Sehnsucht und Skandal“ wurde so viel online gesprochen, dass ich immer neugieriger wurde. Schon zum Erscheinen des eBooks bin ich immer wieder um das Buch geschlichen. Jetzt als Print-Ausgabe durfte es dann endlich bei mir einziehen. Der Einstieg in „Somerset – Sehnsucht und Skandal“ Die ersten Seiten gefielen mir direkt sehr gut. Wer mich kennt, weiß bereits, dass ich es sehr gerne mag, wenn man direkt in die Handlung einsteigt ohne zu viel Vorgeschichte. So ist es auch bei „Somerset – Sehnsucht und Skandal“ der Fall. Wir knüpfen direkt in Bath an, wo Isabella die Saison bei ihrer Tante verbringen möchte, um sich einen Ehemann zu suchen. Warum das so ist und was vorher passierte, erfahren wir im Verlauf der Handlung. Das reicht vollkommen zum Verständnis und macht die Sache direkt etwas spannender. Verschiedene Sichten Tatsächlich ist das Buch aber nicht nur aus Isabellas Sicht geschrieben, sondern wir wechseln die Perspektive auch mal. Dadurch wird die Geschichte insgesamt runder und gerade die Szenen mit Alexander bringen deutlich mehr Spannung rein, da er einen eigenen Handlungsstrang mitbringt, der die eigentliche Story erweitert. Damit hatte ich beim Lesen des Klappentextes nicht gerechnet und war positiv überrascht. Der Hauptteil der Handlung widmet sich natürlich der Liebe und der Suche nach einem Ehepartner in der Beau Monde. Aber es gibt eben immer wieder kleinere Extraszenen. Tolle Charaktermischung Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt. Isabella als weiblicher Hauptcharakter war mir sympathisch. Man merkt, dass sie von den gesellschaftlichen Zwängen eigentlich nichts hält und sich ihr Leben ganz anders vorstellt. Aber das ist eben nicht so einfach, dort ausbrechen zu können. Immer wieder kommt ihr eigentlicher Charakter durch, womit sie es in Bath nicht einfach hat. Das zeigt aber nur, wie sehr sie sich aus den Zwängen befreien möchte. An ihrer Seite ist Betty, die sie als Gesellschafterin mitgenommen hat. Auch dieser Charakter hat mir sehr gut gefallen. Betty ist ähnlich wie Isabella und möchte ihr Leben nicht nach den Vorgaben der Gesellschaft leben. Im Verlauf der Handlung blüht sie auf und steht Isabella tatkräftig zur Seite. Auch Isabella männlicher Gegenpart Alexander war mir sehr lieb. Zu Beginn des Buches weiß man natürlich noch nicht genau, was man von ihm halten soll. Aber insbesondere durch seine eigenen Szenen merkt man, was in ihm steckt und dass er nur ein verletzter Mann ist, der vorsichtig bleibt. Er möchte nicht noch einmal den Schmerz aus seiner Vergangenheit spüren müssen. Das fand ich sehr verständlich und seine Taten waren dadurch nachvollziehbar für mich. Skandale und Spannung Selbstverständlich gibt es noch weitere Charaktere, die mir mal mehr und mal weniger sympathisch waren. Der Skandal kam in der gesamten Handlung auf jeden Fall nicht zu kurz. Stattdessen war es wie ein Schlagabtausch, weil immer wieder etwas Neues aufgetaucht ist. Gerade gegen Ende spitzte sich die Handlung und auch die Spannung zu. Das hat mir ganz gut gefallen, weil es nicht der von mir erwartete Ausgang gewesen ist. Es war zwar in meinen Augen teilweise etwas zu überspitzt und etwas zu dramatisiert. Aber das macht das Buch für mich nicht weniger gut. Fazit Insgesamt hat mir „Somerset – Sehnsucht und Skandal“ sehr gut gefallen. Der Titel hält, was er verspricht und bringt viele Skandale mit sich. Die Charaktere waren toll gewählt und haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Für mich ein toller Auftakt und ich bin sehr gespannt, womit wir es in Band zwei zu tun bekommen werden.

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