So zärtlich war Suleyken

So zärtlich war Suleyken

Softcover
4.021
SchaßMasurenJadwiga PlockMasurische

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Description

Es war einmal ein zärtliches Dörfchen, Suleyken genannt, gelegen irgendwo und nirgendwo in Masuren, zu erreichen - wie allerorten bekannt und in diesen Geschichten nachzulesen - mit einer Kleinbahn namens Popp, bequemer jedoch mit der Phantasie. Erstere überdies, einst befeuert von einem hochmütigen Menschen namens Dziobek, fährt mancher Widrigkeiten wegen längst nicht mehr die Strecke von Suleyken über Schissomir, Sybba, Borsch, Sunowken nach Strie-geldorf und zurück. Letztere aber floriert - wie jedermann weiß und hier neuerlich erfahren kann - fröhlich allen Zeitläuften zum Trotz. So erleben wir denn nicht nur große Ereignisse und den Titus Anatol Plock, Besitzer einer neuen Hose und achter Sohn der verwitweten Jadwiga Plock, sondern auch das Duell in kurzem Schafspelz und den Adolf Abromeit. Und wir begegnen nicht nur dem Hamilkar Schaß, weiland Held der Kulkaker Füsiliere, dem Tantchen Arafa, der fest-lichen Einweihung besagter Kleinbahn und dem Briefträger Hugo Zappka, sondern auch dem souveränen Humor eines geistvollen Erzählers, dessen Geschichten eine »aufgeräumte Huldigung« an seine Heimat Masuren sind.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
128
Price
13.40 €

Author Description

Siegfried Lenz ist 1926 in Lyck geboren und wuchs in Masuren auf, dem Schauplatz der Erzählungen des Bandes ›So zärtlich war Suleyken‹. Nach dem Studium der Philosophie, Literaturgeschichte und Anglistik wurde er Feuilletonredakteur einer großen Tageszeitung. Seit 1951 lebte Siegried Lenz als freier Schriftsteller in Hamburg, wo er 2014 im Alter von 88 Jahren starb. Für sein Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998), dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main (1999), dem Jean-Paul-Literaturpreis, Bayern, und der Goethe-Medaille in Gold (2002).

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Hach, es wurde Zeit, dieses Buch wieder einmal zu lesen. So schöne, so lustige Geschichten über die seltsamen Leute im masurischen Dorf Suleyken. Ostpreußens Macondo. Weckte seinerzeit meine Liebe für die Weirdos, für die Strangeness. Shoutout an meine Eltern, die mich mit der Empfehlung dieses Buches anno dazumal in die Arme von Siegfried Lenz führten.

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„Hamilkar Schaß, mein Großvater, blickte nicht auf; statt dessen sagte er: ‚Es wird, Adolf Abromeit, alles geregelt, wie es kommen soll. Nur noch, wenn ich bitten darf, zwei Seiten vom Kapitelchen.‘“ Ein Leser, der sich, selbst vom Gewehr bedroht, nicht von seiner Lektüre abbringen lässt. Das ist nur der Anfang zu einer Reihe oft skurriler und amüsanter Geschichten aus dem erfundenen Ort Suleyken.

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