So kalt wie Eis, so klar wie Glas - Broschur
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Description
Hinter so mancher Legende steckt eine gefährliche Wahrheit. Doch nicht jede Wahrheit sollte auch ans Licht gelangen. Willst du es trotzdem wagen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen?
Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen …
Folge uns in eine Welt voll magischer Mythen, großer Gefahren und einer unmöglichen Liebe.
Book Information
Author Description
Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Seit mehreren Jahren ist er in der stationären Jugendhilfe und der Flüchtlingsarbeit tätig. Oliver Schlick lebt in Düsseldorf, und wenn er nicht schreibt, verbringt er die Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug sowie dem exzessiven Hören von »The Cure«.
Posts
Wow das Buch bzw Hörbuch hat mir richtig gut gefallen. War mal was komplett anderes mit den Schneekugeln und wie sie entstehen. Lange Zeit kommt es eher als Roman daher aber dann kommt doch noch etwas mystisches bzw. Fantasyanteil dazu. Richtig cool gemacht. Die Charaktere waren auch richtig gut gestaltet und von der Sprecherin zum Leben erweckt worden. Die Landschaftsbeschreibungen ebenfalls. Wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch des Autors gewesen sein.
Hier hat sich eins meiner Lieblingsthemen im Buch versteckt
Im Winter suche ich mir explizit Bücher aus meinem Regal aus, die auch im Winter spielen. Als ich auf das Hörbuch zu "So kalt wie Eis, so klar wie Glas" stieß, dachte ich: Los Andrea, du hast es schon so oft aussortieren wollen und irgendetwas hielt mich immer wieder davon ab. Im Nachhinein weiß ich nun, warum ich es lesen/hören sollte. Womit man mich ja vor allem im Jugendbuchbereich immer kriegt, sind besondere Ortschaften mit besonderen Anwohnern. Und als Cora nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater nach Rockenfeld kam, wusste ich sogleich, dass ich mich nun an so einem besonderen Ort befinde. Ein weiterer Punkt, der mich schon seit Jahren in der Winter- und Weihnachtszeit in seinen Bann ziehen kann, ist das Handwerk Glas. Bisher habe ich vor allem über die Glaskugelherstellung gelesen, hier wurde ich nun mit der Herstellung von Schneekugeln konfrontiert und irgendwie ist da gleich ein gewisser Zauber aufgetaucht. Als Kind hat sich wohl jeder über eine Schneekugel gefreut. Wenn ich zurückdenke, konnte ich als Erwachsene damit nur wenig anfangen. In Büchern, die solch ein Thema behandeln, merke ich immer sehr schnell, wie sehr ich die Beschreibungen der Herstellung und der Details mag. Und dann schießt gleich der Gedanke durch meinen Kopf, dass wir diese Schneekugeln immer lediglich schütteln und uns daran erfreuen, die Arbeit dahinter und vielleicht die ersten Anfänge dieses Handwerks haben wir in dem Moment nicht im Kopf. Als Cora das Erbe ihres Großvaters antreten will, war ich sehr gespannt, wie sie damit zurechtkommt und wie sie in Rockenfeld akzeptiert wird, denn ihr Großvater ist hier nicht der einzige, der Schneekugeln herstellt. Neugierig war ich ja von vornherein auf den Jungen mit den blauen Augen und den mysteriösen Erscheinungen. Dass der Autor Oliver Schlick hier eins meiner liebsten Themen zur Winterzeit eingebaut hat, war für mich eine völlige Überraschung. Hätte ich das Buch gelesen, wäre es mir bereits in der Inhaltsangabe aufgefallen. Als die Rauhnächte und die Wilde Jagd dann im Hörbuch auftauchten, war die Freude umso größer. Natürlich brauchte dieses Hörerlebnis am Ende einen Showdown und den bekam es auch. Das Ende hatte sowohl Action, als auch Aufklärung zu bieten. Die Geschichte war rund und ich freue mich sehr, diese Geschichte endlich entdeckt zu haben. Fazit Eine Geschichte, die mich schnell und tief in ihren Bann gezogen hat. Hätte ich es ein paar Tage eher, in den Rauhnächten gehört, wäre es wohl eine perfekte Buchwahl gewesen. Ein Buch, welches Wohlfühlen, Geheimnisse und Spannung mit sich bringt. Ich freue mich jetzt schon, dieses Buch irgendwann an meine Tochter weitergeben zu können und mich mit ihr gemeinsam auf die Wilde Jagd zu begeben.

Eine spannende kleine Wintergeschichte… rund um Weihnachten für entspannte Lesestunden
Rockenfeld ist ein kleines verschlafenes Dörfchen mit einigen Geheimnissen. Rockenfeld ist bekannt für seine künstlerischen Schneekugeln. Es gibt verschiedene Schneekugelmacher. Doch hinter dieser Tradition steht ein Geheimnis, von dem keiner ahnt. Ein Roman zum Wohlfühlen und für kuschelige entspannte Stunden.
Ein schönes Winterweihnachtsbuch
Als allererstes...Elsa..mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch...diese Kodderschnauze mit dem großen Herzen hat es mir total angetan...sie hat mich förmlich durch das Buch getragen. Mir gefiel der Schreibstil äußerst gut...sehr einfaches Lesen aber auf keinen Fall plump... Die Geschichte um die Rauhnächte fand ich sehr interessant...und die Schneekugelmanufakturen...so richtig weihnachtlich. Leider gab es mir zu viele Tote auf zu wenig Seiten. Und der Schluss kam viel zu schnell....gefühlt auf den letzten 10 Seiten die Schlacht geplant,gekämpft und gewonnen... Aber alles in allem ein rundum gelungenes Buch, welches ich gerne weiter empfehle.
Fantasy, Spannung, Liebe, Charme und Witz
Auf den ersten paar Seiten startet Das Buch aus meiner Sicht etwas düster. Ich wollte es wegen der starstimmung fast erst wieder zur Seite legen. Jedoch durch die tollen Charakteren wurde ich schnell gepackt. Ich finde den Schreibstil sehr erfrischend durch die skurrilen Charaktere in diesem Buch funktioniert ein Jugend Fantasie Roman auch ganz ohne schnulzigen Kitsch. Ich war begeistert.
„Wenn sich in einem Film Mütter und Töchter, ohne es zu wissen, zum letzten Mal im Leben sehen, dann reden sie immer über unglaublich persönliche und bedeutende Dinge, und beteuern, wie sehr sie sich lieben Als hätten sie eine Vorahnung davon, dass etwas Schlimmes geschehen wird.“ (Zitat) Nach dem Tod ihrer Mutter lernt Cora ihren Großvater, Jacob Dorneyser, kennen und zieht bald darauf in ein kleines Dorf namens Rockenfeld. Dort wohnt sie bei Elsa, der scheinbar engsten Freundin ihres Großvaters, welcher sehr berühmt ist, stellt er doch in alter #Handwerkskunst wunderschöne Schneekugeln her. Ein kleines Imperium, welches ein Urgroßvater im 16. Jahrhundert gründete. Der Teufel höchstpersönlich habe dem Urahn die erste Schneekugel geschenkt, sagen die Legenden. Es gibt auch noch andere Schneekugelmacher*innen im Dorf. Als Cora immer mehr in die Welt der Schneekugeln eintaucht wird ihr klar, sie möchte das Handwerk von ihrem Großvater erlernen. . Schon bald erkennt Cora, dass sich um die #Schneekugeln mystische Dinge ranken; dass es zu sonderbaren Erscheinungen kommt, seltsame Dinge geschehen, blaue Lichter sich im Wald entdecken lassen und zarte Schneeflocken sich von Geisterhand zu warnenden Worten wandeln. Als dann plötzlich ein junger Mann mit tiefblauen Augen auftaucht, von dem niemand etwas wissen darf, ist Cora ganz von der Rolle. Was geschieht nur in diesem Dorf? Hat das alles etwas mit der sagenumwobenen ersten Schneekugel zu tun? Oder bildet sie sich dies alles nur ein? . Cora als Hauptprotagonistin ist eine sehr feine und liebe Persönlichkeit, die durch den Tod ihrer Mama ein hartes Schicksal hat. Mit Elsa hat sie eine wunderbare Mitstreiterin in der Geschichte gefunden, die auch gut auf sie und ihren Großvater Acht gibt. Das #Märchen um die Glaskugeln und die mystische Legende ist wirklich zauberhaft und hat mir gut gefallen. Zu Beginn war ich extrem geflasht, leider habe ich ab der Mitte des Buches etwas den Faden verloren, da es sich gezogen und der Spannungsbogen niedrig war; dies hat sich jedoch zum Ende hin wieder gebessert. Eine zauberhafte Geschichte, auch zum Lesen mit Kindern oder Anhören (habe zwischendurch parallel das Hörbuch gehört). . Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Die Charaktere machen eine feine Entwicklung. Alles in allem eine tolle, süße, spannende Geschichte und eine Leseempfehlung.
Wahnsinnig guter Schreibstil
So kalt wie Eis, so klar wie Glas - wie der Titel und das Cover verrät geht es um Schneekugel. Man begleitet die Protagonistin Cora in das verschneite Dorf Rockenfeld, wo sie mehr über ihre Familiengeschichte und über die Kunst des Kugelmachens erfährt. Der Legende nach soll der Teufel höchstpersönlich die erste Kugel an einen Urahn verschenkt haben. Nach kurzer Zeit entdeckt Cora jedoch wunderliche Dinge im Dorf und befindet plötzlich selbst im Mittelpunkt des Geschehens. Ob dies etwas mit den sagenumwobenen Rauhnächten zu tun hat? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Besonders der sehr leichte, lustige und unglaublich anschauliche Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Alle handelnden Personen sind sehr interessant beschrieben und kommen mit ihren unterschiedlichen Charakteren besonders gut zur Geltung.

Unterhaltsame Geschichte, mit winterlichem Setting, skurrilen Charakteren und mystischen Begebenheiten. Es hat Spaß gemacht der Geschichte zu lauschen und die Geheimnisse und Mythen des Dorfes und ihren Bewohnern aufzudecken. Das Handwerk der Scheekugel-Herstellung, fand ich interessant. Es war nicht die ausgefeilste Handlung und das Ende war etwas platt und zu schnell vorbei, auch die Liebesgeschichte war irgendwie nicht ganz greifbar. Ich hätte auch nicht damit gerechnet das es unter anderem um Drogenkonsum geht. Dennoch hat das Buch auch einen tollen Humor und passte sehr gut in die winter/weihnachtliche Zeit:)
Das Buch beginnt direkt mit einem harten Schicksalsschlag und man befindet sich direkt auf der Beerdigung von Coras Mutter. Ihr altes gewohntes Leben hinter sich lassend, zieht Cora zu ihrem bis dahin unbekanntem Großvater in das beschauliche Dorf Rockenfeld, und es beginnt eine wahre Wunderwelt. Zuerst denkt man, dass alles ganz normal ist, Coras Großvater stellt, wie 4 andere Bewohner des Dorfes auch, Schneekugeln her. Fasziniert von den kleinen Welten unter Glas will Cora auch unbedingt Kugelmacherin werden und ich war auch sofort davon begeistert, wo kann ich das lernen? Der geheimnisvolle Niklas taucht auf und er wirft Fragen auf, wer er ist und was er mit Coras Großvater zu tun hat, scheint er doch nicht menschlich zu sein. Aber er macht sich wirklich rar am Anfang, bis Cora eines Nachts eine seltsame Begegnung hat, aus der sie gerettet wird und man denkt sich schon, dass es Niklas sein muss. Weitere Geheimnisse werden im Lauf der Geschichte gelüftet, bis Cora ein weiterer Schicksalsschlag trifft. Nun ist sie in Gefahr und Niklas versucht alles, um sie davor zu bewahren. Als es keinerlei Ausweg mehr gibt und Cora endlich Antworten auf all ihre Fragen bekommen möchte, erklärt Niklas ihr alles, die Wilde Jagd, die Holle und auch die Unzerbrechliche Kugel und ihr Zusammenhang mit Coras Familie. Eine spannende und aufregende Suche nach der Unzerbrechlichen beginnt und Cora muss entscheiden, wer Freund oder Feind ist. Die Vorstellung der Charaktere ist einfach gut geschrieben, man lernt sie direkt ohne Umschweife kennen. Cora ist eine starke Persönlichkeit, sie schlägt sich durch's Leben und ist darin auch ziemlich gefestigt mit ihren 18 Jahren. Jacob, ihr Großvater, ist ein lieber Charakter, ich mochte ihn auf Anhieb. Auch Elsa, bei der Cora einzieht, ist eine witzige Figur im Roman und ich hab mich über sie wirklich gefreut. Im Verlauf des Buches bekommen sie alle ein wenig Tiefe und werden gefestigt, andere wichtige Charaktere kommen noch hinzu und werden vorgestellt. Moritz wird ein guter Freund von ihr, der immer für sie da ist und auch sehr gute Sprüche auf Lager hat. Die vier anderen Kugelmacher sind jeder verschieden und speziell, es war interessant, die vier kennenzulernen, auch wenn man sich über ihre Art doch ein wenig gewundert hat. Am besten finde ich ja den Umgang mit der Legende der Rauhnacht. Sie wird wirklich super eingebaut, die Wilde Jagd und die Holle werden angesprochen und geben einen super Hintergrund für die Geschichte. Alles vermischt mit Schneekugeln, ich hab so eine Geschichte noch nie gelesen und war davon einfach wirklich begeistert. Einzelne Stellen oder Szenen waren im Buch nicht sonderlich gut geschrieben, oder auch einfach nur überflüssig, aber im Gesamtbild hat das keinen Schaden angerichtet. Man liest sich schnell in das Buch ein, der Schreibstil ist flüssig und nicht stockend und die Seiten blättern sich schon von fast alleine um. Ein wenig enttäuscht war ich dann doch vom Ende des Buches. Es wird richtig gut auf das Ende hingearbeitet, die Spannung baut sich gut auf und man ist wirklich gefesselt und wartet den Höhepunkt des Buches spannend entgegen. Leider wurde genau der dann ziemlich schnell abgefertigt. Ich denke, dass man da doch noch ein wenig mehr hätte ausschmücken können, es fehlt irgendwie etwas und geht so schnell, dass ich zum Beispiel Angst hatte, doch irgendwas wichtiges überlesen zu haben. Mir fehlen da dann doch die spannenden Bezüge, Elemente, die das alles noch höher geschaukelt hätten und nicht so holterdipolter von statten gehen. Bis auf das Ende und einige wenige Szenen gefiel mir das Buch aber dennoch sehr gut. Ein großes Plus ist dabei das Eingehen und die Einbindung der Rauhnacht als Fantasy-Element, und natürlich auch die Schneekugeln als der wichtigste Gegenstand im Buch.
Darum geht es: Bei der 18-jährigen Cora schlägt das Schicksal hart zu, als ihre geliebte Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt. Auf der Beerdigung lernt sie dann erstmals ihren Großvater Jacob Dorneyser kennen, bei dem sie nun leben soll. Kurzerhand zieht sie in das beschauliche kleine Dörfchen Rockenfeld. Da ihr Großvater im Rollstuhl sitzt und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe ist, wohnt Cora fortan bei seiner engsten Vertrauten Elsa. Cora besucht ihn aber jeden Tag und wird von ihm eingeweiht in die Kunst des Schneekugel-Handwerks, denn Jacob folgt der uralten Tradition seiner Familie als Kugelmacher. Und auch Cora ist sofort begeistert von dieser Kunst und in ihr keimt der Wunsch, ebenfalls eine Kugelmacherin zu werden. Doch die Idylle des Dorfes wird zunehmend gestört, denn seltsame Dinge gehen vor. Blaue Lichter erscheinen am Himmel und dann taucht noch ein seltsamer junger Mann in Jacobs Werkstatt auf. Jacob scheint gefährliche Geheimnisse zu haben und Cora versucht dem auf die Schliche zu kommen... So fand ich es: Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr viel von diesem Buch erwartet habe, nur eine nette kleine Geschichte die so dahinplätschert und mich ein bisschen in winterliche Stimmung versetzt. Was auch völlig in Ordnung gewesen wäre. Aber ich war dann wirklich überrascht wie lebendig und winterlich märchenhaft es sich gestaltete. Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert und individuell ausgearbeitet. Es fiel mir leicht sie sofort in mein Herz zu schließen. Gerade Coras Gastmutter Elsa ist ist eine Marke, über die ich mich noch stundenlang hätte amüsieren können. Ihre raue und gleichzeitig herzlich tollpatschige Art hat für etliche Lacher gesorgt. Auch Cora selbst ist einfach ein nettes Mädel, die ich gerne durch das Buch begleitet habe. Sämtliche Nebencharaktere waren ebenso unterschiedlich gezeichnet und jeder hatte seine Eigenschaften, die ihn ausmachen. Was dabei vielleicht ein bisschen zu kurz kam, waren die persönlichen Gefühle. Das ging meines Erachtens nicht so richtig in die Tiefe. Cora hat den Verlust ihrer Mutter viel zu schnell zur Seite geschoben und einfach weiter gemacht, als wäre nichts gewesen. Und so war es halt dann auch die ganze Zeit. Negative Gefühle wurden sehr schnell verarbeitet oder verdrängt bzw. überlagert von der Handlung. Und auch wenn Charaktere miteinander anbandeln fand ich das immer sehr Plötzlich und aus heiterem Himmel. Da fragt man sich dann halt mit welcher Begründung das passiert bzw. aufgrund welcher Gefühle. Dafür stand hier halt der Humor an erster Stelle, der vieles wieder wettgemacht hat. Ich muss schon sagen, dass mich die lustige Art, mit der der Autor seine Geschichte erzählt, sehr versöhnlich gestimmt hat was die fehlende Tiefe und Emotionalität betrifft. Durch diese Art wird alles in eine viel kraftvollere und lebensfrohere Schiene gelenkt, was ich nun wirklich nicht schlecht fand, sondern mir hier wirklich gut gefallen hat. Es passte eben einfach und hat eine ordentliche Portion Lesespaß mitgebracht. Und nichts destotrotz bringt die Story noch einen zauberhaften, märchenhaften Charme mit sich, der einen sofort in Winter- und Weihnachtsstimmung versetzt. Auch die Idee mit den Schneekugeln und wie sie umgesetzt wurde, hat mir super gut gefallen. Es gab auch sehr viele spannende Elemente in dieser Geschichte, durch die Geheimnisse die ans Licht geholt werden und es gibt natürlich auch einen finalen Showdown. Hat mir an sich auch ganz gut gefallen, aber einige Dinge waren halt schon vorhersehbar und es ging dann letztendlich auch alles schnell von der Bühne. Trotzdem hat mir das Buch von der Stimmung und den Charakteren her einfach so gut gefallen, dass ich total viel Spaß hatte und auch noch gerne weiter gelesen hätte, wenn das Buch noch dicker gewesen wäre. Mein Fazit: Es ist einfach ein sehr unterhaltsames Buch und für jeden eine Empfehlung, wenn er über die kleinen Kritikpunkte hinwegsehen kann und sich einfach nur in eine winterliche, geheimnisvolle Welt mit viel Humor entführen lassen möchte. Ich hatte meinen Spaß damit und bereue nicht, zu diesem Buch gegriffen zu haben.
3,5☆ Unterhaltsame Geschichte, mit winterlichem Setting, skurrilen Charakteren und mystischen Begebenheiten. Es hat Spaß gemacht der Geschichte zu lauschen und die Geheimnisse und Mythen des Dorfes und ihren Bewohnern aufzudecken. Das Handwerk der Scheekugel-Herstellung, fand ich interessant. Es war nicht die ausgefeilste Handlung und das Ende war etwas platt und zu schnell vorbei, auch die Liebesgeschichte war irgendwie nicht ganz greifbar. Ich hätte auch nicht damit gerechnet das es unter anderem um Drogenkonsum geht. Dennoch hat das Buch auch einen tollen Humor und passte sehr gut in die winter/weihnachtliche Zeit:)
❄... Eine wundervolle Geschichte, so vielseitig, mitreißend, zart und doch rasant, realistisch und magisch, poetisch und humorvoll. Perfekt für einen Wintertag, an dem die Schneeflocken hinter Glas tanzen. So inspirierend, besonders der Epilog hinterlässt eine gewisse Wärme inmitten der Kälte zurück. Mit einem traurigen Auge verlasse ich Coras Welt, die mir von Beginn an so sympathisch war, mich zunehmend faszinierte und mich auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt. ♥
Mir persönlich haben Oliver Schlicks Bücher "Hüter der Meere, Wächter des Lichts" und "Miranda Lux" ein wenig besser gefallen. Dieses Buch hat er früher geschrieben und meiner Meinung nach merkt man ihm das an. Ich würde eigentlich eher 4 1/2 Sterne vergeben, aber ich gehe doch auf 5, weil ich das winterliche Setting des Buchs geliebt habe, alle Charaktere mir sympathisch waren und ich das Setting des Dorfs, indem die Handlung größtenteils erfolgt, einfach wundervoll finde. Denn in Rockenfeld kennt jeder jeden und alle halten zusammen.
Wer hätte gedacht, dass mich ein Jugend-Fantasyroman über Schneekugeln so in seinen Bann ziehen würde? Hier ist es fast schade, dass es ein Standalone ist, da ich so gern mehr von den Charakteren lesen würde. Der Schreibstil ist authentisch und witzig, ich habe einige Male echt lachen müssen, und durch die verschneit-winterliche Atmosphäre ist das Buch perfekt für die Weihnachtszeit (oder halt kurz danach). Für die jugendliche Zielgruppe sollte man allerdings beachten, dass Alkohol, Drogen und Sex im Buch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen.
Inhalt: Nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter taucht auf einmal Coras tot geglaubter Großvater auf, der sich dann auch noch als berühmter Schneekugelmacher und Nachfahr des ersten Schneekugelmachers herausstellt. Kurzerhand zieht Cora zu ihm in den abgelegenen Ort Rockenfeld. Schnell wird auch sie von der Faszination der Schneekugeln ergriffen, doch gleichzeitig stößt sie auf Geheimnisse. Wer ist der Fremde, der eines Tages in der Werkstatt ihres Großvaters auftaucht? Und wieso behauptet er, Cora sei in Gefahr? Meine Meinung: So richtig zu fesseln vermochte mich das Buch nicht. Das mag daran liegen, dass die Elemente zu Beginn, mit denen Spannung aufgebaut wurde, nicht direkt neu sind - der Tod der alleinerziehenden Mutter, Umzug in ein abgelegenes Dorf mit Geheimnissen, ein verschwundenes Mädchen vor einigen Jahren, ein belauschtes Gespräch mit noch mehr Geheimnissen ... Wobei man Cora zugutehalten muss, dass sie zumindest nicht wie sonst mit Trotz und Stursinn reagiert, sondern offen eingestellt ist. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich das Buch teilweise nicht ernst nehmen konnte. Zum Beispiel, wenn Cora urplötzlich das brennende Verlangen verspürt, auch eine Schneekugelmacherin zu werden und ihr Großvater dann pathetisch verkündet, die Kugeln hätten sie „auserwählt“. Dabei ist es nicht so, dass die Idee nicht sogar ziemlich cool wäre: Mythen werden verwoben mit der Kunst der Schneekugeln und der winterlichen Atmosphäre. Die Idee selbst ist somit sogar durchaus ungewöhnlich. Die Geschichte des Einzelbandes lässt sich auch flüssig durchlesen, erzählt aus der Ich-Perspektive von Cora im Präsens mit einem lockeren, leicht humorvollen Schreibstil. Was ich vollkommen verpasst habe, ist die Entwicklung der Liebesgeschichte. Zwischen „Wer ist er?“ und „Ich bin unsterblich verliebt“ kam irgendwie nichts, dementsprechend konnte ich die Gefühle auch nicht nachempfinden. Eigentlich schade, denn hier war unheimlich viel Potenzial enthalten. Außerdem blieb der Love Interest eher blass, was bei den anderen Charakteren überhaupt nicht der Fall ist. Viele sind vielschichtig, die meisten exzentrisch und ausgefallen. Sei es die tollpatschige, aber liebenswürdige Elsa mit ihrer leicht burschikosen Art, der betont schwule, ironische und aufgedrehte Moritz oder eine andere Schneekugelmacherin im Dorf, Marlene, deren Kugeln morbide, oft brutale Szenen darstellen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Unterhaltung bot das Buch generell auf jeden Fall, gerade durch die Charaktere, aber auch durch Coras Sarkasmus. Im Allgemeinen war Cora eine angenehme Protagonistin - selbstbewusst, entschlossen zu handeln, tatkräftig. Fazit: Unterhaltsames Wintermärchen mit einer faszinierenden Idee und exzentrischen Charakteren, leider aber auch einer überhaupt nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte, das mich nicht wirklich fesseln konnte
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Hinter so mancher Legende steckt eine gefährliche Wahrheit. Doch nicht jede Wahrheit sollte auch ans Licht gelangen. Willst du es trotzdem wagen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen?
Die achtzehnjährige Cora kommt nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nach Rockenfeld, wo ihr Großvater lebt. In dem Dorf werden nach alter Handwerkskunst Schneekugeln hergestellt, eine Tradition, die Coras Urahn Ende des 16. Jahrhunderts begründete. Der Legende nach soll ihm vom Teufel höchstpersönlich die erste Kugel geschenkt worden sein. Fasziniert von der Kunst, kleine Welten unter Glas zu schaffen, bittet Cora ihren Großvater darum, sie auszubilden. Doch schon nach kürzester Zeit geschehen die seltsamsten Dinge. Da ist zum einen der geheimnisumwitterte Niklas mit den stechend blauen Augen, zu dem sich Cora unwillkürlich hingezogen fühlt und dessen Besuche sie niemandem gegenüber erwähnen soll. Nachts beobachtet Cora Lichter im Wald und Schneeflocken fügen sich wie von Geisterhand vor ihren Augen zu warnenden Worten zusammen …
Folge uns in eine Welt voll magischer Mythen, großer Gefahren und einer unmöglichen Liebe.
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Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Seit mehreren Jahren ist er in der stationären Jugendhilfe und der Flüchtlingsarbeit tätig. Oliver Schlick lebt in Düsseldorf, und wenn er nicht schreibt, verbringt er die Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug sowie dem exzessiven Hören von »The Cure«.
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Wow das Buch bzw Hörbuch hat mir richtig gut gefallen. War mal was komplett anderes mit den Schneekugeln und wie sie entstehen. Lange Zeit kommt es eher als Roman daher aber dann kommt doch noch etwas mystisches bzw. Fantasyanteil dazu. Richtig cool gemacht. Die Charaktere waren auch richtig gut gestaltet und von der Sprecherin zum Leben erweckt worden. Die Landschaftsbeschreibungen ebenfalls. Wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch des Autors gewesen sein.
Hier hat sich eins meiner Lieblingsthemen im Buch versteckt
Im Winter suche ich mir explizit Bücher aus meinem Regal aus, die auch im Winter spielen. Als ich auf das Hörbuch zu "So kalt wie Eis, so klar wie Glas" stieß, dachte ich: Los Andrea, du hast es schon so oft aussortieren wollen und irgendetwas hielt mich immer wieder davon ab. Im Nachhinein weiß ich nun, warum ich es lesen/hören sollte. Womit man mich ja vor allem im Jugendbuchbereich immer kriegt, sind besondere Ortschaften mit besonderen Anwohnern. Und als Cora nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater nach Rockenfeld kam, wusste ich sogleich, dass ich mich nun an so einem besonderen Ort befinde. Ein weiterer Punkt, der mich schon seit Jahren in der Winter- und Weihnachtszeit in seinen Bann ziehen kann, ist das Handwerk Glas. Bisher habe ich vor allem über die Glaskugelherstellung gelesen, hier wurde ich nun mit der Herstellung von Schneekugeln konfrontiert und irgendwie ist da gleich ein gewisser Zauber aufgetaucht. Als Kind hat sich wohl jeder über eine Schneekugel gefreut. Wenn ich zurückdenke, konnte ich als Erwachsene damit nur wenig anfangen. In Büchern, die solch ein Thema behandeln, merke ich immer sehr schnell, wie sehr ich die Beschreibungen der Herstellung und der Details mag. Und dann schießt gleich der Gedanke durch meinen Kopf, dass wir diese Schneekugeln immer lediglich schütteln und uns daran erfreuen, die Arbeit dahinter und vielleicht die ersten Anfänge dieses Handwerks haben wir in dem Moment nicht im Kopf. Als Cora das Erbe ihres Großvaters antreten will, war ich sehr gespannt, wie sie damit zurechtkommt und wie sie in Rockenfeld akzeptiert wird, denn ihr Großvater ist hier nicht der einzige, der Schneekugeln herstellt. Neugierig war ich ja von vornherein auf den Jungen mit den blauen Augen und den mysteriösen Erscheinungen. Dass der Autor Oliver Schlick hier eins meiner liebsten Themen zur Winterzeit eingebaut hat, war für mich eine völlige Überraschung. Hätte ich das Buch gelesen, wäre es mir bereits in der Inhaltsangabe aufgefallen. Als die Rauhnächte und die Wilde Jagd dann im Hörbuch auftauchten, war die Freude umso größer. Natürlich brauchte dieses Hörerlebnis am Ende einen Showdown und den bekam es auch. Das Ende hatte sowohl Action, als auch Aufklärung zu bieten. Die Geschichte war rund und ich freue mich sehr, diese Geschichte endlich entdeckt zu haben. Fazit Eine Geschichte, die mich schnell und tief in ihren Bann gezogen hat. Hätte ich es ein paar Tage eher, in den Rauhnächten gehört, wäre es wohl eine perfekte Buchwahl gewesen. Ein Buch, welches Wohlfühlen, Geheimnisse und Spannung mit sich bringt. Ich freue mich jetzt schon, dieses Buch irgendwann an meine Tochter weitergeben zu können und mich mit ihr gemeinsam auf die Wilde Jagd zu begeben.

Eine spannende kleine Wintergeschichte… rund um Weihnachten für entspannte Lesestunden
Rockenfeld ist ein kleines verschlafenes Dörfchen mit einigen Geheimnissen. Rockenfeld ist bekannt für seine künstlerischen Schneekugeln. Es gibt verschiedene Schneekugelmacher. Doch hinter dieser Tradition steht ein Geheimnis, von dem keiner ahnt. Ein Roman zum Wohlfühlen und für kuschelige entspannte Stunden.
Ein schönes Winterweihnachtsbuch
Als allererstes...Elsa..mein absoluter Lieblingscharakter in diesem Buch...diese Kodderschnauze mit dem großen Herzen hat es mir total angetan...sie hat mich förmlich durch das Buch getragen. Mir gefiel der Schreibstil äußerst gut...sehr einfaches Lesen aber auf keinen Fall plump... Die Geschichte um die Rauhnächte fand ich sehr interessant...und die Schneekugelmanufakturen...so richtig weihnachtlich. Leider gab es mir zu viele Tote auf zu wenig Seiten. Und der Schluss kam viel zu schnell....gefühlt auf den letzten 10 Seiten die Schlacht geplant,gekämpft und gewonnen... Aber alles in allem ein rundum gelungenes Buch, welches ich gerne weiter empfehle.
Fantasy, Spannung, Liebe, Charme und Witz
Auf den ersten paar Seiten startet Das Buch aus meiner Sicht etwas düster. Ich wollte es wegen der starstimmung fast erst wieder zur Seite legen. Jedoch durch die tollen Charakteren wurde ich schnell gepackt. Ich finde den Schreibstil sehr erfrischend durch die skurrilen Charaktere in diesem Buch funktioniert ein Jugend Fantasie Roman auch ganz ohne schnulzigen Kitsch. Ich war begeistert.
„Wenn sich in einem Film Mütter und Töchter, ohne es zu wissen, zum letzten Mal im Leben sehen, dann reden sie immer über unglaublich persönliche und bedeutende Dinge, und beteuern, wie sehr sie sich lieben Als hätten sie eine Vorahnung davon, dass etwas Schlimmes geschehen wird.“ (Zitat) Nach dem Tod ihrer Mutter lernt Cora ihren Großvater, Jacob Dorneyser, kennen und zieht bald darauf in ein kleines Dorf namens Rockenfeld. Dort wohnt sie bei Elsa, der scheinbar engsten Freundin ihres Großvaters, welcher sehr berühmt ist, stellt er doch in alter #Handwerkskunst wunderschöne Schneekugeln her. Ein kleines Imperium, welches ein Urgroßvater im 16. Jahrhundert gründete. Der Teufel höchstpersönlich habe dem Urahn die erste Schneekugel geschenkt, sagen die Legenden. Es gibt auch noch andere Schneekugelmacher*innen im Dorf. Als Cora immer mehr in die Welt der Schneekugeln eintaucht wird ihr klar, sie möchte das Handwerk von ihrem Großvater erlernen. . Schon bald erkennt Cora, dass sich um die #Schneekugeln mystische Dinge ranken; dass es zu sonderbaren Erscheinungen kommt, seltsame Dinge geschehen, blaue Lichter sich im Wald entdecken lassen und zarte Schneeflocken sich von Geisterhand zu warnenden Worten wandeln. Als dann plötzlich ein junger Mann mit tiefblauen Augen auftaucht, von dem niemand etwas wissen darf, ist Cora ganz von der Rolle. Was geschieht nur in diesem Dorf? Hat das alles etwas mit der sagenumwobenen ersten Schneekugel zu tun? Oder bildet sie sich dies alles nur ein? . Cora als Hauptprotagonistin ist eine sehr feine und liebe Persönlichkeit, die durch den Tod ihrer Mama ein hartes Schicksal hat. Mit Elsa hat sie eine wunderbare Mitstreiterin in der Geschichte gefunden, die auch gut auf sie und ihren Großvater Acht gibt. Das #Märchen um die Glaskugeln und die mystische Legende ist wirklich zauberhaft und hat mir gut gefallen. Zu Beginn war ich extrem geflasht, leider habe ich ab der Mitte des Buches etwas den Faden verloren, da es sich gezogen und der Spannungsbogen niedrig war; dies hat sich jedoch zum Ende hin wieder gebessert. Eine zauberhafte Geschichte, auch zum Lesen mit Kindern oder Anhören (habe zwischendurch parallel das Hörbuch gehört). . Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Die Charaktere machen eine feine Entwicklung. Alles in allem eine tolle, süße, spannende Geschichte und eine Leseempfehlung.
Wahnsinnig guter Schreibstil
So kalt wie Eis, so klar wie Glas - wie der Titel und das Cover verrät geht es um Schneekugel. Man begleitet die Protagonistin Cora in das verschneite Dorf Rockenfeld, wo sie mehr über ihre Familiengeschichte und über die Kunst des Kugelmachens erfährt. Der Legende nach soll der Teufel höchstpersönlich die erste Kugel an einen Urahn verschenkt haben. Nach kurzer Zeit entdeckt Cora jedoch wunderliche Dinge im Dorf und befindet plötzlich selbst im Mittelpunkt des Geschehens. Ob dies etwas mit den sagenumwobenen Rauhnächten zu tun hat? Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Besonders der sehr leichte, lustige und unglaublich anschauliche Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Alle handelnden Personen sind sehr interessant beschrieben und kommen mit ihren unterschiedlichen Charakteren besonders gut zur Geltung.

Unterhaltsame Geschichte, mit winterlichem Setting, skurrilen Charakteren und mystischen Begebenheiten. Es hat Spaß gemacht der Geschichte zu lauschen und die Geheimnisse und Mythen des Dorfes und ihren Bewohnern aufzudecken. Das Handwerk der Scheekugel-Herstellung, fand ich interessant. Es war nicht die ausgefeilste Handlung und das Ende war etwas platt und zu schnell vorbei, auch die Liebesgeschichte war irgendwie nicht ganz greifbar. Ich hätte auch nicht damit gerechnet das es unter anderem um Drogenkonsum geht. Dennoch hat das Buch auch einen tollen Humor und passte sehr gut in die winter/weihnachtliche Zeit:)
Das Buch beginnt direkt mit einem harten Schicksalsschlag und man befindet sich direkt auf der Beerdigung von Coras Mutter. Ihr altes gewohntes Leben hinter sich lassend, zieht Cora zu ihrem bis dahin unbekanntem Großvater in das beschauliche Dorf Rockenfeld, und es beginnt eine wahre Wunderwelt. Zuerst denkt man, dass alles ganz normal ist, Coras Großvater stellt, wie 4 andere Bewohner des Dorfes auch, Schneekugeln her. Fasziniert von den kleinen Welten unter Glas will Cora auch unbedingt Kugelmacherin werden und ich war auch sofort davon begeistert, wo kann ich das lernen? Der geheimnisvolle Niklas taucht auf und er wirft Fragen auf, wer er ist und was er mit Coras Großvater zu tun hat, scheint er doch nicht menschlich zu sein. Aber er macht sich wirklich rar am Anfang, bis Cora eines Nachts eine seltsame Begegnung hat, aus der sie gerettet wird und man denkt sich schon, dass es Niklas sein muss. Weitere Geheimnisse werden im Lauf der Geschichte gelüftet, bis Cora ein weiterer Schicksalsschlag trifft. Nun ist sie in Gefahr und Niklas versucht alles, um sie davor zu bewahren. Als es keinerlei Ausweg mehr gibt und Cora endlich Antworten auf all ihre Fragen bekommen möchte, erklärt Niklas ihr alles, die Wilde Jagd, die Holle und auch die Unzerbrechliche Kugel und ihr Zusammenhang mit Coras Familie. Eine spannende und aufregende Suche nach der Unzerbrechlichen beginnt und Cora muss entscheiden, wer Freund oder Feind ist. Die Vorstellung der Charaktere ist einfach gut geschrieben, man lernt sie direkt ohne Umschweife kennen. Cora ist eine starke Persönlichkeit, sie schlägt sich durch's Leben und ist darin auch ziemlich gefestigt mit ihren 18 Jahren. Jacob, ihr Großvater, ist ein lieber Charakter, ich mochte ihn auf Anhieb. Auch Elsa, bei der Cora einzieht, ist eine witzige Figur im Roman und ich hab mich über sie wirklich gefreut. Im Verlauf des Buches bekommen sie alle ein wenig Tiefe und werden gefestigt, andere wichtige Charaktere kommen noch hinzu und werden vorgestellt. Moritz wird ein guter Freund von ihr, der immer für sie da ist und auch sehr gute Sprüche auf Lager hat. Die vier anderen Kugelmacher sind jeder verschieden und speziell, es war interessant, die vier kennenzulernen, auch wenn man sich über ihre Art doch ein wenig gewundert hat. Am besten finde ich ja den Umgang mit der Legende der Rauhnacht. Sie wird wirklich super eingebaut, die Wilde Jagd und die Holle werden angesprochen und geben einen super Hintergrund für die Geschichte. Alles vermischt mit Schneekugeln, ich hab so eine Geschichte noch nie gelesen und war davon einfach wirklich begeistert. Einzelne Stellen oder Szenen waren im Buch nicht sonderlich gut geschrieben, oder auch einfach nur überflüssig, aber im Gesamtbild hat das keinen Schaden angerichtet. Man liest sich schnell in das Buch ein, der Schreibstil ist flüssig und nicht stockend und die Seiten blättern sich schon von fast alleine um. Ein wenig enttäuscht war ich dann doch vom Ende des Buches. Es wird richtig gut auf das Ende hingearbeitet, die Spannung baut sich gut auf und man ist wirklich gefesselt und wartet den Höhepunkt des Buches spannend entgegen. Leider wurde genau der dann ziemlich schnell abgefertigt. Ich denke, dass man da doch noch ein wenig mehr hätte ausschmücken können, es fehlt irgendwie etwas und geht so schnell, dass ich zum Beispiel Angst hatte, doch irgendwas wichtiges überlesen zu haben. Mir fehlen da dann doch die spannenden Bezüge, Elemente, die das alles noch höher geschaukelt hätten und nicht so holterdipolter von statten gehen. Bis auf das Ende und einige wenige Szenen gefiel mir das Buch aber dennoch sehr gut. Ein großes Plus ist dabei das Eingehen und die Einbindung der Rauhnacht als Fantasy-Element, und natürlich auch die Schneekugeln als der wichtigste Gegenstand im Buch.
Darum geht es: Bei der 18-jährigen Cora schlägt das Schicksal hart zu, als ihre geliebte Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt. Auf der Beerdigung lernt sie dann erstmals ihren Großvater Jacob Dorneyser kennen, bei dem sie nun leben soll. Kurzerhand zieht sie in das beschauliche kleine Dörfchen Rockenfeld. Da ihr Großvater im Rollstuhl sitzt und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe ist, wohnt Cora fortan bei seiner engsten Vertrauten Elsa. Cora besucht ihn aber jeden Tag und wird von ihm eingeweiht in die Kunst des Schneekugel-Handwerks, denn Jacob folgt der uralten Tradition seiner Familie als Kugelmacher. Und auch Cora ist sofort begeistert von dieser Kunst und in ihr keimt der Wunsch, ebenfalls eine Kugelmacherin zu werden. Doch die Idylle des Dorfes wird zunehmend gestört, denn seltsame Dinge gehen vor. Blaue Lichter erscheinen am Himmel und dann taucht noch ein seltsamer junger Mann in Jacobs Werkstatt auf. Jacob scheint gefährliche Geheimnisse zu haben und Cora versucht dem auf die Schliche zu kommen... So fand ich es: Ich muss gestehen, dass ich nicht sehr viel von diesem Buch erwartet habe, nur eine nette kleine Geschichte die so dahinplätschert und mich ein bisschen in winterliche Stimmung versetzt. Was auch völlig in Ordnung gewesen wäre. Aber ich war dann wirklich überrascht wie lebendig und winterlich märchenhaft es sich gestaltete. Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert und individuell ausgearbeitet. Es fiel mir leicht sie sofort in mein Herz zu schließen. Gerade Coras Gastmutter Elsa ist ist eine Marke, über die ich mich noch stundenlang hätte amüsieren können. Ihre raue und gleichzeitig herzlich tollpatschige Art hat für etliche Lacher gesorgt. Auch Cora selbst ist einfach ein nettes Mädel, die ich gerne durch das Buch begleitet habe. Sämtliche Nebencharaktere waren ebenso unterschiedlich gezeichnet und jeder hatte seine Eigenschaften, die ihn ausmachen. Was dabei vielleicht ein bisschen zu kurz kam, waren die persönlichen Gefühle. Das ging meines Erachtens nicht so richtig in die Tiefe. Cora hat den Verlust ihrer Mutter viel zu schnell zur Seite geschoben und einfach weiter gemacht, als wäre nichts gewesen. Und so war es halt dann auch die ganze Zeit. Negative Gefühle wurden sehr schnell verarbeitet oder verdrängt bzw. überlagert von der Handlung. Und auch wenn Charaktere miteinander anbandeln fand ich das immer sehr Plötzlich und aus heiterem Himmel. Da fragt man sich dann halt mit welcher Begründung das passiert bzw. aufgrund welcher Gefühle. Dafür stand hier halt der Humor an erster Stelle, der vieles wieder wettgemacht hat. Ich muss schon sagen, dass mich die lustige Art, mit der der Autor seine Geschichte erzählt, sehr versöhnlich gestimmt hat was die fehlende Tiefe und Emotionalität betrifft. Durch diese Art wird alles in eine viel kraftvollere und lebensfrohere Schiene gelenkt, was ich nun wirklich nicht schlecht fand, sondern mir hier wirklich gut gefallen hat. Es passte eben einfach und hat eine ordentliche Portion Lesespaß mitgebracht. Und nichts destotrotz bringt die Story noch einen zauberhaften, märchenhaften Charme mit sich, der einen sofort in Winter- und Weihnachtsstimmung versetzt. Auch die Idee mit den Schneekugeln und wie sie umgesetzt wurde, hat mir super gut gefallen. Es gab auch sehr viele spannende Elemente in dieser Geschichte, durch die Geheimnisse die ans Licht geholt werden und es gibt natürlich auch einen finalen Showdown. Hat mir an sich auch ganz gut gefallen, aber einige Dinge waren halt schon vorhersehbar und es ging dann letztendlich auch alles schnell von der Bühne. Trotzdem hat mir das Buch von der Stimmung und den Charakteren her einfach so gut gefallen, dass ich total viel Spaß hatte und auch noch gerne weiter gelesen hätte, wenn das Buch noch dicker gewesen wäre. Mein Fazit: Es ist einfach ein sehr unterhaltsames Buch und für jeden eine Empfehlung, wenn er über die kleinen Kritikpunkte hinwegsehen kann und sich einfach nur in eine winterliche, geheimnisvolle Welt mit viel Humor entführen lassen möchte. Ich hatte meinen Spaß damit und bereue nicht, zu diesem Buch gegriffen zu haben.
3,5☆ Unterhaltsame Geschichte, mit winterlichem Setting, skurrilen Charakteren und mystischen Begebenheiten. Es hat Spaß gemacht der Geschichte zu lauschen und die Geheimnisse und Mythen des Dorfes und ihren Bewohnern aufzudecken. Das Handwerk der Scheekugel-Herstellung, fand ich interessant. Es war nicht die ausgefeilste Handlung und das Ende war etwas platt und zu schnell vorbei, auch die Liebesgeschichte war irgendwie nicht ganz greifbar. Ich hätte auch nicht damit gerechnet das es unter anderem um Drogenkonsum geht. Dennoch hat das Buch auch einen tollen Humor und passte sehr gut in die winter/weihnachtliche Zeit:)
❄... Eine wundervolle Geschichte, so vielseitig, mitreißend, zart und doch rasant, realistisch und magisch, poetisch und humorvoll. Perfekt für einen Wintertag, an dem die Schneeflocken hinter Glas tanzen. So inspirierend, besonders der Epilog hinterlässt eine gewisse Wärme inmitten der Kälte zurück. Mit einem traurigen Auge verlasse ich Coras Welt, die mir von Beginn an so sympathisch war, mich zunehmend faszinierte und mich auch nach dem Lesen nicht mehr loslässt. ♥
Mir persönlich haben Oliver Schlicks Bücher "Hüter der Meere, Wächter des Lichts" und "Miranda Lux" ein wenig besser gefallen. Dieses Buch hat er früher geschrieben und meiner Meinung nach merkt man ihm das an. Ich würde eigentlich eher 4 1/2 Sterne vergeben, aber ich gehe doch auf 5, weil ich das winterliche Setting des Buchs geliebt habe, alle Charaktere mir sympathisch waren und ich das Setting des Dorfs, indem die Handlung größtenteils erfolgt, einfach wundervoll finde. Denn in Rockenfeld kennt jeder jeden und alle halten zusammen.
Wer hätte gedacht, dass mich ein Jugend-Fantasyroman über Schneekugeln so in seinen Bann ziehen würde? Hier ist es fast schade, dass es ein Standalone ist, da ich so gern mehr von den Charakteren lesen würde. Der Schreibstil ist authentisch und witzig, ich habe einige Male echt lachen müssen, und durch die verschneit-winterliche Atmosphäre ist das Buch perfekt für die Weihnachtszeit (oder halt kurz danach). Für die jugendliche Zielgruppe sollte man allerdings beachten, dass Alkohol, Drogen und Sex im Buch eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen.
Inhalt: Nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter taucht auf einmal Coras tot geglaubter Großvater auf, der sich dann auch noch als berühmter Schneekugelmacher und Nachfahr des ersten Schneekugelmachers herausstellt. Kurzerhand zieht Cora zu ihm in den abgelegenen Ort Rockenfeld. Schnell wird auch sie von der Faszination der Schneekugeln ergriffen, doch gleichzeitig stößt sie auf Geheimnisse. Wer ist der Fremde, der eines Tages in der Werkstatt ihres Großvaters auftaucht? Und wieso behauptet er, Cora sei in Gefahr? Meine Meinung: So richtig zu fesseln vermochte mich das Buch nicht. Das mag daran liegen, dass die Elemente zu Beginn, mit denen Spannung aufgebaut wurde, nicht direkt neu sind - der Tod der alleinerziehenden Mutter, Umzug in ein abgelegenes Dorf mit Geheimnissen, ein verschwundenes Mädchen vor einigen Jahren, ein belauschtes Gespräch mit noch mehr Geheimnissen ... Wobei man Cora zugutehalten muss, dass sie zumindest nicht wie sonst mit Trotz und Stursinn reagiert, sondern offen eingestellt ist. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich das Buch teilweise nicht ernst nehmen konnte. Zum Beispiel, wenn Cora urplötzlich das brennende Verlangen verspürt, auch eine Schneekugelmacherin zu werden und ihr Großvater dann pathetisch verkündet, die Kugeln hätten sie „auserwählt“. Dabei ist es nicht so, dass die Idee nicht sogar ziemlich cool wäre: Mythen werden verwoben mit der Kunst der Schneekugeln und der winterlichen Atmosphäre. Die Idee selbst ist somit sogar durchaus ungewöhnlich. Die Geschichte des Einzelbandes lässt sich auch flüssig durchlesen, erzählt aus der Ich-Perspektive von Cora im Präsens mit einem lockeren, leicht humorvollen Schreibstil. Was ich vollkommen verpasst habe, ist die Entwicklung der Liebesgeschichte. Zwischen „Wer ist er?“ und „Ich bin unsterblich verliebt“ kam irgendwie nichts, dementsprechend konnte ich die Gefühle auch nicht nachempfinden. Eigentlich schade, denn hier war unheimlich viel Potenzial enthalten. Außerdem blieb der Love Interest eher blass, was bei den anderen Charakteren überhaupt nicht der Fall ist. Viele sind vielschichtig, die meisten exzentrisch und ausgefallen. Sei es die tollpatschige, aber liebenswürdige Elsa mit ihrer leicht burschikosen Art, der betont schwule, ironische und aufgedrehte Moritz oder eine andere Schneekugelmacherin im Dorf, Marlene, deren Kugeln morbide, oft brutale Szenen darstellen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Unterhaltung bot das Buch generell auf jeden Fall, gerade durch die Charaktere, aber auch durch Coras Sarkasmus. Im Allgemeinen war Cora eine angenehme Protagonistin - selbstbewusst, entschlossen zu handeln, tatkräftig. Fazit: Unterhaltsames Wintermärchen mit einer faszinierenden Idee und exzentrischen Charakteren, leider aber auch einer überhaupt nicht nachvollziehbaren Liebesgeschichte, das mich nicht wirklich fesseln konnte



































